<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Cstitz</id>
	<title>IV1 - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Cstitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Cstitz"/>
	<updated>2026-06-02T22:34:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.0</generator>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Mobile_Ger%C3%A4te&amp;diff=6382</id>
		<title>Mobile Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Mobile_Ger%C3%A4te&amp;diff=6382"/>
		<updated>2015-09-17T13:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Vertiefung_Technische_Grundlagen|Vertiefung Technische Grundlagen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobile Geräte sind zu unseren ständigen Begleitern geworden und stellen das Tor zur mobilen Welt dar. Internet immer und überall, 24 Stunden online. Durch die Entwicklung immer neuer Gerätetypen (z.B.: Tablets) stellt dieses Kapitel nur eine Momentaufnahme dar und erhebt nicht den Anspruch auf eine wissenschaftlich umfassende Klassifizierung und Definition.&lt;br /&gt;
Als wesentlicher Grund für die rasante Verbreitung mobiler Geräte in den letzten Jahren sind neben dem Ausbau mobiler Internet-Breitbandzugänge vor allem die Entwicklung innovativer Produkte wie Netbooks, Smartphones und Tablets zu nennen. In diesem Zusammenhang ist natürlich die führende Rolle von Apple hervorzuheben. Apple hat mit dem iPhone und dem iPad Produkte geschaffen, die den Durchbruch dieser Gerätekategorien massiv gefördert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:apple.jpg|200px|thumb|right|Abbildung: Apple iPhone und iPad&amp;lt;Ref&amp;gt;http://9to5mac.com&amp;lt;/Ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifikation von Geräten kann bei unterschiedlichen Eigenschaften ansetzen, wie der Größe von Gehäuse oder Display oder der Hardware-Ausstattung  etc. Diese Eigenschaften sind nicht unwichtig, doch die wichtigste Grundfunktion bei mobilen Endgeräten ist die Kommunikation, sei es die klassische Sprach- oder die immer wichtiger werdende Datenkommunikation, also der Zugriff auf das Internet. In diesem Zusammenhang muss auch die Nutzung von Web 2.0 Diensten angesprochen werden. Neben der Verwendung klassischer Internetdienste wie www und eMail, werden speziell von der jungen Bevölkerung soziale Netzwerke wie facebook, twitter und Co. verstärkt auf mobilen Geräten genutzt.&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
Als mobile Geräte sind Geräte zu verstehen, welche den Menschen erlauben jederzeit und an jedem Ort auf Daten und Informationen zu zugreifen und mit diesen zu arbeiten. Dabei sind folgende Aspekte wesentlich für Art und Umfang der Einsatzmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Größe und Gewicht&lt;br /&gt;
Die Größe bestimmt bei mobilen Geräten letztendlich die Art der Nutzbarkeit. Die Gesamtgröße des Gerätes stellt die maximale Größe des LCD Displays dar. Zweiter wesentlicher Faktor ist das Gewicht, welches wieder vordringlich von der Größe und der Akkukapazität abhängt.&lt;br /&gt;
*Stromversorgung&lt;br /&gt;
Mobilität setzt, zumindest zeitweise, die Unabhängigkeit vom Stromnetz voraus. Ein wesentliches Merkmal aller mobilen Geräte ist damit der Betrieb mit einem integrierten Akku, wobei die Laufzeit ein Hauptbeurteilungskriterium speziell für mobile Computer, Tablets und Smartphones darstellt.&lt;br /&gt;
*Kommunikation und Konnektivität&lt;br /&gt;
Gab es vor Jahren noch PDAs die über keine oder nur sehr rudimentäre Kommunikationsschnittschellen verfügten und nur periodisch mit dem PC synchronisiert wurden, verfügen mobile Geräte heute üblicherweise über folgende Kommunikationsschnittstellen: WLAN, Bluetooth, GPS, 3G/UMTS/HSCSD. Insbesondere bei Smartphones wird auch oft NFC (near field communication) zusätzlich zur klassischen Sprachtelefonie (GSM) angeboten.&lt;br /&gt;
==Klassifizierung==&lt;br /&gt;
Eine einfache Klassifizierung kann wie folgt vorgenommen werden:&lt;br /&gt;
[[Datei:Klassifizierung_Mobile_Geraete.png|mini|right|Abbildung: Klassifizierung mobiler Geräte Durlacher Institut&amp;lt;Ref&amp;gt;http://www.mobile-zeitgeist.com/2010/03/09/was-ist-ein-mobiles-endgeraet/ &amp;lt;/Ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mobile Computer (Notebooks, Netbooks)&lt;br /&gt;
*Handys und Smartphones (iPhone, Samsung Galaxy, …)&lt;br /&gt;
*Tablets (iPad, Samsung Galaxy Tab, Google Nexus, …)&lt;br /&gt;
*Sonstige (Navigation, Digitalkameras, Multimediaplayer)&lt;br /&gt;
Natürlich sind hier zahlreiche weitere Unterscheidungen möglich (Art und Größe des Displays, Dateneingabe, Betriebssystem, …) möglich. Die oben angeführte Klassifizierung ist bewusst einfach gehalten.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle soll auch auf eine ausführliche Studie zur Klassifizierung von mobilen Geräten durch das Durlacher Institut hingewiesen werden. Es wird dargestellt welche Eigenschaften ein Gerät für mobile Kommunikation mit sich bringen muss. Der eine Teil der insgesamt sieben Attribute ist eher eine mobile Erweiterung klassischer Kommunikationseigenschaften (Sicherheit, Bequemlichkeit, Verfügbarkeit, Personalisierung). Die drei weiteren Attribute jedoch (Lokalisierbarkeit, Erreichbarkeit und Ortsunabhängigkeit) sind nur im mobilen Umfeld relevant und bieten dementsprechend die Grundlage zur Klassifikation von Mobilen Endgeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn, wie in der Grafik gezeigt, diese drei Attribute in eine Matrix überführt werden, dann entstehen acht Quadranten. In diese acht Quadranten können nun neue und alte Gerätetypen, entsprechend ihrer Ausprägung, einsortiert werden. Gerätetypen, bei denen alle drei Dimensionen hoch ausgeprägt sind, erfüllen demnach die Kriterien um als Mobile Endgeräte bezeichnet werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Betriebssysteme==&lt;br /&gt;
Im Bereich mobiler Endgeräte sind die angeführten Betriebssysteme vorherrschend.&lt;br /&gt;
[[Datei:win8.jpg|200px|thumb|right|Abbildung: Windows Phone 8&amp;lt;Ref&amp;gt;http://futurezone.at/produkte/windows-phone-8-gelungene-alternative-zu-apple/24.588.671&amp;lt;/Ref&amp;gt;]][[Datei:GALAXYS4.jpg|200px|thumb|right|Abbildung: Samsung Galaxy S4&amp;lt;Ref&amp;gt;http://neuerdings.com/2013/06/21/galaxy-s4-mini-hands-on/&amp;lt;/Ref&amp;gt;]][[Datei:blackberry.jpg|200px|thumb|right|Abbildung: Blackberry Z10 und Q10&amp;lt;Ref&amp;gt;http://www.areamobile.de/b/2039-blackberry-q10-vs-z10-unterschiede-und-gemeinsamkeiten&amp;lt;/Ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Apple iOS&lt;br /&gt;
Proprietäre Eigenentwicklung von Apple welche nur auf Apple Devices zum Einsatz kommt. Zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Intuitivität aus, stellt jedoch ein „geschlossenes System“ dar.  &lt;br /&gt;
*Google Android&lt;br /&gt;
Auf Linux basierendes Betriebssystem für mobile Geräte. Android ist eine freie Software, die quelloffen entwickelt wird und kommt bei unterschiedlichen Herstellern (Samsung, Sony, HTC, …) zum Einsatz. Android hat heute den größten Marktanteil bei Smartphones und Tablets.&lt;br /&gt;
*Windows Mobile, Windows Phone&lt;br /&gt;
Auch Windows Mobile/Phone von Microsoft wird von zahlreichen Herstellern eingesetzt (Sony, HTC, …) ist jedoch im Gegensatz zu Android lizenzpflichtig.&lt;br /&gt;
*RIM&lt;br /&gt;
RIM ist eine Entwicklung des kanadischen Herstellers Blackberry und kommt auch nur auf eigenen Geräten zum Einsatz. Gerade im Business Umfeld hatte Blackberry viele Jahre hohe Marktanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die „Desktopvarianten klassischer Betriebssysteme“ wie Windows, Linux wird hier nicht gesondert eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einsatz im Unternehmen==&lt;br /&gt;
Mit der rasanten Verbreitung mobiler Geräte, speziell auch im Berufsleben, kommen auch große Herausforderungen auf die Unternehmen zu. &lt;br /&gt;
Smartphones und Tablets bestimmen mittlerweile auch das Geschäftsleben. Jederzeit Zugriff auf eMails, Termine aber auch auf wichtige Applikationen und Daten. Dies erfordert zum einen spezielle Applikationen auf den mobilen Geräten, erhöht zum anderen natürlich die Risiken hinsichtlich Datensicherheit enorm. Werden wichtige Daten auf den Geräten gespeichert oder nur bei einer Online-Verbindung dargestellt? Was passiert wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird? Zudem wollen viele Mitarbeiter Ihre persönlichen Geräte auch im Geschäftsleben nutzen. Diese Thematik ist als BYO (Bring Your Own) bekannt und stellt Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen. Zuletzt darf natürlich nicht auf klassische Sicherheitsbedrohungen wie Viren vergessen werden.&lt;br /&gt;
Alle diese Punkte lassen sich heute adressieren und lösen, es soll jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, dass der sichere Einsatz mobiler Geräte nur durch technische Maßnahmen auf der IT-Seite (Mobile Device Management Software), sowie durch entsprechendes Bewusstsein auf der Anwenderseite, möglich ist.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Mobilgeraet-mobile-equipment.html&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Mobile Geräte (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Schutz&amp;diff=6381</id>
		<title>Schutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Schutz&amp;diff=6381"/>
		<updated>2015-09-17T13:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Im Grunde gibt es vier Ziele beim Schutz von Netzen, Rechnern und Daten: Integrität, Vertraulichkeit, Authentizität und Verfügbarkeit. Gerade bei Netzen wird von Hackern versucht, in ein System einzudringen und das System zu &amp;quot;stören&amp;quot;. In diesem Kapitel werden Methoden vorgestellt, um sein System bestmöglich vor Gefahren zu schützen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele von Informationssicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der IT-Sicherheit unterscheidet man zwischen 4 Bedrohungen: den Verlust der Vertraulichkeit, der Integrität, der Verfügbarkeit und der Authentizität. Ziel ist es, diese Bedrohungen mit angemessenen Maßnahmen (z.B. Kryptographie) abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vertraulichkeit:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Daten sind vertraulich, wenn sichergestellt ist, dass sie nur von autorisierten Benutzern gelesen werden können. Diese Vertraulichkeit gilt sowohl für gespeicherte Dateien, als auch für die Datenübertragung über das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Integrität:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter Integrität versteht man, dass die Daten, Programme und Hardware vollständig und unverfälscht vorliegen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verfügbarkeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter Verfügbarkeit versteht man, dass berechtigte Personen die Daten innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens nutzen können und Programme und Hardware funktionsbereit vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Authentizität:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Schutz der Authentizität bezieht sich auf Daten, insbesondere Dokumente und Urkunden, die elektronisch übertragen werden. Der Urheber der Daten muss korrekt authentifiziert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutz der Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Schutz der Daten zu gewährleisten, ist es ratsam am PC Schutzprogramme wie Firewall und Virenscanner zu installieren. Darüber hinaus ist es wichtig, dass System aktuell zu halten und Sicherheitsupdates der Hersteller zu installieren. Mit diesen Updates werden Lücken geschlossen, über die ein Angreifer Zugriff auf das System erlangen könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Installation von Schutzsoftware und eine gewisse Portion gesundes Misstrauen sind die Grundvoraussetzungen, um sich bestmöglich vor Schädlingen  zu schützen. Einen 100%igen Schutz können diese Maßnahmen aber auch nicht gewährleisten, daher ist es auch wichtig, ein regelmäßiges Backup der Daten durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firewall ===&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Neben der Infizierung durch Schädlinge droht im Internet auch die Gefahr durch Hacker, die über offene Ports in unser System einzudringen versuchen. Die Hacker nutzen dabei oft Schwachstellen in der Software ebenso wie die Unachtsamkeit der Benutzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist daher, eine Firewall zu installieren, deren Funktion unter anderem darin besteht, offene Ports zu schließen. Die Firewall fungiert dabei als Portier, der nur Befugten den Zugang auf den eigenen PC gewährt. Der gesamte Datenverkehr zwischen PC und Internet ist nur mehr über die Firewall möglich. Auch bei den Firewalls wird dem privaten Benutzer/der privaten Benutzerin oft kostenlose Software angeboten. Für die Nutzung des Internets gibt der User diejenigen Programme frei, die eine Verbindung ins Internet aufnehmen dürfen. Ein Spionageprogramm, das sich unbemerkt auf der Festplatte installiert hat, kann ohne Zustimmung des Users keine Daten ins Netz versenden. Gleichzeitig werden mit der Firewall alle Ereignisse protokolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders betroffen sind vor allem jene User, die eine Breitbandverbindung mit statischer IP-Adresse verwenden. Hat der Hacker erst mal eine Schwachstelle entdeckt, stehen ihm im System nun Tür und Tor offen. Bei Verbindungen mit dynamischer IP ist der User zumindest nach jeder Neuanmeldung unter einer neuen IP zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für professionelle Anwendungen, besonders im Unternehmensbereich, werden neben Softwarelösungen auch Hardware-Firewalls angeboten, die das Firmennetz am Übergang vom geschützten Bereich zum unsicheren Internet vor Angriffen schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virenscanner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich vor Viren schützen zu können, sollte man auf jeden Fall einen Antivirenscanner installieren. Ein Virenscanner durchforstet alle Dateien auf einem Computerrechner nach charakteristischen Merkmalen (z. B. bestimmte Bitfolge). Diese Virenprogramme greifen auf eine Virenliste (Signaturen) zu, die aufgrund der Schnelllebigkeit der Virenbestände ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden muss. Daher schützen viele installierte Virenscanner nicht mehr, da sie noch mit alten Virenlisten nach diesen charakteristischen Merkmalen suchen. Ein Virenscanner muss immer auf den neuesten Stand upgedatet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche  Virenscanner arbeiten auch mit einer sog. heuristischen Suche. Mittels Heuristik erkennt der Virenscanner verdächtiges Verhalten und kann auf diesem Weg auch neue  Viren entdecken, für die es noch keine Virensignatur gibt. Fehlarlarme sind aber leider nicht ganz ausgeschlossen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele  Virenscanner erkennen darüber hinaus auch Spyware, Trojaner und Phishing-Attacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstellungen im Betriebssystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 100%ig sicheres Betriebssystem gibt es leider nicht. Immer wieder hört man in den Medien, dass Windows im Vergleich zu Apple und Linux ein sehr unsicheres System sein soll. Aber auch in anderen Betriebssystemen existieren Sicherheitslücken. Auf Grund der großen Verbreitung von Windows wird aber verstärkt dieses System attackiert, da die Malware-Hersteller möglichst großen Schaden verursachen möchten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es werden laufend neue Sicherheitslücken entdeckt, die Software-Hersteller versuchen auch, diese ehestmöglich zu schließen. Daher erhält der User in regelmäßigen Abständen Updates für sein Betriebssystem. Der User ist daher aufgefordert, diese auch möglichst schnell zu installieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch bei Software-Programmen ist es notwendig, Updates zu installieren, da auch hier Sicherheitslücken geschlossen werden müssen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Der User kann die Sicherheit auf seinem System erhöhen, wenn er ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten nutzt. Ein Schadprogramm hat somit keine Chance, sich unbemerkt im System zu installieren, da hierfür Administrator-Rechte notwendig wären.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.searchsecurity.de/eset/articles/283415/index2.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.ecdl-moodle.de/mod/resource/view.php?id=3505&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.datenschutz-berlin.de/content/technik/begriffsbestimmungen/verfuegbarkeit-integritaet-vertraulichkeit-authentizitaet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.symantec.com Norton Antivirus]&lt;br /&gt;
* [http://www.antivir.de Avira(kostenlos)]&lt;br /&gt;
* [http://de.mcafee.com/ McAfee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer/Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Schutz#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Gefahren&amp;diff=6380</id>
		<title>Gefahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Gefahren&amp;diff=6380"/>
		<updated>2015-09-17T13:37:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Kapitel werden die Gefahren der Datensicherheit durch Cybercrime, Computerviren, etc. erklärt. Es wird darauf eingegangen, welche verschiedene Methoden von Cybercrime vorliegen, sowie auch die verschiedenen Arten von Computerschädlingen. Im nächsten Kapitel werden dabei mögliche Schutzmechanismen erwähnt und erklärt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cybercrime ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Cybercrime (=Computerkriminalität) versteht man alle Straftaten, die unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Betrug&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Identitätsdiebstahl (vgl. auch Kapitel &amp;quot;Reflektieren&amp;quot;)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt; &amp;lt;li&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Skimming:&#039;&#039;&#039; Daten werden illegal vom Magnetstreifen der Bankkarten ausgelesen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Pretexting:&#039;&#039;&#039; Mittels Vorspiegelung einer falschen Identität werden am Telefon sensible Daten anderer Personen erfragt.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Information Diving:&#039;&#039;&#039; Geheime Daten werden aus gebrauchten Materialien gewohnen (wiederhergestellte Daten aus alten Festplatten, Papierkorb,...)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Eindringen und Stören von Computersystemen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Stehlen, Manipulieren oder Löschen von Daten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Copyrightverletzungen &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; das Herstellen, Verbreiten und Verfügbarmachen von Kinderpornographie &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Vorbereitung terroristischer Akte&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Computerschädlinge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jedem Arbeiten mit dem PC sind wir durch Internet und Nutzung von externen Datenquellen der Gefahr von Computerschädlingen ausgesetzt. &lt;br /&gt;
Computerschädlinge, auch &#039;&#039;&#039;Malware&#039;&#039;&#039; genannt, sind Programme, die dazu entwickelt wurden, beim Benutzer unerwünschte und gegebenenfalls schädliche Funktionen auszuführen. Diese Schädlinge verbreiten sich meist über das Internet, können aber auch über USB-Sticks und dgl. übertragen werden.&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich spricht man oft von Viren, die Arten von Schädlingen sind aber vielfältig und die Wichtigsten sollen nun im folgenden kurz beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Computerviren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computerviren verhalten sich wie jene Viren, die wir aus der Medizin kennen. Sie nisten sich in laufende Programme ein und verbreiten sich durch diese weiter. Würmer hingegen vermehren sich selbständig über E-Mails an sämtliche Adressbuchempfänger. Klickt der/die EmpfängerIn auf den verseuchten Anhang, so ist sein System bereits infiziert. Neben der Vermehrung enthalten Würmer meist auch eine Schadensroutine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundbauplan von Viren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Virus besteht aus mehreren Komponenten, von denen eine obligatorisch ist, die andere nicht unbedingt vorhanden sein muss:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infektion&lt;br /&gt;
* Nutzlast &lt;br /&gt;
* Tarnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infektion ist jener Teil, der mit der Anfertigung von Kopien beschäftigt ist, der sogenannten Infektionsroutine.&lt;br /&gt;
Unter Nutzlast wird in den wenigsten Fällen von echtem Nutzen die Rede sein, sondern die von dem Virus verankerten Schadensroutinen für den Computer. Je nach Absicht des Programmierers eines Virus können die Schäden unterschiedliche Aktionen ausführen. Um auf einem Computersystem nach der Infektion nicht entdeckt zu werden, enthalten die meisten Viren spezielle Tarnroutinen. Oft geht die Tarnung soweit, dass gängige Virenscanner nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Würmer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würmer zeichnen sich im Unterschied zu allen anderen Viren dadurch aus, dass sie sich schnell verbreiten und verändern (mutieren) können. Weiters haben sie die Fähigkeit, sich aktiv auf andere Systeme zu übertragen. Hierfür wird oft das Medium &amp;quot;E-Mail&amp;quot; verwendet. Für Würmer ist es daher einfach, ein weit verbreitetes Mailprogramm zu verwenden, weshalb sie sich insbesondere der Microsoft Produkte Outlook und Outlook Express bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trojaner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trojaner sind eine weitere Schädlingsvariante. Diese tarnen sich meist als vermeintlich nützliches Programm, haben aber nichts anderes im Sinne, als den User auszuspionieren, seine Passwörter zu erschleichen und möglicherweise auch auf der Festplatte Unheil anzurichten. Die meisten Virenprogramme sind in der Lage auch Trojaner zu erkennen. Es gibt aber auch eigene Trojaner-Schutzprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoaxes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;hoax&amp;quot; stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;Scherz&amp;quot;. Deshalb werden unter Hoaxes gezielte Falschmeldungen verstanden, welche allerdings für den Rechner unschädlich sind. Oft kursieren E-Mails, in denen vor vermeintlichen neuen Viren gewarnt wird, in denen eine harmlose Windows-Datei als Virus deklariert wird oder aber es werden Blutspender gesucht. Gemeinsam ist den Hoaxes die Bitte, diese Mail doch an möglichst viele Bekannte weiterzuleiten. Hoaxes kosten Arbeitszeit und können auch zur Überlastung von Mail-Servern führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spyware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Spyware versteht man Spionagesoftware, die Daten eines Computernutzers ohne dessen Wissen und Zustimmung an Dritte weiterleitet. Meist dient die Spionage dazu, das Internetverhalten eines Users zu erfassen und ihm so gezielte Werbung zukommen zu lassen. Diese Malware wird oft gemeinsam mit einem nützlichen Programm installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keylogger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Keylogger ist ein Schadprogramm, das sämtliche Tastatureingaben eines Users mitprotokolliert und diese dann an Dritte weiterleitet. Auf diesem Wege werden auch Passwörter aufgezeichnet und dem Hacker stehen nun Tür und Tor offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Backdoor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Backdoor bezeichnet man ein Programm, dass den Rechner für entfernte Zugriffe öffnet und dabei die normalen Schutzmechanismen umgeht. Mit dieser Schadsoftware können Daten ausspioniert oder weitere Schädlinge in das System eingeschleust werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rootkits ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rootkit ist ein Programm, das seine Prozesse, Registrierungsschlüssel, Dateien, Speichernutzungen und Netzwerkverbindungen verstecken kann. Das Schadprogramm kann Systemeinstellungen verändern, Daten ausspionieren  und den Rechner von außen kontrollieren. Da die Rootkits so tief im System verankert sind, sind sie nur sehr schwer zu entdecken und zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dialer sind Computerprogramme, die über das Telefonnetz eine Wählverbindung zum Internet oder anderen Rechnernetzen aufbauen. Es gibt bei diesen Programmen legale Dialer, bei denen sich der User bewusst einwählt und auf diesem Wege diesen Dienst bezahlt, aber auch viele illegale Dialer-Programme, die ohne zutun des Benutzers und unbemerkt eine kostenpflichtige Verbindung aufbauen. Bei PCs, die über eine Breitbandverbindung verfügen, sind die Dialer nutzlos, da dazu eine Telefonverbindung benötigt wird, allerdings existieren auch Dialer für das Mobilfunknetz. Auf Grund der zunehmenden Nutzung von Smartphones ist daher bei diesen Schädlingen nach wie vor Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kaspersky.com/de/ratgeber/viren/was_ist_ein_rootkit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Schadprogramm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.datenschutz-praxis.de/lexikon/m/malware.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer/Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Gefahren#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Digitale_Signatur&amp;diff=6379</id>
		<title>Digitale Signatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Digitale_Signatur&amp;diff=6379"/>
		<updated>2015-09-17T13:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die digitale Signatur ist eine Errungenschaft und wichtigste Anwendung der asymmetrischen Verschlüsselung. Sie dient als Basis für das Unterzeichnen (Unterschreiben) digitaler Dokumente. Sogenannte Zertifizierungsstellen sind erforderlich, um die Identität des Schlüsselinhabers zu bestätigen. Zertifiziert werden heute aber vor allem Internetdienste mit sensiblen oder ökonomisch wertvollen Daten, wie z. B. die Internetdienste der Banken.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Zertifikat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während zur Sicherstellung der Authentizität des Empfängers dessen geheimer Entschlüsselungs-Schlüssel Garant für die korrekte Zustellung ist (jeder potentielle Empfänger wird darauf bedacht sein, dass sein geheimer Schlüssel nicht in die Hände Unberechtigter gerät), stellt sich bei der Authentizität des Absenders das Problem der Zuordnung zwischen veröffentlichtem Entschlüsselungs-Schlüssel und der Identität des vermeintlichen Senders. Unredliche AbsenderInnen signierter Dokumente könnte vortäuschen, im Namen fremder Personen zu handeln (zu schreiben), indem der Unredliche einen Entschlüsselungs-Schlüssel kommuniziert, der jedoch nicht mit seiner wahren Identität übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus resultiert die Notwendigkeit eines Zertifikates (der grün gefärbte &amp;quot;Haken&amp;quot; in der nachfolgenden Abbildung), welches bestätigt, dass der mitgeteilte bzw. veröffentlichte Entschlüsselungs-Schlüssel auch zur redlichen AbsenderIn, die auch InhaberIn des entsprechenden, geheimen Verschlüsselungs-Schlüssels ist, gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:zertifikat.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation der Ausstellung von Zertifikaten unterliegt praktizierten bzw. vereinbarten Methoden, von der Kundmachung in privaten Medien (z. B. über Visitkarten) bis hin zu gesetzlich ermächtigten oder global anerkannten Zertifizierungsstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für national bzw. international anerkannte Zertifizierungsstellen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A-Trust &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.a-trust.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A-Cert &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.a-cert.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Verisign &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verisign.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zertifikate werden aber nicht nur für Verifizierung einzelner Mitteilungen (E-Mails) ausgestellt, sondern auch für das Informationsangebot ganzer Websites oder Internet-Dienste (z. B. Mailservice) verwendet. Die Zertifikate unterstützen in diesem Fall die Frage nach der Echtheit des genutzten Dienstes. Nachgebaute Websites von Banken, die den Kunden veranlassen seine Passwörter Preis zu geben, können erheblichen Schaden verursachen. Die Verwaltung und Überprüfung der Zertifikate von Websites oder Maildienste werden von der Systemsoftware in Verbindung mit dem verwendeten Browser oder Mail-Clients meist ohne Eingreifen des Benutzers durchgeführt. Nur im Falle von Ausnahmen wird der Benutzer auf den Umstand aufmerksam gemacht und ggfs. zur Entscheidung über Abbruch oder Weiterarbeit aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerkarte.at/de/index.html Die österreichische Bürgerkarte]&lt;br /&gt;
* [http://www.a-sit.at/de/signatur/index.php Signatur]&lt;br /&gt;
* [http://www.ihr-sicherer-etresor.at/tag/digitale-signatur/ Digitaler Datensafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Digitale Signatur#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Computerkryptographie&amp;diff=6378</id>
		<title>Computerkryptographie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Computerkryptographie&amp;diff=6378"/>
		<updated>2015-09-17T13:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Computerkryptographie ist das Kernstück eines mit unterschiedlichen Zielen hinterlegten Sicherheitsbestrebens im Umgang mit digital/audiovisuellen Medien. Die gegenständliche Lerneinheit führt in die Computerkyptographie ein, das Hauptaugenmerk liegt auf den asymmetrischen Verfahren, die zum &amp;quot;Public Key&amp;quot; führten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Computerkryptographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Computertechnologie hat gemeinsame Wurzeln mit der Entwicklung der Computerkryptographie. Anders ausgedrückt, die Kryptographie hat die Entwicklung der Computertechnik angeregt. Oftmals in der Geschichte der Computertechnik wurde festgestellt, dass Forschungsprojekte, die militärischen Zielen dienten, wesentlicher Motor der Computertechnik waren. Meilensteine der Computertechnik, wie der Röhrencomputer ENIAC, wurden an den Aufgaben der Kryptographie gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DES ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das National Bureau of Standards der Vereinigten Staaten bemühte sich bereits in den 70er Jahren um eine sichere Verschlüsselung von binär codierten Informationen, da zu diesem Zeitpunkt der Einsatz von Computersystemen für militärische Zwecke als unverzichtbar erkannt wurde. Darüber hinaus blühte das Spionagewesen wegen des damals eskalierenden Kalten Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde der von der Fa. IBM entwickelte DES, der Data Encryption Standard, als allgemeiner Standard für Datenverschlüsselung in Regierungsbehörden eingeführt. Der Schlüssel im DES-Standard besteht aus einer Folge von acht 8-Byte-Blöcken, dies ergibt 64 Bit. Da je Byte ein Bit als Patity-Bit (Prüfbit) verwendet wird, stehen für die Benutzung nur 56 Bit zur Verfügung, 7 Bit ergeben sich aus der Paritätsrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verschlüsselung gelangen 64-Bit-Klartextblöcke mit dem Schlüssel zur Chiffrierung. Der Verschlüsselungsalgorithmus verwendet u. a. die Alphabetsubstitution, Permutationen, Blockbildung und Expansion. Sowohl der Schlüssel als auch der Klartext werden aufgespalten (Blockbildung) und die Teilblöcke mit den Teilschlüsseln verknüpft. Der Verknüpfungsvorgang wird in 16 aufeinander folgenden Zyklen abgewickelt. Der Entschlüsselungsvorgang basiert quasi auf der Umkehr der Verschlüsselung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Augen der Kombinatorik gesehen, ergibt der DES 70 Quadrillionen Verschlüsselungsmöglichkeiten. Die nutzbare Schlüssellänge von 56 Bit gilt heute nicht mehr als ausreichend sicher. Mit der Methode Brute Force (systematisches Ausprobieren sämtlicher Möglichkeiten) gelang es 1998 in 56 Stunden und 1999 in 22 Studen den DES Code zu knacken. Für den jüngsten Erfolg wurde über das Internet die Kapazität von ca. 100.000 Rechnern zusammengeführt (siehe [http://www.distributed.net/ distributet Net]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass die NSA, eine Unterabteilung des Department of Defense der USA, bereits zum Zeitpunkt der Standardisierung des DES, über ausreichende Rechenkapazitäten verfügte, um den DES zu knacken. Diese Aussage wurde jedoch bisher weder dementiert noch bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AES ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle von DES wird der Advanced Encryption Standard eingesetzt. Es handelt sich ebenfalls um eine symmetrische Methode. Sie verwendet variable Schlüssellängen und variable Blockgrößen und wird seit dem Jahr 2000 als Nachfolgemethode zum DES eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des AES liegen in seiner guten Implementierbarkeit in der Hard- und Software. Doch für alle symmetrischen Verfahren gilt: Der Schlüssel zum Verschlüsseln einer Nachricht ist dem Schlüssel zum Entschlüsseln gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      krypt = CHIFF (key_chiff, klar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      klar = DECHIFF (key_dechiff, krypt),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      key_chiff = key_dechiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der symmetrischen Verschlüsselung müssen Sender und Empfänger denselben Schlüssel benutzen. Will ein Sender einem neuen Empfänger eine Botschaft zusenden, muss ein neuer Schlüssel vereinbart werden. Fällt der Schlüssel dabei in unbefugte Hände, ist die Verschlüsselung unwirksam. Je mehr Personen einen Schlüssel benutzen, umso unsicherer wird das System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die jüngsten Errungenschaften der Kryptographie, die asymmetrischen Verfahren, lösen dieses Problem und bringen weitere Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die asymmetrische Verschlüsselung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 wurde an der Stanford University ein kryptographisches Verfahren entwickelt, welches ein Schlüsselpaar, mit komplementären Schlüsseln zur Ver- und Entschlüsselung verwendet. Martin Hellmann, Whitfield Diffie und Ralph Merkle nannten es die doppelte oder asymmetrische Verschlüsselung. Im Jahr 1977 wurde das Verfahren von Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman am MIT zur Anwendungsreife weiterentwickelt. Es trägt, den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Entwickler entsprechend, die Bezeichnung &amp;quot;RSA&amp;quot;. Das Verfahren wurde 1982 zum Patent angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Verfahren gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      key_chiff &amp;gt;&amp;lt; key_dechiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System benutzt demnach ein Schlüsselpaar. Die Funktionsweise der asymmetrischen Verschlüsselung beruht auf mathematischen Falltüroperationen. Die Falltüroperation verläuft nur in eine Richtung, in die Gegenrichtung jedoch nur mit extrem hohen Unsicherheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil bei der asymmetrischen Verschlüsselung ein Schlüssel veröffentlicht werden kann, ohne das System zu gefährden, wird es auch &#039;&#039;&#039;Public Key&#039;&#039;&#039; Verfahren genannt. Es ist nicht möglich, von einem Schlüssel auf den anderen zu schließen und es ist nicht möglich, den Verschlüsselungsschlüssel zum Entschlüsseln einzusetzen, wie auch der Entschlüsselungsschlüssel zum Verschlüsseln unbrauchbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Public-Key Verfahrens wurde erstmals auch die Überprüfung der Echtheit des Absenders einer Nachricht möglich. Zusätzlich erlaubt diese Methode die Überprüfung der erhaltenen Nachricht auf mögliche Veränderungen während der Übertragung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfall 1: Authentizität des Empfängers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:public_key_1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beliebiger Sender einer Nachricht kann einem auch bisher unbekannten Empfänger eine chiffrierte Nachricht senden, indem er die Nachricht mit dem öffentlichen Chiffrier-Schlüssel des Empfängers chiffriert. Nur der &amp;quot;rechtmäßige&amp;quot; Empfänger kann mit seinem geheim gehaltenen Dechiffrier-Schlüssel den Klartext wieder herstellen. Die bilaterale Vereinbarung von Schlüsseln zum sicheren Austausch von Dokumenten entfällt zu Gunsten eines Public Keys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfall 2: Authentizität des Senders ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:public_key_2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht, sofern diese &amp;quot;kryptographisch signiert&amp;quot; ist, kann die erhaltene Nachricht dahin überprüfen, ob diese auch von jenem Sender stammt, der er vorgibt zu sein. Der Sender verschlüsselt dazu die Nachricht mit seinem geheimen Chiffrier-Schlüssel und der Empfänger kann die Echtheit des Absenders überprüfen, indem er die Botschaft mit dem öffentlich zugänglichen Dechiffrier-Schlüssel entschlüsselt. Der Anwendungsfall 2 liefert die Grundlage zur digitalen Signatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgang des digitalen Ver- und Entschlüsselns ist bei entsprechend langem und damit auch sicherem Schlüssel (mit einer Schlüssellänge von z. B. 1024 Bit) rechen- bzw. zeitintensiv. Deshalb wird die Verschlüsselung im Anwendungsfall 2 auf eine komprimierte Version des signierten Dokumentes, dem Hashwert, und nicht auf das gesamte Dokument angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Anwendungsfälle werden getrennt behandelt. In einem modernen Telekommunikationsumfeld ist jede Person Sender und Empfänger zugleich und benutzt für jede dieser Rollen ein eigenes Schlüsselpaar mit komplementären Schlüsseln, von denen jeweils einer öffentlich und der andere geheim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Hashwert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hashwert ist die komprimierte Version einer Datei. Man kann sich den Hashwert als den &amp;quot;Fingerprint&amp;quot; einer Datei vorstellen. Der Hashwert entsteht dadurch, dass eine beliebige Datei jeder Größe mit Hilfe eines mathematischen Verfahrens - genannt Hash-Funktion - komprimiert wird. Die kleinste Veränderung der Datei führt zu einem gänzlich anderen Hashwert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.a-trust.at/html/lexicon.asp?ch=1&amp;amp;lang=GE&amp;amp;letter=H#Hashwert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F. B. Wrixon, Codes, Chiffren und andere Geheimsprachen, Köln 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon Singh, Geheime Botschaften, Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet, München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kevin Mitnick, Die Kunst der Täuschung, Heidelberg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Kryptographie#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kryptographie&amp;diff=6377</id>
