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	<title>IV1 - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildschirmpraesentation&amp;diff=6137</id>
		<title>Bildschirmpraesentation</title>
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		<updated>2014-07-14T17:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Sie haben ein Design für Ihre Folien und Sie haben Ihre Folien mit Inhalten gefüllt. Jetzt können Sie noch den Ablauf Ihrer Präsentation gestalten. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten für einzelne Elemente der Präsentation sowie für die Übergänge zwischen den Folien.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildschirmpräsentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation -&amp;gt; Bildschirmpräsentation&amp;quot; (Shortcut: F5) können Sie Ihre Präsentation ablaufen lassen. Weitere Parameter für die Präsentation können Sie über &amp;quot;Bildschirmpräsentationseinstellungen&amp;quot; treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzerdefinierte Animationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Effekte können verschiedene Bausteine einer Präsentation, wie Texte oder Bilder, animiert  werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; kann das Menü &amp;quot;Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; aufgerufen werden, über welches einem Baustein ein Effekt zugewiesen werden kann. Hierfür wird z. B. der Text markiert und unter &amp;quot;Effekt ändern“ auf &amp;quot;Hinzufügen“ geklickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Effekt kann für verschiedene Phasen definiert werden:&lt;br /&gt;
*wenn der Text erscheint (verschiedene Effekte unter dem Reiter &amp;quot;Eingang“),&lt;br /&gt;
*während der Text angezeigt wird (Reiter &amp;quot;Hervorgehoben“),&lt;br /&gt;
*wenn der Text wieder verschwindet (Reiter &amp;quot;Beenden“).&lt;br /&gt;
Des Weiteren kann festgelegt werden, mit welcher Geschwindigkeit die Effekte durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienübergänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn von einer zur nächsten Folie gewechselt wird, dann spricht man von einem Folienübergang, welcher verschieden gestaltet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten hierfür sind unter &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Folienübergang&amp;quot; zu finden. Hier kann nicht nur die Art des Übergangs gewählt werden, sondern auch mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht. Zusätzlich kann auch unter &amp;quot;Klang“ ein akustisches Signal gewählt werden, welches zeitgleich mit dem Übergang erklingt. Im Bereich &amp;quot;Nächste Folie“ lässt sich einstellen, ob die Präsentation automatisch abläuft (Folien werden nach der eingestellten Zeit gewechselt) oder manuell gesteuert wird (über Mausklick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Bildschirmpraesentation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Folienlayout&amp;diff=6136</id>
		<title>Folienlayout</title>
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		<updated>2014-07-14T17:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für den Beginn Ihrer Arbeit mit Präsentationen können Sie auf bereits vorhandene Layouts des Programms zurückgreifen, diese finden Sie als Seitenvorlagen. &lt;br /&gt;
Wenn Sie geübter im Umgang mit der Erstellung von Präsentationen sind, dann können Sie Ihre eigenen Vorlagen mit Hilfe einer Masterfolie gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seitenvorlage / Foliendesign ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Format – Seitenvorlage&amp;quot; (darunter werden bereits vorhandene Designs verstanden) können Sie aus verschiedenen vorhandenen Layouts für Ihre Präsentation wählen. Wenn Sie gerade eine Masterfolie erstellt haben, dann erscheint diese hier in der Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für vorhandene Designs von Impress müssen Sie auf &amp;quot;Laden“ klicken, anschließend können Sie unter &amp;quot;Präsentationshintergründe&amp;quot; eine vorhandene Vorlage auswählen. Masterfolien, die Sie als Masterfolien-Set gespeichert haben, werden Sie unter &amp;quot;Meine Vorlagen&amp;quot; wieder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine Vorschau für die verschiedenen Hintergründe wünschen, klicken Sie auf &amp;quot;Zusätze“; nun wird das Vorschaufenster ausgeklappt. Mit einem Häkchen bei &amp;quot;Vorschau“ wird Ihnen für jede gewählte Vorlage eine kleine Vorschau angezeigt. Mit Klick auf &amp;quot;OK“ wird eine gewählte Vorlage zuerst im Auswahlfenster angezeigt und mit einem weiteren Klick auf &amp;quot;OK“ wird die Vorlage für Ihre Präsentation übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Masterfolie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten für ein spezielles Thema oder Ihre Institution eine Präsentation gestalten und dafür ein eigenes Design entwerfen? Dies geht am einfachsten über Masterfolien: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ansicht –&amp;gt; Master –&amp;gt; Folienmaster&amp;quot; und die Ansicht wechselt in die Masteransicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen. Ob individueller Hintergrund, grafische Elemente, verschiedene Farben und Schriften - hier können Sie alle fixen Designelemente für Ihre Präsentation festlegen. &lt;br /&gt;
Am besten Sie erstellen zwei Master, einen für die Titelfolie (können dann auch z. B. für Zwischenkapitel genutzt werden) und einen für die einzelnen Folien. Sie können weitere Master anlegen, indem Sie auf &amp;quot;Neuen Master&amp;quot; klicken. Über &amp;quot;Master umbenennen&amp;quot; weisen Sie Ihren erstellten Mastern entsprechende Namen zu, über die Sie diese identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Masteransicht.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Set an Masterfolien erstellt haben, können Sie dieses auch als Vorlage für weitere Präsentationen sichern. Wählen Sie hierfür Datei –&amp;gt; Dokumentvorlage –&amp;gt; Speichern und vergeben Sie einen Namen für das Masterfolien-Set. Später können Sie diese über Foliendesign unter &amp;quot;Meine Vorlagen“ wieder verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit der Bearbeitung Ihrer Masterfolien fertig sind, klicken Sie auf &amp;quot;Masteransicht schließen&amp;quot;, um wieder zur normalen Ansicht zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie nun den Folien eine der Masterfolien zuweisen: Entsprechende Folie/n müssen markiert sein, dann entweder über &amp;quot;Format -&amp;gt; Seitenvorlage&amp;quot; oder über einen rechten Mausklick auf die Folie und Foliendesign.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienlayout ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Folie kann nun zusätzlich ein Folienlayout zugewiesen werden. Diese Layouts passen sich an die definierten Masterfolien an. Für die Layouts Folie markieren, rechter Mausklick auf die Folie und Folienlayout auswählen. Das Menü kann auch über &amp;quot;Format -&amp;gt; Folienlayout&amp;quot; aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Folienlayout.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen verschiedene Layouts zur Verfügung, z. B.:&lt;br /&gt;
*Titel und Text&lt;br /&gt;
*Titel mit 2 Texten&lt;br /&gt;
*Titel, Text und Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Folienlayout#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=6135</id>
		<title>Praesentationserstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=6135"/>
		<updated>2014-07-14T17:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Erstellung einer Präsentation ist einerseits mit dem Präsentations-Assistenten möglich und andererseits selbständig über verschiedene Menüpunkte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentations-Assistent ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsentations-Assistent öffnet sich standardmäßig beim Starten des Programms. Impress kann jedoch auch so eingestellt werden, dass der Assistent nicht automatisch angezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte dies der Fall sein, dann können Sie den Assistenten auch über Datei – Assistenten – Präsentation starten. Die Einstellung, ob der Assistent beim Starten von Impress angezeigt wird oder nicht, können Sie unter Extras – Optionen unter dem Menüpunkt „OpenOffice.org Impress“ - Allgemein, bei „Neues Dokument“ - „Mit Assistent starten“ mit einem/oder keinem Häkchen ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Assistent führt Sie in 3 Schritten zu einer Präsentation (nach jedem Schritt ist der Button „Weiter &amp;gt;&amp;gt;“ anzuklicken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wahl der Präsentationsquelle – Wenn Sie eine neue Präsentation erstellen möchten, dann wählen Sie die Möglichkeit „Leere Präsentation“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Als nächstes kann eine Seitenvorlage (ein vordefiniertes Layout der Seite, dieses ist für die gesamte Präsentation identisch) ausgewählt werden und das jeweils geplante Ausgabemedium definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Im dritten Schritt werden die Folienwechsel eingestellt (hier handelt es sich um den Effekt, mit dem der Übergang von einer zur nächsten Folie der Übergang gestaltet wird und mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht). Des Weiteren kann eingestellt werden, ob die Präsentation automatisch ablaufen soll oder manuell gesteuert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie anschließend auf „Fertig stellen“ klicken, wird die erste Folie für Sie erstellt und im Programm angezeigt. Ihnen stehen nun sämtliche Menüpunkte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menüfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie bei Schritt 1 des Assistenten gleich auf „Fertig stellen“ klicken oder der Assistent standardmäßig ausgeblendet ist, dann gelangen Sie gleich zur Arbeitsoberfläche von Impress. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die wichtigsten Standard-Funktionen von Impress, wie Seitenvorlage, Masterfolie, benutzerdefinierte Anmiationen und Folienübergänge, vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Praesentationserstellung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6134</id>
		<title>Auftreten</title>
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		<updated>2014-07-14T16:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der vortragsbegleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin vor allem auch durch seine bzw. ihre Person wirkt und überzeugt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgendwie möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline.&lt;br /&gt;
*In erster Linie sollen Sie wirken, nicht die Folien. Das setzt einen hellen Raum voraus, den Sie nur soweit wie unbedingt notwendig abdunkeln.&lt;br /&gt;
*Stichwortzettel in den Händen behindern freie Gesten. Wenn Sie schon – beispielweise um einem „blackout“ vorzubeuen – Stichwortzettel erstellen, legen Sie sich diese leicht erreichbar bereit.   &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z. B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer bzw. Zuhörerinnen gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern bzw. Zuhörerinnen: am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum/zur Nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn.&lt;br /&gt;
*Sprechen Sie möglichst frei! Verlesen Sie kein Manuskript, das fördert die  Verwendung einfacher Sätze. Als Erinnerungshilfe sollten Ihre Folien genügen.  &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer bzw. die Zuschauerin sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen, ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 327-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Auftreten#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=6133</id>
		<title>Interaktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=6133"/>
		<updated>2014-07-14T16:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Ein weiteres wichtiges Merkmal der vortragsbegleitenden Präsentation ist die unmittelbare Interaktion des Präsentators bzw. der Präsentatorin mit dem Publikum. Er/sie erhält unmittelbare Rückmeldungen auf seine/ihre Ausführungen und kann seinerseits/ihrerseits wieder darauf reagieren. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Interaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dialog oder „Multilog“? Bei größerem Publikum sind Sie dafür verantwortlich, dass ALLE von der Diskussion gleichmäßig viel profitieren. Lassen Sie sich nicht durch einen besonders aktiven Teil des Publikums dazu verführen, einen anderen zu vernachlässigen; beziehen Sie alle Teile Ihres Auditoriums gleichmäßig ein .&lt;br /&gt;
*Behandeln Sie grundsätzlich alles als Frage – auch klare Einwände: „Das ist ein längst widerlegter Denkansatz!“ – Ihre Reaktion: „Diese Frage nach der Aktualität des Ansatzes will ich so beantworten …“ &lt;br /&gt;
*Kein Lob für Fragesteller bzw. Fragestellerinnen! Vermeiden Sie es, Fragen zu werten – aber anerkennen Sie Beiträge mit einer entsprechenden Begründung: „Diese Frage verrät eine Menge Fachwissen.“ Oder: „Diese Frage bringt uns zu einem Punkt, der oft vernachlässigt wird.“ Oder ganz schlicht: „Danke. Dazu …“&lt;br /&gt;
