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	<title>IV1 - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-02T22:30:34Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Digitale_Signatur&amp;diff=5061</id>
		<title>Digitale Signatur</title>
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		<updated>2009-09-21T13:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die digitale Signatur ist Errungenschaft und wichtigste Anwendung der asymmetrischen Verschlüsselung. Sie dient als Basis für das Unterzeichnen (Unterschreiben) digitaler Dokumente. Sogenannte Zertifizierungsstellen sind erforderlich, um die Identität des Schlüsselinhabers zu bestätigen. Zertifiziert werden heute aber vor allem Internetdienste mit sensiblen oder ökonomisch wertvollen Daten, wie z. B. die Internetdienste der Banken.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Zertifikat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während zur Sicherstellung der Authentizität des Empfängers dessen geheimer Entschlüsselungs-Schlüssel Garant für die korrekte Zustellung ist (jeder potentielle Empfänger wird darauf bedacht sein, dass sein geheimer Schlüssel nicht in die Hände Unberechtigter gerät), stellt sich bei der Authentizität des Absenders das Problem der Zuordnung zwischen veröffentlichtem Entschlüsselungs-Schlüssel und der Identität des vermeintlichen Senders. Unredliche AbsenderInnen signierter Dokumente könnte vortäuschen, im Namen fremder Personen zu handeln (zu schreiben), indem der Unredliche einen Entschlüsselungs-Schlüssel kommuniziert, der jedoch nicht mit seiner wahren Identität übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus resultiert die Notwendigkeit eines Zertifikates (der grün gefärbte &amp;quot;Haken&amp;quot; in der nachfolgenden Abbildung), welches bestätigt, dass der mitgeteilte bzw. veröffentlichte Entschlüsselungs-Schlüssel auch zur redlichen AbsenderIn, die auch InhaberIn des entsprechenden, geheimen Verschlüsselungs-Schlüssels ist, gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:zertifikat.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation der Ausstellung von Zertifikaten unterliegt praktizierten bzw. vereinbarten Methoden, von der Kundmachung in privaten Medien (z. B. über Visitkarten) bis hin zu gesetzlich ermächtigten oder global anerkannten Zertifizierungsstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für national bzw. international anerkannte Zertifizierungsstellen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A-Trust &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.a-trust.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-Cert &amp;lt;ref&amp;gt;http://a-cert.argedaten.at/static/site_a_cert_portal.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Verisign &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verisign.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zertifikate werden aber nicht nur für Verifizierung einzelner Mitteilungen (E-Mails) ausgestellt, sondern auch für das Informationsangebot ganzer Websites oder Internet-Dienste (z. B. Mailservice) verwendet. Die Zertifikate unterstützen in diesem Fall die Frage nach der Echtheit des genutzten Dienstes. Nachgebaute Websites von Banken, die den Kunden veranlassen seine Passwörter Preis zu geben, können erheblichen Schaden verursachen. Die Verwaltung und Überprüfung der Zertifikate von Websites oder Maildienste werden von der Systemsoftware in Verbindung mit dem verwendeten Browser oder Mail-Clients meist ohne Eingreifen des Benutzers durchgeführt. Nur im Falle von Ausnahmen wird der Benutzer auf den Umstand aufmerksam gemacht und ggfs. zur Entscheidung über Abbruch oder Weiterarbeit aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerkarte.at/de/index.html Die österreichische Bürgerkarte]&lt;br /&gt;
* [http://www.a-sit.at/de/signatur/index.php Signatur]&lt;br /&gt;
* [http://www.ihr-sicherer-etresor.at/tag/digitale-signatur/ Digitaler Datensafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Digitale Signatur#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Archivieren&amp;diff=5060</id>
		<title>Archivieren</title>
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		<updated>2009-09-21T13:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Wenn man einen Brief oder ein E-Mail schreibt, einen Finanzbericht mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellt oder ein Fax, eine elektronische Rechnung erhält, immer stellt sich die Frage, wo sollen diese Informationen abgelegt werden und wie können sie bei Bedarf möglichst schnell wiedergefunden werden. In modernen Unternehmen und Verwaltungen entstehen heute die meisten Dokumente bereits in digitaler Form und was noch in Papierform vorliegt, wird immer häufiger eingescannt und digital weiterverarbeitet. Ein entscheidender Faktor ist die Menge an Informationen, die es zu verwalten gilt. Bereits bei kleineren Unternehmen kommen jährlich leicht mehrere tausend Dokumente zusammen; bei größeren Organisationen geht es letztlich um viele Millionen von Dokumenten, die jährlich anfallen und in digitaler Form verwaltet und aufbewahrt werden müssen. Der nachfolgende Beitrag geht nun der Frage nach, wie und unter welchen Rahmenbedingungen die elektronische Archivierung dieser Informationsflut erfolgen soll.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|No matter whether you write a letter or an e-mail, establish a financial report using spreadsheet, write a fax or receive an electronic invoice, there is always the question, where to file these pieces of information and how to find them most rapidly if they are needed. Nowadays modern companies and administrations make up most of their documents only digitally anyway and documents which are still in a hardcopy form are more and more often scanned and subsequently processed digitally. One decisive factor is the amount of information that has to be administered. Even small enterprises amass thousands of documents each year; in case of bigger organisations the number of documents that has to be governed and stored in a digital form exceeds several millions. Thus the following entry deals with the question how and under which framework conditions the electronic storage of this information flood shall be achieved.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Einstieg: Ablage und Archiv aus Anwendersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den betrieblichen Anwender, der ein physisches oder elektronisches Dokument erzeugt oder erhält (wie z. B. Angebot, Rechnung, Bestellmail, Mahnschreiben, Vertrag, Liquiditätsplan etc.), stellt sich relativ rasch die Frage, was mit diesem Dokument weiter geschehen soll, sobald seine Erstellungs- und/oder Bearbeitungsaktivitäten beendet sind. Unter vorläufiger Außerachtlassung aller organisatorischen oder auch rechtlichen Regelungen stellen sich beispielsweise folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wo und wie werden die Dokumente abgelegt, damit man sie später wieder leicht findet?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sehr oft keine einfache Fragestellung, da die Antwort von vielen Detailfakten abhängen kann. Handelt es sich beispielsweise bei einem Dokument um ein Papierdokument (z. B. um eine schriftliche Bestellung), so kann das Dokument einerseits nach einem entsprechend geordneten System abgelegt werden (Papierarchiv) oder andererseits auch eingescannt und in ein elektronisches Archiv übergeführt werden. Wesentlich ist in beiden Fällen, dass eine einheitliche logische Struktur der Archivierung besteht und vor allem im elektronischen Archiv auch eindeutige Kriterien für eine Beschlagwortung (= Suchkriterien) vorhanden sind.&lt;br /&gt;
Es ist also von großer Bedeutung, dass es für die Organisationseinheit klare und eindeutige Regelungen hinsichtlich der Ablage von Dokumenten und Unterlagen aller Art gibt. Würden diese nicht existieren, so wäre mittelfristig ein organisatorisches Chaos die Folge. Daneben ist noch anzumerken, dass man damit auch gegen gesetzliche und regulatorische Vorgaben verstoßen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Dokumente sind wie lange aufzubewahren?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Fragestellung ist der „normale“ Anwender in der Regel überfordert, da die Beantwortung auch von der Art des Dokuments abhängt. Ganz generell kann man dazu sagen, dass aufgrund der regulatorischen Verschärfungen der letzten Jahre sämtliche Dokumente, die in irgendeiner Weise mit der betrieblichen Leistungserstellung im Zusammenhang stehen, auch aufzubewahren und zu archivieren sind. Dies trifft beispielsweise auch auf E-Mails zu. Die Aufbewahrungsfristen können branchen- und dokumentenbezogen unterschiedlich sein; in der Regel kann man allerdings von vielen Jahren ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kann erreicht werden, dass man auf Dokumente aus unterschiedlichen Quellen, die zu einem Geschäftsvorfall gehören, zugreifen kann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Unternehmen ist es üblich und auch notwendig, dass man für die Dokumente eines Geschäftsfalles einen sogenannten „Akt“ erstellt (Verkaufsakte, Transportakte, Patientenakte, Akt für ein Bauansuchen etc.). In diesem „Akt“ sollten letztendlich sämtliche Dokumente, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Geschäftsfall stehen, landen. Diese Logik muss natürlich auch beibehalten werden, wenn Dokumente elektronisch archiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Können, sollen oder müssen auch andere Mitarbeiter auf diese Dokumente zugreifen?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wird es so sein, dass einerseits eine ganze Reihe von Personen einen Zugriff auf die Dokumente zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt und es andererseits natürlich auch sein kann, dass andere Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Gründen diese Dokumente nicht sehen dürfen. Es bedarf also entsprechender Regelungen, wer zu was berechtigt ist oder eben nicht. Wenn Dokumente elektronisch archiviert werden, so ist diese Berechtigungsstruktur natürlich auch elektronisch abzubilden.&lt;br /&gt;
Weiters müssen in bestimmten Fällen Unterlagen auch externen Personen zugänglich gemacht werden (z. B. dem Finanzamt im Rahmen der Betriebsprüfung, dem Wirtschaftsprüfer im Rahmen der Jahresabschlussprüfung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom &amp;quot;Papierarchiv&amp;quot; zum &amp;quot;Elektronischen Archiv&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe &#039;&#039;„Archiv“&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;„archivieren“&#039;&#039; sind keine neuen Wortschöpfungen. Ganz im Gegenteil – die sprachlichen Wurzeln liegen in der lateinischen Sprache &#039;&#039;(archivum)&#039;&#039;, die wiederum auf griechische Ursprünge &#039;&#039;(archeίo)&#039;&#039; zurückzuführen ist. Dort verstand man darunter (meist öffentliche) Einrichtungen, in denen wichtige Dokumente und Gegenstände aufbewahrt worden sind.&lt;br /&gt;
Das Aufbewahren und natürlich auch das Wiederfinden von in Archiven abgelegten Dokumenten sind also seit Jahrtausenden von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Vergangenheit vollzog sich rund um das Thema Archivierung eine ganz wesentliche Erweiterung und Veränderung. Durch das Faktum, dass Informationen nun seit einigen Jahrzehnten neben dem Papieroriginal auch in elektronischer Form vorliegen können, ergab sich die Möglichkeit, diese Dokumente auch in elektronischer Form zu archivieren (&#039;&#039;&#039;elektronisches Archiv&#039;&#039;&#039;). Diese Möglichkeit zur elektronischen Archivierung wurde auch immer häufiger genutzt, da sie zahlreiche Vorteile für das Unternehmen bringt. Inzwischen ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass es möglich ist, dass überhaupt kein Papieroriginal mehr existiert, sondern das Original ausschließlich in elektronischer Form vorliegt (z. B. digital signierte elektronische Rechnung). In diesem Fall besteht keine Wahlmöglichkeit mehr, ob man elektronisch archivieren will oder nicht, hier MUSS elektronisch archiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind also die wesentlichen &amp;quot;Treiber&amp;quot; für die Verbreitung der elektronischen Archivierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*das explosive Datenwachstum,&lt;br /&gt;
*die zunehmende Digitalisierung der Dokumente,&lt;br /&gt;
*die immer tiefer gehende Automationsunterstützung aller Geschäftsprozesse,&lt;br /&gt;
*die Zentralisierung und Konsolidierung der IT-Landschaften,&lt;br /&gt;
*die einfache abteilungs-, geschäftsbereich- und länderübergreifende Dokumentenrecherche,&lt;br /&gt;
*die immer penibler werdenden internen und externen Nachweispflichten,&lt;br /&gt;
*die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der elektronischen Archivierung wird allerdings einerseits sehr unterschiedlich genutzt und andererseits auch durch Funktionalitäten erweitert, die weit über das Ablegen und Wiederfinden von Informationen hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Dokumenten-Management-System (DMS)&#039;&#039;&#039; für jene Softwarelösungen durchgesetzt, die die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen umfasst. In solchen Systemen ist das elektronische Archiv allerdings nur ein Teilbereich jener Funktionalitäten, die ein DMS auszeichnen. Typische DMS-Softwaremodule sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;COLD&#039;&#039;&#039; (Computer Output on Laserdisk) ist ein Verfahren zur automatisierten Übernahme von Computer-Ausgabedatenströmen (meist Druckdaten) in ein Archivsystem. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von Spoolfilearchivierung. Die Bezeichnung „on Laserdisk“ hat historische Gründe; heute wird in der Regel auf Magnetplatten abgespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SCAN&#039;&#039;&#039;-Module digitalisieren Papierbelege mittels Scanner (verbunden mit einer automatischen und/oder benutzergeführten Indexierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das &#039;&#039;&#039;ARCHIV&#039;&#039;&#039;-Modul zur Ablage, Aufbereitung und Verwaltung der Dokumente in einer Datenbank (elektronisches Archiv im engeren Sinne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Dokumenten-Management-System zum Enterprise-Content-Management (ECM) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das klassische elektronische Dokumentenarchiv für sich alleine gesehen nur eine Teilfunktion dessen ist, was moderne Organisationseinheiten zur Erfüllung Ihrer Aufgaben benötigen. Ein DMS ist heute nur mehr eine integrierte Komponente von weitaus mächtigeren Systemen mit Workflow, Collaboration, E-Mail-Management, Webintegration, Business Process Management, Auditing etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unter Enterprise-Content-Management (ECM) versteht man alle Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Content_Management (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch den Branchenverband AIIM (Association for Information and Image Management) für ECM (http://www.aiim.org) (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist in dieser Definition der Begriff &#039;&#039;„Content“&#039;&#039;. Content (engl.) mit dem deutschen Wort „Inhalt“ zu übersetzen, greift nicht weit genug. Unter Content wird in diesem Zusammenhang alles verstanden, was an inhaltlicher elektronischer Information in Systemen bereitgehalten wird, unabhängig davon, ob es sich um strukturierte, schwach strukturierte oder unstrukturierte Daten handelt. Beispielsweise kann es sich hier um Rechnungen, gescannte Frachtpapiere, E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Finanzanalysen, Dokumente aus ERP-Systemen aber auch um Fotos, Videos oder Audios handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen ECM-Komponenten und –Technologien lassen sich in fünf Hauptkategorien einordnen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Content_Management_System (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;CAPTURE&#039;&#039;&#039; (Erfassung): Bildbearbeitung, Formularverarbeitung, COLD, Indexierung, Kategorisierung&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;MANAGE&#039;&#039;&#039; (Verwaltung, Bearbeitung, Nutzung): Dokumentenmanagement, Collaboration, Web-Content-Management, Ablage- und Archivverwaltung, Workflow, Business-Process-Management&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;STORE&#039;&#039;&#039; (Speicherung): Repositories (Speicherorte, Datenspeichersysteme), Library-Services (Search/Retrieval), Speichertechnologien/Medien&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PRESERVE&#039;&#039;&#039; (Erhalten, Bewahren, Archivieren): Langzeitarchivierung, Migration&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DELIVER&#039;&#039;&#039; (Liefern, Bereitstellen, Ausgeben): Transformations-Techniken, Sicherheits-Techniken, Verteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ECM - Die technischen Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Information Lifecycle Management ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangssituation, mit der heute ein Unternehmen konfrontiert ist, sieht häufig so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jährliches Datenwachstum im hohen zweistelligen Prozentbereich und damit oft ungeplantes und teures Wachstum bei den vorhandenen Storagesystemen.&lt;br /&gt;
*Historisch bedingt werden zumeist alle Daten, unabhängig von Art und Wert der Daten, speichertechnologisch gleich behandelt (die Fachabteilungen möchten meist alle Daten so lange wie möglich speichern).&lt;br /&gt;
*Neue und immer schärfere rechtliche Vorschriften führen dazu, dass niemand mehr für das Löschen von Daten verantwortlich sein will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel von Information Lifecycle Management (ILM) ist das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Speichern von Informationen entsprechend ihrem &#039;&#039;Wert&#039;&#039; (Wichtigkeit, Wertigkeit, Kosten),&lt;br /&gt;
*auf dem jeweils &#039;&#039;günstigsten Speichermedium&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*basierend auf &#039;&#039;Regeln&#039;&#039; und &#039;&#039;Prozessen&#039;&#039; (Klassifizierung der Daten, Quellen und Speichersysteme) zur entsprechenden Behandlung der Information (Automatismen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ILM ist also weder Hardware noch Software, sondern ein organisatorischer Prozess, an dem allerdings mittelfristig kein Unternehmen vorbeikommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenformate / Archivformate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
……… ADB, ADF, ANI, ARC, AVI, BAK, BAT, BIN, BMP, CAT, CBI, CGI, CLL, CSS, CSV, DBF, DGN, DOC, DRM, DRW, DTF, EMD, EXE, FBK, FFX, FRT, GDB, GFX, GKS, HEX, HTM, ICL, IGF, JFIF, JMP, JPEG, LDL, MAD, MBX, MP3, OCX, OLE, OTL, PBR, PRJ, QDT, RAR, RAW, REG, RMD, RTF, SCF, SCV, ………&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Speicherung digitaler Informationen gibt es historisch gesehen unzählige Datenformate, die mehr oder weniger Bedeutung erlangt haben. Es handelt sich dabei teils um proprietäre Datenformate, die meist von großen Hard- oder Softwareanbietern entwickelt wurden und teils um freie, teilweise auch genormte Datenformate, die sich am Markt etabliert haben. Was fehlt, sind einheitliche Standards, die weltweit und langfristig anerkannt und eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
Diese, für den IT-Markt nicht unübliche Situation, erschwert natürlich das Thema Archivierung und vor allem die Langzeitarchivierung enorm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenformate, die für die Langzeitarchivierung geeignet erscheinen, können auch als Archivformate bezeichnet werden und sollten folgenden Anforderungen genügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller-, System- und Geräteunabhängigkeit (nicht proprietär);&lt;br /&gt;
*Aufbau der Datenformate ist öffentlich bekannt und dokumentiert;&lt;br /&gt;
*international genormter und öffentlicher Standard;&lt;br /&gt;
*Verzicht auf Komprimierung der Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus derzeitiger Sicht kommen beispielsweise folgende Archivformate, die obige Anforderungen zumindest teilweise erfüllen, in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;TIFF&#039;&#039;&#039; (Tagged Image File Format): sehr gebräuchliches Grafik-Rasterformat&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PDF&#039;&#039;&#039; (Portable Document Format): proprietäres ADOBE-Dokumentenformat mit diversen Subformaten	&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PDF/A&#039;&#039;&#039; (Portable Document Format/Archiv) : gezielt für die Langzeitarchivierung entwickeltes, international normiertes Dokumentenformat basierend auf PDF (ISO 19005-1 :2005)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;XML&#039;&#039;&#039; (Extensible Markup Language): Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematischer ist die Situation im Bereich der Archivierung von Audio- und Videodaten, da hier der Normierungs- und Standardisierungsgrad noch geringer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichermedien (Hierarchisches Speichermanagement) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kommen für die Archivierung alle heute üblichen Extern-Speichermedien in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Solid State Disk&#039;&#039;&#039; (SSD): sehr schnell und sehr teuer&lt;br /&gt;
*Konventionelle &#039;&#039;&#039;Festplatten&#039;&#039;&#039; (HDD): schnell und relativ teuer&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Magnetbänder&#039;&#039;&#039; (Tape): langsam und billig	&lt;br /&gt;
*(&#039;&#039;&#039;Optische Speichersysteme&#039;&#039;&#039; (Optical): relativ schnell und relativ billig, bei  neueren Lösungen allerdings nicht mehr gebräuchlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Medien bzw. welche Kombination von Speichermedien für die Archivierung im Einzelfall tatsächlich verwendet werden, sollte letztlich einer Analyse auf Basis TCO (Total Cost of Ownership) vorbehalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem &#039;&#039;hierarchischen Speichermanagement (HSM)&#039;&#039; spricht man dann, wenn Datenbestände, auf welche über längere Zeit nicht zugegriffen wurde, automationsgestützt auf ein Speichermedium niedrigerer Hierarchiestufe (billig, dafür aber langsamer Zugriff) ausgelagert werden (beispielsweise von der Festplatte auf ein Magnetband). Greift ein Benutzer auf eine solche ausgelagerte Datei zu, so wird die Datei wieder auf das schnellere Speichermedium zurückkopiert. Für den Benutzer ist diese Aus- bzw. Rücklagerung nicht transparent – er bemerkt höchstens die längere Zugriffszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme der Langzeitarchivierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Langzeitarchivierung digitaler Informationen bedeutet, dass sich Unternehmen mit der Problemstellung auseinandersetzen müssen, wie trotz des gerade vom Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie verursachten ständigen technischen Wandels sichergestellt werden kann, dass Informationen möglicherweise auch noch nach vielen Jahrzehnten einwandfrei und eindeutig gelesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alte Papierdokumente oft viele Jahrhunderte haltbar sind, trifft dies gerade auf neue Speichermedien nicht zu. Disketten, CDs, Bandkassetten etc. sind oft schon nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar. Aber selbst wenn sie lesbar wären, gibt es dann oft die notwendigen Hardwarekomponenten nicht mehr, die solche Medien noch verarbeiten können (z. B. Diskettenlaufwerke, Laufwerke für Wechselplatten). Und sollten selbst diese Hardwarekomponenten verfügbar sein, so sind es dann oft die alten Datenformate, die von den heute verwendeten Applikationen nicht mehr unterstützt werden und daher nicht gelesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird übersehen, dass diese Probleme der Langzeitarchivierung letztendlich sehr bald für einen Großteil der Unternehmen und Verwaltungen relevant wird. Man braucht nur die heute bereits bestehenden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Aufbewahrung von Dokumenten unterschiedlichster Art betrachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Belege aus dem Rechnungswesen sind in Österreich sieben Jahre und in Deutschland zehn Jahre aufzubewahren (zum Teil auch länger).&lt;br /&gt;
*Krankenakte sind zehn bzw. dreißig Jahre und zukünftig lebenslang aufzubewahren.&lt;br /&gt;
*Unterlagen über Lebensversicherungen sind sogar über den Tod des Versicherten hinaus aufzubewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den schnellen Medien- und Systemwandel im IT-Bereich sind folgende Maßnahmen sinnvoll, um die langfristige Verfügbarkeit digitaler Informationen zu gewährleisten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einsatz offener Standards&#039;&#039;&#039; wie z. B. freier Dokumentenformate, die als relativ langlebig betrachten werden und deren Aufbau öffentlich bekannt ist;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regelmäßiges Umkopieren&#039;&#039;&#039; von einem alten Speichermedium auf neue Datenträger, um den Verlust von Daten durch die Alterung von Datenträgern zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Softwarelösungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steigende Bedeutung des Themas „Elektronische Archivierung“ hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren unzählige Archivierungslösungen entwickelt und am Markt angeboten worden sind. Große Softwarehersteller konkurrieren mit kleinen Anbietern, komplette ECM-Suiten mit Speziallösungen für bestimmte Branchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ECM-Lösungen werden in den verschiedensten Formen und Varianten angeboten: als einzelne Programmmodule, Komponenten, Baukästen, geschlossene Komplettlösung oder integriert als „Suite“. Dabei kann der Umfang von ECM-Systemen ebenso variieren wie die Zusammenstellung der Komponenten oder die Ausrichtung auf bestimmte Branchen oder Problemfelder.&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung der reinen Archivierungslösungen in Richtung ECM einerseits und die immer komplexer und restriktiver werdenden regulatorischen Rahmenbedingungen andererseits, werden auch in dieser Branche dazu führen, dass die Zahl der Softwareanbieter sich wieder auf eine überschaubare Anzahl konsolidieren wird. Keiner der großen ERP-System-Anbieter kann es sich heute leisten, keine Lösung für Enterprise Content Management in seinem Portfolio zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgangsweise bei der Auswahl einer ECM-Lösung unterscheidet sich allerdings nicht von jenen Vorgangsweisen, die bei der Auswahl anderer komplexer Softwarelösungen eingehalten werden sollen. Es wird daher hier verzichtet, darauf näher einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ECM - Die rechtlichen Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die nachfolgenden Themen sind nur als kurzer Exkurs über die inzwischen sehr komplexen und für den &amp;quot;normalen&amp;quot; Anwender schwer überschaubaren rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die die elektronische Archivierung begleiten, gedacht. Vor allem sollen einige wichtige Begriffe erläutert werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IT-Compliance / IT-Governance ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;Compliance&#039;&#039; (engl.) versteht man die Übereinstimmung mit und Erfüllung von rechtlichen und regulativen Vorgaben. Ein entsprechendes regelkonformes Verhalten soll sicherstellen, dass die unternehmerischen Risiken erkannt, bewertet und durch die Implementierung technischer Lösungen erfüllt werden können. Die &#039;&#039;IT-Compliance&#039;&#039; behandelt eben jene Themenbereiche, die in Zusammenhang mit den erforderlichen IT-Landschaften von Organisationseinheiten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eng in Zusammenhang steht der Begriff der &#039;&#039;IT-Governance&#039;&#039;. Das Hauptziel von IT-Governance ist es, die Anforderungen an die IT sowie die strategische Bedeutung von IT aus Sicht der Kern- und Führungsprozesse im Unternehmen zu verstehen, um den optimalen Betrieb zur Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen. IT-Governance balanciert damit zwei Bereiche, nämlich das Schaffen von Unternehmenswert und das Minimieren von IT-Risiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was versteht man unter Revisionssicherheit? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der elektronischen Archivierung taucht sehr oft der Begriff der &#039;&#039;„Revisionssicherheit“&#039;&#039; auf. Neben gesetzlichen Vorgaben haben auch verschiedene Organisationen und Verbände Regeln bzw. Merksätze zu diesem Thema aufgestellt. Zum besseren Verständnis werden nachfolgend die wesentlichen &#039;&#039;&#039;Leitsätze zur revisionssicheren elektronischen Archivierung&#039;&#039;&#039; aufgelistet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.voi.de/phocadownload/voi_merksaetze_der_archivierung.pdf Der VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. ist der Verband der Anbieter für Enterprise Content Management (ECM) und Dokumenten-Management- Systeme (DMS) in Deutschland (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss nach Maßgabe der rechtlichen und organisatorischen Anforderungen ordnungsgemäß aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