		<title>Kryptographie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kryptographie&amp;diff=6377"/>
		<updated>2015-09-17T13:36:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Sicherheit|Sicherheit&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Kryptographie verhalf über Tausende von Jahren hinweg dem Wunsch, Nachrichten nur an die berechtigten (gemeinten) Empfänger geraten zu lassen, zur teilweisen Erfüllung. Die heute vorherrschende Computerkryptographie will noch immer dasselbe und einiges darüber hinaus.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chiffren und Codes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Chiffre&amp;quot; stammt aus dem Arabischen (sifr) und bedeutet soviel wie &amp;quot;nichts&amp;quot;. Chiffren waren bereits in der griechischen und römischen Kultur von großer Bedeutung. In der europäischen Kultur wurden Chiffren im Mittelalter von Geheimbünden, weltlichen und kirchlichen Autoritäten benutzt und sind in zahlreichen Formen und Anwendungen bekannt bzw. erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Chiffren mit dem Ersetzen (Substitution) und Vertauschen (Transposition) von Buchstaben und singulären Zeichen arbeiten, verwenden Codes ganze Wörter bzw. Begriffe. Der Einsatz der Chiffren erwies sich jedoch als flexibler und ist im Zusammenhang mit der Anwendung von Computerprogrammen vielseitig anwendbar, sodass die heutige Anwendung der Kryptographie als Weiterentwicklung der Methoden des Chiffrierens angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unverschlüsselte Botschaft wird allgemein als &#039;&#039;&#039;Klartext&#039;&#039;&#039;, der Vorgang des Verschlüsselns als &#039;&#039;&#039;Chiffrieren&#039;&#039;&#039; und das Ergebnis der Verschlüsselung als &#039;&#039;&#039;Geheimtext oder Kryptogramm&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Das Rückführen des Klartextes aus dem Kryptogramm nennt sich &#039;&#039;&#039;Dechiffrieren&#039;&#039;&#039;. Die Verallgemeinerung des Chiffrierens wird als &#039;&#039;&#039;Kryptographie&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In formaler Schreibweise wird das soeben Beschriebene wie folgt dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      krypt = CHIFF (klar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      klar = DECHIFF (krypt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klartext &amp;quot;klar&amp;quot; wird mit der Methode &amp;quot;CHIFF&amp;quot; in den Geheimtext &amp;quot;krypt&amp;quot; verwandelt. Der Geheimtext &amp;quot;krypt&amp;quot; wird mit der Methode &amp;quot;DECHIFF&amp;quot; wieder in den Klartext &amp;quot;klar&amp;quot; rückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der systematische Versuch, den Klartext ohne Kenntnis der Methode und der Schlüssel rückzuverwandeln, heißt &#039;&#039;&#039;Kryptoanalyse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Chiffrierens war Jahrhunderte lang dasselbe: Es galt zu verhindern, dass Unberechtigte in Kenntnis von geheimen Botschaften kamen. Heute, im Zeitalter der globalen Vernetzung, sind die Zielsetzungen und Anwendungsgebiete der modernen Kryptographie vielfältiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transposition und Substitution ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Methoden beherrschen die Chiffrierung: das Vertauschen der Zeichen des Klartextes, die &#039;&#039;&#039;Transposition&#039;&#039;&#039;, und das Ersetzen des Klartextalphabetes durch ein Chiffrenalphabet, die &#039;&#039;&#039;Substitution&#039;&#039;&#039;. Das Prinzip der Substitution kann als allgemein bekannt angenommen werden, denn es wurden und werden Geheimalphabete bereits in jungen Jahren gerne eingesetzt. Ein einfaches Transpositionsbeispiel findet sich aus vorchristlicher Zeit, die Skytale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:skyate.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streifen Leder, Pergament oder Tuch wurde um einen Stab gewickelt. Die geheime Botschaft wird vertikal auf den Streifen geschrieben. Abgewickelt, ergeben die Buchstaben eine sinnlose Reihenfolge. Nur wer das Geheimnis des Wickelns kennt, über den richtigen Stab mit dem richtigen Durchmesser verfügt, kann die Botschaft entziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Monoalphabetische Substitution ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Name bereits verrät, benutzt die monoalphabetische Substitution ein einziges Chiffrenalphabet, um die Nachricht zu verschlüsseln. Zahlreiche Beispiele aus der Geschichte sind bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosenkreuzer-Schablone teilte das Alphabet beispielsweise in neun Felder. Jeder Buchstabe wurde mit den Seitenlinien des entsprechenden Feldes und einem Punkt, der die Position des Buchstabens im Feld symbolisiert, dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosenkreuzer_alphabet.gif‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Bezeichnung für Rosenkreuzer &amp;quot;Rosicrucians&amp;quot;, nach der Rosenkreuzer-Schablone chiffriert, ergibt in Anwendung der Rosenkreuzer-Schablone folgende Chiffre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosicrucians.gif‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Lücken in der Geheimhaltung der Methode ist aus heutiger Sicht die Tatsache, dass die Häufigkeit und die Verteilung der Buchstaben eines Alphabets lebender Sprachen nicht gleichwahrscheinlich ist, größter Schwachpunkt monoalphabetischer Substitution. Die Tatsache der statistischen Häufungen bestimmter (Bit-)Muster wird aber als Positivum in der Datenkompression genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Leistungsfähigkeit heutiger Personalcomputer wären die meisten Kryptogramme mit monoalphabetischer Substitution in wenigen Sekunden entschlüsselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polyalphabetische Substitution ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache der leichten Knackbarkeit monoalphabetischer Substitution führte bereit im 15. Jahrhundert zur polyalphabetischen Substitution. Dabei wird das Geheimtextalphabet während der Verschlüsselung öfter gewechselt. Je öfter, um so sicherer war und ist die Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist die polyalphabetische Substitution anhand der Chiffrierscheibe des italienischen Architekten Leon Battista Alberti darstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Albertis_scheibe.gif‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alberti konstruierte zwei Scheiben, die zueinander verdrehbar sind. Die äußere Scheibe enthält das Klartextalphabet, die innere das Chiffrenalphabet, der Vorgang des Chiffrierens erfolgt durch die Abbildung der Entsprechung von außen nach innen. Die Sicherheit dieser Methode besteht nun darin, dass die Stellung der beiden Scheiben zueinander während der Chiffrierung gewechselt wird. Jede unterschiedliche Stellung der Scheiben zueinander entspricht einem neuen Alphabet. Jede Folge von Stellungswechseln ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anweisung zum Dechiffrieren könnte beispielsweise lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   1. Bringe die Ziffer 1 mit dem Buchstaben i in Übereinstimmung.&lt;br /&gt;
   2. Dechiffriere sodann die ersten 7 Buchstaben.&lt;br /&gt;
   3. Drehe die Scheibe dann um 9 Schritte gegen den Gang der Sonne.&lt;br /&gt;
   4. Fahre fort, 13 Buchstaben zu dechiffrieren.&lt;br /&gt;
   5. Drehe die Scheibe alsdann 4 Schritte mit dem Gang der Sonne&lt;br /&gt;
   6. und dechiffriere die folgenden 21 Buchstaben.&lt;br /&gt;
   7. ....&lt;br /&gt;
   8. Irgendwann - je nach Sicherheitsbedürfnis - wird wieder mit Schritt 2 begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwachpunkt dieses Systems liegt darin, dass die Abbildung des Klartextalphabetes auf das Chiffrenalphabet eine Konstante in der Zuordnungssystematik aufweist. Immer dann, wenn im Beispiel der dargestellten Grafik das &amp;quot;E&amp;quot; auf das &amp;quot;s&amp;quot; abgebildet wird, wird das &amp;quot;R&amp;quot; auf ein &amp;quot;v&amp;quot; transferiert. Ein Umstand der zu statistischen Häufungen führen kann und damit das System angreifbar macht. Diesem Umstand könnte man durch austauschbare Innenscheiben (Chiffrenalphabete) begegnen, die unterschiedliche Permutationen der verwendeten Zeichen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung: Verfolgen Sie diese Idee konsequent weiter, so führt es zur Konstruktion der Enigma und letztendlich zum Data Encryption Standard (DES), wenn Sie akzeptieren, dass Methoden, die auf Zeichen des Alphpabetes angewandt werden, auch auf Bitmuster anwendbar sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle scheint es aber auch angebracht, einen weiteren maßgeblichen Parameter der Kryptographie einzuführen, nämlich den &#039;&#039;&#039;Schlüssel&#039;&#039;&#039;. Alberti&#039;s Scheibe galt als allgemein bekannte und angewandte Methode, das Verschlüsselungs-Instrument war im Handel erhältlich. Dennoch galt die Methode damals als sicher, da die Scheibe ohne Kenntnis der &amp;quot;Dreh- oder Scheibentauschanweisung&amp;quot; (= Schlüssel) schwer zum Erfolg führte. Insbesondere dann nicht, wenn die Anweisung entsprechend komplex war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die formale Notation wirkt sich die &#039;&#039;&#039;Einführung des Schlüssels&#039;&#039;&#039; folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      krypt = CHIFF (key, klar)&lt;br /&gt;
      klar = DECHIFF (key, krypt) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Methoden CHIFF und DECHIFF wird neben dem Klartext bzw. Kryptogramm zusätzlich noch der Schlüssel bereitgestellt. Während die Methode allgemein bekannt sein darf, gilt es nur mehr den Schlüssel geheim zu halten. Eine große Errungenschaft, die jedoch noch immer den Nachteil birgt, dass sich unterschiedliche KommunikationspartnerInnen sozusagen bilateral geheime Schlüssel aushandeln müssen. Ein Merkmal jeder symmetrischen Verschlüsselung, welches auch für die Computerkryptographie bis zur Erfindung der asymmetrischen Verfahren galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Enigma ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt Scheiben wurden rotierende Walzen in schreibmaschinen-ähnliche Apparate eingebaut welche durch Elektromotoren angetrieben eine Fülle unterschiedlicher Chiffrenalphabete erzeugen. Jeder Anschlag auf der Tastatur führt automatisch zu einem neuen Alphabet, bis die rotierende Walze wieder an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Enigma_rotor.gif‎ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Versionen der 1920 von Arthur Scherbius entwickelten Verschlüsselungsmaschine &amp;quot;Enigma&amp;quot; sind bekannt und wurden auch als &amp;quot;legendäre Enigma&amp;quot; noch während des 2. Weltkrieges eingesetzt. Vorläufer der heutigen &amp;quot;Computer&amp;quot; vermochten - vor allem durch eine große Anzahl von Versuchen - die durch Enigma chiffrierten Texte dennoch zu knacken. Von da an hat sich die Kryptographie zur [[Computerkryptographie]] gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F. B. Wrixon, Codes, Chiffren und andere Geheimsprachen, Köln 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon Singh, Geheime Botschaften, Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet, München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kevin Mitnick, Die Kunst der Täuschung, Heidelberg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Kryptographie#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Technische_Aspekte_des_Internets&amp;diff=6376</id>
		<title>Technische Aspekte des Internets</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Technische_Aspekte_des_Internets&amp;diff=6376"/>
		<updated>2015-09-17T13:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform| Der DHCP (Dynamic Host Configuration Protokoll)-Server verteilt die IP-Adressen, das DNS (Domain Name Service) erledigt die Namens- und Adressauflösung, der Router dient dazu, den Netzwerkverkehr zu lenken. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit diesen Grundbegriffen und erklärt die Funktionsweise.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DHCP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHCP steht für Dynamic Host Configuration Protocol. Die Aufgabe eines DHCP Servers besteht darin, einem Netzwerk die Möglichkeit zu bieten, IP-Adressen dynamisch zu verteilen. Somit ist es möglich, IP-Adressen, die in diesem Netzwerk nicht verwendet werden, an andere Clients zu vergeben, womit ein Einsparen von IP-Adressen möglich ist. Dadurch müssen in einem größeren Netzwerk nicht alle IP-Nummern, die Subnetmask, der Gateway und die DNS-Einstellungen manuell vergeben werden. Wenn ein Rechner eine IP-Nummer benötigt, sucht er im Netz - je nach Einstellung - nach einem DHCP-Server. Dieser stellt dem Rechner die IP-Nummer für eine bestimmte Zeit zur Verfügung (Leasedauer). Außerdem werden Subnetmask, Gateway, DNS-Server und andere Informationen an den Rechner übertragen. Der Benutzer/die Benutzerin muss also nichts einstellen - der DHCP liefert alle essentiellen Daten für das Netzwerk. Der DHCP-Server speichert in einer Datenbank, welche IP-Nummern bereits vergeben sind, um zu verhindertn, dass nicht zwei Rechner dieselbe IP-Nummer erhalten. &lt;br /&gt;
DHCP ist nach dem RFC 2131 im Jahr 1997 spezifiziert&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ietf.org/rfc/rfc2131.txt&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DNS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domain Name Service (DNS) ist ein Dienst zur Namens- und Adressauflösung in Netzwerken. Man kann sich den Dienst DNS etwa so wie ein Telefonbuch vorstellen. Man sucht nach einem Namen in einer bestimmten Stadt und findet die dazugehörige Telefonnummer. Genau dieselbe Aufgabe erfüllen die DNS Server weltweit. Es wird eine Domain (ohne Subdomain) mit der/den dazugehörige/n IP-Adresse/n gespeichert. Bei der Eingabe der URL im Browser wird die Domain bei dem DNS Server in die IP-Adresse aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der DNS Dienst erleichtert uns das Surfen im Internet. Andernfalls müsste man sich schon eine Menge Nummern merken, um verschiedenste Internetdienste verwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subdomain ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem Subdomain versteht man einen Unterdomäne. Sie steht dem Besitzer/der Besitzerin einer Domäne zur Verfügung, um innerhalb des Unternehmens Untergruppierungen zu organisieren. Sie ist ein optionaler Bestandteil der URL (Uniform Resource Locator). Gerade WWW hat sich bei Internetadressen oft als Subdomäne eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topleveldomain ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten TLD beschreiben Unternehmen und Organisationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* com - internationale Firmen&lt;br /&gt;
* edu - Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Schulen&lt;br /&gt;
* gov - Regierungseinrichtungen&lt;br /&gt;
* int - international&lt;br /&gt;
* mil - militärische Einrichtungen&lt;br /&gt;
* org - nicht kommerzielle Einrichtungen (Vereine,...)&lt;br /&gt;
* biz - geschäftliche Domains&lt;br /&gt;
* net - Netzwerk und Netzwerkmanagement-Organisationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Router ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Router ist eine Netzwerkhardware, die dazu dient, zwischen unterschiedlichen Netzwerken zu transportieren. Im Internet dienen große Router dazu, den Netzwerkverkehr zu lenken. In einem lokalen Netzwerk stellt ein Router oft die Verbindung zum Internet her (er routet zwischen dem internen Netz hinaus in das öffentliche Netz). Die IP-Adresse des Routers wird hierbei bei allen Rechnern im Netzwerk als Gateway eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ietf.org/rfc/rfc2131.txt http://www.ietf.org/rfc/rfc2131.txt]&lt;br /&gt;
* [http://de.tech-faq.com/dhcp.shtml http://de.tech-faq.com/dhcp.shtml]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer/Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Technische Aspekte des Internets#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Adressierung&amp;diff=6375</id>
		<title>Adressierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Adressierung&amp;diff=6375"/>
		<updated>2015-09-17T13:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Adressierung im Internet wird mit Hilfe des Protokolls IP (Internet Protocol) durchgeführt. Aktuell verwendet man die Version IPv4 (32 Bit), die jedoch von der Version IPv6 (128 Bit) abgelöst werden wird. Grund dafür ist der inzwischen zu klein gewordene Adressenkreis, der mit IPv4 angesprochen werden kann. In diesem Kapitel erfahren Sie außerdem Näheres zum Begriff MAC Adresse.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Datenkommunikation erfolgt im Internet über IP-Adressen, daher spricht man von Adressierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IP-Adresse repräsentiert im Internet die unterste Adressierungsstufe, auf der zum Beispiel das Domain Name System (DNS) aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IPv4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IPv4 wird durch Punkte getrennt. Dabei werden Zahlen zwischen 0 und 255 verwendet, die in 4 Teile zu je 8 Bit aufgeteilt sind. Dies ergibt daher 32 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp.: 140.78.40.70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch 2^32 Möglichkeiten ergeben sich insgesamt 4.294.967.296 Adressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuell verwendete Version (IPv4 – Version 4)‏ stammt aus dem Jahr 1981 und soll bald von IPv6 (128 Bit) abgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei der Verwendung von IPv4 ist der zu kleine Adressatenkreis. Da es aber immer mehr internetfähige Geräte gibt, die alle eine eindeutige IP-Adresse benötigen, stößt IPv4 nun an seine Grenzen.&lt;br /&gt;
256 hoch 4 = 4.2 Mrd IP-Nummern !?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IPv6 ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist es notwendig, auf eine Adressierung umzustellen, die eine größere Zahl von Endgeräten ansprechen kann. Die neue Version IPv6  verwendet im Gegensatz zu IPv4 128 Bit zur Speicherung von Adressen. Damit sind 340 Sextillionen Adressen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038)‏&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird aber immer noch hauptsächlich IPv4 verwendet, die Provider stellen aber nach und nach ihr Angebot auf IPv6 um.  Die Umstellung sollte in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisation von IP Nummern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation von solchen IP Nummern bzw. ganzen IP-Adressbereichen ist eine der wenigen ZENTRAL verwalteten Aufgaben des Internets und erfolgt durch die Network Information Center (NIC).‏&lt;br /&gt;
Jedes Land erhält einen Pool an Adressen, die an die einzelnen Teilnehmenden zugewiesen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ip.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche vs. Private ===&lt;br /&gt;
Eine öffentliche IP ist einzigartig im GLOBALEN Netzwerk.  Die private IP hingegen ist nur im INTERNEN Netzwerk einzigartig.&lt;br /&gt;
Siehe dazu etwa &amp;lt;ref&amp;gt;http://tools.ietf.org/html/rfc1918&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In privaten, lokalen Netzen (LAN) können IP-Adressen selbst vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Class A: 10.0.0.0 &lt;br /&gt;
Class B: 172.16.0.0 - 172.31.0.0 &lt;br /&gt;
Class C: 192.168.0.0 - 192.168.255.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MAC Adresse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine MAC Adresse identifiziert eine Netzwerkkarte. Diese Identifizierung ist weltweit einmalig und eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mac2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 3 Byte in der Abbildung bezeichnen den Hersteller der Netzwerkkarte und die nächsten 3 Byte kennzeichnen eine Karte.&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird eine Netzwerkkarte der Firma 3COM aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man nun feststellen, welche MAC-Adresse meine Netzwerkkarte hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weg wird im Bild unterhalb beschrieben. Wenn man die Eingabeaufforderung (cmd) aufruft und den Befehl &amp;quot;ipconfig /all&amp;quot; eingibt, sieht &lt;br /&gt;
man in der Zeile &amp;quot;Physikalische Adresse&amp;quot; die MAC-Adresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo werden diese MAC-Adressen im normalen Haushalt verwendet? &lt;br /&gt;
==&amp;gt; Oftmals werden Wireless Lans zusätzlich durch das Eintragen von MAC-Adressen vor Eingriffen anderer geschützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mac.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/IPv6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Adressierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikationsprotokoll&amp;diff=6374</id>
		<title>Kommunikationsprotokoll</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikationsprotokoll&amp;diff=6374"/>
		<updated>2015-09-17T13:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|TCP/IP bezeichnet das Kommunikationsprotokoll im Internet. In der TCP/IP-Protokollfamilie übernimmt das TCP den Transport der Daten, die Datenflusssteuerung und ergreift Maßnahmen bei einem Datenverlust (falls das Paket nicht ankommt). Die Funktionsweise des TCP besteht darin, den Datenstrom von den Anwendungen zu trennen, mit einem Header zu versehen und an das Internet Protocol (IP) zu übergeben. Beim Empfänger werden die Datenpakete sortiert und wieder zusammengesetzt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommunizieren nun Computer oder andere Peripheriegeräte in einem Netzwerk miteinander? &lt;br /&gt;
Sie benötigen jedenfalls eine gemeinsame Sprache, d. h. ein gemeinsames Kommunikationsprotokoll. &lt;br /&gt;
Dieses Kommunikationsprotokoll ist plattformunabhängig und wird TCP/IP genannt. TCP/IP ist die Abkürzung für Transmission Control Protocol und Internet Protocol. TCP/IP ist eine Protokoll-Kombination und besteht daher aus zwei Protokollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* TCP (verantwortlich für den Transport der Daten)&lt;br /&gt;
* IP (Adressierung im Netzwerk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TCP - Transmission Control Protocol ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der TCP/IP-Protokollfamilie übernimmt TCP den Transport der Daten, die Datenflusssteuerung und ergreift Maßnahmen bei einem Datenverlust (falls das Paket nicht ankommt). Die Funktionsweise von TCP besteht darin, den Datenstrom von den Anwendungen aufzuteilen, mit einem Header zu versehen und an das Internet Protocol (IP) zu übergeben. Beim Empfänger werden die Datenpakete sortiert und wieder zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IP - Internet Protocol ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet Protocol, kurz IP, wird im Zusammenhang mit der Protokollfamilie TCP/IP genannt und verwendet. Die Hauptaufgabe besteht darin, Datenpakete zu adressieren und in einem verbindungslosen, paketorientierten Netzwerk zu vermitteln (Routing). Dazu haben alle Stationen und Endgeräte eine eigene Adresse im Netzwerk. Das Internet Protocol dient nicht nur zur Identifikation, sondern auch zum Erkennen eines Teilnetzes, in dem sich eine Station befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TCP/IP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile von TCP/IP ===&lt;br /&gt;
TCP/IP hat mehrere entscheidende Vorteile. Jede Anwendung ist mit TCP/IP in der Lage über jedes Übertragungssystem Daten zu übertragen und auszutauschen. Dabei ist es egal, wo sich die Kommunikationspartner gerade befinden. IP sorgt dafür, dass das Datenpaket sein Ziel erreicht, und TCP kontrolliert die Datenübertragung und stellt den Datenstrom der entsprechenden Anwendung zu. Das bedeutet, TCP/IP ist an keinen Hersteller und kein Übertragungssystem gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TCP/IP ist an keinen Hersteller gebunden. &lt;br /&gt;
*TCP/IP kann auf einfachen Computern und auf Supercomputern implementiert werden. &lt;br /&gt;
*TCP/IP ist in LANs und WANs nutzbar. &lt;br /&gt;
*TCP/IP macht die Anwendung vom Übertragungssystem unabhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile von TCP/IP ===&lt;br /&gt;
Allerdings ist TCP/IP alles andere als eine effiziente Methode, um Daten zu übertragen. Die Daten werden in kleine Datenpakete aufgeteilt. Damit der Empfänger eines Datenpakets weiß, was er damit machen soll, wird dem Datenpaket ein Kopfdatensatz, der als Header bezeichnet wird, vorangestellt. Pro Datenpaket ergibt sich ein Verwaltungsanteil von mindestens 40 Byte pro Datenpaket. Nur wenn Datenpakete von mehreren kByte gebildet werden, hält sich der Verwaltungsanteil im Vergleich zu den Nutzdaten gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol/Internet_Protocol Wikipedia TCP/IP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Kommunikationsprotokoll#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Internetdienste&amp;diff=6373</id>
		<title>Internetdienste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Internetdienste&amp;diff=6373"/>
		<updated>2015-09-17T13:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Netzwerk|Netzwerk&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Oft wird das World Wide Web (www) als &amp;quot;das Internet&amp;quot; bezeichnet. Doch diese Aussage ist falsch, denn das WWW ist nur ein Dienst von vielen, welche im Internet verwendet werden. WWW und Mail sind jene Dienste, die am meisten benützt werden, aber auch andere Dienste (wie FTP, Instant-Messaging usw.) gelangen dabei zur Anwendung. In diesem Beitrag werden diese Dienste näher erläutert und erklärt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== World Wide Web (WWW) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des WWW wird ein Browser benötigt. Das Charakteristische am WWW ist das &#039;&#039;&#039;Hyper Text Transfer Protocol (http)&#039;&#039;&#039;, womit direkte Verweise (Links) auf fremde Web-Sites möglich werden.&lt;br /&gt;
Mit einem Browser lassen sich unterschiedliche Internetdienste nutzen. Bei Eingabe der URL in die Adressleiste ist die Angabe des benötigten Internetprotokolls notwendig (z. B. http, ftp, news,…), damit die Nutzung des entsprechenden Dienstes möglich wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil liegt in der Nutzung der verschiedenen Dienste über eine einheitliche Benutzeroberfläche. Auf dem Markt gibt es eine Reihe von Softwarelösungen. Welchen Browser man letztendlich verwendet, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks; hinsichtlich Funktionalität sind kaum Unterschiede zu bemerken. Die gängigsten Browser sind neben dem Internet-Explorer zurzeit Mozilla Firefox, Opera, Chrome und Safari. Zur Verwaltung häufig benutzter Seiten bieten alle Browser die Möglichkeit, Favoriten bzw. Lesezeichen zu definieren, womit die entsprechenden Seiten mit einem Mausklick über das Menü aufrufbar werden.&lt;br /&gt;
Sobald eine Internetseite aufgerufen wird, wird die Seite in einen so genannten Browser-&#039;&#039;&#039;Cache&#039;&#039;&#039; geladen. Die Zeitdauer, bis die Seite zur Verfügung steht, hängt vom Aufbau der Seite ab. Bei erneutem Aufruf dieser Seite, während derselben Sitzung, greift der Browser nun auf die im Cache gespeicherte Version der Seite zurück. Die Seite ist nun blitzschnell verfügbar. Dies ermöglicht auch ein Offline-Reading der Seiten, wenn die Internetverbindung nicht mehr verfügbar ist. Ein neuerliches Laden der Seite aus dem Internet ist mit der „Aktualisieren“-Funktion des Browsers möglich. Es werden am Markt auch eigene Offline-Reader angeboten. Der Benutzer definiert die Sites, die er gerne dauerhaft auf seiner Festplatte zur Verfügung hätte. Diese Reader lassen sich so einstellen, dass automatisch alle Seiten der Website, mit allen verfügbaren Inhalten wie Bildern und Sound, mit downgeloadet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Browser können mehr als nur reine HTML-Dokumente mit Texten und Bildern darstellen. Aktuelle Sites enthalten häufig dynamische und interaktive Elemente. Diese Zusatzfeatures sind mit HTML nicht mehr realisierbar. &lt;br /&gt;
Zunächst wurden für Browser so genannte Plug-Ins bzw. Add-Ons entwickelt. Plug-Ins sind Zusatzprogramme, die dem Browser weitere Fähigkeiten verleihen und jederzeit dynamisch hinzugeladen oder gestartet werden können. Beispielsweise gibt es Plug-Ins für den Acrobat Reader, der das Betrachten von pdf-Dateien aus dem Browser erlaubt oder zur Darstellung bestimmter Grafik- und Audiodateien, die der Browser selbst nicht beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Vielzahl von Hard- und Software-Systemen war diese Lösung auf Dauer aber unbefriedigend. Erweiterungen werden nun immer häufiger mit Programmiersprachen wie JAVA, PHP mit Scriptsprachen wie Java-Script, VB-Script oder mittels ActiveX–Schnittstelle in die Website eingebunden. Mit Scripts lassen sich kleine systemunabhängige Programme in HTML-Dokumente einbinden, beispielsweise werden Animationen auf diese Art und Weise realisiert. &lt;br /&gt;
Java-Script bzw. VB-Script werden einfach nur in den allgemeinen HTML-Code eingebettet und stellen keine eigenständigen Anwendungen dar. Beim Laden der Website werden sie automatisch auf den Client geladen und ausgeführt. Mit JAVA und ActiveX-Controls hingegen lassen sich ausführbare Programme erstellen, die direkt lokal am System des Anwenders ausgeführt werden. Damit wird Angreifern Tür und Tor geöffnet, da diese Programme auch schädliche Codes beinhalten können und auf dem eigenen System erheblichen Schaden anrichten können. Besonders gefährlich in dieser Hinsicht ist ActiveX, da dies ein integraler Bestandteil des Windows-Betriebssystems und der verwendeten Programme darstellt. Diese ActiveX-Controls lassen sich in jeder beliebigen Programmiersprache schreiben und es wird dem Programmierer der Zugriff auf sämtliche Systemressourcen gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PHP hingegen ist eine serverseitige Sprache, die Programme werden daher direkt am Webserver ausgeführt, das Ergebnis wird als HTML-Dokument an den Client gesendet.&lt;br /&gt;
Ein besonderes Augenmerk sollte man daher vor allem auf die Sicherheitseinstellungen des Browsers werfen. Für vertrauenswürdige Sites und im Intranet kann durchaus eine niedrigere Sicherheitsstufe gewählt werden als für unbekannte Seiten. Gerade ActiveX-Steuerelemente, aber auch Java-Applets, können Viren oder Spionageprogramme beinhalten. Auf der anderen Seite muss man versuchen, einen goldenen Mittelweg zu finden, da bei hohen Sicherheits-Einstellungen des Browsers das Ausführen von Java, ActiveX-Controls oder Scripts untersagt wird, was das Surfen auf vielen Seiten unmöglich macht. Aber gerade bei ActiveX ist es auf jeden Fall angebracht, Vorsicht walten zu lassen. Alternative Browser wie Firefox oder Opera können mit ActiveX-Controls nicht umgehen und gelten daher als sicherer. Allerdings werden solcherart aufgebaute Seiten in diesen Browsern unbrauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ie.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte einem auch stets bewusst sein, dass die Daten, die im Internet übermittelt werden, mit der Offenheit einer Postkarte vergleichbar sind.&lt;br /&gt;
Viele Internetanbieter, besonders Web-Shops und Sites, die persönliche Daten abfragen, verschlüsseln daher die Datenübertragung mit &#039;&#039;&#039;https&#039;&#039;&#039;. Https stellt eine Erweiterung des http-Protokolls dar. Zu erkennen ist die verschlüsselte Übertragung neben dem Protokoll auch an einem Schlüsselsymbol auf der Statusleiste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Internetsites arbeiten mit &#039;&#039;&#039;Cookies&#039;&#039;&#039;. Cookies sind kleine Dateien, die vom Browser unbemerkt im Hintergrund auf die eigene Festplatte gestellt werden. Schaden verursachen sie keinen, sie speichern lediglich das eigene Surfverhalten ab und werden beim nächsten Besuch dieser Site wieder aktiviert. Der Anbieter kann so dem Benutzer gezielte Informationen, die seinen Interessen entsprechen, zukommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung von Cookies lässt sich ebenfalls in den Sicherheitseinstellungen der Browser definieren. Vom Akzeptieren sämtlicher Cookies bis hin zum Ablehnen aller sind alle Einstellungen möglich. Für sicheres Surfverhalten sollten zumindest die Cookies von Drittanbietern unterbunden werden. Das heißt, das Cookie, das auf einer bestimmten Website zur Verfügung gestellt wurde, wird letztendlich einer Fremdfirma ohne stillschweigende Einwilligung weitergeleitet. Es lässt sich vom Benutzer nicht nachvollziehen, was letztendlich mit seinen Daten passiert.&lt;br /&gt;