*Bewusster Augenkontakt. Signalisieren Sie mit Ihren Augen, wer gerade wichtig ist für Sie: Während eine Frage gestellt wird, ist es ausschließlich der Fragesteller bzw. der Fragestellerin, dem/der Sie aktiv zuhören. Während der Wiederholung der Frage sind ALLE für Sie wichtig – Ihr Blick geht zu verschiedenen Stellen im Publikum. Die Antwort ist wiederum für ALLE – natürlich auch für den Fragesteller bzw. die Fragestellerin selbst  &lt;br /&gt;
*Beiträge notieren. Offene Fragen und Anregungen, die Sie nicht sofort beantworten wollen, notieren Sie für alle sichtbar auf einem zweiten Medium, zum Beispiel am Flip-Chart. Das wertet den Fragesteller bzw. die Fragestellerin auf und demonstriert, wie wichtig Sie den Beitrag nehmen. &lt;br /&gt;
*Kompetent bleiben. Bleiben Sie in Ihrem Fachbereich. Lassen Sie sich nicht zu Antworten verleiten, für die Sie nicht zuständig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 373-408&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Interaktion#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6132</id>
		<title>Auftreten</title>
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		<updated>2014-07-14T16:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der vortragsbegleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin vor allem auch durch seine bzw. ihre Person wirkt und überzeugt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgendwie möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline. &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z. B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer bzw. Zuhörerinnen gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern bzw. Zuhörerinnen: am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum/zur Nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn. &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer bzw. die Zuschauerin sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen, ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 327-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Auftreten#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6131</id>
		<title>Auftreten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6131"/>
		<updated>2014-07-14T16:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der vortragsbegleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin vor allem auch durch seine bzw. ihre Person wirkt und überzeugt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgendwie möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline. &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z. B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer bzw. Zuhörerinnen gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern bzw. Zuhörerinnen: am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum/zur Nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn. &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer bzw. die Zuschauerin sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen, ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 327-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Auftreten#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Medientechnik&amp;diff=6130</id>
		<title>Medientechnik</title>
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		<updated>2014-07-14T16:45:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vortragsbegleitende Präsentation ist immer ein direktes Zusammenwirken von Mensch und Medium. Wichtig ist hier, dass Sie bei Ihrem Vortrag immer darauf achten, dass das Medium nicht dominiert, sondern Sie dabei unterstützt, Ihre Gedanken zu vermitteln. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Vorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundvoraussetzung für eine reibungslose Präsentation ist natürlich auch die technische Beherrschung der verwendeten Medien. Anzustreben ist, dass Sie vor Beginn der Präsentationsveranstaltung alle benötigten Medien vorbereitet haben und zum gegebenen Zeitpunkt mit der Präsentation beginnen können, ohne noch viel mit der Technik hantieren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer für Sie neuen Präsentationsumgebung sollten Sie daher wenn irgendwie möglich  (am besten einige Tage oder zumindest Stunden) vor der Präsentation alle benötigten Komponenten testen und Klarheit über folgende Fragen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wo stehen Sie bzw. bewegen Sie sich während der Präsentation? Wo befindet sich der Computer? Haben Sie dort genügend Platz, alle benötigten Anschlüsse (wie Strom, Netzwerk, Audio) und alle anderen benötigten Medien (Flipchart, Stifte etc.) oder auch eine geeignete Auflage für die Maus.&lt;br /&gt;
*Bei mobiler Datenprojektion: Sind Datenprojektor, Leinwand, Daten- und Stromkabel (für Datenprojektor und Computer) vorhanden und wo werden sie während Ihrer Präsentation aufgestellt bzw. verlegt sein?&lt;br /&gt;
*Ist das von Ihnen gewünschte Präsentationsprogramm (z. B. Impress) in der Ihnen vertrauten Version, mit den in Ihrer Präsentation benötigten Fonts, Bilder, Videos etc. am Präsentationscomputer vorhanden? Das ist nur dann vorweg selbstverständlich, wenn Sie auf dem System präsentieren, auf dem Sie auch die Präsentation erstellt haben.&lt;br /&gt;
*Wie können Sie das Bild aus Ihrem Präsentationsprogramm über den Datenprojektor projizieren:  Anschlusskabel -  Bedienung des Videoprojektors -  Systemeinstellungen am Computer – Umschalttasten auf der Tastatur?&lt;br /&gt;
*Entsprechen die mit diesem Projektor projizierten Bilder in diesem Raum mit der geplanten Beleuchtung ausreichend Ihren Intentionen? Sehr oft weicht das projizierte Bild in Farbe, Kontrast etc. erheblich vom Bild auf dem Computermonitor ab. Wenn Sie diese Besonderheiten rechtzeitig kennen, können Sie Ihre Präsentation im Regelfall leicht darauf einstellen (Dann bewährt sich die Verwendung von Masterfolien sehr).&lt;br /&gt;
*Falls in Ihrer Präsentation benötigt: Testen Sie auch die Audio Wiedergabe (Anschlusskabel – Bedienung der Audioanlage – Lautstärke - Tonqualität) und den Internetanschluss (Netzeinstellungen, Zugangsdaten, sind die benötigten Websites auch erreichbar; dies könnte z. B. durch eine Firewall vereitelt werden).&lt;br /&gt;
*Und wenn das alles für Sie klar ist, überlegen Sie noch: Was machen Sie, wenn eine oder mehrere Komponenten vor oder während Ihrer Präsentation ausfallen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps für Ihr Verhalten während der Präsentation:&lt;br /&gt;
*Bilden Sie mit dem Bild eine visuelle Einheit! Wenn Sie die Kraft Ihrer Persönlichkeit in die Waagschale werfen wollen: Ersparen Sie den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen eine zu große Entfernung zwischen dem Bild und dem Vortragenden – denken Sie an die Zuschauer bzw. Zuschauerinnen beim Tennismatch - und vermeiden Sie diesen Effekt.&lt;br /&gt;
*Besetzen Sie die &amp;quot;fast-zentrale&amp;quot; Position! Ordnen Sie Projektionsflächen und Geräte so an, dass Sie ganz nahe, aber nicht exakt im Mittelpunkt stehen. &lt;br /&gt;
*Signalisieren Sie Sicherheit durch ausgedehnte Blickführung. Ihre zur Blickführung an der Projektionsfläche erhobene Hand vergrößert Ihre visuelle Präsenz: Sie wirken größer und damit kompetenter, glaubwürdiger usw. &lt;br /&gt;
*Erklären Sie Ihre Folien: Bei komplexen Zusammenhängen erklären Sie immer zuerst, was man auf Ihrer Folie sieht, erst dann, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
*Führen Sie mit Ihrem Körper, nicht mit Instrumenten. Ihre (lebendige) Hand ist ein stärkeres Signal als der schönste Lichtzeiger. Außerdem ist die Blickführung mit der Hand ein Energieventil: Dadurch werden Sie überschüssige Energie, „Lampenfieber“ leichter los. Auch Ihr Körper dient der Blickführung: Durch einen Positionswechsel unterstreichen Sie Ihre Aussage „einerseits – andererseits“.&lt;br /&gt;
*Greifen Sie von links ins Bild ein. Ihre strategisch beste Position ist links vom Bild: Dort liegen Zeilenanfänge, der Ursprung des Koordinatensystems, Bewegungen gehen grundsätzlich von links nach rechts. &lt;br /&gt;
*Wechseln Sie bei den Medien ab. Der Medienmix kombiniert die Aktivierungsstrategien: Das Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin erhält nicht nur andere (bildliche) Eindrucksqualitäten; damit ist auch zusätzliche Bewegung verbunden, nämlich der Standortwechsel des Präsentators bzw. der Präsentatorin. Nur Datenprojektion ermüdet rasch!&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 253-326&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Medientechnik#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=6129</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
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		<updated>2014-07-14T16:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Praesentieren|Praesentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Dall: Sicher präsentieren - wirksamer vortragen, München: Redline Verlag, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen, Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren, GABAL-Verlag GmbH, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenOffice Handbuch Impress http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf   (14.7.2014)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=6128</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
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		<updated>2014-07-14T16:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Praesentieren|Praesentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Dall: Sicher präsentieren - wirksamer vortragen, München: Redline Verlag, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen, Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren, GABAL-Verlag GmbH, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (14.7.2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenOffice Handbuch Impress http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf   (18.08.2009)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=6127</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2014-07-14T16:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall mit einem Präsentationsprogramm (wie z. B. [[ImpressFunktionen | Impress von OpenOffice]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer bzw. den Zuhörerinnen eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität.&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den/die am weitesten entfernte/n TeilnehmerIn (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer).&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als GROSSBUCHSTABEN.&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen-Schriften.&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat.&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist.&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z. B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte,... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. Führungslinien helfen Ihnen dabei, z. B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Gruppieren Sie Dinge, die zusammengehören, auch nahe zusammen; dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das erweckt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte Folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer bzw. der Zuhörerin helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die ZuschauerInnen.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifelsfall lassen Sie die Elemente einfach hintereinander „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;br /&gt;
*Animierte Folienübergänge sind meist verwirrend und sollten ganz besonders sparsam eingesetzt werden. Es kann aber manchmal sinnvoll sein, einander sehr ähnliche Folien durch einen animierten Übergang zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 209-220&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 238-254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Bildgestaltung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=6126</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=6126"/>
		<updated>2014-07-14T16:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen Plus und Mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv (nach Gefühl), nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft weder logisch noch nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der vortragsbegleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweiligen Folien, unvollständig, d. h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentators bzw. der Präsentatorin. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblocks setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall zweckmäßigste Form von Textfolien sind die so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal fünf Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator bzw. der Präsentatorin mehr Flexibilität (wird die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus betrachtet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z. B. in dem Sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (Tausend, Millionen etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten bzw. Patientinnen etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer bzw. Zuhörerinnen sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (z. B. die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteilsveränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und bildhafte Elemente können dem Publikum Gedanken viel direkter als Texte übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – das Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschte Assoziationen bei den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“ und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakter Begriffe und abstrakter Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und anschließend darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor etc. Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes, schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 121-208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Visualisierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=6125</id>