*Die Archivierung hat vollständig zu erfolgen – kein Dokument darf auf dem Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument ist zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt zu archivieren.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss mit seinem Original übereinstimmen und unveränderbar archiviert werden.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument darf nur von entsprechend berechtigten Benutzern eingesehen werden.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss in angemessener Zeit wiedergefunden und reproduziert werden können.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument darf frühestens nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet, d.h. aus dem Archiv gelöscht werden.&lt;br /&gt;
*Jede verändernde Aktion im elektronischen Archivsystem muss für Berechtigte nachvollziehbar protokolliert werden.&lt;br /&gt;
*Das gesamte organisatorische und technische Verfahren der Archivierung kann von einem sachverständigen Dritten jederzeit geprüft werden.&lt;br /&gt;
*Bei allen Migrationen und Änderungen im Archivsystem muss die Einhaltung aller zuvor aufgeführten Grundsätze sichergestellt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtliche Vorgaben und Regelwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl von Rechtsvorschriften und sonstigen Regularien, die Einfluss auf die elektronische Archivierung haben, werden nachfolgend nur einige beispielhaft angeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*UGB / BAO – Unternehmensgesetzbuch / Bundesabgabenordnung&lt;br /&gt;
*SigG / SigV – Signaturgesetz / Signaturverordnung&lt;br /&gt;
*InfoSig / InfoSiV – Informationssicherheitsgesetz / -verordnung&lt;br /&gt;
*Basel II&lt;br /&gt;
*SOX (oder SOA) - Sarbanes-Oxley-Act (USA)&lt;br /&gt;
*8. EU-Richtlinie (Euro-SOX)&lt;br /&gt;
*GDPdU – Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CobiT und ITIL ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die IT-Governance kommen immer mehr Verfahrensmodelle und Werkzeuge, wie CobiT, ITIL und andere in Gebrauch, die Transparenz und Überprüfbarkeit der IT-Landschaft im Unternehmen ermöglichen sollen und somit auch Einfluss auf das Thema ECM haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CobiT (Control Objectives for Information and Related Technology):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
CobiT ist das international anerkannte Framework zur IT-Governance und gliedert die Aufgaben der IT in Prozesse und Control Objectives. CobiT war ursprünglich als Werkzeug für IT-Prüfer entwickelt worden und hat sich zu einem Werkzeug für die Steuerung der IT aus Unternehmenssicht und für die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ITIL (Infrastructure Library):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ITIL ist eine Sammlung von Good Practices, die die für den Betrieb einer IT-Infrastruktur notwendigen Prozesse beschreiben und ist inzwischen international ein De-facto-Standard geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KAMPFFMEYER, Ulrich&#039;&#039;: ECM Enterprise Content Management, Hamburg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;SCHWALM, Steffen / ULLRICH, Rainer&#039;&#039;: Lexikon Dokumentenmanagement und Archivierung, Berlin 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZÖLLER, Berhard et al.&#039;&#039;: Dokumenten-Management - vom Archiv zum Enterprise Content Management. Code of Practice, Schriftenreihe des VOI e.V., Juni 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;SPEHR, Michael&#039;&#039;: Langzeitarchivierung. Das digitale Daten-Desaster, FAZ 2009 http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E1360349FD57942A3871D5308C2F149B4~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenwinkler&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Archivieren#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5059</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5059"/>
		<updated>2009-09-21T13:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Praesentieren|Praesentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen, Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren, GABAL-Verlag GmbH, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenOffice Handbuch Impress http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf   (18.08.2009)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5058</id>
		<title>Vertiefende Informationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefende_Informationen&amp;diff=5058"/>
		<updated>2009-09-21T13:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Praesentieren|Praesentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Hierhold: Verkaufsfaktor &amp;quot;P&amp;quot; - Entscheiderteams in perfekten Präsentationen überzeugen und gewinnen, Redline Wirtschaft, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef W. Seifert: Visualisieren - Präsentieren - Moderieren, GABAL-Verlag GmbH, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterführende Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hierhold.com/       (18.8.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.hps-training.com/   (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.imanic.de/kurs/     (18.08.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenOffice Handbuch Impress http://de.openoffice.org/doc/howto_2_0/impress/es_impress2_0.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildschirmpraesentation&amp;diff=5056</id>
		<title>Bildschirmpraesentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildschirmpraesentation&amp;diff=5056"/>
		<updated>2009-09-21T13:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Sie haben ein Design für Ihre Folien und Sie haben Ihre Folien mit Inhalten gefüllt. Jetzt können Sie noch den Ablauf Ihrer Präsentation gestalten. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten für einzelne Elemente der Präsentation sowie für die Übergänge zwischen den Folien.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildschirmpräsentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation -&amp;gt; Bildschirmpräsentation&amp;quot; (Shortcut: F5) können Sie Ihre Präsentation bereits ablaufen lassen. Weitere Parameter für die Präsentation können Sie über &amp;quot;Bildschirmpräsentationseinstellungen&amp;quot; treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzerdefinierte Animationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Effekte können verschiedene Bausteine einer Präsentation, wie Texte oder Bilder, animiert  werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; kann das Menü &amp;quot;Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; aufgerufen werden, über welches einem Baustein ein Effekt zugewiesen werden kann. Hierfür wird z. B. der Text markiert und unter „Effekt ändern“ auf „Hinzufügen“ geklickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Effekt kann für verschiedene Phasen definiert werden:&lt;br /&gt;
*wenn der Text erscheint (verschiedene Effekte unter dem Reiter „Eingang“),&lt;br /&gt;
*während der Text angezeigt wird (Reiter „Hervorgehoben“),&lt;br /&gt;
*wenn der Text wieder verschwindet (Reiter „Beenden“).&lt;br /&gt;
Des Weiteren kann festgelegt werden, mit welcher Geschwindigkeit die Effekte durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienübergänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn von einer zur nächsten Folie gewechselt wird, dann spricht man von einem Folienübergang, welcher verschieden gestaltet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten hierfür sind unter &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Folienübergang&amp;quot; zu finden. Hier kann nicht nur die Art des Übergangs gewählt werden, sondern auch mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht. Zusätzlich kann auch unter „Klang“ ein akustisches Signal gewählt werden, welches zeitgleich mit dem Übergang erklingt. Im Bereich „Nächste Folie“ lässt sich einstellen, ob die Präsentation automatisch abläuft (Folien werden nach der eingestellten Zeit gewechselt) oder manuell gesteuert wird (über Mausklick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Bildschirmpraesentation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Folienlayout&amp;diff=5055</id>
		<title>Folienlayout</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Folienlayout&amp;diff=5055"/>
		<updated>2009-09-21T13:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für den Beginn Ihrer Arbeit mit Präsentationen können Sie auf bereits vorhandene Layouts des Programms zurückgreifen, diese finden Sie als Seitenvorlagen. &lt;br /&gt;
Wenn Sie geübter im Umgang mit der Erstellung von Präsentationen sind, dann können Sie sich Ihre eigenen Vorlagen mit Hilfe einer Masterfolie umsetzen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seitenvorlage / Foliendesign ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Format – Seitenvorlage&amp;quot; (darunter werden bereits vorhandene Designs verstanden) können Sie aus verschiedenen vorhandenen Layouts für Ihre Präsentation wählen. Wenn Sie gerade eine Masterfolie erstellt haben, dann erscheint diese hier in der Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für vorhandene Designs von Impress müssen Sie auf „Laden“ klicken, anschließend können Sie unter &amp;quot;Präsentationshintergründe&amp;quot; eine vorhandene Vorlage auswählen. Masterfolien, die Sie als Masterfolien-Set gespeichert haben, werden Sie unter &amp;quot;Meine Vorlagen&amp;quot; wieder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine Vorschau für die verschiedenen Hintergründe wünschen, dann klicken Sie auf „Zusätze“, es wird das Vorschaufenster ausgeklappt. Mit einem Häkchen bei „Vorschau“ wird Ihnen für jede gewählte Vorlage eine kleine Vorschau angezeigt. Mit Klick auf „OK“ wird eine gewählte Vorlage zuerst im Auswahlfenster angezeigt und mit einem weiteren Klick auf „OK“ wird die Vorlage für Ihre Präsentation übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Masterfolie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten für ein spezielles Thema oder Ihre Institution eine Präsentation gestalten und dafür ein eigenes Design entwerfen? Dies geht am einfachsten über Masterfolien: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ansicht –&amp;gt; Master –&amp;gt; Folienmaster&amp;quot; und die Ansicht wechselt in die Masteransicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen, ob individueller Hintergrund, grafische Elemente, verschiedene Farben und Schriften, hier können Sie alle fixen Designelemente für Ihre Präsentation festlegen. &lt;br /&gt;
Am besten Sie erstellen sich zwei Master, einen für die Titelfolie (können dann auch z. B. für Zwischenkapitel genutzt werden) und einen für die einzelnen Folien. Sie können weitere Master anlegen, indem Sie auf &amp;quot;Neuen Master&amp;quot; klicken. Über &amp;quot;Master umbenennen&amp;quot; weisen Sie Ihren erstellten Mastern entsprechende Namen zu, über die Sie diese identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Masteransicht.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Set an Masterfolien erstellt haben, können Sie dieses auch als Vorlage für weitere Präsentationen sichern. Wählen Sie hierfür Datei –&amp;gt; Dokumentvorlage –&amp;gt; Speichern und vergeben Sie einen Namen für das Masterfolien-Set. Später können Sie diese über Foliendesign unter „Meine Vorlagen“ wieder verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit der Bearbeitung Ihrer Masterfolien fertig sind, dann klicken Sie auf &amp;quot;Masteransicht schließen&amp;quot;, um wieder zur normalen Ansicht zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie nun den Folien eine der Masterfolien zuweisen: Entsprechende Folie/n müssen markiert sein, dann entweder über &amp;quot;Format -&amp;gt; Seitenvorlage&amp;quot; oder über einen rechten Mausklick auf die Folie und Foliendesign.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienlayout ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Folie kann nun zusätzlich ein Folienlayout zugewiesen werden. Diese Layouts passen sich an die definierten Masterfolien an. Für die Layouts Folie markieren, rechter Mausklick auf die Folie und Folienlayout auswählen. Das Menü kann auch über Format -&amp;gt; Folienlayout aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Folienlayout.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen verschiedene Layouts zur Verfügung, z. B.:&lt;br /&gt;
*Titel und Text&lt;br /&gt;
*Titel mit 2 Texten&lt;br /&gt;
*Titel, Text und Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Folienlayout#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=5054</id>
		<title>Praesentationserstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=5054"/>
		<updated>2009-09-21T13:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Erstellung einer Präsentation ist möglich mit dem Präsentations-Assistenten oder selbständig über verschiedene Menüpunkte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentations-Assistent ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsentations-Assistent öffnet sich standardmäßig beim Starten des Programms. Impress kann jedoch auch so eingestellt werden, dass der Assistent nicht automatisch angezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte dies der Fall sein, dann können Sie den Assistenten auch über Datei – Assistenten – Präsentation starten. Die Einstellung, ob der Assistent beim Starten von Impress angezeigt wird oder nicht, können Sie unter Extras – Optionen unter dem Menüpunkt „OpenOffice.org Impress“ - Allgemein, bei „Neues Dokument“ - „Mit Assistent starten“ mit einem/oder keinem Häkchen ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Assistent führt Sie in 3 Schritten zu einer Präsentation (nach jedem Schritt ist der Button „Weiter &amp;gt;&amp;gt;“ anzuklicken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wahl der Präsentationsquelle – Wenn Sie eine neue Präsentation erstellen möchten, dann wählen Sie die Möglichkeit „Leere Präsentation“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es kann eine Seitenvorlage (ein vordefiniertes Layout der Seite, dieses ist für die gesamte Präsentation identisch) ausgewählt werden und das jeweils geplante Ausgabemedium definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Im dritten Schritt werden die Folienwechsel eingestellt (hier handelt es sich um den Effekt, mit dem von einer zur nächsten Folie der Übergang gestaltet wird und mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht). Des Weiteren kann eingestellt werden, ob die Präsentation automatisch ablaufen soll oder manuell gesteuert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie anschließend auf „Fertig stellen“ klicken, wird für Sie die erste Folie erstellt und im Programm angezeigt. Ihnen stehen nun sämtliche Menüpunkte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menüfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie bei Schritt 1 des Assistenten gleich auf „Fertig stellen“ klicken oder der Assistent standardmäßig ausgeblendet ist, dann gelangen Sie gleich zur Arbeitsoberfläche von Impress. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die wichtigsten Standard-Funktionen von Impress, wie Seitenvorlage, Masterfolie, Benutzerdefinierte Anmiationen, Folienübergänge, vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Praesentationserstellung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=5052</id>
		<title>Interaktion</title>
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		<updated>2009-09-21T13:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Ein weiteres wichtiges Merkmal der vortragsbegleitenden Präsentation ist die unmittelbare Interaktion des Präsentators bzw. der Präsentatorin mit dem Publikum. Der Präsentator bzw. die Präsentatorin erhält unmittelbare Rückmeldungen auf seine/ihre Ausführungen und kann seinerseits/ihrerseits wieder darauf reagieren. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Interaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dialog oder „Multilog“? Bei größerem Publikum sind Sie dafür verantwortlich, dass ALLE von der Diskussion gleichmäßig viel profitieren. Lassen Sie sich nicht durch einen besonders aktiven Teil des Publikums dazu verführen, einen anderen zu vernachlässigen; beziehen Sie alle Teile Ihres Auditoriums gleichmäßig ein .&lt;br /&gt;
*Behandeln Sie grundsätzlich alles als Frage – auch klare Einwände: „Das ist ein längst widerlegter Denkansatz!“ – Ihre Reaktion: „Diese Frage nach der Aktualität des Ansatzes will ich so beantworten …“ &lt;br /&gt;
*Kein Lob für Fragesteller bzw. Fragestellerinnen! Vermeiden Sie es, Fragen zu werten – aber anerkennen Sie Beiträge mit einer entsprechenden Begründung: „Diese Frage verrät eine Menge Fachwissen.“ Oder: „Diese Frage bringt uns zu einem Punkt, der oft vernachlässigt wird.“ Oder ganz schlicht: „Danke. Dazu …“&lt;br /&gt;
*Bewusster Augenkontakt. Signalisieren Sie mit Ihren Augen, wer gerade wichtig ist für Sie: Während eine Frage gestellt wird, ist es ausschließlich der Fragesteller bzw. der Fragestellerin, dem/der Sie aktiv zuhören. Während der Wiederholung der Frage sind ALLE für Sie wichtig – Ihr Blick geht zu verschiedenen Stellen im Publikum. Die Antwort wiederum ist für ALLE – natürlich auch für den Fragesteller bzw. die Fragestellerin selbst  &lt;br /&gt;
*Beiträge notieren. Offene Fragen und Anregungen, die Sie nicht sofort beantworten wollen, notieren Sie für alle sichtbar auf einem zweiten Medium, zum Beispiel am Flip-Chart. Das wertet den Fragesteller bzw. die Fragestellerin auf und demonstriert, wie wichtig Sie den Beitrag nehmen. &lt;br /&gt;
*Kompetent bleiben. Bleiben Sie in Ihrem Fachbereich – Lassen Sie sich nicht zu Antworten verleiten, für die Sie nicht zuständig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 373-408&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Interaktion#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=5051</id>
		<title>Auftreten</title>
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		<updated>2009-09-21T13:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der vortragsbegleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin vor allem auch durch seine bzw. ihre Person wirkt und überzeugt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgendwie möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline. &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z. B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer bzw. Zuhörerinnen gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern bzw. Zuhörerinnen: Am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum/zur Nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn. &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer bzw. die Zuschauerin sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 327-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Auftreten#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Medientechnik&amp;diff=5050</id>
		<title>Medientechnik</title>
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		<updated>2009-09-21T13:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vortragsbegleitende Präsentation ist immer ein direktes Zusammenwirken von Mensch und Medium. Wichtig ist hier, bei Ihrem Vortrag immer darauf zu achten, dass nicht das Medium dominiert, sondern Sie dabei unterstützt, Ihre Gedanken zu vermitteln. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Vorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundvoraussetzung für eine reibungslose Präsentation ist natürlich auch die technische Beherrschung der verwendeten Medien. Anzustreben ist, dass Sie vor Beginn der Präsentationsveranstaltung alle benötigten Medien vorbereitet haben und zum gegebenen Zeitpunkt mit der Präsentation beginnen können, ohne noch viel mit der Technik hantieren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer für Sie neuen Präsentationsumgebung sollten Sie daher wenn irgendwie möglich  (am besten einige Tage oder zumindest Stunden) vor der Präsentation alle benötigten Komponenten testen und Klarheit über folgende Fragen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wo stehen Sie bzw. bewegen Sie sich während der Präsentation? Wo befindet sich der Computer? Haben Sie dort genügend Platz, alle benötigten Anschlüsse (wie Strom, Netzwerk, Audio) und alle anderen benötigten Medien (Flipchart, Stifte etc.) oder auch eine geeignete Auflage für die Maus.&lt;br /&gt;
*Bei mobiler Datenprojektion: Sind Datenprojektor, Leinwand, Daten- und Stromkabel (für Datenprojektor und Computer) vorhanden und wo werden sie während Ihrer Präsentation aufgestellt bzw. verlegt sein?&lt;br /&gt;
*Ist das von Ihnen gewünschte Präsentationsprogramm (z. B. Impress) in der Ihnen vertrauten Version, mit den in Ihrer Präsentation benötigten Fonts, Bilder, Videos etc. am Präsentationscomputer vorhanden? Das ist nur dann vorweg selbstverständlich, wenn Sie auf dem System präsentieren, auf dem Sie auch die Präsentation erstellt haben.&lt;br /&gt;
*Wie können Sie das Bild aus Ihrem Präsentationsprogramm über den Datenprojektor projizieren:  Anschlusskabel -  Bedienung des Videoprojektors -  Systemeinstellungen am Computer – Umschalttasten auf der Tastatur?&lt;br /&gt;
*Entsprechen die mit diesem Projektor projizierten Bilder in diesem Raum mit der geplanten Beleuchtung ausreichend Ihren Intentionen? -  Sehr oft weicht das projizierte Bild in Farbe, Kontrast etc. erheblich vom Bild auf dem Computermonitor ab. Wenn Sie rechtzeitig diese Besonderheiten kennen, können Sie im Regelfall leicht Ihre Präsentation darauf einstellen (Dann bewährt sich sehr die Verwendung von Masterfolien).&lt;br /&gt;
*Falls in Ihrer Präsentation benötigt: Testen Sie auch die Audio Wiedergabe (Anschlusskabel – Bedienung der Audioanlage – Lautstärke und Tonqualität) und den Internetanschluss (Netzeinstellungen, Zugangsdaten, sind die benötigten Websites auch erreichbar – könnte z. B. durch eine Firewall vereitelt werden).&lt;br /&gt;
*Und wenn das alles für Sie klar ist, überlegen Sie noch: Was machen Sie, wenn eine oder mehrere Komponenten vor oder während Ihrer Präsentation ausfallen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps für Ihr Verhalten während der Präsentation:&lt;br /&gt;
*Bilden Sie mit dem Bild eine visuelle Einheit! Wenn Sie die Kraft Ihrer Persönlichkeit in die Waagschale werfen wollen: Ersparen Sie den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen eine zu große Entfernung zwischen dem Bild und dem Vortragenden – denken Sie an die Zuschauer bzw. Zuschauerinnen beim Tennismatch, und vermeiden Sie diesen Effekt.&lt;br /&gt;
*Besetzen Sie die &amp;quot;fast-zentrale&amp;quot; Position! Ordnen Sie Projektionsflächen und Geräte so an, dass Sie ganz nahe, aber nicht exakt im Mittelpunkt stehen. &lt;br /&gt;
*Signalisieren Sie Sicherheit durch ausgedehnte Blickführung. Ihre zur Blickführung an der Projektionsfläche erhobene Hand vergrößert Ihre visuelle Präsenz: Sie wirken größer und damit kompetenter, glaubwürdiger usw. &lt;br /&gt;
*Erklären Sie Ihre Folien: Bei komplexen Zusammenhängen erklären Sie immer zuerst, was man auf Ihrer Folie sieht, erst dann, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
*Führen Sie mit Ihrem Körper, nicht mit Instrumenten. Ihre (lebendige) Hand ist ein stärkeres Signal als der schönste Lichtzeiger. Außerdem ist die Blickführung mit der Hand ein Energieventil: Dadurch werden Sie überschüssige Energie, „Lampenfieber“ leichter los. Auch Ihr Körper dient der Blickführung: Durch einen Positionswechsel unterstreichen Sie Ihre Aussage „einerseits – andererseits“.&lt;br /&gt;
*Greifen Sie von links ins Bild ein. Ihre strategisch beste Position ist links vom Bild: Dort liegen Zeilenanfänge, der Ursprung des Koordinatensystems, Bewegungen gehen grundsätzlich von links nach rechts. &lt;br /&gt;
*Wechseln Sie bei den Medien ab. Der Medienmix kombiniert die Aktivierungsstrategien: Das Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin erhält nicht nur andere (bildliche) Eindrucksqualitäten; damit ist auch zusätzliche Bewegung verbunden, nämlich der Standortwechsel des Präsentators bzw. der Präsentatorin. Nur Datenprojektion ermüdet rasch!&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 253-326&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Medientechnik#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=5049</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
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		<updated>2009-09-21T13:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall mit einem Präsentationsprogramm (wie z. B. [[ImpressFunktionen | Impress von OpenOffice]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer bzw. den Zuhörerinnen eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität.&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den/die am weitesten entfernte/n TeilnehmerIn (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer).&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als GROSSBUCHSTABEN.&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen Schriften.&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat.&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist.&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z. B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte ... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. – Führungslinien helfen Ihnen dabei, z. B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Dinge, die zusammengehören, gruppieren Sie auch nahe zusammen. Dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das gibt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte Folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer bzw. der Zuhörerin helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die Zuschauer.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifel lassen Sie die Elemente hintereinander einfach „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;br /&gt;
*Animierte Folienübergänge sind meist verwirrend und sollten ganz besonders sparsam eingesetzt werden. Es kann aber manchmal sinnvoll sein, einander sehr ähnliche Folien durch einen animierten Übergang zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 209-220&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 238-254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Bildgestaltung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=5048</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=5048"/>
		<updated>2009-09-21T13:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen Plus und Mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv nach Gefühl, nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft unlogisch und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der vortragsbegleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweiligen Folien, unvollständig, d. h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentators bzw. der Präsentatorin. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblocks setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung! –, ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall zweckmäßigste Form von Textfolien sind die so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal 5 Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator bzw. der Präsentatorin mehr Flexibilität (wird die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus betrachtet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z. B. in dem Sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (Tausend, Millionen etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten bzw. Patientinnen etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer bzw. Zuhörerinnen sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (z. B. die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteils-Veränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und bildhafte Elemente können Gedanken viel direkter als Texte zum Publikum übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschte Assoziationen bei den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“ und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakter Begriffe und abstrakter Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und dann darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor … Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. – Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken wollen: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 121-208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Visualisierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Aufbau&amp;diff=5047</id>