Problematischer hingegen sind sog. Flash-Cookies. Diese Cookies werden nicht vom Browser selbst verwaltet, sondern vom Adobe Flash Player. Für den Website-Betreiber bringt diese Technik viele Vorteile, da sie Daten bis zu 100 KB (im Gegensatz zu 4 KB bei herkömmlichen Cookies) und ohne Verfallsdatum speichern können und außerdem Browser-übergreifend arbeiten, da sie in der Dateistruktur des Betriebssystems abgelegt werden. Für den User stellen diese Flash-Cookies hingegen ein Problem dar, da diese über den Browser nicht verwaltet und gelöscht werden können. Dazu werden Zusatzprogramme oder Add-Ons benötigt (beispielsweise das Add-On &amp;quot;Better Privacy&amp;quot; in Firefox).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domains und Websites können von jedermann beantragt und im Internet veröffentlicht werden. Eine Garantie dafür, dass der Partner jener ist, für den er sich ausgibt, gibt es im Internet nicht. Viele Internetanbieter übermitteln daher dem Benutzer &#039;&#039;&#039;Zertifikate&#039;&#039;&#039;. Zertifikate sind Dokumente für die Kommunikation im Internet, die eine bestimmte Identität bezeugen. Die identifizierenden Informationen werden im Zertifikat festgehalten, welches von einer Zertifizierungsinstanz digital unterzeichnet wird und für die Richtigkeit der Daten bürgt (vgl. Kapitel &amp;quot;Digitale Signatur&amp;quot;). Der User hat die Möglichkeit sich diese Zertifikate mit einem Klick auf das Schlosssymbol anzeigen zu lassen. Sollte der Browser melden, dass das Zertifikat ungültig ist, sollten Sie am besten diese Seite verlassen, es könnte sich um eine  Betrugsseite handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterentwicklungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Websites sind meist keine statischen Dokumente mehr, sondern bieten den Usern die Möglichkeit der Interaktion oder Einrichtung der Website nach seinen Bedürfnissen. Dieses &amp;quot;Mitmach-Web&amp;quot; wird als &#039;&#039;&#039;Web 2.0&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Der Benutzer kann sich in Foren mit anderen Menschen austauschen, kann sich in Gästebücher eintragen oder auf Social-Networking-Seiten mit Freunden austauschen. Manche Seiten bieten die Möglichkeit, Elemente auf der Website nach Belieben anzuordnen, hinzuzufügen oder zu entfernen.&lt;br /&gt;
Zu den Web 2.0-Anwendungen zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weblogs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weblog oder Blog bezeichnet man Internetseiten, die regelmäßig aktualisiert werden und in Form eines Internet-Tagebuchs oder Journals dargestellt werden. Die Beiträge sind chronologisch sortiert, der aktuellste Beitrag befindet sich an oberster Stelle. Leser haben meist die Möglichkeit, diese Beiträge zu kommentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== RSS-Feeds ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RSS steht für Really Simple Syndication  und bezeichnet eine plattformunabhängige Technik, die es dem User erlaubt, bereitgestellte Inhalte von Webseiten zu abonnieren und so auf dem Laufenden zu bleiben. Neuigkeiten werden über sog. RSS-Feeds, die in Form einer XML-Datei vorliegen, zur Verfügung gestellt. Der User benötigt dazu einen RSS-Reader (diese Technik wird von jedem modernen Browser, aber auch von Outlook unterstützt). Der Feed wird in regelmäßigen Abständen überprüft und bei neuen Inhalte der User in Kurzform darüber informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wikis ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wiki ist ein Hypertext-System für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Webbrowser geändert werden können. Im Unterschied zu einem Blog werden die Inhalte in einem Wiki thematisch angeordnet. Das wohl bekannteste Wiki ist die Online-Enzyklopädie &amp;quot;Wikipedia&amp;quot;, aber auch dieses Skriptum wurde in einem Wiki realisiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vor allem bei Texten, bei denen das gemeinschaftliche Bearbeiten im Vordergrund steht, ist ein Wiki eine gute Wahl.&lt;br /&gt;
Ein Wiki eignet sich auch hervorragend für den Unternehmensbereich, beispielsweise zur Bereitstellung von Qualitätshandbüchern im Intranet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcasts ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcast ist ein Kunstwort aus ipod und broadcasting und bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Audio- oder Videodateien über das Internet. Ein Podcast besteht aus einer Serie von Medienbeiträgen und kann über RSS abonniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== weitere Anwendungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Soziale Netzwerke&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Social Bookmarking&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Media-Sharing-Plattformen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Twitter&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Online-Programme (z.B. Google Docs)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;E-Learning-Sites (z.B. Moodle)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;....&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== E-Mail ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Post stellt einen weiteren Internetdienst dar. E-Mail ist so beliebt, da es eine Menge an Vorteilen im Vergleich zur herkömmlichen Post bietet.&lt;br /&gt;
Die E-Mail ist bereits meist wenige Sekunden nach Versand beim Empfänger, ermöglicht das Versenden von Texten und binären Dateien und lässt sich bequem weiterbearbeiten. Jedoch, wo viel Licht, ist auch viel Schatten. Die Probleme sind neben einer mangelnden Authentifizierung des Absenders und der Übertragung der Mails in Klartext auch die zunehmende Flut an Spam-Mails.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der E-Mail-Kommunikation existieren 2 verschiedene Protokolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SMTP/POP3&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SMTP-Protokoll (Simple Mail Transfer Protocol) wird zur Versendung der Mails verwendet. Es stammt noch aus der Anfangszeit des Internets und ist bis heute in Verwendung. Damals war ein E-Mail-Verkehr nur möglich, wenn die beteiligten Parteien online waren. Heutzutage werden die Mails nicht mehr direkt geliefert, sondern auf einen Server zwischengespeichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abrufen der erhaltenen Mails geschieht über das POP3-Protokoll (Post Office Protocol); die Nachrichten werden dabei vom Server auf die Festplatte heruntergeladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ gibt es als neuere Entwicklung das IMAP-Protokoll (Internet Message Access Protocol), das eine Weiterentwicklung des POP3-Protokolls ist. Der Vorteil liegt darin, dass die Nachrichten auf dem Server verbleiben und direkt am Server in Ordner verwaltet werden können. Bei Abruf der Mails findet immer ein Abgleich zwischen ungelesenen, gelesenen und gelöschten Mails statt. Das IMAP-Protokoll bietet für Reisende viele Vorteile, da sie immer Zugriff auf alle ihre E-Mails haben.&lt;br /&gt;
Im Internet gibt es mittlerweile Webmaildienste wie Sand am Meer, beispielsweise Hotmail, GMX und Yahoo. Die Anbieter überbieten sich gegenseitig mit erweiterten Speicherplatz und kostenlosen Zusatzdiensten. Die Mails sind von jedem System mit Internetzugang abrufbar. Alternativ besteht aber die Möglichkeit via POP3 oder IMAP die Mails in einem eigenen E-Mail-Client zu verwalten. Diese Programme, wie Thunderbird, Outlook oder Windows-Mail, bieten meist mehr Komfort als die Benutzung über den Browser.&lt;br /&gt;
Mit dem E-Mail-Dienst bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Erhaltene E-Mails lassen sich beispielsweise auf Knopfdruck an andere User weiterleiten. Praktisch ist auch die Möglichkeit, direkt auf Mails zu antworten. Der Empfänger erhält mit der Message seine ursprüngliche Mail bzw. daraus zitierte Texte (= Quoting) wieder retour. Die Antwort kann kurz und bündig hinzugefügt werden. Floskeln wie „ich beziehe mich auf Ihre Mail vom….“ können somit entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch ist bei vielen E-Mail-Diensten die Funktion der Abwesenheitsschaltung. Diese lässt sich so einstellen, dass jeder Absender automatisch eine Mail mit Hinweis zur derzeitigen Abwesenheit erhält. Der Text ist frei gestaltbar. Zusätzlich lässt sich auch eine gleichzeitige Weiterleitung der Mails an eine andere Adresse einstellen.&lt;br /&gt;
Mittels der so genannten MIME-Codierung (Multipurpose Internet Mail Extensions) wird es möglich, Attachments (Dateianhänge) mit der Nachricht zu senden. Weiters ermöglicht MIME auch die Verwendung von Umlauten im Mail-Text. Die E-Mail wird dabei in ein spezielles Format konvertiert und beim Empfänger wieder decodiert. Die Größe einer E-Mail-Sendung wird nur durch die maximal akzeptierte Größe der beteiligten Provider begrenzt. Es empfiehlt sich, größere Dateien vor dem Versenden zu packen (beispielsweise mit Programmen wie WinZip oder der Freeware ZipGenius).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Mail-Programm und jeder Webmail-Dienst bietet die Möglichkeit, E-Mail-Adressen bequem in Adressbüchern zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serienmails gehören bei E-Mail zum Alltag. Neben den direkten Adressaten (to) gibt es die Kopien-Empfänger (Cc) oder die Blindkopien-Empfänger (Bcc). Die Empfänger der Blindkopien sind für die anderen Empfänger im Mail-Header nicht ersichtlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Email.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jede E-Mail-Nachricht lässt sich eine so genannte Signatur an Stelle einer Unterschrift mitschicken. Diese Signaturen können automatisch an die Nachricht angehängt werden und enthalten persönliche Informationen wie Name, Adresse und Telefonnummer des Absenders.&lt;br /&gt;
Jeder gesendeten E-Mail werden Zusatzinformationen in einem so genannten E-Mail-Header mitgeliefert. Neben Betreff, Absender und Empfänger-Adressen lässt sich die gesamte Route der Mail nachverfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Email1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen im Header sind der verwendete E-Mail-Client, die MIME-Version, die Rückantwortadresse und die Message-ID.&lt;br /&gt;
Ein immer größer werdendes Problem stellt die zunehmende Flut an Spam- und Virenmails dar. Hier ist der Benutzer selbst gefordert, Vorsicht walten zu lassen. Bei Dateianhängen mit unbekanntem Absender sollten alle Alarmglocken schrillen. Eine gewisse Vorsicht auch bei Mails von Bekannten, vor allem, wenn die Anrede unpersönlich gehalten ist, kann ebenfalls nicht schaden, da sich viele Würmer automatisch und unbemerkt an alle gespeicherten Adressen weiterleiten.&lt;br /&gt;
Der Flut an Spams ist meist nur mehr mit speziellen Filtern beizukommen. In jedem E-Mail Client ist bereits ein einfacher Filter installiert, mit dem man Mails mit bestimmtem Betreff oder bestimmtem Absender automatisch in den Papierkorb befördern kann. Auch hier ist der Benutzer gefordert, im Internet nicht zu freigiebig seine E-Mail-Adresse preiszugeben. Es macht durchaus auch Sinn, im Internet mit einer alternativen E-Mail-Adresse zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail ist vergleichbar mit einer Postkarte, das heißt, gelangt die Mail in falsche Hände, ist deren Inhalt in Klartext lesbar.&lt;br /&gt;
Müssen vertrauliche Inhalte versendet werden, ist das Versenden über eine einfache E-Mail zu risikoreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit speziellen Verschlüsselungsprogrammen, wie z. B. PGP (Pretty Good Privacy), ist der Inhalt der Mail für Dritte nicht mehr lesbar. Die Verschlüsselung mit PGP arbeitet mit öffentlichen und privaten Schlüsseln. Der Absender verschlüsselt seine Mail mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Nur wer den dazugehörigen privaten Schlüssel besitzt, ist in der Lage, die Mail zu lesen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe der Verschlüsselung eine digitale Unterschrift an die Mail zu hängen. Das größte Problem im E-Mail-Verkehr stellt die fehlende Authentifizierung des Absenders dar. E-Mail-Adressen lassen sich beliebig fälschen. Die digitale Unterschrift wird mit Hilfe des privaten Schlüssels erstellt, lässt sie sich mit dem dazugehörigen öffentlichen Schlüssel entschlüsseln, ist die Identität des Absenders gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmensbereich wird für die E-Mail-Kommunikation hauptsächlich der Microsoft Exchange-Server eingesetzt. Mit Exchange lassen sich  nicht nur E-Mails mit dem Server abgleichen, sondern auch Termine, Kontakte und Aufgaben verwalten. Genutzt wird der Exchange-Server mit Outlook, aber es ist auch der weltweite Zugriff über eine Outlook-Web-App möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FTP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet ist eine wahre Fundgrube an Dateien und Programmen. Um diese Dateien auf den eigenen Rechner zu downloaden, wird das File Transfer Protocol benötigt. Viele Softwaredienste bieten die Möglichkeit, die Programme über FTP zu downloaden. Dieser Download ist meist schneller, als über das http-Protokoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des FTP-Protokolls wird es dem User möglich, Dateien, Programme, Musikfiles und dergleichen zu downloaden. Öffentlich zugängliche FTP-Server können meist bequem über den Browser abgerufen werden. In der Adressleiste ist ein FTP-Zugriff daran zu erkennen, dass die URL mit &amp;quot;ftp://..&amp;quot; beginnt. Nichtsdestotrotz ist die Verwendung eines eigenen FTP-Programms meist praktikabler. Ist der Server öffentlich zugänglich, spricht man vom anonymen FTP. Der Benutzer meldet sich als „Anonymous“ am Server an und verwendet als Passwort im Normalfall die eigene E-Mail-Adresse. Bei identifiziertem FTP ist die Eingabe eines Usernames und eines Passwortes erforderlich. &lt;br /&gt;
Praktische Bedeutung erhält FTP auch beim Upload der eigenen Homepage auf den Server des Internet-Providers. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Ftp.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung eigener FTP-Software, wie in obiger Abbildung zu sehen ist, hat der User gleichzeitig sein Festplattenverzeichnis sowie die Verzeichnisse auf dem Server im Überblick. Die Handhabung ist an den Windows-Explorer angelehnt und die Dateien können einfach mittels Drag &amp;amp; Drop up- oder downgeloadet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instant Messaging / Chat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chats erfreuen sich im Internet als Form der Echtzeitkommunikation großer Beliebtheit. Man kann mit Menschen aus aller Welt chatten, ohne seine eigene Identität bekannt geben zu müssen. Es hat sich eingebürgert, dass man im Chatroom unter einem Nickname in Erscheinung tritt. Am bekanntesten ist vermutlich der Instant Messenger ICQ. Jeder Benutzer kann seine persönliche Kontaktliste verwalten und man sieht auf einem Blick, ob Freunde online sind. Darüber hinaus lassen sich natürlich auch neue Kontakte in aller Welt erschließen. Neben dem herkömmlichen Chat ist es mit Instant Messaging möglich, Konferenzgespräche zu führen oder online zu spielen. Selbst im Geschäftsbereich gewinnt Instant Messaging an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Icq.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) stellt einen weiteren Chat-Dienst dar. IRC ist dem Usenet sehr ähnlich. Für jedes erdenkliche Thema existieren Channels (Kanäle), in denen in Echtzeit diskutiert wird. Die IRC-Server sind auch miteinander verbunden und tauschen die Beiträge der einzelnen Teilnehmer untereinander aus. Auf diese Art und Weise wird ein weltweiter Chat realisiert. Auch wenn für jedes Themengebiet Channels angeboten werden, sind die Diskussionen nicht so ernsthaft wie in den Newsgroups.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internet-Telefonie ==&lt;br /&gt;
Eine immer beliebtere Form der Kommunikation stellt Voice over IP (VoIP) dar. &lt;br /&gt;
Hintergedanke ist für das Telefonieren nicht mehr die herkömmliche Telefonleitung zu benutzen, sondern das wesentlich kostengünstigere Internet. Anstatt der Leitungsvermittlung, wie bei der herkömmlichen Telefonleitung, werden die Gespräche bei VoIP als Pakete versandt (vgl. Abschnitt über TCP/IP). Telefonate innerhalb eines VoIP-Anbieters bleiben meist sogar kostenlos. Zwischen Telefonleitung und DSL-Leitung wird dabei ein Telefonadapter geschaltet, der die Brücke zwischen Telefon und Internet bildet. VoIP macht allerdings nur Sinn, wenn man zumindest einen DSL-Anschluss besitzt und dieser permanent verfügbar ist. Mit VoIP ist man an jedem Internetanschluss unter seiner Festnetztelefonnummer erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet-Telefonie bietet vor allem für Unternehmen viele Vorteile. Auf eine separate Telefonanlage kann verzichtet werden, da das bestehende Unternehmensnetzwerk verwendet wird. Alle Mitarbeiter sind an jeder beliebigen Stelle des Unternehmensnetzwerks unter ihrer Telefondurchwahl erreichbar. Auch dezentrale Standorte lassen sich in dieses Netzwerk integrieren. Die Telefonate innerhalb des Unternehmensnetzwerks sind kostenlos und Konferenzschaltungen und Video-Kommunikation lassen sich leicht realisieren.&lt;br /&gt;
Unter den VoIP-Programmen erfreut sich vor allem Skype großer Beliebtheit. Nachteil bei dieser Lösung ist allerdings, dass man ein Headset oder Mikrofon und Lautsprecher für den PC benötigt. Eine Benutzung von Skype via Festnetztelefon ist leider nicht möglich. Dienste wie beispielsweise Jajah leiten hingegen die VoIP-Gespräche auf das Festnetztelefon des Anrufers um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Internetdienste&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Cookie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.itwissen.info/definition/lexikon/weblog-Blog-Weblog.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.rss-agent.at/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Podcasting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Internetdienste#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;Formel hier einfügen&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Betrieb_einer_Website&amp;diff=6372</id>
		<title>Betrieb einer Website</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Betrieb_einer_Website&amp;diff=6372"/>
		<updated>2015-09-17T13:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform| Das Betreiben einer Website kann auf vielfältige Art und Weise in die Rechte anderer eingreifen und gleichzeitig neue Rechte (und Pflichten) entstehen lassen. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die Problembereiche geboten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Aspekte beim Betreiben einer Website ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betreiben einer Website wird man mit unterschiedlichen rechtlichen Problembereichen konfrontiert, es sind unterschiedliche Rechtsbereiche tangiert. Dies betrifft beispielsweise Informationspflichten (Impressum etc.) oder den Schutz des geistigen Eigentums (Einbinden fremder Inhalte, Website als Sammelwerk, Markenrecht etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Website (ohne IP-Adresse) aufrufen zu können, wird ein Domainname benötigt. Diesen kann man nicht beliebig aus den frei verfügbaren wählen, sondern man muss bei der Auswahl einige Regeln beachten, um nicht gegen verschiedenste Rechtsvorschriften zu verstoßen.&lt;br /&gt;
Zum einen darf der gewünschte Domainname nicht gegen das Namensrecht verstoßen, das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Sie den Namen einer Stadt oder einer (berühmten) Person verwenden. Zum anderen kann es sein, dass bestimmte Marken- oder Urheberrechte berührt/verletzt werden. Außerdem darf durch die Verwendung von Domainnamen kein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website selbst müssen dann bestimmte Informationen leicht zugänglich offengelegt werden (Informations- und Offenlegungspflichten), andernfalls drohen Verwaltungsstrafen. Gemäß § 25 Mediengesetz besteht auch bei privaten Websites die Pflicht zur Offenlegung von bestimmten Informationen (Name und Wohnort). Diese Informationen müssen Sie sogar bei einer eigenen &amp;quot;Homepage&amp;quot;, die lediglich eine Seite mit Ihren Hobbies und Urlaubsfotos umfasst, bereitstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das E-Commerce-Gesetz (ECG) regelt den elektronischen Geschäfts- und Rechtsverkehr, dort ist normiert, dass Unternehmen zusätzlich noch weitere Informationen wie den Unternehmensgegenstand und uU Firmenbuchdaten etc. zur Verfügung stellen müssen (§ 5 ECG).&lt;br /&gt;
Weitere Informationspflichten - wie Preisangaben, Lieferdetails etc. - und Auflagen sind im Falle des Betreibens eines Webshops (Vertragsabschluss im Internet) zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Inhalte einer Website können auf vielfältige Art und Weise die Rechte anderer beeinträchtigen oder selbst einen Schutzwert aufweisen. Bei Eingriff in fremde Rechte (zum Bespiel in das Urheberrecht durch Verwendung fremder Fotos ohne Werknutzungsrecht) drohen Unterlassungs- beziehungsweise Schadenersatzansprüche, auch strafrechtlich relevante Tatbestände sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Urheberrechtsgesetz definiert Werke als eigentümliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Tonkunst, der bildenden Künste und der Filmkunst. Diese Werke genießen als Ganzes und in Teilen urheberrechtlichen Schutz. Urheber ist dabei, wer das Werk geschaffen hat und dieser hat vielfältige Rechte (zum Beispiel Verwertungs-,Vervielfältigungs-, Verbreitungs-, Zurverfügungstellungsrechte), die er im Rahmen von Werknutzungsrechten/-vereinbarungen auch an andere übertragen kann (nicht aber die Urheberschaft an sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Elemente können relevante Schutzgüter sein und urheberrechtlichen Schutz genießen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bilder (Schutz als Lichtbild)&lt;br /&gt;
*Text (Schutz als Werk der Literatur)&lt;br /&gt;
*Musik (Schutz als Musikwerk)&lt;br /&gt;
*Animationen (unter Umständen Schutz als Filmwerk)&lt;br /&gt;
*JavaScript Code (Schutz als Computerprogramm)&lt;br /&gt;
*Sammlung von Daten (Schutz als Sammelwerk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die gesamte Website kann bei ausreichender Individualität/Originalität als Sammelwerk oder Gebrauchsgrafik und der Code - beispielsweise bei Einsatz von Java-Applets - als Computerprogramm geschützt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man auf seiner Website Links setzt, kann einerseits das Erstellen des Links ein rechtliches Problem darstellen, andererseits das Verlinken auf Seiten mit rechtswidrigem Inhalt (zum Beispiel Kinderpornographie) unter Umständen zu einer Haftung für die Inhalte, die sich auf der fremden Seite befinden, führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links insbesondere auf der Startseite sind in der Regel rechtlich zulässig, Probleme können bei Deep Links oder Inline Links auftauchen, wenn etwa durch Framing die Vermischung von eigenen mit fremden Inhalten droht und die Abgrenzung für die Benutzenden nicht klar unterscheidbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für rechtswidrigen Inhalt (z. B. Kinderpornographie) haftet man jedenfalls dann nicht, wenn die Rechtswidrigkeit unbekannt und nicht offensichtlich war und man den Link sofort entfernt hat, sobald man über die Rechtswidrigkeit Kenntnis erlangt hatte. Im umgekehrten Fall bedeutet das aber, daß man Links sofort entfernen muss, sobald man erfährt, dass der Link zu Seiten mit rechtswidrigem Inhalt führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Mediengesetz (www.bka.gv.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Commerce Gesetz (ECG) (www.bka.gv.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urheberrechtsgesetz (www.bka.gv.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Windischbauer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Betrieb einer Website#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Nutzung_von_Programmen&amp;diff=6371</id>
		<title>Nutzung von Programmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Nutzung_von_Programmen&amp;diff=6371"/>
		<updated>2015-09-17T13:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|In diesem Beitrag erfolgt eine Abgrenzung der Begriffe &amp;quot;Freie Software&amp;quot;, &amp;quot;Open Source&amp;quot; und &amp;quot;Freeware&amp;quot;. Außerdem wird erklärt, was unter &amp;quot;proprietärer Software&amp;quot; zu verstehen ist und worin die Unterschiede zu Freier bzw. Open Source Software bestehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung von Programmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Software kann auf unterschiedliche Art und Weise vorgenommen werden. Einerseits bestehen verschiedene kommerzielle Vertriebswege, bei denen Software käuflich gegen Entgelt erworben werden kann, andererseits gibt es Shareware, die entweder auf einen Zeitraum oder in der Funktionalität beschränkt angeboten wird oder Freeware, welche kostenlos genützt werden kann. Diese Unterscheidung betrifft dabei lediglich den Erwerb von Softwareprodukten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Freeware&amp;quot; ist der Begriff &amp;quot;Freie Software&amp;quot; zu unterscheiden. &amp;quot;Freie Software&amp;quot; bezeichnet (nach der Definition der Free Software Foundation - FSF) Programme, die unter einer Lizenz stehen, die die Freiheit verschafft, das Programm für jeden Zweck auszuführen. Das heißt, es sind keine Einschränkungen wie &amp;quot;30 Tage Testphase&amp;quot;, &amp;quot;nur für nichtkommerzielle Anwendung&amp;quot; oder Ähnliches zulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um als Freie Software zu gelten, muss außerdem die Freiheit gegeben sein,&lt;br /&gt;
*das Programm zu jedem Zweck auszuführen,&lt;br /&gt;
*die Funktionsweise eines Programms zu untersuchen und es an seine Bedürfnisse anzupassen (Freilegen des Quellcodes),&lt;br /&gt;
*Kopien weiterzugeben,&lt;br /&gt;
*ein Programm zu verbessern und die Verbesserungen an die Öffentlichkeit weiterzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei ist dabei im Sinne von &amp;quot;Freiheit&amp;quot; und nicht im Sinne von &amp;quot;kostenlos&amp;quot; zu verstehen. Freie Software kann auch entgeltlich weitergegeben werden, d. h. die kommerzielle Anwendung wird durch die Verwendung entsprechender Lizenzen nicht ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.fsfe.org/about/basics/freesoftware.de.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Open Source Software (Lizenzen der Open Source Initiative &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.opensource.org/&amp;lt;/ref&amp;gt;) darf nicht nur genützt, sondern gleichzeitig auch kopiert, verändert, verbreitet und vor allem weiterentwickelt werden. Wichtigste Voraussetzung dazu ist, dass der Quellcode zugänglich und lesbar ist. Diese Lizenzen richten sich insbesondere an EntwicklerInnen, hervorgehoben werden in erster Linie technische und wirtschaftliche Aspekte sowie die Verwendung des Quellcodes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürosoftware &amp;quot;OpenOffice&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.openoffice.org/&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Sie im Rahmen dieser Lehrveranstaltung bereits kennengelernt haben, verwendet die GNU Lesser General Public License (von der FSF herausgegeben)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gnu.org/copyleft/lesser.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das heißt, die Software darf verwendet, weitergegeben und verändert werden, adaptierte Versionen dürfen allerdings nur unter derselben Lizenz weitergegeben werden (Copyleft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil von Freier Software bzw. Open Source Software ist proprietäre Software. Darunter versteht man Software, die weder weiterverbreitet noch verändert werden darf, unabhängig davon, ob es sich um kommerzielle oder nichtkommerzielle Software handelt. Ein typisches Beispiel für kommerzielle, proprietäre Software ist das Microsoft-Office-Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Windischbauer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Nutzung von Programmen#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenschutz&amp;diff=6370</id>
		<title>Datenschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenschutz&amp;diff=6370"/>
		<updated>2015-09-17T13:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kurzform|Der Datenschutz spielt inzwischen gerade im Bereich der neuen Technologien eine große Rolle, da die Möglichkeiten zur Datensammlung, -speicherung und -verknüpfung (Stichwort Datamining) laufend erweitert werden und der Einzelne/die Einzelne dadurch immer weniger Einfluss darauf hat, wer auf seine Daten Zugriff hat und was mit diesen Informationen geschieht.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fortschreitender Technologisierung und Globalisierung wird das Sammeln, Verwenden und Verwerten von persönlichen Informationen ständig intensiver,  umfassender und weitreichender. Damit spielt auch der Schutz von personenbezogenen Daten eine immer größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alltäglichen Leben geben wir oftmals unsere Daten preis, sei es beim Bezahlen mit der Bankomatkarte oder der Verwendung von Kundenkarten, bei der Teilnahme an Gewinnspielen, bei Flugreisen oder beim Behördenverkehr. &lt;br /&gt;
Die Weitergabe dieser Informationen ist uns oftmals nicht bewusst beziehungsweise passiert (aus unserer Sicht) lediglich als Nebenprodukt einer Aktion (beim Bezahlen unter Verwendung einer Kundenkarte möchten wir beispielsweise einen Stammkundenrabatt erhalten), Firmen hingegen setzen dies absichtlich ein (DataMining), um etwa das Kaufverhalten der einzelnen Person ablesen und entsprechende Marketingstrategien entwickeln und/oder durch den Verkauf dieser persönlichen Informationen noch zusätzliche Einnahmen erzielen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Internet stellen wir - besonders im Zusammenhang mit Web2.0 - noch viel umfangreichere und persönlichere Daten zur Verfügung. Wir hinterlassen bei jedem Surfen, Chatten etc. Spuren im Internet. In Sozialen Netzwerken wie Facebook &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.facebook.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;, StudiVz&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.studivz.net/&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Xing&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xing.com&amp;lt;/ref&amp;gt;werden durch aktives Tun der Teilnehmenden Fotos, sensible Daten wie Religion, politische Meinung, sexuelle Orientierung, persönliche Vorlieben, Gewohnheiten etc. zum Teil einer großen Anzahl an Personen beziehungsweise sogar der Öffentlichkeit bekanntgemacht, ohne Einfluss darauf, wer diese Daten einsieht, verwendet oder speichert. Denn diese Informationen werden durchaus auch langfristig gesammelt, aufbewahrt und miteinander verknüpft (selbst wenn man diese Daten wieder aus dem eigenen Profil löscht) und dadurch etwa auch für potentielle oder derzeitige ArbeitgeberInnen (im Rahmen einer Bewerbung) oder für gezielte Werbemaßnahmen relevant. Dies führte beispielsweise schon dazu, dass ein britischer Arbeitgeber eine Sachbearbeiterin kündigte, weil sie in dem sozialen Netzwerk Facebook geschrieben hatte, dass sie sich in der Arbeit langweilen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2009/02/27/biddulph.uk.facebook.firing.itn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Vielzahl an öffentlichen Stellen speichern beziehungsweise verwenden unterschiedliche personenbezogene Daten. Wenn Sie etwa an der Johannes Kepler Universität zugelassen werden, müssen Sie dazu Ihr Geburtsdatum, Ihre Adresse, Ihre Sozialversicherungsnummer etc. bekanntgeben. Wenn Sie sich via KUSSS für eine Lehrveranstaltung anmelden, wird gespeichert, mit welcher IP, um welche Uhrzeit, Sie welche Aktion gesetzt haben. Bei der Verwendung von Moodle beispielsweise sehen auch andere KursteilnehmerInnen die Information, dass Sie gerade online sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu gewährleisten, dass diese großen Datenmengen nicht missbräuchlich verwendet und etwa Informationen über Ihren Gesundheitszustand an andere Personen weitergegeben werden, sieht das österreichische Recht Bestimmungen zum Schutz dieser Daten und Sanktionen bei Missbrauch vor. Dies wird durch das Datenschutzgesetz 2000 geregelt. Das Datenschutzgesetz 2000 reguliert außerdem das Datengeheimnis, Zustimmungsrechte, die Datensicherheit, Auskunftsrechte von Betroffenen, die Kontrollinstanzen sowie das Recht auf Richtigstellung und Löschung. Überdies normiert es, unter welchen Voraussetzungen Dritte fremde Daten speichern, verknüpfen etc. dürfen und sieht zahlreiche Melde-/Registrierungspflichten vor. So müssen Auftraggeber einer Datenanwendung, sofern eine Meldepflicht besteht, eine DVR-Nummer führen. In das Datenverarbeitungsregister kann jeder kostenlos Einsicht nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundrecht auf Datenschutz normiert, dass jeder Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Der Anspruch auf Geheimhaltung besteht allerdings dann nicht, wenn Daten allgemein verfügbar sind (z. B. das Firmenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff personenbezogene Daten versteht das österreichische Recht Angaben über Betroffene, deren Identität bestimmt oder bestimmbar ist (Artikel 1 Datenschutzgesetz 2000). Als besonders schutzwürdig (sogenannte sensible Daten) erkennt der Gesetzgeber solche Daten natürlicher Personen an, die ihre rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gesundheit oder ihr Sexualleben betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Datenschutzgesetz 2000 (www.ris.bka.gv.at)&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Windischbauer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Datenschutz#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=6369</id>
		<title>Risiko für die Gesellschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_die_Gesellschaft&amp;diff=6369"/>