		<title>Visualisierung</title>
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		<updated>2014-07-14T16:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen Plus und Mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv (nach Gefühl), nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft weder logisch noch nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der vortragsbegleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweiligen Folien, unvollständig, d. h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentators bzw. der Präsentatorin. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblocks setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall zweckmäßigste Form von Textfolien sind die so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal fünf Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator bzw. der Präsentatorin mehr Flexibilität (wird die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus betrachtet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z. B. in dem Sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (Tausend, Millionen etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten bzw. Patientinnen etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer bzw. Zuhörerinnen sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (z. B. die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteilsveränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und bildhafte Elemente können dem Publikum Gedanken viel direkter als Texte übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – das Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschte Assoziationen bei den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“ und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakter Begriffe und abstrakter Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und anschließend darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor etc. Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes, schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 121-208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Visualisierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Aufbau&amp;diff=6124</id>
		<title>Aufbau</title>
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		<updated>2014-07-14T16:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim Präsentationsaufbau geht es darum, Informationsblöcke zu bilden und deren Reihenfolge festzulegen; und zwar so, dass die einzelnen vorgetragenen Gedanken aus der Sicht Ihrer Zuhörer logisch und folgerichtig erscheinen. Somit ist jeder Präsentationsaufbau individuell zu konzipieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Grundgerüst leistet immer noch das bekannte Schema &amp;quot;Einleitung – Hauptteil – Schluss&amp;quot; gute Dienste, wobei jeder Teil eine besondere Funktion hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einleitung: Hier holen Sie die Zielgruppe in deren Welt ab, sprechen ihre Bedürfnisse oder Probleme an und zeigen ihnen den Nutzen, den Ihre Präsentation haben wird. Gleichzeitig geben Sie dem Publikum Orientierung über das Folgende (Gliederung).&lt;br /&gt;
*Hauptteil: Hier entwickeln Sie Ihre Gedanken. Dabei ist es wichtig, kompakte Informationsblöcke zu bilden, auf die man sich in der Gliederung und später bei der nachfolgenden Diskussion beziehen kann.&lt;br /&gt;
*Schluss: Hier fassen Sie die wichtigsten Argumente noch einmal zusammen und fordern die Zuhörer bzw. Zuhörerinnen zum Handeln auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall steht für eine Präsentation nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung (bei geschäftlichen Präsentationen oft 5 – 10 Minuten), meist gibt es danach aber Gelegenheit zur Diskussion. Daher ist es sehr wichtig, genau auszuwählen, welche Informationen Sie in dieser Präsentation unterbringen möchten, welche Sie im Hintergrund (um z. B. bei Fragen aus dem Publikum nach der Präsentation darauf einzugehen) halten und auf welche Sie verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Vertiefende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewährte Muster für komplexere Strukturen finden sich in: Emil Hierhold, Sicher präsentieren – wirksamer vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Aufbau#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=6123</id>
		<title>Ziele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=6123"/>
		<updated>2014-07-14T16:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Kapitel geht es darum, sich vor einer Präsentation ein möglichst genaues Bild über die Zuhörerschaft zu verschaffen und sich bewusst zu machen, was genau man bei dieser Zuhörerschaft in &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Präsentation erreichen will.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vorbereitung der Präsentation ist es wichtig, sich genau mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Punkte dabei sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer genau ist Ihre Zielgruppe?&lt;br /&gt;
*Welche Bedürfnisse und Begrenzungen haben Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen? Dabei ist es wichtig, sich immer klar zu machen, dass jede Person nicht nur FunktionsinhaberIn ist, sondern auch privat und menschlich Bedürfnisse und Begrenzungen (Kompetenzeinschränkungen, persönliche Vorurteile etc.) hat.&lt;br /&gt;
*Fachlicher Hintergrund: Welche allgemeinen Fachinformationen können Sie als bekannt voraussetzen (gängige Meinungen in Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Experten bzw. Expertinnen)? Welches Vokabular können/müssen Sie selbst daher verwenden (Fachausdrücke, Jargon, Abkürzungen)?&lt;br /&gt;
*Wissensstand: Eine Fehleinschätzung in diesem Bereich bedeutet gelangweilte Experten oder überforderte Laien. &lt;br /&gt;
*Gründe für die Teilnahme: Das Teilnahmemotiv kann die Grundeinstellung der Teilnehmer zum Vortrag (und zu Ihnen!) stark beeinflussen. &lt;br /&gt;
*Einstellung zu Thema, Präsentator bzw. Präsentatorin, Organisation: Eine realistische Einschätzung hilft Ihnen, den richtigen Ton und die richtigen Argumente zu finden. In einer ablehnend-feindseligen Atmosphäre wären emotionale Appelle unangebracht, da „ziehen“ eher sachliche Argumente wie zum Beispiel anerkannte Experten bzw. Expertinnen. Wenn Sie selbst zwar als Person akzeptiert sind, Ihre Organisation (Unternehmen, Partei, Institut, Religion, Behörde ...) aber kein gutes Image bei Ihrem Publikum hat, dann werden Sie versuchen, Ihre Aussagen losgelöst von der Organisation vorzutragen.&lt;br /&gt;
*Erwarteter Präsentationsstandard: Hier geht es um den Grad der Perfektion, der „Schönheit“. In Organisationen mit ausgeprägter Präsentationskultur gibt es ganz konkrete Erwartungen, welche Präsentationsmittel zu welchem Zweck eingesetzt werden. Es ist Ihre Entscheidung, sich entweder anzupassen oder bewusst etwas Ungewöhnliches zu tun.&lt;br /&gt;
*Vorurteile, fixe Ideen, Ängste: Vorurteile und fixe Ideen lassen sich nicht einfach beiseite schieben, ignorieren oder gar als „Blödsinn“ abqualifizieren. Damit ärgern Sie höchstens das Publikum, das bisher recht gemütlich damit gelebt hat. Vorgefasste Meinungen wirken auch als Wahrnehmungsfilter: „unpassende Argumente“ werden entweder ausgeschieden oder so missverstanden, dass sie wieder zur eigenen Ansicht passen.&lt;br /&gt;
*Tabus und heikle Themen: Abgesehen von allgemeinen Tabuthemen (Tod, Rasse, Religion, Krankheit) könnte Ihr Zuhörerkreis besondere Tabus haben. Diese sind oft in Schlüsselworten versteckt. Beispiele sind „Rationalisierung“ (wenn ein Betrieb schlechte Erfahrungen mit so genannten Rationalisierungsexperten bzw. -expertinnen gemacht hat) oder „Innovation“ (wenn man gerade jetzt mit einer solchen Schiffbruch erlitten hat).&lt;br /&gt;
*Lieblingsthemen sind zweischneidige Schwerter: Sie sichern Ihnen in Ihrem Vortrag zwar ungeteilte Aufmerksamkeit und Wohlwollen, lenken aber stark von anderen Inhalten ab. Sie sollten Lieblingsthemen kennen, um sie zu vermeiden oder bewusst und sorgfältig zu Ihrem Nutzen einzusetzen.&lt;br /&gt;
*Flexibilität: Ein neuer Gedanke, eine Frage, eine unbekannte Tatsache sind interessant, willkommen – aber nur so lange sie in die Vorstellungswelt der Zielgruppe passen. Je fester gefügt diese Welten sind, je weniger die neuen Informationen hineinpassen, desto schwieriger ist Ihre Überzeugungsaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es nicht immer leicht, alle diese Fragen zu beantworten. Aber je genauer Ihnen deren Beantwortung gelingt, desto höher wird die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Präsentation.&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss beantworten Sie sich die Frage:&lt;br /&gt;
Welchen Nutzen wird meine Zielgruppe durch meine Präsentation haben?&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 52ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Zielorientierung steht die Frage: Was wollen Sie mit dieser Präsentation erreichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wirksam formuliertes Ziel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schriftlich, in ganzen Sätzen mit Haupt- und Zeitwort. &lt;br /&gt;
*Positiv formuliert, d. h. es beschreibt, was sein soll (und niemals, was nicht sein soll).&lt;br /&gt;
*In der Gegenwart formuliert: Es beschreibt den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben (Wenn ich das Ziel erreicht habe ...). „Ich bin“, „ich kann“, „ich habe“.&lt;br /&gt;
*Spezifisch d. h. möglichst konkret und mit den dazugehörigen Rahmenbedingungen (Kontext):  Wo, mit wem, wie oft, ... will ich ....  haben/tun.&lt;br /&gt;
*Messbar: Sie müssen messen können, ob und wann Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Was ist der sinnlich wahrnehmbare Beweis dafür, dass Sie das Ziel erreicht haben?&lt;br /&gt;
*Attraktiv: Ihr Ziel muss reizvoll sein für Sie. Versetzen Sie sich in den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben: Es darf keine inneren Einwände geben, nichts, was Sie klammheimlich hindert, Ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Realistisch und in eigener Kontrolle realisierbar: Mit Ihrer aktiven Beteiligung als maßgeblichen Akteur. Es muss möglich sein, das Ziel mit Ihren derzeitigen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ihrem Informationsstand zu erreichen. &lt;br /&gt;
*Terminiert, d. h. setzen Sie sich einen Endtermin für die Erreichung Ihres Ziels (nur so können Sie Ihren Erfolg tatsächlich überprüfen). &lt;br /&gt;
Dabei ist es oft nützlich, verschiedene Zeithorizonte der Zielerreichung zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
So kann z. B. das Ziel der „Verkauf einer Anlage“ oder die „Genehmigung eines Großprojektes“ sein. Oft ist es unrealistisch, in der ersten Präsentation solche Ziele erreichen zu wollen. Das Ziel der aktuellen Präsentation könnte aber sein: „Termin für eine ausführliche Besichtigung einer Referenzanlage fixieren“ oder „Genehmigung einer Vorstudie zum gewünschten Projekt“ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Ziele#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5357</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5357"/>
		<updated>2010-03-09T15:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Praesentieren|Praesentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Dall: Sicher präsentieren - wirksamer vortragen, München: Redline Verlag, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen, Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren, GABAL-Verlag GmbH, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenOffice Handbuch Impress http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf   (18.08.2009)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=4636</id>
		<title>Risiko für die Gesellschaft</title>