		<title>Aufbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Aufbau&amp;diff=5047"/>
		<updated>2009-09-21T13:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Vertiefende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim Präsentationsaufbau geht es darum, Informationsblöcke zu bilden und deren Reihenfolge festzulegen. Und zwar so, dass die einzelnen vorgetragenen Gedanken aus der Sicht Ihrer Zuhörer logisch und folgerichtig erscheinen. Somit ist jeder Präsentationsaufbau individuell zu konzipieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Grundgerüst leistet immer noch das bekannte Schema &amp;quot;Einleitung – Hauptteil – Schluss&amp;quot; gute Dienste, wobei jeder Teil eine besondere Funktion hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einleitung: Hier holen Sie die Zielgruppe in deren Welt ab, sprechen ihre Bedürfnisse oder Probleme an und zeigen ihnen den Nutzen, den Ihre Präsentation haben wird. Gleichzeitig geben Sie dem Publikum Orientierung über das Kommende (Gliederung).&lt;br /&gt;
*Hauptteil: Hier entwickeln Sie Ihre Gedanken. Dabei ist es wichtig, kompakte Informationsblöcke zu bilden, auf die man sich in der Gliederung und später bei der nachfolgenden Diskussion beziehen kann.&lt;br /&gt;
*Schluss: Hier fassen Sie die wichtigsten Argumente noch einmal zusammen und fordern die Zuhörer bzw. Zuhörerinnen zum Handeln auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall steht für eine Präsentation nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung (bei geschäftlichen Präsentationen oft 5 – 10 Minuten), meist gibt es danach aber Gelegenheit zur Diskussion. Daher ist es sehr wichtig, genau auszuwählen, welche Informationen wollen Sie in dieser Präsentation unterbringen, welche halten Sie im Hintergrund (um z. B. bei Fragen aus dem Publikum nach der Präsentation darauf einzugehen) und auf welche verzichten Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Vertiefende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewährte Muster für komplexere Strukturen finden sich in: Emil Hierhold, Sicher präsentieren – wirksamer vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Aufbau#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=5046</id>
		<title>Ziele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=5046"/>
		<updated>2009-09-21T13:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Kapitel geht es darum, sich vor einer Präsentation ein möglichst genaues Bild über die Zuhörerschaft zu verschaffen und sich bewusst zu machen, was genau man bei dieser Zuhörerschaft in &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Präsentation erreichen will.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorbereitung der Präsentation ist es wichtig, sich genau mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Punkte dabei sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer genau ist Ihre Zielgruppe?&lt;br /&gt;
*Welche Bedürfnisse und Begrenzungen haben Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen? Dabei ist es wichtig, sich immer klar zu machen, dass jede Person nicht nur FunktionsinhaberIn ist, sondern auch privat und menschlich Bedürfnisse und Begrenzungen (Kompetenzeinschränkungen, persönliche Vorurteile etc.) hat.&lt;br /&gt;
*Fachlicher Hintergrund: Welche allgemeinen Fachinformationen können Sie als bekannt voraussetzen (gängige Meinungen in Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Experten bzw. Expertinnen)? Welches Vokabular können/müssen Sie selbst daher verwenden (Fachausdrücke, Jargon, Abkürzungen)?&lt;br /&gt;
*Wissensstand: Eine Fehleinschätzung in diesem Bereich bedeutet gelangweilte Experten oder überforderte Laien. &lt;br /&gt;
*Gründe für die Teilnahme: Das Teilnahmemotiv kann die Grundeinstellung der Teilnehmer zum Vortrag (und zu Ihnen!) stark beeinflussen. &lt;br /&gt;
*Einstellung zu Thema, Präsentator bzw. Präsentatorin, Organisation: Eine realistische Einschätzung hilft Ihnen, den richtigen Ton und die richtigen Argumente zu finden. In einer ablehnend-feindseligen Atmosphäre wären emotionale Appelle unangebracht, da „ziehen“ eher sachliche Argumente wie zum Beispiel anerkannte Experten bzw. Expertinnen. Wenn Sie selbst zwar als Person akzeptiert sind, Ihre Organisation (Unternehmen, Partei, Institut, Religion, Behörde ...) aber kein gutes Image bei Ihrem Publikum haben, dann werden Sie versuchen, Ihre Aussagen losgelöst von der Organisation vorzutragen.&lt;br /&gt;
*Erwarteter Präsentationsstandard: Hier geht es um den Grad der Perfektion, der „Schönheit“. In Organisationen mit ausgeprägter Präsentationskultur gibt es ganz konkrete Erwartungen, welche Präsentationsmittel zu welchem Zweck eingesetzt werden. Es ist Ihre Entscheidung, sich entweder anzupassen oder bewusst etwas Ungewöhnliches zu tun.&lt;br /&gt;
*Vorurteile, fixe Ideen, Ängste: Vorurteile und fixe Ideen lassen sich nicht einfach beiseite schieben, ignorieren oder gar als „Blödsinn“ abqualifizieren. Damit ärgern Sie höchstens das Publikum, das bisher recht gemütlich damit gelebt hat. Vorgefasste Meinungen wirken auch als Wahrnehmungsfilter: „unpassende Argumente“ werden entweder ausgeschieden oder so missverstanden, dass sie wieder zur eigenen Ansicht passen.&lt;br /&gt;
*Tabus und heikle Themen: Abgesehen von allgemeinen Tabuthemen (Tod, Rasse, Religion, Krankheit) könnte Ihr Zuhörerkreis besondere Tabus haben. Diese sind oft in Schlüsselworten versteckt. Beispiele sind „Rationalisierung“ (wenn ein Betrieb schlechte Erfahrungen mit so genannten Rationalisierungsexperten bzw. -expertinnen gemacht hat) oder „Innovation“ (wenn man gerade jetzt mit einer solchen Schiffbruch erlitten hat).&lt;br /&gt;
*Lieblingsthemen sind zweischneidige Schwerter: Sie sichern Ihnen in Ihrem Vortrag zwar ungeteilte Aufmerksamkeit und Wohlwollen, lenken aber stark von anderen Inhalten ab. Sie sollten Lieblingsthemen kennen, um sie zu vermeiden oder bewusst und sorgfältig zu Ihrem Nutzen einzusetzen.&lt;br /&gt;
*Flexibilität: Ein neuer Gedanke, eine Frage, eine unbekannte Tatsache sind interessant, willkommen – aber nur so lange sie in die Vorstellungswelt der Zielgruppe passen. Je fester gefügt diese Welten sind, je weniger die neuen Informationen hineinpassen, desto schwieriger ist Ihre Überzeugungsaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es nicht immer leicht, alle diese Fragen zu beantworten. Aber je genauer Ihnen deren Beantwortung gelingt, desto höher wird die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Präsentation.&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss beantworten Sie sich die Frage:&lt;br /&gt;
Welchen Nutzen wird meine Zielgruppe durch meine Präsentation haben?&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 52ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Zielorientierung  steht die Frage: Was wollen Sie mit dieser Präsentation erreichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wirksam formuliertes Ziel enthält folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schriftlich, in ganzen Sätzen mit Haupt- und Zeitwort. &lt;br /&gt;
*Positiv formuliert, d. h. es beschreibt, was sein soll (und niemals, was nicht sein soll).&lt;br /&gt;
*In der Gegenwart formuliert: Es beschreibt den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben (Wenn ich das Ziel erreicht habe ...). „Ich bin“, „ich kann“, „ich habe“.&lt;br /&gt;
*Spezifisch d. h. möglichst konkret und mit den zugehörigen Rahmenbedingungen (Kontext):  Wo, mit wem, wie oft, ... will ich ....  haben/tun.&lt;br /&gt;
*Messbar: Sie müssen messen können, ob und wann Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Was ist der sinnlich wahrnehmbare Beweis dafür, dass Sie das Ziel erreicht haben?&lt;br /&gt;
*Attraktiv: Ihr Ziel muss reizvoll sein für Sie. Versetzen Sie sich in den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben: Es darf keine inneren Einwände geben, nichts , was Sie klammheimlich hindert, Ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Realistisch und in eigener Kontrolle realisierbar: Mit Ihrer aktiven Beteiligung als maßgeblichen Akteur. Es muss Ihnen möglich sein, das Ziel mit Ihren derzeitigen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ihrem Informationsstand zu erreichen. &lt;br /&gt;
*Terminiert, d. h. setzen Sie sich einen Endtermin für die Erreichung Ihres Ziels (nur so können Sie Ihren Erfolg tatsächlich überprüfen). &lt;br /&gt;
Dabei ist es oft nützlich, verschiedene Zeithorizonte der Zielerreichung zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
So kann z. B. das Ziel der „Verkauf einer Anlage“ oder die „Genehmigung eines Großprojektes“ sein. Oft ist es unrealistisch, in der ersten Präsentation solche Ziele erreichen zu wollen. Das Ziel der aktuellen Präsentation könnte aber sein: „Termin für eine ausführliche Besichtigung einer Referenzanlage fixieren“ oder „Genehmigung einer Vorstudie zum gewünschten Projekt“ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Ziele#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentieren&amp;diff=5044</id>
		<title>Praesentieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentieren&amp;diff=5044"/>
		<updated>2009-09-21T13:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das folgende Themengebiet befasst sich mit der vortragsbegleitenden Präsentation.  Das besondere Merkmal dieser Art der Präsentation ist, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin persönlich seinem Publikum gegenüber steht und ihm „in Echtzeit“ seine Gedanken vermittelt. Dabei sollen die Ausführungen mit elektronischen Medien, im Regelfall durch Datenprojektion aus einem Präsentationsprogramm in Form von projizierten Folien und ergänzenden Medien. In diesem Abschnitt  ist mit Präsentation immer diese vortragsbegleitende Präsentation gemeint. Die Ausführungen in diesem Abschnitt  folgen über weite Strecken dem Gedankengut und den Werken von Emil Hierhold, insbesondere dem (zur vertiefenden Lektüre empfohlenen) Buch „Sicher präsentieren – wirksamer vortragen“. Viele der folgenden Tipps und Regeln sind wörtliche oder sinngemäße Zitate aus diesem Werk. Diese Tipps und Regeln entstammen Erfahrungswerten, die sich vorwiegend in geschäftlichen Präsentationen bewährt haben. Selbstverständlich sind sie im Einzelfall zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|The following topic deals with presentations accompanying lectures. The special feature of such presentations is that the presenter directly addresses his/her audience and conveys his/her thoughts in real time. Thereby the speaker supports his/her talk/lecture with the aid of electronic media, usually by means of data projection using slides from a presentation program and other supporting media. Whenever the word „presentation“ is mentioned in this section it means exactly this kind of talk-accompanying/lecture-accompanying presentation described above. The following explanations mainly comply with the ideas and works of Emil Hierhold, especially his book (which is recommended for further reading): „Sicher präsentieren - wirksamer vortragen“. Many of the tips and rules mentioned here are literal or rough quotations from his work. Those tips and rules basically come from empirical values that have proved useful especially in business presentations. Clearly they have to be tested individually and adapted if necessary.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentationen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[ImpressFunktionen|Das Präsentationsprogramm Impress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vertiefende Informationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5043</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5043"/>
		<updated>2009-09-21T13:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zur Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; finden Sie im Wiki unter http://mussswiki.idv.edu/iv1/Diagramme#Erstellung_von_Diagrammen_mit_Open_Office_Calc .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vektorgrafik&amp;diff=5042</id>
		<title>Vektorgrafik</title>
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		<updated>2009-09-21T13:32:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vektorgrafik beschreibt die Darstellung in Form von Linienführungen, die mathematisch definiert und mit Attributen ergänzt werden. Im Vergleich zur Pixelgrafik hat die Vektorgrafik einen geringen Speicherbedarf und ist unabhängig von der Auflösung der Ausgabegeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiformen in Vektorgrafiken werden mittels sogen. Bezier-Kurven beschrieben, eine mathematische Methode, die &amp;quot;Krümmungen&amp;quot; mit Hilfe von Tangenten festlegt. Diese Methode wurde vom Mathematiker Pierre Bezier entwickelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vektorgrafik bzw. objektorientierter Grafik werden bildhafte Darstellungen aus einzelnen Objekten wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linien&lt;br /&gt;
* Kreisen bzw. Ovalen&lt;br /&gt;
* Quadraten bzw. Rechtecken&lt;br /&gt;
* Polygonen oder Freiformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengesetzt. Den verwendeten Objekten werden Attribute wie Lage, Linienstärke, Linien- und Flächenfarbe oder Linien- und Flächenmuster sowie Farbverläufe zugewiesen. Auch Objekte vom Typ [[Pixelgrafik]] können in Objektgrafiken eingefügt werden. Die Objekte werden dazu in Schichten quasi übereinander gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die objektorientierte Darstellung und Speicherung bewirkt, dass mit Hilfe entsprechender Werkzeuge die in einer Grafik enthaltenen Objekte jederzeit ausgewählt, zueinander verschoben, skaliert, gedreht oder verformt werden können. Desgleichen kann die Zuordnung von Objekteigenschaften der einzelnen Objekte manipuliert werden. Die Positionierung der Objekte kann durch die Anzeige der Koordinaten (x,y) bzw. durch ein unsichtbares Raster unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Grafik ergibt sich aus der Addition der einzelnen, übereinander liegenden Objekte und Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Darstellung zeigt ein typisches Anwendungsbeispiel objektorientierter Grafik mit entsprechender Werkzeugpalette am Beispiel der Grafiksoftware &amp;quot;Freehand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfgrafik.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Vektorgrafik typische Werkzeuge sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichenwerkzeug für&lt;br /&gt;
** Linien&lt;br /&gt;
** Quadrate bzw. Rechtecke&lt;br /&gt;
** Kreise bzw. Korbbögen&lt;br /&gt;
** Vielecke&lt;br /&gt;
** Freiformen&lt;br /&gt;
* Werkzeug zur Texterstellung&lt;br /&gt;
* unterschiedliche Auswahlwerkzeuge&lt;br /&gt;
* Verformungswerkzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Vorteil von Vektorgrafiken liegt in der Möglichkeit zur theoretisch unbegrenzten Skalierung. Während Pixelgrafiken auf eine bestimmte Auflösung optimiert sind, werden Vektorgrafiken erst im Zuge der Ausgabe auf Printmedien oder elektronischen Anzeigeinstrumenten (Bildschirme, Beamer) einer Rasterung unterworfen und den Eigenschaften des gewählten Mediums entsprechend optimiert. Die Umsetzung von der mathematischen Beschreibung der Objekte in den Raster des Ausgabemediums erfolgt durch den Raster Image Prozessor (RIP) bei Druckern, durch die Grafikkarte bei Ausgabe auf Bildschirmen oder Beamern. An die Rechenleistung von Raster Image Prozessoren oder Grafikkarten, insbesondere bei Verwendung von Vektorgrafik in Bewegtbildern, werden oftmals höhere Anforderungen gestellt als an die Rechenleistung einer CPU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgendes Beispiel zeigt ein- und dieselbe Darstellung als Pixelgrafik (gif) und Vektorgrafik (swf). Der Unterschied ist erst dann deutlich erkennbar, wenn die Darstellung stark vergrößert oder auf einem (hochauflösenden) Drucker ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:kreisdiagramm.gif]]|| &amp;lt;swf width=&amp;quot;330&amp;quot; height=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;kreisdiagramm.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grafik im Gif-Format (Pixel), || Grafik im SWF-Format (Vektor)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Pixelgrafik&amp;diff=5041</id>
		<title>Pixelgrafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Pixelgrafik&amp;diff=5041"/>
		<updated>2009-09-21T13:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Pixelgrafiken entstehen durch Abtasten bzw. Ablichten der realen Welt. Dafür sind populäre Geräte wie digitale Fotoapparate, Videokameras und Scanner geschaffen. In selteneren Fällen entstehen Pixelgrafiken auf virtuellen Leinwänden, gemalt mit virtuellen Pinseln, Spachteln, Sprays, Wischfingern oder Airbrush. Häufig werden Ablichtungen der realen Welt mit den Methoden der virtuellen Malkästen nachbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixelgrafiken basieren von Beginn an auf einer gewählten oder durch die &amp;quot;Ablichtungstechnik&amp;quot; vorgegebenen Auflösung (Rasterung). Der Speicherbedarf von Pixelgrafiken ist um ein Vielfaches höher als bei der [[Vektorgrafik]], deshalb spielen die Verfahren der Datenkompression bei Pixelgrafiken eine besondere Rolle. Ohne moderne Verfahren der Datenkompression (z. B. JPEG oder H.264) wäre das Internet auch in absehbarer Zeit nicht multimedial.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pixel oder Bildpunkt ist die kleinste Einheit der digitalen Rastergrafik. Der Begriff &amp;quot;Pixel&amp;quot; ist ein Akronym und setzt sich aus den englischen Begriffen &amp;quot;picture&amp;quot; und &amp;quot;element&amp;quot; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitungsprozesse in pixelorientierter Grafiksoftware beziehen sich auf den Bildpunkt als Elemente der Gesamtdarstellung. Jedem Pixel werden dazu mindestens die Werte &amp;quot;Lage&amp;quot; und &amp;quot;Farb- bzw. Helligkeitswert&amp;quot; zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bearbeitung von Fotos oder Grafiken steht eine Palette von Zeichenwerkzeugen zur Verfügung. Nachstehend sind die Funktionen einer typischen Werkzeugpalette der Bearbeitungssoftware &amp;quot;Photoshop&amp;quot; dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichenstift&lt;br /&gt;
* Pinsel&lt;br /&gt;
* Stempel&lt;br /&gt;
* Wischfinger&lt;br /&gt;
* Airbrush&lt;br /&gt;
* Radiergummi&lt;br /&gt;
* Pipette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopf_unbearbeitet.jpg]]   [[Datei:Kopf_nachbearbeitung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich zwischen Ausgangsmaterial (links) und bearbeitetem Foto (rechts) zeigt das Ergebnis der Nachbearbeitungsschritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Textergänzung (roter Text im unteren Bereich des Fotos)&lt;br /&gt;
* Freihandzeichnung (blauer Pinselstrich)&lt;br /&gt;
* Anwendung eines &amp;quot;Verzerrungsfilters&amp;quot; auf einem Teilbereich des Ausgangsproduktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk wird den &amp;quot;Filtern&amp;quot; geschenkt, mit deren Hilfe überraschende Effekte erzielt werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopf_collage.jpg]] [[Datei:Kopf_differenz.jpg‎ ]] [[Datei:Kopf_kantenbetonung.jpg‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsmöglichkeiten für diese Art von Bildbearbeitung ergeben sich insbesondere im künstlerischen Bereich sowie in der Nachbearbeitung von Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixelorientierte Grafiksoftware steht - wie viele weitere Anwendungssoftware auch - frei über den Webbrowser nutzbar zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probieren Sie [http://www.picnik.com/ http://www.picnik.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Webdokumente&amp;diff=5040</id>
		<title>Webdokumente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Webdokumente&amp;diff=5040"/>
		<updated>2009-09-21T13:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* HTML-Editoren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Dokumentieren versteht man die Zusammenstellung, Ordnung und Nutzbarmachung von Informationen (Dokumenten und (Sprach-)Materialien jeder Art)&amp;lt;ref&amp;gt;DUDEN Das Fremdwörterbuch&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies kann auf verschiedene Arten passieren. Eine Möglichkeit besteht darin, in Hypermedien zu dokumentieren. Da das World-Wide-Web das größte existierende Hypermedia-System ist, beschäftigt sich dieser Artikel mit der Darstellung und Aufbereitung von Informationen in Webdokumenten. Es handelt sich hierbei nur um einen Auszug wichtiger Punkte, die bei der Erstellung von Webseiten zu berücksichtigen sind. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel und Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man herangeht, eine Website zu produzieren, müssen einige bedeutende Fragen geklärt werden. Erst nachdem diese Fragen geklärt sind, kann man sich über das Design der Website&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Als Website versteht man die gesamte &amp;quot;Homepage&amp;quot;. Eine einzelne Seite von einer Homepage wird als Webseite oder Webdokument bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; Gedanken machen. Die zwei wichtigsten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Was soll mit dieser Web-Präsenz erreicht werden?&lt;br /&gt;
# Welches Publikum soll angesprochen werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1. Frage dient überhaupt als Grundlage für die Entwicklung einer Website. Folgende Ziele könnte man zB verfolgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkauf eines Produktes,&lt;br /&gt;
* Darstellung eines Produktes in einem guten Licht,&lt;br /&gt;
* Information über ein bestimmtes Thema/Produkt,&lt;br /&gt;
* Unterhaltung&lt;br /&gt;
* etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Website, auf der unterhalten werden soll, eignen sich eher grafische Menüs, Flash-Animationen, Streaming-Videos etc. Wenn dagegen rasches Auffinden von Informationen das Ziel der Webpräsenz darstellt, sind Textmenüs gegenüber grafischen Menüs vorzuziehen. Videos und Flash-Animationen eignen sich allerdings hervorragend für Produktpräsentationen oder Ähnliches. Dennoch ist dazu zu raten, derartige Animationen in der Hierarchie weiter unten anzusetzen. Auf Splash-Screens (inhaltslose Einstiegsseiten) sollte bei „ernsthaften“ Websites verzichtet werden. Diese verzögern auf überflüssige Weise das Auffinden von Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist diese Frage einmal geklärt, ist als nächstes zu hinterfragen, welches Publikum angesprochen werden soll bzw. welche potentiellen LeserInnen man hat. Besteht die Zielgruppe beispielsweise eher aus Gelegenheitsnutzern, ist es wichtig, dass die Website einen gut strukturierten Einstieg hat und auch sonst durch detaillierte Anweisungen diese LeserInnen geführt werden. Für diese NutzerInnen sind grafische Menüseiten, Überblicksseiten, Hierarchiebäume, Icons, Glossare, FAQs wichtige Elemente. Professionelle, geübte NutzerInnen hingegen könnten durch viele Zwischenschritte, die den Informationszugriff verzögern, verärgert werden. Profis schätzen eher Textmenüs und verzichten gerne auf grafische, aufgeblähte Seiten, die den Download nur verzögern. Des Weiteren ist auch darauf zu achten, welche Bandbreite das Zielpublikum zur Verfügung hat. Abgesehen von der zur Verfügung stehenden Bandbreite ist der vordergründige, plumpe Einsatz von Techniken mittlerweile bei vielen NutzerInnen verpönt. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Trend eher zu schlankem Design mit hintergründiger Technik geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters ist zu beachten, dass potentielle LeserInnen auch aus anderen Ländern sein könnten. Ist dies der Fall, könnten beispielsweise die Webdokumente in einer weiteren Sprache angeboten werden. Es ist allerdings darauf zu achten, dass Farben, Symbole, Zeichen etc. in einem anderen Land eine andere Bedeutung haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farben und Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Darstellung von Schriften auf Monitoren muss man auf Helligkeit und Kontrast achten. Farben mit ähnlicher Helligkeit oder Sättigung, die dicht nebeneinander liegen, erzeugen ein „Flimmern“ (z. B. gesättigtes Blau und gesättigtes Rot nebeneinander, siehe [http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Typografie/typografie.htm])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Hintergrundgestaltung ist natürlichen Pastelltönen sowie hellen Grau- und Erdtönen, gegenüber schrillen, gesättigten Primärfarben der Vorzug zu geben. Abgesehen von Bereichen, die besonders hervorgehoben werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schrift sollte man dunklere Farbtöne verwenden, die sich deutlich vom hellen Hintergrund abheben. Ein nicht zu helles Grau ist z.B. besser geeignet als Schwarz, weil es angenehmer zu lesen ist.&lt;br /&gt;
Bietet man allerdings Texte zum Ausdruck an, ist es besser, wenn dafür Texte auch in Schwarz zur Verfügung gestellt werden, da dies auf Papier besser zu lesen ist.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schriften in Webdokumenten muss man beachten, dass nicht jede Schriftfamilie für die Darstellung auf dem Bildschirm geeignet ist. „Times Roman“ ist zwar auf einem Ausdruck auf Papier gut lesbar, allerdings nicht die optimale Schrift auf Monitoren. Für den Monitor adaptierte Schriften wie „Times New Roman“ eignen sich zwar besser für die Darstellung am Bildschirm, sind aber dennoch für textlastige Webdokumente geeignet, die man eher ausdrucken würde, als sie auf dem Monitor zu lesen. Bildschirmschriften wie „Verdana“ und „Georgia“ eignen sich am besten für Webdokumente. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass für die Darstellung am Monitor serifenlose Schriften („Verdana“, „Georgia“ etc.) besser geeignet sind. Schriften mit Serifen („Times New Roman“ etc.) sind hingegen besser im Druckbereich aufgehoben. Ausserdem ist zu beachten, dass auf den unterschiedlichen Plattformen verschiedene Schriften installiert sein können. Am besten ist es, wenn man bei der Font-Angabe immer auch eine alternative Schrift dazugibt. (Beispielsweise könnte man die Macintosh-Schrift &amp;quot;Helvetica&amp;quot; in der Font-Angabe zusätzlich einfügen.) &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