		<updated>2015-09-17T13:31:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Nutzung des Internets ist nicht nur der Einzelne/die Einzelne Risiken ausgesetzt, mit Hilfe des Internets gelingt es auch, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und eine Überwachung der Menschen zu veranlassen (Big Brother).  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist wohl die bekannteste und beliebteste Suchmaschine.  Über eine Milliarde Seiten werden abgefragt und über 90 % aller Suchanfragen können mit Google abgedeckt werden. Informationen jeglichen Inhalts können abgerufen werden, sodass es jedermann möglich ist, sich zu jedem Thema umfassend zu informieren, Pro und Contras zu erwägen etc. Obwohl Google seine Dienste weltweit anbietet, ist diese umfassende Informationsmöglichkeit nur in den westlichen Industriestaaten gegeben. So unterliegt das Internet in China beispielsweise einer umfassenden Zensur. Unternehmen, die in diesem Land tätig sein möchten, unterliegen ebenfalls dieser Zensur. Diese Filterung der Inhalte wird allerdings nicht nur von Google unterstützt, sondern alle Suchanbieter, die im Reich der Mitte tätig sind, halten sich an diese Richtlinien. Als Alternative gäbe es nur, auf die Bereitstellung dieser Dienste in diesen Ländern ganz zu verzichten. Auf diese Weise wird der Grundgedanke einer umfassenden Informationsfreiheit des Internets unterwandert. Aber auch in den westlichen Industriestaaten keimt immer wieder die Diskussion auf, Seiten mit dubiosen Inhalten, insbesondere Kinderpornografie, zu sperren. Das, was in dieser Angelegenheit sicher eine gute Sache ist, gilt es jedoch zu überlegen, inwieweit damit diesen kriminellen Machenschaften tatsächlich Einhalt geboten werden kann bzw. auch, wo die Grenzen gesetzt werden, sodass nicht aus Versehen unschuldige Website-Betreiber auf solch eine schwarze Liste gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung im Internet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienste, die im Internet angeboten werden, werden immer umfassender und bieten den Usern allen erdenklichen Komfort. Web-Cams laden zum Besuch von Touristenzentren via Internet ein, Handys können geortet werden und Navigationsgeräte werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Durch diese Möglichkeiten wird die Privatsphäre der Menschen allerdings immer mehr ausgehöhlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videoüberwachung und Satellitenbilder ===&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise in &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039; fast die gesamte Stadt mittels Videokameras (&#039;&#039;&#039;CCTV- Closed-Circuit Television&#039;&#039;&#039;) überwacht. Jede größere Kreuzung, jeder  U-Bahnschacht und Eingänge von Supermärkten und Bürogebäuden werden gefilmt. Was einerseits ein Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität darstellt, ist auf der anderen Seite natürlich sehr kritisch zu hinterfragen, da auf diese Weise einer Überwachungsgesellschaft natürlich Tür und Tor geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Google Earth&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Google Streetview&#039;&#039;&#039; bieten die Möglichkeit, die ganze Welt über das Internet kennenzulernen. Ohne selbst vor Ort zu sein, kann man über Landschaften fliegen und durch Straßen von Städten spazieren. Von vielen Städten sind bereits hochaufgelöste Bilder zu sehen, sodass sich selbst Details von Sehenswürdigkeiten betrachten lassen.  Diese Dienste bergen jedoch auch Gefahren. Oft sind Personen auf den Bildern zu erkennen, was im Grunde genommen, das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen verletzt. Genauso können diese Bilder auch von Einbrechern und Terroristen missbraucht werden. Statt sich vor Ort ein Bild über Gelände und Häuser zu machen, können Einbruchspläne nun bequem über Internet erstellt werden. Daher ist Google auch dazu übergegangen von kritischen Gegenden nur unscharfe Bilder zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde das Dach des Weißen Hauses zum Schutz des Präsidenten nachträglich geschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GPS ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, die mit &#039;&#039;&#039;GPS-Geräten&#039;&#039;&#039; ausgestattet sind, lassen sich via Satellit orten. Wird ein Fahrzeug gestohlen, kann so sehr leicht der Standort ermittelt werden. Solch ein Gerät ist aber auch ideal für Tourengeher und Schifahrer. Passiert etwas, können die Personen problemlos geortet werden. Dies heißt aber auch, dass Vorgesetzte immer Bescheid wissen, wo sich ihre Mitarbeiter gerade befinden, wird ein GPS-Gerät für den Fuhrpark eines Unternehmens verwendet. Es reicht aus, sich ins Internet einzuloggen; dadurch besteht auch die Möglichkeit mit dem Mitarbeiter auf diesem Wege zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RFID ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RFID&#039;&#039;&#039; (Radio Frequency Identification): RFID ist eine Funkerkennung, die derzeit hauptsächlich erst in der Logistik  und bei der Tieridentifikation (Hunde, Nutztiere) angewendet wird. Daten lassen sich mit Hilfe dieser Chips berührungslos auslesen. Im Unterschied zum Barcode, der nur Identifikationsmerkmale enthält, können diese Funkchips nicht nur die Information enthalten, um welche Art des Produkts, sondern auch um welches Produkt welcher Firma es sich handelt. Es lässt sich nachvollziehen, wann dieses Produkt das Werk verlassen hat, wo es zwischengelagert wurde und wo es gekauft wurde. Die Chips sind beschreibbar; es lassen sich daher auch nachträglich Daten speichern, selbst wenn das Produkt bereits auf Reisen ist.  Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass das Funksignal über mehrere hundert Meter gesendet werden kann.&lt;br /&gt;
So vielfältig die Möglichkeiten dieser RFID-Chips sind, so können sie theoretisch auch missbraucht werden, um einen gläsernen Menschen zu generieren. Firmen könnten den Chip nutzen, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu ermitteln. Da die Chips so klein sind, lassen sie sich theoretisch an allen Gegenständen, sogar Kleidung, befestigen, ohne dass die betreffende Person etwas davon merkt. So könnte jede  Handlung einer Person verfolgt und aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorratsdatenspeicherung ===&lt;br /&gt;
Laut einer EU-Richtlinie sind die Mitgliedsstaaten aufgerufen, sämtliche Verbindungsdaten von Internet-, Telefon- und E-Mail-Anwendern mindestens ein halbes Jahr lang zu speichern und zwar von allen Teilnehmern und ohne Vorliegen eines konkreten Tatverdachts. Die Inhalte der Kommunikation sind davon nicht betroffen. Diese Richtlinie wurde in Österreich mit 1. April 2012 eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Richtlinie können die Behörden künftig feststellen, wer, wann, wie lange, von wo aus, mit wem kommuniziert hat und welche Internet-Seiten er besucht hat. Die Daten sollen zur Verfolgung von schweren Strafdaten (Strafdelikte mit Freiheitsstrafen über 1 Jahr) und nur nach richterlichen Entscheid verwendet werden. Besteht Gefahr für Leib und Leben ist ein Zugriff jedoch auch ohne richterlichen Entscheid möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vorratsdatenspeicherung wird hart kritisiert. Gegner sehen darin einen Grundrechtseingriff, da die Speicherung ohne jeglichen Verdacht erfolgt. Es wird eine totale Überwachung der Staatsbürger befürchtet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daten von Ärzten, Anwälten, Journalisten und Seelsorgern unterliegen dem Datengeheimnis. Diese Berufsgruppen können sich nach neuestem Gesetzesentwurf in eine sog. Robinson-Liste eintragen lassen, damit ihre Daten gewahrt bleiben. Die Daten selbst bleiben jedoch gespeichert und sind daher nicht komplett vor Missbrauch geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rfid-journal.de// RFID-Journal]&lt;br /&gt;
*[http://earth.google.de Google Earth]&lt;br /&gt;
*[http://futurezone.orf.at/stories/1655133/ Vorratsdatenspeicherung mit Ausnahmen]&lt;br /&gt;
*[http://futurezone.orf.at/stories/1655239/?ref=top Vorratsdatenspeicherung: Kritik und Prüfung]&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/1277338995185/Ueberwachungsstaat-Neuer-Anlauf-bei-Vorratsdatenspeicherung Neuer Anlauf bei Vorratsdatenspeicherung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Risiko für die Gesellschaft (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=6368</id>
		<title>Risiko für den Einzelnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Risiko_f%C3%BCr_den_Einzelnen&amp;diff=6368"/>
		<updated>2015-09-17T13:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Reflektieren|Reflektieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Das Internet wird bereits von einem Großteil der Bevölkerung benutzt. Sei es, sich über Neuigkeiten und Produkte zu informieren, seine Geldgeschäfte online abzuwickeln oder sich selbst in Social-Networking-Plattformen zu präsentieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele User sind im Internet sehr offenherzig bei der Preisgabe ihrer persönlichen Daten. Viele stellen Lebensläufe ins Netz, bei Unternehmens-Websites ist die Angabe eines Impressums mit Adresse und Telefonnummer sogar Pflicht. Mit diesen Daten erzeugen Betrüger dann gefälschte Zugänge zu diversen Internetdiensten, wie beispielsweise Ebay oder E-Mail-Diensten oder versuchen den User in Misskredit zu bringen. Vor allem, wenn dem Betrüger Daten aus mehreren Diensten zur Verfügung stehen, kann er sich ein ganzes Profil über den User zusammenstellen. Man spricht in diesem Zusammenhang von &#039;&#039;&#039;Identitätsdiebstahl&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Social-Networking-Plattformen ===&lt;br /&gt;
Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Social-Networking-Plattformen, wie beispielsweise Facebook, StudiVZ und MySpace im Privatbereich oder Xing im Business-Bereich. Persönliche Interessen, Vorlieben, Fotos und dergleichen werden mit zahlreichen Freunden oder auch der Allgemeinheit geteilt. Gerade junge Menschen breiten hier oft quasi ihr gesamtes Leben vor der Öffentlichkeit aus. Neben der Gefahr des Identitätsdiebstahls sind diese Informationen oft auch sehr hinderlich bei potenziellen Arbeitgebern, die immer mehr dazu übergehen, vorab Informationen über den Bewerber im Internet zu sammeln. Jeder User sollte sich daher im Klaren sein, dass diese Informationen bei entsprechenden Einstellungen nicht nur einem eingeschränkten Freundeskreis zur Verfügung stehen, sondern wirklich von jedermann aufgerufen werden können. Diese Informationen stehen nicht nur auf der entsprechenden Plattform zur Verfügung, sondern können auch über Suchmaschinen aufgerufen werden. Selbst wenn man schließlich Daten oder Fotos wieder von diesen Plattformen löscht, darf man sich nicht darauf verlassen, dass von nun an ein positives Profil über die eigene Person vorliegt. Viele dieser Daten sind oft noch Jahre später in Internetarchiven zu finden. Besser ist es, im Vorhinein darüber nachzudenken, wie man sich in der Öffentlichkeit präsentieren möchte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Facebook beispielsweise ist in letzter Zeit sehr ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Wie auch andere Social-Networking-Dienste bietet Facebook die Möglichkeit, persönliche Daten nur den Freunden öffentlich zu machen. Allerdings sind diese Einstellungen standardmäßig nicht aktiviert und der User muss sich erst mühsam durch zahlreiche Menüs und Einstellungsmöglichkeiten kämpfen, um seine Daten vor Fremden zu schützen. Besser wäre ein Ansatz, bei dem die Daten standardmäßig verborgen werden und der User sie gezielt der Öffentlichkeit preisgeben muss. Leider hat Facebook auf die Kritik nur sehr wenig reagiert und setzt auf die Mündigkeit der Nutzenden. Aber gerade den vielen Jugendlichen, die diese Plattformen mit Begeisterung nutzen, ist sicherlich nicht bewußt, was mit ihren Daten passiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Plattformen erlauben auf Wunsch das Einbinden von externen Anwendungen eines Drittanbieters. Um diese Dienste nutzen zu können, ist eine Anmeldung dafür erforderlich und es werden auch persönliche Daten an den Drittanbieter übertragen. Leider ist für den User nicht ersichtlich, welche Daten übertragen werden und was mit diesen Daten passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phishing ===&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass persönliche Daten missbräuchlich verwendet werden, auch &#039;&#039;&#039;Kreditkartenbetrug&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kontenraub&#039;&#039;&#039; sind Formen des Identitätsdiebstahls. So ist beispielsweise der Identitätsdiebstahl durch &#039;&#039;&#039;Phishing&#039;&#039;&#039; in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden. Durch Phishing können für den Einzelnen große finanzielle Schäden entstehen. Phishing ist ein Kunstwort aus „Passwort Fishing“. Mittels eines fingierten E-Mails versuchen Betrüger die Passwörter ahnungsloser User zu ergattern. Die Mails beinhalten immer einen Link auf die vermeintlichen Websites von bekannten Banken und Firmen, mit der Aufforderung, die eigenen Zugangsdaten zu aktualisieren. Diese Website stellt jedoch nicht die Original-Website der Betreiber dar, sondern wurde ihr nur täuschend ähnlich nachgebildet. Oft unterscheidet sich die URL nur durch einen Buchstaben von der Original-Website, oder es wird zwar die Original-Site geöffnet, allerdings öffnet sich zusätzlich ein Pop-Up Fenster zur Eingabe der Zugangsdaten, das nicht mehr zu der Original-Site gehört.&lt;br /&gt;
Geben Sie daher niemals auf Aufforderung in E-Mails Ihre Zugangsdaten in integrierte oder direkt aufgerufene Formulare ein! Es kann daher auch nur geraten werden, niemals die angegeben URLs direkt aufzurufen, sondern lieber über die gespeicherten Favoriten auf die Websites einzusteigen oder die Seite per Hand aufzurufen. Bankinstitute und seriöse Firmen geben niemals über E-Mails Änderungen der Zugangsdaten bekannt.  Im Zweifelsfall ist es angebracht, bei dem entsprechenden Institut nachzufragen. Moderne Browser erkennen in vielen Fällen gefälschte Web-Sites und hinterlegen die URL in der Eingabeliste mit der Signalfarbe Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst bei händischer Eingabe der URL ist man nicht mehr vor Betrügern gefeit. Einen Schritt weiter geht &#039;&#039;&#039;Pharming&#039;&#039;&#039;. Auch hier wird der Benutzer auf eine gefälschte Web-Site umgeleitet. Allerdings werden hier die technischen Abläufe beim Aufruf einer Seite so manipuliert, dass der Surfer selbst bei Eingabe der richtigen URL auf eine gefälschte Seite umgeleitet wird. Hacker versuchen dabei auf die DNS-Server einzubrechen und die IP-Adresse einer URL zu manipulieren. Die einzige Möglichkeit für den User besteht darin, auf die Zertifikate des Unternehmens zu achten. Wird, wie beispielsweise beim Online-Banking, eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut, kann sich der Benutzer mit einem Doppelklick auf das Schlüsselsymbol in der Statuszeile das Zertifikat anschauen. Meldet der Browser, dass das Zertifikat nicht verifiziert werden kann, ist Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
Usern, die Zahlungen über das Internet tätigen, ist daher anzuraten, zu kontrollieren, ob die Transaktion mittels verschlüsselter Verbindung erfolgt. Bei unverschlüsselten Verbindungen ist das Ausspähen der Daten möglich. Der Benutzer merkt hiervon zuerst nichts, sondern erst, wenn es schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datensammler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Dienste im Internet werden laufend weiterentwickelt, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, dem User neue Anwendungen zu bieten und um den Benutzer im Sinne des Web 2.0 aktiv daran teilnehmen zu lassen. Das vermutlich bekannteste Beispiel dafür stellt Google dar. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Google, in seiner ursprünglichen Funktion ein Suchdienst, stellt den Benutzern immer mehr Applikationen zur Verfügung. Neben der herkömmlichen Websuche, stellt Google Anwendungen wie eine Desktopsuche, den Browser Google Chrome, Google-Earth, die Bildbearbeitung Picasa, Textverarbeitung &amp;amp; Tabellenkalkulation, einen E-Mail-Account und zahlreiche weitere Anwendungen zur Verfügung. Alle diese Dienste stellen für den User sinnvolle Arbeitshilfen dar und sind für jedermann kostenlos verfügbar. Für einige dieser Dienste ist jedoch eine Registrierung und Anmeldung erforderlich. Dabei stellt sich nun die Frage, wie Google mit diesen persönlichen Daten umgeht. Auf Grund der notwendigen Anmeldung und der Nutzung vieler Dienste auf der Plattform, wird es somit für die Betreiber ein Leichtes, ein Profil des Users zu erstellen. Daten der einzelnen Anwendungen können kombiniert und verknüpft werden und somit wird der Anwender zum gläsernen Menschen. Da diese Daten auch gespeichert werden, können diese Profile ständig erweitert werden.&lt;br /&gt;
Die Gefahr des Datenmissbrauchs besteht jedoch nicht nur bei Google, sondern bei allen Plattformen, die viele verschiedene Applikationen zur Verfügung stellen. Google steht vor allem deshalb so im Kreuzfeuer der Kritik, da es den mit Abstand größten Marktanteil hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Risiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nutzung des Internets besteht nicht nur die Gefahr der missbräuchlichen  Verwendung der personenbezogenen Daten,  vielmehr ist auch allein durch das Ansurfen von Seiten Vorsicht geboten. Vor allem auf einschlägigen Sites besteht die Gefahr der Infizierung durch Viren, Trojaner und anderen Schädlingen. Diese Schädlinge werden meist unbemerkt vom Benutzer im Hintergrund von der Website geladen.  Die Schäden können für den Benutzer verheerend sein, von der Zerstörung eigener Dateien bis hin zum Ausspähen von Passwörtern reicht die Palette.&lt;br /&gt;
Ganz ausschließen lässt sich das Risiko leider nicht, aber durch Meiden dubioser Webseiten, die Installation aktueller Sicherheitssoftware und einer Portion gesundes Misstrauen lässt sich die Gefahr zumindest verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weniger kritisch sind &#039;&#039;&#039;Cookies&#039;&#039;&#039;. Cookies werden einerseits dazu verwendet, persönliche Einstellungen einer Website oder Warenkörbe zu speichern, andererseits kann damit auch das Surfverhalten des Nutzers erfasst werden. Beim Besuch einer Website wird eine kleine Textdatei auf dem PC des Besuchers abgelegt. Bei einem neuerlichen Besuch wird diese Textdatei ausgelesen. Diese Funktionen sind für die meisten Benutzenden als sinnvoll zu erachten. Als kritisch zu betrachten sind hier serverfremde Cookies (Tracking Cookies). Bei diesen Tracking Cookies kann der Besuch unterschiedlicher Websites einem Benutzer zugeordnet werden. Es entsteht eine serverübergreifende Sitzung und vom Benutzenden kann ein detailliertes Interessensprofil erstellt werden.&lt;br /&gt;
Schützen kann sich der User nur mittels entsprechenden Browsereinstellungen. Cookies generell zu sperren, ist meist nicht sinnvoll, da viele Seiten dann nur mehr eingeschränkt zu verwenden sind. Es ist aber auf jeden Fall zu empfehlen, Cookies von Drittanbietern (Tracking Cookies) zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sonicwall.com/phishing_de Phishing IQ-Test]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.at Google]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com Facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürstinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Risiko für den Einzelnen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=6367</id>
		<title>Koordination</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Koordination&amp;diff=6367"/>
		<updated>2015-09-17T13:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Aufgabe von Koordination wird darin gesehen, die Abhängigkeiten zwischen Zielen, Aktivitäten und Akteuren zu gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koordinationsaufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Akteure stellen sich folgende Fragen: &lt;br /&gt;
* Was sind die Vorbedingungen, die von den Akteuren oder technischen Systemen erbracht werden müssen? &lt;br /&gt;
* Welche logischen Abhängigkeiten gibt es? Können Aktivitäten parallel erbracht werden oder bauen sie aufeinander auf? &lt;br /&gt;
* Welche Akteure sind beteiligt (Wer macht was?) und in welchem hierarchischen Verhältnis stehen sie zueinander (Weisungsbefugnis, Vertretungsmöglichkeit, Berichtswesen)? &lt;br /&gt;
* Welche Ressourcen werden gemeinsam genutzt und wie ist der Zugriff geregelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder der Koordination ==&lt;br /&gt;
* Terminkoordination: zentrale und dezentrale Gruppenkalender.&lt;br /&gt;
* Vorgangssteuerung: zentral, strukturierte Abläufe: Workflow.&lt;br /&gt;
* Projektmanagementwerkzeuge: zentral, für unstrukturierte Abläufe.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: dezentral, Transparenz des Gesamtzustandes eines Systems.&lt;br /&gt;
* Sitzungsunterstützung: Moderationsunterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workflow-Management-Systeme (WMS) ===&lt;br /&gt;
Grundlage von Workflow-Management-Systemen sind Geschäftsprozesse, die (teil-)automatisiert ablaufen. Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten mit einem klar definierten Anfang und Ende. Die Beschreibung, die Steuerung und die Kontrolle der Ausführung des Geschäftsprozesses erfolgt softwarebasiert durch das WMS. Geschäftsprozesse setzen folgende Charakteristika zueinander in Beziehung:&lt;br /&gt;
* Aktivitäten (Tätigkeiten),&lt;br /&gt;
* ausführende Ressourcen (Personen, Maschinen) und zu benutzende Ressourcen (Betriebsmittel),&lt;br /&gt;
* Reihenfolge von Aktivitäten und Ausführungsdauer.&lt;br /&gt;
Beispiele von Geschäftsprozessen: Abwicklung einer Reklamation, Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise, Kreditvergabeprozess.&lt;br /&gt;
Bei den Workflow-Managementsystemen liegt der Schwerpunkt auf der Koordination von asynchronen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
WMS unterstützen Geschäftsprozesse, indem sie &lt;br /&gt;
* die Ausführung von Aktivitäten in Geschäftsprozessen, &lt;br /&gt;
* Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen,&lt;br /&gt;
* Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen für die Bearbeitung bereitstellen,&lt;br /&gt;
* Handlungsalternativen vorgeben,&lt;br /&gt;
* die Einhaltung von Fristen und die Qualität der Arbeitsergebnisse überwachen, &lt;br /&gt;
* Ergebnis- und Prozessinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. &lt;br /&gt;
Die funktionalen Aspekte eines WMS lassen sich wie folgt konkretisieren:&lt;br /&gt;
* Funktionaler Aspekt: beschreibt die funktionalen Einheiten, d.h. die Workflows selbst bzw. ihre Rahmenstruktur mit elementaren  Sub-Workflows.&lt;br /&gt;
* Verhaltensbezogener Aspekt: konstituiert den Kontrollfluss zwischen den Subworkflow seines gemeinsamen (Super-) Workflows mit der Regelung von kausalen und temporalen Zusammenhängen zwischen den Subworkflows.&lt;br /&gt;
* Informationsaspekt: betrifft den Datenfluss in den Workflows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenkalender ===&lt;br /&gt;
Zur Terminplanung und Koordination von vielen Personen innerhalb einer Organisation werden Gruppenkalender verwendet. Terminkonflikte werden erkannt und Termine, an denen alle Mitglieder einer Gruppe Zeit haben, werden automatisch gefunden. Der Gruppenkalender kann mit den mobilen Endgeräten synchronisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenkalender sind oft integrierte Bestandteile von Groupwaresystemen wie z. B. Novell Groupwise oder Microsoft Outlook. Auf den Schutz der Privatsphäre soll besonderer Wert gelegt werden, so soll jeder Benutzer selbst bestimmen können, wem und welche Informationen über seine Person zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Terminkoordination: Doodle ===&lt;br /&gt;
Doodle ist ein einfaches, kostenloses Werkzeug zur Terminabstimmung und einfachen Online-Umfragen, das im Web zur Verfügung steht. Das Werkzeug kann anonym und ohne Registrierung verwendet werden. Jeder der den Link zu einem Termin oder Umfrage hat, kann daran teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.doodle.com Doodle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Koordination#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6366</id>
		<title>Kooperation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kooperation&amp;diff=6366"/>
		<updated>2015-09-17T13:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Kooperation steht das Erreichen eines gemeinsamen Zieles (z. B. die Erstellung eines Berichtes) bzw. die gegenseitige Unterstützung bei der Zielerreichung im Vordergrund. Die Beteiligten interagieren explizit miteinander.  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale von Kooperation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Erstellen von Texten und Dokumenten wie Grafiken oder Tabellen, ist keine neue Erfindung. Durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik stehen eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die die Zusammenarbeit von mehreren Autoren erleichtern. Kooperatives Arbeiten ist im Gegensatz zu konkurrierender Interaktion durch das Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern geprägt.&lt;br /&gt;
Bezieht sich die Zusammenarbeit auf Gruppen, deren Mitglieder einen ähnlichen Status und Wissensstand haben und in deren Mittelpunkt die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben, wie beispielsweise das gemeinschaftliche Verfassen eines Textes, steht, so spricht man von Kollaboration. Die Zusammenarbeit kann hier entweder als &lt;br /&gt;
*Versioning oder als &lt;br /&gt;
*paralleles Arbeiten &lt;br /&gt;
organisiert werden. Beim Versioning erfolgt die Bearbeitung durch die Autoren bzw. Autorinnen zeitlich versetzt, die unterschiedlichen Versionen eines Dokumentes werden ausgetauscht. Beim parallelem Arbeiten arbeiten die Autoren und Autorinnen zeitgleich am Dokument. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die das gleichzeitige Arbeiten am selben Dokument unterstützen. Dabei steht es der Gruppe offen, wie die Zusammenarbeit organisiert wird (hierarchisch oder egalitär).&lt;br /&gt;
Informations- und Kommunikationssysteme, die die Kooperation unterstützen, berücksichtigen folgende Aspekte der Koordination: &lt;br /&gt;
* Explizite Koordination: Bewusstsein über die Zusammenarbeit, die durch einen expliziten Plan geregelt sein kann.&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Material: auf das zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
* Vertrauensunterstützende Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kooperation in computerunterstützten räumlich verteilten Arbeitszusammenhängen zu ermöglichen, sind besondere Unterstützungsmechanismen erforderlich. Bei direkter Zusammenarbeit werden implizite Koordinationsprotokolle ausgeführt. In virtuellen Räumen entstehen Informationsdefizite im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie bspw. wer arbeitet gerade woran, wer ist ansprechbar? Um diese Defizite auszugleichen, sind Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Gewärtigkeit, Awareness) notwendig.&lt;br /&gt;
Abgeleitet von Fragestellungen im Rahmen kooperativer Face-to-Face-Zusammenarbeit  schlagen Gutwin und Greenberg &amp;lt;ref&amp;gt;Gutwin, C; Greenberg, S.; Roseman, M. Workspace Awareness in Real-time Distribute Groupware: Framework, Widgets, and Evaluation. In: Sasse, R. J., Cunningham, A., Winder, R. (Eds.), People and Computers XI (Proseedings of the HCI ´96). London (UK) 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;  folgende Kategorisierung vor, um die zu präsentierenden Awareness-Informationen zu identifizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=88 HEIGHT=29 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Kategorie &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=192 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Element &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=291 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fragestellung &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Anwesenheit (presence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist an der Aktivität beteiligt?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Fähigkeit (abilities)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was können die Beteiligten tun?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zuständigkeit (sphere of influence)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wer ist für eine Aufgabe zuständig? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Level der Aktivität (activity level)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wie aktiv sind die Beteiligten in dem Arbeitsbereich?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Aktivitäten (activity)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Was machen die Beteiligten? Worin bestehen ihre aktuellen Aktivitäten und Aufgaben?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Vorhaben (intentions)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welches Ziel verfolgen die Personen mit ihrer Aktion? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=1&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Artefakt (objects)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Objekte bearbeiten die Personen? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=21 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Wo &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Ort (locality)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Von wo aus wird gearbeitet? &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Veränderungen (changes)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Welche Veränderungen nehmen die Beteiligten vor und wo?&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=56 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Reichweite (extents)&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Bis wohin reicht der Einflussbereich einer Person, um beispielsweise Änderungen vornehmen zu können?  &amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessdaten werden mit Hilfe von Zeichen und Symbolen dargestellt (z. B. Ampelfarben, wer online ist) und geben Hinweise auf existierende Objekte wie Personen, Dateien, Prozesse, Aktivitäten oder Ereignisse und ihre Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kooperationsaufgaben handelt es sich um um eine Gruppenkommunikation, die synchron oder asynchron ablaufen kann. Meist ist der Adressatenkreis der Kommunikation klar abgegrenzt (one-to few-Kommunikation). Die Kommunikationsteilnehmer können sich an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zeitzonen befinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Groupware ==&lt;br /&gt;
Groupware ist der allgemeine Sammelbegriff für Informationssysteme, die die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen unterstützen. Der Übergang zwischen Workflow-Management-Systemen und Groupware ist fließend:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;409&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;192&amp;quot;&amp;gt; Workflow &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;201&amp;quot;&amp;gt;Groupware&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;große Gruppen &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;kleine Gruppen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;strukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;unstrukturierte Aufgaben&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Lösungsweg bekannt (der Prozess wird vorgezeichnet) &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Koordination von Prozessen (der Prozess entwickelt sich)&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation planbar&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Kommunikation entwickelt sich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt; Hohe Wiederholhäufigkeit &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;geringe Wiederholhäufigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groupware stellt den Gruppenmitgliedern eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* Elektronische Nachrichtensysteme: ermöglichen den schnellen, asynchronen Austausch von  Nachrichten (E-Mail). Die Nachrichten können Texte, Grafiken, Bilder, Ton und Videos sein.&lt;br /&gt;
* Mehr-Autorensysteme: unterstützen die Bearbeitung eines gemeinsamen Dokumentes durch mehrere Gruppenmitglieder.&lt;br /&gt;
* Planungs- und Koordinierungssysteme: unterstützen die Planung von individuellen Aufgaben und Aktivitäten und koordinieren die individuellen Handlungen mit denen anderer Gruppenmitglieder (z. B. Terminfindung über Gruppenkalender).&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von synchronen Sitzungen: einzelne Besprechungsaktivitäten wie beispielsweise Abstimmungen, Brainstorming werden unterstützt.&lt;br /&gt;
* Systeme zur Unterstützung von asynchronen Sitzungen: machen Diskussionsverläufe sichtbar und  Handlungen können nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Groupware: Lotus Notes, Novell Groupwise,  Microsoft Sharepoint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kollektive Dokumente: ==&lt;br /&gt;
===Shared Whiteboard (Joint Editing)===&lt;br /&gt;
Darunter versteht man Werkzeuge zum gemeinsamen Erstellen und Editieren eines Dokumentes. Dabei sind Mechanismen, die Informationen der Kommunikationspartner über einander austauschen (Awareness-Unterstützung), notwendige Voraussetzungen für synchrones Joint Editing. Informationen über die Anwesenheit und das Verhalten anderer Beteiligter muss für alle Gruppenmitglieder ersichtlich sein, wie beispielsweise: Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? &lt;br /&gt;
Der aktuelle Stand der gemeinsam bearbeiteten Dokumente wird für alle Bearbeiter konsistent gehalten, dazu sind Mechanismen der Eingabe-Koordination notwendig: Concurrency Control (Nebenläufigkeitskontrolle) übernimmt diese Aufgabe. Beim synchronen Bearbeiten von gemeinsamen Objekten ist eine entsprechende Nebenläufigkeitskontrolle notwendig, die unterschiedlichen Strategie folgen kann. Man unterscheidet verschiedene optimistische und pessimistische Concurrency-Control-Strategien voneinander. Pessimistische Strategien verhindern Konflikte bei der gemeinsamen Bearbeitung eines Objektes, indem immer nur ein Gruppenmitglied zur gleichen Zeit an einem Objekt Änderungen vornehmen kann, für die anderen Gruppenmitglieder ist das Objekt gesperrt. Wird der Bearbeitungsvorgang beendet, so wird dass Objekt für die anderen Gruppenmitglieder für die weitere Bearbeitung frei gegeben. Für synchrone Groupware-Systeme ist das Sperren auf Objektebene nicht geeignet. &lt;br /&gt;
Bei optimistischen Strategien können die Gruppenmitglieder lokale Änderungen an gemeinsamen Objekten durchführen. Treten Konflikte bei der Bearbeitung auf, so werden sie erst im Nachhinein erkannt und aufgelöst. Die Auflösung erfolgt entweder unter Einbeziehung der persönlichen Entscheidung der Akteure oder es werden Operationen automatisch angepasst und eventuell auch wieder zurück genommen. Um alle Nutzerintentionen zu wahren werden in Multi-Versioning-Ansätzen für alle nebenläufigen Operationen jeweils neue Objektversionen erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asynchrones Joint Editing===&lt;br /&gt;
Durch voneinander unabhängiges Editieren können parallele Versionen eines Dokuments entstehen. Unterstützungsfunktionen zur Verwaltung der einzelnen Versionen sind notwendig:&lt;br /&gt;
* Im Text selber: &lt;br /&gt;
: Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren&lt;br /&gt;
: Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen, …)&lt;br /&gt;
: Entscheidungen über Änderungen: Revidieren oder Akzeptieren.&lt;br /&gt;
* Darstellung: &lt;br /&gt;
: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc.	 &lt;br /&gt;
: Markierung am Rand&lt;br /&gt;
* Meta-Information &lt;br /&gt;
: Anlegen von Änderungshistorien: verwalten von verschiedenen Versionen &lt;br /&gt;
: Anlegen von Kommentaren&lt;br /&gt;
* Vergleich von Dokumenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.microsoft.com/de-at/office365| Microsoft Office 365]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://etherpad.org/| Etherpad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zoho.com/collaboration-apps.html| ZOHO Work Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google Drive ===&lt;br /&gt;
Google bietet internetbasierte Anwendungen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnung und Formular kostenlos an. Mehrere Benutzer können gemeinschaftlich ein Dokument bearbeiten. Die Dokumente liegen bei Google und können von überall im Internet über den Browser abgerufen werden. Ein Account bei Google ist dafür notwendig. Für Google Drive gibt es Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://drive.google.com Google Drive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Co-located Meeting Support ===&lt;br /&gt;