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		<updated>2009-09-20T18:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Überwachung im Internet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Nicht nur der Einzelne ist Risiken bei der Nutzung des Internets ausgesetzt, mit Hilfe des Internets gelingt es, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, aber auch eine Überwachung der Menschen zu veranlassen (Big Brother).  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist wohl die bekannteste und beliebteste Suchmachine.  Über eine Milliarde Seiten werden abgefragt und über 90% aller Suchanfragen können mit Google abgedeckt werden. Informationen jeglichen Inhalts können abgerufen werden, sodass es jedermann möglich ist, sich zu jedem Thema umfassend zu informieren, Pro und Contras zu erwägen, etc. Obwohl Google weltweit seine Dienste anbietet,  ist diese umfassende Informationsmöglichkeit nur in den westlichen Industriestaaten gegeben. So unterliegt das Internet in China beispielsweise einer umfassenden Zensur. Unternehmen, die in diesem Land tätig sein möchten, unterliegen ebenfalls dieser Zensur.  Diese Filterung der Inhalte wird allerdings nicht nur von Google unterstützt, sondern alle Suchanbieter, die im Reich der Mitte tätig sind, halten sich an diese Richtlinien. Als Alternative gäbe es nur, auf die Bereitstellung dieser Dienste in diesen Ländern ganz zu verzichten. Auf diese Weise wird der Grundgedanke einer umfassenden Informationsfreiheit des Internets unterwandert. Aber auch in den westlichen Industriestaaten keimt immer wieder die Diskussion auf, Seiten mit dubiosen Inhalten, insbesondere Kinderpornographie, zu sperren. Das was in dieser Angelegenheit sicher eine gute Sache ist, gilt es jedoch zu überlegen, inwieweit damit diesen kriminellen Machenschaften tatsächlich Einhalt geboten werden kann bzw. auch, wo die Grenzen gesetzt werden, sodass nicht aus Versehen unschuldige Website-Betreiber auf solch eine schwarze Liste gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung im Internet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienste, die im Internet angeboten werden, werden immer umfassender und bieten den Usern allen erdenklichen Komfort. Web-Cams laden zum Besuch von Touristenzentren via Internet ein, Handys können geortet werden und Navigationsgeräte werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Durch diese Möglichkeiten wird die Privatsphäre der Menschen allerdings immer mehr ausgehöhlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise in &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039; fast die gesamte Stadt mittels Videokameras (&#039;&#039;&#039;CCTV- Closed-Circuit Television&#039;&#039;&#039;) überwacht. Jede größere Kreuzung, jeder  U-Bahnschacht und Eingänge von Supermärkten und Bürogebäuden werden gefilmt. Was einerseits ein Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität darstellt, ist auf der anderen Seite natürlich sehr kritisch zu hinterfragen, da einer Überwachungsgesellschaft natürlich Tür und Tor geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Google Earth&#039;&#039;&#039; bietet die Möglichkeit, die ganze Welt über das Internet kennenzulernen. Ohne selbst vor Ort zu sein, kann man über Landschaften fliegen und durch Straßen von Städten spazieren. Von vielen Städten sind bereits hochaufgelöste Bilder zu sehen, sodass sich selbst Details von Sehenswürdigkeiten betrachten lassen.  Dieser Dienst birgt jedoch auch Gefahren. Oft sind Personen auf den Bildern zu erkennen, was im Grunde genommen, das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen verletzt. Genauso können diese  Bilder auch von Terroristen missbraucht werden. Daher ist Google auch dazu übergegangen von kritischen Gegenden nur unscharfe Bilder zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde das Dach des Weißen Hauses zum Schutz des Präsidenten nachträglich geschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, die mit &#039;&#039;&#039;GPS-Geräten&#039;&#039;&#039; ausgestattet sind, lassen sich via Satellit orten. Wird ein Fahrzeug gestohlen, kann so sehr leicht der Standort ermittelt werden. Solch ein Gerät ist aber auch ideal für Tourengeher und Schifahrer. Passiert etwas, können die Personen problemlos geortet werden. Dies heißt aber auch, wird ein GPS-Gerät für den Fuhrpark eines Unternehmens verwendet, dass Vorgesetzte immer Bescheid wissen, wo sich ihre Mitarbeiter gerade befinden. Es reicht aus, sich ins Internet einzuloggen und es besteht auch die Möglichkeit mit dem Mitarbeiter auf diesem Wege zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RFID&#039;&#039;&#039; (Radio Frequency Identification): RFID ist eine Funkerkennung, die derzeit hauptsächlich erst in der Logistik  und bei der Tieridentifikation (Hunde, Nutztiere) angewendet wird. Daten lassen sich mit Hilfe dieser Chips berührungslos auslesen. Im Unterschied zum Barcode, der nur Identifikationsmerkmale enthält, können diese Funkchips nicht nur die Information enthalten, um welche Art des Produkts es sich handelt, sondern um welches Produkt welcher Firma es sich handelt. Es lässt sich nachvollziehen, wann dieses Produkt das Werk verlassen hat, wo es zwischengelagert wurde  und wo es gekauft wurde. Die Chips sind beschreibar, es lassen sich daher auch nachträglich Daten speichern, selbst wenn das Produkt bereits auf Reisen ist.  Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass das Funksignal über mehrere hundert Meter gesendet werden kann.&lt;br /&gt;
So vielfältig die Möglichkeiten dieser RFID-Chips sind, so können sie theoretisch auch missbraucht werden um einen gläsernen Menschen zu generieren. Firmen könnten den Chip nutzen, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu ermitteln. Da die Chips so klein sind, lassen sie sich theoretischen an allen Gegenständen,  sogar Kleidung, befestigen, ohne dass die betreffende Person etwas davon merkt. So könnte jede  Handlung einer Person verfolgt und aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rfid-journal.de// RFID-Journal]&lt;br /&gt;
*[http://earth.google.de Google Earth]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenschutz&amp;diff=4359</id>
		<title>Datenschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenschutz&amp;diff=4359"/>
		<updated>2009-09-19T16:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Datenschutz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Der Datenschutz spielt inzwischen gerade im Bereich der neuen Technologien eine große Rolle, da die Möglichkeiten zur Datensammlung, -speicherung und -verknüpfung (Stichwort Datamining) laufend erweitert werden und der Einzelne dadurch immer weniger Einfluss darauf hat, wer auf seine Daten Zugriff hat und was mit diesen Informationen geschieht.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fortschreitender Technologisierung und Globalisierung wird das Sammeln, Verwenden und Verwerten von persönlichen Informationen ständig intensiver,  umfassender und weitreichender. Damit spielt auch der Schutz von personenbezogenen Daten eine immer größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alltäglichen Leben geben wir oftmals unsere Daten preis, sei es beim Bezahlen mit der Bankomatkarte oder der Verwendung von Kundenkarten, bei der Teilnahme an Gewinnspielen, bei Flugreisen oder beim Behördenverkehr. &lt;br /&gt;
Die Weitergabe dieser Informationen ist uns oftmals nicht bewusst beziehungsweise passiert (aus unserer Sicht) lediglich als Nebenprodukt einer Aktion (beim Bezahlen unter Verwendung einer Kundenkarte möchten wir beispielsweise einen Stammkundenrabatt erhalten), Firmen hingegen setzen dies absichtlich ein (DataMining), um etwa das Kaufverhalten der einzelnen Person ablesen und entsprechende Marketingstrategien entwickeln und/oder durch den Verkauf dieser persönlichen Informationen noch zusätzliche Einnahmen erzielen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Internet stellen wir - besonders im Zusammenhang mit Web2.0 - noch viel umfangreichere und persönlichere Daten zur Verfügung. Wir hinterlassen bei jedem Surfen, Chatten etc. Spuren im Internet. In Sozialen Netzwerken wie Facebook &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.facebook.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studivz&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.studivz.net/&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Xing&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xing.com&amp;lt;/ref&amp;gt;werden durch aktives Tun der Teilnehmenden Fotos, sensible Daten wie Religion, politische Meinung, sexuelle Orientierung, persönliche Vorlieben, Gewohnheiten etc zum Teil einer großen Anzahl an Personen beziehungsweise sogar der Öffentlichkeit bekanntgemacht ohne Einfluss darauf, wer diese Daten einsieht, verwendet oder speichert. Denn diese Informationen werden durchaus auch langfristig gesammelt, aufbewahrt und miteinander verknüpft (selbst wenn man diese Daten wieder aus dem eigenen Profil löscht) und dadurch etwa auch für potentielle oder derzeitige ArbeitgeberInnen (im Rahmen einer Bewerbung) oder für gezielte Werbemaßnahmen relevant. Dies führte beispielsweise schon dazu, dass ein britischer Arbeitgeber eine Sachbearbeiterin kündigte, weil sie in dem sozialen Netzwerk Facebook geschrieben hatte, dass sie sich in der Arbeit langweilen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2009/02/27/biddulph.uk.facebook.firing.itn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Vielzahl an öffentlichen Stellen speichern beziehungsweise verwenden unterschiedliche personenbezogene Daten. Wenn Sie etwa an der Johannes Kepler Universität zugelassen werden, müssen Sie dazu Ihr Geburtsdatum, Ihre Adresse, Ihre Sozialversicherungsnummer etc. bekanntgeben. Wenn Sie sich via KUSSS für eine Lehrveranstaltung anmelden, wird gespeichert, mit welcher IP, um welche Uhrzeit, Sie welche Aktion gesetzt haben. Bei der Verwendung von Moodle beispielsweise sehen auch andere KursteilnehmerInnen die Information, dass Sie gerade online sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu gewährleisten, dass diese großen Datenmengen nicht missbräuchlich verwendet und etwa Informationen über Ihren Gesundheitszustand an andere Personen weitergegeben werden, sieht das österreichische Recht Bestimmungen zum Schutz dieser Daten und Sanktionen bei Missbrauch vor. Dies wird durch das Datenschutzgesetz 2000 geregelt. Das Datenschutzgesetz 2000 reguliert ausserdem das Datengeheimnis, Zustimmungsrechte, die Datensicherheit, Auskunftsrechte von Betroffenen, die Kontrollinstanzen sowie das Recht auf Richtigstellung und Löschung. Überdies normiert es, unter welchen Voraussetzungen Dritte fremde Daten speichern, verknüpfen etc. dürfen und sieht zahlreiche Melde-/Registrierungspflichten vor. So müssen Auftraggeber einer Datenanwendung, sofern eine Meldepflicht besteht, eine DVR-Nummer führen. In das Datenverarbeitungsregister kann jeder kostenlos Einsicht nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundrecht auf Datenschutz normiert, dass Jedermann Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Der Anspruch auf Geheimhaltung besteht allerdings dann nicht, wenn Daten allgemein verfügbar sind (zB das Firmenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff personenbezogene Daten versteht das österreichische Recht Angaben über Betroffene, deren Identität bestimmt oder bestimmbar ist (Artikel 1 Datenschutzgesetz 2000).  Als besonders schutzwürdig (sogenannte sensible Daten) erkennt der Gesetzgeber solche Daten natürlicher Personen an, die ihre rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gesundheit oder ihr Sexualleben betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Datenschutzgesetz 2000 (www.ris.bka.gv.at)&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=4358</id>
		<title>Risiko für die Gesellschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=4358"/>
		<updated>2009-09-19T16:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Überwachung im Internet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Nicht nur der Einzelne ist Risiken bei der Nutzung des Internets ausgesetzt, mit Hilfe des Internets gelingt es, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, aber auch eine Überwachung der Menschen zu veranlassen (Big Brother).  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist wohl die bekannteste und beliebteste Suchmachine.  Über eine Milliarde Seiten werden abgefragt und über 90% aller Suchanfragen können mit Google abgedeckt werden. Informationen jeglichen Inhalts können abgerufen werden, sodass es jedermann möglich ist, sich zu jedem Thema umfassend zu informieren, Pro und Contras zu erwägen, etc. Obwohl Google weltweit seine Dienste anbietet,  ist diese umfassende Informationsmöglichkeit nur in den westlichen Industriestaaten gegeben. So unterliegt das Internet in China beispielsweise einer umfassenden Zensur. Unternehmen, die in diesem Land tätig sein möchten, unterliegen ebenfalls dieser Zensur.  Diese Filterung der Inhalte wird allerdings nicht nur von Google unterstützt, sondern alle Suchanbieter, die im Reich der Mitte tätig sind, halten sich an diese Richtlinien. Als Alternative gäbe es nur, auf die Bereitstellung dieser Dienste in diesen Ländern ganz zu verzichten. Auf diese Weise wird der Grundgedanke einer umfassenden Informationsfreiheit des Internets unterwandert. Aber auch in den westlichen Industriestaaten keimt immer wieder die Diskussion auf, Seiten mit dubiosen Inhalten, insbesondere Kinderpornographie, zu sperren. Das was in dieser Angelegenheit sicher eine gute Sache ist, gilt es jedoch zu überlegen, inwieweit damit diesen kriminellen Machenschaften tatsächlich Einhalt geboten werden kann bzw. auch, wo die Grenzen gesetzt werden, sodass nicht aus Versehen unschuldige Website-Betreiber auf solch eine schwarze Liste gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung im Internet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienste, die im Internet angeboten werden, werden immer umfassender und bieten den Usern allen erdenklichen Komfort. Web-Cams laden zum Besuch von Touristenzentren via Internet ein, Handys können geortet werden und Navigationsgeräte werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Durch diese Möglichkeiten wird die Privatsphäre der Menschen allerdings immer mehr ausgehöhlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise in &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039; fast die gesamte Stadt mittels Videokameras (&#039;&#039;&#039;CCTV- Closed-Circuit Television&#039;&#039;&#039;) überwacht. Jede größere Kreuzung, jeder  U-Bahnschacht und Eingänge von Supermärkten und Bürogebäuden werden gefilmt. Was einerseits ein Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität darstellt, ist auf der anderen Seite natürlich sehr kritisch zu hinterfragen, da einer Überwachungsgesellschaft natürlich Tür und Tor geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Google Earth&#039;&#039;&#039; bietet die Möglichkeit, die ganze Welt über das Internet kennenzulernen. Ohne selbst vor Ort zu sein, kann man über Landschaften fliegen und durch Straßen von Städten spazieren. Von vielen Städten sind bereits hochaufgelöste Bilder zu sehen, sodass sich selbst Details von Sehenswürdigkeiten betrachten lassen.  