Außerdem ist bei Webdokumenten zu beachten, dass sie abhängig vom Computer und von den Bildschirmeinstellungen des/der NutzerInnen immer anders dargestellt werden. Will man ein halbwegs einheitliches Layout für alle NutzerInnen herstellen, nimmt man dazu unsichtbare Tabellen und/oder Cascading Style Sheets.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Erstellung von Webdokumenten ist auf die Einheitlichkeit der Schriften und Farben zu achten! Es sollten immer dieselbe Schriftfamilie, immer dieselben (wenigen!) Farben und Formatierungen für Hervorhebungen verwendet werden. Ansonsten wirkt die Website gleich unleserlich und sehr unprofessionell. Um eine Einheitlichkeit der Formatierungen zu erzielen, sollten am besten CSS verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele zu diesem Thema finden Sie unter http://mussswiki.idv.edu/iv1/Webdokumente#Farben_und_Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trennung von Form und Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt, ist es für Websites wichtig, dass eine einheitliche Gestaltung der Elemente wie Farben und Schriften gegeben ist. Um dies in einer optimalen Weise zu erhalten, ist es wichtig, dass Form und Inhalt voneinander getrennt sind. Dies erreicht man am besten mit Cascading Style Sheets. [[CSS]] funktionieren im Prinzip wie Formatvorlagen eines Textverarbeitungsprogramms. Ändert man z. B. die Schrift einer Formatvorlage, wird automatisch jede Stelle, bei der diese Formatvorlage benutzt wurde, durch den neuen Font ersetzt. Das heißt, man braucht nicht mehr umständlich den ganzen Text durchzugehen und einzeln die Elemente  zu ändern, sondern nur mehr die entsprechende Formatvorlage. Genauso verhält es sich bei Cascading Style Sheets. Alle Formatierungen, die in einem Stylesheet ausgelagert sind, können durch einen, einfachen unkomplizierten Schritt geändert werden. Augenscheinlich wird dieser Vorteil, wenn es sich um eine umfangreiche Website handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für einzelne Formatierungen, sondern für das gesamte Layout eines Webdokuments eignen sich CSS hervorragend. Außerdem ist es möglich, unterschiedliche Style-Sheets für andere Medien bereitzustellen. So kann man z. B. das Layout eines Ausdrucks einer Präsentation mit einem Projektor oder auf einem Handy-Display beeinflussen. Man kann also für jeden Medien-Typ ausschließlich durch den Austausch des (externen) Style-Sheets eine geeignete Website gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seitenlayout sind einige wichtige Regeln für die Textausrichtung zu beachten. Blocksatz soll in Webdokumenten nicht verwendet werden, da dadurch unregelmäßige Wortabstände produziert werden, die den Text am Bildschirm schwer lesbar machen. Außerdem sind zentrierte und rechtsbündige Texte eher zu vermeiden. Ein zerklüfteter Text am linken Rand erschwert das Lesen eines Webdokumentes erheblich. Ein linksbündiger Text ist die beste Option für Webseiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://webstyleguide.com/wsg3/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.css4you.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichen und Symbole eignen sich hervorragend für Webdokumente, da sie umständliche Erklärungen ersetzen. Als Beispiel hierzu seien Pfeile erwähnt. Bei einem Pfeil, der nach einem Textabschnitt nach rechts oder nach links gerichtet ist, wissen NutzerInnen intuitiv, dass man hier nach vorne oder zurück blättern kann. Genauso ist es, wenn auf einer Website ein „kleines Briefchen“ vorhanden ist. WebnutzerInnen wissen sofort, dass man hier jemandem eine Email schicken kann. So gibt es viele Symbole, die das Lesen auf einer Website einfacher und übersichtlicher gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man auch hier wie bei allen Design-Elementen darauf achten, dass man sie nicht in einem überdurchschnittlichen Ausmaß verwendet und dass sie richtig benutzt werden. Ein unbekanntes Symbol schadet mehr als gar keines, da NutzerInnen nicht wissen, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multimedia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multimedia-Elemente können Web-Dokumente ansprechender gestalten. Da diese meistens ein Plugin benötigen, sollte darauf geachtet werden, dass Dateiformate verwendet werden, die in der Browser-Software bzw. in den gängigen Betriebsystemen integriert sind (wie z. B. Flash). Vielen WebnutzerInnen könnte nämlich der Download eines neuen Plugins zu umständlich und zu langwierig sein. Der Einsatz dieser Instrumente ist allerdings immer auf die Bandbreite und dem Computersystem der Zielgruppe abzustimmen, da Multimedia-Anwendungen in den meisten Fällen aus großen Datenmengen bestehen. Daher müssen in der Regel Mulitmedia-Dateien wie z. B. Videos sehr stark komprimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML-Editoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Erstellen von Webdokumenten besteht einerseits die Möglichkeit, einen einfachen Texteditor zu verwenden (dies erfordert allerdings das Beherrschen von HTML). Andererseits gibt es viele HTML-Editoren am Markt, die nach dem WYSIWIG-Prinzip arbeiten. Hat man nicht das passende Budget (z. B. für Dreamweaver) parat, findet man durchaus brauchbare (gratis) HTML-Editoren im Web, wie z. B. den &amp;quot;Kompozer&amp;quot;(http://www.kompozer.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompozer.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung in das Arbeiten mit Kompozer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video für Anfänger (Quicktime): http://qstreaming.idv.edu/kompozer.mov&lt;br /&gt;
* Tutorial für Fortgeschrittene: http://students.idv.edu/~0455737/Projekt/fortge.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEINMAN LYNDA, Insiderbuch.WebDesign.3,Midas, Zürich 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LYNCH J.PATRICK, HORTON SARAH, Hrsg. ROSDALE RAY M., Erfolgreiches Web-Design, Koch Media, München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://webstyleguide.com/&lt;br /&gt;
* http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Typografie/typografie.htm&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Macromedia_Flash&lt;br /&gt;
* http://www.drweb.de/magazin/gif-jpg-oder-png/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenhofer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Webdokumente#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispiele&amp;diff=5039</id>
		<title>SQL-Beispiele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispiele&amp;diff=5039"/>
		<updated>2009-09-21T13:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Diese Lerneinheit soll Ihnen Gelegenheit bieten, das Erlernte anhand von Beispielen anzuwenden bzw. zu vertiefen. Viel Erfolg!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SQL-Beispielsammlung ist interaktiv gestaltet, das bedeutet, Sie können Ihre erarbeiteten Ergebnisse an der Übungsdatenbank sozusagen &amp;quot;online&amp;quot; testen. &lt;br /&gt;
Die Online-Beispiele sind erreichbar unter der Adresse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;http://sql.idv.edu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), SQL-Beispiele#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=5036</id>
		<title>Beziehungen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=5036"/>
		<updated>2009-09-21T13:16:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt werden die Beziehungen zwischen Tabellen einer relationalen Datenbank erläutert. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sowohl der Aufbau der Tabellen, als auch die Art der Beziehung zwischen den Tabellen von den Aufgaben, die der Datenbank zu Grunde liegen, abhängen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehungen zwischen Tabellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem verschiedene Tabellen zu den einzelnen Themen angelegt wurden (siehe [[Tabellen in Datenbanken]]), muss festgelegt werden, wie diese Informationen wieder zusammengeführt werden können. Der erste Schritt in diesem Prozess besteht darin, Beziehungen zwischen den Tabellen zu definieren. Anschließend können Abfragen, Formulare und Berichte erstellt werden, um die Informationen aus verschiedenen Tabellen gleichzeitig anzuzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Schlüsseln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gleichartigen Objekten und deren Attributen werden &#039;&#039;&#039;Objektklassen&#039;&#039;&#039; (Objekttypen, Entityklassen) gebildet. Eine &#039;&#039;&#039;Datei&#039;&#039;&#039; bildet eine Objektklasse ab; sie besteht aus einem oder mehreren Datensätzen. Jenes Feld oder jene Felder, mit denen Objekte einer Objektklasse identifiziert werden können, werden &#039;&#039;&#039;Schlüssel&#039;&#039;&#039; (Schlüsselfeld/er) genannt. Sind Schlüssel aus mehreren Feldern zusammengesetzt, werden sie als &#039;&#039;&#039;Kombinationsschlüssel&#039;&#039;&#039; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Attribute_und_schluessel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; vermag genau einen und nur einen Datensatz zu identifizieren. In unserem Beispiel ist dies die pro Buch vergebene Buchnummer &#039;&#039;Nr&#039;&#039;. Bisweilen werden auch &#039;&#039;&#039;Sekundärschlüssel&#039;&#039;&#039; definiert, die allerdings dadurch charakterisiert sind, dass sie sich nicht zur Identifizierung genau eines Satzes eignen, sondern Datensätze mit gleichen Teil-Eigenschaften in eine Klasse zusammenfassen. Im vorliegenden Beispiel ist das Feld &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; ein Sekundärschlüssel, der bei Anwendung alle Bücher eines bestimmten Verlages zu einer Klasse zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Objektklassen im konkreten Fall zu bilden sind, welche Eigenschaften und deren Datentypen in den Feldern (Spalten) gewählt werden, hängt ausschließlich von den Erfordernissen der gestellten Aufgaben ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, es müssen Felder aus fünf Tabellen so koordiniert werden, dass Informationen zu ein und derselben Bestellung angezeigt werden - diese Koordination wird durch Beziehungen zwischen den Tabellen erreicht. Eine Beziehung funktioniert durch übereinstimmende Daten in Schlüsselfeldern; normalerweise ein Feld, das in beiden Tabellen denselben Namen besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen stellen diese übereinstimmenden Felder den Primärschlüssel in der einen Tabelle dar, der einen eindeutigen Bezeichner für jeden Datensatz angibt, und einen Fremdschlüssel in der anderen Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnen Kunden können z. B. Aufträge zugeordnet werden, indem eine Beziehung zwischen den Tabellen &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; und &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; über das in beiden Tabellen vorhandene Feld &#039;&#039;Kundennummer&#039;&#039; hergestellt wird. So geht aus dem Beispiel unten hervor, dass Frau Elisabeth Erlach mit der Kundennummer 37 am 21.12.2002 den Auftrag mit der Nr. 1223445 ausgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Vorname&lt;br /&gt;
! Nachname&lt;br /&gt;
! Straße&lt;br /&gt;
! PLZ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| Elisabeth&lt;br /&gt;
| Erlach&lt;br /&gt;
| Glimpflinger Str. 13&lt;br /&gt;
| 5020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| Hans&lt;br /&gt;
| Hinterholzer&lt;br /&gt;
| Franziskanerweg 9&lt;br /&gt;
| 1040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39&lt;br /&gt;
| Hans-Peter&lt;br /&gt;
| Wesp&lt;br /&gt;
| Wüstenrotstraße 23&lt;br /&gt;
| 5201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| Konrad&lt;br /&gt;
| Gampe&lt;br /&gt;
| Berggasse 25&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Auftragsdatum&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Auftragsnummer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.12.2002&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| 1223445&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.12.2002&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 23847&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.01.2003&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 12743&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.02.2003&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 3612873&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Grundtypen von Beziehungen, mit denen wir arbeiten werden: die 1:1-, 1:n- und n:m-Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:1-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1:1-Beziehung ist &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;ein passender Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet und umgekehrt. Diese Art von Beziehung ist &#039;&#039;&#039;nicht sehr häufig&#039;&#039;&#039;, weil die meisten Informationen, die auf diese Weise in Beziehung stehen, sich in einer Tabelle befinden. Man kann eine 1:1-Beziehung z. B. verwenden, um eine Tabelle mit vielen Feldern zu teilen, um einen Teil der Tabelle aus Gründen der Zugriffsrechte abzutrennen oder um Informationen zu speichern, die sich nur auf eine Untergruppe der Haupttabelle beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1:n-Beziehung ist der &#039;&#039;&#039;häufigste Beziehungstyp&#039;&#039;&#039;. In einer 1:n-Beziehung können &#039;&#039;&#039;einem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere passende Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet sein, aber einem Datensatz in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; ist nie mehr als ein Datensatz in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; zugeordnet. Beispiel: Ein Kunde kann mehrere Aufträge erteilen, jedoch kann auf einem Auftrag nur ein Kunde stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==m:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer m:n-Beziehung können &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere passende Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet sein &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;. Dies ist nur möglich, indem eine dritte Tabelle definiert wird (die als Verbindungstabelle bezeichnet wird), deren Primärschlüssel aus zwei Feldern besteht: den Fremdschlüsseln aus den Tabellen &#039;&#039;A&#039;&#039; und &#039;&#039;B&#039;&#039;. Eine m:n-Beziehung besteht eigentlich aus zwei 1:n-Beziehungen mit einer dritten Tabelle, deren Primärschlüssel aus zwei Feldern besteht, und zwar den Fremdschlüsseln aus den beiden anderen Tabellen. Beispiel: Ein Auftrag kann über mehrere Bücher gehen, jedes Buch kann auch in verschiedenen Aufträgen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grafische Darstellung von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den vorliegenden Ausführungen liegt eine Beispieldatenbank zugrunde, die einerseits als Modell für Beispiele zu den behandelten Themen dient, andererseits als interaktive Trainingsdatenbank dort eingesetzt wird, wo SQL-Anweisungen nicht nur erklärt, sondern auch zur praktischen Übung angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Darstellung von Tabellen in einer relationalen Datenbank und deren Beziehungen untereinander gibt es zahlreiche praktizierte Formen. Manche wurden im Laufe der Zeit standardisiert, manche frei erfunden. Bei der nachfolgenden Darstellung handelt es sich um eine frei erfundene, vereinfachte Form, die zum Ziel hat, Beziehungen zwischen Tabellen in allgemein verständlicher Form zu visualisieren. Die Namen der Tabellen sind durch Fettschrift hervorgehoben, die Attribute (Felder) der Tabellen sind eingerückt unter der Bezeichnung der Tabelle angeführt. Primärschlüsselfelder sind unterstrichen. Die einfache Pfeilspitze an den Kanten zwischen den Tabellen deuten auf die &amp;quot;1&amp;quot; von &amp;quot;1:n&amp;quot;-Beziehungen hin, die doppelten Pfeilspitzen auf das &amp;quot;n&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zustandekommen der dargestellten Tabellen und ihrer Beziehungen ist Gegenstand des Datenbank-Entwurfsprozesses, der an dieser Stelle nicht zum Gegenstand gemacht wird. Wie diesem Beispiel zu entnehmen ist, werden Tabellen nach erfolgtem Entwurfsprozess in der Regel mit 1:n-Beziehungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Beziehungen in Datenbanken#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=5035</id>
		<title>Tabellen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=5035"/>
		<updated>2009-09-21T13:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt wird anhand eines Beispiels aus dem Datenbank-Lehrmodell &amp;quot;Buchhandel&amp;quot; auf die Bedeutung von Tabellen für die Modellierung von (relationalen) Datenbanken eingegangen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tabellen==&lt;br /&gt;
Eine Tabelle ist eine Sammlung von Daten zu einem bestimmten Thema, wie z. B. Bücher oder Lieferanten. Wenn Sie für jedes Thema eine separate Tabelle verwenden, vermeiden Sie doppelte Daten. Die Datensicherung wird dadurch effizienter und Fehler bei der Eingabe werden reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tabellen sind Daten in &#039;&#039;&#039;Spalten (Feldern)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeilen (Datensätzen)&#039;&#039;&#039; organisiert. Jedes &#039;&#039;&#039;Feld&#039;&#039;&#039; in der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; enthält den &#039;&#039;&#039;selben Informationstyp&#039;&#039;&#039; für jedes Buch, wie z. B. den &#039;&#039;Buchpreis&#039;&#039;. Jeder &#039;&#039;&#039;Datensatz&#039;&#039;&#039; in der Tabelle Buch enthält &#039;&#039;&#039;alle Informationen&#039;&#039;&#039; zu einem Buch, wie z. B. &#039;&#039;Buchnummer&#039;&#039;, &#039;&#039;Verlagskurzbezeichnung&#039;&#039;, &#039;&#039;Preis&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Buchnummer&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Buchtitel&lt;br /&gt;
! Buchpreis&lt;br /&gt;
! Verlagskürzel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| Hronicek u.a.&lt;br /&gt;
| Elektrotechnik-Fachkunde&lt;br /&gt;
| 30,86&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Metalltechnik-Grundband&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Fachkunde für Tischler 2&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| Oberleitner&lt;br /&gt;
| Gitarrenschule Band 2&lt;br /&gt;
| 9,00&lt;br /&gt;
| hoe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute: Die Spalten der Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die für die Datenbank entscheidenden Eigenschaften eines Buches des Sortiments festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Domäne: Wertebereich eines Attributs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elemente von Domänen müssen atomar sein, d. h. sie lassen sich nicht weiter in Dateneinheiten zerlegen. Eine Adresse ist nicht atomar, denn sie lässt sich in Ort, Postleitzahl, Straße und Hausnummer zerlegen - eine Zahl hingegen ist atomar.&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Attribute können zur gleichen Domäne gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geforderte Eigenschaften einer Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss eindeutig sein. Das bedeutet, dass zu keinem Zeitpunkt zwei identische Datensätze in der Tabelle existieren dürfen. Sie enthält also nur einen Datensatz.&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss atomare Attribute und Domänen aufweisen. &lt;br /&gt;
* Die Datensätze sind zu jedem Zeitpunkt als unsortiert anzusehen.&lt;br /&gt;
* Die Attributreihenfolge ist zu keinem Zeitpunkt fest definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operationen auf Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einen (leeren) Datensatz hinzufügen &lt;br /&gt;
* einen Datensatz suchen &lt;br /&gt;
* Datenfelder ändern &lt;br /&gt;
* einen Datensatz löschen&lt;br /&gt;
* Attribute hinzufügen/löschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Rahmen der vorliegenden Dokumentation eingebetteten Operationen auf eine real existierende Datenbank zu Übungszwecken sind auf die Operation Suchen begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Tabellen in Datenbanken#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulation&amp;diff=5025</id>
		<title>Tabellenkalkulation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulation&amp;diff=5025"/>
		<updated>2009-09-21T12:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Kriterien für &amp;quot;gute&amp;quot; Tabellenkalkulationsmodelle und die für etwas komplexere Lösungen erforderlichen Funktionen sind Gegenstand dieses Kapitels. Es werden die unterschiedlichen Typen von Tabellenkalkulationsmodellen angeführt und die unterschiedlichen Rollen, in denen Personen mit derartigen Modellen arbeiten, typisiert. Aus der Kombination von Typ des Modells und Rolle leiten sich dann auch die konkreten Anforderungen ab, wie das Modell im Einzelfall optimal gestaltet werden kann.&lt;br /&gt;
Im Abschnitt Tabellenkalkulationsfunktionen lernen Sie dann eine spezifische Auswahl von Funktionen kennen, die für Modelle besonders relevant sind; diese haben eine zentrale Funktion beim Aufbau von Modellen. Abgeschlossen wird dieses Kapitel durch Abschnitte über spezifische Funktionen zur Bearbeitung von Listen in Tabellenkalkulationsprogrammen - einerseits eindimensional durch Filter auf die Liste selbst, andererseits mehrdimensional durch Pivottabellen. Es ergeben sich hier oftmals Kombinationen dergestalt, dass Daten aus Datenbanken exportiert und in Tabellenkalkulationsprogrammen importiert und weiter analysiert werden. Der Datenauschtausch wird daher ebenfalls mit behandelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|The objective of this chapter is to outline the criteria of “good” spreadsheet programs and to discuss functions that are necessary for somehow more complex solutions. The different types of spreadsheet models shall be listed and the various roles of people who work with these models shall be characterized. The analysis of the combination of different types of models and roles allows the deduction of concrete requirements that should be realized in an optimum design for the case given.&lt;br /&gt;
In the paragraph “spreadsheet functions” you will get to know a selected range of functions that are particularly important for the models; these have a core function for the development of models. The chapter closes by a paragraph on specific functions for working on lists in spreadsheet programs – on the one hand one-dimensionally through filters on the list itself and on the other hand multi-dimensionally through pivot tables. Thereby very often combinations occur in such a way that data are exported from a database and imported into a spreadsheet program where they are further analyzed. Thus the chapter deals with the topic of data exchange as well.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tabellenkalkulationsmodelle | Tabellenkalkulationsmodelle ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* [[Tabellenkalkulationsfunktionen | Wichtige Tabellenkalkulationsfunktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Listenanalyse| Filter, Spezialfilter für Daten und Datenimport/-export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pivottabellen | Pivottabellen ]]--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulation&amp;diff=5020</id>
		<title>Tabellenkalkulation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulation&amp;diff=5020"/>
		<updated>2009-09-21T12:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Kriterien für &amp;quot;gute&amp;quot; Tabellenkalkulationsmodelle und die für etwas komplexere Lösungen erforderlichen Funktionen sind Gegenstand dieses Kapitels. Es werden die unterschiedlichen Typen von Tabellenkalkulationsmodellen angeführt und die unterschiedlichen Rollen, in denen Personen mit derartigen Modellen arbeiten, typisiert. Aus der Kombination von Typ des Modells und Rolle leiten sich dann auch die konkreten Anforderungen ab, wie das Modell im Einzelfall optimal gestaltet werden kann.&lt;br /&gt;
Im Abschnitt Tabellenkalkulationsfunktionen lernen Sie dann eine spezifische Auswahl von Funktionen kennen, die für Modelle besonders relevant sind; diese haben eine zentrale Funktion beim Aufbau von Modellen. Abgeschlossen wird dieses Kapitel durch Abschnitte über spezifische Funktionen zur Bearbeitung von Listen in Tabellenkalkulationsprogrammen - einerseits eindimensional durch Filter auf die Liste selbst, andererseits mehrdimensional durch Pivottabellen. Es ergeben sich hier oftmals Kombinationen dergestalt, dass Daten aus Datenbanken exportiert und in Tabellenkalkulationsprogrammen importiert und weiter analysiert werden. Der Datenauschtausch wird daher ebenfalls mit behandelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|The objective of this chapter is to outline the criteria of “good” spreadsheet programs and to discuss functions that are necessary for somehow more complex solutions. The different types of spreadsheet models shall be listed and the various roles of people who work with these models shall be characterized. The analysis of the combination of different types of models and roles allows the deduction of concrete requirements that should be realized in an optimum design for the case given.&lt;br /&gt;
In the paragraph “spreadsheet functions” you will get to know a selected range of functions that are particularly important for the models; these have a core function for the development of models. The chapter closes by a paragraph on specific functions for working on lists in spreadsheet programs – on the one hand one-dimensionally through filters on the list itself and on the other hand multi-dimensionally through pivot tables. Thereby very often combinations occur in such a way that data are exported from a database and imported into a spreadsheet program where they are further analyzed. Thus the chapter deals with the topic of data exchange as well.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tabellenkalkulationsmodelle | Tabellenkalkulationsmodelle ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tabellenkalkulationsfunktionen | Wichtige Tabellenkalkulationsfunktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Listenanalyse| Filter, Spezialfilter für Daten und Datenimport/-export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pivottabellen | Pivottabellen ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Analysieren_als_Entscheidungsvorbereitung&amp;diff=5019</id>
		<title>Analysieren als Entscheidungsvorbereitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Analysieren_als_Entscheidungsvorbereitung&amp;diff=5019"/>
		<updated>2009-09-21T12:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Tabellenkalkulationsprogramme können sowohl für Dokumentationsaufgaben wie auch für Modellierungsaufgaben eingesetzt werden; nur mit Letzterem beschäftigt sich dieses Kapitel. Die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Aufgabenkategorien soll Ihnen bewusst werden. Tabellenkalkulationsprogramme sind selbst die Implementierung eines Modells – und daraus ergeben sich Restriktionen, die Sie kennen müssen, um darauf Ihre eigenen Modelle aufbauen zu können. Schlussendlich werden Sie erfahren, wie Sie solche Funktionen einsetzen, um Modelle zweckmäßig für Analyseaufgaben aufzubauen. Die Beispiele werden am Open-Source-Produkt OpenOffice demonstriert; die Unterschiede zum Marktführer Microsoft-Excel sind aber selten größer als zwischen unterschiedlichen Versionen von Excel. Wenn Sie also Excel schon kennen, was der Normalfall sein dürfte, so ist die Verwendung von OpenOffice eine willkommene Prüfung Ihrer Fähigkeit, vorhandenes Wissen auf zwar andere, aber ähnliche Umgebungen übertragen zu können – eine Fähigkeit, die immer wieder von Ihnen gefordert werden wird.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|Spreadsheet programs can be used either for documentation tasks as well as for modelling tasks; however, this chapter deals with the latter function only. Still, you should be aware of the different aspects of the two categories of tasks. Spreadsheet programs themselves are the implementation of a model – a fact which causes restrictions you should know, if you want to build up your own models. Finally you will learn how to apply such functions, in order to develop adequate and useful models for analyzing tasks. The examples shall be illustrated by means of the open source product OpenOffice; the differences between OpenOffice and the leading product Microsoft-Excel are hardly any bigger than between the different versions of Excel. If you happen to know Excel, which is normally the case, the usage of OpenOffice might be a welcome chance to test your ability to transfer previous knowledge to similar, but still slightly different, environments – which is a frequently expected ability.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (K)Ein Modell? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde eingangs behauptet, man könne Tabellenkalkulationsprogramme sowohl für Dokumentationsaufgaben wie auch für Modellierungsaufgaben verwenden. Wie kann man aber nun erkennen, um welchen Aufgabentyp es sich handelt - bzw. handeln soll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle sind, so haben Sie aus Schauer &amp;lt;ref&amp;gt;Schauer, Reinbert, Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen, 2., erw. Auflage, Wien 2009, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; in Erinnerung, &amp;quot;(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe Zusammenhänge in den Betrieben wie in der Wirtschaft überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder Eigenschaften zu reduzieren&amp;quot;. Weiters wird dort in Erklärungsmodelle und Entscheidungsmodelle unterschieden und rein deskriptive Beschreibungsmodelle als Vorstufe zu Erklärungsmodellen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem in der Einleitung formulierten &amp;quot;Vorbehalt&amp;quot; verwenden wir das Beispiel einer Tätigkeitsaufzeichnung, wie Sie von Ihnen selbst stammen könnte. Sie sollen (rein deskriptiv) aufzeichnen, welcher Zeitaufwand für Sie bei der Absolvierung dieser Lehrveranstaltung entsteht und dabei zwischen den Lernphasen &amp;quot;Selbststudium&amp;quot;, &amp;quot;Tutorium&amp;quot; und &amp;quot;Präsenz&amp;quot; unterscheiden und den Gesamtaufwand je Woche in einer Grafik darstellen. Diese Aufzeichnung stellt eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung dar, ob die ECTS-Punktegewichtung mit den Inhalten in Einklang steht - und ist somit Bestandteil eines Entscheidungsmodells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LernLogbuch.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Lern-Logbuch Informationsverarbeitung 1 - Variante 1&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können Sie nun beurteilen, ob die in Abb. 1 dargestellte Lösung ein geeignetes &amp;quot;Modell&amp;quot; darstellt? Manche Faktoren sind &amp;quot;von außen&amp;quot; - also schon von der Abbildung her erkennbar, andere jedoch nur &amp;quot;von innen&amp;quot; - also nur unter Beachtung der Eingabe in den jeweiligen Zellen, da eine feste Eingabe und ein berechnetes Ergebnis &amp;quot;von außen&amp;quot; nicht unterscheidbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Zeitraum &amp;quot;von - bis&amp;quot; in einer Zelle bedeutet, dass das als Textfeld eingegeben wurde. Damit ist eine Berechnung - etwa der Dauer - auf Basis dieser Eingabe zwar nicht unmöglich, aber doch so komplex, dass sie nicht zu erwarten ist.&lt;br /&gt;
