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	<title>IV1 - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-02T23:29:45Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikationsprotokoll&amp;diff=6284</id>
		<title>Kommunikationsprotokoll</title>
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		<updated>2015-09-17T08:28:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|TCP/IP bezeichnet das Kommunikationsprotokoll im Internet. In der TCP/IP-Protokollfamilie übernimmt das TCP den Transport der Daten, die Datenflusssteuerung und ergreift Maßnahmen bei einem Datenverlust (falls das Paket nicht ankommt). Die Funktionsweise des TCP besteht darin, den Datenstrom von den Anwendungen zu trennen, mit einem Header zu versehen und an das Internet Protocol (IP) zu übergeben. Beim Empfänger werden die Datenpakete sortiert und wieder zusammengesetzt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommunizieren nun Computer oder andere Peripheriegeräte in einem Netzwerk miteinander? &lt;br /&gt;
Sie benötigen jedenfalls eine gemeinsame Sprache, d. h. ein gemeinsames Kommunikationsprotokoll. &lt;br /&gt;
Dieses Kommunikationsprotokoll ist plattformunabhängig und wird TCP/IP genannt. TCP/IP ist die Abkürzung für Transmission Control Protocol und Internet Protocol. TCP/IP ist eine Protokoll-Kombination und besteht daher aus zwei Protokollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* TCP (verantwortlich für den Transport der Daten)&lt;br /&gt;
* IP (Adressierung im Netzwerk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TCP - Transmission Control Protocol ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der TCP/IP-Protokollfamilie übernimmt TCP den Transport der Daten, die Datenflusssteuerung und ergreift Maßnahmen bei einem Datenverlust (falls das Paket nicht ankommt). Die Funktionsweise von TCP besteht darin, den Datenstrom von den Anwendungen aufzuteilen, mit einem Header zu versehen und an das Internet Protocol (IP) zu übergeben. Beim Empfänger werden die Datenpakete sortiert und wieder zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IP - Internet Protocol ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet Protocol, kurz IP, wird im Zusammenhang mit der Protokollfamilie TCP/IP genannt und verwendet. Die Hauptaufgabe besteht darin, Datenpakete zu adressieren und in einem verbindungslosen, paketorientierten Netzwerk zu vermitteln (Routing). Dazu haben alle Stationen und Endgeräte eine eigene Adresse im Netzwerk. Das Internet Protocol dient nicht nur zur Identifikation, sondern auch zum Erkennen eines Teilnetzes, in dem sich eine Station befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TCP/IP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile von TCP/IP ===&lt;br /&gt;
TCP/IP hat mehrere entscheidende Vorteile. Jede Anwendung ist mit TCP/IP in der Lage über jedes Übertragungssystem Daten zu übertragen und auszutauschen. Dabei ist es egal, wo sich die Kommunikationspartner gerade befinden. IP sorgt dafür, dass das Datenpaket sein Ziel erreicht, und TCP kontrolliert die Datenübertragung und stellt den Datenstrom der entsprechenden Anwendung zu. Das bedeutet, TCP/IP ist an keinen Hersteller und kein Übertragungssystem gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TCP/IP ist an keinen Hersteller gebunden. &lt;br /&gt;
*TCP/IP kann auf einfachen Computern und auf Supercomputern implementiert werden. &lt;br /&gt;
*TCP/IP ist in LANs und WANs nutzbar. &lt;br /&gt;
*TCP/IP macht die Anwendung vom Übertragungssystem unabhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile von TCP/IP ===&lt;br /&gt;
Allerdings ist TCP/IP alles andere als eine effiziente Methode, um Daten zu übertragen. Die Daten werden in kleine Datenpakete aufgeteilt. Damit der Empfänger eines Datenpakets weiß, was er damit machen soll, wird dem Datenpaket ein Kopfdatensatz, der als Header bezeichnet wird, vorangestellt. Pro Datenpaket ergibt sich ein Verwaltungsanteil von mindestens 40 Byte pro Datenpaket. Nur wenn Datenpakete von mehreren kByte gebildet werden, hält sich der Verwaltungsanteil im Vergleich zu den Nutzdaten gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol/Internet_Protocol Wikipedia TCP/IP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Kommunikationsprotokoll#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Was_ist_ein_Netzwerk&amp;diff=6283</id>
		<title>Was ist ein Netzwerk</title>
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		<updated>2015-09-17T08:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Grundlagen Netzwerk|Grundlagen Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Dieser Artikel soll die Frage beantworten, was ein Netzwerk eigentlich ist und woraus es grundsätzlich besteht. Dabei wird zwischen Computernetzwerken und sozialen Netzwerken (Social Network) unterschieden. Im Speziellen wird dabei das Thema Computernetzwerk näher erläutert. Behandelt werden Vorteile, Nachteile sowie Klassifikation von Computernetzwerken etc).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein Netzwerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Computernetz ist ein Zusammenschluss von verschiedenen technischen und elektronischen Systemen. Die Kommunikation erfolgt mittels  TCP-IP. Dieses Protokoll ist plattformunabhängig - das bedeutet, dass es auf allen Betriebsystem (Windows, Linux, MAC-OS,...) gleich behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich dazu ist ein &#039;&#039;Soziales Netzwerk&#039;&#039; ein Interaktionsgeflecht zwischen Personen, wie beispielsweise Bekanntschaftsnetzwerke. Konkret sind Soziale Netzwerke - im Sinne der Informatik - Netzgemeinschaften. Diese werden immer populärer (vergleiche dazu Plattformen wie Szene1, XING, Facebook,...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 59 Prozent aller österreichischen Internet-User nutzen einer aktuellen Studie zufolge Soziale Netzwerke wie StudiVz, Xing oder Facebook.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://futurezone.orf.at/stories/1627334/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzwerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Netzwerk versteht man eine Gruppe von Computern oder anderen Peripheriegeräten, die miteinander verbunden sind und die miteinander kommunizieren können.&lt;br /&gt;
Hansen definiert ein Rechnernetz als ein räumlich verteiltes System von Datenstationen (Rechnern, Steuereinheiten und peripheren Geräten), die durch Datenübertragungseinrichtungen und -wege miteinander verbunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Robert Hansen und Gustav Neumann, Wirtschaftsinformatik I, 8. Auflage, Stuttgart 2001, S. 1132&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkmale dafür sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbindung von mehreren Computern&lt;br /&gt;
* Gemeinsame Kommunikation&lt;br /&gt;
* Gemeinsame Nutzung von Ressourcen&lt;br /&gt;
* Zentrale Datensicherung&lt;br /&gt;
* Optimierung der Rechnerauslastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile von Netzwerken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Vorteile ergeben sich durch die Verwendung eines Netzwerkes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rascher Datenaustausch und Datenweitergabe&lt;br /&gt;
* Zentrale Verwaltung und Sicherung der NetzwerkteilnehmerInnen und -daten&lt;br /&gt;
* Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Drucker, Internetzugang, . . .)&lt;br /&gt;
* Gemeinsame Nutzung von Programmen&lt;br /&gt;
* Bessere Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile von Netzwerken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teure Hard- und Software&lt;br /&gt;
* MitarbeiterInnen müssen damit umgehen können&lt;br /&gt;
* Netzwerke bedingen AdministratorInnen&lt;br /&gt;
* Schnelle Verbreitung von unerwünschten Daten und Programmen&lt;br /&gt;
* Fehler erzeugen mehr Probleme&lt;br /&gt;
* AngreiferInnen können Schaden anrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikationskriterien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Netzwerke durch unterschiedliche Beurteilungskriterien voneinander abgrenzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Physikalische Kriterien: Hierbei unterscheidet man, welche Übertragungsmedien verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Geografische Kriterien: Dabei kommt es darauf an, welche Netzausdehnung  das Netzwerk hat.&lt;br /&gt;
* Organisatorische Kriterien: Privates vs. öffentliches Netz?&lt;br /&gt;
* Strukturelle Kriterien: Wie ist die Struktur des Netzwerkes aufgebaut?&lt;br /&gt;
* Leistungskriterien: Hierbei spielt die Übertragungsleistung eine Rolle. Steht eine niedrige, mittlere oder hohe Bandbreite zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Funktionskriterien: Es kommt darauf an, wer die primäre Zielgruppe eines Netzwerks ist. Frontend vs. Backbone?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden nun die ersten vier Kriterien näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisatorische Kriterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei unterscheidet man zwischen einem öffentlichem Netz (engl.: public network) und einem privaten Netz (engl.: private network). &lt;br /&gt;
Unter einem öffentlichen Netz versteht man ein Kommunikationsnetz, das zu verhältnismäßig geringen Kosten prinzipiell für jedermann zugänglich ist. Öffentliche Netze bilden in der Regel die Basis für die Kommunikationsinfrastruktur einer Region. &lt;br /&gt;
Diese wurden mit staatlichen Geldern aufgebaut und sind inzwischen oftmals im Besitz von privaten Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für solche Netze sind:&lt;br /&gt;
* Telefonnetz&lt;br /&gt;
* TV-Kabelnetz&lt;br /&gt;
* Stromnetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein privates Netz ist ein Kommunikationsnetz, das ausschließlich für interne/private Kommunikation innerhalb eines Betriebes oder eines Privathaushalts verwendet wird. In der Regel sind private Netze auch das Eigentum des jeweiligen Betriebes oder Privathaushalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist geht es hier um den Ausdehnungsgrad (LAN) --&amp;gt; Geografische Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Kriterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kriterien werden in 3 Bereiche unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LAN - Local Area Network&lt;br /&gt;
* MAN - Metropolitan Area Network&lt;br /&gt;
* WAN - Wide Area Network&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Local Area Network (kurz: LAN) bildet das interne Netzwerk einer Organisationseinheit. Diese erstreckt sich über Räume, Stockwerke, Gebäude oder Gebäudegruppen. Solche LANs sind oft private Netze, die durch eine Firewall meist vom öffentlichen Netz geschützt werden.&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Vorteil solcher LANs ist sicherlich die Robustheit (Ausfallsicherheit). Die Geschwindigkeit in einem LAN liegt in einer Bandbreite von &lt;br /&gt;
10 MBit/s und kann bis zu 1Gbit/s gehen. Handelt es sich um eine kabellose Verbindung innerhalb eines LANs, so spricht man hier von einem WLAN (Wireless Local Area Network).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiträumigen Datennetzen wie beispielsweise bei einem Metropolitan Area Network (kurz: MAN; unübliche deutsche Übersetzung: Stadtnetz)&amp;lt;ref&amp;gt;Hansen,Neumann: Grundlagen von Rechnernetzen, in: Hans Robert Hansen und Gustav Neumann, Wirtschaftsinformatik 2 - Informationstechnik, 9. Auflage, Stuttgart 2005, S. 559-579&amp;lt;/ref&amp;gt; oder einem Weitverkehrsnetzwerk (kurz: WAN) werden in der Regel mehrere Teilnetze von unterschiedlichen Betreibern miteinander verbunden. Für die Netzwerke ist die Schaffung einer flächendeckenden Infrastruktur ein zentraler Kostenfaktor. Wichtige Faktoren sind hier Bandbreitenmanagement, Skalierbarkeit für Datendurchsatzraten und hohe Ausfallsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Beispiel für ein weiträumiges Datennetz war das MAN der DTAG: Bis Ende 2002 haben sich die Städte - Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart – zu einem MAN der DTAG zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu WANs ist noch zu erwähnen, dass sich diese  im Gegensatz zu einem LAN oder MAN über einen sehr großen geografischen Bereich erstrecken.&lt;br /&gt;
Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Anzahl begrenzt und sie erstrecken sich über Länder oder sogar Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physikalische Kriterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Übertragungsmedien werden verwendet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kupferkabel&lt;br /&gt;
* Glasfaserkabel&lt;br /&gt;
* Koaxialkabel&lt;br /&gt;
* Funk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturelle Kriterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Topologie bezeichnet bei einem Computernetz die Struktur der Verbindungen mehrerer Geräte untereinander, um einen gemeinsamen Datenaustausch zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Topologie ergibt sich aus den physischen Verbindungen der Computer:&lt;br /&gt;
* Stern&lt;br /&gt;
* Ring&lt;br /&gt;
* Bus&lt;br /&gt;
* Baum&lt;br /&gt;
* Vermaschte Topologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Hans Robert Hansen und Gustav Neumann, Wirtschaftsinformatik I, 8. Auflage, Stuttgart 2001, S. 1132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechnernetz Rechnernetz Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://de.kioskea.net/contents/initiation/types.php3 Netzwerktypen]&lt;br /&gt;
* [http://de.kioskea.net/contents/initiation/concept.php3 Netzwerkkonzept]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Was ist ein Netzwerk#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Adressierung&amp;diff=6282</id>
		<title>Adressierung</title>
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		<updated>2015-09-17T08:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Adressierung im Internet wird mit Hilfe des Protokolls IP (Internet Protocol) durchgeführt. Aktuell verwendet man die Version IPv4 (32 Bit), die jedoch von der Version IPv6 (128 Bit) abgelöst werden wird. Grund dafür ist der inzwischen zu klein gewordene Adressenkreis, der mit IPv4 angesprochen werden kann. In diesem Kapitel erfahren Sie außerdem Näheres zum Begriff MAC Adresse.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Datenkommunikation erfolgt im Internet über IP-Adressen, daher spricht man von Adressierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IP-Adresse repräsentiert im Internet die unterste Adressierungsstufe, auf der zum Beispiel das Domain Name System (DNS) aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IPv4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IPv4 wird durch Punkte getrennt. Dabei werden Zahlen zwischen 0 und 255 verwendet, die in 4 Teile zu je 8 Bit aufgeteilt sind. Dies ergibt daher 32 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp.: 140.78.40.70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch 2^32 Möglichkeiten ergeben sich insgesamt 4.294.967.296 Adressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuell verwendete Version (IPv4 – Version 4)‏ stammt aus dem Jahr 1981 und soll bald von IPv6 (128 Bit) abgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei der Verwendung von IPv4 ist der zu kleine Adressatenkreis. Da es aber immer mehr internetfähige Geräte gibt, die alle eine eindeutige IP-Adresse benötigen, stößt IPv4 nun an seine Grenzen.&lt;br /&gt;
256 hoch 4 = 4.2 Mrd IP-Nummern !?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IPv6 ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist es notwendig, auf eine Adressierung umzustellen, die eine größere Zahl von Endgeräten ansprechen kann. Die neue Version IPv6  verwendet im Gegensatz zu IPv4 128 Bit zur Speicherung von Adressen. Damit sind 340 Sextillionen Adressen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038)‏&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird aber immer noch hauptsächlich IPv4 verwendet, die Provider stellen aber nach und nach ihr Angebot auf IPv6 um.  Die Umstellung sollte in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisation von IP Nummern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation von solchen IP Nummern bzw. ganzen IP-Adressbereichen ist eine der wenigen ZENTRAL verwalteten Aufgaben des Internets und erfolgt durch die Network Information Center (NIC).‏&lt;br /&gt;
Jedes Land erhält einen Pool an Adressen, die an die einzelnen Teilnehmenden zugewiesen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ip.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche vs. Private ===&lt;br /&gt;
Eine öffentliche IP ist einzigartig im GLOBALEN Netzwerk.  Die private IP hingegen ist nur im INTERNEN Netzwerk einzigartig.&lt;br /&gt;
Siehe dazu etwa &amp;lt;ref&amp;gt;http://tools.ietf.org/html/rfc1918&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In privaten, lokalen Netzen (LAN) können IP-Adressen selbst vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Class A: 10.0.0.0 &lt;br /&gt;
Class B: 172.16.0.0 - 172.31.0.0 &lt;br /&gt;
Class C: 192.168.0.0 - 192.168.255.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MAC Adresse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine MAC Adresse identifiziert eine Netzwerkkarte. Diese Identifizierung ist weltweit einmalig und eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mac2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 3 Byte in der Abbildung bezeichnen den Hersteller der Netzwerkkarte und die nächsten 3 Byte kennzeichnen eine Karte.&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird eine Netzwerkkarte der Firma 3COM aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man nun feststellen, welche MAC-Adresse meine Netzwerkkarte hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weg wird im Bild unterhalb beschrieben. Wenn man die Eingabeaufforderung (cmd) aufruft und den Befehl &amp;quot;ipconfig /all&amp;quot; eingibt, sieht &lt;br /&gt;
man in der Zeile &amp;quot;Physikalische Adresse&amp;quot; die MAC-Adresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo werden diese MAC-Adressen im normalen Haushalt verwendet? &lt;br /&gt;
==&amp;gt; Oftmals werden Wireless Lans zusätzlich durch das Eintragen von MAC-Adressen vor Eingriffen anderer geschützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mac.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Adressierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=6229</id>
		<title>Risiko für die Gesellschaft</title>
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		<updated>2014-09-26T07:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Nutzung des Internets ist nicht nur der Einzelne/die Einzelne Risiken ausgesetzt, mit Hilfe des Internets gelingt es auch, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und eine Überwachung der Menschen zu veranlassen (Big Brother).  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist wohl die bekannteste und beliebteste Suchmaschine.  Über eine Milliarde Seiten werden abgefragt und über 90 % aller Suchanfragen können mit Google abgedeckt werden. Informationen jeglichen Inhalts können abgerufen werden, sodass es jedermann möglich ist, sich zu jedem Thema umfassend zu informieren, Pro und Contras zu erwägen etc. Obwohl Google seine Dienste weltweit anbietet, ist diese umfassende Informationsmöglichkeit nur in den westlichen Industriestaaten gegeben. So unterliegt das Internet in China beispielsweise einer umfassenden Zensur. Unternehmen, die in diesem Land tätig sein möchten, unterliegen ebenfalls dieser Zensur. Diese Filterung der Inhalte wird allerdings nicht nur von Google unterstützt, sondern alle Suchanbieter, die im Reich der Mitte tätig sind, halten sich an diese Richtlinien. Als Alternative gäbe es nur, auf die Bereitstellung dieser Dienste in diesen Ländern ganz zu verzichten. Auf diese Weise wird der Grundgedanke einer umfassenden Informationsfreiheit des Internets unterwandert. Aber auch in den westlichen Industriestaaten keimt immer wieder die Diskussion auf, Seiten mit dubiosen Inhalten, insbesondere Kinderpornografie, zu sperren. Das, was in dieser Angelegenheit sicher eine gute Sache ist, gilt es jedoch zu überlegen, inwieweit damit diesen kriminellen Machenschaften tatsächlich Einhalt geboten werden kann bzw. auch, wo die Grenzen gesetzt werden, sodass nicht aus Versehen unschuldige Website-Betreiber auf solch eine schwarze Liste gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung im Internet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienste, die im Internet angeboten werden, werden immer umfassender und bieten den Usern allen erdenklichen Komfort. Web-Cams laden zum Besuch von Touristenzentren via Internet ein, Handys können geortet werden und Navigationsgeräte werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Durch diese Möglichkeiten wird die Privatsphäre der Menschen allerdings immer mehr ausgehöhlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videoüberwachung und Satellitenbilder ===&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise in &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039; fast die gesamte Stadt mittels Videokameras (&#039;&#039;&#039;CCTV- Closed-Circuit Television&#039;&#039;&#039;) überwacht. Jede größere Kreuzung, jeder  U-Bahnschacht und Eingänge von Supermärkten und Bürogebäuden werden gefilmt. Was einerseits ein Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität darstellt, ist auf der anderen Seite natürlich sehr kritisch zu hinterfragen, da auf diese Weise einer Überwachungsgesellschaft natürlich Tür und Tor geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Google Earth&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Google Streetview&#039;&#039;&#039; bieten die Möglichkeit, die ganze Welt über das Internet kennenzulernen. Ohne selbst vor Ort zu sein, kann man über Landschaften fliegen und durch Straßen von Städten spazieren. Von vielen Städten sind bereits hochaufgelöste Bilder zu sehen, sodass sich selbst Details von Sehenswürdigkeiten betrachten lassen.  Diese Dienste bergen jedoch auch Gefahren. Oft sind Personen auf den Bildern zu erkennen, was im Grunde genommen, das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen verletzt. Genauso können diese Bilder auch von Einbrechern und Terroristen missbraucht werden. Statt sich vor Ort ein Bild über Gelände und Häuser zu machen, können Einbruchspläne nun bequem über Internet erstellt werden. Daher ist Google auch dazu übergegangen von kritischen Gegenden nur unscharfe Bilder zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde das Dach des Weißen Hauses zum Schutz des Präsidenten nachträglich geschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GPS ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, die mit &#039;&#039;&#039;GPS-Geräten&#039;&#039;&#039; ausgestattet sind, lassen sich via Satellit orten. Wird ein Fahrzeug gestohlen, kann so sehr leicht der Standort ermittelt werden. Solch ein Gerät ist aber auch ideal für Tourengeher und Schifahrer. Passiert etwas, können die Personen problemlos geortet werden. Dies heißt aber auch, dass Vorgesetzte immer Bescheid wissen, wo sich ihre Mitarbeiter gerade befinden, wird ein GPS-Gerät für den Fuhrpark eines Unternehmens verwendet. Es reicht aus, sich ins Internet einzuloggen; dadurch besteht auch die Möglichkeit mit dem Mitarbeiter auf diesem Wege zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RFID ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RFID&#039;&#039;&#039; (Radio Frequency Identification): RFID ist eine Funkerkennung, die derzeit hauptsächlich erst in der Logistik  und bei der Tieridentifikation (Hunde, Nutztiere) angewendet wird. Daten lassen sich mit Hilfe dieser Chips berührungslos auslesen. Im Unterschied zum Barcode, der nur Identifikationsmerkmale enthält, können diese Funkchips nicht nur die Information enthalten, um welche Art des Produkts, sondern auch um welches Produkt welcher Firma es sich handelt. Es lässt sich nachvollziehen, wann dieses Produkt das Werk verlassen hat, wo es zwischengelagert wurde und wo es gekauft wurde. Die Chips sind beschreibbar; es lassen sich daher auch nachträglich Daten speichern, selbst wenn das Produkt bereits auf Reisen ist.  Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass das Funksignal über mehrere hundert Meter gesendet werden kann.&lt;br /&gt;
So vielfältig die Möglichkeiten dieser RFID-Chips sind, so können sie theoretisch auch missbraucht werden, um einen gläsernen Menschen zu generieren. Firmen könnten den Chip nutzen, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu ermitteln. Da die Chips so klein sind, lassen sie sich theoretisch an allen Gegenständen, sogar Kleidung, befestigen, ohne dass die betreffende Person etwas davon merkt. So könnte jede  Handlung einer Person verfolgt und aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorratsdatenspeicherung ===&lt;br /&gt;
Laut einer EU-Richtlinie sind die Mitgliedsstaaten aufgerufen, sämtliche Verbindungsdaten von Internet-, Telefon- und E-Mail-Anwendern mindestens ein halbes Jahr lang zu speichern und zwar von allen Teilnehmern und ohne Vorliegen eines konkreten Tatverdachts. Die Inhalte der Kommunikation sind davon nicht betroffen. Diese Richtlinie wurde in Österreich mit 1. April 2012 eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Richtlinie können die Behörden künftig feststellen, wer, wann, wie lange, von wo aus, mit wem kommuniziert hat und welche Internet-Seiten er besucht hat. Die Daten sollen zur Verfolgung von schweren Strafdaten (Strafdelikte mit Freiheitsstrafen über 1 Jahr) und nur nach richterlichen Entscheid verwendet werden. Besteht Gefahr für Leib und Leben ist ein Zugriff jedoch auch ohne richterlichen Entscheid möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vorratsdatenspeicherung wird hart kritisiert. Gegner sehen darin einen Grundrechtseingriff, da die Speicherung ohne jeglichen Verdacht erfolgt. Es wird eine totale Überwachung der Staatsbürger befürchtet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daten von Ärzten, Anwälten, Journalisten und Seelsorgern unterliegen dem Datengeheimnis. Diese Berufsgruppen können sich nach neuestem Gesetzesentwurf in eine sog. Robinson-Liste eintragen lassen, damit ihre Daten gewahrt bleiben. Die Daten selbst bleiben jedoch gespeichert und sind daher nicht komplett vor Missbrauch geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rfid-journal.de// RFID-Journal]&lt;br /&gt;
*[http://earth.google.de Google Earth]&lt;br /&gt;
*[http://futurezone.orf.at/stories/1655133/ Vorratsdatenspeicherung mit Ausnahmen]&lt;br /&gt;
*[http://futurezone.orf.at/stories/1655239/?ref=top Vorratsdatenspeicherung: Kritik und Prüfung]&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/1277338995185/Ueberwachungsstaat-Neuer-Anlauf-bei-Vorratsdatenspeicherung Neuer Anlauf bei Vorratsdatenspeicherung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (17.09.2014), Risiko für die Gesellschaft (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=6228</id>
		<title>Risiko für den Einzelnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=6228"/>
		<updated>2014-09-26T07:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das Internet wird bereits von einem Großteil der Bevölkerung benutzt. Sei es, sich über Neuigkeiten und Produkte zu informieren, seine Geldgeschäfte online abzuwickeln oder sich selbst in Social-Networking-Plattformen zu präsentieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele User sind im Internet sehr offenherzig bei der Preisgabe ihrer persönlichen Daten. Viele stellen Lebensläufe ins Netz, bei Unternehmens-Websites ist die Angabe eines Impressums mit Adresse und Telefonnummer sogar Pflicht. Mit diesen Daten erzeugen Betrüger dann gefälschte Zugänge zu diversen Internetdiensten, wie beispielsweise Ebay oder E-Mail-Diensten oder versuchen den User in Misskredit zu bringen. Vor allem, wenn dem Betrüger Daten aus mehreren Diensten zur Verfügung stehen, kann er sich ein ganzes Profil über den User zusammenstellen. Man spricht in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;&#039;Identitätsdiebstahl&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Social-Networking-Plattformen ===&lt;br /&gt;
Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Social-Networking-Plattformen, wie beispielsweise Facebook, StudiVZ und MySpace im Privatbereich oder Xing im Business-Bereich. Persönliche Interessen, Vorlieben, Fotos und dergleichen werden mit zahlreichen Freunden oder auch der Allgemeinheit geteilt. Gerade junge Menschen breiten hier oft quasi ihr gesamtes Leben vor der Öffentlichkeit aus. Neben der Gefahr des Identitätsdiebstahls sind diese Informationen oft auch sehr hinderlich bei potenziellen Arbeitgebern, die immer mehr dazu übergehen, vorab Informationen über den Bewerber im Internet zu sammeln. Jeder User sollte sich daher im Klaren sein, dass diese Informationen bei entsprechenden Einstellungen nicht nur einem eingeschränkten Freundeskreis zur Verfügung stehen, sondern wirklich von jedermann aufgerufen werden können. Diese Informationen stehen nicht nur auf der entsprechenden Plattform zur Verfügung, sondern können auch über Suchmaschinen aufgerufen werden. Selbst wenn man schließlich Daten oder Fotos wieder von diesen Plattformen löscht, darf man sich nicht darauf verlassen, dass von nun an ein positives Profil über die eigene Person vorliegt. Viele dieser Daten sind oft noch Jahre später in Internetarchiven zu finden. Besser ist es, im Vorhinein darüber nachzudenken, wie man sich in der Öffentlichkeit präsentieren möchte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Facebook beispielsweise ist in letzter Zeit sehr ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Wie auch andere Social-Networking-Dienste bietet Facebook die Möglichkeit, persönliche Daten nur den Freunden öffentlich zu machen. Allerdings sind diese Einstellungen standardmäßig nicht aktiviert und der User muss sich erst mühsam durch zahlreiche Menüs und Einstellungsmöglichkeiten kämpfen, um seine Daten vor Fremden zu schützen. Besser wäre ein Ansatz, bei dem die Daten standardmäßig verborgen werden und der User sie gezielt der Öffentlichkeit preisgeben muss. Leider hat Facebook auf die Kritik nur sehr wenig reagiert und setzt auf die Mündigkeit der Nutzenden. Aber gerade den vielen Jugendlichen, die diese Plattformen mit Begeisterung nutzen, ist sicherlich nicht bewußt, was mit ihren Daten passiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Plattformen erlauben auf Wunsch das Einbinden von externen Anwendungen eines Drittanbieters. Um diese Dienste nutzen zu können, ist eine Anmeldung dafür erforderlich und es werden auch persönliche Daten an den Drittanbieter übertragen. Leider ist für den User nicht ersichtlich, welche Daten übertragen werden und was mit diesen Daten passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phishing ===&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass persönliche Daten missbräuchlich verwendet werden, auch &#039;&#039;&#039;Kreditkartenbetrug&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kontenraub&#039;&#039;&#039; sind Formen des Identitätsdiebstahls. So ist beispielsweise der Identitätsdiebstahl durch &#039;&#039;&#039;Phishing&#039;&#039;&#039; in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden. Durch Phishing können für den Einzelnen große finanzielle Schäden entstehen. Phishing ist ein Kunstwort aus „Passwort Fishing“. Mittels eines fingierten E-Mails versuchen Betrüger die Passwörter ahnungsloser User zu ergattern. Die Mails beinhalten immer einen Link auf die vermeintlichen Websites von bekannten Banken und Firmen, mit der Aufforderung, die eigenen Zugangsdaten zu aktualisieren. Diese Website stellt jedoch nicht die Original-Website der Betreiber dar, sondern wurde ihr nur täuschend ähnlich nachgebildet. Oft unterscheidet sich die URL nur durch einen Buchstaben von der Original-Website, oder es wird zwar die Original-Site geöffnet, allerdings öffnet sich zusätzlich ein Pop-Up Fenster zur Eingabe der Zugangsdaten, das nicht mehr zu der Original-Site gehört.&lt;br /&gt;