Dieser Dienst birgt jedoch auch Gefahren. Oft sind Personen auf den Bildern zu erkennen, was im Grunde genommen, das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen verletzt. Genauso können diese  Bilder auch von Terroristen missbraucht werden. Daher ist Google auch dazu übergegangen von kritischen Gegenden nur unscharfe Bilder zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde das Dach des Weißen Hauses zum Schutz des Präsidenten nachträglich geschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, die mit &#039;&#039;&#039;GPS-Geräten&#039;&#039;&#039; ausgestattet sind, lassen sich via Satellit orten. Wird ein Fahrzeug gestohlen, kann so sehr leicht der Standort ermittelt werden. Solch ein Gerät ist aber auch ideal für Tourengeher und Schifahrer. Passiert etwas, können die Personen problemlos geortet werden. Dies heißt aber auch, wird ein GPS-Gerät für den Fuhrpark eines Unternehmens verwendet, dass Vorgesetzte immer Bescheid wissen, wo sich ihre Mitarbeiter gerade befinden. Es reicht aus, sich ins Internet einzuloggen und es besteht auch die Möglichkeit mit dem Mitarbeiter auf diesem Wege zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RFID&#039;&#039;&#039; (Radio Frequency Identification): RFID ist eine Funkerkennung, die derzeit hauptsächlich erst in der Logistik  und bei der Tieridentifikation (Hunde, Nutztiere) angewendet wird. Daten lassen sich mit Hilfe dieser Chips berührungslos auslesen. Im Unterschied zum Barcode enthalten diese Funkchips nicht nur die Information um welche Art des Produkts es sich handelt, sondern um welches Produkt welcher Firma es sich handelt. Es lässt sich nachvollziehen, wann dieses Produkt das Werk verlassen hat, wo es zwischengelagert wurde  und wo es gekauft wurde. Die Chips sind beschreibar, es lassen sich daher auch nachträglich Daten speichern, selbst wenn das Produkt bereits auf Reisen ist.  Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass das Funksignal über mehrere hundert Meter gesendet werden kann.&lt;br /&gt;
So vielfältig die Möglichkeiten dieser RFID-Chips sind, so können sie theoretisch auch missbraucht werden um einen gläsernen Menschen zu generieren. Firmen könnten den Chip nutzen, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu ermitteln. Da die Chips so klein sind, lassen sie sich theoretischen an allen Gegenständen,  sogar Kleidung, befestigen, ohne dass die betreffende Person etwas davon merkt. So könnte jede  Handlung einer Person verfolgt und aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rfid-journal.de// RFID-Journal]&lt;br /&gt;
*[http://earth.google.de Google Earth]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=4357</id>
		<title>Risiko für die Gesellschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=4357"/>
		<updated>2009-09-19T16:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Internetzensur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Nicht nur der Einzelne ist Risiken bei der Nutzung des Internets ausgesetzt, mit Hilfe des Internets gelingt es, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, aber auch eine Überwachung der Menschen zu veranlassen (Big Brother).  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist wohl die bekannteste und beliebteste Suchmachine.  Über eine Milliarde Seiten werden abgefragt und über 90% aller Suchanfragen können mit Google abgedeckt werden. Informationen jeglichen Inhalts können abgerufen werden, sodass es jedermann möglich ist, sich zu jedem Thema umfassend zu informieren, Pro und Contras zu erwägen, etc. Obwohl Google weltweit seine Dienste anbietet,  ist diese umfassende Informationsmöglichkeit nur in den westlichen Industriestaaten gegeben. So unterliegt das Internet in China beispielsweise einer umfassenden Zensur. Unternehmen, die in diesem Land tätig sein möchten, unterliegen ebenfalls dieser Zensur.  Diese Filterung der Inhalte wird allerdings nicht nur von Google unterstützt, sondern alle Suchanbieter, die im Reich der Mitte tätig sind, halten sich an diese Richtlinien. Als Alternative gäbe es nur, auf die Bereitstellung dieser Dienste in diesen Ländern ganz zu verzichten. Auf diese Weise wird der Grundgedanke einer umfassenden Informationsfreiheit des Internets unterwandert. Aber auch in den westlichen Industriestaaten keimt immer wieder die Diskussion auf, Seiten mit dubiosen Inhalten, insbesondere Kinderpornographie, zu sperren. Das was in dieser Angelegenheit sicher eine gute Sache ist, gilt es jedoch zu überlegen, inwieweit damit diesen kriminellen Machenschaften tatsächlich Einhalt geboten werden kann bzw. auch, wo die Grenzen gesetzt werden, sodass nicht aus Versehen unschuldige Website-Betreiber auf solch eine schwarze Liste gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung im Internet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienste, die im Internet angeboten werden, werden immer umfassender und bieten den Usern allen erdenklichen Komfort. Web-Cams laden zum Besuch von Touristenzentren via Internet ein, Handys können geortet werden und Navigationsgeräte werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Durch diese Möglichkeiten wird die Privatsphäre der Menschen allerdings immer mehr ausgehöhlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise in &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039; fast die gesamte Stadt mittels Videokameras (&#039;&#039;&#039;CCTV- Closed-Circuit Television&#039;&#039;&#039;) überwacht. Jede größere Kreuzung, jeder  U-Bahnschacht und Eingänge von Supermärkten und Bürogebäuden werden gefilmt. Was einerseits ein Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität darstellt, ist auf der anderen Seite natürlich sehr kritisch zu hinterfragen, da einer Überwachungsgesellschaft natürlich Tür und Tor geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Google Earth&#039;&#039;&#039; bietet die Möglichkeit, die ganze Welt über das Internet kennenzulernen. Ohne selbst vor Ort zu sein, kann man über Landschaften fliegen und durch Straßen von Städten spazieren. Von vielen Städten sind bereits hochaufgelöste Bilder zu sehen, sodass sich selbst Details von Sehenswürdigkeiten betrachten lassen.  Dieser Dienst birgt jedoch auch Gefahren. Oft sind Personen auf den Bildern zu erkennen, was im Grunde genommen, das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen verletzt. Genauso können diese  Bilder auch von Terroristen missbraucht werden. Daher ist Google auch dazu übergegangen von kritischen Gegenden nur unscharfe Bilder zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde das Dach des Weißen Hauses zum Schutz des Präsidenten nachträglich geschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, die mit &#039;&#039;&#039;GPS-Geräten&#039;&#039;&#039; ausgestattet sind, lassen sich via Satellit orten. Wird ein Fahrzeug gestohlen, kann so sehr leicht der Standort ermittelt werden. Solch ein Gerät ist aber auch ideal für Tourengeher und Schifahrer. Passiert etwas, können die Personen problemlos geortet werden. Dies heißt aber auch, wird ein GPS-Gerät für den Fuhrpark eines Unternehmens verwendet, dass Vorgesetzte immer Bescheid wissen, wo sich ihre Mitarbeiter gerade befinden. Es reicht aus, sich ins Internet einzuloggen und es besteht auch die Möglichkeit mit dem Mitarbeiter auf diesem Wege zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RFID&#039;&#039;&#039; (Radio Frequency Identification): RFID ist eine Funkerkennung, die derzeit hauptsächlich erst in der Logistik  und bei der Tieridentifikation (Hunde, Nutztiere) angewendet wird. Daten lassen sich mit Hilfe dieser Chips berührungslos auslesen. Im Unterschied zum Barcode, enthalten diese Funkchips nicht nur die Information um welche Art des Produkts es sich handelt, sondern um welches Produkt welcher Firma es sich handelt. Es lässt sich nachvollziehen, wann dieses Produkt das Werk verlassen hat, wo es zwischengelagert wurde  und wo es gekauft wurde. Die Chips sind beschreibar, es lassen sich daher auch nachträglich Daten speichern, selbst wenn das Produkt bereits auf Reisen ist.  Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass das Funksignal über mehrere hundert Meter gesendet werden kann.&lt;br /&gt;
So vielfältig die Möglichkeiten dieser RFID-Chips sind, so können sie theoretisch auch missbraucht werden um einen gläsernen Menschen zu generieren. Firmen könnten den Chip nutzen, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu ermitteln. Da die Chips so klein sind, lassen sie sich theoretischen an allen Gegenständen,  sogar Kleidung, befestigen, ohne dass die betreffende Person etwas davon merkt. So könnte jede  Handlung einer Person verfolgt und aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rfid-journal.de// RFID-Journal]&lt;br /&gt;
*[http://earth.google.de Google Earth]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=4356</id>
		<title>Risiko für den Einzelnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=4356"/>
		<updated>2009-09-19T16:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das Internet wird bereits von einem Großteil der Bevölkerung benutzt. Sei es, sich über Neuigkeiten und Produkte zu informieren, seine Geldgeschäfte online abzuwickeln oder sich selbst in Social-Networking-Plattformen zu präsentieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele User sind im Internet sehr offenherzig bei der Preisgabe ihrer persönlichen Daten. Viele stellen Lebensläufe ins Netz, bei Unternehmenswebsites ist die Angabe eines Impressums mit Adresse und Telefonnummer sogar Pflicht. Mit diesen Daten erzeugen Betrüger dann gefälschte Zugänge zu diversen Internetdiensten, wie beispielsweise Ebay oder E-Mail-Diensten oder versuchen den User in Misskredit zu bringen. Man spricht hier von &#039;&#039;&#039;Identitätsdiebstahl&#039;&#039;&#039;.  Sehr problematisch sind hier sicherlich auch Social-Networking-Plattformen, wie beispielsweise Facebook. Gerade junge Menschen breiten hier oft quasi ihr gesamtes Leben vor der Öffentlichkeit aus. Neben der Gefahr des Identitätsdiebstahls sind diese Informationen oft auch sehr hinderlich bei potenziellen Arbeitgebern, die immer mehr dazu über gehen, vorab Informationen über den Bewerber im Internet zu sammeln. Jeder User sollte sich daher im Klaren sein, dass diese Informationen nicht nur einem eingeschränkten Freundeskreis zur Verfügung stehen, sondern wirklich von Jedermann aufgerufen werden können. Selbst wenn man schließlich Daten oder Fotos wieder von diesen Plattformen löscht, darf man sich nicht darauf verlassen, dass von nun an ein positives Profil über seine Person vorliegt. Viele dieser Daten sind oft noch Jahre später im Internet zu finden, sei es in Archiven oder auch im Cache der Suchmaschinen. Besser ist es, im Vorhinein darüber nachzudenken, wie man sich in der Öffentlichkeit präsentieren möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass persönliche Daten missbräuchlich verwendet werden, auch &#039;&#039;&#039;Kreditkartenbetrug&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kontenraub&#039;&#039;&#039; sind Formen des Identitätsdiebstahls. So ist beispielsweise der Identitätsdiebstahl durch &#039;&#039;&#039;Pishing&#039;&#039;&#039; in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden. Durch Pishing können für den Einzelnen große finanzielle Schäden entstehen. Pishing ist ein Kunstwort aus „Passwort Fishing“. Mittels eines fingierten E-Mails versuchen Betrüger die Passwörter ahnungsloser User zu ergattern. Die Mails beinhalten immer einen Link auf die vermeintlichen Websites von bekannten Banken und Firmen, mit der Aufforderung, die eigenen Zugangsdaten zu aktualisieren. Diese Website stellt jedoch nicht die Original-Website der Betreiber dar, sondern wurde ihr nur täuschend ähnlich nachgebildet. Oft unterscheidet sich die URL nur durch einen Buchstaben von der Original-Website, oder es wird zwar die Original-Site geöffnet, allerdings öffnet sich zusätzlich ein Pop-Up Fenster zur Eingabe der Zugangsdaten, das nicht mehr zu der Original-Site gehört.&lt;br /&gt;
Geben Sie daher niemals auf Aufforderung in E-Mails Ihre Zugangsdaten in integrierte oder direkt aufgerufene Formulare ein! Es kann daher auch nur geraten werden, niemals die angegeben URLs direkt aufzurufen, sondern lieber über die gespeicherten Favoriten auf die Websites einzusteigen oder die Seite per Hand aufzurufen. Bankinstitute und seriöse Firmen geben niemals über E-Mails Änderungen der Zugangsdaten bekannt.  Im Zweifelsfall ist es angebracht, bei dem entsprechenden Institut nachzufragen. Moderne Browser erkennen in vielen Fällen gefälschte Web-Sites und hinterlegen die URL in der Eingabeliste mit der Signalfarbe Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst bei händischer Eingabe der URL ist man nicht mehr vor Betrügern gefeit. Einen Schritt weiter geht &#039;&#039;&#039;Pharming&#039;&#039;&#039;. Auch hier wird der Benutzer auf eine gefälschte Web-Site umgeleitet. Allerdings werden hier die technischen Abläufe beim Aufruf einer Seite so manipuliert, dass der Surfer selbst bei Eingabe der richtigen URL auf eine gefälschte Seite umgeleitet wird. Hacker versuchen dabei auf die DNS-Server einzubrechen und die IP-Adresse einer URL zu manipulieren. Die einzige Möglichkeit für den User besteht darin, auf die Zertifikate des Unternehmens zu achten. Wird, wie beispielsweise beim Online-Banking, eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut, kann sich der Benutzer mit einem Doppelklick auf das Schlüsselsymbol in der Statuszeile das Zertifikat anschauen. Meldet der Browser, dass das Zertifikat nicht verifiziert werden, kann ist Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