* Die getrennte Aufzeichung der Aktivitäten je Lernphase macht eine &amp;quot;modellhafte&amp;quot; Berechnung der Summe je Woche unmöglich.&lt;br /&gt;
* Kontrollieren würde man dann noch, ob die Kalenderwoche fix eingetragen wurde oder ob das mit einer Formel berechnet wurde; der Wert hängt zweifellos vom Datum ab und wenn diese Beziehung nicht durch eine Formel abgebildet wird, dann ist ein wesentliches Merkmal des Modells nicht abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung in Abb. 1 ist also ein typisches Beispiel, in dem das Tabellenkalkulationsprogramm fürs Dokumentieren eingesetzt wurde - dasselbe hätte man auch mit einem Textverarbeitungsprogramm erreichen können; selbst einfache Formeln kann man dort nämlich in Tabellen verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie sonst? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche werden sich angesichts Abb. 1 nun fragen, wie denn sonst man eine solche Aufgabe lösen sollte. Eine mögliche Lösung zeigt Abb. 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LernLogbuch-Modell.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Lern-Logbuch Informationsverarbeitung 1 - Variante 2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind nun die Vorzüge dieser Lösung? Von außen betrachtet, ist wenig erkennbar - einige werden wohl sogar die erste Lösung &amp;quot;schöner&amp;quot; finden. Das wird wohl auch stimmen - denn grafische Gestaltung steht manchmal in Widerspruch zu zweckmäßiger Modellierung. Ein paar Indizien für sinnvolle Modellierung sind aber doch erkennbar:&lt;br /&gt;
* Manche Zellen sind kursiv, andere in Normaldruck und unterstrichen. Auf den zweiten Blick sollten Sie erkennen, dass die einen berechnet werden, die anderen Eingabedaten sind. Wenn Sie mit der Tabelle arbeiten, werden Sie feststellen, dass Sie mit der TAB-Taste automatisch nur auf jene Zellen kommen, die durch die Unterstreichung gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
* Die Zeiten von und bis sind in getrennten Spalten; es ist daher einfach möglich, die Stunden als Differenz zu berechnen.&lt;br /&gt;
* Die Phase ist nun als eigene Spalte ausgewiesen - das ermöglicht es einfach, durch die Anwendung des Befehls &amp;quot;Sortieren&amp;quot; auch eine Gruppierung nach Phase herzustellen.&lt;br /&gt;
* Die Summe je Kalenderwoche ist ebenfalls in einer eigenen Spalte ausgewiesen. Das deutet darauf hin, dass dieses Modell einfach erweiterbar sein kann, indem neue Zeilen leicht einfügbar sind. Mehr als die Option kann man von außen nicht erkennen, der Rest ist anhand der Formeln nur von innen prüfbar.&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine Lehrveranstaltung aus Informationsverarbeitung besuchen, wird Ihnen im Tutorium auch die Tabelle zur Prüfung &amp;quot;von innen&amp;quot; zur Verfügung stehen. Dann können Sie auch die folgenden Modellmerkmale prüfen:&lt;br /&gt;
* Die Kalenderwoche wird automatisch berechnet; Sie können diese Zelle nicht ändern, weil diese Zelle gesperrt ist. Sie ist daher auch kursiv gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Datum, von und bis sind Eingabezellen; sie sind durch entsprechend benannte Formate als nicht gesperrt definiert und zur visuellen Kennzeichnung für den User unterstrichen (Vertiefungsthema Tabellen schützen).&lt;br /&gt;
* Stunden werden wiederum berechnet; ebenso die Summe je Kalenderwoche.&lt;br /&gt;
* Diese Summe enthält eine relativ einfache Formel, die in jeder Zeile berechnet wird, aber durch eine bedingte Formatierung nur in der jeweils letzten Zeile einer Kalenderwoche angezeigt wird (Vertiefungthema Bedingte Formatierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle stellt sicher, dass alle Beziehungen zwischen den Elementen des Modells, die da wären,&lt;br /&gt;
* die Kalenderwoche ergibt sich aus dem Datum,&lt;br /&gt;
* die Stunden ergeben sich aus Beginn- und Endzeit,&lt;br /&gt;
* die Summe je Kalenderwoche ergibt sich aus den Stunden je Arbeitsphase in derselben Kalenderwoche,&lt;br /&gt;
* die Gesamtsumme ergibt sich aus der Stundensumme aller Tage,&lt;br /&gt;
automatisch richtig berechnet werden; eine versehentliche falsche Verknüpfung durch den User kann nicht vorkommen. Sie können nach Aufhebung des Tabellenschutzes auch Zeilen einfügen - die einzige Aktion, die ggf. erforderlich sein wird, ist das Sortieren der Tabelle. Eine Voraussetzung für das Funktionieren des Modells ist nämlich, dass die Daten nach dem Datum aufsteigend sortiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Voraussetzung können Sie auch nicht &amp;quot;automatisch&amp;quot; beheben - wieso das so ist, erfahren Sie später im Abschnitt &amp;quot;Prozedural vs. Non-Prozedural&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen noch Verbesserungsvorschläge für die dargestellte Lösung einfallen, dann haben Sie zweifellos recht - auch der Autor hatte solche. Wir wollen es für den Moment dennoch bei diesem Stand belassen und uns der Frage zuwenden, auf welchem Fundament man bei der Arbeit mit Tabellenkalkulationsprogrammen aufbaut und wieso man manche Probleme mit Tabellenkalkulationsmodellen nicht lösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was hat Programmierung mit Tabellenkalkulation zu tun?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wird Sie möglicherweise überraschen: Die Erstellung von Tabellenkalkulationsmodellen ist eine Form der Programmierung. Grundprinzip der Programmierung ist es, Regeln zu formulieren, die aufgrund von gegebenen Eingabedaten neue Ergebnisse erzeugen. Es ist eine sehr spezialisierte und benutzernahe Form von Programmierung, die Sie mit Hilfe von Tabellenkalkulationsprogramme betreiben - aber die Grundprinzipien sind dieselben. Vieles wird Ihnen bei Tabellenkalkulationsprogrammen &amp;quot;abgenommen&amp;quot; - aber für die Gestaltung komplexerer Modelle, insb. bei Grenzfällen bzw. bei der Fehlersuche, sind die allgemeinen Prinzipien für die Beurteilung der Softwarequalität auch in Zusammenhang mit Tabellenkalkulationsmodellen von Belang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten daher Modelle so entwickeln, dass Andere (und auch Sie selbst nach längerer Pause) den Sinn des Modells rasch erkennen und auch nachprüfen können. Es sollte gleichzeitig auf neue Anforderungen anpassbar sein, was einen klar strukturierten Aufbau voraussetzt. Es sollte gleichzeitig die Daten in einer Form bereitstellen, die auch eine anschließende Weiterverarbeitung sicherstellt. Das erfordert ein Grundverständnis über die folgenden Programmierkonzepte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variable ===&lt;br /&gt;
Allen Programmiersprachen ist gemeinsam, dass Sie Variable verwenden, um wechselnde Werte, mit denen im Programm gearbeitet wird, aufzunehmen. Immer sind diesen Variablen Speicheradressen zugeordnet - bei der Tabellenkalkulation auch. Die &amp;quot;Speicheradressen&amp;quot; der Variablen sind hier die Zellreferenzen: Von A1 bis AS65535 zum Beispiel. Bei der Programmierung verwendet man üblicherweise &amp;quot;sprechende&amp;quot; Bezeichnungen. &amp;quot;Bruttobetrag - MWSt&amp;quot; liefert wesentlich mehr Bedeutung (&amp;quot;Semantik&amp;quot;) als &amp;quot;B1-B2&amp;quot;. Auch wenn es selten verwendet wird, bieten auch Tabellenkalkulationsprogramme die erstgenannte Möglichkeit: Man kann für Zellen oder Zellbereiche Namen vergeben und diese dann statt der Zelladressen verwenden. Namen werden dabei standardmäßig als absolute Adressen definiert.&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Namen ist etwas umständlich; man wird daher nicht in jeder Formel Namen anwenden. Sehr zu empfehlen ist dies jedoch dort, wo eine Verweis auf weiter entfernte Zellen erfolgt, die außerhalb des sichtbaren Umfelds liegen und deren Bedeutung daher nicht &amp;quot;auf einen Blick&amp;quot; klar wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datentypen === &lt;br /&gt;
Programmiersprachen weisen meist ein sehr rigides Konzept an Datentypen auf; man muss vor jeder Verwendung einer Variablen angeben, welchem Datentyp sie zugeordnet ist. Der Datentyp definiert, welche Symbolkombinationen eine Variablen enthalten kann und welche Operationen auf diese Variable zugelassen sind. Die vorherige Typfestlegung ermöglichst es den Übersetzungsprogrammen (Compiler), schon vor der Laufzeit des Programms bestimmte Fehler zu erkennen.&lt;br /&gt;
Eine Typfestlegung in diesem Sinne ist Ihnen bei Tabellenkalkationsprogrammen noch nie untergekommen - und dennoch gibt es Datentypen auch hier. Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass Eingaben manchmal linksbündig, manchmal rechtsbündig angeordnet werden. Das ist eine Konsequenz der Zuordnung des Datentyps. Zahlen werden rechtsbündig, Texte werden linksbündig dargestellt - wobei das natürlich durch den User verändert werden kann.&lt;br /&gt;
Normalerweise erfolgt die Zuordnung des Datentyps implizit - d. h. dass anhand der eingegebenen Zeichen das Programm selbständig den passendsten Datentyp zuordnet.&lt;br /&gt;
* Die Matrikelnummer 0755345 wird daher als Zahl erkannt und typischerweise ohne führende 0 dargestellt. Das die Matrikelnummer aber immer siebenstellig sein muss, wäre hier der Datentyp &amp;quot;Text&amp;quot; zu wählen. Auch das können Sie erreichen, indem Sie das &amp;quot;Erkennungszeichen&amp;quot; &#039; für den Datentyp Text eingeben. Die Zahl wird dann als Datentyp Text zugeordnet und mit führender Null (rechtsbündig) in der Zelle angezeigt.&lt;br /&gt;
* Wenn Sie die Artikelnummer &amp;quot;2/2/4&amp;quot; in eine Zelle eingeben, dann wird das ebenfalls nicht als Text erkannt, sondern implizit dem Datentyp &amp;quot;Datum&amp;quot; zugeordnet.&lt;br /&gt;
* Der 1. 1. 20000 dagegen wird möglicherweise nicht als Datum erkannt werden, weil der Datumsbereich z. B. in Open Office im Jahr 9999 endet. Das wird zwar in aller Regel als Planungshorizont ausreichen - kann aber bei Tippfehlern durchaus unerwartete Konsequenzen haben.&lt;br /&gt;
Konsequenzen hat die Zuordnung von Datentypen insbesondere bei Formeln, die Zellen unterschiedlicher Datentypen verknüpfen. Hier unterscheiden sich teilweise die Tabellenkalkulationsprogramme. Alle konvertieren Datentypen, sofern das inhaltlich eindeutig möglich ist (z. B. Verkettung von Text und Zahl). Wenn das nicht möglich ist, ignorieren manche Programme die nicht konvertierbaren Werte einfach - andere geben einen Fehlerwert aus. Beides kann je nach Situation nützlich sein. Zu wissen, was das eigene Programm macht, ist allerdings bei der Fehlersuche sehr nützlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozedural vs. Non-Prozedural ===&lt;br /&gt;
Die meisten Programmiersprachen arbeiten &amp;quot;prozedural&amp;quot;, d. h. dass der Weg zur Lösung des Problems Schritt für Schritt in einer formalen Sprache definiert werden muss. Das ist bei Tabellenkalkulation (und auch in SQL) anders: Bei diesen Werkzeugen, die dann als &amp;quot;Non-prozedural&amp;quot; bezeichnet werden, sind die Lösungswege bereits &amp;quot;vorgedacht&amp;quot; und nur mehr durch die eingegebenen Daten &amp;quot;modifizierbar&amp;quot;. Solche non-prozeduralen Tools sind daher auch auf eine bestimmte Kategorie von Problemstellungen beschränkt und nicht wie prozedurale Programmiersprachen universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie an Beispiel 2 zurückdenken: Sie würden sich vielleicht wünschen, dass die Tabelle sich automatisch aufsteigend nach Datum sortiert, falls einmal ein Datum außerhalb der Reihenfolge eingegeben wird. Eine solche Forderung ist mit dem Prinzip der &amp;quot;Non-Prozeduralität&amp;quot; nicht vereinbar - solange es nicht durch eine entsprechende Funktion im Programm &amp;quot;vorgedacht&amp;quot; ist. Vieles, was heute etwa durch die bedingte Formatierung möglich ist, hätte man vor einigen Jahren noch als Beispiel für das Erfordernis prozeduraler Programmierung verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn diese Entwicklung sicher weitergehen wird, werden immer Aufgaben verbleiben, die nur durch prozedurale Programmierung lösbar sind. Wenn ein Großteil der Aufgabe aber durch Tabellenkalkulation lösbar ist, wäre es sinnlos, das alles prozedural &amp;quot;nachzuprogrammieren&amp;quot;. Jedes moderne Tabellenkalkulationswerkzeug bietet daher als Zusatzfeature auch die Erweiterung von prozeduralen Lösungen im Form von Makros an. In der einfachsten Version können Sie ein Makro erzeugen, indem Sie eine Aktion manuell ausführen und diesen Vorgang aufzeichnen. Sie erzeugen damit den Sourcecode eines Makros, das Sie weiter bearbeiten - wenn Sie es können. Im Rahmen dieses Kurses werden Sie das nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Höller&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Analysieren als Entscheidungsvorbereitung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Analysieren_als_Entscheidungsvorbereitung&amp;diff=5018</id>
		<title>Analysieren als Entscheidungsvorbereitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Analysieren_als_Entscheidungsvorbereitung&amp;diff=5018"/>
		<updated>2009-09-21T12:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Tabellenkalkulationsprogramme können sowohl für Dokumentationsaufgaben wie auch für Modellierungsaufgaben eingesetzt werden; nur mit Letzterem beschäftigt sich dieses Kapitel. Die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Aufgabenkategorien soll Ihnen bewusst werden.&lt;br /&gt;
Tabellenkalkulationsprogramme sind selbst die Implementierung eines Modells – und daraus ergeben sich Restriktionen, die Sie kennen müssen, um darauf Ihre eigenen Modelle aufbauen zu können. Schlussendlich werden Sie erfahren, wie Sie solche Funktionen einsetzen, um Modelle zweckmäßig für Analyseaufgaben aufzubauen. Die Beispiele werden am Open-Source-Produkt OpenOffice demonstriert; die Unterschiede zum Marktführer Microsoft-Excel sind aber selten größer als zwischen unterschiedlichen Versionen von Excel. Wenn Sie also Excel schon kennen, was der Normalfall sein dürfte, so ist die Verwendung von OpenOffice eine willkommene Prüfung Ihrer Fähigkeit, vorhandenes Wissen auf zwar andere, aber ähnliche Umgebungen übertragen zu können – eine Fähigkeit, die immer wieder von Ihnen gefordert werden wird.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|Spreadsheet programs can be used either for documentation tasks as well as for modelling tasks; however, this chapter deals with the latter function only. &lt;br /&gt;
Still, you should be aware of the different aspects of the two categories of tasks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spreadsheet programs themselves are the implementation of a model – a fact which causes restrictions you should know, if you want to build up your own models. Finally you will learn how to apply such functions, in order to develop adequate and useful models for analyzing tasks. The examples shall be illustrated by means of the open source product OpenOffice; the differences between OpenOffice and the leading product Microsoft-Excel are hardly any bigger than between the different versions of Excel. If you happen to know Excel, which is normally the case, the usage of OpenOffice might be a welcome chance to test your ability to transfer previous knowledge to similar, but still slightly different, environments – which is a frequently expected ability.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (K)Ein Modell? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde eingangs behauptet, man könne Tabellenkalkulationsprogramme sowohl für Dokumentationsaufgaben wie auch für Modellierungsaufgaben verwenden. Wie kann man aber nun erkennen, um welchen Aufgabentyp es sich handelt - bzw. handeln soll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle sind, so haben Sie aus Schauer &amp;lt;ref&amp;gt;Schauer, Reinbert, Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen, 2., erw. Auflage, Wien 2009, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; in Erinnerung, &amp;quot;(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe Zusammenhänge in den Betrieben wie in der Wirtschaft überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder Eigenschaften zu reduzieren&amp;quot;. Weiters wird dort in Erklärungsmodelle und Entscheidungsmodelle unterschieden und rein deskriptive Beschreibungsmodelle als Vorstufe zu Erklärungsmodellen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem in der Einleitung formulierten &amp;quot;Vorbehalt&amp;quot; verwenden wir das Beispiel einer Tätigkeitsaufzeichnung, wie Sie von Ihnen selbst stammen könnte. Sie sollen (rein deskriptiv) aufzeichnen, welcher Zeitaufwand für Sie bei der Absolvierung dieser Lehrveranstaltung entsteht und dabei zwischen den Lernphasen &amp;quot;Selbststudium&amp;quot;, &amp;quot;Tutorium&amp;quot; und &amp;quot;Präsenz&amp;quot; unterscheiden und den Gesamtaufwand je Woche in einer Grafik darstellen. Diese Aufzeichnung stellt eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung dar, ob die ECTS-Punktegewichtung mit den Inhalten in Einklang steht - und ist somit Bestandteil eines Entscheidungsmodells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LernLogbuch.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Lern-Logbuch Informationsverarbeitung 1 - Variante 1&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können Sie nun beurteilen, ob die in Abb. 1 dargestellte Lösung ein geeignetes &amp;quot;Modell&amp;quot; darstellt? Manche Faktoren sind &amp;quot;von außen&amp;quot; - also schon von der Abbildung her erkennbar, andere jedoch nur &amp;quot;von innen&amp;quot; - also nur unter Beachtung der Eingabe in den jeweiligen Zellen, da eine feste Eingabe und ein berechnetes Ergebnis &amp;quot;von außen&amp;quot; nicht unterscheidbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Zeitraum &amp;quot;von - bis&amp;quot; in einer Zelle bedeutet, dass das als Textfeld eingegeben wurde. Damit ist eine Berechnung - etwa der Dauer - auf Basis dieser Eingabe zwar nicht unmöglich, aber doch so komplex, dass sie nicht zu erwarten ist.&lt;br /&gt;
* Die getrennte Aufzeichung der Aktivitäten je Lernphase macht eine &amp;quot;modellhafte&amp;quot; Berechnung der Summe je Woche unmöglich.&lt;br /&gt;
* Kontrollieren würde man dann noch, ob die Kalenderwoche fix eingetragen wurde oder ob das mit einer Formel berechnet wurde; der Wert hängt zweifellos vom Datum ab und wenn diese Beziehung nicht durch eine Formel abgebildet wird, dann ist ein wesentliches Merkmal des Modells nicht abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung in Abb. 1 ist also ein typisches Beispiel, in dem das Tabellenkalkulationsprogramm fürs Dokumentieren eingesetzt wurde - dasselbe hätte man auch mit einem Textverarbeitungsprogramm erreichen können; selbst einfache Formeln kann man dort nämlich in Tabellen verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie sonst? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche werden sich angesichts Abb. 1 nun fragen, wie denn sonst man eine solche Aufgabe lösen sollte. Eine mögliche Lösung zeigt Abb. 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LernLogbuch-Modell.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Lern-Logbuch Informationsverarbeitung 1 - Variante 2&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind nun die Vorzüge dieser Lösung? Von außen betrachtet, ist wenig erkennbar - einige werden wohl sogar die erste Lösung &amp;quot;schöner&amp;quot; finden. Das wird wohl auch stimmen - denn grafische Gestaltung steht manchmal in Widerspruch zu zweckmäßiger Modellierung. Ein paar Indizien für sinnvolle Modellierung sind aber doch erkennbar:&lt;br /&gt;
* Manche Zellen sind kursiv, andere in Normaldruck und unterstrichen. Auf den zweiten Blick sollten Sie erkennen, dass die einen berechnet werden, die anderen Eingabedaten sind. Wenn Sie mit der Tabelle arbeiten, werden Sie feststellen, dass Sie mit der TAB-Taste automatisch nur auf jene Zellen kommen, die durch die Unterstreichung gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
* Die Zeiten von und bis sind in getrennten Spalten; es ist daher einfach möglich, die Stunden als Differenz zu berechnen.&lt;br /&gt;
* Die Phase ist nun als eigene Spalte ausgewiesen - das ermöglicht es einfach, durch die Anwendung des Befehls &amp;quot;Sortieren&amp;quot; auch eine Gruppierung nach Phase herzustellen.&lt;br /&gt;
* Die Summe je Kalenderwoche ist ebenfalls in einer eigenen Spalte ausgewiesen. Das deutet darauf hin, dass dieses Modell einfach erweiterbar sein kann, indem neue Zeilen leicht einfügbar sind. Mehr als die Option kann man von außen nicht erkennen, der Rest ist anhand der Formeln nur von innen prüfbar.&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine Lehrveranstaltung aus Informationsverarbeitung besuchen, wird Ihnen im Tutorium auch die Tabelle zur Prüfung &amp;quot;von innen&amp;quot; zur Verfügung stehen. Dann können Sie auch die folgenden Modellmerkmale prüfen:&lt;br /&gt;
* Die Kalenderwoche wird automatisch berechnet; Sie können diese Zelle nicht ändern, weil diese Zelle gesperrt ist. Sie ist daher auch kursiv gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Datum, von und bis sind Eingabezellen; sie sind durch entsprechend benannte Formate als nicht gesperrt definiert und zur visuellen Kennzeichnung für den User unterstrichen (Vertiefungsthema Tabellen schützen).&lt;br /&gt;
* Stunden werden wiederum berechnet; ebenso die Summe je Kalenderwoche.&lt;br /&gt;
* Diese Summe enthält eine relativ einfache Formel, die in jeder Zeile berechnet wird, aber durch eine bedingte Formatierung nur in der jeweils letzten Zeile einer Kalenderwoche angezeigt wird (Vertiefungthema Bedingte Formatierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle stellt sicher, dass alle Beziehungen zwischen den Elementen des Modells, die da wären,&lt;br /&gt;
* die Kalenderwoche ergibt sich aus dem Datum,&lt;br /&gt;
* die Stunden ergeben sich aus Beginn- und Endzeit,&lt;br /&gt;
* die Summe je Kalenderwoche ergibt sich aus den Stunden je Arbeitsphase in derselben Kalenderwoche,&lt;br /&gt;
* die Gesamtsumme ergibt sich aus der Stundensumme aller Tage,&lt;br /&gt;
automatisch richtig berechnet werden; eine versehentliche falsche Verknüpfung durch den User kann nicht vorkommen. Sie können nach Aufhebung des Tabellenschutzes auch Zeilen einfügen - die einzige Aktion, die ggf. erforderlich sein wird, ist das Sortieren der Tabelle. Eine Voraussetzung für das Funktionieren des Modells ist nämlich, dass die Daten nach dem Datum aufsteigend sortiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Voraussetzung können Sie auch nicht &amp;quot;automatisch&amp;quot; beheben - wieso das so ist, erfahren Sie später im Abschnitt &amp;quot;Prozedural vs. Non-Prozedural&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen noch Verbesserungsvorschläge für die dargestellte Lösung einfallen, dann haben Sie zweifellos recht - auch der Autor hatte solche. Wir wollen es für den Moment dennoch bei diesem Stand belassen und uns der Frage zuwenden, auf welchem Fundament man bei der Arbeit mit Tabellenkalkulationsprogrammen aufbaut und wieso man manche Probleme mit Tabellenkalkulationsmodellen nicht lösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was hat Programmierung mit Tabellenkalkulation zu tun?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort wird Sie möglicherweise überraschen: Die Erstellung von Tabellenkalkulationsmodellen ist eine Form der Programmierung. Grundprinzip der Programmierung ist es, Regeln zu formulieren, die aufgrund von gegebenen Eingabedaten neue Ergebnisse erzeugen. Es ist eine sehr spezialisierte und benutzernahe Form von Programmierung, die Sie mit Hilfe von Tabellenkalkulationsprogramme betreiben - aber die Grundprinzipien sind dieselben. Vieles wird Ihnen bei Tabellenkalkulationsprogrammen &amp;quot;abgenommen&amp;quot; - aber für die Gestaltung komplexerer Modelle, insb. bei Grenzfällen bzw. bei der Fehlersuche, sind die allgemeinen Prinzipien für die Beurteilung der Softwarequalität auch in Zusammenhang mit Tabellenkalkulationsmodellen von Belang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten daher Modelle so entwickeln, dass Andere (und auch Sie selbst nach längerer Pause) den Sinn des Modells rasch erkennen und auch nachprüfen können. Es sollte gleichzeitig auf neue Anforderungen anpassbar sein, was einen klar strukturierten Aufbau voraussetzt. Es sollte gleichzeitig die Daten in einer Form bereitstellen, die auch eine anschließende Weiterverarbeitung sicherstellt. Das erfordert ein Grundverständnis über die folgenden Programmierkonzepte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variable ===&lt;br /&gt;
Allen Programmiersprachen ist gemeinsam, dass Sie Variable verwenden, um wechselnde Werte, mit denen im Programm gearbeitet wird, aufzunehmen. Immer sind diesen Variablen Speicheradressen zugeordnet - bei der Tabellenkalkulation auch. Die &amp;quot;Speicheradressen&amp;quot; der Variablen sind hier die Zellreferenzen: Von A1 bis AS65535 zum Beispiel. Bei der Programmierung verwendet man üblicherweise &amp;quot;sprechende&amp;quot; Bezeichnungen. &amp;quot;Bruttobetrag - MWSt&amp;quot; liefert wesentlich mehr Bedeutung (&amp;quot;Semantik&amp;quot;) als &amp;quot;B1-B2&amp;quot;. Auch wenn es selten verwendet wird, bieten auch Tabellenkalkulationsprogramme die erstgenannte Möglichkeit: Man kann für Zellen oder Zellbereiche Namen vergeben und diese dann statt der Zelladressen verwenden. Namen werden dabei standardmäßig als absolute Adressen definiert.&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Namen ist etwas umständlich; man wird daher nicht in jeder Formel Namen anwenden. Sehr zu empfehlen ist dies jedoch dort, wo eine Verweis auf weiter entfernte Zellen erfolgt, die außerhalb des sichtbaren Umfelds liegen und deren Bedeutung daher nicht &amp;quot;auf einen Blick&amp;quot; klar wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datentypen === &lt;br /&gt;
Programmiersprachen weisen meist ein sehr rigides Konzept an Datentypen auf; man muss vor jeder Verwendung einer Variablen angeben, welchem Datentyp sie zugeordnet ist. Der Datentyp definiert, welche Symbolkombinationen eine Variablen enthalten kann und welche Operationen auf diese Variable zugelassen sind. Die vorherige Typfestlegung ermöglichst es den Übersetzungsprogrammen (Compiler), schon vor der Laufzeit des Programms bestimmte Fehler zu erkennen.&lt;br /&gt;
Eine Typfestlegung in diesem Sinne ist Ihnen bei Tabellenkalkationsprogrammen noch nie untergekommen - und dennoch gibt es Datentypen auch hier. Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass Eingaben manchmal linksbündig, manchmal rechtsbündig angeordnet werden. Das ist eine Konsequenz der Zuordnung des Datentyps. Zahlen werden rechtsbündig, Texte werden linksbündig dargestellt - wobei das natürlich durch den User verändert werden kann.&lt;br /&gt;