Geben Sie daher niemals auf Aufforderung in E-Mails Ihre Zugangsdaten in integrierte oder direkt aufgerufene Formulare ein! Es kann daher auch nur geraten werden, niemals die angegeben URLs direkt aufzurufen, sondern lieber über die gespeicherten Favoriten auf die Websites einzusteigen oder die Seite per Hand aufzurufen. Bankinstitute und seriöse Firmen geben niemals über E-Mails Änderungen der Zugangsdaten bekannt.  Im Zweifelsfall ist es angebracht, bei dem entsprechenden Institut nachzufragen. Moderne Browser erkennen in vielen Fällen gefälschte Web-Sites und hinterlegen die URL in der Eingabeliste mit der Signalfarbe Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst bei händischer Eingabe der URL ist man nicht mehr vor Betrügern gefeit. Einen Schritt weiter geht &#039;&#039;&#039;Pharming&#039;&#039;&#039;. Auch hier wird der Benutzer auf eine gefälschte Web-Site umgeleitet. Allerdings werden hier die technischen Abläufe beim Aufruf einer Seite so manipuliert, dass der Surfer selbst bei Eingabe der richtigen URL auf eine gefälschte Seite umgeleitet wird. Hacker versuchen dabei auf die DNS-Server einzubrechen und die IP-Adresse einer URL zu manipulieren. Die einzige Möglichkeit für den User besteht darin, auf die Zertifikate des Unternehmens zu achten. Wird, wie beispielsweise beim Online-Banking, eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut, kann sich der Benutzer mit einem Doppelklick auf das Schlüsselsymbol in der Statuszeile das Zertifikat anschauen. Meldet der Browser, dass das Zertifikat nicht verifiziert werden kann, ist Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
Usern, die Zahlungen über das Internet tätigen, ist daher anzuraten, zu kontrollieren, ob die Transaktion mittels verschlüsselter Verbindung erfolgt. Bei unverschlüsselten Verbindungen ist das Ausspähen der Daten möglich. Der Benutzer merkt hiervon zuerst nichts, sondern erst, wenn es schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datensammler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Dienste im Internet werden laufend weiterentwickelt, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, dem User neue Anwendungen zu bieten und um den Benutzer im Sinne des Web 2.0 aktiv daran teilnehmen zu lassen. Das vermutlich bekannteste Beispiel dafür stellt Google dar. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Google, in seiner ursprünglichen Funktion ein Suchdienst, stellt den Benutzern immer mehr Applikationen zur Verfügung. Neben der herkömmlichen Websuche, stellt Google Anwendungen wie eine Desktopsuche, den Browser Google Chrome, Google-Earth, die Bildbearbeitung Picasa, Textverarbeitung &amp;amp; Tabellenkalkulation, einen E-Mail-Account und zahlreiche weitere Anwendungen zur Verfügung. Alle diese Dienste stellen für den User sinnvolle Arbeitshilfen dar und sind für jedermann kostenlos verfügbar. Für einige dieser Dienste ist jedoch eine Registrierung und Anmeldung erforderlich. Dabei stellt sich nun die Frage, wie Google mit diesen persönlichen Daten umgeht. Auf Grund der notwendigen Anmeldung und der Nutzung vieler Dienste auf der Plattform, wird es somit für die Betreiber ein Leichtes, ein Profil des Users zu erstellen. Daten der einzelnen Anwendungen können kombiniert und verknüpft werden und somit wird der Anwender zum gläsernen Menschen. Da diese Daten auch gespeichert werden, können diese Profile ständig erweitert werden.&lt;br /&gt;
Die Gefahr des Datenmissbrauchs besteht jedoch nicht nur bei Google, sondern bei allen Plattformen, die viele verschiedene Applikationen zur Verfügung stellen. Google steht vor allem deshalb so im Kreuzfeuer der Kritik, da es den mit Abstand größten Marktanteil hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Risiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nutzung des Internets besteht nicht nur die Gefahr der missbräuchlichen  Verwendung der personenbezogenen Daten,  vielmehr ist auch allein durch das Ansurfen von Seiten Vorsicht geboten. Vor allem auf einschlägigen Sites besteht die Gefahr der Infizierung durch Viren, Trojaner und anderen Schädlingen. Diese Schädlinge werden meist unbemerkt vom Benutzer im Hintergrund von der Website geladen.  Die Schäden können für den Benutzer verheerend sein, von der Zerstörung eigener Dateien bis hin zum Ausspähen von Passwörtern reicht die Palette.&lt;br /&gt;
Ganz ausschließen lässt sich das Risiko leider nicht, aber durch Meiden dubioser Webseiten, die Installation aktueller Sicherheitssoftware und einer Portion gesundes Misstrauen lässt sich die Gefahr zumindest verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weniger kritisch sind &#039;&#039;&#039;Cookies&#039;&#039;&#039;. Cookies werden einerseits dazu verwendet, persönliche Einstellungen einer Website oder Warenkörbe zu speichern, andererseits kann damit auch das Surfverhalten des Nutzers erfasst werden. Beim Besuch einer Website wird eine kleine Textdatei auf dem PC des Besuchers abgelegt. Bei einem neuerlichen Besuch wird diese Textdatei ausgelesen. Diese Funktionen sind für die meisten Benutzenden als sinnvoll zu erachten. Als kritisch zu betrachten sind hier serverfremde Cookies (Tracking Cookies). Bei diesen Tracking Cookies kann der Besuch unterschiedlicher Websites einem Benutzer zugeordnet werden. Es entsteht eine serverübergreifende Sitzung und vom Benutzenden kann ein detailliertes Interessensprofil erstellt werden.&lt;br /&gt;
Schützen kann sich der User nur mittels entsprechenden Browsereinstellungen. Cookies generell zu sperren, ist meist nicht sinnvoll, da viele Seiten dann nur mehr eingeschränkt zu verwenden sind. Es ist aber auf jeden Fall zu empfehlen, Cookies von Drittanbietern (Tracking Cookies) zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sonicwall.com/phishing_de Phishing IQ-Test]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.at Google]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com Facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (17.09.2014), Risiko für den Einzelnen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vektorgrafik&amp;diff=6227</id>
		<title>Vektorgrafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vektorgrafik&amp;diff=6227"/>
		<updated>2014-09-26T06:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vektorgrafik beschreibt die Darstellung in Form von Linienführungen, die mathematisch definiert und mit Attributen ergänzt werden. Im Vergleich zur Pixelgrafik hat die Vektorgrafik einen geringen Speicherbedarf und ist unabhängig von der Auflösung der Ausgabegeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiformen in Vektorgrafiken werden mittels sogenannten Bezier-Kurven beschrieben, eine mathematische Methode, die &amp;quot;Krümmungen&amp;quot; mit Hilfe von Tangenten festlegt. Diese Methode wurde vom Mathematiker Pierre Bezier entwickelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vektorgrafik bzw. objektorientierter Grafik werden bildhafte Darstellungen aus einzelnen Objekten wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linien&lt;br /&gt;
* Kreisen bzw. Ovalen&lt;br /&gt;
* Quadraten bzw. Rechtecken&lt;br /&gt;
* Polygonen oder Freiformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verwendeten Objekten werden Attribute wie Lage, Linienstärke, Linien- und Flächenfarbe oder Linien- und Flächenmuster sowie Farbverläufe zugewiesen. Auch Objekte vom Typ [[Pixelgrafik]] können in Objektgrafiken eingefügt werden. Die Objekte werden dazu in Schichten quasi übereinander gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die objektorientierte Darstellung und Speicherung bewirkt, dass mit Hilfe entsprechender Werkzeuge die in einer Grafik enthaltenen Objekte jederzeit ausgewählt, zueinander verschoben, skaliert, gedreht oder verformt werden können. Desgleichen kann die Zuordnung von Objekteigenschaften der einzelnen Objekte manipuliert werden. Die Positionierung der Objekte kann durch die Anzeige der Koordinaten (x,y) bzw. durch ein unsichtbares Raster unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Grafik ergibt sich aus der Addition der einzelnen, übereinander liegenden Objekte und Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Darstellung zeigt ein typisches Anwendungsbeispiel objektorientierter Grafik mit entsprechender Werkzeugpalette am Beispiel der Grafiksoftware &amp;quot;Freehand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfgrafik.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Vektorgrafik typische Werkzeuge sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichenwerkzeug für&lt;br /&gt;
** Linien&lt;br /&gt;
** Quadrate bzw. Rechtecke&lt;br /&gt;
** Kreise bzw. Korbbögen&lt;br /&gt;
** Vielecke&lt;br /&gt;
** Freiformen&lt;br /&gt;
* Werkzeug zur Texterstellung&lt;br /&gt;
* unterschiedliche Auswahlwerkzeuge&lt;br /&gt;
* Verformungswerkzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Vorteil von Vektorgrafiken liegt in der Möglichkeit zur theoretisch unbegrenzten Skalierung. Während Pixelgrafiken auf eine bestimmte Auflösung optimiert sind, werden Vektorgrafiken erst im Zuge der Ausgabe auf Printmedien oder elektronischen Anzeigeinstrumenten (Bildschirme, Beamer) einer Rasterung unterworfen und den Eigenschaften des gewählten Mediums entsprechend optimiert. Die Umsetzung von der mathematischen Beschreibung der Objekte in den Raster des Ausgabemediums erfolgt durch den Raster Image Prozessor (RIP) bei Druckern, durch die Grafikkarte bei Ausgabe auf Bildschirmen oder Beamern. An die Rechenleistung von Raster Image Prozessoren oder Grafikkarten, insbesondere bei Verwendung von Vektorgrafik in Bewegtbildern, werden oftmals höhere Anforderungen gestellt als an die Rechenleistung einer CPU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgendes Beispiel zeigt ein- und dieselbe Darstellung als Pixelgrafik (gif) und Vektorgrafik (swf). Der Unterschied ist erst dann deutlich erkennbar, wenn die Darstellung stark vergrößert oder auf einem (hochauflösenden) Drucker ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:kreisdiagramm.gif]]|| &amp;lt;swf width=&amp;quot;330&amp;quot; height=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;kreisdiagramm.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grafik im Gif-Format (Pixel), || Grafik im SWF-Format (Vektor)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2014), Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tastatur&amp;diff=6138</id>
		<title>Tastatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tastatur&amp;diff=6138"/>
		<updated>2014-09-18T13:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- &amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Eingabe|Eingabe&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tastatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasten sind Eingabeelemente, die es erlauben, Zeichen eines festen Alphabets einzugeben. Die Zeichen müssen nicht notwendigerweise Buchstaben oder Ziffern sein, sie können auch andere Bildsymbole einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gehäuse einer heute üblichen PC-Tastatur befindet sich ein Mikroprozessor, der an der Veränderung des Stromflusses erkennt, welche Taste gedrückt bzw. losgelassen wurde. Der Mikroprozessor der Tastatur überträgt einen Code, der die Taste identifiziert, an den Rechner. Das elementare Ein-/Ausgabesystem des Rechners wandelt den Code in dem vom Rechner verwendeten Zeichensatz um und schreibt diesen in einen Speicherpuffer, aus dem das Betriebssystem das Zeichen lesen kann. Nach der Art der einzugebenden Daten unterscheidet man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Numerische Tastatur: Die Tastatur besteht aus einem Ziffernblock (internationale Zehnertastatur) und Funktionstasten zur Eingabe von Befehlen und Steuerfunktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alphanumerische Tastatur: Die Tastatur besteht aus einem numerischen und einem alphabetischen Teil, wo die Tasten wie bei der Schreibmaschine angeordnet sind. Bei alphanumerischen Tastaturen müssen die Sonderzeichen der einzelnen Sprachen berücksichtigt werden, wie beispielsweise die deutschen Sonderzeichen (ß, ö, ä, ü, usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Funktionstastatur: Jeder Tastendruck löst eine bestimmte Funktion aus. Das kann ein Befehl oder eine Steuerfunktion sein, wie beispielsweise &#039;Gehe zu Seitenanfang&#039;, &#039;Blättere eine Seite nach unten&#039;, usw..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Überlagerte Tastaturen: Der numerische Bereich überlagert einen Teil des alphabetischen Bereichs. Die Umschaltfunktion wird verwendet, um zwischen den Belegungen hin und her zu schalten, wodurch ein besonders kompaktes Tastenfeld erreicht wird. Die Möglichkeit der Mehrfachbelegung wird auch bei Spezialtastaturen zur Darstellung von Sonderzeichen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes darf auf die Tastatur nicht vergessen werden; Diese sollte unabhängig vom Bildschirm und frei beweglich sein. Schnurlose Eingabegeräte werden immer beliebter. Die Anordnung der Tasten soll entsprechend der international verbreiteten Schreibmaschinennorm sein. Die Funktionstasten werden entsprechend der Arbeitsaufgabe gegliedert und heben sich durch Farbe, Form und Anordnung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War die Tastatur früher mittels PS/2 Schnittstelle mit dem PC verbunden, so wird sie heute fast ausschließlich mittels USB angeschlossen; sehr oft kommen dabei kabellose Varianten zum Einsatz. Hierfür wird an der USB-Schnittstelle ein Sender/Empfänger angeschlossen, der mit der Tastatur (und oft auch mit der Maus) kommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:tastatur.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abb.: Tastatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
entnommen aus Pils: Informationsverarbeitung 1, 10. Auflage, 2008 S. 11ff&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (17.09.2014), Tastatur#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Mobile_Ger%C3%A4te&amp;diff=6017</id>
		<title>Mobile Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Mobile_Ger%C3%A4te&amp;diff=6017"/>
		<updated>2013-09-03T09:15:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Vertiefung_Technische_Grundlagen|Vertiefung Technische Grundlagen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;  Mobile Geräte sind zu unseren ständigen Begleitern ge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Vertiefung_Technische_Grundlagen|Vertiefung Technische Grundlagen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobile Geräte sind zu unseren ständigen Begleitern geworden und stellen das Tor zur mobilen Welt dar. Internet immer und überall, 24 Stunden online. Durch die Entwicklung immer neuer Gerätetypen (z.B.: Tablets) stellt dieses Kapitel nur eine Momentaufnahme dar und erhebt nicht den Anspruch auf eine wissenschaftlich umfassende Klassifizierung und Definition.&lt;br /&gt;
Als wesentlicher Grund für die rasante Verbreitung mobiler Geräte in den letzten Jahren sind neben dem Ausbau mobiler Internet-Breitbandzugänge vor allem die Entwicklung innovativer Produkte wie Netbooks, Smartphones und Tablets zu nennen. In diesem Zusammenhang ist natürlich die führende Rolle von Apple hervorzuheben. Apple hat mit dem iPhone und dem iPad Produkte geschaffen, die den Durchbruch dieser Gerätekategorien massiv gefördert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifikation von Geräten kann bei unterschiedlichen Eigenschaften ansetzen, wie der Größe von Gehäuse oder Display oder der Hardware-Ausstattung  etc. Diese Eigenschaften sind nicht unwichtig, doch die wichtigste Grundfunktion bei Mobilen Endgeräten ist die Kommunikation; sei es die klassische Sprach- oder die immer wichtiger werdende Datenkommunikation, also der Zugriff auf das Internet. In diesem Zusammenhang muss auch Nutzung von Web 2.0 Diensten angesprochen werden. Neben der Verwendung klassischer Internetdienste wie www und eMail, werden speziell von der jungen Bevölkerung soziale Netzwerke wie facebook, twitter und Co. verstärkt auf mobilen Geräten genutzt.&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
Als mobile Geräte sind Geräte zu verstehen, welche den Menschen erlauben jederzeit und an jedem Ort auf Daten und Informationen zu zugreifen und mit diesen zu arbeiten. Dabei sind folgende Aspekte wesentlich für Art und Umfang der Einsatzmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Größe und Gewicht&lt;br /&gt;
Die Größe bestimmt bei mobilen Geräten letztendlich die Art der Nutzbarkeit. Die Gesamtgröße des Gerätes stellt die maximale Größe des LCD Displays dar. Zweiter wesentlicher Faktor ist das Gewicht, welches wieder vordringlich von der Größe und der Akkukapazität abhängt.&lt;br /&gt;
*Stromversorgung&lt;br /&gt;
Mobilität setzt, zumindest zeitweise, die Unabhängigkeit vom Stromnetz voraus. Ein wesentliches Merkmal aller mobilen Geräte ist damit der Betrieb mit einem integrierten Akku, wobei die Laufzeit ein Hauptbeurteilungskriterium speziell für mobile Computer, Tablets und Smartphones darstellt.&lt;br /&gt;
*Kommunikation und Konnektivität&lt;br /&gt;
Gab es vor Jahren noch PDAs die über keine oder nur sehr rudimentäre Kommunikationsschnittschellen verfügten und nur periodisch mit dem PC synchronisiert wurden, verfügen mobile Geräte heute üblicherweise über folgende Kommunikationsschnittstellen: WLAN, Bluetooth, GPS, 3G/UMTS/HSCSD. Insbesondere bei Smartphones wird auch oft NFC (near field communication) zusätzlich zur klassischen Sprachtelefonie (GSM) angeboten.&lt;br /&gt;
==Klassifizierung==&lt;br /&gt;
Eine Klassifizierung einfache kann wie folgt vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
*Mobile Computer (Notebooks, Netbooks)&lt;br /&gt;
*Handys und Smartphones (iPhone, Samsung Galaxy, …)&lt;br /&gt;
*Tablets (iPad, Samsung Galaxy Tab, Google Nexus, …)&lt;br /&gt;
*Sonstige (Navigation, Digitalkameras, Multimediaplayer)&lt;br /&gt;
Natürlich sind hier zahlreiche weitere Unterscheidungen möglich (Art und Größe des Displays, Dateneingabe, Betriebssystem, …) möglich. Die oben angeführte Klassifizierung ist bewusst einfach gehalten.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle soll auch auf eine ausführliche Studie zur Klassifizierung von mobilen Geräten durch das Durlacher Institut hingewiesen werden. [[Datei:Klassifizierung_Mobile_Geraete.png|mini|Abbildung: Klassifizierung mobiler Geräte Durlacher Institut&amp;lt;Ref&amp;gt;http://www.mobile-zeitgeist.com/2010/03/09/was-ist-ein-mobiles-endgeraet/ &amp;lt;/Ref&amp;gt;]] Es wird dargestellt welche Eigenschaften ein Gerät für mobile Kommunikation mit sich bringen muss. Der eine Teil der insgesamt sieben Attribute ist eher eine mobile Erweiterung klassischer Kommunikationseigenschaften (Sicherheit, Bequemlichkeit, Verfügbarkeit, Personalisierung). Die drei weiteren Attribute jedoch (Lokalisierbarkeit, Erreichbarkeit und Ortsunabhängigkeit) sind nur im mobilen Umfeld relevant und bieten dementsprechend die Grundlage zur Klassifikation von Mobilen Endgeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn, wie in der oberen Grafik gezeigt, diese drei Attribute in eine Matrix überführt werden, dann entstehen acht Quadranten. In diese acht Quadranten können nun neue und alte Gerätetypen, entsprechend ihrer Ausprägung, einsortiert werden. Gerätetypen, bei denen alle drei Dimensionen hoch ausgeprägt sind, erfüllen demnach die Kriterien um als Mobile Endgeräte bezeichnet werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Betriebssysteme==&lt;br /&gt;
Im Bereich mobiler Endgeräte sind die angeführten Betriebssysteme vorherrschend.&lt;br /&gt;
*Apple iOS&lt;br /&gt;
Proprietäre Eigenentwicklung von Apple welche nur auf Apple Devices zum Einsatz kommt. Zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Intuitivität aus, stellt jedoch ein „geschlossenes System“ dar.  &lt;br /&gt;
*Google Android&lt;br /&gt;
Auf Linux basierendes Betriebssystem für mobile Geräte. Android ist eine freie Software, die quelloffen entwickelt wird und kommt bei unterschiedlichen Herstellern (Samsung, Sony, HTC, …) zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*Windows Mobile, Windows Phone&lt;br /&gt;
Auch Windows Mobile/Phone von Microsoft wird von zahlreichen Herstellern eingesetzt (Sony, HTC, …) ist jedoch im Gegensatz zu Android lizenzpflichtig.&lt;br /&gt;
*RIM&lt;br /&gt;
RIM ist eine Entwicklung des kanadischen Herstellers Blackberry und kommt auch nur auf den eigenen Geräten zum Einsatz. Gerade im Business Umfeld hatte Blackberry viele Jahre hohe Marktanteile.&lt;br /&gt;
Auf die „Desktopvarianten klassischer Betriebssysteme“ wie Windows, Linux wird hier nicht gesondert eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einsatz im Unternehmen==&lt;br /&gt;
Mit der rasanten Verbreitung mobiler Geräte, speziell auch im Berufsleben, kommen auch große Herausforderungen auf die Unternehmen zu. &lt;br /&gt;
Smartphones und Tablets bestimmen mittlerweile auch das Geschäftsleben. Jederzeit Zugriff auf eMails, Termine aber auch auf wichtige Applikationen und Daten. Dies erfordert zum einen spezielle Applikationen auf den mobilen Geräten, erhöht zum anderen natürlich die Risiken hinsichtlich Datensicherheit enorm. Werden wichtige Daten auf den Geräten gespeichert oder nur bei einer Online-Verbindung dargestellt? Was passiert wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird? Zudem wollen viele Mitarbeiter Ihre persönlichen Geräte auch im Geschäftsleben nutzen. Diese Thematik ist als BYO – Bring Your Own bekannt und stellt Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen. Zuletzt darf natürlich nicht auf klassische Sicherheitsbedrohungen wie Viren vergessen werden.&lt;br /&gt;
Alle diese Punkte lassen sich heute adressieren und lösen, es soll jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, dass der sichere Einsatz mobiler Geräte nur durch technische Maßnahmen auf der IT-Seite (Mobile Device Management Software) sowie durch entsprechendes Bewusstsein auf der Anwenderseite möglich ist.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Mobilgeraet-mobile-equipment.html&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (2. 9. 2013), Mobile Geräte (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datei:Klassifizierung_Mobile_Geraete.png&amp;diff=6016</id>
		<title>Datei:Klassifizierung Mobile Geraete.png</title>
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		<updated>2013-09-03T09:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefung_Technische_Grundlagen&amp;diff=6015</id>
		<title>Vertiefung Technische Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vertiefung_Technische_Grundlagen&amp;diff=6015"/>
		<updated>2013-09-03T08:21:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Dieses Vertiefungsthema soll weitere Einblicke in das Internet/Netzwerke bieten. Neben (technischen) Erläuterungen zur Entstehung und Funktionsweise des Internets werden außerdem auch verschiedene Internetdienste näher erörtert. Der Themenblock Sicherheit umfasst neben den Gefahren und Bedrohungen in diesem Bereich auch den Schutz und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen. Des Weiteren erfolgen Erklärungen zu den Begriffen Kryptographie und digitale Signatur.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|This deepening subject shall provide further insights into the topics internet/networks. Besides (technical) explanations concerning the origins, development and functions of the internet, several different internet services will be discussed. The thematic block security includes the issues dangers and threats, but also protection and relevant security measures respectively. Additionally the terms cryptography and digital signature will be explained.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Netzwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mobile Geräte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6014</id>
		<title>HTML</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6014"/>
		<updated>2013-09-03T08:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|HTML steht für Hypertext Markup Language und ist im Grunde keine Programmiersprache, sondern eine Auszeichnungssprache. Dies bedeutet, dass Dokumentinhalte mit sogenannten &amp;quot;Tags&amp;quot; beschrieben werden. Bei diesen &amp;quot;Tags&amp;quot; gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Dokumentinhalte zu beschreiben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundkonzepte der Hypertext Markup Language ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Desktop-Publishing-Programm sind den Gestaltungsmöglichkeiten im W3 noch gewisse Grenzen gesetzt. Die Entwicklung und Normung von HTML ist aber einem steten Erweiterungsprozess unterworfen, wobei neben dem aktuellen Standard HTML 4.01 bzw. xHTML 1.0 von einzelnen Client-Entwicklern vom Standard abweichende Zusatzfeatures implementiert werden. Mit einer weitgehenden Unterstützung der durch das W3C bereits standardisierten CSS-2 ist dadurch echte Seitengestaltung bei Web-Seiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau betrachtet, müsste es eigentlich Hypermedia Markup Language heißen, da viele Dokumente im W3 hypermedial, mit eingebetteten Grafiken, Links auf Videos, Animation, Sound und dynamischen Inhalten gestaltet sind. Ein weiterer oft benutzter Ausdruck ist Dynamic-HTML (DHMTL). Dabei handelt es sich aber um keine neue Sprachversion oder einen Standard, sondern um eine marketingorientierte Bezeichnung der großen Browserhersteller. Gemeint sind damit die Möglichkeiten, dynamische Inhalte in einfachen HTML-Codes einzubinden. Mit der Abkehr von proprietären Entwicklungen und der zunehmenden Unterstützung des gesamten HTML-Sprachumfanges, von Stylesheets, standardisierten Skripting bzw. Programmiersprachen in aktuelle Webbrowser ist das Schlagwort DHMTL als Mittel zur Produktdifferenzierung jedoch in den Hintergrund geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W3C ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das World Wide Web Consortium (kurz: W3C) ist das Gremium zur Standardisierung der das World Wide Web betreffenden Techniken.&lt;br /&gt;
Es wurde 1994 gegründet.&lt;br /&gt;
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.&lt;br /&gt;
Standardisierte Techniken sind&lt;br /&gt;
* HTML&lt;br /&gt;
* XML&lt;br /&gt;
* CSS und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundgerüst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD HTML 4.01//EN&amp;quot; &amp;quot;http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;head&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;title&amp;gt;&lt;br /&gt;
		Titel der Webseite&lt;br /&gt;
	&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;!-- Evtl. weitere Kopfinformationen --&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;body&amp;gt; &lt;br /&gt;
		Inhalt der Webseite &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/body&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Textteil &amp;lt;BODY&amp;gt; gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, Tags einzusetzen. Überschriften können in sechs verschiedenen Größen definiert werden, wobei die Festlegung der Schriftart und Größe für die einzelnen &amp;lt;Hx&amp;gt;-Tags an den W3-Clients eingestellt werden kann. Die Syntax lautet &amp;lt;Hx&amp;gt;text &amp;lt;/Hx&amp;gt;, wobei x eine Zahl zwischen 1 und 6 ist und die Überschriften-Ebene definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Überschrift 1&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Überschrift 2&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Überschrift 3&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Überschrift 4&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h5&amp;gt;Überschrift 5&amp;lt;/h5&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h6&amp;gt;Überschrift 6&amp;lt;/h6&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Text ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaute und Sonderzeichen werden durch spezielle Codes in der Form von &amp;amp;xxx; dargestellt und von den meisten HTML-Editoren automatisch konvertiert werden. Die entsprechenden Werte können aus Tabellen entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilenschaltungen (CR) werden von W3-Clients ignoriert, d. h. der Text wird der Fenstergröße des Clients entsprechend umgebrochen. Um einen erzwungenen Zeilenumbruch durchzuführen, wird der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; verwendet. Der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;P&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Paragraf hat eine ähnliche Funktion, jedoch wird eine Leerzeile zusätzlich hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Textteile durch ein horizontale Linie zu trennen, wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;HR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingesetzt. &lt;br /&gt;