Elektronische Unterstützung von Sitzungen; die beteiligten Personen sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, um Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu suchen usw. Aufgaben, Ideen und Lösungsvorschläge werden elektronisch visualisiert und dokumentiert. Es handelt sich um eine Mischung von individueller und kooperativer Arbeit. Die Aufgaben eines Moderators werden unterstützt, Awareness zum Gruppenverhalten (wer trägt wieviel bei, …) sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;
Beispiel: OneNote von Microsoft&lt;br /&gt;
Mindmap, Bubbl.us&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Web 2.0. ist eine Vision für die Fortentwicklung des Internets, die 2004 durch eine gleichnamige Konferenz ins Leben gerufen und 2005 durch einen Artikel von Tim O&#039;Reilly &amp;lt;Ref&amp;gt;O`Reilly, Tim. [http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html What is Web 2.0.] [http://www.pytheway.de/index.php/web-20 Deutsche Übersetzung]&amp;lt;/ref&amp;gt; prominent wurde.&lt;br /&gt;
Es gibt keine eindeutige Definition, was Web 2.0 ist; Einigkeit besteht vielmehr darin, dass es eher ein geänderter Umgang mit dem Internet ist als eine neue Technologie. &lt;br /&gt;
Web 2.0 Anwendungen zeichnen sich durch eine leichte, niedrigschwellige Handhabung aus.&lt;br /&gt;
* „Wir sind das Netz“: Aneignung von Internettechnologien auch ohne vertiefte technische Vorkenntnisse möglich.&lt;br /&gt;
* „Posten“: Web als Mitmachmedium; Informationen werden ausgewählt, kommentiert und online wieder verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
* „Weisheit der Masse“: Microcontent &amp;amp; Wiki-Prinzip; Surfverhalten der Nutzer/Nutzerinnen beeinflusst die Informationsdarbietung.&lt;br /&gt;
* „Always online“: Breitbandanschlüsse und Flatrates begünstigen die Verbreitung von Audio- und Videoinhalten.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Kooperation der Benutzer/Benutzerinnen&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Nutzern/Nutzerinnen&lt;br /&gt;
* Freie, individuelle Informationsverteilung&lt;br /&gt;
* Wechsel zwischen Autor- und Leserrolle (Bsp.: Flickr, ...)&lt;br /&gt;
* Persönliche Blogs&lt;br /&gt;
* Schnelligkeit, Aktualität, Zielgenauigkeit (Bsp.: Blogs)&lt;br /&gt;
Beispiele&lt;br /&gt;
* Wiki &lt;br /&gt;
* Weblog &lt;br /&gt;
* Social Software &lt;br /&gt;
* Crowdsourcing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Kooperation (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=6365</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=6365"/>
		<updated>2015-09-17T13:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Kommunikation bezeichnet Prozesse, in denen ein Sender (mindestens) einem Empfänger über ein Medium eine wie auch immer geartete Botschaft oder Nachricht zukommen lässt. Das Medium kann z. B. die gesprochene Sprache sein, ein Brief, eine Fernsehsendung oder auch der Computer. Jedes Medium hat seine bestimmten Zeichen und Codes. Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation ist die annähernd gleiche Interpretation der Signale, die als gemeinsame Sprache ausgedrückt werden kann. Im persönlichen Kontakt wird neben der Sprache auch z. B. über Mimik und Gestik oder den Tonfall kommuniziert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Kommunikation? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten über ein bestimmtes Medium von einem Sender zu einem Empfänger. Dabei findet der Kommunikationsprozess nicht im „luftleeren Raum“ statt, sondern in einem definierten sozialen Umfeld: Kommunikation ist eingebettet in einen Kontext. Der Kontext einer Mitteilung wird durch die Gesamtheit aller dem Empfänger erfahrbaren Sachverhalte gebildet, die er zur Mitteilung in Beziehung setzen kann. Es gibt nicht nur einen inneren, sondern auch einen äußeren Kontext. Der Kontext ermöglicht eine Verständigungssicherung der Kommunikation.&lt;br /&gt;
Kommunikation wird durch eine Reihe weiterer Aspekte beeinflusst: &lt;br /&gt;
* Beziehungsaspekt: Kommunikative Mitteilungen haben einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf auf die Sachebene, ausgetauscht werden Inhalte, Informationen, Fakten oder Argumente. Der Beziehungsaspekt drückt das soziale Verhältnis der Kommunizierenden zueinander aus (etwa Wertschätzung etc.). Er prägt das Bild vom jeweils anderen, das sich in der Kommunikation aufbaut, entscheidend und ist von diesem Partnerbild beeinflusst. Der Beziehungsaspekt wird vorwiegend über die nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körpersprache ausgedrückt.&lt;br /&gt;
* Modus: Die Unterscheidung zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation wurde von einer technischen Sichtweise der Informatik und der Netzwerktechnik geprägt. Die synchrone Kommunikation ist jener Modus, bei dem die Kommunikationspartner an einem oder an verschiedenen Orten gleichzeitig kommunizieren. Bei asynchroner Kommunikation findet das Senden und Empfangen von Daten zeitlich versetzt statt. &lt;br /&gt;
*Kommunikationskanäle: Kommunikationskanäle sind durch die Anzahl der involvierten Kommunikationspartner (Ein-zu-Ein, Ein-zu-Viele, Viele-zu-Viele) und die möglichen Kommunikationsrichtungen (monodirektional oder bidirektional), die zeitliche Abfolge und die verwendeten Kommunikationssignale (Sprache, Text, Bild, Video, Ton) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Formale – informale Kommunikation: Formale Kommunikation ist geprägt durch: ausdrückliche und absichtliche Mitteilungen, die eindeutig dem Sprecher zurechenbar sind. Informale Kommunikation ist geprägt durch indirekte und mehrdeutige Mitteilungen, soziale Bestätigung und Gefühlsausdruck. Sie ist meist nicht unmittelbar auf eine Aufgabe bzw. deren Erfüllung gerichtet.&lt;br /&gt;
Der Kommunikation kommt eine elementare Schlüsselrolle zu, da sie die Grundlage der Kooperation und Koordination darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsformen ==&lt;br /&gt;
=== Face-to-Face-Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Die Face-to-Face-Kommunikation ist die „natürliche Grundform“ der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie ist durch folgende Eigenschaften geprägt: &lt;br /&gt;
* Kopräsenz (gleiche Zeit, gleicher Ort);&lt;br /&gt;
* verbale Kommunikation;&lt;br /&gt;
* nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik; &lt;br /&gt;
* vokale Kommunikation (Intonation, Prosodie = Sprechmelodie), Proxemik (= Raumverhalten; Nähe bzw. Distanz zwischen Kommunikationspartner); &lt;br /&gt;
* Körperhaltung, Merkmale wie Aussehen, Kleidung.&lt;br /&gt;
Bei der Face-to-Face-Kommunikation werden alle Sinne miteinbezogen (Sehen, Hören, Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtuelle Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die virtuelle Kommunikation ist dadurch geprägt, dass unterschiedliche technische Kanäle verwendet werden. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: &lt;br /&gt;
* indirekt &lt;br /&gt;
* ortsunabhängig &lt;br /&gt;
* zeitunabhängig&lt;br /&gt;
* Möglichkeit der Multimedialität &lt;br /&gt;
* unverbindlicher, freiwillig &lt;br /&gt;
* anonym (Abstraktion vom Körper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerung der Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der face-to-face-Kommunikation befolgen Menschen automatisch die ihnen geläufigen Regeln und Abläufe, die eine sinnvolle Kommunikation erst ermöglichen. Für die Steuerung der Kommunikation gibt es unterschiedliche Aspekte zur Initiierung und Kontrolle der Kommunikation: &lt;br /&gt;
*In Abhängigkeit, wer die Kommunikation initiiert und kontrolliert, unterscheidet man in Hol- und Bringschuld (Pull-  bzw. Pushvorgänge). Initiiert der Sender den Kommunikationsvorgang, so spricht man von Push-Vorgang. Das Push kann auch von Softwarekomponenten des Kommunikationssystems erfolgen, etwa bei Zustandsnachrichten über die Liste der aktiven Teilnehmer bei Instant Massaging Systemen oder bei Voice over IP.&lt;br /&gt;
* Pull beschreibt dagegen die Empfänger initiierte Kommunikation; die Nachrichten werden z. B. auf einer Web-Seite abgeholt. Der abholende Akteur kann auch eine SW-Komponente sein, z. B. bei einem Abonnement von RSS-Feeds.&lt;br /&gt;
* Turn-Taking (Sprecherwechsel):  beschreibt den Vorgang des Wechsels von der Sender- zur Empfängerrolle im Kommunikationsprozess. Es stellt sich die Frage, ob der Wechsel explizit (nach festen Regeln, nach Zuteilung) oder implizit erfolgt. In der Face-to-Face-Kommunikation erfolgt die Ankündigung eines Wechsels durch Blickkontakt, Intonation, Körperhaltung. In der virtuellen Kommunikation fallen diese Ankündigungen weg, es besteht daher oft das Problem, dass gleichzeitig kommuniziert wird bzw. dass es zu einer stockenden Kommunikation kommt. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, wie z. B. die „Weitergabe“ des Mikrofons bei Videokonferenzsystemen durch den Moderator. &lt;br /&gt;
* Backchanneling: In der Face-to-Face-Kommunikation kommt es durch Blickkontakt, Kopfnicken, Lächeln,... zu einer Rückmeldung an den Sender, dem damit Aufmerksamkeit, Verstehen, Bewerten, … signalisiert wird. In der virtuellen Kommunikation werden zur Kommunikationssteuerung andere Mittel der Rückmeldung eingesetzt, wie z. B. Emoticons, &amp;quot;Wer ist Online&amp;quot;, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften von Kommunikationsmedien ==&lt;br /&gt;
Dennis &amp;amp; Valacich gehen in ihrer Media-Synchronicity-Theorie davon aus, dass die zu erledigenden Aufgaben und deren Kooperationsprozesse die optimale Medienwahl bestimmen. &amp;lt;Ref&amp;gt;Dennis, Alan &amp;amp; Valacich, Joseph: Rethinking Media Richness: Towards a Theory of Media Synchronicity. In: Proceedings of the 32nd Hawaii International Conference on System Sciences. Hawaii, 1999.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie legen das Potential von Medien an fünf Faktoren fest:&lt;br /&gt;
* Geschwindigkeit des Feedbacks: Wie schnell kann ein Kooperationspartner auf Nachrichten antworten?&lt;br /&gt;
* Symbolvarietät: Auf wie viele Weisen kann eine Information übermittelt werden? Hier geht es um die Anzahl der gleichzeitig genutzten Kanäle, so werden bei einer Videokonferenz mehr Kommunikationskanäle angesprochen als bei einem Telefonat.&lt;br /&gt;
* Parallelität der Kommunikation: Wie viele Kanäle stehen gleichzeitig zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Erstellung und Überarbeitbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Überarbeitbarkeit legt das Ausmaß fest, indem der Sender die Nachricht verändern und/oder verfeinern kann, bevor sie versendet wird. Bei gesprochener Sprache ist dies nicht möglich, wenn die Information verschriftlicht wird, kann sie noch bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
* Wiederverwendbarkeit eines Kommunikationsbeitrages: Die Wiederverwendbarkeit ist das Gegenstück zur Überarbeitbarkeit auf Empfängerseite, hier geht es um das Maß an Wieder- und Weiterverarbeitung einer Nachricht.&lt;br /&gt;
Spencer und Hiltz&amp;lt;Ref&amp;gt;Spencer, D. % Hiltz, S. (2003). A Field Study of Use of Synchronous Chat in Online Courses. Proceedings of the 36th Hawaii InternationalConference on SystemSciences (HICSS’03)  http://origin-www.computer.org/csdl/proceedings/hicss/2003/1874/01/187410036.pdf&amp;lt;/Ref&amp;gt; stellen synchrone, asynchrone und face-to-face-Kommunikation gegenüber und legen Kriterien fest, wie die einzelnen Kommunikationsarten sich ergänzen und gemeinsam eingesetzt werden können und greifen dabei auf die Kriterien von Dennis und Valcich zurück:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Kommunikationsmodus !! Antwortverhalten !!Symbolvielfalt !!Parallelität!!Überarbeitbarkeit!!Wiederverwendbarkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Asynchron||Gering||Gering||Hoch||Hoch||Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Face-to-face||Hoch||Hoch||Gering||Gering||Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Synchron||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel||Mittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die face-to-face-Kommunikation hat ihre Stärken und Schwächen als genaues Gegenteil der asynchronen Kommunikation. Je nach Aufgabengestaltung ist es sinnvoll, einen Mix aus verschiedenen Kommunikationsmodi zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Kommunikationsmediums ist abhängig von der Aufgabenstruktur: Mehrdeutige Aufgaben sind komplexer und können auch durch sehr viele Informationen nicht gelöst werden. Sie verlangen nach einem Kommunikationsmedium, das mehrere Kanäle anspricht (= reiche Medien). Je strukturierter eine Aufgabe ist, umso effektiver wird über „arme“ Medien kommuniziert &amp;lt;Ref&amp;gt; Vgl. Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf. Die grenzenlose Unternehmung. Wiesbaden 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationsunterstützung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kommunikationsunterstützung zu kategorisieren, werden unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt. Gross et al &amp;lt;ref&amp;gt; Gross, Tom, Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work. München – Wien: Oldenbourgverlag 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; ziehen folgende Dimensionen heran:&lt;br /&gt;
*Direkte Kommunikation: Die Akteure tauschen Nachrichten untereinander aus, der Sender weiß dabei, welcher Empfänger oder Empfängergruppe die Nachricht erhalten soll. Nach Absenden der Nachricht, können die Empfänger nicht mehr geändert werden.&lt;br /&gt;
*Indirekte Kommunikation: Der Sender einer Nachricht legt sie in einer Datenbank ab und kategorisiert sie (z. B. durch einen aussagekräftigen Titel, Beschlagwortung, thematische Einordnung), damit sie von potentiellen Empfängern gefunden werden kann. Die Empfänger suchen die Nachricht entsprechend den verschiedenen Kriterien und rufen sie zu einer beliebigen Zeit ab.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit der Zustellung und Antwort: asynchrone Systeme wie E-Mail, erlauben den Usern später zu antworten, synchrone Systeme wie Chat basieren auf sofortigen Antworten.&lt;br /&gt;
*Anzahl der Kommunikationspartner: 1:1- Paarkommunikationssysteme wie VoIP-Telefonie, Kleingruppenkommunikationssysteme für bis zu 12 Benutzende oder Kanalsysteme, die hunderte Benutzenden gleichzeitig unterstützen.&lt;br /&gt;
*Bekanntheit innerhalb der Benutzer: richten sich die Nachrichten an bekannte Benutzer oder an unbekannte Teilnehmer.&lt;br /&gt;
*Speicherung der Nachricht: Nachrichten werden ohne zeitliche Beschränkung gespeichert oder sie werden nach bestimmten Verfallszeiten gelöscht.&lt;br /&gt;
*Medium der Nachricht: Textnachrichten, formatierte Textnachrichten, Audio- oder Videonachrichten.&lt;br /&gt;
*Umgebung und Mobilität: Desktop-Nachrichtensysteme auf Computern, Mobile Nachrichtensysteme für Notebooks, nomadische Systeme können auch unterwegs genutzt werden z. B. auf PDAs (Persönliche Digitale Assistenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Awareness-Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Den Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung (Awareness, Gewärtigkeit) in kooperativen Arbeitsumgebungen kommt eine besondere Bedeutung zu, sie haben die Aufgabe, die Wahrnehmung der Handlungen der Kooperationspartner zu berücksichtigen. Awareness wird zum einen durch die Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Umgebung ermöglicht und hängt zum anderen von den Wahrnehmungsfähigkeiten des Individuums ab. Die Formen der Awareness reichen von der Rückmeldung der Anwesenheit der Kooperationspartner (z. B. „Wer ist Online?“), ihrer aktuellen Verfügbarkeit (z. B. Abwesenheitsnotiz beim E-Mail) bis hin zur detaillierten Übermittlung bestimmter Handlungen innerhalb des gemeinsamen Handlungsbereiches (z. B. „Aufgabe A wird geändert von ...“). Sie sind ein wichtiges Mittel zur Koordination innerhalb eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Awarenessunterstützung sollte umgebungsspezifisch, antizipierbar konstant und reziprok sein, dadurch lassen sich die Gefahren der Informationsüberlastung und der Verletzung der Privatsphäre minimieren. &amp;lt;Ref&amp;gt; Pankoke-Babatz, U., Prinz, W., Schäfer, L.: Was gibt’s Neues? Asynchrone Gewärtigkeit, in: Keil-Slawik, R., Selke, H., Szwillus, G. (Hrsg.): Mensch &amp;amp; Computer2004: Allgegenwärtige Interaktion,München:Oldenbourg Verlag, 2004, 271–280.&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== E-Mail ===&lt;br /&gt;
Analog zum Vorbild in der realen Welt, der „gelben“ Post, ist E-Mail ein effizientes Medium für asynchrone Kommunikation. Die Nachrichten werden elektronisch erstellt, versendet, empfangen und gespeichert. Durch die Orientierung an der gelben Post ist die Struktur des Systems vorgegeben: Jeder Teilnehmer verfügt über ein Postfach (Mailbox) bei einem Postamt (Mailcenter), das durch eine Adresse identifiziert wird.&lt;br /&gt;
E-Mail-Systeme sind meist nach einem Client-Server-Modell strukturiert. Auf dem Server liegen die Postfächer der Benutzer. Der Server übernimmt die sichere Weiterleitung der Nachrichten zu den anderen Mailcentern, falls sich der Empfänger außerhalb des eigenen Mailcenters befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsmerkmale von E-Mail-Systemen sind unter anderem&amp;lt;ref&amp;gt; Hansen, Robert; Neumann, Gustaf. Wirtschaftsinformatik 1. Grundlagen und Anwendungen. 9. Auflage. Stuttgart 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zentrale Adressbücher&lt;br /&gt;
* private Adresslisten&lt;br /&gt;
* Verteilerlisten&lt;br /&gt;
* Stellvertreterdefinition&lt;br /&gt;
* Anlagen (Dokumente) zu Nachrichten&lt;br /&gt;
* offene Kopien und Blindkopien&lt;br /&gt;
* Weiterleiten von Mitteilungen&lt;br /&gt;
* optische oder akustische Benachrichtigung bei Eintreffen von Nachrichten&lt;br /&gt;
* Absicherung durch Passwörter&lt;br /&gt;
* elektronische Unterschrift&lt;br /&gt;
* kryptografisch gesicherter Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten können vom Empfänger mittels POP- (Post Office Protocol) oder IMAP- (Internet Message Access Protocol) Protokoll vom Mailcenter abgerufen werden. POP wurde für die Offline-Bearbeitung der Nachrichten konzipiert. Die Verbindung von Client zum Server wird nur bei Bedarf hergestellt. IMAP ist ein Übertragungsprotokoll, bei dem der Client die Nachrichten am Server verwalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Standardprotokolls zur Weiterleitung von E-Mails ist das Fehlen von Sicherheitsmechanismen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es erfolgt keine Authentifikation (nachweisliche Identifikation) des Absenders. Die im Header gezeigten Informationen sind leicht manipulierbar.&lt;br /&gt;
* Datenintegrität: Nachrichten können am Weg manipuliert werden.&lt;br /&gt;
* Vertraulichkeit ist nicht sichergestellt, Nachrichten können auf dem Postweg eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Diese mangelnden Sicherheitsmechanismen ermöglichen die Flut von Spam- und Virenmails, mit denen man zurzeit konfrontiert ist.&lt;br /&gt;
Eine E-Mail-Mitteilung besteht aus:&lt;br /&gt;
* Umschlag (Envelope): Absender, Empfänger&lt;br /&gt;
* Mitteilungskopf (Header): Datum, Absender, Empfänger, Betreff, Kopie, Blindkopie, Anlagen&lt;br /&gt;
* Mitteilungstext (Body): Text, Signatur.&lt;br /&gt;
MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) ist ein Internetstandard für das Format von E-Mails und anderen Nachrichten. Es legt die Struktur und den Aufbau einer Nachricht fest und codiert die Übertragung von Dateianhängen (Attachments) in Form von Nicht-Text-Dokumenten, wie Bilder, Audio, Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instant Messaging ===&lt;br /&gt;
Instant-Messaging-Systeme unterstützen die synchrone Kommunikation zwischen angemeldeten Benutzern. Die kurzen Mitteilungen werden im Push-Verfahren zugestellt. Auf diese Weise lässt sich sehr schnell kommunizieren, weil die Nachrichten sofort zugestellt werden, wenn der Empfänger online ist. Im Unterschied zu anderen Kommunikationsdiensten zeigt der Instant-Messaging-Dienst den Status des Empfängers (vgl. Awareness) ständig an.&lt;br /&gt;
Beispiele: ICQ, AOL Messenger, MSN Messenger, Yahoo Messenger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chat ===&lt;br /&gt;
Chat ist ein synchroner, textbasierter Kommunikationsdienst, der es den Benutzern erlaubt, Nachrichten zwischen beliebig vielen Computern in reinem Textformat und in Echtzeit auszutauschen.&lt;br /&gt;
IRC (Internet Relay Chat) ist ein Chat-Netzwerk, welches einer Vielzahl von Benutzern erlaubt, über verschiedene Kanäle zu kommunizieren. IRC-Server bieten Kanäle mit verschiedenen Modi an:&lt;br /&gt;
* Öffentlich: Jeder kann teilnehmen, man sieht, wer sonst noch angemeldet ist.&lt;br /&gt;
* Privat: Angemeldete Benutzer können die anderen sehen.&lt;br /&gt;
* Unsichtbar: Angemeldete Benutzer werden nicht angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Benutzer treten normalerweise unter einem Pseudonym (Nickname) auf. Jeder Benutzer kann einen Kanal (Chatraum) eröffnen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gross, Tom; Koch, Michael. Computer-Supported Cooperative Work. München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video- und Webkonferenz ===&lt;br /&gt;
Mit Videokonferenzsystemen können mehrere Benutzer, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, synchron miteinander kommunizieren. Über die Videokonferenz kann Audio und Video übertragen und dargestellt werden. Als Eingabegeräte werden Kamera und Mikrofon, als Ausgabegeräte Bildschirm und Lautsprecher verwendet.&lt;br /&gt;
Videokonferenzsysteme wurden für verbindungsorientierte Netze als Erweiterung der Telefonie (Bildtelefonie) entwickelt (H.323-Standard) und liefern sehr gute Qualität bei dedizierten ungestörten Leitungen (mehrere Telefonleitungen werden gebündelt). Die Übertragung des Live-Video-Streams der Teilnehmenden in verteilten Konferenzräumen steht im Vordergrund. Die Einrichtung von Videokonferenzräumen ist aufwändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webkonferenzsysteme wurden für paketorientierte Netze als Erweiterung des Application Sharings entwickelt. Der Zugang erfolgt über das Internet und den Browser, dadurch wird eine Plattformunabhängigkeit erreicht. Für die Audio- und Videoübertragung ist ein Browser Plug-In notwendig. &lt;br /&gt;
Der Moderator/die Moderatorin der Webkonferenz lädt die Teilnehmenden über E-Mail mit einem Link und Zugangscode zu einem Meeting ein. Die Webkonferenz kann auf wenige Teilnehmende beschränkt sein oder aber auch die Übertragung an große Gruppen erlauben. Meist ist die Anzahl der Video- und Audiostreams beschränkt. Der Moderator/die Moderatorin erteilt das Wort, passiv mitschauen und -hören können eine große Zahl an Teilnehmenden. Damit ist die Webkonferenz auch für virtuelle Vorträge geeignet.&lt;br /&gt;
Neben Audio- und Videoübertragung bieten Webkonferenzsysteme zusätzliche Funktionalitäten:&lt;br /&gt;
* Freigabe einzelner Bildschirmfenster&lt;br /&gt;
* Freigabe des Desktops&lt;br /&gt;
* Filesharing&lt;br /&gt;
* Applicationsharing&lt;br /&gt;
* Whiteboard: kollaboratives Arbeiten an einem Dokument&lt;br /&gt;
* Chat&lt;br /&gt;
* Protokollfunktion: Aufzeichnen des Webmeetings und wiederholtes Verwenden.&lt;br /&gt;
* Präsentation von Dokumenten wie beispielsweise PowerPoint&lt;br /&gt;
* Gruppenbildung innerhalb des Meetings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Bandbreite wird meist die Videoqualität verringert, es tritt oft das Problem der fehlenden Synchronizität von Audio und Video auf. Ein weiteres Problem kann die unverschlüsselte Übertragung der Daten im Internet  bei sensiblen Kommunikationsinhalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Desktop-Webkonferenzen: [http://www.adobe.com/de/products/connect/| Adobe Connect], [http://www.webex.de/| Cisco WebEx], Apple iMessages, [http://www.netmeeting.com/  Netmeeting], [http://www.skype.com/de/ Skype], DimDim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Kommunikation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=6364</id>
		<title>Eigenschaften von Kommunikationssystemen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Eigenschaften_von_Kommunikationssystemen&amp;diff=6364"/>
		<updated>2015-09-17T13:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Kommunizieren_und_Kollaborieren|Kommunizieren_und_Kollaborieren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für die  Anwendungsszenarien und informationstechnologischen Grundlagen werden  unterschiedliche Aspekte und Begriffe verwendet, wie CSCW (Computer Supported Cooperative Work), Groupware, Virtuelles Büro, Workflowmanagement Systeme, E-Collaboration, computerunterstützte Teamarbeit usw. Diese Begriffe zeigen teilweise unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen auf, werden aber auch als Synonyme verwendet. Da der gesamte Bereich in einem enormen Wandel begriffen ist, haben sich keine einheitlichen Definitionen und Kategorisierungen herausgebildet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorisierungen von Kommunikationssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Eigenschaften von Kommunikationssystemen zu beschreiben, werden unterschiedliche Kategorisierungen vorgenommen, um die Anwendungen und Funktionalitäten zu beurteilen. Folgende Punkte können zur Kategorisierung herangezogen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ort: Ortsunabhängigkeit/selber Ort &lt;br /&gt;
* Zeit: synchron (gleichzeitig)/asynchron &lt;br /&gt;
* Steuerung der Kommunikation: bewusst, Holschuld/Bringschuld &lt;br /&gt;
* Struktur: Ablaufplan, Moderation &lt;br /&gt;
* Gruppengröße&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raum-Zeit-Matrix ==&lt;br /&gt;
Vor allem die Raum-Zeit-Taxonomie wird zur Kategorisierung von Kommunikationssystemen herangezogen. Sie geht davon aus, dass Gruppenmitglieder, die durch das kooperative System unterstützt werden, sich räumlich entweder am gleichen Ort oder an verschiedenen Orten aufhalten können bzw. gleichzeitig oder zeitlich versetzt interagieren wollen. Umfangreiche Kommunikationssysteme decken häufig mehrere Quadranten gleichzeitig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer, Joachim; Dangelmaier, Wilhelm; Nastansky, Ludwig; Suhl, Lena. Bausteine der Wirtschaftsinformatik. Grundlagen und Anwendungen. Berlin 2008 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;TABLE FRAME=VOID CELLSPACING=0 COLS=3 RULES=NONE BORDER=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=168 HEIGHT=38 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=173 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;A  gleiche Zeit&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; WIDTH=223 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP BGCOLOR=&amp;quot;#E6E6E6&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;B unterschiedliche Zeiten&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=74 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;1 Gleicher Ort&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Computerunterstützte Sitzungsmoderation, Präsentationssysteme, Interaktive Tafel&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; HEIGHT=253 ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;2 unterschiedliche Orte&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;Internet-Conferencing mit Audio &amp;amp;amp; Video Chat, Instant Messaging Screen-Sharing Whiteboard WebCast Synchronisierte Webbrowser&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;TD STYLE=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1px solid #000000&amp;quot; ALIGN=LEFT VALIGN=TOP&amp;gt;&amp;lt;FONT SIZE=3&amp;gt;E-Mail, Voice-Mail, Bulletin Boards, Foren, Blogs, RSS-Feeds, Podcasts, Gruppenkalender, Aktivitäten-, Projekt- &amp;amp;amp; Workflowmanagement, Sharing von Dokumenten und Versionskontrolle, Sharing von multimedialen Inhalten (z. B. Flickr, YouTube), Sharing von digitalen Artefakten und Software-Komponenten Wikis&amp;lt;/FONT&amp;gt;&amp;lt;/TD&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/TR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/TABLE&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3K-Modell ==&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Interaktion können im Allgemeinen die drei Bereiche Kommunikation, Koordination und Kooperation unterschieden werden. Das 3-K-Modell nach Teufel et al &amp;lt;Ref&amp;gt; Teufel, S., Sauter, C., Bauknecht, K., Mühlherr, T. Computerunterstützung für die Gruppenarbeit. Bonn: Addison-Wesley 2005 &amp;lt;/Ref&amp;gt; klassifiziert Kommunikationssysteme nach dem Ausmaß, in welchem die drei Bereiche unterstützt werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:3K_Modell.png|3K_Modell.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den eingesetzten Technologien lassen sich die Applikationen nach ihren elementaren Unterstützungsfunktionen gliedern. Hierbei werden Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsfunktionen (3Ks, siehe Abbildung in Anlehnung an Teufel et al.) unterschieden, die eng miteinander verbunden sind. Das 3K-Modell zeigt, dass sich die Bereiche überlappen.&lt;br /&gt;
=== [[Kommunikation]] ===&lt;br /&gt;
Unter Kommunikation versteht man einen verlässlichen und hinreichend schnellen Informationsaustausch der Kommunikationspartner untereinander sowie die damit verbundenen vor- und nachgelagerten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kooperation]] ===&lt;br /&gt;
Kooperation bedingt eine starke Übereinstimmung von Zielen; die Gruppe ist als Ganzes für das Ergebnis, z. B. die  Erstellung eines Berichts, verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Koordination]] ===&lt;br /&gt;
Koordination erfordert noch kein gemeinsames Ziel, jedoch gemeinsame Interessen und/oder organisatorische Zusammengehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Abstimmung der Kommunikationspartner (z. B. um einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzlinger&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Eigenschaften von Kommunikationssystemen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Archivieren&amp;diff=6363</id>
		<title>Archivieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Archivieren&amp;diff=6363"/>
		<updated>2015-09-17T13:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hauptseite|Hauptseite&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Wenn man einen Brief oder ein E-Mail schreibt, einen Finanzbericht mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellt oder ein Fax, eine elektronische Rechnung erhält, immer stellt sich die Frage, wo sollen diese Informationen abgelegt werden und wie können sie bei Bedarf möglichst schnell wiedergefunden werden. In modernen Unternehmen und Verwaltungen entstehen heute die meisten Dokumente bereits in digitaler Form und was noch in Papierform vorliegt, wird immer häufiger eingescannt und digital weiterverarbeitet. Ein entscheidender Faktor ist die Menge an Informationen, die es zu verwalten gilt. Bereits bei kleineren Unternehmen kommen jährlich leicht mehrere tausend Dokumente zusammen; bei größeren Organisationen geht es letztlich um viele Millionen von Dokumenten, die jährlich anfallen und in digitaler Form verwaltet und aufbewahrt werden müssen. Der nachfolgende Beitrag geht nun der Frage nach, wie und unter welchen Rahmenbedingungen die elektronische Archivierung dieser Informationsflut erfolgen soll.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Englisch|No matter whether you write a letter or an e-mail, compile a financial report using spreadsheet, write a fax or receive an electronic invoice, there is always the question, where to file these pieces of information and how to find them most rapidly when needed. Nowadays modern companies and administrations make up most of their documents only digitally anyway and documents which are still in a hardcopy form are more and more often scanned and subsequently processed digitally. One decisive factor is the amount of information that has to be administered. Even small enterprises amass thousands of documents each year; in case of bigger organisations the number of documents that has to be governed and stored in a digital form exceeds several millions. Thus the following pages deal with the question how and under which framework conditions the electronic storage of this information flood shall be achieved.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Einstieg: Ablage und Archiv aus Anwendersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den betrieblichen Anwender, der ein physisches oder elektronisches Dokument erzeugt oder erhält (wie z. B. Angebot, Rechnung, Bestellmail, Mahnschreiben, Vertrag, Liquiditätsplan etc.), stellt sich relativ rasch die Frage, was mit diesem Dokument weiter geschehen soll, sobald seine Erstellungs- und/oder Bearbeitungsaktivitäten beendet sind. Unter vorläufiger Außerachtlassung aller organisatorischen oder auch rechtlichen Regelungen stellen sich beispielsweise folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wo und wie werden die Dokumente abgelegt, damit man sie später wieder leicht findet?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sehr oft keine einfache Frage, da die Antwort von vielen Detailfakten abhängen kann. Handelt es sich beispielsweise bei einem Dokument um ein Papierdokument (z. B. um eine schriftliche Bestellung), so kann das Dokument einerseits nach einem entsprechend geordneten System abgelegt werden (Papierarchiv) oder andererseits auch eingescannt und in ein elektronisches Archiv übergeführt werden. In vielen Fällen kommen heute Dokumente aber nicht mehr in Papierform sondern in elektronischer Form ins Unternehmen. Was macht man mit solchen Dokumenten? Wesentlich ist in allen Fällen, dass eine einheitliche, logische Struktur der Archivierung besteht und vor allem im elektronischen Archiv auch eindeutige Kriterien für eine Beschlagwortung (= Suchkriterien) vorhanden sind.&lt;br /&gt;
Es ist also von großer Bedeutung, dass es für die Organisationseinheit klare und eindeutige Regelungen hinsichtlich der Ablage von Dokumenten und Unterlagen aller Art gibt. Würden diese nicht existieren, so wäre mittelfristig ein organisatorisches Chaos die Folge. Daneben ist noch anzumerken, dass man damit auch gegen gesetzliche und regulatorische Vorgaben verstoßen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Dokumente sind wie lange aufzubewahren?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Fragestellung ist der „normale“ Anwender in der Regel überfordert, da die Beantwortung auch von der Art des Dokuments abhängt. Ganz generell kann man dazu sagen, dass aufgrund der regulatorischen Verschärfungen der letzten Jahre sämtliche Dokumente, die in irgendeiner Weise mit der betrieblichen Leistungserstellung im Zusammenhang stehen, auch aufzubewahren und zu archivieren sind. Dies trifft beispielsweise auch auf E-Mails zu. Die Aufbewahrungsfristen können branchen- und dokumentenbezogen unterschiedlich sein; in der Regel kann man allerdings von vielen Jahren bis Jahrzehnten ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kann erreicht werden, dass man auf Dokumente aus unterschiedlichen Quellen, die zu einem Geschäftsvorfall gehören, zugreifen kann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Unternehmen ist es üblich und auch notwendig, dass man für die Dokumente eines Geschäftsfalles einen sogenannten „Akt“ erstellt (Verkaufsakte, Transportakte, Patientenakte, Akt für ein Bauansuchen etc.). In diesem „Akt“ sollten letztendlich sämtliche Dokumente, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Geschäftsfall stehen, landen. Diese Logik sollte natürlich auch beibehalten werden, wenn Dokumente elektronisch archiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Archivierung und &amp;quot;Cloud-Computing&amp;quot; - ein Widerspruch?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen IT-Marktforschungsunternehmen, wie Gartner Research oder Forrester Research, sehen das Thema &amp;quot;Cloud-Computing&amp;quot; als eines der wichtigen Zukunftsthemen. Alle großen IT-Anbieter bringen derzeit Lösungen zu diesem Thema auf den Markt. Aber was passiert mit den Daten, die in der &amp;quot;Cloud&amp;quot; abgelegt werden. Wie sicher sind die Daten? Darf man wichtige Unternehmensdaten überhaupt &amp;quot;irgendwo&amp;quot; speichern und archivieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Können, sollen oder müssen auch andere Mitarbeiter auf diese Dokumente zugreifen?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wird es so sein, dass einerseits eine ganze Reihe von Personen einen Zugriff auf die Dokumente zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt und es andererseits natürlich auch sein kann, dass andere Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Gründen diese Dokumente nicht sehen dürfen. Es bedarf also entsprechender Regelungen, wer zu was berechtigt ist oder eben nicht. Wenn Dokumente elektronisch archiviert werden, so ist diese Berechtigungsstruktur natürlich auch elektronisch abzubilden.&lt;br /&gt;