Normalerweise erfolgt die Zuordnung des Datentyps implizit - d. h. dass anhand der eingegebenen Zeichen das Programm selbständig den passendsten Datentyp zuordnet.&lt;br /&gt;
* Die Matrikelnummer 0755345 wird daher als Zahl erkannt und typischerweise ohne führende 0 dargestellt. Das die Matrikelnummer aber immer siebenstellig sein muss, wäre hier der Datentyp &amp;quot;Text&amp;quot; zu wählen. Auch das können Sie erreichen, indem Sie das &amp;quot;Erkennungszeichen&amp;quot; &#039; für den Datentyp Text eingeben. Die Zahl wird dann als Datentyp Text zugeordnet und mit führender Null (rechtsbündig) in der Zelle angezeigt.&lt;br /&gt;
* Wenn Sie die Artikelnummer &amp;quot;2/2/4&amp;quot; in eine Zelle eingeben, dann wird das ebenfalls nicht als Text erkannt, sondern implizit dem Datentyp &amp;quot;Datum&amp;quot; zugeordnet.&lt;br /&gt;
* Der 1. 1. 20000 dagegen wird möglicherweise nicht als Datum erkannt werden, weil der Datumsbereich z. B. in Open Office im Jahr 9999 endet. Das wird zwar in aller Regel als Planungshorizont ausreichen - kann aber bei Tippfehlern durchaus unerwartete Konsequenzen haben.&lt;br /&gt;
Konsequenzen hat die Zuordnung von Datentypen insbesondere bei Formeln, die Zellen unterschiedlicher Datentypen verknüpfen. Hier unterscheiden sich teilweise die Tabellenkalkulationsprogramme. Alle konvertieren Datentypen, sofern das inhaltlich eindeutig möglich ist (z. B. Verkettung von Text und Zahl). Wenn das nicht möglich ist, ignorieren manche Programme die nicht konvertierbaren Werte einfach - andere geben einen Fehlerwert aus. Beides kann je nach Situation nützlich sein. Zu wissen, was das eigene Programm macht, ist allerdings bei der Fehlersuche sehr nützlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozedural vs. Non-Prozedural ===&lt;br /&gt;
Die meisten Programmiersprachen arbeiten &amp;quot;prozedural&amp;quot;, d. h. dass der Weg zur Lösung des Problems Schritt für Schritt in einer formalen Sprache definiert werden muss. Das ist bei Tabellenkalkulation (und auch in SQL) anders: Bei diesen Werkzeugen, die dann als &amp;quot;Non-prozedural&amp;quot; bezeichnet werden, sind die Lösungswege bereits &amp;quot;vorgedacht&amp;quot; und nur mehr durch die eingegebenen Daten &amp;quot;modifizierbar&amp;quot;. Solche non-prozeduralen Tools sind daher auch auf eine bestimmte Kategorie von Problemstellungen beschränkt und nicht wie prozedurale Programmiersprachen universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie an Beispiel 2 zurückdenken: Sie würden sich vielleicht wünschen, dass die Tabelle sich automatisch aufsteigend nach Datum sortiert, falls einmal ein Datum außerhalb der Reihenfolge eingegeben wird. Eine solche Forderung ist mit dem Prinzip der &amp;quot;Non-Prozeduralität&amp;quot; nicht vereinbar - solange es nicht durch eine entsprechende Funktion im Programm &amp;quot;vorgedacht&amp;quot; ist. Vieles, was heute etwa durch die bedingte Formatierung möglich ist, hätte man vor einigen Jahren noch als Beispiel für das Erfordernis prozeduraler Programmierung verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn diese Entwicklung sicher weitergehen wird, werden immer Aufgaben verbleiben, die nur durch prozedurale Programmierung lösbar sind. Wenn ein Großteil der Aufgabe aber durch Tabellenkalkulation lösbar ist, wäre es sinnlos, das alles prozedural &amp;quot;nachzuprogrammieren&amp;quot;. Jedes moderne Tabellenkalkulationswerkzeug bietet daher als Zusatzfeature auch die Erweiterung von prozeduralen Lösungen im Form von Makros an. In der einfachsten Version können Sie ein Makro erzeugen, indem Sie eine Aktion manuell ausführen und diesen Vorgang aufzeichnen. Sie erzeugen damit den Sourcecode eines Makros, das Sie weiter bearbeiten - wenn Sie es können. Im Rahmen dieses Kurses werden Sie das nicht lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Höller&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Analysieren als Entscheidungsvorbereitung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5017</id>
		<title>Suchstrategien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5017"/>
		<updated>2009-09-21T12:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Was ist eine Suchstrategie? &lt;br /&gt;
Unter einer Suchstrategie soll die systematische Herangehensweise bei der Suche im Web verstanden werden, um etwas zu finden. Für anspruchsvolle Suchaufgaben ist es auf keinen Fall ratsam, sofort ein Suchwerkzeug, z. B. Google, auszuwählen und irgendwelche Suchbegriffe in die Suchmaschine einzugeben.}}&lt;br /&gt;
{{Englisch|What is a search strategy? A search strategy is a systematical way of searching and finding something on the internet. For high-level search-tasks it is strongly NOT recommended to use only a search tool like Google. search strategy - &amp;quot;a generalized set of technique used in the process of determining what information you currently have, determining what information you need, and determining how to get it. Some possible strategies include; controlled vocabulary searches, specific entry searches, browsing, general scanning, broad to narrow searches, adjacent item browsing, subject tracings searches, keyword searches, citation searches, literature searches, cross reference searches, and chat room questions and other direct people contact searches.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.answers.com/topic/glossary-of-library-and-information-science#S (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Suche im Web soll man sich wesentliche Fragen überlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WAS&#039;&#039;&#039; suche ich? &lt;br /&gt;
Bemerkung: Zusätzlich hilft oft die Frage: &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; liefert mir Information?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WIE&#039;&#039;&#039; suche ich? (Suchwerkzeug)&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  WAS suche ich und WER könnte mir Information liefern?  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Suche. Analysieren Sie Ihr Suchthema, versuchen Sie Ihr Suchthema zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einstiegsbeispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Folgende Frage ist zu beantworten: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche neuen Fortschritte gibt es bei der Behandlung von Drogenmissbrauch in den USA?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hauptsuchbegriff (im Allgemeinen Hauptwörter, seltener Zeitwörter, Hilfszeitwörter oder Eigenschaftswörter) &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind die Schlüsselsuchbegriffe: &#039;&#039;&#039;Drogenmissbrauch, Behandlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aspekte des Suchthemas (Zeit, Ort, ….), die hilfreich für ein Fokussieren unserer Suche sind. &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel: &#039;&#039;&#039;Neue Fortschritte, USA&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Als weitere Fragen ergeben sich möglicherweise:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Art von Information benötigt man? (z. B. Statistiken, Hintergrundinformation, Informationen zu Personen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Dokumentenart benötigt man?  (z. B. Texte, Bilder, audiovisuelle Dokumente)&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es geht hier um die Entscheidung, erweitere ich den Hauptsuchbegriff oder schränke ich die Suche ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
 |Weitester Hauptsuchbegriff &lt;br /&gt;
 |Colspan=2 | Drogenmissbrauch&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Alkohol&lt;br /&gt;
 |Tabak&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Weitere Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Bier, Wein, Whisky&lt;br /&gt;
 |Kokain, Heroin, Zigaretten, Zigarren&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einsetzen von Synonymen:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind Synonyme für Drogen z. B. Rauschgift, Narkotikum, Opiate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallen einem keine zusätzlichen Synonyme ein, dann setzen Sie am besten eine &#039;&#039;&#039;Thesaurus-Suchmaschine&#039;&#039;&#039; (siehe Verzeichnis in obiger Tabelle) ein.&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je genauer man weiß, was man eigentlich sucht, desto besser ist das Suchergebnis. &#039;&#039;&#039;„Sage was Du willst!“&#039;&#039;&#039; ist unsere erste Suchstrategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft hilft das Hinterfragen, &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; eigentlich Informationen zu einem bestimmten Thema liefern kann und auch daran interessiert ist, diese Informationen ins Web zu stellen. Damit bekommt man einen Anhaltspunkt, wo man mit der Suche beginnen kann. Weiters hilft uns die Frage nach dem &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; bei der Bewertung der Information, die wir im Web finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; gibt es grundsätzlich&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Organisationen, z. B. Universitäten, Bibliotheken, Regierungen, Unternehmen &lt;br /&gt;
* informelle Organisationen, z. B. Interessensgruppen, Diskussionsforen, Weblogs, Email-Listen&lt;br /&gt;
* Individuen, z. B. Experten, Bibliothekare, Unternehmer, Kollegen, Freunde.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind das z. B. (neben vielen anderen Möglichkeiten):&lt;br /&gt;
* Spezialabteilungen von Krankenhäusern&lt;br /&gt;
* Hilfsorganisationen, Vereine&lt;br /&gt;
* fachspezifische wissenschaftliche Forschungseinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Thema „Suchen im Internet“ sind Bibliotheken eine gute Anlaufstelle (z. B. die Universitätsbibliothek Bielefeld der Universität Bielefeld in Deutschland oder im amerikanischen Umfeld die University of California Berkeley Library).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WIE suche ich? – Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=290 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchanfrage&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=330 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchwerkzeug&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=110 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihre Suchanfrage ist allgemein. Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen Resultaten.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Verzeichnisse, http://directory.google.com oder http://dmoz.org oder den Katalog von Yahoo http://de.dir.yahoo.com/ bzw. http://dir.yahoo.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=80 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Sie möchten einen speziellen Überblick zu einem bestimmten Suchthema. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Verzeichnisse oder Spezialsuchmaschinen - Diese Verzeichnisse findet man z. B. unter http://www.beaucoup.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen den Umfang Ihres Themas besser verstehen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Thesaurus – Suchmaschinen, http://www.lexikon.ch/thesaurus/index.php &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihr Suchthema ist begrenzt. Sie wissen, was Sie suchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Große roboterbasierte Suchmaschinen, http://www.google.at, http://www.bing.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen, http://www.clusty.com, http://www.ixquick.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen, dass Ihre Resultate in Cluster zusammengefasst werden und nicht in einer langen Liste angezeigt werden.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen http://www.clusty.com http://www.iboogie.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen ähnliche Themen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen, die die Suche von ähnlichen Seiten unterstützen, http://www.google.at http://www.ask.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=120 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen wissenschaftliche Informationen und Fachinformationen, die in Datenbanken gespeichert sind.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Deep Web: Datenbanken aus verschiedenen Fachbereichen http://www.wiso-net.de Verzeichnisse von Datenbanken findet man unter http://www.completeplanet.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen nach Bildern und Videos.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen für Bilder http://www.picsearch.de http://www.flickr.com und Videos http://www.blinkx.com, http://truveo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;pdf-Dokumente&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Datentypen wie pdf: In Google: filetype:pdf &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, besonders für spezielle Suchanfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell für den amerikanischen Raum findet man weiterführende Empfehlungen unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Noodletools  http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html&lt;br /&gt;
* Internet Tutorials  http://www.internettutorials.net/choose.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis nochmals ein kurze Zusammenfassung bei der Auswahlentscheidung des geeigneten Suchwerkzeuges.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.asamnet.de/~bayerj/suchh/index.htm (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=4 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=131 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
           &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Webkataloge&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Geeignet für&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Detailsuche für spezielle Informationen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Information über ein Thema&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wenn Ergebnisse einer einzelnen Suchmaschine nicht ausreichen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Funktionsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchmaschinen durchforsten ständig das Web und speichern Überschriften und Teile der Inhalte auf dem Server. (Volltextsuche).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Redakteure prüfen Webseiten und ordnen ihnen Schlagwörter zu (hierarchische Anordnung der Schlagwortkataloge).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Durchsuchen von mehreren Volltextsuchmaschinen,  Webkatalogen und Datenbanken. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchstrategie&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchbereich möglichst genau formulieren, mehrere Begriffe miteinander verknüpfen (logische Operatoren), Suchergebnis schrittweise eingrenzen!&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Vorgegebenen Rubriken Schritt für Schritt folgen oder Schlagwörter eingeben und in den gefundenen Unter-Rubriken weitersuchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Viele präzise Begriffe eingeben und diese entsprechend verknüpfen; Ergebnisliste eingrenzen; evtl. Wechsel zu einem der abgefragten Suchdienste. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Schnelle und einfache Ergebnisse; Möglichkeit der Eingrenzung und Spezifizierung der Anfrage.  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Fast alle Treffer betreffen wirklich das eingegebene Stichwort;&lt;br /&gt;
wenig Blindgänger; differenzierter Überblick über Angebot des WWW. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Riesiger Datenbestand, der zeitsparend durchsucht werden kann. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Zu viele und unbrauchbare Treffer bei zu allgemeinen Anfragen;&lt;br /&gt;
genaue Kenntnis der Verknüpfungsregeln nötig. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Nicht immer aktuelle Ergebnisse; Qualität von Redakteuren abhängig; Suche nach speziellen Wörtern oft erfolglos. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Abhängigkeit der Ergebnisse von Qualität der abgefragten Suchdienste;&lt;br /&gt;
unspezifische Anfragen liefern zu viele bzw. unbrauchbare Treffer. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und noch ein Beispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Fragestellung &#039;&#039;„Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug?&amp;quot;&#039;&#039; zu veranschaulichen, sei dies konkret an folgender Aufgabenstellung skizziert. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Formulierung der Aufgabenstellung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verfasse ein Referat in englischer Sprache zum Thema „Einführung in das Suchen und Finden im Internet“. Berücksichtige dabei die bereits vorgestellten Strategien und suche ein geeignetes Suchwerkzeug für diese Aufgabenstellung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgangsweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen englischsprachigen Resultaten. Dazu eignen sich, entsprechend unserer obigen Empfehlung, allgemeine Verzeichnisse, z. B. der Webkatalog von Yahoo oder das &amp;quot;dmoz-Verzeichnis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir wählen dazu den Webkatalog von Yahoo als Beispiel aus und führen dies konkret aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 1: &#039;&#039;&#039;Suchen in der hierarchischen Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Wähle die Hauptkategorie &amp;quot;Computer &amp;amp; Internet&amp;quot;!&lt;br /&gt;
# Wähle in der ausgewählten Hauptkategorie die Unterkategorie „Internet“ aus!&lt;br /&gt;
# Wähle nun „World_Wide_Web“ aus! &lt;br /&gt;
# Gehe auf „Searching the Web“! &lt;br /&gt;
# Sie können nun aus weiteren Bereichen zur Themenstellung auswählen: z. B. How to Search the Web, Search Engines and Directories, Best of the Web, …(Bemerkung: Besonders qualitativ hochwertige Links sind zusätzlich angeführt, wie z. B. in unserem Fall das Suchportal „Search Engine Watch“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2: &#039;&#039;&#039;Eingeben von Schlagwörtern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eingabe des Schlagwortes „Searching“ in die Suchmaske erhält man neben anderen Rubriken sofort als erste Rubrik „Searching the Web &amp;gt; How to Search the Web“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Bei einem anderen Schlagwort ergeben sich natürlich andere Untergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Möglichkeiten der Verfeinerung einer Suche  für eine große roboterbasierte Suchmaschine exemplarisch am Beispiel Google &#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.googleguide.com/advanced_operators_reference.html (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Basic Examples&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;This Search&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Finds Pages Containing &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=25 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;biking italy.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the words &#039;&#039;&#039;biking&#039;&#039;&#039; and &#039;&#039;&#039;Italy&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;recycle steel OR iron&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information on recycling steel &#039;&#039;&#039;or&#039;&#039;&#039; recycling iron &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;”I have a dream”&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the exact phrase &#039;&#039;&#039;I have a dream&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;salsa -dance&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the word &#039;&#039;&#039;salsa&#039;&#039;&#039; but NOT the word &#039;&#039;&#039;dance&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Louis +I France&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information about &#039;&#039;&#039;Louis&#039;&#039;&#039; the First (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;), weeding out other kings of &#039;&#039;&#039;France&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;castle ~glossary&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;glossaries&#039;&#039;&#039; about &#039;&#039;&#039;castles&#039;&#039;&#039;, as well as &#039;&#039;&#039;dictonaries&#039;&#039;&#039;, lists of &#039;&#039;&#039;terms&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;terminology&#039;&#039;&#039;, etc. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;fortune-telling&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;all forms of the term, whether spelled as a single word, a phrase, or hyphenated &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;define:&#039;&#039;&#039;imbroglio&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;definitions of the word &#039;&#039;&#039;imbroglio&#039;&#039;&#039; from the Web &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erweiterten Suche unter www.google.at werden viele dieser Möglichkeiten in einfacher Form  als Eingabeformular angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Google_ErweiterteSuche.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Google - Erweiterte Suche &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen kann sehr “unvorhersehbar“ sein. Einige Suchaktionen liefern zu viel Information und manchmal findet eine noch so gut durchdachte Anfrage trotzdem nicht ausreichende Information.&lt;br /&gt;
Es stellt sich heraus, dass gutes Suchen im Internet in der Regel ein iterativer Prozess ist. Man wird gezwungen die Suche zu &amp;quot;verfeinern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfeinerung der Suche ==&lt;br /&gt;
Es ist erforderlich, den Suchvorgang immer wieder “anzupassen” und zu „verbessern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erprobte Strategien für das Nachjustieren einer Suche, wo man entweder zu viel oder zu wenig gefunden hat: &amp;lt;ref&amp;gt; übersetzt aus http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/pg5.html (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorgangsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ergebnisse einschränken&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Erweiterte Ergebnisse&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;SUCHKOMPONENTEN&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Füge Suchkomponenten hinzu (mit einer AND-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne einige Suchkomponenten. Finde die wichtigste Suchkomponente heraus.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHBEGRIFFE &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne bestimmte Suchbegriffe (besonders ungenaue, abstrakte, mehrdeutige, zu allgemeine Suchbegriffe).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Füge Suchbegriffe hinzu (mit einer OR-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHFOKUSSIERUNG &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Enge die Suche auf einen ganz bestimmten Aspekt ein (z. B. Datum, Sprache, …).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Erweitere den Suchvorgang vom Hauptbegriff zum Oberbegriff oder von einem Spezialbereich auf einen allgemeinen Bereich.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassender Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zusammenfassenden Überblick über die eben beschriebene Vorgehensweise gibt folgende Abbildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Vorgehensweise.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Vorgehensweise&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/, (letzter Zugriff 5.8.2009) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Es ist hilfreich, die Kommentare zu dieser Abbildung aus dem englischsprachigen Suchratgeber selbst durchzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchratgeber&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Suchratgeber sind einerseits http://www.suchfibel.de oder das Suchportal http://www.searchenginewatch.com.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Gute Suchratgeber findet man auch bei Bibliotheken: &lt;br /&gt;
* Suchmaschinentutorial von der Universitätsbibliothek der Universität Bielefeld http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/  &lt;br /&gt;
* Verzeichnis von Internet Guides and Search Tools von lli.org http://lii.org/pub/subtopic/2718&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr umfangreiche Liste mit vielen Suchratgebern finden Sie im Einkaufsleuchtturm unter http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=202 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie einen Überblick zum Thema Suchen im Internet, so finden Sie viele Quellen unter http://einkauf.oesterreich.com/info/fhitliste_public.asp?topx=10&amp;amp;cat=4  (häufig ausgewählte Links aus dem Einkaufsleuchtturm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.berkeley.edu/TeachingLib/Guides/Internet/Strategies.html Recommended Search Strategy - University of California Berkeley Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.internettutorials.net/choose.asp How to Choose a Search Tool - Laura B. Cohen]&lt;br /&gt;
* [http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html Choose the Best Search for Your Information Need - NoodleTools, Inc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchstrategien#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5016</id>
		<title>Suchstrategien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5016"/>
		<updated>2009-09-21T12:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Was ist eine Suchstrategie? &lt;br /&gt;
Unter einer Suchstrategie soll die systematische Herangehensweise bei der Suche im Web verstanden werden, um etwas zu finden. Für anspruchsvolle Suchaufgaben ist es auf keinen Fall ratsam, sofort ein Suchwerkzeug, zB Google, auszuwählen und irgendwelche Suchbegriffe in die Suchmaschine einzugeben.}}&lt;br /&gt;
{{Englisch|What is a search strategy? A search strategy is a systematical way of searching and finding something on the internet. For high-level search-tasks it is strongly NOT recommended to use only a search tool like Google. search strategy - &amp;quot;a generalized set of technique used in the process of determining what information you currently have, determining what information you need, and determining how to get it. Some possible strategies include; controlled vocabulary searches, specific entry searches, browsing, general scanning, broad to narrow searches, adjacent item browsing, subject tracings searches, keyword searches, citation searches, literature searches, cross reference searches, and chat room questions and other direct people contact searches.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.answers.com/topic/glossary-of-library-and-information-science#S (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Suche im Web soll man sich wesentliche Fragen überlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WAS&#039;&#039;&#039; suche ich? &lt;br /&gt;
Bemerkung: Zusätzlich hilft oft die Frage: &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; liefert mir Information?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WIE&#039;&#039;&#039; suche ich? (Suchwerkzeug)&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  WAS suche ich und WER könnte mir Information liefern?  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Suche. Analysieren Sie Ihr Suchthema, versuchen Sie Ihr Suchthema zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einstiegsbeispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Folgende Frage ist zu beantworten: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche neuen Fortschritte gibt es bei der Behandlung von Drogenmissbrauch in den USA?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hauptsuchbegriff (im Allgemeinen Hauptwörter, seltener Zeitwörter, Hilfszeitwörter oder Eigenschaftswörter) &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind die Schlüsselsuchbegriffe: &#039;&#039;&#039;Drogenmissbrauch, Behandlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aspekte des Suchthemas (Zeit, Ort, ….), die hilfreich für ein Fokussieren unserer Suche sind. &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel: &#039;&#039;&#039;Neue Fortschritte, USA&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Als weitere Fragen ergeben sich möglicherweise:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Art von Information benötigt man? (zB Statistiken, Hintergrundinformation, Informationen zu Personen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Dokumentenart benötigt man?  (zB Texte, Bilder, audiovisuelle Dokumente)&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es geht hier um die Entscheidung, erweitere ich den Hauptsuchbegriff oder schränke ich die Suche ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