Zur Zeichenformatierung werden sogenannte Stil-Tags eingesetzt, deren wichtigste folgende sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;EM&amp;gt;	einfache Hervorhebung (Emphasize)&amp;lt;/EM&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;STRONG&amp;gt;	starke Hervorhebung &amp;lt;/STRONG&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;	Fettdruck (Bold) &amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;	Kursiv (Italics) &amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Text genauso darzustellen, wie er eingegeben wurde, inklusive aller Leerzeichen, Zeilenschaltungen, Tabulatoren etc. wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;PRE&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (preformated) Tag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflistung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listen können als aufzählende Listen, nummerierte Listen oder beschreibende Listen ausgeführt werden. Eine aufzählende Liste startet mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Unnumbered List), die einzelnen Listeneinträge werden so wie bei allen anderen Listenformen mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;LI&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingetragen und enden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag. Sollen die einzelnen Listeneinträge durchnummeriert werden, so wird mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Ordered List) begonnen und mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag abgeschlossen. Einen Sonderfall stellt die beschreibende Liste &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Definition List) dar, deren Listeneinträge mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DD&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettete Grafiken (Inline Images) und Multimediaobjekte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so ist auch im W3 die Verwendung von in das HTML-Dokument eingebetteten Grafiken ein wesentliches Gestaltungselement. Mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;IMG SRC=”image_URL” ALIGN = TOP/MIDDLE/BOTTOM&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag können Grafiken im GIF-, JPEG- oder X-Bitmap Format in ein Dokument eingebunden werden. Mit dem optionalen ALIGN wird festgelegt, ob der folgende Text oben, in der Mitte oder unten an das Bild gestellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volle Hypertextfunktionalität in HTML kommt aber erst durch die Möglichkeit des Erzeugens von Links (Querverweise) zur Geltung. Links werden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Anchor) hergestellt. Um externe Links zu realisieren, wird das Attribut HREF (HyperText Reference) verwendet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=”Page2”&amp;gt; Seite 2 &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;: Dieser Link verweist auf ein Dokument „Page2”, welches sich im gleichen Verzeichnis wie das aktuelle Dokument befindet. Am Bildschirm erscheint der Text „Seite 2”, der wie alle Links farblich hervorgehoben oder unterstrichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=“#Linkname”&amp;gt; Linkname &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; kann auf eine bestimmte Stelle innerhalb eines Dokuments verwiesen werden, die mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A NAME= ”Linkname”&amp;gt; Linkname  &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Um Links zu Dokumenten auf anderen Servern zu erstellen, werden die in der Einleitung schon beschriebenen URL-Adressen verwendet. Ein Link auf die Homepage des idv-HTTP-Servers hätte somit folgendes Format:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=&amp;quot;http://www.idv.edu/default.html&amp;quot;&amp;gt;idv Home-Page&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Strukturelement von HTML-Seiten sind Tabellen. Tabellen, deren Rahmen und Gitternetzlinien nicht sichtbar sind (sogenannte transparente Tabellen), stellen ein einfaches Mittel zur Positionierung von Elementen zur Verfügung. Tabellen werden ebenfalls mittels Tags realisiert. Wegen der Möglichkeit zur Schachtelung von Tags kann eine Tabellenzelle wiederum Elemente wie Listen, Tabellen, Bilder, Links etc. enthalten und ein Positionieren der Elemente ist einfach möglich. Ein pixelgenaues Positionieren ist in HTML damit nicht möglich und ist von der, der Sprache zugrundeliegenden Philosophie  auch nicht beabsichtigt. Für diese typischen Seitengestaltungsaufgaben sind die Cascading Style Sheets (CSS) vorgesehen, die auch eine auf das Ausgabemedium hin optimierte Gestaltung  ermöglichen. CSS werden detaillierter später dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://selfhtml.teamone.de/ SELFHTML]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML 5 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an wesentlichen Teilen von HTML 5 wurde im Dezember 2012 vom W3C  abgeschlossen. HTML 5 ersetzt die Dokumentbeschreibungsstandards HTML 4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2. Sie bietet vielfältige neue Funktionalitäten für Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML 4 nicht direkt unterstützt werden und sich nur mit zusätzlichen Plugins – wie zum Beispiel Adobe Flash – umsetzen lassen.&lt;br /&gt;
HTML 5 ist der neue HTML-Standard und wird nicht mehr als SGML Dokumenttyp deklariert, sondern als Document Object Model (DOM) und kommt damit den Anforderungen der modernen Website Entwicklung stark entgegen.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://webkompetenz.wikidot.com/html-handbuch:web-technologien&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HTML5_logo.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele===&lt;br /&gt;
Die grundlegenden Ziele für die Spezifikation wurden von Tim Berners-Lee (Erfinder von HTML) festgehalten und als „Neuerfindung von HTML“ beschrieben. &amp;lt;Ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kompatibilität&lt;br /&gt;
Bestehender Inhalt muss weiterhin unterstützt werden. Neue Elemente der Sprache dürfen den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Verwendbarkeit&lt;br /&gt;
Neue Funktionen sollen echte Probleme lösen, und dies vorrangig für Autoren, dann Browserhersteller und zuletzt der „reinen Lehre“ dienend; Funktionen jedoch, die bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, sollen nicht neu erfunden werden.&lt;br /&gt;
*Sicherheit&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung neuer Funktionen müssen Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
*Konsistenz&lt;br /&gt;
Teile aus XML, die in XHTML Anwendung finden, sollen auch in HTML erlaubt werden. HTML und XHTML besitzen eine gemeinsame DOM-Abbildung.&lt;br /&gt;
*Vereinfachung&lt;br /&gt;
Durch genau definiertes Verhalten (auch in Fehlersituationen) und geringe Komplexität soll HTML interoperabel implementiert werden können.&lt;br /&gt;
*Universalität&lt;br /&gt;
HTML soll auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein.&lt;br /&gt;
*Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit] von Inhalt und Funktion soll gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer/Niederländer/Filsecker&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (2. 9. 2013), HTML (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6013</id>
		<title>HTML</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6013"/>
		<updated>2013-09-03T08:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|HTML steht für Hypertext Markup Language und ist im Grunde keine Programmiersprache, sondern eine Auszeichnungssprache. Dies bedeutet, dass Dokumentinhalte mit sogenannten &amp;quot;Tags&amp;quot; beschrieben werden. Bei diesen &amp;quot;Tags&amp;quot; gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Dokumentinhalte zu beschreiben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundkonzepte der Hypertext Markup Language ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Desktop-Publishing-Programm sind den Gestaltungsmöglichkeiten im W3 noch gewisse Grenzen gesetzt. Die Entwicklung und Normung von HTML ist aber einem steten Erweiterungsprozess unterworfen, wobei neben dem aktuellen Standard HTML 4.01 bzw. xHTML 1.0 von einzelnen Client-Entwicklern vom Standard abweichende Zusatzfeatures implementiert werden. Mit einer weitgehenden Unterstützung der durch das W3C bereits standardisierten CSS-2 ist dadurch echte Seitengestaltung bei Web-Seiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau betrachtet, müsste es eigentlich Hypermedia Markup Language heißen, da viele Dokumente im W3 hypermedial, mit eingebetteten Grafiken, Links auf Videos, Animation, Sound und dynamischen Inhalten gestaltet sind. Ein weiterer oft benutzter Ausdruck ist Dynamic-HTML (DHMTL). Dabei handelt es sich aber um keine neue Sprachversion oder einen Standard, sondern um eine marketingorientierte Bezeichnung der großen Browserhersteller. Gemeint sind damit die Möglichkeiten, dynamische Inhalte in einfachen HTML-Codes einzubinden. Mit der Abkehr von proprietären Entwicklungen und der zunehmenden Unterstützung des gesamten HTML-Sprachumfanges, von Stylesheets, standardisierten Skripting bzw. Programmiersprachen in aktuelle Webbrowser ist das Schlagwort DHMTL als Mittel zur Produktdifferenzierung jedoch in den Hintergrund geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W3C ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das World Wide Web Consortium (kurz: W3C) ist das Gremium zur Standardisierung der das World Wide Web betreffenden Techniken.&lt;br /&gt;
Es wurde 1994 gegründet.&lt;br /&gt;
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.&lt;br /&gt;
Standardisierte Techniken sind&lt;br /&gt;
* HTML&lt;br /&gt;
* XML&lt;br /&gt;
* CSS und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundgerüst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD HTML 4.01//EN&amp;quot; &amp;quot;http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;head&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;title&amp;gt;&lt;br /&gt;
		Titel der Webseite&lt;br /&gt;
	&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;!-- Evtl. weitere Kopfinformationen --&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;body&amp;gt; &lt;br /&gt;
		Inhalt der Webseite &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/body&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Textteil &amp;lt;BODY&amp;gt; gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, Tags einzusetzen. Überschriften können in sechs verschiedenen Größen definiert werden, wobei die Festlegung der Schriftart und Größe für die einzelnen &amp;lt;Hx&amp;gt;-Tags an den W3-Clients eingestellt werden kann. Die Syntax lautet &amp;lt;Hx&amp;gt;text &amp;lt;/Hx&amp;gt;, wobei x eine Zahl zwischen 1 und 6 ist und die Überschriften-Ebene definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Überschrift 1&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Überschrift 2&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Überschrift 3&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Überschrift 4&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h5&amp;gt;Überschrift 5&amp;lt;/h5&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h6&amp;gt;Überschrift 6&amp;lt;/h6&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Text ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaute und Sonderzeichen werden durch spezielle Codes in der Form von &amp;amp;xxx; dargestellt und von den meisten HTML-Editoren automatisch konvertiert werden. Die entsprechenden Werte können aus Tabellen entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilenschaltungen (CR) werden von W3-Clients ignoriert, d. h. der Text wird der Fenstergröße des Clients entsprechend umgebrochen. Um einen erzwungenen Zeilenumbruch durchzuführen, wird der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; verwendet. Der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;P&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Paragraf hat eine ähnliche Funktion, jedoch wird eine Leerzeile zusätzlich hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Textteile durch ein horizontale Linie zu trennen, wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;HR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingesetzt. &lt;br /&gt;
Zur Zeichenformatierung werden sogenannte Stil-Tags eingesetzt, deren wichtigste folgende sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;EM&amp;gt;	einfache Hervorhebung (Emphasize)&amp;lt;/EM&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;STRONG&amp;gt;	starke Hervorhebung &amp;lt;/STRONG&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;	Fettdruck (Bold) &amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;	Kursiv (Italics) &amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Text genauso darzustellen, wie er eingegeben wurde, inklusive aller Leerzeichen, Zeilenschaltungen, Tabulatoren etc. wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;PRE&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (preformated) Tag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflistung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listen können als aufzählende Listen, nummerierte Listen oder beschreibende Listen ausgeführt werden. Eine aufzählende Liste startet mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Unnumbered List), die einzelnen Listeneinträge werden so wie bei allen anderen Listenformen mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;LI&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingetragen und enden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag. Sollen die einzelnen Listeneinträge durchnummeriert werden, so wird mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Ordered List) begonnen und mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag abgeschlossen. Einen Sonderfall stellt die beschreibende Liste &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Definition List) dar, deren Listeneinträge mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DD&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettete Grafiken (Inline Images) und Multimediaobjekte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so ist auch im W3 die Verwendung von in das HTML-Dokument eingebetteten Grafiken ein wesentliches Gestaltungselement. Mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;IMG SRC=”image_URL” ALIGN = TOP/MIDDLE/BOTTOM&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag können Grafiken im GIF-, JPEG- oder X-Bitmap Format in ein Dokument eingebunden werden. Mit dem optionalen ALIGN wird festgelegt, ob der folgende Text oben, in der Mitte oder unten an das Bild gestellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volle Hypertextfunktionalität in HTML kommt aber erst durch die Möglichkeit des Erzeugens von Links (Querverweise) zur Geltung. Links werden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Anchor) hergestellt. Um externe Links zu realisieren, wird das Attribut HREF (HyperText Reference) verwendet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=”Page2”&amp;gt; Seite 2 &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;: Dieser Link verweist auf ein Dokument „Page2”, welches sich im gleichen Verzeichnis wie das aktuelle Dokument befindet. Am Bildschirm erscheint der Text „Seite 2”, der wie alle Links farblich hervorgehoben oder unterstrichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=“#Linkname”&amp;gt; Linkname &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; kann auf eine bestimmte Stelle innerhalb eines Dokuments verwiesen werden, die mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A NAME= ”Linkname”&amp;gt; Linkname  &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Um Links zu Dokumenten auf anderen Servern zu erstellen, werden die in der Einleitung schon beschriebenen URL-Adressen verwendet. Ein Link auf die Homepage des idv-HTTP-Servers hätte somit folgendes Format:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=&amp;quot;http://www.idv.edu/default.html&amp;quot;&amp;gt;idv Home-Page&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Strukturelement von HTML-Seiten sind Tabellen. Tabellen, deren Rahmen und Gitternetzlinien nicht sichtbar sind (sogenannte transparente Tabellen), stellen ein einfaches Mittel zur Positionierung von Elementen zur Verfügung. Tabellen werden ebenfalls mittels Tags realisiert. Wegen der Möglichkeit zur Schachtelung von Tags kann eine Tabellenzelle wiederum Elemente wie Listen, Tabellen, Bilder, Links etc. enthalten und ein Positionieren der Elemente ist einfach möglich. Ein pixelgenaues Positionieren ist in HTML damit nicht möglich und ist von der, der Sprache zugrundeliegenden Philosophie  auch nicht beabsichtigt. Für diese typischen Seitengestaltungsaufgaben sind die Cascading Style Sheets (CSS) vorgesehen, die auch eine auf das Ausgabemedium hin optimierte Gestaltung  ermöglichen. CSS werden detaillierter später dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://selfhtml.teamone.de/ SELFHTML]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML 5 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an wesentlichen Teilen von HTML 5 wurde im Dezember 2012 vom W3C  abgeschlossen. HTML 5 ersetzt die Dokumentbeschreibungsstandards HTML 4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2. Sie bietet vielfältige neue Funktionalitäten für Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML 4 nicht direkt unterstützt werden und sich nur mit zusätzlichen Plugins – wie zum Beispiel Adobe Flash – umsetzen lassen.&lt;br /&gt;
HTML 5 ist der neue HTML-Standard und wird nicht mehr als SGML Dokumenttyp deklariert, sondern als Document Object Model (DOM) und kommt damit den Anforderungen der modernen Website Entwicklung stark entgegen.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://webkompetenz.wikidot.com/html-handbuch:web-technologien&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HTML5_logo.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele===&lt;br /&gt;
Die grundlegenden Ziele für die Spezifikation wurden von Tim Berners-Lee (Erfinder von HTML) festgehalten und als „Neuerfindung von HTML“ beschrieben. &amp;lt;Ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kompatibilität&lt;br /&gt;
Bestehender Inhalt muss weiterhin unterstützt werden. Neue Elemente der Sprache dürfen den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Verwendbarkeit&lt;br /&gt;
Neue Funktionen sollen echte Probleme lösen, und dies vorrangig für Autoren, dann Browserhersteller und zuletzt der „reinen Lehre“ dienend; Funktionen jedoch, die bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, sollen nicht neu erfunden werden.&lt;br /&gt;
*Sicherheit&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung neuer Funktionen müssen Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
*Konsistenz&lt;br /&gt;
Teile aus XML, die in XHTML Anwendung finden, sollen auch in HTML erlaubt werden. HTML und XHTML besitzen eine gemeinsame DOM-Abbildung.&lt;br /&gt;
*Vereinfachung&lt;br /&gt;
Durch genau definiertes Verhalten (auch in Fehlersituationen) und geringe Komplexität soll HTML interoperabel implementiert werden können.&lt;br /&gt;
*Universalität&lt;br /&gt;
HTML soll auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein.&lt;br /&gt;
*Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit] von Inhalt und Funktion soll gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer/Niederländer/Filsecker&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (2. 9. 2013), HTML (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6012</id>
		<title>HTML</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6012"/>
		<updated>2013-09-03T08:03:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* HTML 5 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|HTML steht für Hypertext Markup Language und ist im Grunde keine Programmiersprache, sondern eine Auszeichnungssprache. Dies bedeutet, dass Dokumentinhalte mit sogenannten &amp;quot;Tags&amp;quot; beschrieben werden. Bei diesen &amp;quot;Tags&amp;quot; gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Dokumentinhalte zu beschreiben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundkonzepte der Hypertext Markup Language ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Desktop-Publishing-Programm sind den Gestaltungsmöglichkeiten im W3 noch gewisse Grenzen gesetzt. Die Entwicklung und Normung von HTML ist aber einem steten Erweiterungsprozess unterworfen, wobei neben dem aktuellen Standard HTML 4.01 bzw. xHTML 1.0 von einzelnen Client-Entwicklern vom Standard abweichende Zusatzfeatures implementiert werden. Mit einer weitgehenden Unterstützung der durch das W3C bereits standardisierten CSS-2 ist dadurch echte Seitengestaltung bei Web-Seiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau betrachtet, müsste es eigentlich Hypermedia Markup Language heißen, da viele Dokumente im W3 hypermedial, mit eingebetteten Grafiken, Links auf Videos, Animation, Sound und dynamischen Inhalten gestaltet sind. Ein weiterer oft benutzter Ausdruck ist Dynamic-HTML (DHMTL). Dabei handelt es sich aber um keine neue Sprachversion oder einen Standard, sondern um eine marketingorientierte Bezeichnung der großen Browserhersteller. Gemeint sind damit die Möglichkeiten, dynamische Inhalte in einfachen HTML-Codes einzubinden. Mit der Abkehr von proprietären Entwicklungen und der zunehmenden Unterstützung des gesamten HTML-Sprachumfanges, von Stylesheets, standardisierten Skripting bzw. Programmiersprachen in aktuelle Webbrowser ist das Schlagwort DHMTL als Mittel zur Produktdifferenzierung jedoch in den Hintergrund geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W3C ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das World Wide Web Consortium (kurz: W3C) ist das Gremium zur Standardisierung der das World Wide Web betreffenden Techniken.&lt;br /&gt;
Es wurde 1994 gegründet.&lt;br /&gt;
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.&lt;br /&gt;
Standardisierte Techniken sind&lt;br /&gt;
* HTML&lt;br /&gt;
* XML&lt;br /&gt;
* CSS und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundgerüst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD HTML 4.01//EN&amp;quot; &amp;quot;http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;head&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;title&amp;gt;&lt;br /&gt;
		Titel der Webseite&lt;br /&gt;
	&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;!-- Evtl. weitere Kopfinformationen --&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;body&amp;gt; &lt;br /&gt;
		Inhalt der Webseite &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/body&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Textteil &amp;lt;BODY&amp;gt; gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, Tags einzusetzen. Überschriften können in sechs verschiedenen Größen definiert werden, wobei die Festlegung der Schriftart und Größe für die einzelnen &amp;lt;Hx&amp;gt;-Tags an den W3-Clients eingestellt werden kann. Die Syntax lautet &amp;lt;Hx&amp;gt;text &amp;lt;/Hx&amp;gt;, wobei x eine Zahl zwischen 1 und 6 ist und die Überschriften-Ebene definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Überschrift 1&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Überschrift 2&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Überschrift 3&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Überschrift 4&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h5&amp;gt;Überschrift 5&amp;lt;/h5&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h6&amp;gt;Überschrift 6&amp;lt;/h6&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Text ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaute und Sonderzeichen werden durch spezielle Codes in der Form von &amp;amp;xxx; dargestellt und von den meisten HTML-Editoren automatisch konvertiert werden. Die entsprechenden Werte können aus Tabellen entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilenschaltungen (CR) werden von W3-Clients ignoriert, d. h. der Text wird der Fenstergröße des Clients entsprechend umgebrochen. Um einen erzwungenen Zeilenumbruch durchzuführen, wird der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; verwendet. Der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;P&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Paragraf hat eine ähnliche Funktion, jedoch wird eine Leerzeile zusätzlich hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Textteile durch ein horizontale Linie zu trennen, wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;HR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingesetzt. &lt;br /&gt;
Zur Zeichenformatierung werden sogenannte Stil-Tags eingesetzt, deren wichtigste folgende sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;EM&amp;gt;	einfache Hervorhebung (Emphasize)&amp;lt;/EM&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;STRONG&amp;gt;	starke Hervorhebung &amp;lt;/STRONG&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;	Fettdruck (Bold) &amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;	Kursiv (Italics) &amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Text genauso darzustellen, wie er eingegeben wurde, inklusive aller Leerzeichen, Zeilenschaltungen, Tabulatoren etc. wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;PRE&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (preformated) Tag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflistung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listen können als aufzählende Listen, nummerierte Listen oder beschreibende Listen ausgeführt werden. Eine aufzählende Liste startet mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Unnumbered List), die einzelnen Listeneinträge werden so wie bei allen anderen Listenformen mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;LI&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingetragen und enden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag. Sollen die einzelnen Listeneinträge durchnummeriert werden, so wird mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Ordered List) begonnen und mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag abgeschlossen. Einen Sonderfall stellt die beschreibende Liste &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Definition List) dar, deren Listeneinträge mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DD&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettete Grafiken (Inline Images) und Multimediaobjekte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so ist auch im W3 die Verwendung von in das HTML-Dokument eingebetteten Grafiken ein wesentliches Gestaltungselement. Mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;IMG SRC=”image_URL” ALIGN = TOP/MIDDLE/BOTTOM&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag können Grafiken im GIF-, JPEG- oder X-Bitmap Format in ein Dokument eingebunden werden. Mit dem optionalen ALIGN wird festgelegt, ob der folgende Text oben, in der Mitte oder unten an das Bild gestellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volle Hypertextfunktionalität in HTML kommt aber erst durch die Möglichkeit des Erzeugens von Links (Querverweise) zur Geltung. Links werden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Anchor) hergestellt. Um externe Links zu realisieren, wird das Attribut HREF (HyperText Reference) verwendet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=”Page2”&amp;gt; Seite 2 &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;: Dieser Link verweist auf ein Dokument „Page2”, welches sich im gleichen Verzeichnis wie das aktuelle Dokument befindet. Am Bildschirm erscheint der Text „Seite 2”, der wie alle Links farblich hervorgehoben oder unterstrichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=“#Linkname”&amp;gt; Linkname &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; kann auf eine bestimmte Stelle innerhalb eines Dokuments verwiesen werden, die mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A NAME= ”Linkname”&amp;gt; Linkname  &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Um Links zu Dokumenten auf anderen Servern zu erstellen, werden die in der Einleitung schon beschriebenen URL-Adressen verwendet. Ein Link auf die Homepage des idv-HTTP-Servers hätte somit folgendes Format:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=&amp;quot;http://www.idv.edu/default.html&amp;quot;&amp;gt;idv Home-Page&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Strukturelement von HTML-Seiten sind Tabellen. Tabellen, deren Rahmen und Gitternetzlinien nicht sichtbar sind (sogenannte transparente Tabellen), stellen ein einfaches Mittel zur Positionierung von Elementen zur Verfügung. Tabellen werden ebenfalls mittels Tags realisiert. Wegen der Möglichkeit zur Schachtelung von Tags kann eine Tabellenzelle wiederum Elemente wie Listen, Tabellen, Bilder, Links etc. enthalten und ein Positionieren der Elemente ist einfach möglich. Ein pixelgenaues Positionieren ist in HTML damit nicht möglich und ist von der, der Sprache zugrundeliegenden Philosophie  auch nicht beabsichtigt. Für diese typischen Seitengestaltungsaufgaben sind die Cascading Style Sheets (CSS) vorgesehen, die auch eine auf das Ausgabemedium hin optimierte Gestaltung  ermöglichen. CSS werden detaillierter später dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://selfhtml.teamone.de/ SELFHTML]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML 5 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an wesentlichen Teilen von HTML 5 wurde im Dezember 2012 vom W3C  abgeschlossen. HTML 5 ersetzt die Dokumentbeschreibungsstandards HTML 4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2. Sie bietet vielfältige neue Funktionalitäten für Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML 4 nicht direkt unterstützt werden und sich nur mit zusätzlichen Plugins – wie zum Beispiel Adobe Flash – umsetzen lassen.&lt;br /&gt;
HTML 5 ist der neue HTML-Standard und wird nicht mehr als SGML Dokumenttyp deklariert, sondern als Document Object Model (DOM) und kommt damit den Anforderungen der modernen Website Entwicklung stark entgegen.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://webkompetenz.wikidot.com/html-handbuch:web-technologien&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HTML5_logo.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele===&lt;br /&gt;
Die grundlegenden Ziele für die Spezifikation wurden von Tim Berners-Lee (Erfinder von HTML) festgehalten und als „Neuerfindung von HTML“ beschrieben. &amp;lt;Ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kompatibilität&lt;br /&gt;
Bestehender Inhalt muss weiterhin unterstützt werden. Neue Elemente der Sprache dürfen den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Verwendbarkeit&lt;br /&gt;
Neue Funktionen sollen echte Probleme lösen, und dies vorrangig für Autoren, dann Browserhersteller und zuletzt der „reinen Lehre“ dienend; Funktionen jedoch, die bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, sollen nicht neu erfunden werden.&lt;br /&gt;
*Sicherheit&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung neuer Funktionen müssen Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
*Konsistenz&lt;br /&gt;
Teile aus XML, die in XHTML Anwendung finden, sollen auch in HTML erlaubt werden. HTML und XHTML besitzen eine gemeinsame DOM-Abbildung.&lt;br /&gt;
*Vereinfachung&lt;br /&gt;
Durch genau definiertes Verhalten (auch in Fehlersituationen) und geringe Komplexität soll HTML interoperabel implementiert werden können.&lt;br /&gt;
*Universalität&lt;br /&gt;
HTML soll auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein.&lt;br /&gt;
*Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit] von Inhalt und Funktion soll gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer/Niederländer/Filsecker&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (27. 2. 2012), HTML (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=6003</id>
		<title>Eigenschaften von Kommunikationssystemen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=6003"/>
		<updated>2013-07-29T14:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für die  Anwendungsszenarien und informationstechnologischen Grundlagen werden  unterschiedliche Aspekte und Begriffe verwendet, wie CSCW (Computer Supported Cooperative Work), Groupware, Virtuelles Büro, Workflowmanagement Systeme, E-Collaboration, computerunterstützte Teamarbeit usw. Diese Begriffe zeigen teilweise unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen auf, werden aber auch als Synonyme verwendet. Da der gesamte Bereich in einem enormen Wandel begriffen ist, haben sich keine einheitlichen Definitionen und Kategorisierungen herausgebildet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorisierungen von Kommunikationssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Eigenschaften von Kommunikationssystemen zu beschreiben, werden unterschiedliche Kategorisierungen vorgenommen, um die Anwendungen und Funktionalitäten zu beurteilen. Folgende Punkte können zur Kategorisierung herangezogen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ort: Ortsunabhängigkeit/selber Ort &lt;br /&gt;
* Zeit: synchron (gleichzeitig)/asynchron &lt;br /&gt;
* Steuerung der Kommunikation: bewusst, Holschuld/Bringschuld &lt;br /&gt;
* Struktur: Ablaufplan, Moderation &lt;br /&gt;
* Gruppengröße&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raum-Zeit-Matrix ==&lt;br /&gt;