Weiters müssen in bestimmten Fällen Unterlagen auch externen Personen zugänglich gemacht werden (z. B. dem Finanzamt im Rahmen der Betriebsprüfung, dem Wirtschaftsprüfer im Rahmen der Jahresabschlussprüfung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom &amp;quot;Papierarchiv&amp;quot; zum &amp;quot;Elektronischen Archiv&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe &#039;&#039;„Archiv“&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;„archivieren“&#039;&#039; sind keine neuen Wortschöpfungen. Ganz im Gegenteil – die sprachlichen Wurzeln liegen in der lateinischen Sprache &#039;&#039;(archivum)&#039;&#039;, die wiederum auf griechische Ursprünge &#039;&#039;(archeίo)&#039;&#039; zurückzuführen ist. Dort verstand man darunter (meist öffentliche) Einrichtungen, in denen wichtige Dokumente und Gegenstände aufbewahrt worden sind.&lt;br /&gt;
Das Aufbewahren und natürlich auch das Wiederfinden von in Archiven abgelegten Dokumenten sind also seit Jahrtausenden von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Vergangenheit vollzog sich rund um das Thema Archivierung eine ganz wesentliche Erweiterung und Veränderung. Durch das Faktum, dass Informationen nun seit einigen Jahrzehnten neben dem Papieroriginal auch in elektronischer Form vorliegen können, ergab sich die Möglichkeit, diese Dokumente auch in elektronischer Form zu archivieren (&#039;&#039;&#039;elektronisches Archiv&#039;&#039;&#039;). Diese Möglichkeit zur elektronischen Archivierung wurde auch immer häufiger genutzt, da sie zahlreiche Vorteile für das Unternehmen bringt. Inzwischen ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass es möglich ist, dass überhaupt kein Papieroriginal mehr existiert, sondern das Original ausschließlich in elektronischer Form vorliegt (z. B. digital signierte elektronische Rechnung). In diesem Fall besteht keine Wahlmöglichkeit mehr, ob man elektronisch archivieren will oder nicht, hier MUSS elektronisch archiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind also die wesentlichen Beweggründe für die Verbreitung der elektronischen Archivierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*das explosive Datenwachstum,&lt;br /&gt;
*die zunehmende Digitalisierung der Dokumente,&lt;br /&gt;
*die immer tiefer gehende Automationsunterstützung aller Geschäftsprozesse,&lt;br /&gt;
*die Zentralisierung und Konsolidierung der IT-Landschaften,&lt;br /&gt;
*die einfache abteilungs-, geschäftsbereich- und länderübergreifende Dokumentenrecherche,&lt;br /&gt;
*die immer penibler werdenden internen und externen Nachweispflichten (Compliance),&lt;br /&gt;
*die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der elektronischen Archivierung wird allerdings einerseits sehr unterschiedlich genutzt und andererseits auch durch Funktionalitäten erweitert, die weit über das Ablegen und Wiederfinden von Informationen hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Dokumenten-Management-System (DMS)&#039;&#039;&#039; für jene Softwarelösungen durchgesetzt, die die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen umfassen. In solchen Systemen ist das elektronische Archiv allerdings nur ein Teilbereich jener Funktionalitäten, die ein DMS auszeichnen. Typische DMS-Softwaremodule sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;COLD&#039;&#039;&#039; (Computer Output on Laserdisk) ist ein Verfahren zur automatisierten Übernahme von Computer-Ausgabedatenströmen (meist Druckdaten) in ein Archivsystem. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von Spoolfilearchivierung. Die Bezeichnung „on Laserdisk“ hat historische Gründe; heute wird in der Regel auf Magnetplatten abgespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SCAN&#039;&#039;&#039;-Module digitalisieren Papierbelege mittels Scanner (verbunden mit einer automatischen und/oder benutzergeführten Indexierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das &#039;&#039;&#039;ARCHIV&#039;&#039;&#039;-Modul zur Ablage, Aufbereitung und Verwaltung der Dokumente in einer Datenbank (elektronisches Archiv im engeren Sinne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Dokumenten-Management-System zum Enterprise-Content-Management (ECM) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das klassische elektronische Dokumentenarchiv für sich alleine gesehen nur eine Teilfunktion dessen ist, was moderne Organisationseinheiten zur Erfüllung Ihrer Aufgaben benötigen. Ein DMS ist heute nur mehr eine integrierte Komponente von weitaus mächtigeren Systemen mit Workflow, Collaboration, E-Mail-Management, Webintegration, Business Process Management, Auditing etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unter Enterprise-Content-Management (ECM) versteht man alle Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Content_Management (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch den Branchenverband AIIM (Association for Information and Image Management) für ECM (http://www.aiim.org) (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist in dieser Definition der Begriff &#039;&#039;„Content“&#039;&#039;. Content (engl.) mit dem deutschen Wort „Inhalt“ zu übersetzen, greift nicht weit genug. Unter Content wird in diesem Zusammenhang alles verstanden, was an inhaltlicher elektronischer Information in Systemen bereitgehalten wird, unabhängig davon, ob es sich um strukturierte, schwach strukturierte oder unstrukturierte Daten handelt. Beispielsweise kann es sich hier um Rechnungen, gescannte Frachtpapiere, E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Finanzanalysen, Dokumente aus ERP-Systemen aber auch um Fotos, Videos oder Audios handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigen ECM-Komponenten und –Technologien lassen sich in fünf Hauptkategorien einteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Content_Management_System (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;CAPTURE&#039;&#039;&#039; (Erfassung): Bildbearbeitung, Formularverarbeitung, COLD, Indexierung, Kategorisierung&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;MANAGE&#039;&#039;&#039; (Verwaltung, Bearbeitung, Nutzung): Dokumentenmanagement, Collaboration, Web-Content-Management, Ablage- und Archivverwaltung, Workflow, Business-Process-Management&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;STORE&#039;&#039;&#039; (Speicherung): Repositories (Speicherorte, Datenspeichersysteme), Library-Services (Search/Retrieval), Speichertechnologien/Medien&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PRESERVE&#039;&#039;&#039; (Erhalten, Bewahren, Archivieren): Langzeitarchivierung, Migration&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DELIVER&#039;&#039;&#039; (Liefern, Bereitstellen, Ausgeben): Transformations-Techniken, Sicherheits-Techniken, Verteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ECM - Die technischen Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Information Lifecycle Management ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangssituation, mit der heute ein Unternehmen konfrontiert ist, sieht häufig so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jährliches Datenwachstum im hohen zweistelligen Prozentbereich und damit oft ungeplantes und teures Wachstum bei den vorhandenen Storagesystemen.&lt;br /&gt;
*Historisch bedingt werden zumeist alle Daten, unabhängig von Art und Wert der Daten, speichertechnologisch gleich behandelt (die Fachabteilungen möchten meist alle Daten so lange wie möglich speichern und jederzeit im Zugriff haben).&lt;br /&gt;
*Neue und immer schärfere rechtliche Vorschriften führen dazu, dass niemand mehr für das Löschen von Daten verantwortlich sein will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel von Information Lifecycle Management (ILM) ist das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Speichern von Informationen entsprechend ihrem &#039;&#039;Wert&#039;&#039; (Wichtigkeit, Wertigkeit, Kosten),&lt;br /&gt;
*auf dem jeweils &#039;&#039;günstigsten Speichermedium&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*basierend auf &#039;&#039;Regeln&#039;&#039; und &#039;&#039;Prozessen&#039;&#039; (Klassifizierung der Daten, Quellen und Speichersysteme) zur entsprechenden Behandlung der Information (Automatismen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ILM ist also weder Hardware noch Software, sondern ein organisatorischer Prozess, an dem allerdings mittelfristig kein Unternehmen vorbeikommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenformate / Archivformate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
……… ADB, ADF, ANI, ARC, AVI, BAK, BAT, BIN, BMP, CAT, CBI, CGI, CLL, CSS, CSV, DBF, DGN, DOC, DRM, DRW, DTF, EMD, EXE, FBK, FFX, FRT, GDB, GFX, GKS, HEX, HTM, ICL, IGF, JFIF, JMP, JPEG, LDL, MAD, MBX, MP3, OCX, OLE, OTL, PBR, PRJ, QDT, RAR, RAW, REG, RMD, RTF, SCF, SCV, ………&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Speicherung digitaler Informationen gibt es historisch gesehen unzählige Datenformate, die mehr oder weniger Bedeutung erlangt haben. Es handelt sich dabei teils um proprietäre Datenformate, die meist von großen Hard- oder Softwareanbietern entwickelt wurden und teils um freie, teilweise auch genormte Datenformate, die sich am Markt etabliert haben. Was fehlt, sind einheitliche Standards, die weltweit und langfristig anerkannt und eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
Diese, für den IT-Markt nicht unübliche Situation, erschwert natürlich das Thema Archivierung und vor allem die Langzeitarchivierung enorm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenformate, die für die Langzeitarchivierung geeignet erscheinen, können auch als Archivformate bezeichnet werden und sollten folgenden Anforderungen genügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller-, System- und Geräteunabhängigkeit (nicht proprietär);&lt;br /&gt;
*Aufbau der Datenformate ist öffentlich bekannt und dokumentiert;&lt;br /&gt;
*international genormter und öffentlicher Standard;&lt;br /&gt;
*Verzicht auf Komprimierung der Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus derzeitiger Sicht kommen beispielsweise folgende Archivformate, die obige Anforderungen zumindest teilweise erfüllen, in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;TIFF&#039;&#039;&#039; (Tagged Image File Format): sehr gebräuchliches Grafik-Rasterformat&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PDF&#039;&#039;&#039; (Portable Document Format): proprietäres ADOBE-Dokumentenformat mit diversen Subformaten	&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PDF/A&#039;&#039;&#039; (Portable Document Format/Archiv) : gezielt für die Langzeitarchivierung entwickeltes, international normiertes Dokumentenformat basierend auf PDF (ISO 19005-1 :2005)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;XML&#039;&#039;&#039; (Extensible Markup Language): Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematischer ist die Situation im Bereich der Archivierung von Audio- und Videodaten, da hier der Normierungs- und Standardisierungsgrad noch geringer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichermedien (Hierarchisches Speichermanagement) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kommen für die Archivierung alle heute üblichen Extern-Speichermedien in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Flash-Storage&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;Solid State Drive&#039;&#039;&#039; (SSD): Enterprise-Flash-Systeme sind die schnellsten, derzeit verfügbaren Externspeicher, aber auch entsprechend teuer; SSD für den Consumermarkt sind inzwischen leistbar geworden, aber teurer als HDD&lt;br /&gt;
*Konventionelle &#039;&#039;&#039;Festplatten&#039;&#039;&#039; (HDD): schnell und preislich günstig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Magnetbänder&#039;&#039;&#039; (Tape): langsam und billig	&lt;br /&gt;
*(&#039;&#039;&#039;Optische Speichersysteme&#039;&#039;&#039; (Optical): relativ schnell und relativ billig, bei  neueren Lösungen allerdings nicht mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Cloud-Storage&#039;&#039;&#039;: Die Speicherung der Daten/Dokumente erfolgt nicht mehr lokal auf &amp;quot;eigenen&amp;quot; Storagesystemen, sondern wird als externe Dienstleistung von Cloud-Anbietern zugekauft. Preislich günstig bis sehr günstig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Medien bzw. welche Kombination von Speichermedien für die Archivierung im Einzelfall tatsächlich verwendet werden, sollte letztlich einer Analyse auf Basis TCO (Total Cost of Ownership) vorbehalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine &#039;&#039;revisionssichere&#039;&#039; elektronische Archivierung gefordert (siehe nachfolgend: &amp;quot;Was versteht man unter Revisionssicherheit?&amp;quot;), dann beschränkt sich die Auswahl auf solche Systeme, die den Anforderungen hinsichtlich &#039;&#039;Revisionssicherheit&#039;&#039; genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem &#039;&#039;hierarchischen Speichermanagement (HSM)&#039;&#039; spricht man dann, wenn Datenbestände, auf welche über längere Zeit nicht zugegriffen wurde, automationsgestützt auf ein Speichermedium niedrigerer Hierarchiestufe (billig, dafür aber langsamer Zugriff) ausgelagert werden (beispielsweise von der Festplatte auf ein Magnetband). Greift ein Benutzer auf eine solche ausgelagerte Datei zu, so wird die Datei wieder auf das schnellere Speichermedium zurückkopiert. In größeren Datenzentren werden diese Bänder durch eigene Bandrobotersysteme verwaltet, sodass für die Rückspeicherung kein Benutzereingriff erforderlich ist. Für den Benutzer ist dann diese Aus- bzw. Rücklagerung nicht transparent – er bemerkt höchstens die längere Zugriffszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme der Langzeitarchivierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Langzeitarchivierung digitaler Informationen bedeutet, dass sich Unternehmen mit der Problemstellung auseinandersetzen müssen, wie trotz des gerade vom Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie verursachten ständigen technischen Wandels sichergestellt werden kann, dass Informationen möglicherweise auch noch nach vielen Jahrzehnten einwandfrei und eindeutig gelesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alte Papierdokumente oft viele Jahrhunderte haltbar sind, trifft dies gerade auf neue Speichermedien nicht zu. Disketten, CDs, Bandkassetten etc. sind oft schon nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar. Aber selbst wenn sie lesbar wären, gibt es dann oft die notwendigen Hardwarekomponenten nicht mehr, die solche Medien noch verarbeiten können (z. B. Diskettenlaufwerke, Laufwerke für Wechselplatten). Und sollten selbst diese Hardwarekomponenten verfügbar sein, so sind es dann oft die alten Datenformate, die von den heute verwendeten Applikationen nicht mehr unterstützt werden und daher nicht gelesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird übersehen, dass diese Probleme der Langzeitarchivierung letztendlich sehr bald für einen Großteil der Unternehmen und Verwaltungen relevant sein werden. Man braucht nur die heute bereits bestehenden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Aufbewahrung von Dokumenten unterschiedlichster Art betrachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Belege aus dem Rechnungswesen sind in Österreich sieben Jahre und in Deutschland zehn Jahre aufzubewahren (zum Teil auch länger).&lt;br /&gt;
*Krankenakte sind zehn bzw. dreißig Jahre und zukünftig lebenslang aufzubewahren.&lt;br /&gt;
*Unterlagen über Lebensversicherungen sind sogar über den Tod des Versicherten hinaus aufzubewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den schnellen Medien- und Systemwandel im IT-Bereich sind folgende Maßnahmen sinnvoll, um die langfristige Verfügbarkeit digitaler Informationen zu gewährleisten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einsatz offener Standards&#039;&#039;&#039; wie z. B. freier Dokumentenformate, die als relativ langlebig betrachten werden und deren Aufbau öffentlich bekannt ist;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regelmäßiges Umkopieren&#039;&#039;&#039; von einem alten Speichermedium auf neue Datenträger, um den Verlust von Daten durch die Alterung von Datenträgern zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Softwarelösungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steigende Bedeutung des Themas „Elektronische Archivierung“ hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren unzählige Archivierungslösungen entwickelt und am Markt angeboten worden sind. Große Softwarehersteller konkurrieren mit kleinen Anbietern, komplette ECM-Suiten mit Speziallösungen für bestimmte Branchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ECM-Lösungen werden in den verschiedensten Formen und Varianten angeboten: als einzelne Programmmodule, Komponenten, Baukästen, geschlossene Komplettlösung oder integriert als „Suite“. Dabei kann der Umfang von ECM-Systemen ebenso variieren wie die Zusammenstellung der Komponenten oder die Ausrichtung auf bestimmte Branchen oder Problemfelder.&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung der reinen Archivierungslösungen in Richtung ECM einerseits und die immer komplexer und restriktiver werdenden regulatorischen Rahmenbedingungen andererseits, werden auch in dieser Branche dazu führen, dass die Zahl der Softwareanbieter sich wieder auf eine überschaubare Anzahl konsolidieren wird. Keiner der großen ERP-System-Anbieter kann es sich heute leisten, keine Lösung für Enterprise Content Management in seinem Portfolio zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgangsweise bei der Auswahl einer ECM-Lösung unterscheidet sich allerdings nicht von jenen Vorgangsweisen, die bei der Auswahl anderer komplexer Softwarelösungen eingehalten werden sollen. Es wird daher hier verzichtet, darauf näher einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ECM - Die rechtlichen Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die nachfolgenden Themen sind nur als kurzer Exkurs über die inzwischen sehr komplexen und für den &amp;quot;normalen&amp;quot; Anwender schwer überschaubaren rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die die elektronische Archivierung begleiten, gedacht. Vor allem sollen einige wichtige Begriffe erläutert werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IT-Compliance / IT-Governance ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;Compliance&#039;&#039; (engl.) versteht man die Übereinstimmung mit und Erfüllung von rechtlichen und regulativen Vorgaben. Ein entsprechendes regelkonformes Verhalten soll sicherstellen, dass die unternehmerischen Risiken erkannt, bewertet und durch die Implementierung technischer Lösungen erfüllt werden können. Die &#039;&#039;&#039;IT-Compliance&#039;&#039;&#039; behandelt eben jene Themenbereiche, die in Zusammenhang mit den erforderlichen IT-Landschaften von Organisationseinheiten stehen. Zu den Compliance-Anforderungen in der IT gehören im wesentlichen die Themen Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Datenaufbewahrung und Datenschutz. Daraus abgeleitete Aufgaben bzw. Maßnahmen sind die Dokumentation der IT-Ressourcen einschließlich der laufenden Anpassung sowie die Analyse und Bewertung aller Problem- und Gefahrenpotentiale (Risikoanalyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eng in Zusammenhang steht der Begriff der &#039;&#039;&#039;IT-Governance&#039;&#039;&#039;. Das Hauptziel von IT-Governance ist es, die Anforderungen an die IT sowie die strategische Bedeutung von IT aus Sicht der Kern- und Führungsprozesse im Unternehmen zu verstehen, um den optimalen Betrieb zur Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen (&amp;quot;strategic alignment&amp;quot;). IT-Governance balanciert damit zwei Bereiche, nämlich das Schaffen von Unternehmenswert und das Minimieren von IT-Risiken. IT-Governance ist also kein Konzept zur Führung einer IT-Organisation, sondern vielmehr ein Konzept um die IT in einem Unternehmen optimal einzusetzen. Damit ist IT-Governance nicht allein Aufgabe der IT-Organisation sondern eine Teilaufgabe der Unternehmensführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was versteht man unter Revisionssicherheit? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der elektronischen Archivierung taucht sehr oft der Begriff der &#039;&#039;„Revisionssicherheit“&#039;&#039; auf. Neben gesetzlichen Vorgaben haben auch verschiedene Organisationen und Verbände Regeln bzw. Merksätze zu diesem Thema aufgestellt. Zum besseren Verständnis werden nachfolgend die wesentlichen &#039;&#039;&#039;Leitsätze zur revisionssicheren elektronischen Archivierung&#039;&#039;&#039; aufgelistet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.voi.de/phocadownload/voi_merksaetze_der_archivierung.pdf Der VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. ist der Verband der Anbieter für Enterprise Content Management (ECM) und Dokumenten-Management- Systeme (DMS) in Deutschland (30.8.2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss nach Maßgabe der rechtlichen und organisatorischen Anforderungen ordnungsgemäß aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
*Die Archivierung hat vollständig zu erfolgen – kein Dokument darf auf dem Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument ist zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt zu archivieren.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss mit seinem Original übereinstimmen und unveränderbar archiviert werden.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument darf nur von entsprechend berechtigten Benutzern eingesehen werden.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument muss in angemessener Zeit wiedergefunden und reproduziert werden können.&lt;br /&gt;
*Jedes Dokument darf frühestens nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet, d.h. aus dem Archiv gelöscht werden.&lt;br /&gt;
*Jede verändernde Aktion im elektronischen Archivsystem muss für Berechtigte nachvollziehbar protokolliert werden.&lt;br /&gt;
*Das gesamte organisatorische und technische Verfahren der Archivierung kann von einem sachverständigen Dritten jederzeit geprüft werden.&lt;br /&gt;
*Bei allen Migrationen und Änderungen im Archivsystem muss die Einhaltung aller zuvor aufgeführten Grundsätze sichergestellt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;revisionssichere elektronische Archivierung&#039;&#039; bezieht sich allerdings nicht nur auf technische Komponenten sondern hat die gesamte Lösung im Fokus. Darunter versteht man sichere Abläufe, die Organisation des Unternehmens, die ordnungsgemäße Nutzung, der sichere Betrieb und der Nachweis dieser Elemente in einer schriftlichen Verfahrensdokumentation. Revisionssichere Archivierung ist daher auch ein wesentlicher Bestandteil der &#039;&#039;Compliance&#039;&#039; von Informationssystemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== EXKURS: Elektronische Rechnungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der EU-Richtlinie 2010/45/EU zur rechtlichen Gleichstellung von elektronischen Rechnungen mit Papierrechnungen wurden die betrieblichen Prozesse rund um Erstellung, Empfang und Verarbeitung elektronischer Rechnungen wesentlich vereinfacht. Öffentliche Auftraggeber und Vergabestellen sind nach EU-Vorgaben (EU-Richtlinie 2014/55/EU) künftig zur Annahme und Verarbeitung elektronischer Rechnungen verpflichtet. Ziel ist es, nicht nur die Erstellung, Versendung, Übermittlung und Entgegennahme, sondern auch die Verarbeitung von Rechnungen zu automatisieren. Man kann davon ausgehen, dass in wenigen Jahren im B2B-Bereich überwiegend nur mehr elektronische Rechnungen versendet und akzeptiert werden, sofern dies nicht vorher von den Finanzbehörden verpflichtend vorgeschrieben wird, wie dies in einigen Ländern bereits der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Papierrechnungen&#039;&#039;&#039;: Die elektronische Archivierung von eingescannten Papierrechnungen (mit anschließender Vernichtung der Originale) ist nur möglich, wenn die elektronisch aufbewahrten Daten im Nachhinein nicht verändert werden können. Die Unveränderbarkeit der gespeicherten Rechnungen kann durch das Zusammenwirken von systemtechnischen und organisatorischen Maßnahmen gewährleistet werden. Es wird dabei ein revisionssicheres Archiv vorausgesetzt, das &#039;&#039;herstellerseitig&#039;&#039; keine Eingriffe des Unternehmens bezüglich &#039;&#039;Unveränderbarkeit&#039;&#039; und &#039;&#039;Unlöschbarkeit&#039;&#039; der Daten zulässt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Elektronische Rechnungen&#039;&#039;&#039;: Nach der österreichischen Rechtslage seit 2013 können einerseits elektronische Rechnungen ausgedruckt und dann wie Papierrechnungen behandelt und abgelegt werden. Andererseits wird man in Zukunft auf den Papierausdruck immer mehr verzichten und die elektronische Rechnung mittels eines &#039;&#039;elektronischen Workflows&#039;&#039; durch das Unternehmen schleusen und dann (revisionssicher) elektronisch archivieren. Nach der deutschen Rechtslage &#039;&#039;müssen&#039;&#039; elektronische Rechnungen immer &#039;&#039;verpflichtend&#039;&#039; (revisionssicher) im Ursprungsformat elektronisch archiviert werden. &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rechnung an den Bund&#039;&#039;&#039;: Seit 01.01.2014 gilt in Österreich die verpflichtende elektronische Rechnung (e-Rechnung) an den Bund/Bundesdienststellen bzw. die Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG). Die Rechnung muss im eb-Interface-Format angeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtliche Vorgaben und Regelwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl von Rechtsvorschriften und sonstigen Regularien, die Einfluss auf die elektronische Archivierung haben, werden nachfolgend nur einige beispielhaft angeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*UGB / BAO – Unternehmensgesetzbuch / Bundesabgabenordnung&lt;br /&gt;
*SigG / SigV – Signaturgesetz / Signaturverordnung&lt;br /&gt;
*InfoSig / InfoSiV – Informationssicherheitsgesetz / -verordnung&lt;br /&gt;
*Basel II, Basel III&lt;br /&gt;
*SOX (oder SOA) - Sarbanes-Oxley-Act (USA)&lt;br /&gt;
*8. EU-Richtlinie (Euro-SOX)&lt;br /&gt;
*GoBD - Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (Deutschland (ab 2015))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CobiT und ITIL ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die IT-Governance kommen immer mehr Verfahrensmodelle und Frameworks, wie CobiT, ITIL und andere in Gebrauch, die Transparenz und Überprüfbarkeit der IT-Landschaft im Unternehmen ermöglichen sollen und somit auch Einfluss auf das Thema ECM haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CobiT (Control Objectives for Information and Related Technology):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
CobiT ist das international anerkannte Framework zur IT-Governance und gliedert die Aufgaben der IT in Prozesse und Control Objectives. CobiT war ursprünglich als Werkzeug für IT-Prüfer entwickelt worden und hat sich zu einem Werkzeug für die Steuerung der IT aus Unternehmenssicht und für die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ITIL (Infrastructure Library):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ITIL ist eine Sammlung von Good Practices, die die für den Betrieb einer IT-Infrastruktur notwendigen Prozesse beschreiben und ist inzwischen international ein De-facto-Standard geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;FRÖHLICH, M. / GLASNER, K. (Hrsg.)&#039;&#039;: IT Governance - Leitfaden für eine praxisgerechte Implementierung, Wiesbaden 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KAMPFFMEYER, Ulrich&#039;&#039;: ECM Enterprise Content Management, Hamburg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;SCHWALM, Steffen / ULLRICH, Rainer&#039;&#039;: Lexikon Dokumentenmanagement und Archivierung, Berlin 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;WECKER G. / van LAAK, H.&#039;&#039;: Compliance in der Unternehmenspraxis, Wiesbaden 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ZÖLLER, Berhard et al.&#039;&#039;: Dokumenten-Management - vom Archiv zum Enterprise Content Management. Code of Practice, Schriftenreihe des VOI e.V., Juni 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;SPEHR, Michael&#039;&#039;: Langzeitarchivierung. Das digitale Daten-Desaster, FAZ 2009 http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E1360349FD57942A3871D5308C2F149B4~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenwinkler&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Archivieren#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildschirmpraesentation&amp;diff=6362</id>
		<title>Bildschirmpraesentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildschirmpraesentation&amp;diff=6362"/>
		<updated>2015-09-17T13:25:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Sie haben ein Design für Ihre Folien und Sie haben Ihre Folien mit Inhalten gefüllt. Jetzt können Sie noch den Ablauf Ihrer Präsentation gestalten. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten für einzelne Elemente der Präsentation sowie für die Übergänge zwischen den Folien.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildschirmpräsentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation -&amp;gt; Bildschirmpräsentation&amp;quot; (Shortcut: F5) können Sie Ihre Präsentation ablaufen lassen. Weitere Parameter für die Präsentation können Sie über &amp;quot;Bildschirmpräsentationseinstellungen&amp;quot; treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzerdefinierte Animationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Effekte können verschiedene Bausteine einer Präsentation, wie Texte oder Bilder, animiert  werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; kann das Menü &amp;quot;Benutzerdefinierte Animation&amp;quot; aufgerufen werden, über welches einem Baustein ein Effekt zugewiesen werden kann. Hierfür wird z. B. der Text markiert und unter &amp;quot;Effekt ändern“ auf &amp;quot;Hinzufügen“ geklickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Effekt kann für verschiedene Phasen definiert werden:&lt;br /&gt;
*wenn der Text erscheint (verschiedene Effekte unter dem Reiter &amp;quot;Eingang“),&lt;br /&gt;
*während der Text angezeigt wird (Reiter &amp;quot;Hervorgehoben“),&lt;br /&gt;
*wenn der Text wieder verschwindet (Reiter &amp;quot;Beenden“).&lt;br /&gt;
Des Weiteren kann festgelegt werden, mit welcher Geschwindigkeit die Effekte durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienübergänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn von einer zur nächsten Folie gewechselt wird, dann spricht man von einem Folienübergang, welcher verschieden gestaltet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten hierfür sind unter &amp;quot;Bildschirmpräsentation –&amp;gt; Folienübergang&amp;quot; zu finden. Hier kann nicht nur die Art des Übergangs gewählt werden, sondern auch mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht. Zusätzlich kann auch unter &amp;quot;Klang“ ein akustisches Signal gewählt werden, welches zeitgleich mit dem Übergang erklingt. Im Bereich &amp;quot;Nächste Folie“ lässt sich einstellen, ob die Präsentation automatisch abläuft (Folien werden nach der eingestellten Zeit gewechselt) oder manuell gesteuert wird (über Mausklick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Bildschirmpraesentation#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Folienlayout&amp;diff=6361</id>
		<title>Folienlayout</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Folienlayout&amp;diff=6361"/>
		<updated>2015-09-17T13:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Für den Beginn Ihrer Arbeit mit Präsentationen können Sie auf bereits vorhandene Layouts des Programms zurückgreifen, diese finden Sie als Seitenvorlagen. &lt;br /&gt;
Wenn Sie geübter im Umgang mit der Erstellung von Präsentationen sind, dann können Sie Ihre eigenen Vorlagen mit Hilfe einer Masterfolie gestalten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seitenvorlage / Foliendesign ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;quot;Format – Seitenvorlage&amp;quot; (darunter werden bereits vorhandene Designs verstanden) können Sie aus verschiedenen vorhandenen Layouts für Ihre Präsentation wählen. Wenn Sie gerade eine Masterfolie erstellt haben, dann erscheint diese hier in der Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für vorhandene Designs von Impress müssen Sie auf &amp;quot;Laden“ klicken, anschließend können Sie unter &amp;quot;Präsentationshintergründe&amp;quot; eine vorhandene Vorlage auswählen. Masterfolien, die Sie als Masterfolien-Set gespeichert haben, werden Sie unter &amp;quot;Meine Vorlagen&amp;quot; wieder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine Vorschau für die verschiedenen Hintergründe wünschen, klicken Sie auf &amp;quot;Zusätze“; nun wird das Vorschaufenster ausgeklappt. Mit einem Häkchen bei &amp;quot;Vorschau“ wird Ihnen für jede gewählte Vorlage eine kleine Vorschau angezeigt. Mit Klick auf &amp;quot;OK“ wird eine gewählte Vorlage zuerst im Auswahlfenster angezeigt und mit einem weiteren Klick auf &amp;quot;OK“ wird die Vorlage für Ihre Präsentation übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Masterfolie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchten für ein spezielles Thema oder Ihre Institution eine Präsentation gestalten und dafür ein eigenes Design entwerfen? Dies geht am einfachsten über Masterfolien: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ansicht –&amp;gt; Master –&amp;gt; Folienmaster&amp;quot; und die Ansicht wechselt in die Masteransicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen. Ob individueller Hintergrund, grafische Elemente, verschiedene Farben und Schriften - hier können Sie alle fixen Designelemente für Ihre Präsentation festlegen. &lt;br /&gt;