Usern, die Zahlungen über das Internet tätigen, ist daher anzuraten, zu kontrollieren, ob die Transaktion mittels verschlüsselter Verbindung erfolgt. Bei unverschlüsselten Verbindungen ist das Ausspähen der Daten möglich. Der Benutzer merkt hiervon zuerst nichts, sondern erst,  wenn es schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Risiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nutzung des Internets besteht nicht nur die Gefahr der missbräuchlichen  Verwendung der personenbezogenen Daten,  vielmehr ist auch allein durch das Ansurfen von Seiten Vorsicht geboten. Vor allem auf einschlägigen Sites besteht die Gefahr der Infizierung durch Viren, Trojaner und anderen Schädlingen. Diese Schädlinge werden meist unbemerkt vom Benutzer im Hintergrund von der Website geladen.  Die Schäden können für den Benutzer verherrend sein, von der Zerstörung eigener Dateien bis hin zum Ausspähen von Passwörtern reicht die Palette.&lt;br /&gt;
Ganz ausschließen lässt sich das Risiko leider nicht, aber durch Meiden dubioser Webseiten, die Installation aktueller Sicherheitssoftware und einer Portion gesundes Misstrauen lässt sich die Gefahr zumindest vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weniger kritisch sind &#039;&#039;&#039;Cookies&#039;&#039;&#039;. Cookies werden einerseits dazu verwendet, persönliche Einstellungen einer Website  oder Warenkörbe zu speichern, andererseits kann damit auch das Surfverhalten des Nutzers erfasst werden. Diese Funktionen sind für die meisten Benutzer als sinnvoll zu erachten. Als kritisch zu betrachten sind hier serverfremde Cookies (tracking cookies), die mittels Werbung auf unterschiedlichen Websites platziert werden.  Somit kann von Usern, die diese Websites aufrufen ein detailliertes Interessensprofil erstellt werden.&lt;br /&gt;
Schützen kann sich der User nur mittels entsprechenden Browsereinstellungen. Cookies generell zu sperren ist meist nicht sinnvoll, da viele Seiten dann nur mehr eingeschränkt zu verwenden sind. Es ist aber auf jedem Fall zu empfehlen, Cookies von Drittanbietern (tracking cookies) zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sonicwall.com/phishing_de Pishing IQ-Test]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2437</id>
		<title>Visualisierung</title>
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		<updated>2009-08-18T14:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Strukturbilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: Durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 121-208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=2434</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=2434"/>
		<updated>2009-08-18T14:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8. 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf OpenOffice Handbuch Impress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=2428</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=2428"/>
		<updated>2009-08-18T14:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen Redline Wirtschaft 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8. 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf OpenOffice Handbuch Impress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=2422</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
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		<updated>2009-08-18T13:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8. 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf OpenOffice ImpressHandbuch]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=2417</id>
		<title>Ziele</title>
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		<updated>2009-08-18T13:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Zielorientierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|In diesem Kapitel geht es darum, sich vor einer Präsentation ein möglichst genaues Bild über die Zuhörerschaft zu verschaffen und sich bewusst zu machen, was genau man bei dieser Zuhörerschaft in &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Präsentation erreichen will.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorbereitung der Präsentation ist  es ist es wichtig, sich genau mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Punkte dabei sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer genau ist Ihre Zielgruppe?&lt;br /&gt;
*Welche Bedürfnisse und Begrenzungen haben Ihre Zuhörer? Dabei ist es wichtig, sich immer klar zu machen, dass jede Person nicht nur Funktionsinhaber ist sondern auch privat und menschlich Bedürfnisse und Begrenzungen (Kompetenzeinschränkungen, persönliche Vorurteile etc.) hat.&lt;br /&gt;
*Fachlicher Hintergrund: Welche allgemeinen Fachinformationen können Sie als bekannt voraussetzen (gängige Meinungen in Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Experten)? Welches Vokabular können/müssen Sie selbst daher verwenden (Fachausdrücke, Jargon, Abkürzungen)?&lt;br /&gt;
*Wissensstand: Eine Fehleinschätzung in diesem Bereich bedeutet gelangweilte Experten oder überforderte Laien. &lt;br /&gt;
*Gründe für die Teilnahme: Das Teilnahmemotiv kann die Grundeinstellung des Teilnehmers zum Vortrag (und zu Ihnen!) stark beeinflussen. &lt;br /&gt;
*Einstellung zu Thema, Präsentator, Organisation: Eine realistische Einschätzung hilft Ihnen, den richtigen Ton und die richtigen Argumente zu finden. In einer ablehnend-feindseligen Atmosphäre wären emotionale Appelle unangebracht, da „ziehen“ eher sachliche Argumente wie zum Beispiel anerkannte Experten. Wenn Sie selbst zwar als Person akzeptiert sind, Ihre Organisation (Unternehmen, Partei, Institut, Religion, Behörde ...) aber kein gutes Image bei Ihren Zuhörern hat, dann werden Sie versuchen, Ihre Aussagen losgelöst von der Organisation vorzutragen.&lt;br /&gt;
*Erwarteter Präsentationsstandard: Hier geht es um den Grad der Perfektion, der „Schönheit“. In Organisationen mit ausgeprägter Präsentationskultur gibt es ganz konkrete Erwartungen, welche Präsentationsmittel zu welchem Zweck eingesetzt werden. Es ist Ihre Entscheidung, sich entweder anzupassen oder bewusst etwas Ungewöhnliches zu tun.&lt;br /&gt;
*Vorurteile, fixe Ideen, Ängste: Vorurteile und fixe Ideen lassen sich nicht einfach beiseite schieben, ignorieren oder gar als „Blödsinn“ abqualifizieren. Damit ärgern Sie höchstens das Publikum, das bisher recht gemütlich damit gelebt hat. Vorgefasste Meinungen wirken auch als Wahrnehmungsfilter: „unpassende Argumente“ werden entweder ausgeschieden oder so missverstanden, dass sie wieder zur eigenen Ansicht passen.&lt;br /&gt;
*Tabus und heikle Themen: Abgesehen von allgemeinen Tabuthemen (Tod, Rasse, Religion, Krankheit) könnte Ihr Zuhörerkreis besondere Tabus haben. Diese sind oft in Schlüsselworten versteckt. Beispiele sind „Rationalisierung“ (wenn ein Betrieb schlechte Erfahrungen mit so genannten Rationalisierungsexperten gemacht hat) oder „Innovation“ (wenn man gerade jetzt mit einer solchen Schiffbruch erlitten hat).&lt;br /&gt;
*Lieblingsthemen sind zweischneidige Schwerter: Sie sichern Ihnen in Ihrem Vortrag zwar ungeteilte Aufmerksamkeit und Wohlwollen, lenken aber stark von anderen Inhalten ab. Sie sollten Lieblingsthemen kennen, um sie zu vermeiden oder bewusst und sorgfältig zu Ihrem Nutzen einzusetzen.&lt;br /&gt;
*Flexibilität: Ein neuer Gedanke, eine Frage, eine unbekannte Tatsache sind interessant, willkommen – aber nur so lange sie in die Vorstellungswelt der Zuschauer passen. Je fester gefügt diese Welten sind, je weniger die neuen Informationen hineinpassen, desto schwieriger ist Ihre Überzeugungsaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es nicht immer leicht, alle diese Fragen zu beantworten. Aber je genauer Ihnen deren Beantwortung gelingt, desto höher wird die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Präsentation.&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss beantworten Sie sich die Frage:&lt;br /&gt;
Welchen Nutzen wird meine Zielgruppe durch meine Präsentation haben?&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 52ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Zielorientierung  steht die Frage: Was wollen Sie mit dieser Präsentation erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  wirksam formuliertes Ziel enthält folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schriftlich, in ganzen Sätzen mit Haupt- und Zeitwort. &lt;br /&gt;
*Positiv formuliert, d.h. es beschreibt, was sein soll (und niemals, was nicht sein soll).&lt;br /&gt;
*In der Gegenwart formuliert: Es beschreibt den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben. (Wenn ich das Ziel erreicht habe ...) „Ich bin“, „ich kann“, „ich habe“.&lt;br /&gt;
*Spezifisch d.h. möglichst konkret und mit den zugehörigen Rahmenbedingungen (Kontext):  Wo, mit wem, wie oft, ... will ich ....  haben/tun.&lt;br /&gt;
*Messbar: Sie müssen messen können, ob und wann Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Was ist der sinnlich wahrnehmbare Beweis dafür, dass Sie das Ziel erreicht haben?&lt;br /&gt;
*Attraktiv: Ihr Ziel muss reizvoll sein für Sie. Versetzen Sie sich in den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben: Es darf keine inneren Einwände geben, nichts , was Sie klammheimlich hindert, Ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Realistisch und in eigener Kontrolle realisierbar: Mit Ihrer aktiven Beteiligung als maßgeblichen Akteur. Es muss Ihnen möglich sein, das Ziel mit Ihren derzeitigen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ihrem Informationsstand zu erreichen. &lt;br /&gt;
*Terminiert, d.h. setzen Sie sich einen Endtermin für die Erreichung Ihres Ziels (nur so können Sie Ihren Erfolg tatsächlich überprüfen). &lt;br /&gt;
Dabei ist es oft nützlich, verschiedenen Zeithorizonte der Zielerreichung zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
So kann zB das Ziel der „Verkauf einer Anlage“ oder die „Genehmigung eines Großprojektes“ sein. Oft ist es unrealistisch, in der ersten Präsentation solche Ziele erreichen zu wollen. Das Ziel der aktuellen Präsentation könnte aber sein: „Termin für eine ausführliche Besichtigung einer Referenzanlage fixieren“ oder „Genehmigung einer Vorstudie zum gewünschten Projekt“ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=2399</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=2399"/>
		<updated>2009-08-18T13:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Einige Regeln für effektive Animation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall mit einem Präsentationsprogramm (wie zB [[ImpressFunktionen | Impress von OpenOffice]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den am weitesten entfernten Teilnehmer (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer)&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als  GROSSBUCHSTABEN&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z.B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z.B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Animierte Folienübergänge sind meist verwirrend und sollten ganz besonders sparsam eingesetzt werden. Es kann aber manchmal sinnvoll sein, einander sehr ähnliche Folien durch einen animierten Übergang zu trennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=2398</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2009-08-18T13:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall mit einem Präsentationsprogramm (wie zB [[ImpressFunktionen | Impress von OpenOffice]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den am weitesten entfernten Teilnehmer (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer)&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als  GROSSBUCHSTABEN&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z.B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z.B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animierte Folienübergänge sind meist verwirrend und sollten ganz besonders sparsam eingesetzt werden. Es kann aber manchmal sinnvoll sein, einander sehr ähnliche Folien durch einen animierten Übergang zu trennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2386</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2386"/>
		<updated>2009-08-18T13:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Strukturbilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: Durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2384</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2384"/>
		<updated>2009-08-18T13:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Strukturbilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: Durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2382</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2382"/>