Vor allem die Raum-Zeit-Taxonomie wird zur Kategorisierung von Kommunikationssystemen herangezogen. Sie geht davon aus, dass Gruppenmitglieder, die durch das kooperative System unterstützt werden, sich räumlich entweder am gleichen Ort oder an verschiedenen Orten aufhalten können bzw. gleichzeitig oder zeitlich versetzt interagieren wollen. Umfangreiche Kommunikationssysteme decken häufig mehrere Quadranten gleichzeitig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer, Joachim; Dangelmaier, Wilhelm; Nastansky, Ludwig; Suhl, Lena. Bausteine der Wirtschaftsinformatik. Grundlagen und Anwendungen. Berlin 2008 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=168 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=173 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;A  gleiche Zeit&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;B unterschiedliche Zeiten&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;1 Gleicher Ort&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Computerunterstützte Sitzungsmoderation, Präsentationssysteme, Interaktive Tafel&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=253 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;2 unterschiedliche Orte&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Internet-Conferencing mit Audio &amp;amp;amp; Video Chat, Instant Messaging Screen-Sharing Whiteboard WebCast Synchronisierte Webbrowser&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;E-Mail, Voice-Mail, Bulletin Boards, Foren, Blogs, RSS-Feeds, Podcasts, Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement, Sharing von Dokumenten und Versionskontrolle, Sharing von multimedialen Inhalten (z. B. Flickr, YouTube), Sharing von digitalen Artefakten und Software-Komponenten Wikis&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3K-Modell ==&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Interaktion können im Allgemeinen die drei Bereiche Kommunikation, Koordination und Kooperation unterschieden werden. Das 3-K-Modell nach Teufel et al &amp;lt;Ref&amp;gt; Teufel, S., Sauter, C., Bauknecht, K., Mühlherr, T. Computerunterstützung für die Gruppenarbeit. Bonn: Addison-Wesley 2005 &amp;lt;/Ref&amp;gt; klassifiziert Kommunikationssysteme nach dem Ausmaß, in welchem die drei Bereiche unterstützt werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:3K_Modell.png|3K_Modell.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den eingesetzten Technologien lassen sich die Applikationen nach ihren elementaren Unterstützungsfunktionen gliedern. Hierbei werden Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsfunktionen (3Ks, siehe Abbildung in Anlehnung an Teufel et al.) unterschieden, die eng miteinander verbunden sind. Das 3K-Modell zeigt, dass sich die Bereiche überlappen.&lt;br /&gt;
=== [[Kommunikation]] ===&lt;br /&gt;
Unter Kommunikation versteht man einen verlässlichen und hinreichend schnellen Informationsaustausch der Kommunikationspartner untereinander sowie die damit verbundenen vor- und nachgelagerten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kooperation]] ===&lt;br /&gt;
Kooperation bedingt eine starke Übereinstimmung von Zielen; die Gruppe ist als Ganzes für das Ergebnis, z. B. die  Erstellung eines Berichts, verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Koordination]] ===&lt;br /&gt;
Koordination erfordert noch kein gemeinsames Ziel, jedoch gemeinsame Interessen und/oder organisatorische Zusammengehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Abstimmung der Kommunikationspartner (z. B. um einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Eigenschaften von Kommunikationssystemen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6002</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6002"/>
		<updated>2013-07-29T14:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kollektive Dokumente: ==&lt;br /&gt;
===Shared Whiteboard (Joint Editing)===&lt;br /&gt;
Darunter versteht man Werkzeuge zum gemeinsamen Erstellen und Editieren eines Dokumentes. Dabei sind Mechanismen, die Informationen der Kommunikationspartner über einander austauschen (Awareness-Unterstützung), notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss für alle Gruppenmitglieder ersichtlich sein, wie beispielsweise: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der aktuelle Stand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente wird für alle Bearbeiter konsistent gehalten, dazu sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control (Nebenläufigkeitskontrolle) übernimmt diese Aufgabe. Beim synchronen Bearbeiten von gemeinsamen Objekten ist eine entsprechende Nebenläufigkeitskontrolle notwendig, die unterschiedlichen Strategie folgen kann. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander. Pessimistische Strategien verhindern Konflikte bei der gemeinsamen Bearbeitung eines Objektes, indem immer nur ein Gruppenmitglied zur gleichen Zeit an einem Objekt Änderungen vornehmen kann, für die anderen Gruppenmitglieder ist das Objekt gesperrt. Wird der Bearbeitungsvorgang beendet, so wird dass Objekt für die anderen Gruppenmitglieder für die weitere Bearbeitung frei gegeben. Für synchrone Groupware-Systeme ist das Sperren auf Objektebene nicht geeignet. &lt;br /&gt;
Bei optimistischen Strategien können die Gruppenmitglieder lokale Änderungen an gemeinsamen Objekten durchführen. Treten Konflikte bei der Bearbeitung auf, so werden sie erst im Nachhinein erkannt und aufgelöst. Die Auflösung erfolgt entweder unter Einbeziehung der persönlichen Entscheidung der Akteure oder es werden Operationen automatisch angepasst und eventuell auch wieder zurück genommen. Um alle Nutzerintentionen zu wahren werden in Multi-Versioning-Ansätzen für alle nebenläufigen Operationen jeweils neue Objektversionen erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asynchrones Joint Editing===&lt;br /&gt;
Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (29. 7. 2013), Kooperation (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6001</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6001"/>
		<updated>2013-07-29T14:41:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kollektive Dokumente: ==&lt;br /&gt;
===Shared Whiteboard (Joint Editing)===&lt;br /&gt;
Darunter versteht man Werkzeuge zum gemeinsamen Erstellen und Editieren eines Dokumentes. Dabei sind Mechanismen, die Informationen der Kommunikationspartner über einander austauschen (Awareness-Unterstützung), notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss für alle Gruppenmitglieder ersichtlich sein, wie beispielsweise: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der aktuelle Stand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente wird für alle Bearbeiter konsistent gehalten, dazu sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control (Nebenläufigkeitskontrolle) übernimmt diese Aufgabe. Beim synchronen Bearbeiten von gemeinsamen Objekten ist eine entsprechende Nebenläufigkeitskontrolle notwendig, die unterschiedlichen Strategie folgen kann. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander. Pessimistische Strategien verhindern Konflikte bei der gemeinsamen Bearbeitung eines Objektes, indem immer nur ein Gruppenmitglied zur gleichen Zeit an einem Objekt Änderungen vornehmen kann, für die anderen Gruppenmitglieder ist das Objekt gesperrt. Wird der Bearbeitungsvorgang beendet, so wird dass Objekt für die anderen Gruppenmitglieder für die weitere Bearbeitung frei gegeben. Für synchrone Groupware-Systeme ist das Sperren auf Objektebene nicht geeignet. &lt;br /&gt;
Bei optimistischen Strategien können die Gruppenmitglieder lokale Änderungen an gemeinsamen Objekten durchführen. Treten Konflikte bei der Bearbeitung auf, so werden sie erst im Nachhinein erkannt und aufgelöst. Die Auflösung erfolgt entweder unter Einbeziehung der persönlichen Entscheidung der Akteure oder es werden Operationen automatisch angepasst und eventuell auch wieder zurück genommen. Um alle Nutzerintentionen zu wahren werden in Multi-Versioning-Ansätzen für alle nebenläufigen Operationen jeweils neue Objektversionen erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asynchrones Joint Editing===&lt;br /&gt;
Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (29. 7. 2013), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=6000</id>
		<title>Koordination</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=6000"/>
		<updated>2013-07-29T14:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Weiterführende Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Aufgabe von Koordination wird darin gesehen, die Abhängigkeiten zwischen Zielen, Aktivitäten und Akteuren zu gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koordinationsaufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Akteure stellen sich folgende Fragen: &lt;br /&gt;
* Was sind die Vorbedingungen, die von den Akteuren oder technischen Systemen erbracht werden müssen? &lt;br /&gt;
* Welche logischen Abhängigkeiten gibt es? Können Aktivitäten parallel erbracht werden oder bauen sie aufeinander auf? &lt;br /&gt;
* Welche Akteure sind beteiligt (Wer macht was?) und in welchem hierarchischen Verhältnis stehen sie zueinander (Weisungsbefugnis, Vertretungsmöglichkeit, Berichtswesen)? &lt;br /&gt;
* Welche Ressourcen werden gemeinsam genutzt und wie ist der Zugriff geregelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder der Koordination ==&lt;br /&gt;
* Terminkoordination: zentrale und dezentrale Gruppenkalender.&lt;br /&gt;
* Vorgangssteuerung: zentral, strukturierte Abläufe: Workflow.&lt;br /&gt;
* Projektmanagementwerkzeuge: zentral, für unstrukturierte Abläufe.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: dezentral, Transparenz des Gesamtzustandes eines Systems.&lt;br /&gt;
* Sitzungsunterstützung: Moderationsunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workflow-Management-Systeme (WMS) ===&lt;br /&gt;
Grundlage von Workflow-Management-Systemen sind Geschäftsprozesse, die (teil-)automatisiert ablaufen. Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten mit einem klar definierten Anfang und Ende. Die Beschreibung, die Steuerung und die Kontrolle der Ausführung des Geschäftsprozesses erfolgt softwarebasiert durch das WMS. Geschäftsprozesse setzen folgende Charakteristika zueinander in Beziehung:&lt;br /&gt;
* Aktivitäten (Tätigkeiten),&lt;br /&gt;
* ausführende Ressourcen (Personen, Maschinen) und zu benutzende Ressourcen (Betriebsmittel),&lt;br /&gt;
* Reihenfolge von Aktivitäten und Ausführungsdauer.&lt;br /&gt;
Beispiele von Geschäftsprozessen: Abwicklung einer Reklamation, Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise, Kreditvergabeprozess.&lt;br /&gt;
Bei den Workflow-Managementsystemen liegt der Schwerpunkt auf der Koordination von asynchronen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
WMS unterstützen Geschäftsprozesse, indem sie &lt;br /&gt;
* die Ausführung von Aktivitäten in Geschäftsprozessen, &lt;br /&gt;
* Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen,&lt;br /&gt;
* Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen für die Bearbeitung bereitstellen,&lt;br /&gt;
* Handlungsalternativen vorgeben,&lt;br /&gt;
* die Einhaltung von Fristen und die Qualität der Arbeitsergebnisse überwachen, &lt;br /&gt;
* Ergebnis- und Prozessinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. &lt;br /&gt;
Die funktionalen Aspekte eines WMS lassen sich wie folgt konkretisieren:&lt;br /&gt;
* Funktionaler Aspekt: beschreibt die funktionalen Einheiten, d.h. die Workflows selbst bzw. ihre Rahmenstruktur mit elementaren  Sub-Workflows.&lt;br /&gt;
* Verhaltensbezogener Aspekt: konstituiert den Kontrollfluss zwischen den Subworkflow seines gemeinsamen (Super-) Workflows mit der Regelung von kausalen und temporalen Zusammenhängen zwischen den Subworkflows.&lt;br /&gt;
* Informationsaspekt: betrifft den Datenfluss in den Workflows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenkalender ===&lt;br /&gt;
Zur Terminplanung und Koordination von vielen Personen innerhalb einer Organisation werden Gruppenkalender verwendet. Terminkonflikte werden erkannt und Termine, an denen alle Mitglieder einer Gruppe Zeit haben, werden automatisch gefunden. Der Gruppenkalender kann mit den mobilen Endgeräten synchronisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenkalender sind oft integrierte Bestandteile von Groupwaresystemen wie z. B. Novell Groupwise oder Microsoft Outlook. Auf den Schutz der Privatsphäre soll besonderer Wert gelegt werden, so soll jeder Benutzer selbst bestimmen können, wem und welche Informationen über seine Person zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Terminkoordination: Doodle ===&lt;br /&gt;
Doodle ist ein einfaches, kostenloses Werkzeug zur Terminabstimmung und einfachen Online-Umfragen, das im Web zur Verfügung steht. Das Werkzeug kann anonym und ohne Registrierung verwendet werden. Jeder der den Link zu einem Termin oder Umfrage hat, kann daran teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.doodle.com Doodle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Koordination#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=5999</id>
		<title>Koordination</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=5999"/>
		<updated>2013-07-29T14:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Terminkoordination: Doodle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Aufgabe von Koordination wird darin gesehen, die Abhängigkeiten zwischen Zielen, Aktivitäten und Akteuren zu gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koordinationsaufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Akteure stellen sich folgende Fragen: &lt;br /&gt;
* Was sind die Vorbedingungen, die von den Akteuren oder technischen Systemen erbracht werden müssen? &lt;br /&gt;
* Welche logischen Abhängigkeiten gibt es? Können Aktivitäten parallel erbracht werden oder bauen sie aufeinander auf? &lt;br /&gt;
* Welche Akteure sind beteiligt (Wer macht was?) und in welchem hierarchischen Verhältnis stehen sie zueinander (Weisungsbefugnis, Vertretungsmöglichkeit, Berichtswesen)? &lt;br /&gt;
* Welche Ressourcen werden gemeinsam genutzt und wie ist der Zugriff geregelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder der Koordination ==&lt;br /&gt;
* Terminkoordination: zentrale und dezentrale Gruppenkalender.&lt;br /&gt;
* Vorgangssteuerung: zentral, strukturierte Abläufe: Workflow.&lt;br /&gt;
* Projektmanagementwerkzeuge: zentral, für unstrukturierte Abläufe.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: dezentral, Transparenz des Gesamtzustandes eines Systems.&lt;br /&gt;
* Sitzungsunterstützung: Moderationsunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workflow-Management-Systeme (WMS) ===&lt;br /&gt;
Grundlage von Workflow-Management-Systemen sind Geschäftsprozesse, die (teil-)automatisiert ablaufen. Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten mit einem klar definierten Anfang und Ende. Die Beschreibung, die Steuerung und die Kontrolle der Ausführung des Geschäftsprozesses erfolgt softwarebasiert durch das WMS. Geschäftsprozesse setzen folgende Charakteristika zueinander in Beziehung:&lt;br /&gt;
* Aktivitäten (Tätigkeiten),&lt;br /&gt;
* ausführende Ressourcen (Personen, Maschinen) und zu benutzende Ressourcen (Betriebsmittel),&lt;br /&gt;
* Reihenfolge von Aktivitäten und Ausführungsdauer.&lt;br /&gt;
Beispiele von Geschäftsprozessen: Abwicklung einer Reklamation, Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise, Kreditvergabeprozess.&lt;br /&gt;
Bei den Workflow-Managementsystemen liegt der Schwerpunkt auf der Koordination von asynchronen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
WMS unterstützen Geschäftsprozesse, indem sie &lt;br /&gt;
* die Ausführung von Aktivitäten in Geschäftsprozessen, &lt;br /&gt;
* Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen,&lt;br /&gt;
* Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen für die Bearbeitung bereitstellen,&lt;br /&gt;
* Handlungsalternativen vorgeben,&lt;br /&gt;
* die Einhaltung von Fristen und die Qualität der Arbeitsergebnisse überwachen, &lt;br /&gt;
* Ergebnis- und Prozessinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. &lt;br /&gt;
Die funktionalen Aspekte eines WMS lassen sich wie folgt konkretisieren:&lt;br /&gt;
* Funktionaler Aspekt: beschreibt die funktionalen Einheiten, d.h. die Workflows selbst bzw. ihre Rahmenstruktur mit elementaren  Sub-Workflows.&lt;br /&gt;
* Verhaltensbezogener Aspekt: konstituiert den Kontrollfluss zwischen den Subworkflow seines gemeinsamen (Super-) Workflows mit der Regelung von kausalen und temporalen Zusammenhängen zwischen den Subworkflows.&lt;br /&gt;
* Informationsaspekt: betrifft den Datenfluss in den Workflows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenkalender ===&lt;br /&gt;
Zur Terminplanung und Koordination von vielen Personen innerhalb einer Organisation werden Gruppenkalender verwendet. Terminkonflikte werden erkannt und Termine, an denen alle Mitglieder einer Gruppe Zeit haben, werden automatisch gefunden. Der Gruppenkalender kann mit den mobilen Endgeräten synchronisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenkalender sind oft integrierte Bestandteile von Groupwaresystemen wie z. B. Novell Groupwise oder Microsoft Outlook. Auf den Schutz der Privatsphäre soll besonderer Wert gelegt werden, so soll jeder Benutzer selbst bestimmen können, wem und welche Informationen über seine Person zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Terminkoordination: Doodle ===&lt;br /&gt;
Doodle ist ein einfaches, kostenloses Werkzeug zur Terminabstimmung und einfachen Online-Umfragen, das im Web zur Verfügung steht. Das Werkzeug kann anonym und ohne Registrierung verwendet werden. Jeder der den Link zu einem Termin oder Umfrage hat, kann daran teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.doodle.com Doodle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.doodle.com www.doodle.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Koordination#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5998</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5998"/>
		<updated>2013-07-29T14:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Kollektive Dokumente: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kollektive Dokumente: ==&lt;br /&gt;
===Shared Whiteboard (Joint Editing)===&lt;br /&gt;
Darunter versteht man Werkzeuge zum gemeinsamen Erstellen und Editieren eines Dokumentes. Dabei sind Mechanismen, die Informationen der Kommunikationspartner über einander austauschen (Awareness-Unterstützung), notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss für alle Gruppenmitglieder ersichtlich sein, wie beispielsweise: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der aktuelle Stand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente wird für alle Bearbeiter konsistent gehalten, dazu sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control (Nebenläufigkeitskontrolle) übernimmt diese Aufgabe. Beim synchronen Bearbeiten von gemeinsamen Objekten ist eine entsprechende Nebenläufigkeitskontrolle notwendig, die unterschiedlichen Strategie folgen kann. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander. Pessimistische Strategien verhindern Konflikte bei der gemeinsamen Bearbeitung eines Objektes, indem immer nur ein Gruppenmitglied zur gleichen Zeit an einem Objekt Änderungen vornehmen kann, für die anderen Gruppenmitglieder ist das Objekt gesperrt. Wird der Bearbeitungsvorgang beendet, so wird dass Objekt für die anderen Gruppenmitglieder für die weitere Bearbeitung frei gegeben. Für synchrone Groupware-Systeme ist das Sperren auf Objektebene nicht geeignet. &lt;br /&gt;
Bei optimistischen Strategien können die Gruppenmitglieder lokale Änderungen an gemeinsamen Objekten durchführen. Treten Konflikte bei der Bearbeitung auf, so werden sie erst im Nachhinein erkannt und aufgelöst. Die Auflösung erfolgt entweder unter Einbeziehung der persönlichen Entscheidung der Akteure oder es werden Operationen automatisch angepasst und eventuell auch wieder zurück genommen. Um alle Nutzerintentionen zu wahren werden in Multi-Versioning-Ansätzen für alle nebenläufigen Operationen jeweils neue Objektversionen erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asynchrones Joint Editing===&lt;br /&gt;
Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5997</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5997"/>
		<updated>2013-07-29T09:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Kollektive Dokumente: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kollektive Dokumente: ==&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5996</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5996"/>
		<updated>2013-07-29T09:42:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Groupware */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5995</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5995"/>
		<updated>2013-07-29T09:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groupware ===&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5994</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5994"/>
		<updated>2013-07-29T09:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Google Docs &amp;amp; Spreadsheet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Groupware ===&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5993</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5993"/>
		<updated>2013-07-29T07:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Merkmale von Kooperation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Groupware ===&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Docs &amp;amp; Spreadsheet ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://docs.google.com Google Text und Tabellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5992</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=5992"/>
		<updated>2013-07-29T07:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Merkmale von Kooperation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Groupware ===&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollektive Dokumente: ===&lt;br /&gt;
Shared Whiteboard (Joint Editing): gemeinsames Editieren eines Dokumentes. Mechanismen zur Awareness-Unterstützung sind notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die  Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss ersichtlich sein: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der Zustand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente soll für alle Bearbeiter konsistent gehalten werden, deshalb sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control übernimmt diese Aufgabe. Die Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab, beispielsweise syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander:&lt;br /&gt;
* Floor control, Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert &lt;br /&gt;
* Sperren (Locking) von Objekten &lt;br /&gt;
Asynchrones Joint Editing: Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Docs &amp;amp; Spreadsheet ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://docs.google.com Google Text und Tabellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kooperation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5991</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2013-07-26T10:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Video- und Webkonferenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Spencer und Hiltz&amp;lt;Ref&amp;gt;Spencer, D. % Hiltz, S. (2003). A Field Study of Use of Synchronous Chat in Online Courses. Proceedings of the 36th Hawaii InternationalConference on SystemSciences (HICSS’03)  http://origin-www.computer.org/csdl/proceedings/hicss/2003/1874/01/187410036.pdf&amp;lt;/Ref&amp;gt; stellen synchrone, asynchrone und face-to-face-Kommunikation gegenüber und legen Kriterien fest, wie die einzelnen Kommunikationsarten sich ergänzen und gemeinsam eingesetzt werden können und greifen dabei auf die Kriterien von Dennis und Valcich zurück:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Kommunikationsmodus !! Antwortverhalten !!Symbolvielfalt !!Parallelität!!Überarbeitbarkeit!!Wiederverwendbarkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Asynchron||Gering||Gering||Hoch||Hoch||Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Face-to-face||Hoch||Hoch||Gering||Gering||Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Synchron||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die face-to-face-Kommunikation hat ihre Stärken und Schwächen als genaues Gegenteil der asynchronen Kommunikation. Je nach Aufgabengestaltung ist es sinnvoll, einen Mix aus verschiedenen Kommunikationsmodi zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: [http://www.adobe.com/de/products/connect/| Adobe Connect], [http://www.webex.de/| Cisco WebEx], Apple iMessages, [http://www.netmeeting.com/  Netmeeting], [http://www.skype.com/de/ Skype], DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (25. 7. 2013), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5990</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2013-07-26T09:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Eigenschaften von Kommunikationsmedien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Spencer und Hiltz&amp;lt;Ref&amp;gt;Spencer, D. % Hiltz, S. (2003). A Field Study of Use of Synchronous Chat in Online Courses. Proceedings of the 36th Hawaii InternationalConference on SystemSciences (HICSS’03)  http://origin-www.computer.org/csdl/proceedings/hicss/2003/1874/01/187410036.pdf&amp;lt;/Ref&amp;gt; stellen synchrone, asynchrone und face-to-face-Kommunikation gegenüber und legen Kriterien fest, wie die einzelnen Kommunikationsarten sich ergänzen und gemeinsam eingesetzt werden können und greifen dabei auf die Kriterien von Dennis und Valcich zurück:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Kommunikationsmodus !! Antwortverhalten !!Symbolvielfalt !!Parallelität!!Überarbeitbarkeit!!Wiederverwendbarkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Asynchron||Gering||Gering||Hoch||Hoch||Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Face-to-face||Hoch||Hoch||Gering||Gering||Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Synchron||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die face-to-face-Kommunikation hat ihre Stärken und Schwächen als genaues Gegenteil der asynchronen Kommunikation. Je nach Aufgabengestaltung ist es sinnvoll, einen Mix aus verschiedenen Kommunikationsmodi zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (25. 7. 2013), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5989</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5989"/>
		<updated>2013-07-26T09:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Eigenschaften von Kommunikationsmedien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Spencer und Hiltz&amp;lt;Ref&amp;gt;Spencer, D. % Hiltz, S. (2003). A Field Study of Use of Synchronous Chat in Online Courses. Proceedings of the 36th Hawaii InternationalConference on SystemSciences (HICSS’03)  http://origin-www.computer.org/csdl/proceedings/hicss/2003/1874/01/187410036.pdf&amp;lt;/Ref&amp;gt; stellen synchrone, asynchrone und face-to-face-Kommunikation gegenüber und legen Kriterien fest, wie die einzelnen Kommunikationsarten sich ergänzen und gemeinsam eingesetzt werden können und greifen dabei auf die Kriterien von Dennis und Valcich zurück:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Kommunikationsmodus !! Antwortverhalten !!Symbolvielfalt !!Parallelität!!Überarbeitbarkeit!!Wiederverwendbarkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Asynchron||Gering||Gering||Hoch||Hoch||Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Face-to-face||Hoch||Hoch||Gering||Gering||Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Synchron||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die face-to-face-Kommunikation hat ihre Stärken und Schwächen als genaues Gegenteil der asynchronen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (25. 7. 2013), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5988</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5988"/>
		<updated>2013-07-26T09:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Eigenschaften von Kommunikationsmedien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Spencer und Hiltz&amp;lt;Ref&amp;gt;Spencer, D. % Hiltz, S. (2003). A Field Study of Use of Synchronous Chat in Online Courses. Proceedings of the 36th Hawaii InternationalConference on SystemSciences (HICSS’03)  http://origin-www.computer.org/csdl/proceedings/hicss/2003/1874/01/187410036.pdf&amp;lt;/Ref&amp;gt; stellen synchrone, asynchrone und face-to-face-Kommunikation gegenüber und legen Kriterien fest, wie die einzelnen Kommunikationsarten sich ergänzen und gemeinsam eingesetzt werden können und greifen dabei auf die Kriterien von Dennis und Valcich zurück:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Kommunikationsmodus !! Antwortverhalten !!Symbolvielfalt !!Parallelität!!Überarbeitbarkeit!!Wiederverwendbarkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Asynchron||Gering||Gering||Hoch||Hoch||Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Face-to-face||Hoch||Hoch||Gering||Gering||Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Synchron||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die face-to-face-Kommunikation hat ihre Stärken und Schwächen als genaues Gegenteil der asynchronen Kommunikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (25. 7. 2013), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5987</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5987"/>
		<updated>2013-07-25T14:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (25. 7. 2013), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5986</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5986"/>
		<updated>2013-07-25T14:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Eigenschaften von Kommunikationsmedien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5985</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2013-07-25T13:04:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Was ist Kommunikation? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden (Anzahl der Kanäle)?&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Mitteilenden).&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Rezipienten). &lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=5984</id>
		<title>Kommunikation</title>
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		<updated>2013-07-25T12:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: /* Was ist Kommunikation? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden (Anzahl der Kanäle)?&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Mitteilenden).&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages (relevant für Rezipienten). &lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: Adobe Connect, WebEx, iChat, Netmeeting, Skype, DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (21.9.2009), Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Multimediaformate&amp;diff=5928</id>
		<title>Multimediaformate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Multimediaformate&amp;diff=5928"/>
		<updated>2013-03-05T16:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Dokumentieren|Dokumentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Multimedia wird manchmal mit digital audio/visuellen Medien umschrieben. Damit wird ausgedrückt, dass Informationen bzw. Elemente der menschlichen Kommunikation, die für die visuelle oder auditive Wahrnehmung gedacht sind, in digital codierten Containern verpackt werden, damit sie gespeichert und/oder übertragen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es versteht sich fast von selbst, dass die Disziplin der Informatik für die Art und Weise der Codierung und Verpackung keinen Wildwuchs duldet, sondern schon allein wegen der Notwendigkeit des Austausches der Container zwischen Maschinen unterschiedlichen Typs, standardisierte Formate schafft; Eben Multimediaformate.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pixelgrafik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vektorgrafik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diagramme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Audio- und Videoformate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grafikformate]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Hypermedia&amp;diff=5927</id>