 |Weitester Hauptsuchbegriff &lt;br /&gt;
 |Colspan=2 | Drogenmissbrauch&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Alkohol&lt;br /&gt;
 |Tabak&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Weitere Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Bier, Wein, Whisky&lt;br /&gt;
 |Kokain, Heroin, Zigaretten, Zigarren&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einsetzen von Synonymen:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind Synonyme für Drogen zB Rauschgift, Narkotikum, Opiate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallen einem keine zusätzlichen Synonyme ein, dann setzen Sie am besten eine &#039;&#039;&#039;Thesaurus-Suchmaschine&#039;&#039;&#039; (siehe Verzeichnis in obiger Tabelle) ein.&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je genauer man weiß, was man eigentlich sucht, desto besser ist das Suchergebnis. &#039;&#039;&#039;„Sage was Du willst!“&#039;&#039;&#039; ist unsere erste Suchstrategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft hilft das Hinterfragen, &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; eigentlich Informationen zu einem bestimmten Thema liefern kann und auch daran interessiert ist, diese Informationen ins Web zu stellen. Damit bekommt man einen Anhaltspunkt, wo man mit der Suche beginnen kann. Weiters hilft uns die Frage nach dem &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; bei der Bewertung der Information, die wir im Web finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; gibt es grundsätzlich&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Organisationen, zB Universitäten, Bibliotheken, Regierungen, Unternehmen &lt;br /&gt;
* informelle Organisationen, z. B. Interessensgruppen, Diskussionsforen, Weblogs, Email-Listen&lt;br /&gt;
* Individuen, zB Experten, Bibliothekare, Unternehmer, Kollegen, Freunde.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind das zB (neben vielen anderen Möglichkeiten):&lt;br /&gt;
* Spezialabteilungen von Krankenhäusern&lt;br /&gt;
* Hilfsorganisationen, Vereine&lt;br /&gt;
* fachspezifische wissenschaftliche Forschungseinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Thema „Suchen im Internet“ sind Bibliotheken eine gute Anlaufstelle (zB die Universitätsbibliothek Bielefeld der Universität Bielefeld in Deutschland oder im amerikanischen Umfeld die University of California Berkeley Library).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WIE suche ich? – Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=290 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchanfrage&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=330 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchwerkzeug&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=110 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihre Suchanfrage ist allgemein. Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen Resultaten.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Verzeichnisse, http://directory.google.com oder http://dmoz.org oder den Katalog von Yahoo http://de.dir.yahoo.com/ bzw. http://dir.yahoo.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=80 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Sie möchten einen speziellen Überblick zu einem bestimmten Suchthema. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Verzeichnisse oder Spezialsuchmaschinen - Diese Verzeichnisse findet man z. B. unter http://www.beaucoup.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen den Umfang Ihres Themas besser verstehen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Thesaurus – Suchmaschinen, http://www.lexikon.ch/thesaurus/index.php &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihr Suchthema ist begrenzt. Sie wissen, was Sie suchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Große roboterbasierte Suchmaschinen, http://www.google.at, http://www.bing.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen, http://www.clusty.com, http://www.ixquick.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen, dass Ihre Resultate in Cluster zusammengefasst werden und nicht in einer langen Liste angezeigt werden.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen http://www.clusty.com http://www.iboogie.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen ähnliche Themen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen, die die Suche von ähnlichen Seiten unterstützen, http://www.google.at http://www.ask.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=120 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen wissenschaftliche Informationen und Fachinformationen, die in Datenbanken gespeichert sind.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Deep Web: Datenbanken aus verschiedenen Fachbereichen http://www.wiso-net.de Verzeichnisse von Datenbanken findet man unter http://www.completeplanet.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen nach Bildern und Videos.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen für Bilder http://www.picsearch.de http://www.flickr.com und Videos http://www.blinkx.com, http://truveo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;pdf-Dokumente&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Datentypen wie pdf: In Google: filetype:pdf &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, besonders für spezielle Suchanfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell für den amerikanischen Raum findet man weiterführende Empfehlungen unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Noodletools  http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html&lt;br /&gt;
* Internet Tutorials  http://www.internettutorials.net/choose.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis nochmals ein kurze Zusammenfassung bei der Auswahlentscheidung des geeigneten Suchwerkzeuges.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.asamnet.de/~bayerj/suchh/index.htm (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=4 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=131 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
           &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Webkataloge&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Geeignet für&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Detailsuche für spezielle Informationen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Information über ein Thema&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wenn Ergebnisse einer einzelnen Suchmaschine nicht ausreichen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Funktionsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchmaschinen durchforsten ständig das Web und speichern Überschriften und Teile der Inhalte auf dem Server. (Volltextsuche).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Redakteure prüfen Webseiten und ordnen ihnen Schlagwörter zu (hierarchische Anordnung der Schlagwortkataloge).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Durchsuchen von mehreren Volltextsuchmaschinen,  Webkatalogen und Datenbanken. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchstrategie&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchbereich möglichst genau formulieren, mehrere Begriffe miteinander verknüpfen (logische Operatoren), Suchergebnis schrittweise eingrenzen!&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Vorgegebenen Rubriken Schritt für Schritt folgen oder Schlagwörter eingeben und in den gefundenen Unter-Rubriken weitersuchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Viele präzise Begriffe eingeben und diese entsprechend verknüpfen; Ergebnisliste eingrenzen; evtl. Wechsel zu einem der abgefragten Suchdienste. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Schnelle und einfache Ergebnisse; Möglichkeit der Eingrenzung und Spezifizierung der Anfrage.  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Fast alle Treffer betreffen wirklich das eingegebene Stichwort;&lt;br /&gt;
wenig Blindgänger; differenzierter Überblick über Angebot des WWW. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Riesiger Datenbestand, der zeitsparend durchsucht werden kann. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Zu viele und unbrauchbare Treffer bei zu allgemeinen Anfragen;&lt;br /&gt;
genaue Kenntnis der Verknüpfungsregeln nötig. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Nicht immer aktuelle Ergebnisse; Qualität von Redakteuren abhängig; Suche nach speziellen Wörtern oft erfolglos. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Abhängigkeit der Ergebnisse von Qualität der abgefragten Suchdienste;&lt;br /&gt;
unspezifische Anfragen liefern zu viele bzw. unbrauchbare Treffer. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und noch ein Beispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Fragestellung &#039;&#039;„Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug?&amp;quot;&#039;&#039; zu veranschaulichen, sei dies konkret an folgender Aufgabenstellung skizziert. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Formulierung der Aufgabenstellung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verfasse ein Referat in englischer Sprache zum Thema „Einführung in das Suchen und Finden im Internet“. Berücksichtige dabei die bereits vorgestellten Strategien und suche ein geeignetes Suchwerkzeug für diese Aufgabenstellung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgangsweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen englischsprachigen Resultaten. Dazu eignen sich, entsprechend unserer obigen Empfehlung, allgemeine Verzeichnisse, zB der Webkatalog von Yahoo oder das &amp;quot;dmoz-Verzeichnis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir wählen dazu den Webkatalog von Yahoo als Beispiel aus und führen dies konkret aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 1: &#039;&#039;&#039;Suchen in der hierarchischen Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Wähle die Hauptkategorie &amp;quot;Computer &amp;amp; Internet&amp;quot;!&lt;br /&gt;
# Wähle in der ausgewählten Hauptkategorie die Unterkategorie „Internet“ aus!&lt;br /&gt;
# Wähle nun „World_Wide_Web“ aus! &lt;br /&gt;
# Gehe auf „Searching the Web“! &lt;br /&gt;
# Sie können nun aus weiteren Bereichen zur Themenstellung auswählen: zB How to Search the Web, Search Engines and Directories, Best of the Web, …(Bemerkung: Besonders qualitativ hochwertige Links sind zusätzlich angeführt, wie z. B. in unserem Fall das Suchportal „Search Engine Watch“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2: &#039;&#039;&#039;Eingeben von Schlagwörtern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eingabe des Schlagwortes „Searching“ in die Suchmaske erhält man neben anderen Rubriken sofort als erste Rubrik „Searching the Web &amp;gt; How to Search the Web“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Bei einem anderen Schlagwort ergeben sich natürlich andere Untergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Möglichkeiten der Verfeinerung einer Suche  für eine große roboterbasierte Suchmaschine exemplarisch am Beispiel Google &#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.googleguide.com/advanced_operators_reference.html (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Basic Examples&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;This Search&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Finds Pages Containing &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=25 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;biking italy.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the words &#039;&#039;&#039;biking&#039;&#039;&#039; and &#039;&#039;&#039;Italy&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;recycle steel OR iron&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information on recycling steel &#039;&#039;&#039;or&#039;&#039;&#039; recycling iron &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;”I have a dream”&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the exact phrase &#039;&#039;&#039;I have a dream&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;salsa -dance&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the word &#039;&#039;&#039;salsa&#039;&#039;&#039; but NOT the word &#039;&#039;&#039;dance&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Louis +I France&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information about &#039;&#039;&#039;Louis&#039;&#039;&#039; the First (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;), weeding out other kings of &#039;&#039;&#039;France&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;castle ~glossary&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;glossaries&#039;&#039;&#039; about &#039;&#039;&#039;castles&#039;&#039;&#039;, as well as &#039;&#039;&#039;dictonaries&#039;&#039;&#039;, lists of &#039;&#039;&#039;terms&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;terminology&#039;&#039;&#039;, etc. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;fortune-telling&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;all forms of the term, whether spelled as a single word, a phrase, or hyphenated &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;define:&#039;&#039;&#039;imbroglio&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;definitions of the word &#039;&#039;&#039;imbroglio&#039;&#039;&#039; from the Web &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erweiterten Suche unter www.google.at werden viele dieser Möglichkeiten in einfacher Form  als Eingabeformular angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Google_ErweiterteSuche.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Google - Erweiterte Suche &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen kann sehr “unvorhersehbar“ sein. Einige Suchaktionen liefern zu viel Information und manchmal findet eine noch so gut durchdachte Anfrage trotzdem nicht ausreichende Information.&lt;br /&gt;
Es stellt sich heraus, dass gutes Suchen im Internet in der Regel ein iterativer Prozess ist. Man wird gezwungen die Suche zu &amp;quot;verfeinern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfeinerung der Suche ==&lt;br /&gt;
Es ist erforderlich, den Suchvorgang immer wieder “anzupassen” und zu „verbessern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erprobte Strategien für das Nachjustieren einer Suche, wo man entweder zu viel oder zu wenig gefunden hat: &amp;lt;ref&amp;gt; übersetzt aus http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/pg5.html (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorgangsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ergebnisse einschränken&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Erweiterte Ergebnisse&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;SUCHKOMPONENTEN&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Füge Suchkomponenten hinzu (mit einer AND-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne einige Suchkomponenten. Finde die wichtigste Suchkomponente heraus.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHBEGRIFFE &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne bestimmte Suchbegriffe (besonders ungenaue, abstrakte, mehrdeutige, zu allgemeine Suchbegriffe).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Füge Suchbegriffe hinzu (mit einer OR-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHFOKUSSIERUNG &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Enge die Suche auf einen ganz bestimmten Aspekt ein (z. B. Datum, Sprache, …).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Erweitere den Suchvorgang vom Hauptbegriff zum Oberbegriff oder von einem Spezialbereich auf einen allgemeinen Bereich.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassender Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zusammenfassenden Überblick über die eben beschriebene Vorgehensweise gibt folgende Abbildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Vorgehensweise.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Vorgehensweise&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/, (letzter Zugriff 5.8.2009) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Es ist hilfreich, die Kommentare zu dieser Abbildung aus dem englischsprachigen Suchratgeber selbst durchzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchratgeber&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Suchratgeber sind einerseits http://www.suchfibel.de oder das Suchportal http://www.searchenginewatch.com.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Gute Suchratgeber findet man auch bei Bibliotheken: &lt;br /&gt;
* Suchmaschinentutorial von der Universitätsbibliothek der Universität Bielefeld http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/  &lt;br /&gt;
* Verzeichnis von Internet Guides and Search Tools von lli.org http://lii.org/pub/subtopic/2718&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr umfangreiche Liste mit vielen Suchratgebern finden Sie im Einkaufsleuchtturm unter http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=202 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie einen Überblick zum Thema Suchen im Internet, so finden Sie viele Quellen unter http://einkauf.oesterreich.com/info/fhitliste_public.asp?topx=10&amp;amp;cat=4  (häufig ausgewählte Links aus dem Einkaufsleuchtturm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.berkeley.edu/TeachingLib/Guides/Internet/Strategies.html Recommended Search Strategy - University of California Berkeley Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.internettutorials.net/choose.asp How to Choose a Search Tool - Laura B. Cohen]&lt;br /&gt;
* [http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html Choose the Best Search for Your Information Need - NoodleTools, Inc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchstrategien#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5015</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5015"/>
		<updated>2009-09-21T12:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (z. B. http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (z. B. Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es z. B. die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (z. B. die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie z. B. die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5013</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5013"/>
		<updated>2009-09-21T12:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (z. B. http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (z. B. Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es z. B. die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (z. B. die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie z. B. die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5011</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5011"/>
		<updated>2009-09-21T12:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (z. B. http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (z. B. Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es z. B. die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (z. B. die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie z. B. die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5010</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5010"/>
		<updated>2009-09-21T12:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zur Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; finden Sie im Wiki unter http://mussswiki.idv.edu/iv1/Diagramme#Erstellung_von_Diagrammen_mit_Open_Office_Calc .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5009</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5009"/>
		<updated>2009-09-21T12:38:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zur Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; finden Sie im Wiki unter http://mussswiki.idv.edu/iv1wiki/Diagramme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5008</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5008"/>
		<updated>2009-09-21T12:34:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5007</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5007"/>
		<updated>2009-09-21T12:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;--!Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5006</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2009-09-21T12:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommunikationsprozess findet nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einem Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller, dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt entscheidend das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut und er ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Das Gelingen der Subjektion hängt vom Beziehungsaspekt ab.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation ist stark geprägt durch eine technische Sichtweise der Informatik und Netzwerktechnik. Unter synchroner Kommunikation versteht man einen Modus der Kommunikation, bei dem sich die Kommunikationspartner (Prozesse) beim Senden oder beim Empfangen von Daten immer synchronisieren, also warten, bis die Kommunikation abgeschlossen ist. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt und ohne Blockieren des Prozesses durch bspw. Warten auf die Antwort des Empfängers  statt. &lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbal: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner) &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung .&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte:&lt;br /&gt;
* Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation, die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden (Anzahl der Kanäle)?&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Mitteilenden).&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Rezipienten). &lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorisierung nach:&lt;br /&gt;
* Zeit: synchron vs. asynchron&lt;br /&gt;
* Richtung des Informationsflusses: unidirektional (RSS-Feed) vs. bidirektional (Chat, Videokonferenz)&lt;br /&gt;
* Assoziierung der TeilnehmerInnen untereinander: 1:1, 1:N, N:1, N:M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolles zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sicher gestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zur Zeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger Online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (Vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videokonferenz ===&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme erlauben es den Benutzern, synchron basierend auf Audio und Video mit einander zu kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden, über die Anwendungsteilung können die Benutzer Softwareanwendungen mit den Kommunikationspartnern gemeinsam nutzen.&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Videokonferenzen: iChat, Netmeeting, Skype&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5005</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5005"/>
		<updated>2009-09-21T12:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (z. B. http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (z. B. Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es z. B. die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (z. B. die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie z. B. die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=5004</id>
		<title>Eigenschaften von Kommunikationssystemen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=5004"/>
		<updated>2009-09-21T12:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für die  Anwendungsszenarien und informationstechnologischen Grundlagen werden  unterschiedliche Aspekte und Begriffe verwendet, wie CSCW (Computer Supported Cooperative Work), Groupware, Virtuelles Büro, Workflowmanagement Systeme, E-Collaboration, computerunterstützte Teamarbeit usw. Diese Begriffe zeigen teilweise unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen auf, zum Anderen werden sie als Synonyme verwendet. Da der gesamte Bereich in einem enormen Wandel begriffen ist, haben sich keine einheitlichen Definitionen und Kategorisierungen herausgebildet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorisierungen von Kommunikationssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ort: Ortsunabhängigkeit/selber Ort &lt;br /&gt;
* Zeit: synchron (gleichzeitig)/asynchron &lt;br /&gt;
* Steuerung der Kommunikation: bewusst, Holschuld/Bringschuld &lt;br /&gt;
* Struktur: Ablaufplan, Moderation &lt;br /&gt;
* Gruppengröße&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raum-Zeit-Matrix ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer, Joachim; Dangelmaier, Wilhelm; Nastansky, Ludwig; Suhl, Lena. Bausteine der Wirtschaftsinformatik. Grundlagen und Anwendungen. Berlin 2008 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=168 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=173 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;A  gleiche Zeit&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;B unterschiedliche Zeiten&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;1 Gleicher Ort&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Computerunterstützte Sitzungsmoderation, Präsentationssysteme, Interaktive Tafel&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=253 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;2 unterschiedliche Orte&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Internet-Conferencing mit Audio &amp;amp;amp; Video Chat, Instant Messaging Screen-Sharing Whiteboard WebCast Synchronisierte Webbrowser&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;E-Mail, Voice-Mail, Bulletin Boards, Foren, Blogs, RSS-Feeds, Podcasts, Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement, Sharing von Dokumenten und Versionskontrolle, Sharing von Multimedialen Inhalten (z. B. Flickr, YouTube), Sharing von digitalen Artefakten und Software-Komponenten Wikis&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3K-Modell ==&lt;br /&gt;
[[Bild:3K_Modell.png|3K_Modell.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den eingesetzten Technologien lassen sich die Applikationen nach ihren elementaren Unterstützungsfunktionen gliedern. Hierbei werden Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsfunktionen (3Ks, siehe Abbildung) unterschieden, die eng miteinander verbunden sind. Das 3K-Modell zeigt, dass sich die Bereiche überlappen.&lt;br /&gt;
=== [[Kommunikation]] ===&lt;br /&gt;
Unter Kommunikation versteht man einen verlässlichen und hinreichend schnellen Informationsaustausch der Kommunikationspartner untereinander sowie die damit verbundenen vor- und nachgelagerten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kooperation]] ===&lt;br /&gt;
Kooperation bedingt eine starke Übereinstimmung von Zielen; die Gruppe ist als Ganzes für das Ergebnis, z. B. die  Erstellung eines Berichts, verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Koordination]] ===&lt;br /&gt;
Koordination erfordert noch kein gemeinsames Ziel, jedoch gemeinsame Interessen und/oder organisatorische Zusammengehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Abstimmung der Kommunikationspartner (z. B. um einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Eigenschaften von Kommunikationssystemen#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=5003</id>
		<title>Koordination</title>
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		<updated>2009-09-21T12:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Aufgabe von Koordination wird darin gesehen, die Abhängigkeiten zwischen Zielen, Aktivitäten und Akteuren zu gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koordinationsaufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Akteure stellen sich folgende Fragen: &lt;br /&gt;
* Was sind die Vorbedingungen, die von den Akteuren oder technischen erbracht werden müssen? &lt;br /&gt;
* Welche logischen Abhängigkeiten gibt es? Können Aktivitäten parallel erbracht werden oder bauen sie aufeinander auf? &lt;br /&gt;
* Welche Akteure sind beteiligt (Wer macht was?) und in welchem hierarchischen Verhältnis stehen sie zueinander (Weisungsbefugnis, Vertretungsmöglichkeit, Berichtswesen)? &lt;br /&gt;