Am besten Sie erstellen zwei Master, einen für die Titelfolie (können dann auch z. B. für Zwischenkapitel genutzt werden) und einen für die einzelnen Folien. Sie können weitere Master anlegen, indem Sie auf &amp;quot;Neuen Master&amp;quot; klicken. Über &amp;quot;Master umbenennen&amp;quot; weisen Sie Ihren erstellten Mastern entsprechende Namen zu, über die Sie diese identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Masteransicht.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Set an Masterfolien erstellt haben, können Sie dieses auch als Vorlage für weitere Präsentationen sichern. Wählen Sie hierfür Datei –&amp;gt; Dokumentvorlage –&amp;gt; Speichern und vergeben Sie einen Namen für das Masterfolien-Set. Später können Sie diese über Foliendesign unter &amp;quot;Meine Vorlagen“ wieder verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit der Bearbeitung Ihrer Masterfolien fertig sind, klicken Sie auf &amp;quot;Masteransicht schließen&amp;quot;, um wieder zur normalen Ansicht zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können Sie nun den Folien eine der Masterfolien zuweisen: Entsprechende Folie/n müssen markiert sein, dann entweder über &amp;quot;Format -&amp;gt; Seitenvorlage&amp;quot; oder über einen rechten Mausklick auf die Folie und Foliendesign.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folienlayout ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Folie kann nun zusätzlich ein Folienlayout zugewiesen werden. Diese Layouts passen sich an die definierten Masterfolien an. Für die Layouts Folie markieren, rechter Mausklick auf die Folie und Folienlayout auswählen. Das Menü kann auch über &amp;quot;Format -&amp;gt; Folienlayout&amp;quot; aufgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Folienlayout.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen verschiedene Layouts zur Verfügung, z. B.:&lt;br /&gt;
*Titel und Text&lt;br /&gt;
*Titel mit 2 Texten&lt;br /&gt;
*Titel, Text und Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Folienlayout#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=6360</id>
		<title>Praesentationserstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Praesentationserstellung&amp;diff=6360"/>
		<updated>2015-09-17T13:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;ImpressFunktionen|ImpressFunktionen&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Erstellung einer Präsentation ist einerseits mit dem Präsentations-Assistenten möglich und andererseits selbständig über verschiedene Menüpunkte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentations-Assistent ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsentations-Assistent öffnet sich standardmäßig beim Starten des Programms. Impress kann jedoch auch so eingestellt werden, dass der Assistent nicht automatisch angezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte dies der Fall sein, dann können Sie den Assistenten auch über Datei – Assistenten – Präsentation starten. Die Einstellung, ob der Assistent beim Starten von Impress angezeigt wird oder nicht, können Sie unter Extras – Optionen unter dem Menüpunkt „OpenOffice.org Impress“ - Allgemein, bei „Neues Dokument“ - „Mit Assistent starten“ mit einem/oder keinem Häkchen ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Assistent führt Sie in 3 Schritten zu einer Präsentation (nach jedem Schritt ist der Button „Weiter &amp;gt;&amp;gt;“ anzuklicken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wahl der Präsentationsquelle – Wenn Sie eine neue Präsentation erstellen möchten, dann wählen Sie die Möglichkeit „Leere Präsentation“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Als nächstes kann eine Seitenvorlage (ein vordefiniertes Layout der Seite, dieses ist für die gesamte Präsentation identisch) ausgewählt werden und das jeweils geplante Ausgabemedium definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Im dritten Schritt werden die Folienwechsel eingestellt (hier handelt es sich um den Effekt, mit dem der Übergang von einer zur nächsten Folie der Übergang gestaltet wird und mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht). Des Weiteren kann eingestellt werden, ob die Präsentation automatisch ablaufen soll oder manuell gesteuert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie anschließend auf „Fertig stellen“ klicken, wird die erste Folie für Sie erstellt und im Programm angezeigt. Ihnen stehen nun sämtliche Menüpunkte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menüfunktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie bei Schritt 1 des Assistenten gleich auf „Fertig stellen“ klicken oder der Assistent standardmäßig ausgeblendet ist, dann gelangen Sie gleich zur Arbeitsoberfläche von Impress. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die wichtigsten Standard-Funktionen von Impress, wie Seitenvorlage, Masterfolie, benutzerdefinierte Anmiationen und Folienübergänge, vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Praesentationserstellung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=6359</id>
		<title>Interaktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Interaktion&amp;diff=6359"/>
		<updated>2015-09-17T13:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Ein weiteres wichtiges Merkmal der vortragsbegleitenden Präsentation ist die unmittelbare Interaktion des Präsentators bzw. der Präsentatorin mit dem Publikum. Er/sie erhält unmittelbare Rückmeldungen auf seine/ihre Ausführungen und kann seinerseits/ihrerseits wieder darauf reagieren. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Interaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dialog oder „Multilog“? Bei größerem Publikum sind Sie dafür verantwortlich, dass ALLE von der Diskussion gleichmäßig viel profitieren. Lassen Sie sich nicht durch einen besonders aktiven Teil des Publikums dazu verführen, einen anderen zu vernachlässigen; beziehen Sie alle Teile Ihres Auditoriums gleichmäßig ein .&lt;br /&gt;
*Behandeln Sie grundsätzlich alles als Frage – auch klare Einwände: „Das ist ein längst widerlegter Denkansatz!“ – Ihre Reaktion: „Diese Frage nach der Aktualität des Ansatzes will ich so beantworten …“ &lt;br /&gt;
*Kein Lob für Fragesteller bzw. Fragestellerinnen! Vermeiden Sie es, Fragen zu werten – aber anerkennen Sie Beiträge mit einer entsprechenden Begründung: „Diese Frage verrät eine Menge Fachwissen.“ Oder: „Diese Frage bringt uns zu einem Punkt, der oft vernachlässigt wird.“ Oder ganz schlicht: „Danke. Dazu …“&lt;br /&gt;
*Bewusster Augenkontakt. Signalisieren Sie mit Ihren Augen, wer gerade wichtig ist für Sie: Während eine Frage gestellt wird, ist es ausschließlich der Fragesteller bzw. der Fragestellerin, dem/der Sie aktiv zuhören. Während der Wiederholung der Frage sind ALLE für Sie wichtig – Ihr Blick geht zu verschiedenen Stellen im Publikum. Die Antwort ist wiederum für ALLE – natürlich auch für den Fragesteller bzw. die Fragestellerin selbst  &lt;br /&gt;
*Beiträge notieren. Offene Fragen und Anregungen, die Sie nicht sofort beantworten wollen, notieren Sie für alle sichtbar auf einem zweiten Medium, zum Beispiel am Flip-Chart. Das wertet den Fragesteller bzw. die Fragestellerin auf und demonstriert, wie wichtig Sie den Beitrag nehmen. &lt;br /&gt;
*Kompetent bleiben. Bleiben Sie in Ihrem Fachbereich. Lassen Sie sich nicht zu Antworten verleiten, für die Sie nicht zuständig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 373-408&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Interaktion#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6358</id>
		<title>Auftreten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auftreten&amp;diff=6358"/>
		<updated>2015-09-17T13:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Hier geht es darum, wie Sie als Person ankommen. Der Zusatznutzen gegenüber anderen Präsentationsformen liegt bei der vortragsbegleitenden Präsentation ja gerade darin, dass der Präsentator bzw. die Präsentatorin vor allem auch durch seine bzw. ihre Person wirkt und überzeugt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum persönlichen Auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stehen Sie frei: Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult, treten Sie – wenn irgendwie möglich – daneben hin. Stehen Sie in aufrechter Haltung, mit festem Stand, die Hände oberhalb der Gürtelline.&lt;br /&gt;
*In erster Linie sollen Sie wirken, nicht die Folien. Das setzt einen hellen Raum voraus, den Sie nur soweit wie unbedingt notwendig abdunkeln.&lt;br /&gt;
*Stichwortzettel in den Händen behindern freie Gesten. Wenn Sie schon – beispielweise um einem „blackout“ vorzubeuen – Stichwortzettel erstellen, legen Sie sich diese leicht erreichbar bereit.   &lt;br /&gt;
*Machen Sie kontrollierte Ortsveränderungen, indem Sie z. B. ein anderes Medium verwenden oder auf einzelne Zuhörer bzw. Zuhörerinnen gezielt zugehen. &lt;br /&gt;
*Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Zuhörern bzw. Zuhörerinnen: am besten ein ganzer Gedanke pro Person, dann zum/zur Nächsten.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie einfache, aktive, positive Sätze! Diese sind sprachlich leichter fasslich und erfordern weniger Zeit für die Erkennungsarbeit im Gehirn.&lt;br /&gt;
*Sprechen Sie möglichst frei! Verlesen Sie kein Manuskript, das fördert die  Verwendung einfacher Sätze. Als Erinnerungshilfe sollten Ihre Folien genügen.  &lt;br /&gt;
*„DU“ statt „ICH“ – sprechen Sie mehr davon, was der Zuschauer bzw. die Zuschauerin sieht, hört, wissen will. Und weniger davon, was SIE zeigen, sagen, für wichtig halten.&lt;br /&gt;
*„ICH“ gezielt verwenden – sprechen Sie aber ruhig von sich, wenn das wichtig ist. Verstecken Sie sich nicht unnötig hinter „man“ und unpersönlichen Formulierungen!&lt;br /&gt;
*Wiederholung sichert Einprägung. Sie wollen, dass man sich Ihre Botschaften merkt? Dann müssen Sie dafür sorgen, dass die Information vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird. &lt;br /&gt;
*Sprechen Sie laut und variieren Sie das Tempo. Machen Sie Pausen. Die Pause steigert auch die Aufmerksamkeit des Publikums. Stille bringt Spannung – besonders wenn Sie durch gleichzeitigen, ruhigen Blickkontakt signalisieren, dass Sie keineswegs den Faden verloren, sondern etwas sehr Wichtiges zu verkünden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 327-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Auftreten#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Medientechnik&amp;diff=6357</id>
		<title>Medientechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Medientechnik&amp;diff=6357"/>
		<updated>2015-09-17T13:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vortragsbegleitende Präsentation ist immer ein direktes Zusammenwirken von Mensch und Medium. Wichtig ist hier, dass Sie bei Ihrem Vortrag immer darauf achten, dass das Medium nicht dominiert, sondern Sie dabei unterstützt, Ihre Gedanken zu vermitteln. }}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Vorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundvoraussetzung für eine reibungslose Präsentation ist natürlich auch die technische Beherrschung der verwendeten Medien. Anzustreben ist, dass Sie vor Beginn der Präsentationsveranstaltung alle benötigten Medien vorbereitet haben und zum gegebenen Zeitpunkt mit der Präsentation beginnen können, ohne noch viel mit der Technik hantieren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer für Sie neuen Präsentationsumgebung sollten Sie daher wenn irgendwie möglich  (am besten einige Tage oder zumindest Stunden) vor der Präsentation alle benötigten Komponenten testen und Klarheit über folgende Fragen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wo stehen Sie bzw. bewegen Sie sich während der Präsentation? Wo befindet sich der Computer? Haben Sie dort genügend Platz, alle benötigten Anschlüsse (wie Strom, Netzwerk, Audio) und alle anderen benötigten Medien (Flipchart, Stifte etc.) oder auch eine geeignete Auflage für die Maus.&lt;br /&gt;
*Bei mobiler Datenprojektion: Sind Datenprojektor, Leinwand, Daten- und Stromkabel (für Datenprojektor und Computer) vorhanden und wo werden sie während Ihrer Präsentation aufgestellt bzw. verlegt sein?&lt;br /&gt;
*Ist das von Ihnen gewünschte Präsentationsprogramm (z. B. Impress) in der Ihnen vertrauten Version, mit den in Ihrer Präsentation benötigten Fonts, Bilder, Videos etc. am Präsentationscomputer vorhanden? Das ist nur dann vorweg selbstverständlich, wenn Sie auf dem System präsentieren, auf dem Sie auch die Präsentation erstellt haben.&lt;br /&gt;
*Wie können Sie das Bild aus Ihrem Präsentationsprogramm über den Datenprojektor projizieren:  Anschlusskabel -  Bedienung des Videoprojektors -  Systemeinstellungen am Computer – Umschalttasten auf der Tastatur?&lt;br /&gt;
*Entsprechen die mit diesem Projektor projizierten Bilder in diesem Raum mit der geplanten Beleuchtung ausreichend Ihren Intentionen? Sehr oft weicht das projizierte Bild in Farbe, Kontrast etc. erheblich vom Bild auf dem Computermonitor ab. Wenn Sie diese Besonderheiten rechtzeitig kennen, können Sie Ihre Präsentation im Regelfall leicht darauf einstellen (Dann bewährt sich die Verwendung von Masterfolien sehr).&lt;br /&gt;
*Falls in Ihrer Präsentation benötigt: Testen Sie auch die Audio Wiedergabe (Anschlusskabel – Bedienung der Audioanlage – Lautstärke - Tonqualität) und den Internetanschluss (Netzeinstellungen, Zugangsdaten, sind die benötigten Websites auch erreichbar; dies könnte z. B. durch eine Firewall vereitelt werden).&lt;br /&gt;
*Und wenn das alles für Sie klar ist, überlegen Sie noch: Was machen Sie, wenn eine oder mehrere Komponenten vor oder während Ihrer Präsentation ausfallen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps für Ihr Verhalten während der Präsentation:&lt;br /&gt;
*Bilden Sie mit dem Bild eine visuelle Einheit! Wenn Sie die Kraft Ihrer Persönlichkeit in die Waagschale werfen wollen: Ersparen Sie den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen eine zu große Entfernung zwischen dem Bild und dem Vortragenden – denken Sie an die Zuschauer bzw. Zuschauerinnen beim Tennismatch - und vermeiden Sie diesen Effekt.&lt;br /&gt;
*Besetzen Sie die &amp;quot;fast-zentrale&amp;quot; Position! Ordnen Sie Projektionsflächen und Geräte so an, dass Sie ganz nahe, aber nicht exakt im Mittelpunkt stehen. &lt;br /&gt;
*Signalisieren Sie Sicherheit durch ausgedehnte Blickführung. Ihre zur Blickführung an der Projektionsfläche erhobene Hand vergrößert Ihre visuelle Präsenz: Sie wirken größer und damit kompetenter, glaubwürdiger usw. &lt;br /&gt;
*Erklären Sie Ihre Folien: Bei komplexen Zusammenhängen erklären Sie immer zuerst, was man auf Ihrer Folie sieht, erst dann, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
*Führen Sie mit Ihrem Körper, nicht mit Instrumenten. Ihre (lebendige) Hand ist ein stärkeres Signal als der schönste Lichtzeiger. Außerdem ist die Blickführung mit der Hand ein Energieventil: Dadurch werden Sie überschüssige Energie, „Lampenfieber“ leichter los. Auch Ihr Körper dient der Blickführung: Durch einen Positionswechsel unterstreichen Sie Ihre Aussage „einerseits – andererseits“.&lt;br /&gt;
*Greifen Sie von links ins Bild ein. Ihre strategisch beste Position ist links vom Bild: Dort liegen Zeilenanfänge, der Ursprung des Koordinatensystems, Bewegungen gehen grundsätzlich von links nach rechts. &lt;br /&gt;
*Wechseln Sie bei den Medien ab. Der Medienmix kombiniert die Aktivierungsstrategien: Das Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin erhält nicht nur andere (bildliche) Eindrucksqualitäten; damit ist auch zusätzliche Bewegung verbunden, nämlich der Standortwechsel des Präsentators bzw. der Präsentatorin. Nur Datenprojektion ermüdet rasch!&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 253-326&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Medientechnik#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=6356</id>
		<title>Bildgestaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Bildgestaltung&amp;diff=6356"/>
		<updated>2015-09-17T13:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Bei der Bildgestaltung geht es um die Umsetzung des visuellen Konzeptes in konkrete, herzeigbare Folien, im Regelfall mit einem Präsentationsprogramm (wie z. B. [[ImpressFunktionen | Impress von OpenOffice]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Ziel, dem Zuhörer bzw. den Zuhörerinnen eine ansprechende und einheitlich wirkende Form der präsentierten Inhalte zu bieten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Grundregeln für die Bildgestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klarheit hat Vorrang vor Schönheit und Originalität.&lt;br /&gt;
*Ausreichende Schriftgröße, auch für den/die am weitesten entfernte/n TeilnehmerIn (als  Faustregel: Minimum 20 Punkt, besser etwas größer).&lt;br /&gt;
*Normale Druckschrift ist leichter lesbar als GROSSBUCHSTABEN.&lt;br /&gt;
*Serifenlose Schriften wirken kräftiger als Serifen-Schriften.&lt;br /&gt;
*Querformat nützt den Raum besser aus als Hochformat.&lt;br /&gt;
*Kurze Worte verwenden. Manchmal kann es sinnvoll sein, sehr lange Worte zu trennen, auch wenn das grammatikalisch falsch ist.&lt;br /&gt;
*Dicker Strich – einfache Grafik – wenig Details lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.&lt;br /&gt;
*Einfache Folienhintergründe erhöhen die Flexibilität bei der Bildgestaltung.&lt;br /&gt;
*Einheitliches Qualitätsniveau über die gesamte Präsentation halten. Bei Verwendung der in den üblichen Präsentationsprogrammen vorhandenen Möglichkeiten der Stil Verwendung (z. B. Folienvorlagen und Folienmaster) ist ein gewisses Niveau an Einheitlichkeit im Aussehen der Folien innerhalb einer Präsentation sehr leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige generelle Grundregeln für Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kontrast: Vermeiden Sie Elemente, die bloß ähnlich sind. Wenn Elemente in puncto Schriftart, Farbe, Größe, Linienstärke, Form usw. nicht wirklich ident sind, dann machen Sie sie ganz unterschiedlich. Damit vermeiden Sie den irritierenden „Konflikt“, wenn Elemente eben bloß ähnlich sind. Also z. B. bei Überschrift und Textzeilen die Größe nicht bloß um 2, sondern um 8 Punkt unterscheiden. &lt;br /&gt;
*Wiederholung: Wiederholen Sie visuelle Elemente – Symbole, Farben, Formen, Abstände, Linienstärke, Markierungspunkte,... &lt;br /&gt;
*Ausrichtung: Kein Element darf „zufällig“ auf seinem Platz landen. Jedes Element braucht irgendeine visuelle Verbindung mit einem anderen Element, das ergibt einen sauberen, professionellen und frischen Eindruck. Führungslinien helfen Ihnen dabei, z. B. einen linksbündigen Textblock an der linken Kante eines Fotos auszurichten.&lt;br /&gt;
*Nähe: Gruppieren Sie Dinge, die zusammengehören, auch nahe zusammen; dann verschmelzen sie zu einer visuellen Einheit („Gestalt“) – und das erweckt einen „organisierten“ Eindruck und bringt Ruhe. Konkret: Abstände zwischen den Absätzen größer als zwischen den Zeilen innerhalb eines Absatzes! Bild und Bildtext zusammenrücken,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Regeln für effektive Animation ==&lt;br /&gt;
Die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentationsprogramme verleiten immer wieder zum übertriebenen Einsatz von Effekten. Bei der Planung von Animationseffekten sollte Folgendes bedacht werden:&lt;br /&gt;
*Technische Effekte sollen niemals Selbstzweck sein, sondern sollen immer dem Zuhörer bzw. der Zuhörerin helfen, das Präsentierte besser zu verstehen oder zu behalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ein Effekt darf daher auch nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst ziehen.&lt;br /&gt;
*Bewegte Texte (wandernde Zeilen) sind äußerst schwer zu entziffern. Geben Sie besser die (feststehende) Textzeile von links nach rechts frei, also in Leserichtung.&lt;br /&gt;
*Jede Automatik (der nächste Effekte wird nach x Sekunden ausgelöst) ist eine Belastung für Sie in der Präsentation – steuern Sie alles manuell.&lt;br /&gt;
*Einheitlichkeit und Wiederholung (immer dieselben Formen der Animation oder der Übergänge) sind besser als ständig neue Effekte.&lt;br /&gt;
*EIN Gedanke = EIN Animationsschritt. Gruppieren Sie Dinge, die zusammen gehören, und lassen Sie diese gemeinsam erscheinen. Wer alle paar Sekunden ohne erkennbaren Grund ein neues Element hervorzaubert, verwirrt die ZuschauerInnen.&lt;br /&gt;
*Natürliche Richtungen beachten. Besonders Pfeile geben schon vor, von wo das Element kommen sollte. Einen Pfeil von oben sollten Sie daher auch von oben freigeben oder von oben ins Bild wandern lassen.&lt;br /&gt;
*Je mehr Elemente, desto neutralere Effekte. Im Zweifelsfall lassen Sie die Elemente einfach hintereinander „erscheinen“.&lt;br /&gt;
*Bei schnellem Durchmarsch: nicht animieren! Falls Sie bei einem Bullet-Chart planen, zu jedem Punkt nur einen kurzen Satz zu sagen, dann verzichten Sie auf Animation, zeigen Sie das Chart gleich vollständig.&lt;br /&gt;
*Animierte Folienübergänge sind meist verwirrend und sollten ganz besonders sparsam eingesetzt werden. Es kann aber manchmal sinnvoll sein, einander sehr ähnliche Folien durch einen animierten Übergang zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 209-220&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 238-254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Bildgestaltung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=6355</id>
		<title>Visualisierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Visualisierung&amp;diff=6355"/>
		<updated>2015-09-17T13:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim visuellen Konzept geht es darum, die wichtigsten Gedanken visuell zu unterstützen, also um die Bildidee (noch nicht um die Ausführung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frage, warum Visualisierung wichtig ist, sollte man sich das Modell der beiden Gehirnhälften in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist die linke Gehirnhälfte verbal organisiert: Sie arbeitet mit Worten, Ziffern und abstrakten Symbolen wie zum Beispiel den Rechenzeichen Plus und Mal. Unser linkes Gehirn arbeitet systematisch und zeitorientiert, bei der Lösung von Problemen untersucht es Details und verwendet logische Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert nonverbal: Sie nimmt Gegenstände, Ideen und Zusammenhänge ganzheitlich wahr und bringt sie miteinander in Beziehung, ohne Worte zu verwenden. Sie kann Muster erkennen, aber hat kein Zeitgefühl. Die rechte Gehirnhälfte entscheidet intuitiv (nach Gefühl), nach Ahnungen, nach Eindrücken – und nach Bildern. Diese Entscheidungen sind oft weder logisch noch nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Gehirnhälfte entspricht den abstrakten visuellen Elementen, insbesondere den Texten und Tabellen. Sie ist „digital“ organisiert. Diese Darstellungsformen verwenden Sie daher, wenn Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen Ziffern erinnern oder analysieren sollen oder aus Einzelheiten Schlüsse ziehen müssen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt in Bildern – von der Strukturdarstellung bis zum Abbild der Realität. Sie arbeitet „analog“. Damit sind „augenblickliche“ Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Ein-Blicke „auf einen Blick“ möglich: Man erkennt Zusammenhänge, Trends usw.  &lt;br /&gt;
Effektive Kommunikation braucht Bild UND Text!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Tipps zur Visualisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Folien sind unvollständig: Im Gegensatz zu anderen Formen der Präsentation sind bei der vortragsbegleitenden Präsentation die schriftlichen Unterlagen, im Regelfall die jeweiligen Folien, unvollständig, d. h. sie lassen Spielraum für Erklärungen des  Präsentators bzw. der Präsentatorin. Das bedingt gleichzeitig, dass die Folien alleine (oder Handouts davon) ohne Erklärung nicht verständlich sein müssen bzw. vielfach sogar nicht verständlich sein sollen.&lt;br /&gt;
*Die wichtigsten Gedanken visualisieren: Eine große Versuchung besteht auch dahin, etwas zu visualisieren, weil es sich leicht visualisieren lässt. Beschränken Sie sich bei der Visualisierung auf die wirklich wichtigen Aussagen und versuchen Sie auch nicht, jedes Element Ihres Vortrages bildhaft zu verstärken. &lt;br /&gt;
*Maximal EIN Bild pro Folie, und zwar für den wichtigsten Gedanken. Den Rest der Informationen dieses Informationsblocks setzen Sie als Schlagwörter unter oder neben das Bild. Mehrere Bilder pro Folie sind ausnahmsweise dann sinnvoll, wenn die Bilder in einer Beziehung zueinander stehen oder bei einer schlichten Aufzählung.&lt;br /&gt;
*Verstärkt das Bild Ihre Kommunikation? Fragen Sie sich bei jeder einzelnen Bild-Idee – VOR der Realisierung – ob der Gedanke durch das Bild klarer wird. Wenn nicht, lassen Sie das Bild weg.&lt;br /&gt;
*Für jede Folie einen aussagekräftigen Titel formulieren, der die wichtigste Botschaft (dieser Folie) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Visualisierungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Texte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Forderungen  bei Textfolien sind:&lt;br /&gt;
*Lesbarkeit &lt;br /&gt;
*Übersichtlichkeit&lt;br /&gt;
*Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Regelfall zweckmäßigste Form von Textfolien sind die so genannten Bullet-Charts: &lt;br /&gt;
Dabei werden Texte auf Schlagzeilen komprimiert und mit einem vorangestellten Zeichen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Bullet-Charts:&lt;br /&gt;
*Telegrammstil verwenden. Schlagworte statt ausformulierter Sätze.&lt;br /&gt;
*Ein Gedanke pro Punkt. Das hilft Ihnen, Ihre Gedanken schon in der Vorbereitung zu ordnen – und im Vortrag deutlich voneinander abzugrenzen. &lt;br /&gt;
*Maximal fünf Unterpunkte pro Folie zusätzlich zum Folientitel.&lt;br /&gt;
*Mit Farbe gliedern und hervorheben. Der wichtigste Schlüssel zur Übersichtlichkeit und vor allem zur Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
Tabellen bieten gegenüber Bullet-Charts den Vorteil, die dargebotenen Informationen noch klarer zu strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen Sie dem Präsentator bzw. der Präsentatorin mehr Flexibilität (wird die Tabelle z. B.  erst von den Zeilen oder von den Spalten aus betrachtet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zur Erstellung von Tabellen:&lt;br /&gt;
*Bleiben Sie bei „menschlichen Mengen“, z. B. in dem Sie größere Einheiten wählen und runden. Leichter fassbar = leichter vergleichbar .&lt;br /&gt;
*Entlasten Sie Ihre Zahlenkolonnen. Größenordnungen (Tausend, Millionen etc.) und Einheiten (Tonnen, Joule, Patienten bzw. Patientinnen etc.) gehören in den Spalten- oder Zeilentitel – nicht zu jedem Wert.&lt;br /&gt;
*Spalten am Dezimalpunkt ausrichten, egal ob spaltenweise oder zeilenweise verglichen werden soll.&lt;br /&gt;
*Verwenden Sie horizontale Gliederungslinien, wenn Sie mehr als drei Spalten haben.&lt;br /&gt;
*Erwartungshaltung berücksichtigen! Manche Zuhörer bzw. Zuhörerinnen sind an eine bestimmte Form der Tabelle gewöhnt, sie haben gelernt, sich darin rasch zurechtzufinden. Wichtig ist der Effekt, nicht das Mittel – behalten Sie bewährte Muster bei, auch wenn sie an sich falsch sind. Hauptsache, Ihre Botschaft kommt an.&lt;br /&gt;
*Was ist die entscheidende Beziehung? Diese Spalte oder Zeile müssen Sie hervorheben: unterstreichen, einrahmen, mit Farbe unterlegen, Ziffern in anderer Farbe (Achtung vor „roten“ Finanzzahlen!) etc.&lt;br /&gt;
*Wann heben Sie hervor? In der Vorbereitung dann, wenn der Blick sofort auf den kritischen Zusammenhang gerichtet werden soll. In der Präsentation, wenn Sie zuerst die Systematik der Tabelle erklären und dann erst den überraschenden oder kritischen Zusammenhang aufdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramme ===&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, welche Art von Diagramm gewählt wird, ist die beabsichtigte Hauptaussage wichtig, die durch das jeweilige Diagramm veranschaulicht  werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisdiagramm&#039;&#039;&#039; (Tortendiagramm, Sektorenbild): &lt;br /&gt;
Damit zeigen Sie Anteilsverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum (Umsatzanteile im letzten Jahr). Kontraste kommen nur zwischen sehr großen und sehr kleinen Tortenstücken gut zur Geltung, Vergleiche zwischen zwei ähnlich großen Tortenstücken sind praktisch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Es stellt Mengen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Damit ist die Säule gut geeignet, um Entwicklungen in der Zeit zu zeigen und gleichzeitig (durch Säulengruppen zu den bestimmten Zeitpunkten) Unterschiede auszudrücken. Eine häufig verwendete Sonderform sind die gestapelten Säulen, die die Entwicklung einer zusammengesetzten Menge (z. B. die Verkaufszahlen mehrerer Produkte eines Unternehmens) zeigen. Der Kontrast ist dann allerdings nur mehr für das unterste Element und für die gesamte Säule sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Balken:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit vergleichen Sie Komponenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Anordnung der Balken nebeneinander betont auch kleine Unterschiede (die Sie zum Beispiel beim Tortendiagramm nicht sehen würden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Säulenblock:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Damit stellen Sie Anteilsveränderungen in der Zeit dar – Anteile der einzelnen Abteilungen an den Gesamtkosten, Marktanteile, Zusammensetzung des Personals nach Qualifikation usw. Dabei opfern Sie die absoluten Informationen zugunsten der relativen Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Liniendiagramm:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Die Linie – auch „Fieberkurve“ – verbindet Messpunkte in der Zeit und zeigt daher besonders gut Entwicklungen. Wird sie zur Darstellung von Mengen verwendet (Staatsausgaben über die Jahre), dann glättet die Linie optisch die Entwicklung, während die gleiche Information als Säulen die Unterschiede betonen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole und bildhafte Elemente ===&lt;br /&gt;
Symbole und bildhafte Elemente können dem Publikum Gedanken viel direkter als Texte übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deren Verwendung ist es wichtig, Visualisieren von Illustrieren zu unterscheiden: &lt;br /&gt;
Während bei der Illustration ein vorhandener Text mit einem (mehr oder weniger passenden) Bild „geschmückt“ wird, geht es bei der Visualisierung darum, den Hauptgedanken bildhaft zu unterstützen, ihn dadurch zu verstärken und für die rechte Gehirnhälfte zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tipps zum Einsatz von Symbolen und bildhaften Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuerst die Aussage, dann das Symbol! Überlegen Sie genau, zu welcher Aussage, für welches Element Sie ein Symbol suchen! Blättern Sie niemals durch Ihr Archiv mit dem Gedanken: „Irgend etwas, das zu diesem Thema passt!“ – das Ergebnis ist dann in der Regel eine Illustration.&lt;br /&gt;
*Einheitlicher Grafikstil. Legen Sie den „Stil“ der Symbole in Ihrer Präsentation fest: Ganz einfach/abstrakt/flächig – oder naturnah, perspektivisch, räumlich.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „schönen“ Symbolen! Details bringen Leben, aber sie lenken ab und lösen vielleicht von Ihnen unerwünschte Assoziationen bei den Zuschauern bzw. Zuschauerinnen aus? Grundsätzlich gilt bei Symbolen: Je einfacher, desto besser.&lt;br /&gt;
*Vorsicht vor „abgenutzten“ Bildern als Symbolen! Der rote Ferrari und die Hände schüttelnde Gruppe von drei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurden sicher in Millionen Präsentationen verwendet. Die Reaktion: „Ach ja, das habe ich auch schon gesehen!“ könnte wichtige Botschaften überlagern und Ihre Kommunikation schwächen. Das soll nicht bedeuten, dass Sie solche Symbole nicht verwenden sollten, aber nur sehr gezielt. &lt;br /&gt;
*Alltägliche Symbole verändern! Drehen, verformen, kopieren, vergrößern, verkleinern Sie die Symbole – damit werden Aussagen bildlich verstärkt und die Reaktion „Kenn’ ich schon!“ ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Foto statt Symbol! Fotos sind „echte Bilder“ und eine erfrischende Alternative zum Einheits-Symbol-Brei. Ein passendes(!) Foto wirkt durch die konkrete Abbildung der Realität objektiver und verstärkt gleichzeitig die „persönliche Note“ der Präsentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturbilder ===&lt;br /&gt;
Strukturbilder dienen zur Visualisierung abstrakter Begriffe und abstrakter Beziehungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus folgenden Elementen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*geometrische Formen (Kreis, Rechteck, Dreieck)&lt;br /&gt;
*Text für die Beschriftung&lt;br /&gt;
*Verbindungen: durchgezogene oder gestrichelte Linien, Pfeile etc.&lt;br /&gt;
Viele  abstrakte Gedanken lassen sich in räumliche Zusammenhänge übersetzen und anschließend darstellen: Es gibt Über- und Unterordnung, Feststellungen, dass etwas außerhalb und innerhalb der Organisation, der Firma etc. passiert. Und in den Vorsilben der Zeitwörter finden wir wahre räumliche Schätze: EINdringen, VORziehen, ZURÜCKreihen, ZUSAMMENfügen, UNTERstützen …&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen definieren die Vorsilben oder Vorwörter bereits, wo ein Element auf Ihrem Bild sein muss: Oben, unten, über, unter, hinter, vor etc. Manche Dinge haben sogar eine klare räumliche Position. Die Zeitachse verläuft von links nach rechts, ebenso ordnen Sie die Begriffspaare „vorher – nachher“, „ohne – mit“, „Soll – Ist“. Kausale Verknüpfungen können der natürlichen Leserichtung folgen: von links oben nach rechts unten. Achtung bei der „Zukunft“: Die erwarten wir im „Hoffnungswinkel“, nämlich rechts oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gestaltungstipps für Strukturbilder:&lt;br /&gt;
*Beachten Sie die natürliche Blickrichtung von links nach rechts und von oben nach unten.&lt;br /&gt;
*Überlegen Sie die Präsentationsreihenfolge! Ordnen Sie die Elemente so an, dass Sie in der Präsentation den Blick der Zuschauer nicht kreuz und quer durch das Bild führen müssen.&lt;br /&gt;
*Nicht zuviel hineinpacken: Jedes einzelne Element soll klar lesbar bleiben – reduzieren Sie die Textmenge. Das Bild dient Ihnen ja schließlich nur als Stütze und muss nicht selbsterklärend sein.&lt;br /&gt;
*Komplexes, schrittweise aufbauen. Zusammenhänge bewältigen Sie nicht mit einem einzigen Bild, sondern mit schrittweisem Aufbau.&lt;br /&gt;
*Vorsicht mit Symbolen! Selbstverständlich belebt es die Präsentation, wenn an die Stelle der Begriffe visuelle Kürzel (Symbole) treten. Hüten Sie sich aber davor, selbsterklärende Worte durch Bilder zu ersetzen oder zu ergänzen (es bringt wenig, das Wort „Bier“ durch eine Bierflasche oder das Wort „Gewinn“ durch einen Geldsack zu ersetzen).&lt;br /&gt;
*Linien und Farben mit Sinn variieren. Funktionaler Farbeinsatz hilft beim Verständnis: zusammengehörige Kästchen in der gleichen Farbe, wichtige Beziehungen durch kräftigere Linienzüge, unsichere oder verdeckte Beziehungen durch gestrichelte Linien.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 121-208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Visualisierung#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Aufbau&amp;diff=6354</id>
		<title>Aufbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Aufbau&amp;diff=6354"/>
		<updated>2015-09-17T13:21:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Beim Präsentationsaufbau geht es darum, Informationsblöcke zu bilden und deren Reihenfolge festzulegen; und zwar so, dass die einzelnen vorgetragenen Gedanken aus der Sicht Ihrer Zuhörer logisch und folgerichtig erscheinen. Somit ist jeder Präsentationsaufbau individuell zu konzipieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Grundgerüst leistet immer noch das bekannte Schema &amp;quot;Einleitung – Hauptteil – Schluss&amp;quot; gute Dienste, wobei jeder Teil eine besondere Funktion hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einleitung: Hier holen Sie die Zielgruppe in deren Welt ab, sprechen ihre Bedürfnisse oder Probleme an und zeigen ihnen den Nutzen, den Ihre Präsentation haben wird. Gleichzeitig geben Sie dem Publikum Orientierung über das Folgende (Gliederung).&lt;br /&gt;
*Hauptteil: Hier entwickeln Sie Ihre Gedanken. Dabei ist es wichtig, kompakte Informationsblöcke zu bilden, auf die man sich in der Gliederung und später bei der nachfolgenden Diskussion beziehen kann.&lt;br /&gt;