		<title>Hypermedia</title>
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		<updated>2013-03-05T16:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Dokumentieren|Dokumentieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hypermedia ist ein Akronym, der für die Begriffe Hypertext und Multimedia steht. Diesem Umstand entpsrechend handelt es sich bei Hypermedien um verknüpfte Knoten, deren Inhalte aus Texten, Standbildern, Tondokumenten oder Filmen (Videos) bestehen bzw. beliebige Kombinationen davon aufweisen. Implizit - obwohl nicht zwingend notwendig - wird den Hypermedien unterstellt, dass sie in digital codierter Form vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namhafteste Vertreter der Hypermedien ist das World Wide Web (WWW), weshalb sich die weiterführenden Teilkapitel auch auf Aspekte und Elemente des WWW beziehen. Die Geschichte der Hypermedien kennt aber auch innovative Systeme, die zwar nicht mit einer weltweiten Vernetzung aufwarten, aber bezüglich ihrer multimedialen Inhalte oder ihrer Programmierfähigkeit dem heutigen WWW Parole bieten konnten. So zB die Entwicklungssysteme &amp;quot;Hypercard&amp;quot; http://www.hypercard.de/index.html und &amp;quot;Supercard&amp;quot; http://www.supercard.us/index.html .}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Auszeichnungssprachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[HTML]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[CSS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Webdokumente]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Dokumentieren&amp;diff=5926</id>
		<title>Dokumentieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Dokumentieren&amp;diff=5926"/>
		<updated>2013-03-05T16:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das Lehrziel des Kapitels Dokumentieren ist das &#039;&#039;&#039;Beherrschen&#039;&#039;&#039; der Produktion bzw. der Bearbeitung von Medien (Grafiken, Fotos, Tondokumenten, Videos) in &amp;quot;Protokollqualität&amp;quot; 1), mit dem Ziel, diese in entsprechenden Dokumentationen bzw. Publikationen (Printmedien, Hypermedien, digitalen Medien, Präsentationen) zu verwerten. Des Weiteren ist es das Ziel, letztgenannte Dokumentationen bzw. Publikationen in &amp;quot;Protokollqualität&amp;quot; zu entwerfen, zu erstellen und ggfs. in internet-kompatiblen Medien zu publizieren. Diesem Thema zugrundeliegende technische, organisatorische oder rechtliche Fragestellungen gilt es zu erkennen, um im Bedarfsfalle Kontakt mit entsprechenden Experten (IT, Sicherheit, Urheberrecht, Grafik u. Design) aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Der Ausdruck &amp;quot;Protokollqualität&amp;quot; weist darauf hin, dass die Qualität der Ausarbeitung (Layout, grafisches Design, Farbgebung, Typografie) der Medien und Dokumentation NICHT an professionellen Anwendungsgebieten (Massenmedien, Werbung, PR, öffentliche Aufführungen) gemessen wird, sondern an den Anwendungsfeldern des täglichen Bedarfes. Insbesondere zielt die Qualität der Ausarbeitung auf Dokumentationen im Rahmen des Studiums ab, die auch als Grundlage für die Anwendung in späteren beruflichen Umfeldern gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|The teaching aim of the chapter documentation is to enable students to produce and edit media (graphics, photos, audio documents, videos) in protocol quality 1), with the aim of using them for corresponding documentations or publications (print media, hypermedia, digital media, presentations). A further aim is to design and create those documentations and publications mentioned above and to publish them in internet compatible media, should the occasion arise. Thereby it is important that students are able to identify underlying technical, organizational or legal matters, in order to be able to contact the right expert (IT, security, copyright, graphics and design), if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)	The term protocol quality hints at the fact that the quality of the elaboration (layout, graphic design, coloring, typography) of the media and documentation is NOT measured against professional applications (mass media, advertisements, PR, public presentations) but rather against fields of application of daily needs. Although the aimed-at quality of the documentation meets requirements within the framework of academic studies in the first place, the whole training can be regarded as a basis for the application in a subsequent professional environment, too.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hypermedia]]&lt;br /&gt;
* [[Multimediaformate]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5925</id>
		<title>Suchstrategien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchstrategien&amp;diff=5925"/>
		<updated>2013-03-05T16:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Was ist eine Suchstrategie? &lt;br /&gt;
Unter einer Suchstrategie soll die systematische Herangehensweise bei der Suche im Web verstanden werden, um etwas zu finden. Für anspruchsvolle Suchaufgaben ist es auf keinen Fall ratsam, sofort ein Suchwerkzeug, z. B. Google, auszuwählen und irgendwelche Suchbegriffe in die Suchmaschine einzugeben.}}&lt;br /&gt;
{{Englisch|What is a search strategy? A search strategy is a systematical way of searching and finding something on the internet. For high-level search-tasks it is strongly NOT recommended to use only a search tool like Google. Search strategy - &amp;quot;a generalized set of technique used in the process of determining what information you currently have, determining what information you need, and determining how to get it. Some possible strategies include controlled vocabulary searches, specific entry searches, browsing, general scanning, broad to narrow searches, adjacent item browsing, subject tracings searches, keyword searches, citation searches, literature searches, cross reference searches, and chat room questions and other direct people contact searches.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.answers.com/topic/glossary-of-library-and-information-science#S (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Suche im Web soll man sich wesentliche Fragen überlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WAS&#039;&#039;&#039; suche ich? &lt;br /&gt;
Bemerkung: Zusätzlich hilft oft die Frage: &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; liefert mir Information?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;WIE&#039;&#039;&#039; suche ich? (Suchwerkzeug)&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  WAS suche ich und WER könnte mir Information liefern?  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Suche. Analysieren Sie Ihr Suchthema, versuchen Sie Ihr Suchthema zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einstiegsbeispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Folgende Frage ist zu beantworten: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche neuen Fortschritte gibt es bei der Behandlung von Drogenmissbrauch in den USA?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hauptsuchbegriff (im Allgemeinen Hauptwörter, seltener Zeitwörter, Hilfszeitwörter oder Eigenschaftswörter) &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind die Schlüsselsuchbegriffe: &#039;&#039;&#039;Drogenmissbrauch, Behandlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aspekte des Suchthemas (Zeit, Ort, ….), die hilfreich für ein Fokussieren unserer Suche sind. &lt;br /&gt;
In unserem Beispiel: &#039;&#039;&#039;Neue Fortschritte, USA&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Als weitere Fragen ergeben sich möglicherweise:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Art von Information benötigt man? (z. B. Statistiken, Hintergrundinformation, Informationen zu Personen) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Dokumentenart benötigt man?  (z. B. Texte, Bilder, audiovisuelle Dokumente)&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es geht hier um die Entscheidung, erweitere ich den Hauptsuchbegriff oder schränke ich die Suche ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
 |Weitester Hauptsuchbegriff &lt;br /&gt;
 |Colspan=2 | Drogenmissbrauch&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Alkohol&lt;br /&gt;
 |Tabak&lt;br /&gt;
 |- &lt;br /&gt;
 |Weitere Einschränkung&lt;br /&gt;
 |Bier, Wein, Whisky&lt;br /&gt;
 |Kokain, Heroin, Zigaretten, Zigarren&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einsetzen von Synonymen:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind Synonyme für Drogen z. B. Rauschgift, Narkotikum, Opiate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallen einem keine zusätzlichen Synonyme ein, dann setzen Sie am besten eine &#039;&#039;&#039;Thesaurus-Suchmaschine&#039;&#039;&#039; (siehe Verzeichnis in obiger Tabelle) ein.&amp;lt;BR&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je genauer man weiß, was man eigentlich sucht, desto besser ist das Suchergebnis. &#039;&#039;&#039;„Sage was Du willst!“&#039;&#039;&#039; ist unsere erste Suchstrategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft hilft das Hinterfragen, &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; eigentlich Informationen zu einem bestimmten Thema liefern kann und auch daran interessiert ist, diese Informationen ins Web zu stellen. Damit bekommt man einen Anhaltspunkt, wo man mit der Suche beginnen kann. Weiters hilft uns die Frage nach dem &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; bei der Bewertung der Information, die wir im Web finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage &#039;&#039;&#039;WER&#039;&#039;&#039; gibt es grundsätzlich&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Organisationen, z. B. Universitäten, Bibliotheken, Regierungen, Unternehmen, &lt;br /&gt;
* informelle Organisationen, z. B. Interessengruppen, Diskussionsforen, Weblogs, Email-Listen,&lt;br /&gt;
* Individuen, z. B. Experten, Bibliothekare, Unternehmer, Kollegen, Freunde.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortsetzung des Beispiels:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel sind das z. B. (neben vielen anderen Möglichkeiten):&lt;br /&gt;
* Spezialabteilungen von Krankenhäusern,&lt;br /&gt;
* Hilfsorganisationen, Vereine,&lt;br /&gt;
* fachspezifische wissenschaftliche Forschungseinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Thema „Suchen im Internet“ sind Bibliotheken eine gute Anlaufstelle (z. B. die Universitätsbibliothek Bielefeld der Universität Bielefeld in Deutschland oder im amerikanischen Umfeld die University of California Berkeley Library).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WIE suche ich? – Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=290 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchanfrage&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=330 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchwerkzeug&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=110 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihre Suchanfrage ist allgemein. Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen Resultaten.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Verzeichnisse, http://directory.google.com oder http://dmoz.org oder den Katalog von Yahoo http://de.dir.yahoo.com/ bzw. http://dir.yahoo.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=80 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Sie möchten einen speziellen Überblick zu einem bestimmten Suchthema. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Verzeichnisse oder Spezialsuchmaschinen - Diese Verzeichnisse findet man z. B. unter http://www.beaucoup.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen den Umfang Ihres Themas besser verstehen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Thesaurus – Suchmaschinen, http://www.lexikon.ch/thesauri/ &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ihr Suchthema ist begrenzt. Sie wissen, was Sie suchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Große roboterbasierte Suchmaschinen, http://www.google.at, http://www.bing.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen, http://search.yippy.com, http://www.ixquick.com, http://www.yahoo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie wollen, dass Ihre Resultate in Cluster zusammengefasst werden und nicht in einer langen Liste angezeigt werden.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen http://search.yippy.com http://www.iboogie.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen ähnliche Themen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen, die die Suche von ähnlichen Seiten unterstützen, http://www.google.at http://www.ask.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=120 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen wissenschaftliche Informationen und Fachinformationen, die in Datenbanken gespeichert sind.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Deep Web: Datenbanken aus verschiedenen Fachbereichen http://www.wiso-net.de Verzeichnisse von Datenbanken findet man unter http://www.completeplanet.com&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=100 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Sie suchen nach Bildern und Videos.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen für Bilder http://www.picsearch.de http://www.flickr.com und Videos http://www.blinkx.com, http://truveo.com &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=70 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;pdf-Dokumente&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Spezielle Datentypen wie pdf: In Google: filetype:pdf &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, besonders für spezielle Suchanfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell für den amerikanischen Raum findet man weiterführende Empfehlungen unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Noodletools  http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html&lt;br /&gt;
* Internet Tutorials  http://www.internettutorials.net/choose.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis nochmals ein kurze Zusammenfassung bei der Auswahlentscheidung des geeigneten Suchwerkzeuges.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.asamnet.de/~bayerj/suchh/index.htm (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=4 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=131 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
           &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Webkataloge&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=164 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Metasuchmaschinen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=90 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Geeignet für&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Detailsuche für spezielle Informationen&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Allgemeine Information über ein Thema&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wenn Ergebnisse einer einzelnen Suchmaschine nicht ausreichen.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Funktionsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchmaschinen durchforsten ständig das Web und speichern Überschriften und Teile der Inhalte auf dem Server. (Volltextsuche).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Redakteure prüfen Webseiten und ordnen ihnen Schlagwörter zu (hierarchische Anordnung der Schlagwortkataloge).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Durchsuchen von mehreren Volltextsuchmaschinen,  Webkatalogen und Datenbanken. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Suchstrategie&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Suchbereich möglichst genau formulieren, mehrere Begriffe miteinander verknüpfen (logische Operatoren), Suchergebnis schrittweise eingrenzen!&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Vorgegebenen Rubriken Schritt für Schritt folgen oder Schlagwörter eingeben und in den gefundenen Unter-Rubriken weitersuchen. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Viele präzise Begriffe eingeben und diese entsprechend verknüpfen; Ergebnisliste eingrenzen; evtl. Wechsel zu einem der abgefragten Suchdienste. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Schnelle und einfache Ergebnisse; Möglichkeit der Eingrenzung und Spezifizierung der Anfrage.  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Fast alle Treffer betreffen wirklich das eingegebene Stichwort;&lt;br /&gt;
wenig Blindgänger; differenzierter Überblick über Angebot des WWW. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Riesiger Datenbestand, der zeitsparend durchsucht werden kann. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=150 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Zu viele und unbrauchbare Treffer bei zu allgemeinen Anfragen;&lt;br /&gt;
genaue Kenntnis der Verknüpfungsregeln nötig. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Nicht immer aktuelle Ergebnisse; Qualität von Redakteuren abhängig; Suche nach speziellen Wörtern oft erfolglos. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Abhängigkeit der Ergebnisse von Qualität der abgefragten Suchdienste;&lt;br /&gt;
unspezifische Anfragen liefern zu viele bzw. unbrauchbare Treffer. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und noch ein Beispiel:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Fragestellung &#039;&#039;„Für welche Suchaufgabe eignet sich welches Suchwerkzeug?&amp;quot;&#039;&#039; zu veranschaulichen, sei dies konkret an folgender Aufgabenstellung skizziert. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Formulierung der Aufgabenstellung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verfasse ein Referat in englischer Sprache zum Thema „Einführung in das Suchen und Finden im Internet“. Berücksichtige dabei die bereits vorgestellten Strategien und suche ein geeignetes Suchwerkzeug für diese Aufgabenstellung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorgangsweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten einen Überblick über Ihr Suchthema erhalten. Sie wollen eine limitierte Anzahl von qualitativen englischsprachigen Resultaten. Dazu eignen sich, entsprechend unserer obigen Empfehlung, allgemeine Verzeichnisse, z. B. der Webkatalog von Yahoo oder das &amp;quot;dmoz-Verzeichnis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir wählen dazu den Webkatalog von Yahoo als Beispiel aus und führen dies konkret aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 1: &#039;&#039;&#039;Suchen in der hierarchischen Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Wähle die Hauptkategorie &amp;quot;Computer &amp;amp; Internet&amp;quot;!&lt;br /&gt;
# Wähle in der ausgewählten Hauptkategorie die Unterkategorie „Internet“ aus!&lt;br /&gt;
# Wähle nun „World_Wide_Web“ aus! &lt;br /&gt;
# Gehe auf „Searching the Web“! &lt;br /&gt;
# Sie können nun aus weiteren Bereichen zur Themenstellung auswählen: z. B. How to Search the Web, Search Engines and Directories, Best of the Web, …(Bemerkung: Besonders qualitativ hochwertige Links sind zusätzlich angeführt, wie z. B. in unserem Fall das Suchportal „Search Engine Watch“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2: &#039;&#039;&#039;Eingeben von Schlagwörtern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eingabe des Schlagwortes „Searching“ in die Suchmaske erhält man neben anderen Rubriken sofort als erste Rubrik „Searching the Web &amp;gt; How to Search the Web“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Bei einem anderen Schlagwort ergeben sich natürlich andere Untergruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Möglichkeiten der Verfeinerung einer Suche  für eine große roboterbasierte Suchmaschine exemplarisch am Beispiel Google &#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt; http://www.googleguide.com/advanced_operators_reference.html (letzter Zugriff 14. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=2 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Basic Examples&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=200 HEIGHT=20 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;This Search&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=250 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Finds Pages Containing &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=25 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;biking italy.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the words &#039;&#039;&#039;biking&#039;&#039;&#039; and &#039;&#039;&#039;Italy&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;recycle steel OR iron&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information on recycling steel &#039;&#039;&#039;or&#039;&#039;&#039; recycling iron &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;”I have a dream”&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the exact phrase &#039;&#039;&#039;I have a dream&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;salsa -dance&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;the word &#039;&#039;&#039;salsa&#039;&#039;&#039; but NOT the word &#039;&#039;&#039;dance&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Louis +I France&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;information about &#039;&#039;&#039;Louis&#039;&#039;&#039; the First (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;), weeding out other kings of &#039;&#039;&#039;France&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;castle ~glossary&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;glossaries&#039;&#039;&#039; about &#039;&#039;&#039;castles&#039;&#039;&#039;, as well as &#039;&#039;&#039;dictonaries&#039;&#039;&#039;, lists of &#039;&#039;&#039;terms&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;terminology&#039;&#039;&#039;, etc. &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;fortune-telling&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;all forms of the term, whether spelled as a single word, a phrase, or hyphenated &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=30 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&#039;&#039;&#039;define:&#039;&#039;&#039;imbroglio&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt; &lt;br /&gt;
             &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;definitions of the word &#039;&#039;&#039;imbroglio&#039;&#039;&#039; from the Web &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erweiterten Suche unter www.google.at werden viele dieser Möglichkeiten in einfacher Form  als Eingabeformular angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Google_ErweiterteSuche.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Google - Erweiterte Suche &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen kann sehr “unvorhersehbar“ sein. Einige Suchaktionen liefern zu viel Information und manchmal findet eine noch so gut durchdachte Anfrage trotzdem nicht ausreichende Information.&lt;br /&gt;
Es stellt sich heraus, dass gutes Suchen im Internet in der Regel ein iterativer Prozess ist. Man wird gezwungen die Suche zu &amp;quot;verfeinern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfeinerung der Suche ==&lt;br /&gt;
Es ist erforderlich, den Suchvorgang immer wieder “anzupassen” und zu „verbessern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erprobte Strategien für das Nachjustieren einer Suche, wo man entweder zu viel oder zu wenig gefunden hat: &amp;lt;ref&amp;gt; übersetzt aus http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/pg5.html (letzter Zugriff 24. 8. 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorgangsweise&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=195 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ergebnisse einschränken&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Erweiterte Ergebnisse&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;SUCHKOMPONENTEN&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Füge Suchkomponenten hinzu (mit einer AND-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne einige Suchkomponenten. Finde die wichtigste Suchkomponente heraus.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHBEGRIFFE &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Entferne bestimmte Suchbegriffe (besonders ungenaue, abstrakte, mehrdeutige, zu allgemeine Suchbegriffe).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Füge Suchbegriffe hinzu (mit einer OR-Verknüpfung).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=130 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; SUCHFOKUSSIERUNG &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Enge die Suche auf einen ganz bestimmten Aspekt ein (z. B. Datum, Sprache, …).&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt; Erweitere den Suchvorgang vom Hauptbegriff zum Oberbegriff oder von einem Spezialbereich auf einen allgemeinen Bereich.&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassender Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zusammenfassenden Überblick über die eben beschriebene Vorgehensweise gibt folgende Abbildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Vorgehensweise.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Vorgehensweise&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://liblearn.osu.edu/tutor/les4/, (letzter Zugriff 5.8.2009) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung: Es ist hilfreich, die Kommentare zu dieser Abbildung aus dem englischsprachigen Suchratgeber selbst durchzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchratgeber&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Suchratgeber sind einerseits http://www.suchfibel.de oder das Suchportal http://www.searchenginewatch.com.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Gute Suchratgeber findet man auch bei Bibliotheken: &lt;br /&gt;
* Suchmaschinentutorial von der Universitätsbibliothek der Universität Bielefeld http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/  &lt;br /&gt;
* Verzeichnis von Internet Guides and Search Tools von lli.org http://lii.org/pub/subtopic/2718&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr umfangreiche Liste mit vielen Suchratgebern finden Sie im Einkaufsleuchtturm unter http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=202 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie einen Überblick zum Thema Suchen im Internet, so finden Sie viele Quellen unter http://einkauf.oesterreich.com/info/fhitliste_public.asp?topx=10&amp;amp;cat=4  (häufig ausgewählte Links aus dem Einkaufsleuchtturm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.berkeley.edu/TeachingLib/Guides/Internet/Strategies.html Recommended Search Strategy - University of California Berkeley Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.internettutorials.net/choose.asp How to Choose a Search Tool - Laura B. Cohen]&lt;br /&gt;
* [http://www.noodletools.com/debbie/literacies/information/5locate/adviceengine.html Choose the Best Search for Your Information Need - NoodleTools, Inc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (27. 2. 2012), Suchstrategien (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5924</id>
		<title>Suchwerkzeuge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Suchwerkzeuge&amp;diff=5924"/>
		<updated>2013-03-05T16:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Recherchieren|Recherchieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Welche Suchwerkzeuge gibt es? &lt;br /&gt;
Internetsuchdienste können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Grundlegend unterscheidet man, ob es sich um eine manuell (von Menschen) erstellte Dokumentensammlung (z. B. Social Bookmark-Dienste, Internet-Verzeichnisse bzw. Webkataloge) oder auf der anderen Seite um ein rein maschinelles System (daher der Name &amp;quot;Suchmaschine&amp;quot;), d. h. algorithmenbasiertes automatisches System, handelt (z. B. große roboterbasierte Suchmaschinen, Metasucher).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters unterscheiden wir, ob es sich um einen Universalsuchdienst oder einen Spezialsuchdienst handelt. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“).}} &lt;br /&gt;
{{Englisch|What sort of search tools are there anyway?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Web search tools can be categorised as follows:&lt;br /&gt;
At first you can distinguish between a human based collection of documents (e.g. social bookmark services, web directories or subject directories) or a non-human coordinated set of programs (e.g. Search Engines, MetaSearch Tools).&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furthermore you have universal search services or &amp;quot;Specialty Search Engines&amp;quot;.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
A big part of the internet is serviced with databases, not accessable with common search engines (&amp;quot;Deep Web&amp;quot;, &amp;quot;Invisible Web&amp;quot;).}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbemerkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell aufgebaute Link-Sammlungen waren der Beginn bei den Suchdiensten im WWW. Wir werden daher vorerst Linksammlungen/Internetverzeichnisse (in hierarchisch strukturierter Form auch Webkatalog genannt) sowie Social Bookmarkdienste für manuell erstellte Suchdienste erläutern. Große roboterbasierte Suchmaschinen und Metasuchmaschinen für rein maschinelle Systeme werden anschließend behandelt. Spezialsuchmaschinen gibt es für viele Anwendungsbereiche, sie sind, obwohl besonders interessant, eher wenig bekannt. Nachschlagewerke, Fachdatenbanken und Bibliothekskataloge sind weitere Suchdienste, im engeren Sinn aber keine Suchmaschinen. Große Bereiche des Internet werden von Datenbanken abgedeckt, die mit einer allgemeinen Suchmaschine nicht erreichbar sind („Deep Web“, „Invisible Web“). Es handelt sich hierbei in erster Linie um themenspezifische Datenbanken, die erst über Anfragen dynamische Webseiten generieren. Die Anfragen können über das Web gestellt werden, die Seiten werden aber von den Suchmaschinen nicht indiziert. Der größte Teil des „Deep Web“ ist kostenfrei zugänglich, es gibt aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Suchdiensten und Hosts. Man schätzt, dass das „Invisible Web“ für den Wissenschaftsbereich eine Größe von zwischen 20 und 100 Milliarden Dokumenten ausmacht. &amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lewandowski and Philipp Mayr, Exploring the Academic Invisible Web, in: Library Hi Tech, 2006, Volume 24, Issue 4, S. 529 – 539&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linksammlungen / Internetverzeichnisse, Webkataloge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig sammelte man Adressen von Webseiten im WWW in einem Internetverzeichnis. In einfachster Form entstand eine Linkliste. In einem Internetverzeichnis werden die Internetseiten von Menschen aufbereitet. Eine Person oder ein ganzes Redaktionsteam wählt Internetseiten aus. Dabei wird die Internetseite meist einer Prüfung unterzogen. Nach bestandener Qualitätsprüfung wird die Seite im Internetverzeichnis unter einem oder mehreren Themengebieten gespeichert. Bei sehr umfangreichen Verzeichnissen hat sich eine &#039;&#039;&#039;hierarchische Gliederung der Themengebiete&#039;&#039;&#039; bewährt, man spricht dann von einem &#039;&#039;&#039;Webkatalog&#039;&#039;&#039;. Der älteste und sehr umfangreiche Webkatalog ist die Virtual Library (siehe http://vlib.org/). In manchen Verzeichnissen werden die Internetseiten auch bewertet, besonders &amp;quot;gute&amp;quot; Seiten werden z. B. mit einem Sternchen oder einer Lesebrille gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung illustriert den konzeptionellen Aufbau von Webkatalogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Webkatalog_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Aufbau von Webkatalogen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M.,  Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S. 19 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist das Open Directory Project mit dem dmoz-Verzeichnis (siehe http://dmoz.org/). Es handelt sich dabei um den größten Webkatalog, den es derzeit im WWW gibt. &amp;quot;Im Juni 2009 verzeichnete das ODP über 4,5 Millionen Einträge – über 500.000 davon im deutschsprachigen Teil des Katalogs. Diese sind in über 700.000 Kategorien sortiert. Seit der Gründung des Projektes haben mehr als 80.000 Editoren zum Wachstum des Verzeichnisses beigetragen.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Directory_Project (7.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Inhalt des Google-Verzeichnisses entspricht dem dmoz-Verzeichnis und ist mit der Page-Rank-Technologie von Google erweitert worden. Im deutschsprachigen Teil des dmoz-Verzeichnisses (http://www.dmoz.org/World/Deutsch/) findet man 16  Hauptkategorien  (z. B. Computer, Wirtschaft, Internet, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur usw.).&lt;br /&gt;