		<updated>2009-08-18T13:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Strukturbilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: Durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2381</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2381"/>
		<updated>2009-08-18T13:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Symbole und Bildhafte Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2380</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2380"/>
		<updated>2009-08-18T12:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Symbole und Bildhafte Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2378</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2378"/>
		<updated>2009-08-18T12:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Symbole und Bildhafte Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie len¬ken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2376</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=2376"/>
		<updated>2009-08-18T12:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Symbole und Bildhafte Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zB die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie len¬ken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erfolgsfaktoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Erfolgsfaktoren&amp;diff=2337</id>
		<title>Erfolgsfaktoren</title>
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		<updated>2009-08-18T12:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Eine Präsentation ist dann erfolgreich, wenn es dem Präsentator gelingt, seine Ideen dem Publikum wirksam zu vermitteln. Das gelingt beim richtigen Zusammenwirken von sieben Erfolgsfaktoren, die in den folgenden Kapiteln näher beschrieben werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: Bild wird eine Imagemap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erfolgsfaktoren_Praesentation.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ziele|Ziel- und Zielgruppenorientierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aufbau|Präsentationsaufbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Visualisierung|Das visuelle Konzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bildgestaltung|Bildgestaltung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medientechnik|Persönliche Medientechnik]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Auftreten|Persönliches Auftreten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Interaktion|Interaktionsstrategien]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vertiefende Informationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren|Zurück zur Übersicht Kapitel Präsentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=1180</id>
		<title>Visualisierung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Diagramme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die Wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zum Beispiel die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
Liniendiagramm: Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: Während bei der Illustration ein vorhandenen Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie len¬ken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Man¬che Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=1179</id>
		<title>Visualisierung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Diagramme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die Wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zum Beispiel die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
Liniendiagramm: Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: Während bei der Illustration ein vorhandenen Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie len¬ken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Man¬che Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=1177</id>
		<title>Auftreten</title>
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		<updated>2009-06-26T12:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der Vortrags begleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator vor allem auch durch seine Person wirkt und überzeugt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgend möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline. &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z.B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern: Am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn. &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=1176</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall in einem Präsentationsprogramm. Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den am weitesten entfernten Teilnehmer (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer)&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als  GROSSBUCHSTABEN&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z.B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z.B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=1175</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Einige generelle Grundregeln für Design = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall in einem Präsentationsprogramm. Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den am weitesten entfernten Teilnehmer (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer)&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als  GROSSBUCHSTABEN&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z.B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z.B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=1174</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:29:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall in einem Präsentationsprogramm. Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den am weitesten entfernten Teilnehmer (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer)&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als  GROSSBUCHSTABEN&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z.B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z.B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
Einige Regeln für effektive Animation&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=1173</id>
		<title>Visualisierung</title>
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		<updated>2009-06-26T12:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen plus und mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der Vortrags begleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweilige Folien,  unvollständig, d.h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentator. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen, und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblockes setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die Wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität &lt;br /&gt;
Die im Regelfall  zweckmäßigste Form von Textfolien sind die sind so genannten Bullet-Charts: Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator mehr Flexibilität (betrachtet er die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus).&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z.B. in dem sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (1000, Millionen, etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
Kreisdiagramm (Tortendiagramm, Sektorenbild): Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
Säulendiagramm: Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gesta¬pelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (zum Beispiel die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; Damit stellen Sie Anteils Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
Liniendiagramm: Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und Bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und Bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Zuhörer übermitteln. Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: Während bei der Illustration ein vorhandenen Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie len¬ken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschten Assoziationen bei den Zuschauern aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“, und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakte Begriffe und abstrakte Beziehungen. Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck);&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung;&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeit¬wörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: oben, unten, über, unter, hinter, vor … Man¬che Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: Zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Praesentieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=1167</id>
		<title>Ziele</title>
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		<updated>2009-06-26T12:15:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorbereitung der Präsentation ist  es ist es wichtig, sich genau mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Punkte dabei sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer genau ist Ihre Zielgruppe?&lt;br /&gt;
*Welche Bedürfnisse und Begrenzungen haben Ihre Zuhörer? Dabei ist es wichtig, sich immer klar zu machen, dass jede Person nicht nur Funktionsinhaber ist sondern auch privat und menschlich Bedürfnisse und Begrenzungen (Kompetenzeinschränkungen, persönliche Vorurteile etc.) hat.&lt;br /&gt;
*Fachlicher Hintergrund:. Welche allgemeinen Fachinformationen können Sie als bekannt voraussetzen (gängige Meinungen in Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Experten)? Welches Vokabular können/müssen Sie selbst daher verwenden (Fachausdrücke, Jargon, Abkürzungen)?&lt;br /&gt;
*Wissensstand: Eine Fehleinschätzung in diesem Bereich bedeutet gelangweilte Experten oder überforderte Laien. &lt;br /&gt;
*Gründe für die Teilnahme: Das Teil¬nahmemotiv kann die Grundeinstellung des Teilnehmers zum Vortrag (und zu Ihnen!) stark beeinflussen. &lt;br /&gt;
*Einstellung zu Thema, Präsentator, Organisation: Eine realistische Einschätzung hilft Ihnen, den richtigen Ton und die richtigen Argumente zu finden. In einer ablehnend-feindseligen Atmosphäre wä¬ren emotionale Appelle unangebracht, da „ziehen“ eher sachliche Argumente wie zum Beispiel anerkannte Experten. Wenn Sie selbst zwar als Person akzep¬tiert sind, Ihre Organisation (Unternehmen, Partei, Institut, Religion, Behörde ...) aber kein gutes Image bei Ihren Zuhörern hat, dann werden Sie versuchen, Ihre Aussagen losgelöst von der Organisation vor¬zutragen.&lt;br /&gt;
*Erwarteter Präsentationsstandard: Hier geht es um den Grad der Perfektion, der „Schönheit“. In Organisationen mit ausgeprägter Präsentationskultur gibt es ganz konkrete Erwartungen, welche Präsentationsmittel zu welchem Zweck eingesetzt werden. Es ist Ihre Entscheidung, sich entweder an¬zupassen oder bewusst etwas Ungewöhnliches zu tun.&lt;br /&gt;
*Vorurteile, fixe Ideen, Ängste: Vorurteile und fixe Ideen lassen sich nicht einfach beiseite schieben, ignorieren oder gar als „Blödsinn“ abqualifizieren. Damit ärgern Sie höchstens das Publikum, das bisher recht gemütlich damit gelebt hat. Vorgefasste Meinungen wirken auch als Wahrnehmungsfilter: „unpassende Argumente“ werden entweder ausgeschieden oder so missverstanden, dass sie wieder zur eigenen Ansicht passen.&lt;br /&gt;
*Tabus und heikle Themen: Abgesehen von allgemeinen Tabuthemen (Tod, Rasse, Religion, Krankheit) könnte Ihr Zuhörerkreis besondere Tabus haben. Diese sind oft in Schlüsselworten versteckt. Beispiele sind „Rationalisierung“ (wenn ein Betrieb schlechte Erfahrungen mit so genann¬ten Rationalisierungsexperten gemacht hat) oder „Innovation“ (wenn man gerade jetzt mit einer solchen Schiffbruch erlitten hat).&lt;br /&gt;
*Lieblingsthemen sind zweischneidige Schwerter: Sie sichern Ihnen in Ihrem Vortrag zwar ungeteilte Aufmerksamkeit und Wohlwollen, lenken aber stark von anderen Inhalten ab. Sie sollten Lieblingsthemen kennen, um sie zu vermeiden oder bewusst und sorgfältig zu Ihrem Nutzen einzusetzen.&lt;br /&gt;
*Flexibilität: Ein neuer Gedanke, eine Frage, eine unbekannte Tatsache sind interessant, willkommen – aber nur so lange sie in die Vorstellungswelt der Zuschauer passen. Je fester gefügt diese Welten sind, je weniger die neuen Informationen hineinpassen, desto schwieriger ist Ihre Überzeugungsaufgabe.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es nicht immer leicht, alle diese Fragen zu beantworten. Aber je genaue Ihnen deren Beantwortung gelingt, desto höher wird die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Präsentation.&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss beantworten Sie sich die Frage:&lt;br /&gt;
Welchen Nutzen wird meine Zielgruppe durch meine Präsentation haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Zielorientierung  steht die Frage: Was wollen Sie mit dieser Präsentation erreichen: Ein  wirksam formuliertes Ziel enthält folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schriftlich, in ganzen Sätzen mit Haupt und Zeitwort. &lt;br /&gt;
*Positiv formuliert, d.h. es beschreibt, was sein soll (und niemals, was nicht sein soll).&lt;br /&gt;
*In der Gegenwart formuliert: Es beschreibt den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben. (Wenn ich das Ziel erreicht habe ...) „Ich bin“, „ich kann“, „ich habe“.&lt;br /&gt;
*Spezifisch d.h. möglichst konkret und mit den zugehörigen Rahmenbedingungen (Kontext):  Wo, mit wem, wie oft, ... will ich ....  haben/tun.&lt;br /&gt;