* Welche Ressourcen werden gemeinsam genutzt und wie ist der Zugriff geregelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder der Koordination ==&lt;br /&gt;
* Terminkoordination: Zentrale und dezentrale Gruppenkalender.&lt;br /&gt;
* Vorgangssteuerung: Zentral, strukturierte Abläufe: Workflow.&lt;br /&gt;
* Projektmanagementwerkzeuge: Zentral, für unstrukturierte Abläufe.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: Dezentral, Transparenz des Gesamtzustandes eines Systems.&lt;br /&gt;
* Sitzungsunterstützung: Moderationsunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workflow-Management-Systeme (WMS) ===&lt;br /&gt;
Grundlage von Workflow-Management-Systemen sind Geschäftsprozesse, die (teil-)automatisiert ablaufen. Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten mit einem klar definierten Anfang und Ende. Die Beschreibung, die Steuerung und die Kontrolle der Ausführung des Geschäftsprozesses erfolgt softwarebasiert durch das WMS. Geschäftsprozesse setzen folgende Charakteristika zueinander in Beziehung:&lt;br /&gt;
* Aktivitäten (Tätigkeiten),&lt;br /&gt;
* ausführende Ressourcen (Personen, Maschinen) und zu benutzende Ressourcen (Betriebsmittel),&lt;br /&gt;
* Reihenfolge von Aktivitäten und Ausführungsdauer.&lt;br /&gt;
Beispiele von Geschäftsprozessen: Abwicklung einer Reklamation, Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise, Kreditvergabeprozess.&lt;br /&gt;
Bei den Workflow-Managementsystemen liegt der Schwerpunkt auf der Koordination von asynchronen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
WMS unterstützen Geschäftsprozesse, indem sie &lt;br /&gt;
* die Ausführung von Aktivitäten in Geschäftsprozessen, &lt;br /&gt;
* Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen,&lt;br /&gt;
* Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen für die Bearbeitung bereitstellen,&lt;br /&gt;
* Handlungsalternativen vorgeben,&lt;br /&gt;
* die Einhaltung von Fristen und die Qualität der Arbeitsergebnisse überwachen, &lt;br /&gt;
* Ergebnis- und Prozessinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. &lt;br /&gt;
Die funktionalen Aspekte eines WMS lassen sich wie folgt konkretisieren:&lt;br /&gt;
* Funktionaler Aspekt: beschreibt die funktionalen Einheiten, d.h. die Workflows selbst bzw. ihre Rahmenstruktur mit elementaren  Sub-Workflows.&lt;br /&gt;
* Verhaltensbezogener Aspekt: konstituiert den Kontrollfluss zwischen den Subworkflow seines gemeinsamen (Super-) Workflows mit der Regelung von kausalen und temporalen Zusammenhängen zwischen den Subworkflows.&lt;br /&gt;
* Informationsaspekt: betrifft den Datenfluss in den Workflows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Terminkoordination: Doodle ===&lt;br /&gt;
Doodle ist ein einfaches, kostenloses Werkzeug zur Terminabstimmung und einfachen Online-Umfragen, das im Web zur Verfügung steht. Das Werkzeug kann anonym und ohne Registrierung verwendet werden. Jeder der den Link zu einem Termin oder Umfrage hat, kann daran teilnehmen. &lt;br /&gt;
www.doodle.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.doodle.com www.doodle.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Koordination#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5002</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2009-09-21T12:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommunikationsprozess findet nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einem Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller, dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt entscheidend das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut und er ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Das Gelingen der Subjektion hängt vom Beziehungsaspekt ab.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation ist stark geprägt durch eine technische Sichtweise der Informatik und Netzwerktechnik. Unter synchroner Kommunikation versteht man einen Modus der Kommunikation, bei dem sich die Kommunikationspartner (Prozesse) beim Senden oder beim Empfangen von Daten immer synchronisieren, also warten, bis die Kommunikation abgeschlossen ist. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt und ohne Blockieren des Prozesses durch bspw. Warten auf die Antwort des Empfängers  statt. &lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== face-to-face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbal: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner) &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung .&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte:&lt;br /&gt;
* Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation, die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden (Anzahl der Kanäle)?&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Mitteilenden).&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Rezipienten). &lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorisierung nach:&lt;br /&gt;
* Zeit: synchron vs. asynchron&lt;br /&gt;
* Richtung des Informationsflusses: unidirektional (RSS-Feed) vs. bidirektional (Chat, Videokonferenz)&lt;br /&gt;
* Assoziierung der TeilnehmerInnen untereinander: 1:1, 1:N, N:1, N:M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolles zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sicher gestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zur Zeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger Online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (Vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videokonferenz ===&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme erlauben es den Benutzern, synchron basierend auf Audio und Video mit einander zu kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden, über die Anwendungsteilung können die Benutzer Softwareanwendungen mit den Kommunikationspartnern gemeinsam nutzen.&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Videokonferenzen: iChat, Netmeeting, Skype&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5001</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5001"/>
		<updated>2009-09-21T12:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Element, das Kooperation von konkurrierender Interaktion unterscheidet, ist das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben, in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben steht, so spricht man von Kollaboration. &lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;Wer&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Groupware ===&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
** Workflow – Groupware&lt;br /&gt;
** große Gruppen – kleine Gruppengröße&lt;br /&gt;
** strukturierte Aufgaben – unstrukturierte Aufgaben&lt;br /&gt;
** Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) – Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&lt;br /&gt;
** Kommunikation planbar – Kommunikation entwickelt sich&lt;br /&gt;
** Hohe Wiederholhäufigkeit - geringe Wiederholhäufigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Video sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Exchange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzung für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: Verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten &lt;br /&gt;
Bsp. OO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Docs &amp;amp; Spreadsheet ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. &lt;br /&gt;
google Text und Tabellen&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen, die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist, Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium, Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip, Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5000</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=5000"/>
		<updated>2009-09-21T12:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=4999</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=4999"/>
		<updated>2009-09-21T12:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart oder Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zu Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. - Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz, um wie viel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? - Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär zur momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode, sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4998</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4998"/>
		<updated>2009-09-21T12:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (zB http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (zB Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es zB die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (zB die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie zB die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4997</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4997"/>
		<updated>2009-09-21T12:24:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden zB mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (zB &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (zB Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, zB Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet zB nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (zB http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (zB Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es zB die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (zB die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie zB die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4996</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=4996"/>
		<updated>2009-09-21T12:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden zB mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (zB Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Wissenschaft usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (zB &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (zB &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (zB &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (zB Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, zB Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet zB nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* Librarians´Internet Index  http://lii.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/suche-im-internet/suchverfahren-im-internet/katalog-verzeichnis/ (10.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (zB http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Austronaut). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://Austronaut.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, wo man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Clusty  http://www.clusty.com&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (zB Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es zB die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (zB die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie zB die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Suchwerkzeuge#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Recherchieren&amp;diff=4995</id>
		<title>Recherchieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Recherchieren&amp;diff=4995"/>
		<updated>2009-09-21T12:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Oftmals wird der Begriff Suchmaschinen ungenau eingesetzt, nämlich für alle Arten von Suchwerkzeugen bzw. Internetsuchdiensten. Viele User verwenden sehr schnell die überall bekannte Suchmaschine Google und vergessen allzu leicht, dass es eine Fülle an guten Internetsuchdiensten für die effiziente Suche im Internet gibt. Es gibt keine Suchmaschine, die für jede Fragestellung eine optimale Antwort geben kann - auch Google, die mit Abstand größte und erfolgreichste Suchmaschine der Welt, nicht. &lt;br /&gt;
Der erste Abschnitt erklärt die wichtigsten Suchdienste und sollte Entscheidungshilfe sein, was Sie über dieses Suchwerkzeug überhaupt finden können - und vor allem, was Sie nicht finden können. Wie man das passende Suchwerkzeug für die jeweilige Aufgabenstellung bzw. die Suchstrategie festlegt, ist dann die zweite Fragestellung.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|The term &amp;quot;search engine&amp;quot; is often used incorrectly, because it is used for all kind of search tools.  Most people use the all-known search engine Google and forget all the other existing options for efficient searching on the internet. Google isn&#039;t the only search engine on the Web! There are other excellent search tools that deserve to be explored. Not everything on the Web is fully searchable in Google. There is no search engine which can deal with every question – including Google, the most powerful search engine.&lt;br /&gt;
The first section explains the most important search tools and shall be helpful to decide what you can find using this search tool and what you are will not be able to find. &lt;br /&gt;
The second question is to determine the fitting search tools and search strategy for the given task.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Suchwerkzeuge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Suchstrategien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Einbinden_von_SQL-Abfragen&amp;diff=4987</id>
		<title>Einbinden von SQL-Abfragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Einbinden_von_SQL-Abfragen&amp;diff=4987"/>
		<updated>2009-09-21T09:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Wie bereits erwähnt wird SQL häufig als Schnittstelle zu individuellen Werkzeugen (Tabellenkalkulation, Webbrowser) eingesetzt. Die gegenständliche Lerneinheit dient dem Erlernen des Einbindens von SQL-Anweisungen in ein Webformular bzw. in einen webbasierten Dienst, zB einem Weblog.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden über HTML-Formulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgaben, die an StudentInnen der SOWI-Fakultät gestellt werden, sind für SQL-Abfragen im Regelfall HTML-Formulare vorgesehen. Wie das PHP-Beispiel weiter unten schon zeigt, wären für die Einbindung via PHP grundlegende Kenntnisse dieser Scriptsprache nötig. Dank vorgefertigter PHP-Seiten können erstellte SQL-Abfragen aber auch einfach über HTML-Formulare an diese Seiten übergeben werden. Dazu ist lediglich der Umgang mit einem Formular zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Code sieht so aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibung des Formulars:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Tag &#039;&#039;&amp;lt;form&amp;gt;&#039;&#039; wird ein Formular geöffnet. Dabei muss die Methode und die Datei (action), mit der beim Ausführen weitergearbeitet werden soll, angegeben werden.&lt;br /&gt;
* Im ersten &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird in der Option &#039;&#039;value&#039;&#039; der SQL-String (die SQL-Abfrage), der übergeben werden soll, gespeichert. Erst dieser String wird der Datenbank übermittelt.&lt;br /&gt;
* Mit dem zweiten &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird ein &amp;quot;Eingabefeld&amp;quot; - hier ein Ausführknopf - erstellt. Die Option, ob es sich um einen Ausführknopf oder ein Eingabefeld handelt, basiert auf der Einstellung, welchen &#039;&#039;type&#039;&#039; man dem &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag übergibt. Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen Submit-Button, daher &#039;&#039;type=&amp;quot;submit&amp;quot;&#039;&#039;. Mit der Option &#039;&#039;value&#039;&#039; kann man den Button beschriften. Hier im Beispiel wurde dies mit der Aufschrift &amp;quot;Ausführen&amp;quot; gemacht.&lt;br /&gt;
* Mit dem &#039;&#039;&amp;lt;/form&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird das Formular wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden über PHP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SQL-Abfragen lassen sich mit PHP direkt in den Quelltext einer Website einpflegen, so dass der Inhalt dieser Sites dynamisch anhand des Datenbankinhaltes generiert werden kann. Sehr viele moderne Websites setzen auf diese effiziente Vorgehensweise, weshalb zumindest kurz ein Beispiel gezeigt werden soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE html PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN&amp;quot;&lt;br /&gt;
       &amp;quot;http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html xmlns=&amp;quot;http://www.w3.org/1999/xhtml&amp;quot; xml:lang=&amp;quot;de-at&amp;quot; lang=&amp;quot;de-at&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;head&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;title&amp;gt;Ausgabe&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;body&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;h1&amp;gt;Ausgabe von Vorname, Nachname und Plz&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Vorname&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Nachname&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Plz&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;?php&lt;br /&gt;
      /* Datenbankverbindung wird hergestellt&lt;br /&gt;
      und Datenbank wird ausgewählt */&lt;br /&gt;
      $conn = mysql_connect($servername,$benutzername,$password)&lt;br /&gt;
     or die (&amp;quot;Keine DB Verbindung hergestellt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
      mysql_select_db($datenbankname, $conn);&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      $sql = &amp;quot;SELECT Vorname, Nachname, Plz FROM Kunde ORDER BY Plz&amp;quot;;    &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      /* Variable wird mit einem SQL Ergebnis gefüllt */&lt;br /&gt;
      $rs_liste = mysql_query($sql, $conn); &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      $pointer = 0; // Hilfsvariable wird initialisiert&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      /* Ergebnisausgabe nur falls die Anzahl der Datensätze &amp;gt; 0 ist */&lt;br /&gt;
      if (mysql_num_rows($rs_liste) &amp;gt; 0)&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        /* In einer Schleife werden die Datensätze Reihe&lt;br /&gt;
        für Reihe ausgegeben */&lt;br /&gt;
        while (mysql_fetch_row($rs_liste)) &lt;br /&gt;
          { &lt;br /&gt;
          $vorname = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Vorname&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          $nachname = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Nachname&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          $plz = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Plz&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
          /* Erzeugung von HTML Tabellenzeilen die&lt;br /&gt;
          mit den Ergebnisdatensätzen gefüllt sind */&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;quot;; &lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $vorname . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $nachname . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $plz . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;quot;;                &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
          /* Hilfsvariable wird um 1 erhöht um beim nächsten&lt;br /&gt;
          Durchlauf der Schleife zum nächsten Datensatz des&lt;br /&gt;
          Ergebnisses zu kommen */&lt;br /&gt;
          $pointer++; &lt;br /&gt;
          }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
      else&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
        /* Ausgabe eines Hinweises falls Anzahl&lt;br /&gt;
        der gefundenen Datensätze = 0 ist */&lt;br /&gt;
        echo &amp;quot;Es wurden keine Datensätze gefunden&amp;quot;;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
      mysql_free_result($rs_liste); // SQL Abfrage wird geschlossen&lt;br /&gt;
      mysql_close($conn); // Datenbankverbindung wird geschlossen&lt;br /&gt;
      ?&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
  &amp;lt;/body&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Einbinden von SQL-Abfragen#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Akustische_Eingabe&amp;diff=4986</id>
		<title>Akustische Eingabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Akustische_Eingabe&amp;diff=4986"/>
		<updated>2009-09-21T08:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Eingabe|Eingabe&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Verarbeitung von Audioinformationen ähnelt jener von Bildinformationen. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel ein eigener „Soundchip“ eines Computers, wobei bei der Eingabe die analoge Information in digitale umgewandelt wird und bei der Ausgabe eine Rückumwandlung stattfindet. Schwerpunkt der Audioeingabe ist die Spracheingabe.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.4.	Akustische Eingabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von Audioinformationen ähnelt jener von Bildinformationen. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel ein eigener „Soundchip“ eines Computers, wobei bei der Eingabe die analoge Information in digitale umgewandelt wird und bei der Ausgabe eine Rückumwandlung stattfindet. Schwerpunkt der Audioeingabe ist die Spracheingabe. &lt;br /&gt;
Der Mensch wertet gesprochene Sprache auf mehreren Ebenen aus, wie Sprachsignal, Wort, Satz, Tonfall, Tonhöhe usw.; sehr viele für das Verstehen nicht unmittelbar notwendige Informationen werden dabei mitgeliefert. Für die maschinelle Bearbeitung erweisen sich diese (für unser Ohr vertrauten) Besonderheiten der natürlich gesprochenen Sprache als Probleme bei der weiteren Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung von natürlich gesprochener Sprache teilt sich in zwei Teilgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Spracherkennung: Dabei soll festgestellt werden, was gesprochen wurde. Bestimmte Muster müssen durch Vergleich erkannt und verarbeitet werden. Dazu gibt es Systeme zum Erkennen isoliert gesprochener Worte (Einzelworterkennung) und zum Erkennen fließender Rede. Systeme zur Sprachanalyse und zum Sprachverstehen, die analysieren und Schlüsse ziehen, worüber gesprochen wurde, zählen zum Bereich der Künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprechererkennung: Dabei geht es um die Ermittlung, wer gesprochen hat. Anhand des Klangbildes der Sprache (das einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen ist) wird überprüft, wer der Sprecher ist. Eingesetzt wird die Sprecherverifikation für Zugangskontrollen bei Banken, Rechenzentren usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der immer größeren Rechenleistung moderner PC-Systeme steigen auch die Trefferraten bei der Spracherkennung. Dennoch soll der Sprecher die Wörter langsam und exakt aussprechen. Nach einer Trainingsphase erreichen die Systeme mittlerweile schon sehr hohe Trefferraten. Das Erkennen von fließend gesprochener Sprache, unabhängig vom Sprecher, ist derzeit auf PCs noch nicht zu 100% realisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung von natürlich gesprochener Sprache wird der Eingabevorgang beschleunigt, die Einarbeitungszeit verkürzt sich, die Hände werden zur Eingabe nicht benötigt, die Bewegungsfreiheit erhöht sich dadurch. Eingesetzt werden Spracheingabesysteme beispielsweise bei der Post zur Paketumleitung oder für die Lagerbewirtschaftung. Die Zielorte der Pakete werden mit der Spracheingabe angegeben, die Hände bleiben frei zum Bewegen der Pakete.&lt;br /&gt;
Die Spracheingabe kann auch zur Systemsteuerung verwendet werden. Befehle können über die Spracheingabe ausgewählt werden. Die Systeme können auch kombiniert werden, wie beispielsweise bei der Textverarbeitung der Text über Tastatur eingegeben wird, Schriftattribute, wie Fettdruck werden über die Spracheingabe gesteuert, die Hände können so immer auf der Tastatur liegen bleiben.&lt;br /&gt;
Durch die Kombination von Spracheingabe und -ausgabe werden neue Anwendungen ermöglicht, insbesondere für Menschen mit Behinderung eröffnen sich neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
entnommen aus Pils: Informationsverarbeitung 1, 10. Auflage, 2008 S. 22ff&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (17.09.2009), Akustische_Eingabe#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Akustische_Eingabe&amp;diff=4985</id>
		<title>Akustische Eingabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Akustische_Eingabe&amp;diff=4985"/>
		<updated>2009-09-21T08:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MonikaStraif: /* Weiterführende Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Eingabe|Eingabe&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Verarbeitung von Audioinformationen ähnelt jener von Bildinformationen. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel ein eigener „Soundchip“ eines Computers, wobei bei der Eingabe die analoge Information in digitale umgewandelt wird und bei der Ausgabe eine Rückumwandlung stattfindet. Schwerpunkt der Audioeingabe ist die Spracheingabe.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.4.	Akustische Eingabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von Audioinformationen ähnelt jener von Bildinformationen. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel ein eigener „Soundchip“ eines Computers, wobei bei der Eingabe die analoge Information in digitale umgewandelt wird und bei der Ausgabe eine Rückumwandlung stattfindet. Schwerpunkt der Audioeingabe ist die Spracheingabe. &lt;br /&gt;
Der Mensch wertet gesprochene Sprache auf mehreren Ebenen aus, wie Sprachsignal, Wort, Satz, Tonfall, Tonhöhe usw.; sehr viele für das Verstehen nicht unmittelbar notwendige Informationen werden dabei mitgeliefert. Für die maschinelle Bearbeitung erweisen sich diese (für unser Ohr vertrauten) Besonderheiten der natürlich gesprochenen Sprache als Probleme bei der weiteren Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitung von natürlich gesprochener Sprache teilt sich in zwei Teilgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Spracherkennung: Dabei soll festgestellt werden, was gesprochen wurde. Bestimmte Muster müssen durch Vergleich erkannt und verarbeitet werden. Dazu gibt es Systeme zum Erkennen isoliert gesprochener Worte (Einzelworterkennung) und zum Erkennen fließender Rede. Systeme zur Sprachanalyse und zum Sprachverstehen, die analysieren und Schlüsse ziehen, worüber gesprochen wurde, zählen zum Bereich der Künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprechererkennung: Dabei geht es um die Ermittlung, wer gesprochen hat. Anhand des Klangbildes der Sprache (das einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen ist) wird überprüft, wer der Sprecher ist. Eingesetzt wird die Sprecherverifikation für Zugangskontrollen bei Banken, Rechenzentren usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der immer größeren Rechenleistung moderner PC-Systeme steigen auch die Trefferraten bei der Spracherkennung. Dennoch soll der Sprecher die Wörter langsam und exakt aussprechen. Nach einer Trainingsphase erreichen die Systeme mittlerweile schon sehr hohe Trefferraten. Das Erkennen von fließend gesprochener Sprache, unabhängig vom Sprecher, ist derzeit auf PCs noch nicht zu 100% realisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung von natürlich gesprochener Sprache wird der Eingabevorgang beschleunigt, die Einarbeitungszeit verkürzt sich, die Hände werden zur Eingabe nicht benötigt, die Bewegungsfreiheit erhöht sich dadurch. Eingesetzt werden Spracheingabesysteme beispielsweise bei der Post zur Paketumleitung oder für die Lagerbewirtschaftung. Die Zielorte der Pakete werden mit der Spracheingabe angegeben, die Hände bleiben frei zum Bewegen der Pakete.&lt;br /&gt;
Die Spracheingabe kann auch zur Systemsteuerung verwendet werden. Befehle können über die Spracheingabe ausgewählt werden. Die Systeme können auch kombiniert werden, wie beispielsweise bei der Textverarbeitung der Text über Tastatur eingegeben wird, Schriftattribute, wie Fettdruck werden über die Spracheingabe gesteuert, die Hände können so immer auf der Tastatur liegen bleiben.&lt;br /&gt;
Durch die Kombination von Spracheingabe und -ausgabe werden neue Anwendungen ermöglicht, insbesondere für Menschen mit Behinderung eröffnen sich neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
entnommen aus Pils: Informationsverarbeitung 1, 10. Auflage, 2008 S. 22ff&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (17.09.2009), Akustische Eingabe#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MonikaStraif</name></author>
	</entry>
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