In der Hauptkategorie (z. B. &amp;quot;Internet&amp;quot;) findet man Unterkategorien (z. B. &amp;quot;Suchen&amp;quot;), dann weitere Unterkategorien  (z. B. &amp;quot;Verzeichnisse&amp;quot;) sowie Querverweise auf ähnliche Themengebiete (z. B. &amp;quot;Wissen&amp;quot;) und wieder weitere Unterkategorien (z. B. Open Directory Project). Um nun eine Seite in einem Internetverzeichnis zu finden, können Sie sich entweder von einer Hauptkategorie bis zu einem Themengebiet durchklicken (das sogenannte Browsing) oder das Internetverzeichnis über eine eingebaute Suchmaschine durchsuchen.&lt;br /&gt;
Es existieren große Webkataloge, die versuchen, das ganze WWW abzudecken. Daneben gibt es viele spezialisierte Kataloge, die sich auf ein Land, z. B. Deutschland, oder mehrere Themen beschränken (http://www.music.de bietet z. B. nur Links zur Musikszene in Deutschland). Die spezialisierten Kataloge werden wir im Kapitel &amp;quot;Spezialisierte Suchdienste&amp;quot; noch näher erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute internationale Beispiele für Kataloge sind &lt;br /&gt;
* Verzeichnis http://dmoz.org&lt;br /&gt;
* Yahoo! Directory  http://dir.yahoo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter deutscher Webkatalog:&lt;br /&gt;
* Web.de http://dir.web.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beispiele für von Bibliotheken gepflegte Kataloge mit qualitativ hochwertigen Inhalten: &lt;br /&gt;
* ipl2 Librarian service  http://www.ipl.org/ &lt;br /&gt;
* Deutsche Internetbibliothek  http://www.internetbibliothek.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Auswahl ist aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch als die automatische Indexierung in Suchmaschinen, daher sind diese Verzeichnisse auch viel kleiner als die Indexe der Suchmaschinen. Wenn das größte Verzeichnis etwa 4,5 Millionen Internetseiten umfasst, ist es von der Anzahl der Links im Vergleich zu einer großen Suchmaschine um mindestens den Faktor 10.000 kleiner. Meist sind Internetverzeichnisse jedoch noch deutlich kleiner und bestehen nur aus wenigen tausend ausgewählten Internetseiten. Allerdings können Sie in einem Internetverzeichnis auch Adressen finden, die von Suchmaschinen - technisch bedingt - nicht gefunden werden können. Da es sich in der Regel um bewertete Information handelt, ist die Qualität der Information höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend sollen wesentliche Vor- und Nachteile von Internetverzeichnissen erläutert werden:&amp;lt;ref&amp;gt; http://sprint.informationswissenschaft.ch/allgemeine-suche/suchverfahren/katalog-verzeichnis/ (16.3.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Webkataloge eignen sich sehr gut für den Einstieg in bestimmte Themen und geben einen ersten Überblick in das Thema.&lt;br /&gt;
* Die redaktionelle Aufarbeitung sichert eine minimale Qualität der ausgewählten Webinhalte.&lt;br /&gt;
* Die Einteilung erfolgt durch thematische und hierarchische Prinzipien. Dadurch bieten Webkataloge Kontextinformationen.&lt;br /&gt;
* Oftmals erfassen Webkataloge eine Vielzahl von hochwertigen (Fach-)Datenbanken, deren Inhalte Suchmaschinen verschlossen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bei Webkatalogen fehlt oft ein standardisiertes Regelwerk für die Einordnung. Der hierarchische Aufbau ist von Webkatalog zu Webkatalog unterschiedlich.&lt;br /&gt;
* Die Katalogpflege ist sehr aufwändig, vor allem um die Inhalte zu erschließen und jeweils zu aktualisieren. &lt;br /&gt;
* Webkataloge decken nur einen Bruchteil des gesamten Webs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social Bookmarkdienste oder Tagging Communities ==&lt;br /&gt;
Mit dem Entwicklungstrend Web 2.0 wurden Social Bookmarkdienste populär. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die in einem Netz mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern gemeinschaftlich erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmarkdienste wurden für das Sammeln von Links geschaffen. Bekannte Beispiele im internationalen Raum sind Del.icio.us, im deutschsprachigen Raum Mister Wong. &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einem Webkatalog geschieht das gemeinsame Indexieren der Links ohne strukturelle oder inhaltliche Vorgaben und Kontrolle. Das heißt, es existiert keine Ordnungshierarchie. Die Webseiten werden mit freien Schlagworten, so genannten Tags versehen, welche gesammelt eine Folksonomy bilden. Eine Tag-Cloud ist dann eine Visualisierung mehrerer Tags. Kommentierte Bookmarks, die frei verschlagwortet wurden, können dann anderen Benutzern zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise der Social Bookmarkdienste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_SocialBookmarkdienste_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 2: Aufbau von Social Bookmarkdienste&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg 2009, S.25 &amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Social Bookmarkingdienste sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mister Wong http://www.mister-wong.de/&lt;br /&gt;
* delicious http://delicious.com/&lt;br /&gt;
* Top 20 Most Popular Social Bookmarking Websites http://www.ebizmba.com/articles/social-bookmarking-websites&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große roboterbasierte Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Suchmaschine besteht aus verschiedenen automatisch arbeitenden Programmen, die aufeinander abgestimmt sind und roboterbasierte Verfahren der Dokumentbeschaffung verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert eine Suchmaschine?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchmaschinen bestehen im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente beschäftigt sich mit der Dokumentbeschaffung. Eine weitere Komponente dient der Inhaltserschließung sowie einer Komponente, welche die Ergebnismenge und deren Sortierung in Bezug zu den gestellten Suchanfragen determiniert.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; vgl. Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 28 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Suchmaschine durchsucht das Internet nicht dann, wenn der Benutzer eine Suchanfrage stellt. Bei den Milliarden von Dokumenten im Internet würde das viel zu lange dauern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Suchmaschinen arbeiten, wird in einfacher animierter Form bei www.learnthenet.com erklärt (siehe http://www.learnthenet.com/english/animate/search.html).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Beschreibung zur Funktionsweise einer Suchmaschine ist aus http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/suche/ im Tutorial zur Suche entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Aufbau einer Suchmaschine soll hier anhand einer schematischen Darstellung demonstriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Systemaufbau_Suchmaschine.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 3: Systemaufbau einer Suchmaschine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragenbearbeitung läuft zunächst als ein einfacher Zugriff auf eine Index-Datenbank ab. Der Nutzer gibt auf einem Web-Formular die Suchbegriffe ein, diese werden dann von der Suchmaschine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Benutzerschnittstelle (Interface) ist das Formular und die Webseite, die der Benutzer sieht.&lt;br /&gt;
* Der Stichwortindex ist eine große Datenbank.&lt;br /&gt;
* Der Suchroboter durchstöbert dauernd das WWW und indexiert dabei gefundene Seiten, d. h. er nimmt die Seiten in einem Stichwortverzeichnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchroboter beginnt seine Wanderung bei bekannten Web-Seiten und folgt dann allen Links, die er auf diesen Seiten findet. So &amp;quot;durchforscht&amp;quot; er immer größere Bereiche des Webs. Er analysiert dabei alle Seiten. Den Prozess nennt man Indexierung, die Datenbank der Suchmaschine nennt man auch Index. Der Suchroboter nimmt dabei alle Seiten, die er auf seinem Weg findet, in seinen Index auf. Je nach Suchmaschine indexiert er nur Titel und die ersten paar Zeilen jedes Dokuments oder gleich das ganze Dokument. Große Suchmaschinen erfassen Unmengen von Web-Seiten. Ein Crawler kann einige Milliarden Seiten pro Tag indexieren. Im Juli 2008 umfasste der Index von Google laut Wikipedia &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Google#cite_note-17 (14. 8. 2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;  bereits 1 Billion Dokumente (gepostet von Jesse Alpert &amp;amp; Nissan Hajaj, Software Engineers, Web Search Infrastructure Team im offiziellen Googleblog &amp;lt;Ref&amp;gt; http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html (14. 8.2009) &amp;lt;/Ref&amp;gt;). Google gibt keine aktuellen Zahlen zum Index bekannt. Mit großer Sicherheit kann man davon ausgehen, dass es hunderte Milliarden Seiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crawler können nur Internetseiten indexieren, die über einen Link erreichbar sind. Es entgehen ihnen aber viele Seiten - eben alle, die nicht über einen Link erreichbar sind oder die in irgendeiner Weise gegen Zugriffe geschützt sind. „Suchmaschinen finden selten topaktuelle Inhalte. Ein Suchroboter benötigt einige Zeit, bis er das WWW durchstöbert hat und mit der Suche wieder von vorne beginnt (z. B. 1 Monat). Es kann auch passieren, dass die Suchmaschine auf eine Seite hinweist, die der Suchanfrage gar nicht entspricht. Dann hat der Autor der Seite den Inhalt seit dem letzten Besuch des Suchroboters geändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Bei Suchmaschinen sehr wichtig ist das sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ranking&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ein Verfahren, das bestimmt, in welcher Reihenfolge die zum gesuchten Begriff gefundenen Webseiten ausgegeben werden. Sucht man beispielsweise bei einer der großen Suchmaschinen, etwa Google, nach einem populären Begriff wie MP3, so bekommt man hunderte Millionen Treffer – alle Seiten, die den Begriff MP3 irgendwo im Text enthalten. Es ist offensichtlich, wie wichtig es ist, ein Verfahren zu finden, um relevante Webseiten möglichst weit oben zu platzieren. Aus Sicht eines Webmasters hingegen ist es entscheidend, seine eigene Seite weit nach oben zu bringen, um viel &amp;quot;Traffic&amp;quot; zu erhalten. Der genaue Ranking-Mechanismus ist das jeweils bestgehütete Geheimnis der Suchmaschinen.&amp;quot; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.suchmaschinentricks.de (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl es zwar viele Suchmaschinen gibt, haben es nur wenige wirklich geschafft, von den Anwendern wahrgenommen zu werden. Zu den führenden Suchmaschinen gehören Google, Yahoo und die Suchmaschine Bing von Microsoft. Die hohe Dominanz von Google führte Anfang August 2009 zu einer Ankündigung einer Kooperation von Yahoo und Microsoft. Die Partner hatten vereinbart, dass Yahoo seine Suchmaschine einstellt und die neue Microsoft-Suche Bing nutzt. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. &amp;lt;Ref&amp;gt; http://de.biz.yahoo.com/05082009/345/kooperation-microsoft-yahoo-haelt-mehrere.html (14. 8. 2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen von Suchmaschinen sind in der folgenden Abbildung ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Searchengine_Relationship_Chart.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 4: Searchengine Relationship Chart&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; http://www.bruceclay.com/serc_histogram/histogram.htm, (15.8.2009)&amp;lt;/Ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Suchmaschinen versuchen das ganze WWW abzudecken (z. B. http://www.bing.com), andere spezialisieren sich auf einen bestimmten Teil des WWW (z. B. Moose). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten großen internationalen Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Google  http://www.google.at&lt;br /&gt;
* Yahoo! http://www.yahoo.com&lt;br /&gt;
* Bing - Suchmaschine von Microsoft  http://www.bing.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gute österreichische Suchmaschine ist http://www.moose.at/.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metasuchdienste &amp;amp; Metasuchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen und Kataloge weiterleitet, die Ergebnisse sammelt und entsprechend aufbereitet. Metasuchmaschinen brauchen daher keinen eigenen Index. Um zu sinnvollen Ergebnissen zu kommen, müssen doppelte Treffer, also solche, die bei mehreren Suchmaschinen gefunden werden, aussortiert werden. Zur Bewertung der Ergebnisse ist die Aufstellung eines eigenen internen Rankings notwendig. Die Ergebnisse werden dann einheitlich, wie in einer Suchmaschine, dargestellt. Die älteste Metasuchmaschine, die auch international einen hohen Bekanntheitsgrad hat, ist der Metacrawler. Der Metacrawler wurde vom Computer Science Departement der Universität von Washington entwickelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann das Angebot durchsuchbarer Quellen erweitert werden. So nutzt die leistungsstarke Metasuchmaschine Clusty auch die freie Enzyklopädie Wikipedia, ebay sowie Weblogs und Nachrichtendienste.  Weiters bietet diese Metasuchmaschine auch interessante Zusatzfunktionen wie ein Clustering der Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache WWW-Seite mit mehreren Suchmasken verschiedener Suchmaschinen ist keine Metasuchmaschine.&lt;br /&gt;
Die folgende Abbildung gibt die Funktionsweise von Metasuchdiensten wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metasuchmaschinen_Funktionsweise_1.jpg]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 5: Funktionsweise von Metasuchmaschinen&#039;&#039; &amp;lt;Ref&amp;gt; Griesbaum, J / Bekavac, B. / Rittberger, M., Typologie der Suchdienste im Internet, Heidelberg, 2009, S. 44 &amp;lt;/Ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Metasuchmaschine spart man sich Zeit durch die gleichzeitige Suche in vielen verschiedenen Suchdiensten. Einschränkungen gibt es bei Suchfunktionen (kleinster gemeinsamer Nenner bei der Verwendung bestimmter Operatoren). Die Trefferqualität ist so gut wie die Trefferqualität der verwendeten Suchdienste, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass nur eine eingeschränkte Anzahl von Treffern für die Metasuchmaschine verwendet werden kann. Schwierig ist das Ranking der gemischten Treffermenge. Da die Rankingwerte der einzelnen Suchdienste unterschiedlich und die Verfahren meist nicht offiziell bekannt sind, wird die Treffermenge meist nach den Suchdiensten gruppiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metasuchdienste sind besonders gut geeignet für Informationsprobleme, bei denen man genau weiß, was man will. Bei sehr spezifischen Informationsanfragen weisen einzelne Suchdienste in der Regel nur wenige Treffer auf. Metasuchdienste bündeln diese Ergebnisse und beinhalten Suchdienste oder spezielle Datenbanken, die sonst nicht verbreitet bzw. bekannt sind. Bei der Darstellung der Ergebnisse kann die Visualisierung der Ergebnisse eine Hilfestellung sein (z. B. bei Searchcrystal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Metasuchmaschinen:&lt;br /&gt;
* Yippy  http://search.yippy.com/&lt;br /&gt;
* Ixquick  http://www.ixquick.com &lt;br /&gt;
* Dogpile  http://www.dogpile.com &lt;br /&gt;
* Metacrawler http://www.metacrawler.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste deutsche Metasuchmaschine:&lt;br /&gt;
* Metager  http://www.metager.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialsuchmaschinen und Suchmaschinenverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialsuchmaschinen sind eine interessante Ergänzung einer großen allgemeinen Suchmaschine. Durch die Einschränkung auf ein bestimmtes Themengebiet oder auf Dokumentenmerkmale (z. B. Datentyp) gelingt es in der Regel besser, für eine bestimmte Zielgruppe genauere Ergebnisse zu erzielen.  Dieser Bereich wird dann häufig vollständiger indexiert als von einer allgemeinen Suchmaschine. Spezialsuchmaschinen bieten häufig auch mehr Suchmöglichkeiten an, die auf diesen Bereich optimiert sind. In einer Spezialsuchmaschine für Filme gibt es z. B. die Möglichkeit, direkt nach Filmtiteln, Regisseuren, Schauspielern oder Charakteren zu suchen. Spezialsuchmaschinen eignen sich daher besonders gut, wenn sie nur einen bestimmten Bereich im Internet durchsuchen wollen.&lt;br /&gt;
Beschäftigt man sich mit einem speziellen Thema, sind spezielle Verzeichnisse ein guter Einstieg in das jeweilige Thema. Für beinahe jedes Thema gibt es schon spezielle Suchverzeichnisse bzw. Suchmaschinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grober Überblick Spezialsuchmaschinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unmöglich, einen kompletten Überblick über die gesamte Landschaft der Spezialsuchmaschinen zu geben. Eine Hilfestellung dazu geben Verzeichnisse von Spezialsuchmaschinen.&lt;br /&gt;
searchenginewatch.com/2156351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten internationalen Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Beaucoup  http://www.beaucoup.com &lt;br /&gt;
* Complete Planet  http://www.completeplanet.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Verzeichnisse  http://einkauf.oesterreich.com/info/cat_detail.asp?cat=508  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgewählte Bereiche der Spezialsuche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Suchmaschinen&lt;br /&gt;
* Scirus – for scientific information  http://www.scirus.com  &lt;br /&gt;
* Science Direct http://www.sciencedirect.com &lt;br /&gt;
* Vascoda - Internetportal wissenschaftliche Informationen  http://www.vascoda.de/&lt;br /&gt;
* Fachinformation Technik und Naturwissenschaft  http://www.getinfo-doc.info/ &lt;br /&gt;
* LLEK Wissenschaftliche Suchmaschinen  http://www.llek.de&lt;br /&gt;
* Google Scholar – durchsucht wissenschaftliche Server  http://scholar.google.at/ &lt;br /&gt;
* Directory of Open Acess Journals  http://www.doaj.org/&lt;br /&gt;
•	&lt;br /&gt;
Nachrichtensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Newssuche http://www.paperball.de&lt;br /&gt;
* Google News  http://news.google.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogsuchmaschinen &lt;br /&gt;
* Technorati  http://technorati.com &lt;br /&gt;
* Deutsche Suchmaschine für Weblogs  http://www.blog-sucher.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personensuchmaschinen&lt;br /&gt;
* Personensuche Österreich  www.123people.at &lt;br /&gt;
* Weitere Personensuchmaschine  www.yasni.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Techniksuchmaschine  http://www.sjn.de&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnis von Portalen - themenspezifisch und länderspezifisch http://www.worldjump.com/ &amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine bzw. Datenbank für Filme, MovieDatabase  http://www.imdb.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libdex – Worldwide Index of Library Cataloges  http://www.libdex.com/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medizinsuchmaschine  http://www.medsuch.de &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Suchmaschine für Juristen http://www.jura-lotse.de/ &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verzeichnisse von weltweiten Telefonbücher http://www.telefonbuch.com &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen und Magazine http://www.metagrid.de/ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für verschiedenste Themenbereiche im Bibliotheksbereich&amp;gt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
HBZ-Werkzeugkasten  http://digilink.digibib.net/wk/links.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archivsuchmaschinen: A digital library of internet sites http://www.archive.org &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipp: Gute Einstiegsseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Fahrplan für LOTSE Wirtschaftswissenschaften – Wählen Sie Ihren Einstieg! &lt;br /&gt;
http://lotse.uni-muenster.de/wirtschaftswissenschaften/index-de.php&lt;br /&gt;
New York Times Newsroom Guide to Useful Web Sites:&lt;br /&gt;
http://topics.nytimes.com/top/news/technology/cybertimesnavigator/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suchmaschinenverzeichnisse - Suchmaschinen über Suchmaschinen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste allgemeine Verzeichnis im deutschsprachigen Raum: &lt;br /&gt;
* Klug suchen http://www.klug-suchen.de &lt;br /&gt;
Weitere deutsche Suchmaschinenverzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Suchmaschinen im Sucharchiv http://www.suchmaschinenindex.de&lt;br /&gt;
* Suchlexikon http://www.suchlexikon.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
* Searchenginecolossus  http://www.searchenginecolossus.com/&lt;br /&gt;
* Pandia Powersearch  http://www.pandia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenbanken und Tools für wissenschaftliche Recherchen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Katzlinger Elisabeth und Robert Zlabinger, Suche im Internet, in Skriptum Informationsverarbeitung 1, Manfred Pils (Hrsg.), 10. Auflage März 2008, S. 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Internet sind verschiedene Datenbanken, zum Teil kostenlos, erreichbar, die für das wissenschaftliche Arbeiten notwendig sind. Ein empfehlenswerter Ausgangspunkt dafür ist die Homepage der Universitätsbibliothek Linz. Diese bietet via Internet den Zugang bzw. einen Link u.a. zu folgenden Datenbanken&lt;br /&gt;
* Katalogdatenbanken: Diese umfassen die Bestände der Bibliothek. Der Verbundkatalog umfasst weiters die Bestände der Bibliotheken des Österreichischen Bibliothekenverbundes. &lt;br /&gt;
* Die elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) umfasst die Titel (nicht den Inhalt) von beinahe 20.000 Zeitschriften, die online verfügbar sind. Für jede Zeitschrift wird dargestellt, ob deren Inhalte a) generell online zugänglich sind, b) nur über das Universitätsnetz bzw. bestimmte Computer an der Universität (d. h. die Universität Linz hat eine Lizenz), oder c) nicht zugänglich sind (aber ev. sind die Abstracts für eine Suche verfügbar).&lt;br /&gt;
* Manche wissenschaftliche Verlage bieten eine Volltextsuchmöglichkeit und den Zugang zu ausgewählten bzw. allen Zeitschriftenartikeln an (z. B. die ScienceDirect Datenbank des Elsevier-Verlages). &lt;br /&gt;
* Möchte man eine Suche über Zeitschriften verschiedener Fachrichtungen und Verlage durchführen, gibt es wieder spezielle Datenbanken, die dies ermöglichen. Wie z. B. die INSPEC Datenbank für Naturwissenschaften. Diese sind ebenfalls online zugänglich. Idealerweise geben die Suchergebnisse an, ob ein gesuchter Artikel im Zeitschriftenbestand der betreffenden Bibliothek vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Von besonderer Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten sind die „ISI-Datenbanken“, die zusätzlich zu den üblichen Suchfunktionen die Suche nach Zitaten (!) ermöglichen. In Ermangelung der allgemeinen Verfügbarkeit kann auf http://scholar.google.com zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
Zum Vereinfachen der Organisation der gefundenen Literaturquellen ist das Programm EndNote ein De-Facto-Standard. Es ermöglicht nicht nur die Organisation der Literatur, sondern auch den direkten Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, sodass eine Suchanfrage mehrmals verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Für die Suche „im Internet“ (d.h. nicht unter Verwendung der erwähnten wissenschaftlichen Datenbanken) gibt es Programme, die die Verwendung von Suchmaschinen und die Organisation der Suchresultate wesentlich erleichtern, wie beispielsweise Copernic. Dieses Tool ermöglicht Suchstrategien, die mit der alleinigen Verwendung von (Meta-)Suchmaschinen (noch) nicht möglich sind. (Anmerkung: Von den in diesem Absatz beschriebenen Programmen sind voll funktionsfähige Trial-Versionen im Internet verfügbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://liblearn.osu.edu/tutor/ net.TUTOR der Ohio State University Libraries]&lt;br /&gt;
* [http://www.suchfibel.de/ Die Suchfibel. Alles über Suchmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zlabinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (27. 2.2012), Suchwerkzeuge (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispielvariation&amp;diff=5923</id>
		<title>SQL-Beispielvariation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispielvariation&amp;diff=5923"/>
		<updated>2013-03-05T16:34:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Lerneinheit &amp;quot;SQL-Beispielvariation&amp;quot; dient der vertiefenden Erläuterung der Aggregation mittels GROUP BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschiedliche Aggregationsstufen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Beispiele liefern Ergebnisse mit &#039;&#039;&#039;unterschiedlichen Verdichtungsstufen (Aggregationsstufen) der Kennzahl Umsatz&#039;&#039;&#039;, beginnend mit der Auflistung der Umsätze je Auftrag, fortgesetzt mit den Umsätzen je Kunde und abschließend mit den Umsätzen je Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Logik der Verdichtung ist abzuleiten, dass den Ergebnissen unterschiedliche Merkmale (Felder) beizufügen sind. In der Regel macht es keinen Sinn, Merkmale einer niedrigeren Aggregationsstufe als für die Verdichtung gewählt, in die Merkmalsliste aufzunehmen. So liefert z. B. das Merkmal &amp;quot;Auftragsnummer&amp;quot; in der Ermittlung der Umsätze je Kunde wenig Information, da Kundenumsätze in der Regel aus der Summe mehrerer Aufträge gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Treffer verringert sich, je höher die Aggregationsstufe ist. Die ermittelten Werde dagegen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umsätze je Auftrag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr AS &#039;Kundennr.&#039;, Kunde.Nachname, Auftrag.Nr AS &#039;Auftragsnr.&#039;, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS &#039;Umsatz&#039;&lt;br /&gt;
FROM Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Auftrag.Nr, Kunde.Nr, Kunde.Nachname&lt;br /&gt;
ORDER BY 2,3&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr AS &#039;Kundennr.&#039;, Kunde.Nachname, Auftrag.Nr AS &#039;Auftragsnr.&#039;, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS &#039;Umsatz&#039;&lt;br /&gt;
FROM Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Auftrag.Nr, Kunde.Nr, Kunde.Nachname&lt;br /&gt;
ORDER BY 2,3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umsätze je Kunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Kundennummer, Nachname, Ort und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
ORDER BY Kunde.Nr&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
ORDER BY Kunde.Nr&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eingrenzung der Umsätze je Kunde auf Werte &amp;gt;= 100.000==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Kundennummer, Nachname, Ort und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 100000&lt;br /&gt;
ORDER BY 4 DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 100000&lt;br /&gt;
ORDER BY 4 DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umsätze je Region==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Region und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Regionsumsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY PLZ.Region&lt;br /&gt;
ORDER BY 2 DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Regionsumsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY PLZ.Region&lt;br /&gt;
ORDER BY 2 DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (24. 2. 2013), SQL-Abfragen  (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Grundbefehle&amp;diff=5922</id>
		<title>SQL-Grundbefehle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Grundbefehle&amp;diff=5922"/>
		<updated>2013-03-05T16:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Datenbanksprache SQL dient nicht nur der Datenmanipulation (Hinzufügen, Löschen, Verändern, Lesen), sondern auch der Datenbank-Definition (dem Einrichten der Datenbank). Nachfolgend wird ein Überblick über die wichtigsten SQL-Anweisungen und der Funktion gegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen von Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angeführten Beispiele beziehen sich auf das Modell der hinterlegten Übungsdatenbank. Manipulierende SQL-Anweisungen (solche, die den Inhalt oder die Struktur der Datenbank verändern) sind in der hinterlegten Übungs-Datenbank über den eingerichteten Web-Zugang nicht ausführbar. Die Syntax der dargestellten Beispiele orientiert sich an der SQL-Implementierung der Datenbankimplementierung [http://www.mysql.com/ MySQL].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Tabelle wird mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;CREATE TABLE&#039;&#039;&#039; einer bestehenden Datenbank hinzugefügt. Im nachfolgenden Beispiel wird die Tabelle mit der Bezeichnung &amp;quot;Buch&amp;quot; erstellt, welche die Spalten (Datenbankfelder) &#039;&#039;Nr&#039;&#039;, &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039;, &#039;&#039;Preis&#039;&#039;, &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;, &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;CREATE TABLE Buch&lt;br /&gt;
(Nr SMALLINT (2) PRIMARY KEY,&lt;br /&gt;