*Messbar: Sie müssen messen können, ob und wann Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Was ist der sinnlich wahrnehmbare Beweis dafür, dass Sie das Ziel erreicht haben&lt;br /&gt;
*Attraktiv: Ihr Ziel muss reizvoll sein für Sie. Versetzen Sie sich in den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben: Es darf keine inneren Einwände geben, nichts , was Sie klammheimlich hindert, Ihr Ziel zu erreichen..&lt;br /&gt;
*Realistisch und in eigener Kontrolle realisierbar: Mit Ihrer aktiven Beteiligung als maßgeblichen Akteur. Es muss Ihnen möglich sein, das Ziel mit Ihren derzeitigen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ihrem Informationsstand zu erreichen. &lt;br /&gt;
*Terminiert, d.h. setzen Sie sich einen Endtermin für die Erreichung Ihres Ziels (nur so können Sie Ihren Erfolg tatsächlich überprüfen). &lt;br /&gt;
Dabei ist es oft nützlich, verschiedenen Zeithorizonte der Zielerreichung zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
So kann z.B. das Ziel der „Verkauf einer Anlage“ oder die „Genehmigung eines Großprojektes“ sein. Oft ist es unrealistisch, in der ersten Präsentation solche Ziele erreichen zu wollen. Das Ziel der aktuellen Präsentation könnte aber sein: „Termin für eine ausführliche Besichtigung einer Referenzanlage fixieren“ oder „Genehmigung einer Vorstudie zum gewünschten Projekt“ etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentieren&amp;diff=1166</id>
		<title>Praesentieren</title>
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		<updated>2009-06-26T12:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;mit elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentationen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Themengebiet befasst sich mit der Vortrags begleitenden Präsentation.  Das besondere Merkmal dieser Art der Präsentation ist, dass der Präsentator persönlich seinen Adressaten (meist mehreren Personen) gegenüber steht und seinen Zuhörern „in Echtzeit“ seine Gedanken vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterstützt er seine Ausführungen mit elektronischen Medien, im Regelfall durch Datenprojektion aus einem Präsentationsprogramm in Form von projizierten Folien und ergänzenden Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt  ist mit Präsentation immer diese Vortrags begleitende Präsentation gemeint.&lt;br /&gt;
Die Ausführungen in diesem Abschnitt  folgen über weite Strecken dem Gedankengut und den Werken von Emil Hierhold, insbesondere dem (zur vertiefenden Lektüre empfohlenen) Buch „Sicher präsentieren – wirksamer vortragen“. Viele der folgenden Tipps und Regeln sind wörtliche oder sinngemäße Zitate aus diesem Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tipps und Regeln entstammen Erfahrungswerten, die sich vorwiegend in geschäftlichen Präsentationen bewährt haben. Selbstverständlich sind sie im Einzelfall zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Präsentation ist dann erfolgreich, wenn es dem Präsentator gelingt, seine Ideen dem Publikum wirksam zu vermitteln. Das gelingt beim richtigen Zusammenwirken der folgenden Erfolgsfaktoren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagemap der Erfolgsfaktoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erfolgsfaktoren_Praesentation.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Ziele|Ziel- und Zielgruppenorientierung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Aufbau|Präsentationsaufbau]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Visualisierung|Das visuelle Konzept]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bildgestaltung|Bildgestaltung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Medientechnik|Persönliche Medientechnik]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Auftreten|Persönliches Auftreten]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Interaktion|Interaktionsstrategien]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Vertiefende Informationen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Präsentationsprogramm Impress =&lt;br /&gt;
Wesentliche Funktionen von Impress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Technische Details ?? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Visualisierung ==&lt;br /&gt;
Medien für die Visualisierung (Gestaltungselemente):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bilder]] bwz. Grafiken&lt;br /&gt;
** Pixelgrafik&lt;br /&gt;
** Vektor- bzw. Objektgrafik&lt;br /&gt;
** Diagramme bzw. Charting&lt;br /&gt;
* [[Multimedia]]&lt;br /&gt;
**Bewegtbild&lt;br /&gt;
**Sprache bzw. Sound&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[https://musss.jku.at/moodle/mod/lesson/edit.php?id=637|Lernlektion Visualisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
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		<title>Praesentieren</title>
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		<updated>2009-06-26T12:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: /* Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;mit elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentationen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Themengebiet befasst sich mit der Vortrags begleitenden Präsentation.  Das besondere Merkmal dieser Art der Präsentation ist, dass der Präsentator persönlich seinen Adressaten (meist mehreren Personen) gegenüber steht und seinen Zuhörern „in Echtzeit“ seine Gedanken vermittelt.&lt;br /&gt;
Dabei unterstützt er seine Ausführungen mit elektronischen Medien, im Regelfall durch Datenprojektion aus einem Präsentationsprogramm in Form von projizierten Folien und ergänzenden Medien.&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt  ist mit Präsentation immer diese Vortrags begleitende Präsentation gemeint.&lt;br /&gt;
Die Ausführungen in diesem Abschnitt  folgen über weite Strecken dem Gedankengut und den Werken von Emil Hierhold, insbesondere dem (zur vertiefenden Lektüre empfohlenen) Buch „Sicher präsentieren – wirksamer vortragen“. Viele der folgenden Tipps und Regeln sind wörtliche oder sinngemäße Zitate aus diesem Werk.&lt;br /&gt;
Diese Tipps und Regeln entstammen Erfahrungswerten, die sich vorwiegend in geschäftlichen Präsentationen bewährt haben. Selbstverständlich sind sie im Einzelfall zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgsfaktoren einer gelungen Präsentation&lt;br /&gt;
Eine Präsentation ist dann erfolgreich, wenn es dem Präsentator gelingt, seine Ideen dem Publikum wirksam zu vermitteln. Das gelingt beim richtigen Zusammenwirken der folgenden Erfolgsfaktoren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagemap der Erfolgsfaktoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erfolgsfaktoren_Praesentation.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Ziele|Ziel- und Zielgruppenorientierung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Aufbau|Präsentationsaufbau]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Visualisierung|Das visuelle Konzept]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bildgestaltung|Bildgestaltung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Medientechnik|Persönliche Medientechnik]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Auftreten|Persönliches Auftreten]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Interaktion|Interaktionsstrategien]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Vertiefende Informationen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Präsentationsprogramm Impress =&lt;br /&gt;
Wesentliche Funktionen von Impress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Technische Details ?? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Visualisierung ==&lt;br /&gt;
Medien für die Visualisierung (Gestaltungselemente):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bilder]] bwz. Grafiken&lt;br /&gt;
** Pixelgrafik&lt;br /&gt;
** Vektor- bzw. Objektgrafik&lt;br /&gt;
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* [[Multimedia]]&lt;br /&gt;
**Bewegtbild&lt;br /&gt;
**Sprache bzw. Sound&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[https://musss.jku.at/moodle/mod/lesson/edit.php?id=637|Lernlektion Visualisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=1164</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
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		<updated>2009-06-26T11:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen: Tips und Tricks für die Praxis, visuelle und verbale Techniken, Überzeugungsstrategie und Argumentationstechnik, von Flip-Chart bis Power-Point - Frankfurt/Wien, Redline Wirtschaft bei Überreuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.hps-training.com/   (25.6.2009)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=1163</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
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		<updated>2009-06-26T11:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: Die Seite wurde neu angelegt: „Literatur Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen: Tips und Tricks für die Praxis, visuelle und verbale Techniken, Überzeugungsstrategie und...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Literatur&lt;br /&gt;
Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen: Tips und Tricks für die Praxis, visuelle und verbale Techniken, Überzeugungsstrategie und Argumentationstechnik, von Flip-Chart bis Power-Point - Frankfurt/Wien, Redline Wirtschaft bei Überreuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Links&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.hps-training.com/   (25.6.2009)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=1160</id>
		<title>Interaktion</title>
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		<updated>2009-06-26T11:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: Die Seite wurde neu angelegt: „Ein weiteres wichtiges Merkmal der Vortrags begleitenden Präsentation ist die unmittelbare Interaktion des Präsentator mit dem Publikum. Der Präsentator erhäl...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein weiteres wichtiges Merkmal der Vortrags begleitenden Präsentation ist die unmittelbare Interaktion des Präsentator mit dem Publikum. Der Präsentator erhält unmittelbare Rückmeldungen auf seine Ausführungen und kann seinerseits wieder darauf reagieren. &lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Interaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dialog oder „Multilog“? Bei größerem Publikum sind Sie dafür verantwortlich, dass ALLE von der Diskussion gleichmäßig viel profitieren. Lassen Sie sich nicht durch einen besonders aktiven Teil des Publikums dazu verführen, einen anderen zu vernachlässigen; beziehen Sie alle Teile Ihres Auditoriums gleichmäßig ein .&lt;br /&gt;
•	Behandeln Sie grundsätzlich alles als Frage – auch klare Einwände: „Das ist ein längst widerlegter Denkansatz!“ – Ihre Reaktion: „Diese Frage nach der Aktualität des Ansatzes will ich so beantworten …“ &lt;br /&gt;
•	Kein Lob für Fragesteller! Vermeiden Sie es, Fragen zu werten – aber anerkennen Sie Beiträge mit einer entsprechenden Begründung: „Diese Frage verrät eine Menge Fachwissen.“ Oder: „Diese Frage bringt uns zu einem Punkt, der oft vernachlässigt wird.“ Oder ganz schlicht: „Danke. Dazu …“&lt;br /&gt;
•	Bewusster Augenkontakt. Signalisieren Sie mit Ihren Augen, wer gerade wichtig ist für Sie: Während eine Frage gestellt wird, ist es aus¬schließlich der Fragesteller, dem Sie aktiv zuhören. Während der Wiederholung der Frage sind ALLE für Sie wichtig – Ihr Blick geht zu verschiedenen Stellen im Publikum. Die Antwort wiederum ist für ALLE – natürlich auch für den Fragesteller selbst  &lt;br /&gt;
•	Beiträge notieren. Offene Fragen und Anregungen, die Sie nicht sofort beantworten wollen, notieren Sie für alle sichtbar auf einem zweiten Medium, zum Beispiel am Flip-Chart. Das wertet den Fragesteller auf und demonstriert, wie wichtig Sie den Beitrag nehmen. &lt;br /&gt;
•	Kompetent bleiben. Bleiben Sie in Ihrem Fachbereich – Lassen Sie sich nicht zu Antworten verleiten, für die Sie nicht zuständig sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=1155</id>
		<title>Auftreten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=1155"/>
		<updated>2009-06-26T11:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard: Die Seite wurde neu angelegt: „Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der Vortrags begleitenden Präsentation ja ger...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der Vortrags begleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator vor allem auch durch seine Person wirkt und überzeugt. &lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
•	Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgend möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline. &lt;br /&gt;
•	Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z.B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
•	Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern: Am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum nächsten.&lt;br /&gt;
•	Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn. &lt;br /&gt;
•	„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
•	 „ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
•	Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
•	Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinhard</name></author>
	</entry>
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