Autor VARCHAR (20) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Titel VARCHAR (30) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Preis DECIMAL (3.2) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Verlag CHAR (3) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Auslaufend CHAR (1) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Bestand SMALLINT (4) )&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben nach der Bezeichnung der Spalte (des Datenbankfeldes) definieren den Datentyp. So erzeugt der Ausdruck &amp;quot;Nr SMALLINT (2) PRIMARY KEY,&amp;quot; ein Datenbankfeld mit der Bezeichnung &amp;quot;Nr&amp;quot;, welches nur ganzzahlige Werte aufnehmen kann, die einen Speicherplatz von 4 Byte nicht überschreiten. Es handelt sich um den Wertebereich (eine Domäne) von 0 bis 65535. Die Komponente &amp;quot;PRIMARY KEY&amp;quot; weist darauf hin, dass das Feld &amp;quot;Nr&amp;quot; als Primärschlüssel Verwendung findet und einen eideutigen Wert enthalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponente &amp;quot;NOT NULL&amp;quot; bedeutet, dass dem betreffenden Feld ein Wert zugewiesen werden muss (Muss-Feld). Fehlt diese Komponente, kann das Feld auch &amp;quot;leer&amp;quot; bleiben (Kann-Feld), wie dies im Datenbankfeld &amp;quot;Bestand&amp;quot; der Fall ist. Leer belassene Felder haben einen undefinierten Inhalt. Man kann z. B. nicht davon ausgehen, dass ein undefiniertes Feld mit numerischem Datenformat den Wert &amp;quot;0&amp;quot; aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende Informationen: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/numeric-types.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Datenformate sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für Zahlen (z. B. SMALLINT, FLOAT, DECIMAL)&lt;br /&gt;
* für Datum und Uhrzeit (z. B. DATE, DATETIME, TIME)&lt;br /&gt;
* für Zeichenketten (z. B. CHAR, VARCHAR)&lt;br /&gt;
* für Audio- und Videoinhalte (z.B. BLOB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende Informationen:  http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/data-types.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne RDBMS und Desktop-Datenbanken bieten benutzerfreundliche Werkzeuge zur Erstellung der Tabellen an. Diese generieren die erforderliche CREATE TABLE-Anweisung aus vorliegenden Datenmodellen z.B. als ER-Diagramm, automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hinzufügen eines Feldes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachträgliche Hinzufügen einer Spalte wird mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;ALTER TABLE&#039;&#039;&#039; bewirkt. Nachfolgende Anweisung fügt der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; die Spalte (das Datenbankfeld) &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;ALTER TABLE Buch&lt;br /&gt;
ADD Rabatt INT (2) NOT NULL &amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfügen von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintragen von Daten in eine Tabelle geschieht mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;INSERT INTO&#039;&#039;&#039;. Als Argumente der Anweisung müssen der Name der Tabelle mit Liste der Spaltenbezeichnungen (Feldnamen) angegeben werden. Die zugehörigen Werte (Feldinhalte) folgen dem Schlüsselwort VALUES. Nachfolgendes Beispiel bezieht sich auf die Übungsdatenbank Buchhandel und würde bei Ausführung den Bestand an Kunden um einen Datensatz ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;INSERT INTO Kunde (Nr, Vorname, Nachname, Strasse, Plz)&lt;br /&gt;
VALUES (345,&#039;Maria&#039;, &#039;Huber&#039;, &#039;Columbusstrasse 1492&#039;, 2034)&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Werte für alle Felder in eine Tabelle übertragen, so müssen die Feldbezeichnungen nicht explizit angeführt werden, es genügt die Nennung der Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die singuläre Datenerfassung mittels INSERT INTO eignet sich nicht für Massendaten, weshalb DBMS (Datenbank Management Systeme) formularorientierte Anwendungen zur direkten Eingabe der Datensätze anbieten. Software für betriebliche Anwendungen nutzen überdies Datenbankschnittstellen, die den automatisierten Import von Daten, die z. B. aus Tabellenkalkulations-Anwendungen stammen, zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löschen von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei der SELECT-Anweisung (siehe [[SQL-Abfragen]]) wird bei &#039;&#039;&#039;DELETE&#039;&#039;&#039; die Bedingung WHERE zur Auswahl des zu löschenden Datensatzes bestimmt. Normalerweise erfolgt dies durch die Angabe des Schlüsselfeldes des betreffenden Datensatzes. Nachfolgende Anweisung löscht den Datensatz mit der Nr &amp;quot;4&amp;quot;, wobei angenommen wird, dass das Feld &amp;quot;Nr&amp;quot; als Schlüsselfeld dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;DELETE FROM Kunde&lt;br /&gt;
WHERE Nr=4&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergibt die Bedingung eine Übereinstimmung in mehreren Datensätzen, so werden alle selektierten gelöscht. Nachfolgende Anweisung löscht alle Datensätze mit dem Vornamen &amp;quot;Michael&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;DELETE FROM Kunde&lt;br /&gt;
WHERE Vorname=&#039;Michael&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ändern von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend dargestellte Anweisung ändert im Kunden-Datensatz mit der Nr &amp;quot;4&amp;quot; den bestehenden Nachnamen auf &amp;quot;Mayer&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Nachname=&#039;Mayer&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nr=4&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können auch mehrere Datensätze gleichzeitig mit der UPDATE-Anweisung geändert werden. Nachfolgende Anweisung ändert in jedem Datensatz, welcher den Nachnamen &amp;quot;Mayer&amp;quot; vorweist, selbigen auf &amp;quot;Neumayer&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Nachname=&#039;Neumayer&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nachname=&#039;Mayer&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur eine Spalte lässt sich in mehreren Datensätzen auf einmal ändern, sondern auch mehrere Felder in einem Datensatz. Nachfolgende Anweisung ändert im Datensatz mit der Nr &amp;quot;56&amp;quot; die PLZ auf &amp;quot;4055&amp;quot; und die Straße auf &amp;quot;Pinselweg 12&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Plz=4055, Strasse=&#039;Pinselweg 12&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nr=&#039;56&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Anweisungen und Datenbank-Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anweisungen INSERT, DELETE und UPDATE gehören zu den wichtigsten und gehören zur Gruppe der &#039;&#039;&#039;Data Manipulation Language&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DML&#039;&#039;&#039;). Daneben gibt es noch eine Vielzahl Aufgaben, Datenbanken einzurichten oder zu pflegen, die mit entsprechenden Funktionen oder Programmen unterstützt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/ MySQL.com - MySQL Documentation]&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/installing.html MySQL.com - Installation von MySQL]&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/optimization.html MySQL.com - Optimierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (23. 2. 2013), SQL-Grundbefehle (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Einf%C3%BChrung&amp;diff=5921</id>
		<title>SQL-Einführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Einf%C3%BChrung&amp;diff=5921"/>
		<updated>2013-03-05T16:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Auswertung und Analyse aus relationalen Datenbanken gehört zum Repertoire qualifizierter Arbeitsplätze aus allen betrieblichen Bereichen. Die spontane, unmittelbare Nutzung von relationalen Datenbanken durch den Endbenutzer ist für die Vorbereitung betrieblicher Entscheidungen ebenso unabdingbar wie die Unterstützung operativer Aufgaben. Zur Standardausbildung von Wirtschaftswissenschaftern im Bereich der Informationsverarbeitung zählt daher auch die rudimentäre Kenntnis der Datenmanipulationssprache SQL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man mit SQL zu arbeiten beginnt, sollte man Wesen und Struktur relationaler Datenbanken verstanden haben. Auf grundlegende Begriffe wie &#039;&#039;&#039;Tabellen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Datensätze&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Felder&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeilen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Spalten&#039;&#039;&#039; usw. wird hier nicht mehr eingegangen. Erwähnung sollten aber &amp;quot;Krümel&amp;quot; aus der großen Theorie der Datenbank-Software finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen eines DBMS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Datenbank-Management-System&#039;&#039;&#039; unterstützt das Erstellen von Tabellen mit deren Feldern, das Erstellen von &#039;&#039;&#039;Views&#039;&#039;&#039; (künstlichen Tabellen, welche die Sicht der Benutzer abbilden) und Indizes. Indizes beschleunigen vor allem die Zugriffszeit und den Sortierprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionen eines DBMS sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regelungen bei Concurrency (gleichzeitigen Mehrfachzugriffen)&lt;br /&gt;
* Security: Wer darf welche Operation in welchen Objekten ausführen?&lt;br /&gt;
* Integrity: Aufrechterhaltung der Korrektheit der Daten&lt;br /&gt;
* Back-up: Datensicherung&lt;br /&gt;
* Restart: Neustart nach Fehlern oder Änderungen&lt;br /&gt;
* Recovery: Wiederherstellung eines gesicherten Zustandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu kommen die Anwendung von Verwaltungsinstrumenten (Führen des Systemkataloges, insb. Tabellen, Tabellennamen, Eignernamen) sowie Instrumente zur Optimierung der Zugriffszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess der Entwicklung einer Datenbank (z. B. die Datenmodellierung) kann teilweise durch den Einsatz von einschlägigen Softwareentwicklungswerkzeugen (CASE-Tools, Computer Aided Software Engineering-Tools) unterstützt oder automatisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichten auf eine Datenbank ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den unterschiedlichen Aufgaben und Sichtweisen im Zusammenhang mit der Planung, Implementierung und dem Betrieb einer Datenbank entsprechend sind zweckmäßigerweise drei Schichten auseinander zuhalten. Es sind dies das konzeptionelle Schema, die Benutzersichten und das interne Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die globale, logische Datenbankbeschreibung wird als &#039;&#039;&#039;konzeptionelles Schema&#039;&#039;&#039; (logische Datensicht) bezeichnet. Das bei den [[Normalformen]] vorgestellte endgültige Modell, ergänzt durch nähere Angaben über die Felder, kann als konzeptionelles Schema angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Benutzer in den unterschiedlichen Fachabteilungen bzw. die Anwendungsprogramme aus den verschiedenen Bereichen eines Unternehmens benötigen jeweils voneinander &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Ausschnitte&#039;&#039;&#039; aus der Wirklichkeit und somit auch aus dem konzeptionellen Schema. Diese unterschiedlichen Sichten des Datenmodells werden als &#039;&#039;&#039;Benutzersichten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Subschemata&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;externe Schemata&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Die zuvor entwickelte &#039;&#039;View&#039;&#039; kann als Beispiel für ein Subschema gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Festlegung des konzeptionellen Schemas bzw. der externen Schemata werden die physische Anordnung der Daten auf den Speichermedien und die Zugriffspfade gestaltet. Ergebnis ist das &#039;&#039;&#039;interne Schema&#039;&#039;&#039;. Hier geht es insbesondere um die Ausnutzung von Speichern sowie um die Optimierung von Zugriffszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Verbindung des internen Schemas mit den betrieblichen Aufgaben und Geschäftsmodellen kaum mehr auszumachen ist, entzieht es sich jeglicher Darstellung in dieser Dokumentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SQL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SQL&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Structured Query Language&#039;&#039;&#039;) ist die Computersprache für relationale Datenbankverwaltungssysteme (RDBMS) und Desktop-Datenbanken wie z. B. MS Access. SQL ist nicht prozedural und setzt eine einfache und einheitliche, normalisierte tabellarische Datenstruktur voraus.  Die durch das American National Standards Institute ([http://www.ansi.org/ ANSI]) normierte Sprachschnittstelle SQL wird von einer Reihe einschlägiger Softwarepakete verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SQL kann interpretierend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein SQL-Befehl wird vom Benutzer geladen oder eingegeben und auf Befehl direkt verarbeitet. Das Ergebnis wird z. B. als Liste ausgegeben (&#039;&#039;interpretierendes SQL&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder als embedded-SQL verwendet werden:&lt;br /&gt;
* Die SQL-Befehle sind in einem mittels Programmiersprache (z. B. Java, C++) erstellten Programm eingebettet (&#039;&#039;embedded SQL&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Markt angebotenen Datenbank-Softwarepakete (SQL-Implementierungen) stellen in der Regel auch Ergänzungen der SQL durch Sprachzusätze (z. B. JDBC) zur Verfügung. Trotz ANSI- und ISO-Normung ist SQL in einer Reihe von Datenbank-Softwarepaketen im Detail unterschiedlich implementiert, d. h. nicht alle SQL-Anweisungen sind auf allen Datenbank-Implementierungen ausführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[SQL-Abfragen]]&#039;&#039;&#039;, oft auch &#039;&#039;&#039;SQL-Statement&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Query&#039;&#039;&#039; genannt, sind kleine Befehlszeilen, die an die Datenbank oder an den Datenbankserver geschickt und dort abgearbeitet werden. Als Ergebnis bekommt man entweder eine bestimmte Anzahl von Datensätzen zurück oder führt Änderungen an der Datenbank aus. SQL isoliert einzusetzen ergibt wenig Sinn; meist wird SQL in Verbindung mit anderen Programmier- oder Scriptsprachen verwendet (wie z. B. PHP, JSP und ASP.NET), die dann mit den Ergebnisdaten weiterarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine SQL-Abfrage hat in der Regel folgende Struktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WAEHLE Nachname AUS Kunde WOBEI Nachname=&#039;Maier&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;WAEHLE&amp;quot;, &amp;quot;AUS&amp;quot; und &amp;quot;WOBEI&amp;quot; sind Schlüsselwörter der Computersprache, die dürfen daher bei der Benennung von Teilen der Datenbank nicht verwendet werden. &amp;quot;Nachname&amp;quot; und &amp;quot;Kunde&amp;quot; bezeichnen Teile einer konkreten Datenbank, nämlich insofern, dass &amp;quot;Nachname&amp;quot; ein Feld der mit &amp;quot;Kunde&amp;quot; benannten Tabelle bezeichnet. &amp;quot;Maier&amp;quot; ist ein vermuteter Inhalt der Tabelle mit der Bezeichnung &amp;quot;Kunde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragen auf die offizielle, dem Englischen abgeleitete Syntax der Sprache lautet die Datenbank-Abfrage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SELECT Nachname FROM Kunde WHERE Nachname = &#039;Maier&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres ist bereits eine vollständige und funktionsfähige SQL-Abfrage. &#039;&#039;SELECT&#039;&#039; leitet die Art der Anweisung ein. &#039;&#039;FROM&#039;&#039; gibt an, auf welche Tabelle der Datenbank die Select-Anweisung angewendet werden soll und der letzte Teil &#039;&#039;WHERE&#039;&#039; ist eine Bedingung, die nur bestimmte Datensätze aus der bezeichneten Tabelle selektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logik dieser Syntax wird sich in den Kapiteln der [[SQL-Grundbefehle]] und den weiteren Beispielen verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (24. 2. 2013), SQL-Einführung (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL&amp;diff=5920</id>
		<title>SQL</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL&amp;diff=5920"/>
		<updated>2013-03-05T16:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei moderneren Implementierungen von Datenbanken wird zwischen den Funktionen Datenbank-Client und Datenbank-Server unterschieden. Es wurden auch verteilte Datenbankkonzepte bzw. Schnittstellen zwischen Datenbanken unterschiedlicher Hersteller entwickelt. SQL-Anweisungen bzw. Schnittstellen zu SQL-Datenbanken finden nicht nur bei Datenbanksoftwarepaketen, sondern auch bei sonstigen Werkzeugen (zB bei Tabellenkalkulationsprogrammen) Berücksichtigung. Die Datenbanksprache SQL ist Gegenstand dieses Kapitels.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SQL-Einführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SQL-Grundbefehle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SQL-Abfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SQL-Beispielvariation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Normalformen&amp;diff=5919</id>
		<title>Normalformen</title>
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		<updated>2013-03-05T16:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Der Aufbau relationaler Datenbanken, ersichtlich in den Inhalten ihrer Tabellen und deren Beziehungen untereinander, zielt in erster Linie auf die Vermeidung von Redundanzen ab. Sogenannte Normalformen können als Gesetze zur Konstruktion von Tabellen betrachtet werden, deren Einhaltung zur weitgehenden Vermeidung von Redundanzen führen. Die Normalformen sind Gegenstand des folgenden Lernschrittes.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sinn der Normalisierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufgabe, eine Datenbank anzulegen, wird man mit mehreren Fragen konfrontiert.&lt;br /&gt;
* Wie viele Tabellen sind sinnvoll?&lt;br /&gt;
* Was soll darin dargestellt werden?&lt;br /&gt;
* Wie viele Spalten sollen in welcher Tabelle angelegt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen gibt mitunter die sogenannte &#039;&#039;&#039;Normalisierung&#039;&#039;&#039;. Mit Hilfe der Regeln der Normalisierung wird es möglich, die Datenbank ideal zu strukturieren. Dadurch werden &#039;&#039;&#039;Redundanzen&#039;&#039;&#039; vermieden: Diese erfordern nämlich nicht nur einen größeren Speicherbedarf, sondern führen auch zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit, beispielsweise bei Wartungstätigkeiten. Sollen Daten, die an mehr als einem Speicherort vorhanden sind, geändert werden, müssen diese Änderungen an allen Speicherorten auf exakt die gleiche Art und Weise vorgenommen werden. So ist beispielsweise die Änderung einer Kundenandresse wesentlich einfacher, wenn die betreffenden Daten nur in der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; gespeichert sind und nicht auch noch an anderen Orten innerhalb der Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalisieren der Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Überführung der Objektklassen in Tabellen sind diese daraufhin zu prüfen, ob sie Abhängigkeiten der Felder untereinander bzw. Redundanzen aufweisen. Normalisiert wird, indem man schrittweise überprüft, ob die gebildeten Tabellen den Bedingungen der Normalformen entsprechen. Im Verlauf dieses Normalisierungsprozesses kommt es zu einer Reduzierung der Redundanzen, parallel dazu jedoch auch zu einer Vermehrung der Anzahl der Tabellen. Immer dann, wenn Redundanzen entdeckt werden, führt dies zur Bildung neuer Tabellen, die über die Schlüsselfelder miteinander verbunden werden (siehe [[Beziehungen in Datenbanken]]). Die Anpassung der Tabellen an die Normalformen dient auch der mengentheoretischen Grundlage von SQL. Die Anwendung von drei Normalformen wird aus Gründen des Antwortzeitverhaltens der Datenbank empfohlen. Die Datenbanktheorie unterscheidet zwar weitere Normalformen, diese werden aber in der Praxis nur selten angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Normalform: Entfernen von Wiederholgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Feld darf im Datensatz &#039;&#039;&#039;nur einmal&#039;&#039;&#039; vorkommen. Gibt es mehrere Felder vom &#039;&#039;&#039;gleichen Typ&#039;&#039;&#039;, so müssen diese in einer &#039;&#039;&#039;eigenen Tabelle&#039;&#039;&#039; gespeichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überführung der Objektklasse &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; in eine Tabelle könnte der verbalen Beschreibung des Geschäftsmodells entsprechend „Jeder Auftrag kann mehrere Bücher enthalten, die jeweils in beliebiger Menge geordert werden können“ bzw. in Anlehnung an das ER-Diagramm folgende Struktur aufweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; (Nr, Kundennummer, Datum, Positionsnummer, Buchnummer, Menge, Positionsnummer, Buchnummer, Menge, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Auftrag in der Regel mehrere unterschiedliche Bücher in unterschiedlichen Mengen enthält, kommen die Felder &#039;&#039;Buchnummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Menge&#039;&#039; mehrfach vor, was der ersten Normalform widerspricht. Die Konsequenz daraus ist die Auslagerung der Wiederholgruppen in eine eigene Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; (abgeleitet von Auftragsposition) und die Verbindung der Tabellen über entsprechende Schlüsselfelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld &#039;&#039;Nr&#039;&#039; in der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; (&#039;&#039;Auftrag.Nr&#039;&#039;) ist das Schlüsselfeld der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und wird daher mit dem Feld &#039;&#039;Auftragsnummer&#039;&#039; der Tabelle Auftragsposition verbunden. Die Namen der beiden Felder unterscheiden sich zwar, aber der Inhalt ist in beiden Fällen ident. Hier zeigt sich eine unvermeidbare Redundanz in relationalen Datenbanken, weshalb man auch von &#039;&#039;&#039;kontrollierter Redundanz&#039;&#039;&#039; und nicht von redundanzfrei spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erfüllung der im Geschäftsmodell beschriebenen Aufgaben (z. B. Rechnungslegung) sind detaillierte Daten über die Bücher (z. B. der Preis) erforderlich. Wie auch aus dem ER-Diagramm ersichtlich ist, gibt es eine Verbindung zwischen der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; über die neu gebildete Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039;. Die Notwendigkeit zur Neubildung einer Tabelle zwischen &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und &#039;&#039;Buch&#039;&#039; ist auch aus ihrer m:n-Beziehung ableitbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Auftragspos.Nr&#039;&#039; der Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; ist als Primärschlüssel nicht zu gebrauchen, sie dient lediglich der Kennzeichnung der einzelnen Auftragspositionen eines Auftrages, z. B. zum Zwecke der Reihung auf Lieferscheinen oder Rechnungen. Der Primärschlüssel der Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; setzt sich vielmehr aus den Feldern &#039;&#039;Auftragspos.Auftragsnummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Auftragspos.Buchnummer&#039;&#039; zusammen. Es handelt sich um einen Kombinationsschlüssel. Auch dieses Auftreten von Kombinationsschlüsseln ist für die normalformengerechte Auflösung von m:n-Beziehungen typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweite Normalform: Entfernen von Attributen, die nur von einigen der identifizierenden Attribute abhängen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bedingungen der 1. Normalform gilt zusätzlich: In Relationen mit einem Kombinationsschlüssel muss jedes Feld vom gesamten Kombinationsschlüssel abhängen. Felder, die nur von einem Teil des Schlüssels abhängen, werden mit diesem als Schlüssel in einer eigenen Relation gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; besitzt einen Kombinationsschlüssel, wie in der Abbildung zuvor ersichtlich ist. Da aber der Entwurf der vorliegenden Datenbank mit der  Erstellung eines ER-Diagramms begonnen hat, befinden sich in dieser Tabelle keine Felder, die der 2. Normalform widersprechen. Es können jedoch in Frage kommende Erweiterungen der gegenständlichen Tabelle als Erläuterung am Beispiel herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man z. B. davon aus, dass nicht alle Positionen eines Auftrags sofort geliefert werden können und sind Teillieferungen geplant, so wäre das Datum der Auslieferung (wohlgemerkt der gesamten bestellten Menge, keine Teilmengen) ein Feld, welches die Bedingung der 2. Normalform erfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Fall, dass Preisnachlässe in Form von Rabatten gewährt werden, könnte ein weiteres Feld mit der Bezeichnung &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; angefügt werden. Diese Art der Gewährung von Rabatten bedeutet, dass der Preisnachlass einmalig und nur für ein bestimmtes Produkt gewährt wird. Ebenso könnte ein Feld &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039;, der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; oder der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; angefügt werden, ohne die Normalformen zu verletzen. Die Bedeutung der alternativen Platzierung ist jedoch sehr unterschiedlich. Das Feld &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; in der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; bewirkt, dass alle Einkäufe des jeweiligen Kunden mit einem Preisnachlass versehen werden, während das besagte Feld in der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; Preisnachlässe für alle Kunden nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Variationsmöglichkeiten zeigen deutlich, dass die formale Korrektheit einer relationalen Datenbank nicht ohne das zugrundeliegende Geschäftsmodell bzw. deren Prozesse überprüft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritte Normalform: Vermeidung von transitiven Abhängigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bedingungen der 2. Normalform gilt zusätzlich: Felder, die nicht Teil des Schlüssels sind, dürfen nicht untereinander abhängig sein; ist dies der Fall, so müssen diese in einer eigenen Relation gespeichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem angestellten ER-Diagramm fehlen dem Datenmodell noch die entsprechenden Tabellen für die Kunden und Verlage. Beide enthalten Felder für die Adresse, nämlich &#039;&#039;Plz&#039;&#039;, &#039;&#039;Ort&#039;&#039; und &#039;&#039;Straße&#039;&#039; (Letzteres enthält auch die Hausnummer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berücksichtigt man die Zustellbezirke der Post, so kann festgestellt werden, dass jeder Postleitzahl eindeutig ein Zustellbezirk (zur zeitweiligen Verwirrung auch &amp;quot;Ort&amp;quot; genannt) zugeordnet werden kann. Das Feld &#039;&#039;Ort&#039;&#039; hängt demnach vom Feld &#039;&#039;Plz&#039;&#039; ab und muss ausgelagert werden.&lt;br /&gt;
Die ohne Berücksichtigung der 3. Normalform also falsch konstruierte Tabellen wären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; (Kurzbezeichnung, Name, Kundennummer, Strasse, Plz, Ort)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; (Nr, Vorname, Nachname, Strasse, Plz, Ort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressen werden des Feldes &#039;&#039;Ort&#039;&#039; entledigt und es entsteht eine neue Tabelle mit der Bezeichnung &#039;&#039;PLZ&#039;&#039; und den Spalten Plz, Ort und Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige, den Normalformen 1 bis 3 unterworfene Datenmodell zeigt folgende Struktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.tinohempel.de/info/info/datenbank/normalisierung.htm Richard-Wossidlo-Gymnasium Ribnitz-Damgarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (24. 2. 2013), Normalformen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Entity-Relationship-Modell&amp;diff=5918</id>
		<title>Entity-Relationship-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Entity-Relationship-Modell&amp;diff=5918"/>
		<updated>2013-03-05T16:32:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Soll eine relationale Datenbank aufgebaut werden, so wird zunächst ein konzeptionelles Modell, welches die von den geplanten Anwendungen benötigten Daten beschreibt, erarbeitet. Eine häufig verwendete Datenmodellierungs- wie Dokumentationsmethode ist das &#039;&#039;&#039;Entity-Relationship-Modell&#039;&#039;&#039; (ERM). In diesem Lernschritt werden die wichtigsten Elemente von ERM und deren Anwendung am Lehrbeispiel &amp;quot;Buchhandel&amp;quot; erläutert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ER-Diagramme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels Entity-Relationship-Diagramm (ER-Diagramm) werden die &#039;&#039;&#039;Objektklassen&#039;&#039;&#039; durch Rechtecke, die &#039;&#039;&#039;Beziehungen&#039;&#039;&#039; zwischen den Objektklassen durch Rauten dargestellt.  Das ER-Diagramm ist das bekannteste und meistverwendete grafische Hilfsmittel für den Datenbankentwurf. Die &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; der Objektklassen umrahmen die Rechtecke. &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; unter den Attributen sind unterstrichen. In Abhängigkeit davon, wie viele Objekte der jeweiligen Objektklassen zueinander in Beziehung stehen, unterscheidet man 1:1-, 1:n- oder n:m-Beziehungen, siehe [[Beziehungen in Datenbanken]]. N:m-Beziehungen weisen Attribute auf, ein Hinweis dass daraus folglich eine eigene Tabelle entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung zeigt beispielhaft ein ER-Diagramm für einen Lehrbuchhandel. Die jeweiligen betrieblichen Aufgaben prägen entscheidend die Struktur des Diagramms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ER_Modell_Buchhandel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Diagramm liegt ein einfaches Geschäftsmodell eines Lehrbuchhandels zugrunde. Die &#039;&#039;&#039;Kunden&#039;&#039;&#039; erteilen &#039;&#039;&#039;Aufträge&#039;&#039;&#039; an den Buchhandel. Es handelt sich dabei um Lehrbücher, die in größeren Stückzahlen, je Buch geordert werden. Jeder Auftrag enthält in der Regel mehrere &#039;&#039;&#039;Bücher&#039;&#039;&#039;. Mehrere &#039;&#039;&#039;Verlage&#039;&#039;&#039; verlegen (und liefern) die Bücher, wobei ein Buch mit eindeutiger Nummer nur von einem Verlag stammen kann, ebenso wie ein bestimmter Auftrag genau einem und nur einem Kunden zugewiesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Entity-Relationship-Modell ist demnach das Ergebnis der verbalen Beschreibung des Geschäftsmodells und der daraus folgenden Geschäftsprozesse, aus denen auch die Attribute der Objektklassen ableitbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ER-Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ER-Diagramm enthält folgende Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_entitaet.gif]] || Eine &#039;&#039;&#039;Objektklasse&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Entitätsmenge&#039;&#039;&#039; bezeichnet, wird als &#039;&#039;&#039;Rechteck&#039;&#039;&#039; dargestellt. Im Buchhandlungs-Beispiel gibt es die Entitätsmengen (Objektklassen) &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;, &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;, &#039;&#039;Buch&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_attribut.gif]] || &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; (Merkmale) werden als &#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Kreis&#039;&#039;&#039; dargestellt und mittels Kante der zugehörigen Objektklasse zugeordnet. Im gegenständlichen Buchhandlungs-Beispiel besitzt die Entität &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; die Attribute (Auftrags-)&#039;&#039;Nr&#039;&#039;, &#039;&#039;Datum&#039;&#039; und &#039;&#039;Kundennummer&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;unterstrichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_beziehung1zu1.gif]] || &#039;&#039;&#039;Beziehungen zwischen Entitäten&#039;&#039;&#039; werden als &#039;&#039;&#039;Rauten&#039;&#039;&#039; gezeichnet. In der Raute kann der Name der Beziehung stehen. Dazu empfiehlt es sich, aus der Realität abgeleitete Begriffe zu wählen: Der Kunde &#039;&#039;erteilt&#039;&#039; einen Auftrag.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/SQL/14658-Das-Entity-Relationship-Modell.html INTERNET AKADEMIE LEHRBUCH VERLAG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (23. 2. 2013), Entity-Relationship-Modell (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=5917</id>
		<title>Beziehungen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=5917"/>
		<updated>2013-03-05T16:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt werden die Beziehungen zwischen Tabellen einer relationalen Datenbank erläutert. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sowohl der Aufbau der Tabellen, als auch die Art der Beziehung zwischen den Tabellen von den Aufgaben, die der Datenbank zu Grunde liegen, abhängen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehungen zwischen Tabellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Datenbank-Modelle zielen auf unterschiedliche Nutzungsaspekte ab. Datenbanken von Suchmaschinen z.B. arbeiten zwar auch mit Tabellen (Listen), die jedoch womöglich schnell Ergebnisse in kürzester Zeit, bei gleichzeitig hoher Anzahl von Anfragen liefern müssen. Redundanzen schaden in diesem Fall wenig und auch Vollständigkeit des Ergebnisses ist nicht gefragt und auch kaum nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relationale Datenbanken müssen Nachteile bei der Verarbeitung von Massendaten in kürzester Zeit hinnehmen, erheben aber Anspruch auf Vollständigkeit der Wiedergabe abgebildeter Entitäten, sind von unterschiedlichen Anwendungen gleichzeitig nutzbar und zielen vor allem auf Reduktion von Redundanzen ab. Die Regeln zur Bildung derart redundanzarmer Tabellensysteme sind in den [[Normalformen]] festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Redundanzen befreiten Tabellen einer relationalen Datenbank werden über ihre Schlüsselfelder verbunden, indem identifizierende Schlüssel (Primärschlüssel) einer Tabelle auf nicht identifizierende Schlüssel (Fremdschlüssel) anderer Tabellen verweisen. Dadurch entsteht eine Netz von Beziehungen zwischen den Tabellen einer Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Schlüsseln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gleichartigen Objekten und deren Attributen werden &#039;&#039;&#039;Objektklassen&#039;&#039;&#039; (Objekttypen, Entityklassen) gebildet. Eine &#039;&#039;&#039;Datei&#039;&#039;&#039; bildet eine Objektklasse ab; sie besteht aus einem oder mehreren Datensätzen. Jenes Feld oder jene Felder, mit denen Objekte einer Objektklasse eindeutig identifiziert werden können, werden &#039;&#039;&#039;Schlüssel&#039;&#039;&#039; (Schlüsselfeld/er) genannt. Sind Schlüssel aus mehreren Feldern zusammengesetzt, werden sie als &#039;&#039;&#039;Kombinationsschlüssel&#039;&#039;&#039; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Attribute_und_schluessel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; vermag genau einen und nur einen Datensatz zu identifizieren. In unserem Beispiel ist dies die pro Buch vergebene, fortlaufende Buchnummer &#039;&#039;Nr&#039;&#039;. Manchmal werden auch &#039;&#039;&#039;Sekundärschlüssel&#039;&#039;&#039; definiert, die allerdings dadurch charakterisiert sind, dass sie sich nicht zur Identifizierung genau eines Objektes (hier: Buches) eignen, sondern Datensätze mit gleichen Eigenschaften in eine Klasse zusammenfassen. Im vorliegenden Beispiel ist das Feld &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; ein Sekundärschlüssel, der wenn er zur Anwendung kommt, alle Bücher eines bestimmten Verlages zu einer Klasse zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Objektklassen im konkreten Fall zu bilden sind, welche Eigenschaften und deren Datentypen in den Feldern (Spalten) gewählt werden, hängt ausschließlich von den Erfordernissen der gestellten Aufgaben an die Datenbank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine relationale Datenbank ausreichend Daten zur Erfüllung gestellter Aufgaben liefern kann, ist im Regelfall die Auswertung mehrerer Tabellen notwendig. Um eine Rechnung im vorliegenden Übungsbeispiel zu erstellen, sind Daten aus den Tabellen (bzw. entsprechenden Entitäten) Kunde, Auftrag, Auftragsposition und Buch erforderlich. Da die genannten Tabellen jeweils Daten über alle Kunden, alle Aufträge, usw. enthalten, gilt es jene &#039;&#039;&#039;Menge an Daten zu selektieren&#039;&#039;&#039;, die den Erfordernissen einer Rechnung über einen bestimmten Auftrag eines bestimmten Kunden entsprechen. Die Selektion der entsprechenden Teilmenge an Daten wird durch Verbindung der relevanten Tabellen über die Schlüsselfelder, in Kombination mit Einschränkungen auf die gesuchten Entitäten, realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beziehung zwischen den Tabellen wird durch übereinstimmende Daten in den Schlüsselfeldern (jeweils der Primärschlüssel einer Tabelle mit Fremdschlüsseln in anderen Tabellen) definiert. Im Nachfolgenden Beispiel werden die Tabellen &amp;quot;Kunde&amp;quot; und &amp;quot;Auftrag&amp;quot; über das Primär- und Fremdschlüsselfeld mit der Bezeichnung &amp;quot;Kundennummer&amp;quot; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Vorname&lt;br /&gt;
! Nachname&lt;br /&gt;
! Straße&lt;br /&gt;
! PLZ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| Elisabeth&lt;br /&gt;
| Erlach&lt;br /&gt;
| Glimpflinger Str. 13&lt;br /&gt;
| 5020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| Hans&lt;br /&gt;
| Hinterholzer&lt;br /&gt;
| Franziskanerweg 9&lt;br /&gt;
| 1040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39&lt;br /&gt;
| Hans-Peter&lt;br /&gt;
| Wesp&lt;br /&gt;
| Wüstenrotstraße 23&lt;br /&gt;
| 5201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| Konrad&lt;br /&gt;
| Gampe&lt;br /&gt;
| Berggasse 25&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Auftragsdatum&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Auftragsnummer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.03.2000&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02.05.2000&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 345&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.01.2003&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 12743&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.02.2003&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 3612873&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Typen von Beziehungen, die 1:1-, 1:n- und n:m-Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:1-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1:1-Beziehung ist &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;ein passender Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet. Diese Art von Beziehung hat eine untergeordnete Bedeutung, denn den Regeln der Normalformen entsprechend müssten alle Attribute, die eine Entität beschreiben, in einer Tabelle versammelt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1:1-Beziehung werden z. B. dennoch verwenden, um eine Tabelle mit sehr vielen Feldern zu teilen, oder um einen Teil der Tabelle aus Gründen dezentraler Speicherung oder unterschiedlicher Zugriffsrechte wegen, abzutrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1:n-Beziehung ist der häufigste Beziehungstyp und damit auch der Standardfall. In der 1:n-Beziehung werden &#039;&#039;&#039;einem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet. Aber einem Datensatz in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; ist nie mehr als ein Datensatz in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; zugeordnet. Beispiel: Ein Kunde kann mehrere Aufträge erteilen, jedoch kann ein Auftrag nur von einem Kunde stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==m:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer m:n-Beziehung können &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet sein &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;. Dieses Phänomen stammt aus der Natur der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer konstruierten Vorstellung entsprechend, ist das Verhältnis zwischen Aufträgen und Büchern eine n:m Beziehung. Viele (n) Aufträge enthalten ebenfalls viele (m) Bücher. Eine direkte Zuordnung zwischen Aufträgen und Büchern ist formal nur möglich, wenn die Entität &amp;quot;Auftragspositionen&amp;quot; dazwischen installiert wird. Die Beziehungslogik lautet dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auftrag enthält (hoffentlich) viele (n) Bücher (1:n)&lt;br /&gt;
Jedes Buch ist (hoffentlich) in vielen (n) Aufträgen enthalten (1:n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entitäten (m) Aufträge und (n) Bücher werden über die zusätzlich eingeführte Entität &amp;quot;Auftragspositionen&amp;quot; mittels zwei 1:n-Beziehungen verbunden. Derart installierte Tabellen (geschaffene Entitäten) haben ein unverkennbares Merkmal: ihr Primärschlüssel besteht aus zwei geerbten Fremdschlüsseln aus den jeweils umgebenden Tabellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Darstellung zeigt die Struktur der Tabellen: Auftrag, Auftragsposition und Buch sowie deren 1:n-Beziehungen, dargestellt mittels einfach (1) bzw. doppelt (n) gerichteten Kanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Datenmodell_4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme führt alle Beziehungen zwischen Tabellen in relationalen Datenbanken auf 1:n-Beziehungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grafische Darstellung von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den vorliegenden Ausführungen liegt eine Beispieldatenbank zugrunde, die einerseits als Modell für Beispiele zu den behandelten Themen dient, andererseits als interaktive Trainingsdatenbank dort eingesetzt wird, wo SQL-Anweisungen nicht nur erklärt, sondern auch zur praktischen Übung angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der nachfolgenden Darstellung handelt es sich um eine frei erfundene, vereinfachte Form, die zum Ziel hat, Beziehungen zwischen Tabellen in allgemein verständlicher Form zu visualisieren. Die Namen der Tabellen sind durch Fettschrift hervorgehoben, die Attribute (Felder) der Tabellen sind eingerückt unter der Bezeichnung der Tabelle angeführt. Primärschlüsselfelder sind unterstrichen. Die einfache Pfeilspitze an den Kanten zwischen den Tabellen deuten auf die &amp;quot;1&amp;quot; von &amp;quot;1:n&amp;quot;-Beziehungen hin, die doppelten Pfeilspitzen auf das &amp;quot;n&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zustandekommen der dargestellten Tabellen und ihrer Beziehungen ist Gegenstand des Datenbank-Entwurfsprozesses, der an dieser Stelle nicht zum Gegenstand gemacht wird. Wie diesem Beispiel zu entnehmen ist, werden alle Tabellen nach erfolgtem Entwurfsprozess mit 1:n-Beziehungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten, insbesondere das Formulieren von Datenbank-Abfragen an eine konkrete Datenbank erfordert die genaue Kenntnis des Aufbaues aller Tabellen und deren Beziehungen untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (23. 2. 2013), Beziehungen in Datenbanken (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=5916</id>
		<title>Tabellen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=5916"/>
		<updated>2013-03-05T16:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt wird anhand eines Beispiels aus dem Datenbank-Lehrmodell &amp;quot;Buchhandel&amp;quot; auf die Bedeutung von Tabellen für die Modellierung von (relationalen) Datenbanken eingegangen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wesen von Tabellen==&lt;br /&gt;
Eine Tabelle ist eine strukturierte Sammlung von Daten über gleichartige Objekte (Entität), wie im vorliegenden Datenbankbeispiel über Kunden, Bücher, Aufträge und Verlage. Die Anordnung der Daten in Tabellen folgt nicht grammatikalischen Regeln, wie dies einer losen Textform entspräche, sondern formalen Regeln, die auf schnelle, präzise Suchprozesse oder die einführend erwähnte Freiheit von Redundanzen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten in Tabellen sind demnach in &#039;&#039;&#039;Spalten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeilen&#039;&#039;&#039; organisiert. Eine Zeile einer Tabelle entspricht einem Datensatz, der seinerseits ein verkürztes Abbild eines Objektes aus einer Menge gleichartiger Objekte (Objektklasse) repräsentiert. Eine Spalte enthält die Ausprägungen eines Merkmals aller in der Tabelle enthaltenen Objekte. Aus diesem Grunde sind die Inhalte einer Spalte vom gleichen Datentyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Buchnummer&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Buchtitel&lt;br /&gt;
! Buchpreis&lt;br /&gt;
! Verlagskürzel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| Hronicek u.a.&lt;br /&gt;
| Elektrotechnik-Fachkunde&lt;br /&gt;
| 30,86&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Metalltechnik-Grundband&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Fachkunde für Tischler 2&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| Oberleitner&lt;br /&gt;
| Gitarrenschule Band 2&lt;br /&gt;
| 9,00&lt;br /&gt;
| hoe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Domäne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Elemente von Domänen müssen atomar sein, d. h. sie lassen sich nicht weiter in Dateneinheiten zerlegen. Die Personenbezeichnung: &amp;quot;Josef Maier&amp;quot; ist nicht atomar, sondern in den Vornamen &amp;quot;Josef&amp;quot; und Nachnamen &amp;quot;Maier&amp;quot; zerlegbar. Die Bezeichnung einer Person belegt somit zwei Spalten in der Zeile (oder füllt zwei Felder) in der Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geforderte Eigenschaften einer Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss eindeutig sein. Das bedeutet, dass zu keinem Zeitpunkt zwei idente Datensätze in der Tabelle existieren dürfen.&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss atomare Attribute aufweisen. Das bedeutet, dass keines der Attribute ohne Sinnverlust in weitere Teile zerlegbar sein darf.&lt;br /&gt;
* Die enthaltenen Datensätze sind zu jedem Zeitpunkt als unsortiert anzusehen.&lt;br /&gt;
* Die Attributreihenfolge ist zu keinem Zeitpunkt festgelegt.&lt;br /&gt;
* In jeder Tabelle existieren Attribute (singulär oder in Kombination), welche für den gesamten Datensatz als eindeutiges Identifikationsmerkmal (Schlüsselattribut) können. Häufig sind dies (fortlaufende) Nummern (Buchnummer, Kundennummer, Matrikelnummer, usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operationen auf Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Datensätze bzw. Teile (Felder) davon &#039;&#039;&#039;suchen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Datensätze &#039;&#039;&#039;hinzufügen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Datensätze oder Teile (Felder) davon &#039;&#039;&#039;ändern&#039;&#039;&#039; (meist sind nur einzelne Attribute betroffen).&lt;br /&gt;
* Datensätze &#039;&#039;&#039;löschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Attribute einer Tabelle hinzufügen oder löschen.&lt;br /&gt;
* Neue Tabellen einer Datenbank hinzufügen.&lt;br /&gt;
* Tabellen aus einer Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Rahmen der vorliegenden Dokumentation eingebetteten Operationen auf die real existierende Übungsdatenbank [http://sql.idv.edu] sind auf die Operation &#039;&#039;&#039;Suchen&#039;&#039;&#039; begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (23. 2. 2013), Tabellen in Datenbanken (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenbank-Grundlagen&amp;diff=5915</id>
		<title>Datenbank-Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenbank-Grundlagen&amp;diff=5915"/>
		<updated>2013-03-05T16:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Eine wesentliche Funktion eines Computersystems besteht darin, Daten, Texte, Bilder, Sprache, Sounds (oder auch Kombinationen mehrerer Informationsarten) zu speichern, so dass deren bedarfsgerechtes, insbesondere rasches und einfaches Wiederauffinden und Nutzen ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapitel der Datenbanken behandelt insbesondere, wie große Datenmengen dauerhaft und zuverlässig gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden können. Dazu ist es erforderlich, die für einen oder mehrere Benutzer relevanten Ausschnitte aus der Realität einzugrenzen, und Letztere in konventionellen Dateisystemen oder in Datenbanken abzubilden. Grundlegende Fragen der Datenorganisation und der Planung von Datenbanksystemen sowie verbreitete Werkzeuge zur Nutzung von Datenbanken (insbesondere SQL) sind daher Inhalte des an dieser Stelle eingeleiteten Kapitels.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind und wozu dienen Datenbanken? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken sind &#039;&#039;&#039;strukturierte Lagerstätten für Daten&#039;&#039;&#039; aller Art. Das zentrale, strukturgebende Element in Datenbanken sind &#039;&#039;&#039;Tabellen&#039;&#039;&#039;, die aus Zeilen (Sätzen) und Spalten (Feldern), bestehen. Das kleinste, atomistische Element in einer Datenbank ist die Ausprägung eines Feldes in einem konkreten Datensatz. In Tabellenkalkulationsprogrammen wird in diesem Zusammenhang von &amp;quot;Zelle&amp;quot; gesprochen und entspricht z.B. dem Nachnamen eines Kunden. Der Umfang, die Zusammensetzung und der Aufbau der Tabellen in Datenbanken bzw. deren Felder ist nicht willkürlich, sondern Regeln unterworfen. Tabellen gehören, insbesondere in &#039;&#039;&#039;Form von Listen&#039;&#039;&#039; zu millionenfach benutzten Modell organisierender, strukturierender oder auch nur darstellender Maßnahmen. Die überwiegende Mehrzahl solcher Tabellen und Listen stammt, wenn automatisiert erzeugt, aus Datenbanken. Mehr über [[Tabellen in Datenbanken]] erfahren Sie im weiterführenden Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Web bezieht seine&#039;&#039;&#039; sekündlich und milliardenfach, die mit Hilfe der Netze ausgelieferten und über die Browser dargestellten Inhalte vornehmlich aus Datenbanken. So gesehen ist die Facebook-Timline eines Mitgliedes eine Liste, bzw. Tabelle aus Datenbankinhalten mit den Feldern: Profilbid, Datum, Beitragsbild, Beitragstext, Anzahl der &amp;quot;Likes&amp;quot; u.a.m. welche aus einer immensen Datenbank &#039;&#039;&#039;selektiert&#039;&#039;&#039; und mit &#039;&#039;&#039;Layout-Paramtern&#039;&#039;&#039; versehen zum typischen Web-Erscheinungsbild kombiniert wird. Mit Hilfe desselben Erscheinungsbildes, man könnte es auch &#039;&#039;&#039;Forumular&#039;&#039;&#039; nennen, können die dargestellten Daten aber auch &#039;&#039;&#039;gelöscht, verändert oder ergänzt&#039;&#039;&#039; und anschließend als neuer oder veränderter Beitrag in die immense Datenbank rücktransferiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am einfachen Beispiel bereits erkennbar, enthalten Datenbanken auch &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Datentypen&#039;&#039;&#039;, wie z.B. Texte, Datumswerte, Fotos oder auch nur die an sich winzige Information darüber, ob man etwas mag (like) oder eben nicht. Mögen, oder nicht Mögen kann im Grenzfall mehr bewirken als ein preisverdächtiges Foto und benötigt dennoch nur den Platz der allerkleinsten Speicherheinheit: dem Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl - glaubt man den Studien - sich die meisten NutzerInnen der Social Media über Wirkung und Reichweite Ihrer Postings wenig Gedanken machen, ist der Zugriff auf Einzelheiten in den Tabellen der Datenbanken mittels &#039;&#039;&#039;Zugriffsrechten&#039;&#039;&#039; lenk- und begrenzbar. Wer demnach berechtigt sein soll Daten zu lesen, löschen, verändern oder ergänzen, unterliegt eigenen Reglerwerken, von den Bedarfen unterschiedlicher Gruppierungen an Nutzern oder Rollen in Organisationen abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soeben beispielhaft Dargelegte gilt selbstredend für ungezählte Anwendungen aus allen Bereichen in denen Computer und Netzwerke zur Lösung von Aufgaben eingesetzt werden. Im Hintergrund, weil sie sich eben auf den Oberflächen nicht immer leicht zu erkennen geben, arbeiten Datenbanken. In betrieblichen und behördlichen Informationssystemen, Freizeit- und Arbeitsumgebungen, spielerischen und ernsthaften Metiers des modernen, mobilen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Zugriff auf die permanent wachsenden, immensen Datenbestände in Datenbanken hat, besitzt ökonomische oder politische Macht. Digitale Werkzeuge bzw. Tools (Algorithmen) zur automatisierten quantitativen und qualitativen Auswertung von Datenbeständen &#039;&#039;&#039;filtern, ordnen, berechnen und verbinden&#039;&#039;&#039; die in Tabellen scheinbar isolierten Daten zu neuen Erkenntnissen. Damit werden die Geschicke von Unternehmen gelenkt, politische Entscheidungen getroffen, die Finanzmärkte dirigiert, aber auch Leistungsbeurteilungen in Lehrveranstaltungen ermittelt. Manchmal handeln die Datenbank-auswertenden Algorithmen eigenmächtig und ohne menschliche Kontrolle. Sie kaufen und verkaufen, setzen Kurse fest. Der überwiegende Teil des Geldes, bzw. jener Werte, die Geldes wert auf Finanzmärkten gehandelt werden, lagert nicht in Scheinen und Münzen, sondern als hoffentlich gut gehüteten Zahlen in Datenbanken der Geldinstitute und Börsen, als Buchgeld bekannt. Verluste in Krisenzeiten sind demnach nicht Verluste an Banknoten, sondern &amp;quot;lediglich&amp;quot; Subtraktionen, die auf Kontodaten ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handeln die Daten von Menschen, sagen sie direkt oder indirekt etwas &#039;&#039;&#039;über Personen&#039;&#039;&#039; aus, so werden damit die größten Schattenseiten der Anwendung von Datenbanken angesprochen. Der Praxis effektivster und gleichzeitig schädigender Verknüpfung und Auswertung personenbezogener Daten wegen, wurde bereits Ende der 1970er Jahre in vielen Ländern der heutigen Europäischen Union ein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre, ein Datenschutzgesezt erlassen. Mit der Verbreitung des Internets ist das Thema Datenschutz aktueller denn je und steht im diametralen Widerstreit zur bereits erwähnten wirtschaftlichen und politischen Macht derer, die insbesondere auf Daten der Nutzer des Internet und Mobilnetzen Zugriff haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den technische Hintergrund fast aller geschilderten Phänomene bilden Datenbanken in Zusammenarbeit mit Apps, Programmen, Anwendungen, Robots oder welchen Namen man den &#039;&#039;&#039;Containern von Algorithmen&#039;&#039;&#039; geben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien bilden die Vorstufe zu den Datenbanken. Sie &amp;quot;stopfen&amp;quot; alle, für eine bestimmte Aufgabe, notwendigen Daten (Felder zu Sätzen zusammengefasst) in eine tabellarische Form. Eine Praxis, die für viele Aufgaben des Alltags ausreicht und die vorwiegende Übung der Anwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch Dateien haben ihre Gesetzmäßigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Satz&#039;&#039;&#039; (Datensatz, data record, record) bildet ein &#039;&#039;&#039;Objekt der Realität&#039;&#039;&#039; vereinfachend in einem Computersystem ab. Ein solches Objekt (Entität, entity) kann ein konkreter Gegenstand, ein Ereignis oder auch ein abstrakter Begriff sein. Es wird durch seine &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; (Merkmale, Eigenschaften) beschrieben. Das &#039;&#039;&#039;Objekt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Lehrbuch&#039;&#039; kann beispielsweise durch die Attribute &#039;&#039;Nummer&#039;&#039;, &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039;, &#039;&#039;Preis&#039;&#039;, &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;, &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; beschrieben werden. Die konkreten Inhalte der Attribute eines konkreten Lehrbuches werden &#039;&#039;&#039;Feldern&#039;&#039;&#039; (Datenfelder, fields) zugewiesen. Alle Felder eines konkreten Objektes bilden einen &#039;&#039;&#039;Datensatz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus einer Lehrbuch-Datei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nummer&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Titel&lt;br /&gt;
! Preis&lt;br /&gt;
! Verlag&lt;br /&gt;
! Auslaufend&lt;br /&gt;
! Bestand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| Oberleitner&lt;br /&gt;
| ausgewaehlte Stücke&lt;br /&gt;
| 11,69&lt;br /&gt;
| hoe&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Seyr&lt;br /&gt;
| Elektrotechnik - Fachkunde 2&lt;br /&gt;
| 19,00&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 219&lt;br /&gt;
| Wanzenboeck&lt;br /&gt;
| Getting Better 2&lt;br /&gt;
| 19,70&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenfelder sind mit einem Namen versehen, der sich oftmals mit der Bezeichnung des Attributes deckt und in den Spaltenüberschriften tabellarischer Darstellung auftaucht. Daten können eines unterschiedlichen Datentyps sein. Die Felder &#039;&#039;Nummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; sind z. B. vom Typ Ganzzahl, das Feld &#039;&#039;Preis&#039;&#039; vom Typ Dezimalzahl. Die Felder &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; sind vom Typ Text und das Feld &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; vom Typ Flag (mit den Ausprägungen &amp;quot;y&amp;quot; oder &amp;quot;n&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relationale Datenbanken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken verteilen die Daten auf mehrere Tabellen, die jeweils unterschiedlich voneinander abhängen und demnach unterschiedliche Grundmodelle bilden: Hierarchien, Netze oder die auf Reduktion von Redundanzen abzielenden Relationen. Sogenannte Schlüsselfelder (keys) dienen der Verknüpfung zwischen Tabellen siehe: [[Beziehungen in Datenbanken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relational ist eine Datenbank dann, wenn die Abbilder der Entitäten derart auf Tabellen aufgeteilt sind, dass ihre Merkmale (Eigenschaften) nur in Ausnahmefällen mehrfach (redundant) gespeichert sind. Die Datenmengen können dadurch gering gehalten werden und die Daten sind vor allem integer, was so viel wie frei von Widersprüchen bedeutet. Das Anordnen der Daten in widerspruchsfreien Tabellen geschieht nach den Regeln der  [[Normalformen]]. Datenbanken nach dem relationalen Modell sind am häufigsten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.pcwissen.eu/datenbank-grundlagen.html PCWISSEN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Pils&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I (23. 2. 2013), Datenbank-Grundlagen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
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		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenbanken&amp;diff=5914</id>
		<title>Datenbanken</title>
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		<updated>2013-03-05T16:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Analysieren|Analysieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das Lehrziel des Kapitels Datenbanken ist das Erlangen eines Überblicks über die Werkzeuge zur strukturierten &amp;quot;Lagerung&amp;quot; und Auswertung von Daten. Als Themenschwerpunkt wird der Aufbau, die Eigenheiten und Einsatzgebiete von relationalen Datenbanken sowie Abfragen mit der Datenbanksprache SQL behandelt. Beispiele, die für Erläuterungen herangezogen werden oder zum selbständigen Üben angeboten sind, beziehen sich auf einen Schulbuchhandel mit einem sehr vereinfachten Geschäftsmodell.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datenbank-Grundlagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tabellen in Datenbanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Beziehungen in Datenbanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entity-Relationship-Modell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Normalformen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Schutz_von_Zellen_und_Tabellenbl%C3%A4ttern&amp;diff=5913</id>
		<title>Schutz von Zellen und Tabellenblättern</title>
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		<updated>2013-03-05T16:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Tabellenkalkulationsfunktionen|Tabellenkalkulationsfunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:#F8F8F8;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|__TOC__ || | In Calc können einzelne Tabellenblätter oder ganze Dokumente vor unerlaubtem Zugriff oder Veränderung geschützt werden. Insbesonders ist es sinnvoll, die Zellen, in denen die Funktion enthalten ist, zu schützen, da sie dadurch nicht ungewollt gelöscht oder verändert wird. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutz von Zellen und Tabellenblättern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Video wird der &#039;&#039;&#039;Schutz von Zellen und Tabellenblättern&#039;&#039;&#039; erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Schutz.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
Zusätzliche Dokumentation, die dasselbe behandelt, englische Videos, Videos zu Excel, Google Docs, etc.)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bedingte_Formatierung&amp;diff=5912</id>
		<title>Bedingte Formatierung</title>
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		<updated>2013-03-05T16:30:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elisaka: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Tabellenkalkulationsfunktionen|Tabellenkalkulationsfunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:#F8F8F8;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|__TOC__ || | &#039;&#039;&#039;Bedingte Formatierung&#039;&#039;&#039; hilft dem Benutzer bei der Gestaltung von Zellen. Es können zum Beispiel automatisch &#039;&#039;&#039;verschiedene Darstellungsformen&#039;&#039;&#039; für negative und positive Zahlen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedingte Formatierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedingte Formatierung kann über das Menü &#039;&#039;&#039;Format - Bedingte Formatierung&#039;&#039;&#039; ausgewählt werden. Folgendes Dialogfeld erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BedingteFormatierung_1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können insgesamt &#039;&#039;&#039;drei Bedingungen gleichzeitig&#039;&#039;&#039; ausgewählt werden. Bei Zellvorlage können &#039;&#039;&#039;vorgefertigte Formatvorlagen&#039;&#039;&#039; für Zellen ausgewählt werden. &lt;br /&gt;
Die Bedingungen können &#039;&#039;&#039;kleiner, größer als, zwischen etc.&#039;&#039;&#039; lauten. Eine detaillierte Beschreibung, wie &#039;&#039;&#039;Formatvorlagen und bedingte Formatierungen&#039;&#039;&#039; erstellt werden, findet sich in folgendem Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/BedingteForm.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
[http://www.ooowiki.de/CalcFormatBedingt#Zellformat OpenOffice Wiki - Bedingte Formatierung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elisaka</name></author>
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