*Schluss: Hier fassen Sie die wichtigsten Argumente noch einmal zusammen und fordern die Zuhörer bzw. Zuhörerinnen zum Handeln auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall steht für eine Präsentation nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung (bei geschäftlichen Präsentationen oft 5 – 10 Minuten), meist gibt es danach aber Gelegenheit zur Diskussion. Daher ist es sehr wichtig, genau auszuwählen, welche Informationen Sie in dieser Präsentation unterbringen möchten, welche Sie im Hintergrund (um z. B. bei Fragen aus dem Publikum nach der Präsentation darauf einzugehen) halten und auf welche Sie verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Vertiefende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewährte Muster für komplexere Strukturen finden sich in: Emil Hierhold, Sicher präsentieren – wirksamer vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Aufbau#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=6353</id>
		<title>Ziele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Ziele&amp;diff=6353"/>
		<updated>2015-09-17T13:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Erfolgsfaktoren|Erfolgsfaktoren&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Kapitel geht es darum, sich vor einer Präsentation ein möglichst genaues Bild über die Zuhörerschaft zu verschaffen und sich bewusst zu machen, was genau man bei dieser Zuhörerschaft in &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Präsentation erreichen will.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vorbereitung der Präsentation ist es wichtig, sich genau mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Punkte dabei sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer genau ist Ihre Zielgruppe?&lt;br /&gt;
*Welche Bedürfnisse und Begrenzungen haben Ihre Zuhörer bzw. Zuhörerinnen? Dabei ist es wichtig, sich immer klar zu machen, dass jede Person nicht nur FunktionsinhaberIn ist, sondern auch privat und menschlich Bedürfnisse und Begrenzungen (Kompetenzeinschränkungen, persönliche Vorurteile etc.) hat.&lt;br /&gt;
*Fachlicher Hintergrund: Welche allgemeinen Fachinformationen können Sie als bekannt voraussetzen (gängige Meinungen in Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Experten bzw. Expertinnen)? Welches Vokabular können/müssen Sie selbst daher verwenden (Fachausdrücke, Jargon, Abkürzungen)?&lt;br /&gt;
*Wissensstand: Eine Fehleinschätzung in diesem Bereich bedeutet gelangweilte Experten oder überforderte Laien. &lt;br /&gt;
*Gründe für die Teilnahme: Das Teilnahmemotiv kann die Grundeinstellung der Teilnehmer zum Vortrag (und zu Ihnen!) stark beeinflussen. &lt;br /&gt;
*Einstellung zu Thema, Präsentator bzw. Präsentatorin, Organisation: Eine realistische Einschätzung hilft Ihnen, den richtigen Ton und die richtigen Argumente zu finden. In einer ablehnend-feindseligen Atmosphäre wären emotionale Appelle unangebracht, da „ziehen“ eher sachliche Argumente wie zum Beispiel anerkannte Experten bzw. Expertinnen. Wenn Sie selbst zwar als Person akzeptiert sind, Ihre Organisation (Unternehmen, Partei, Institut, Religion, Behörde ...) aber kein gutes Image bei Ihrem Publikum hat, dann werden Sie versuchen, Ihre Aussagen losgelöst von der Organisation vorzutragen.&lt;br /&gt;
*Erwarteter Präsentationsstandard: Hier geht es um den Grad der Perfektion, der „Schönheit“. In Organisationen mit ausgeprägter Präsentationskultur gibt es ganz konkrete Erwartungen, welche Präsentationsmittel zu welchem Zweck eingesetzt werden. Es ist Ihre Entscheidung, sich entweder anzupassen oder bewusst etwas Ungewöhnliches zu tun.&lt;br /&gt;
*Vorurteile, fixe Ideen, Ängste: Vorurteile und fixe Ideen lassen sich nicht einfach beiseite schieben, ignorieren oder gar als „Blödsinn“ abqualifizieren. Damit ärgern Sie höchstens das Publikum, das bisher recht gemütlich damit gelebt hat. Vorgefasste Meinungen wirken auch als Wahrnehmungsfilter: „unpassende Argumente“ werden entweder ausgeschieden oder so missverstanden, dass sie wieder zur eigenen Ansicht passen.&lt;br /&gt;
*Tabus und heikle Themen: Abgesehen von allgemeinen Tabuthemen (Tod, Rasse, Religion, Krankheit) könnte Ihr Zuhörerkreis besondere Tabus haben. Diese sind oft in Schlüsselworten versteckt. Beispiele sind „Rationalisierung“ (wenn ein Betrieb schlechte Erfahrungen mit so genannten Rationalisierungsexperten bzw. -expertinnen gemacht hat) oder „Innovation“ (wenn man gerade jetzt mit einer solchen Schiffbruch erlitten hat).&lt;br /&gt;
*Lieblingsthemen sind zweischneidige Schwerter: Sie sichern Ihnen in Ihrem Vortrag zwar ungeteilte Aufmerksamkeit und Wohlwollen, lenken aber stark von anderen Inhalten ab. Sie sollten Lieblingsthemen kennen, um sie zu vermeiden oder bewusst und sorgfältig zu Ihrem Nutzen einzusetzen.&lt;br /&gt;
*Flexibilität: Ein neuer Gedanke, eine Frage, eine unbekannte Tatsache sind interessant, willkommen – aber nur so lange sie in die Vorstellungswelt der Zielgruppe passen. Je fester gefügt diese Welten sind, je weniger die neuen Informationen hineinpassen, desto schwieriger ist Ihre Überzeugungsaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es nicht immer leicht, alle diese Fragen zu beantworten. Aber je genauer Ihnen deren Beantwortung gelingt, desto höher wird die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Präsentation.&lt;br /&gt;
Und zum Abschluss beantworten Sie sich die Frage:&lt;br /&gt;
Welchen Nutzen wird meine Zielgruppe durch meine Präsentation haben?&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hierhold: Sicher präsentieren – wirksamer vortragen, Heidelberg: Redline Wirtschaft, 2005 S. 52ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund der Zielorientierung steht die Frage: Was wollen Sie mit dieser Präsentation erreichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wirksam formuliertes Ziel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schriftlich, in ganzen Sätzen mit Haupt- und Zeitwort. &lt;br /&gt;
*Positiv formuliert, d. h. es beschreibt, was sein soll (und niemals, was nicht sein soll).&lt;br /&gt;
*In der Gegenwart formuliert: Es beschreibt den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben (Wenn ich das Ziel erreicht habe ...). „Ich bin“, „ich kann“, „ich habe“.&lt;br /&gt;
*Spezifisch d. h. möglichst konkret und mit den dazugehörigen Rahmenbedingungen (Kontext):  Wo, mit wem, wie oft, ... will ich ....  haben/tun.&lt;br /&gt;
*Messbar: Sie müssen messen können, ob und wann Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Was ist der sinnlich wahrnehmbare Beweis dafür, dass Sie das Ziel erreicht haben?&lt;br /&gt;
*Attraktiv: Ihr Ziel muss reizvoll sein für Sie. Versetzen Sie sich in den Zustand, nachdem Sie Ihr Ziel erreicht haben: Es darf keine inneren Einwände geben, nichts, was Sie klammheimlich hindert, Ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Realistisch und in eigener Kontrolle realisierbar: Mit Ihrer aktiven Beteiligung als maßgeblichen Akteur. Es muss möglich sein, das Ziel mit Ihren derzeitigen Fähigkeiten, Kenntnissen und Ihrem Informationsstand zu erreichen. &lt;br /&gt;
*Terminiert, d. h. setzen Sie sich einen Endtermin für die Erreichung Ihres Ziels (nur so können Sie Ihren Erfolg tatsächlich überprüfen). &lt;br /&gt;
Dabei ist es oft nützlich, verschiedene Zeithorizonte der Zielerreichung zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
So kann z. B. das Ziel der „Verkauf einer Anlage“ oder die „Genehmigung eines Großprojektes“ sein. Oft ist es unrealistisch, in der ersten Präsentation solche Ziele erreichen zu wollen. Das Ziel der aktuellen Präsentation könnte aber sein: „Termin für eine ausführliche Besichtigung einer Referenzanlage fixieren“ oder „Genehmigung einer Vorstudie zum gewünschten Projekt“ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lieb, Straif&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Ziele#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Grafikformate&amp;diff=6352</id>
		<title>Grafikformate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Grafikformate&amp;diff=6352"/>
		<updated>2015-09-17T13:19:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Verwendung von Grafikformaten ist durch die Ausbreitung des Internets zum täglichen Gebrauch geworden. Wie soll es anders sein, als dass auch bei Grafikformaten die Komprimierung der Datenmenge im Vordergrund steht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== GIF (Graphics Interchange Format)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim GIF-Format &amp;quot;wird ein Komprimierungsverfahren, die LZW-Kompression, angewendet&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Fischer, Grafikformate GE-Packt, Bonn 2002, S: 125&amp;lt;/ref&amp;gt;, das die Dateigröße stark reduziert. Es erlaubt nur eine 8-Bit-Farbpalette mit max. 256 Farben. Das GIF-Format eignet sich hervorragend für Bilder/Grafiken mit homogenen Farbbereichen wie z. B. Logos. Durch die Eliminierung unnötiger Farben kann man bei einer Web-Grafik die Dateigröße zusätzlich minimieren. Außerdem ist es möglich, eine Animation zu erzeugen und Teile der Grafik (z. B. Hintergrund) „transparent“ zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== JPEG (Joint Photographic Expert Group)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem JPEG-Format erreicht man eine 24-Bit-Farbtiefe (2&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;= über 16 Millionen Farben). JPEG wurde für die Speicherung von Fotografien entwickelt. JPEG unterstützt unterschiedliche Qualitätsstufen, die sich auch in unterschiedlichem Speicherbedarf niederschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JPEG stützt sich auf ein verlustbehaftetes Kompressionsverfahren, der Diskreten-Cosinus-Transformation (DCT). &amp;quot;Ansatzpunkt von DCT ist die menschliche Wahrnehmung, dem räumlichen Auflösungsvermögen des Auges&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Fischer, Grafikformate GE-Packt, Bonn 2002, S: 32&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die &amp;quot;Schwächen des Auges&amp;quot; werden genutzt, Informationen (Frequenzen) herausgefiltert und schlecht oder gar nicht codiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei JPEG hat sich das Kompressionsverfahren auf das Dateiformat niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PNG (Portable Network Graphics)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grafikformat PNG wurde als Alternative zu GIF entwickelt. Es erlaubt eine frei wählbare Farbtiefe bis 48 Bit. Des Weiteren wurde die Möglichkeit zur Darstellung der Transparenz verbessert. Das Dateiformat erlaubt darüber hinaus die Integration von Texten, die den Bildinhalt beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.jpeg.org/ JPEG - Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Audio-_und_Videoformate&amp;diff=6351</id>
		<title>Audio- und Videoformate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Audio-_und_Videoformate&amp;diff=6351"/>
		<updated>2015-09-17T13:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Multimedia beginnt zwar schon bei der Einlagerung von Bildern oder Fotos in Texten, wird aber erst durch die Verfügbarkeit von Musik und Filmen bzw. Videos ernst- und wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medien wie Radio, Fernsehen oder Telefonie im und über das Internet haben die Entwicklung von Hard- und Software in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben; die Ergebnisse sind in patentierten Verfahren festgeschrieben und millionenfach in Anwendung. Der Kern aller Verfahren liegt in der Reduktion der Datenmenge bei möglichst geringem Qualitätsverlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneffekte der digitalen Audio- und Videoformate, wie beliebiges Kopieren ohne Qualitätseinbuße, vernachlässigbare Speicherkosten und kostengünstige Verbreitung über das Internet haben eine Medienrevolution in Gang gesetzt, deren Ausgang noch immer offen ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MP3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MP3 kommt von &amp;quot;MPEG Layer 3&amp;quot; und wurde vom Fraunhofer Institut Erlangen in Kooperation mit der Universität Erlangen entwickelt. Ursprünglich war MP3 als &amp;quot;Tonspur&amp;quot; für Videokonferenzen und digitales Fernsehen vorgesehen, revolutionierte aber die Musikindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik- oder Sprachdateien, die mit der Methode MP3 codiert (komprimiert) wurden, &amp;quot;benötigen weitaus weniger Speicherplatz als unkomprimierte Audio-Dateien&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;David Dangel: MP3, Deutscher Taschenbuchverlag GmbH $ Co. KG, München, Originalausgabe 2000.n&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit dem Layer 3, der dritten Generation der Audiokompression gelang es, &amp;quot;einen Audiostrom in annähernder CD-Qualität über eine 128 KBit/sec Verbindung zu übertragen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Fischer, Grafikformate GE-Packt, Bonn 2002, S: 335&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unkomprimiert würde ein CD-Stereo-Signal eine Datenrate von 1,4 MBit/sec benötigen. MP3 reduziert die Datenmenge demnach annähernd um den Faktor 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MP3 ist daher in erster Linie ein Komprimierungsverfahren und daraus abgeleitet auch ein Dateiformat. Es arbeitet mit unterschiedlichen Methoden, wobei wahrnehmungsphysiologische Erkenntnisse Berücksichtigung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== H.264 ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
H.264 ist auch unter der Bezeichnung MPEG-4 Part 10 bekannt. Es handelt sich um einen Multimedia Standard für Audio und Video: Er wurde von der Movig Pictures Expert Group (eine Arbeitsgruppe der ISO) für die Ausgabe auf unterschiedlichen Distributionskanälen (Ausgabegeräten) entwickelt. &amp;quot;Full HD&amp;quot; steht für die Ausgabe auf Geräten der Unterhaltungselektronik, &amp;quot;3G&amp;quot; für Geräte der Mobilkommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mpeg_formate.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Eigenschaften von H.264 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* variable Bit-Rate&lt;br /&gt;
* Color Management&lt;br /&gt;
* Motion Estimator&lt;br /&gt;
* Post-Processing (Reduktion von Artefakten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Audio-Anteil von H.264 wird mit dem Verfahren AAC (Advanced Audio Coding) komprimiert. Der AAC-Standard wird u. a. auch als Alternative zu MP3 eingesetzt. Als Schlüsseltechnologie zur Kompression von Videodateien, bis zum Faktor 1:100, dient die Methode der prädiktiven Differenzkodierung &amp;lt;ref&amp;gt;http://newmedia.idv.edu/thema/digitaler_film_2/kompression.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FLASH ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz des Grafik- und Animationsformats Flash (.swf) kann auf Webseiten zu unterschiedlichsten Zwecken verwendet werden. Zum einen findet man Flash als Banner oder Splash-Screens oder es wird die gesamte Website im Flash-Format erstellt. Da Flash auflösungsunabhängig ist, kann es auf jedem Monitor abgespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.iis.fraunhofer.de/bf/amm/products/mp3/mp3.jsp Fraunhofer IIS zu MP3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=6350</id>
		<title>Diagramme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Diagramme&amp;diff=6350"/>
		<updated>2015-09-17T13:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Diagramm versteht man jede grafische Methode, den arithmetischen Wert von Zahlen anschaulich in Form eines Bildes darzustellen. Als Synonyme werden auch oft „Chart&amp;quot; oder &amp;quot;Schaubild“ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutlichung von zahlenmäßiger Information durch Grafiken (Charts)  erhöht die Anschaulichkeit von Zusammenhängen, Verhältnissen und Trends und bewirkt beim Betrachter aufgrund der intuitivfasslichen Visualisierung bereits nach relativ kurzer Übermittlungszeit (Kommunikationsdauer) einen verhältnismäßig hohen Informationsgrad:  Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das „Higher Management“ zeigt sich gegenüber solchen Formen der Informationsdarstellung sehr aufgeschlossen. Deshalb wird dabei auch oft von „Management-Grafiken“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßigerweise werden Charting-Funktionen nicht in eigenständigen Diagramm-Programmen angeboten, sondern sind insbesondere integraler Bestandteil von Software, die vor allem die Be- und Verarbeitung der Informationsart Daten zum Gegenstand hat (z. B. Tabellenkalkulationsprogramme, Werkzeuge im Rahmen von Executive Information System - EIS bzw. Controlling-Software, ...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung von Diagrammen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Formen von Diagrammen dienen der Veranschaulichung von Anteilen, Kontrasten und Trends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil: Welche Beziehung haben einzelne Komponenten zu ihrer Summe? - Typische Beispiele: Marktanteil, Anteil einer Produktgruppe am Gesamtumsatz&lt;br /&gt;
* Kontrast: Welcher von mehreren Werten ist größer - und um wie viel? Wichtig ist der unmittelbare Vergleich. Typische Beispiele: Welche Produktgruppen bringen den höchsten Umsatz? Um wieviel teurer ist Gerät A gegenüber Gerät B? &lt;br /&gt;
* Trend: Wie verändert sich ein - oder mehrere - Wert(e) in der Zeit? Was nimmt zu, was ab? Typische Beispiele: zeitliche Entwicklung von Werten (Umsatz, Gewinn, ...), Mengen und allen Arten von Indices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisdiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreisdiagramme dienen primär der momentbezogenen Darstellung von Teilen eines Ganzen bzw. der Anteilsverhältnisse. Die Kreissegmente werden durch Farbe bzw. Muster unterschieden und anhand von Beschriftungen identifiziert (z. B. durch Legende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Segmente können vielfach durch grafische oder schriftliche Zusätze (z. B. Pfeile, Anmerkungen) bzw. durch die Herausnahme aus dem Kreis („Explosion“) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisdiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säulendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Säulendiagramm gilt als die am weitesten verbreitete und am leichtesten verständliche Form der Diagramme. Der Schwerpunkt liegt auf der Anzeige der zeitlichen Abfolge einiger weniger Beobachtungspunkte und der Darstellung von Kontrasten (Größenverhältnisse).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Anzeige von Zeitreihen suggerieren Säulendiagramme einen „neuen Anfang“ in jeder Periode; sie sind daher für die Anzeige von Umsatzzahlen besser geeignet als für die Darstellung beispielsweise von Aktienkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf besondere Sachverhalte können Variationen von Säulendiagrammen hinweisen:&lt;br /&gt;
*Gestapelte Säulen können beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Summe einzelner Komponenten wichtig ist bzw. wenn Zusammenhänge zwischen Komponenten und der Summe verdeutlicht werden sollen.&lt;br /&gt;
*Wenn allerdings der Vergleich verschiedener Einzelkomponenten zu verschiedenen Zeitpunkten wichtiger ist als die Summe der Teile, bietet sich die Verwendung von Säulengruppen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen sind senkrechte Säulendiagramme ungeeignet. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die horizontale Aneinanderreihung von Säulen ein ungewollter Trendeindruck entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Beispiel wurde das Balkendiagramm gewählt, um die Verteilung der Umsätze auf die Regionen (Bundesländer) zusätzlich nach dem Merkmal &amp;quot;Auslaufend&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkendiagramm.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsdaten für dieses Beispiel wurden der Übungsdatenbank &amp;quot;Lehrbuchhandel&amp;quot; entnommen (siehe [[SQL-Abfragen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liniendiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liniendiagramme eignen sich dazu, Veränderungen über viele Beobachtungspunkte (dichte Datenfolge) darzustellen, insbesondere zur Veranschaulichung von Trends und Korrelationen.&lt;br /&gt;
Bei Liniendiagrammen machen sich die Vorteile von farblichen Grafiken besonders bemerkbar - ansonsten müssen, wie in der obigen Abbildung, Symbole verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfoliodiagramm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portfolio-Diagramme werden verwendet, wenn voneinander unabhängige Werte (z. B. Produkte im Sortiment) durch zwei Maßgrößen (z. B. Marktanteil bzw. Wachstumsrate ihrer jeweiligen Märkte) beschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausprägungen dieser Merkmale werden durch die Lage von Kreisen im Koordinatenfeld bestimmt. Die dritte Maßgröße (z. B. Umsatz) kann dabei durch die Größe (Radius) des Kreises ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:portfolio.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung von Diagrammen mit Open Office Calc ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Video zur Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; finden Sie im Wiki unter http://mussswiki.idv.edu/iv1/Diagramme#Erstellung_von_Diagrammen_mit_Open_Office_Calc .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die Erstellung von Diagrammen mit Hilfe der Tabellenkalkulationssoftware &amp;quot;Open Office Calc&amp;quot; wird nachfolgend dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;swf width=&amp;quot;640&amp;quot; height=&amp;quot;498&amp;quot;&amp;gt;http://students.idv.edu/~musss/Calc_TB6.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Angabe finden Sie in Ihrem MuSSS Kurs als &amp;quot;Beispiel Grundlagen Tabellenkalkulation - Einführung&amp;quot;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Diagramme#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vektorgrafik&amp;diff=6349</id>
		<title>Vektorgrafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Vektorgrafik&amp;diff=6349"/>
		<updated>2015-09-17T13:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Vektorgrafik beschreibt die Darstellung in Form von Linienführungen, die mathematisch definiert und mit Attributen ergänzt werden. Im Vergleich zur Pixelgrafik hat die Vektorgrafik einen geringen Speicherbedarf und ist unabhängig von der Auflösung der Ausgabegeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiformen in Vektorgrafiken werden mittels sogenannten Bezier-Kurven beschrieben, eine mathematische Methode, die &amp;quot;Krümmungen&amp;quot; mit Hilfe von Tangenten festlegt. Diese Methode wurde vom Mathematiker Pierre Bezier entwickelt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vektorgrafik bzw. objektorientierter Grafik werden bildhafte Darstellungen aus einzelnen Objekten wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linien&lt;br /&gt;
* Kreisen bzw. Ovalen&lt;br /&gt;
* Quadraten bzw. Rechtecken&lt;br /&gt;
* Polygonen oder Freiformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zusammengesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verwendeten Objekten werden Attribute wie Lage, Linienstärke, Linien- und Flächenfarbe oder Linien- und Flächenmuster sowie Farbverläufe zugewiesen. Auch Objekte vom Typ [[Pixelgrafik]] können in Objektgrafiken eingefügt werden. Die Objekte werden dazu in Schichten quasi übereinander gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die objektorientierte Darstellung und Speicherung bewirkt, dass mit Hilfe entsprechender Werkzeuge die in einer Grafik enthaltenen Objekte jederzeit ausgewählt, zueinander verschoben, skaliert, gedreht oder verformt werden können. Desgleichen kann die Zuordnung von Objekteigenschaften der einzelnen Objekte manipuliert werden. Die Positionierung der Objekte kann durch die Anzeige der Koordinaten (x,y) bzw. durch ein unsichtbares Raster unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Grafik ergibt sich aus der Addition der einzelnen, übereinander liegenden Objekte und Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Darstellung zeigt ein typisches Anwendungsbeispiel objektorientierter Grafik mit entsprechender Werkzeugpalette am Beispiel der Grafiksoftware &amp;quot;Freehand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfgrafik.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Vektorgrafik typische Werkzeuge sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichenwerkzeug für&lt;br /&gt;
** Linien&lt;br /&gt;
** Quadrate bzw. Rechtecke&lt;br /&gt;
** Kreise bzw. Korbbögen&lt;br /&gt;
** Vielecke&lt;br /&gt;
** Freiformen&lt;br /&gt;
* Werkzeug zur Texterstellung&lt;br /&gt;
* unterschiedliche Auswahlwerkzeuge&lt;br /&gt;
* Verformungswerkzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Vorteil von Vektorgrafiken liegt in der Möglichkeit zur theoretisch unbegrenzten Skalierung. Während Pixelgrafiken auf eine bestimmte Auflösung optimiert sind, werden Vektorgrafiken erst im Zuge der Ausgabe auf Printmedien oder elektronischen Anzeigeinstrumenten (Bildschirme, Beamer) einer Rasterung unterworfen und den Eigenschaften des gewählten Mediums entsprechend optimiert. Die Umsetzung von der mathematischen Beschreibung der Objekte in den Raster des Ausgabemediums erfolgt durch den Raster Image Prozessor (RIP) bei Druckern, durch die Grafikkarte bei Ausgabe auf Bildschirmen oder Beamern. An die Rechenleistung von Raster Image Prozessoren oder Grafikkarten, insbesondere bei Verwendung von Vektorgrafik in Bewegtbildern, werden oftmals höhere Anforderungen gestellt als an die Rechenleistung einer CPU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgendes Beispiel zeigt ein- und dieselbe Darstellung als Pixelgrafik (gif) und Vektorgrafik (swf). Der Unterschied ist erst dann deutlich erkennbar, wenn die Darstellung stark vergrößert oder auf einem (hochauflösenden) Drucker ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:kreisdiagramm.gif]]|| &amp;lt;swf width=&amp;quot;330&amp;quot; height=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;http://mussswiki.idv.edu/iv1wiki/images/e/e8/Kreisdiagramm.swf&amp;lt;/swf&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grafik im Gif-Format (Pixel), || Grafik im SWF-Format (Vektor)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Pixelgrafik&amp;diff=6348</id>
		<title>Pixelgrafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Pixelgrafik&amp;diff=6348"/>
		<updated>2015-09-17T13:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Multimediaformate|Multimediaformate&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Pixel- oder Rastergrafik entsteht durch Abtasten bzw. Ablichten der realen Welt. Dafür wurden populäre Geräte wie digitale Fotoapparate, Videokameras und Scanner geschaffen, die entsprechende Pendants auch in professionellen Anwendungsgebieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixelgrafiken basieren von Beginn an auf einer gewählten oder durch die &amp;quot;Ablichtungstechnik&amp;quot; vorgegebenen Auflösung (Rasterung). Der Speicherbedarf von Pixelgrafiken ist um ein Vielfaches höher als bei der [[Vektorgrafik]], deshalb spielen die Verfahren der Datenkompression bei Pixelgrafiken eine besonders große Rolle. Ohne moderne Verfahren der Datenkompression (z. B. JPEG oder H.264) wäre das Internet nicht  multimedial.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pixel oder Bildpunkt ist die kleinste Einheit der digitalen Rastergrafik. Der Begriff &amp;quot;Pixel&amp;quot; ist ein Akronym und setzt sich aus den englischen Begriffen &amp;quot;picture&amp;quot; und &amp;quot;element&amp;quot; zusammen. Jedes Pixel stellt den Farbwert innerhalb einer Rastergrafik dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bearbeitungsprozesse in pixelorientierter Grafiksoftware beziehen sich auf den Bildpunkt als Elemente der Gesamtdarstellung. Jedem Pixel werden dazu mindestens die Werte &amp;quot;Lage&amp;quot; und &amp;quot;Farb- bzw. Helligkeitswert&amp;quot; zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bearbeitung von Fotos oder Grafiken steht eine Palette von Zeichenwerkzeugen zur Verfügung. Nachstehend sind die Funktionen einer typischen Werkzeugpalette der Bearbeitungssoftware &amp;quot;Photoshop&amp;quot; dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichenstift&lt;br /&gt;
* Pinsel&lt;br /&gt;
* Stempel&lt;br /&gt;
* Wischfinger&lt;br /&gt;
* Airbrush&lt;br /&gt;
* Radiergummi&lt;br /&gt;
* Pipette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopf_unbearbeitet.jpg]]   [[Datei:Kopf_nachbearbeitung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich zwischen Ausgangsmaterial (links) und bearbeitetem Foto (rechts) zeigt das Ergebnis der Nachbearbeitungsschritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Textergänzung (roter Text im unteren Bereich des Fotos)&lt;br /&gt;
* Freihandzeichnung (blauer Pinselstrich)&lt;br /&gt;
* Anwendung eines &amp;quot;Verzerrungsfilters&amp;quot; auf einem Teilbereich des Ausgangsproduktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk wird den &amp;quot;Filtern&amp;quot; geschenkt, mit deren Hilfe überraschende Effekte erzielt werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopf_collage.jpg]] [[Datei:Kopf_differenz.jpg‎ ]] [[Datei:Kopf_kantenbetonung.jpg‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsmöglichkeiten für diese Art von Bildbearbeitung ergeben sich insbesondere im künstlerischen Bereich sowie in der Nachbearbeitung von Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixelorientierte Grafiksoftware steht - wie viele weitere Anwendungssoftware auch - frei über den Webbrowser nutzbar zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probieren Sie [http://www.picnik.com/ http://www.picnik.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Multimediaformate#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Webdokumente&amp;diff=6347</id>
		<title>Webdokumente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Webdokumente&amp;diff=6347"/>
		<updated>2015-09-17T13:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Unter Dokumentieren versteht man die Zusammenstellung, Ordnung und Nutzbarmachung von Informationen (Dokumenten und (Sprach-)Materialien jeder Art)&amp;lt;ref&amp;gt;DUDEN Das Fremdwörterbuch&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies kann auf verschiedene Arten passieren. Eine Möglichkeit besteht darin, in Hypermedien zu dokumentieren. Da das World-Wide-Web das größte existierende Hypermedia-System ist, beschäftigt sich dieser Artikel mit der Darstellung und Aufbereitung von Informationen in Webdokumenten. Es handelt sich hierbei nur um einen Auszug wichtiger Punkte, die bei der Erstellung von Webseiten zu berücksichtigen sind. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel und Zielgruppenorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man herangeht, eine Website zu produzieren, müssen einige bedeutende Fragen geklärt werden. Erst nachdem diese Fragen geklärt sind, kann man sich über das Design der Website&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Als Website versteht man die gesamte &amp;quot;Homepage&amp;quot;. Eine einzelne Seite von einer Homepage wird als Webseite oder Webdokument bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; Gedanken machen. Die zwei wichtigsten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Was soll mit dieser Web-Präsenz erreicht werden?&lt;br /&gt;
# Welches Publikum soll angesprochen werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1. Frage dient überhaupt als Grundlage für die Entwicklung einer Website. Folgende Ziele könnte man zB verfolgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkauf eines Produktes,&lt;br /&gt;
* Information über ein bestimmtes Thema, Produkt oder Dienstleistung&lt;br /&gt;
* Unterhaltung&lt;br /&gt;
* etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist diese Frage einmal geklärt, ist als nächstes zu hinterfragen, welches Publikum angesprochen werden soll bzw. welche potentiellen LeserInnen man hat. Eine erfolgreiche Website muss den EndnutzerInnen gefallen und sie müssen erkennen wo sich sich befinden. („Das ist genau das, was ich haben will.“) Erst dann ist es möglich, NutzerInnen zu binden oder neue NutzerInnen zu gewinnen. Will man beispielsweise junge Leute erreichen, ist es ratsam die Seiten möglichst modern darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Regeln zur Gestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navigation und Aufbau von Webdokumenten müssen benutzerfreundlich sein. Die Website muss richtig funktionieren und auch von ungeübten NutzerInnen bedienbar bzw. leicht erlernbar sein. Webseiten müssen auf diese „Gebrauchstauglichkeit“ (Usability) überprüft werden, da die Einhaltung dieser Standards die Frustration der User verringert und sie zu zufriedenen NutzerInnen macht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben der Gebrauchstauglichkeit spielt auch Zugänglichkeit (Accessibility) eine große Rolle. Beim Design einer Website sollte daher auf Barrierefreiheit geachtet werden. Somit ist es auch möglich, für körperlich beeinträchtigte Menschen einen Zugang zu gewähren. Um Accessibility zu gewährleisten, spielt die Trennung von Form und Inhalt eine große Rolle. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.die-barrierefreie-website.de/barrierefrei/accessibility-und-usability.html#usability&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Techniken, die nur mit einem speziellen Browser oder Plugin funktionieren, können Websites für NutzerInnen, die das nicht installiert haben (oder nicht installieren wollen), unzugänglich machen. Ist es nicht möglich auf diese Techniken zu verzichten, sollten beispielsweise Text-Alternativen zu multimedialen Inhalten angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NutzerInnen wollen in der Regel klare und lesbare Informationen und keine animierten Logos sehen. Die meisten NutzerInnen überspringen sogenannte “Flash-Intros” ohnehin sofort und diese sollten daher vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Verwendung von mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones zum Standard gehören, ist es wichtig, Webseiten zu programmieren, die sich den Endgeräten anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht außer Acht gelassen werden darf eine gute Suchmaschinenoptimierung. Neben der Auswahl eines geeigeneten Domainnamen ist es auch bei der Gestaltung von großer Bedeutung einige Dinge in diesem Zusammenhang zu bedenken. Webseiten werden von Suchmaschinen nur gefunden, wenn auf allen Dokumenten viel und vor allem aussagekräftiger Text gefunden wird. Um gefunden zu werden, ist es auch wichtig, dass die Website den aktuellen technischen Standards entspricht und keine HTML-Fehler aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ateliervision.de/blog/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farben und Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Darstellung von Schriften auf Monitoren muss man auf Helligkeit und Kontrast achten. Farben mit ähnlicher Helligkeit oder Sättigung, die dicht nebeneinander liegen, erzeugen ein „Flimmern“ (z. B. gesättigtes Blau und gesättigtes Rot nebeneinander, siehe [http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Typografie/typografie.htm])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
			&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table width=&amp;quot;200px&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#0000FF&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; height=&amp;quot;100px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#FF0000&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Hintergrundgestaltung ist natürlichen Pastelltönen sowie hellen Grau- und Erdtönen, gegenüber schrillen, gesättigten Primärfarben der Vorzug zu geben; Abgesehen von Bereichen, die besonders hervorgehoben werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schrift sollte man dunklere Farbtöne verwenden, die sich deutlich vom hellen Hintergrund abheben. Bietet man allerdings Texte zum Ausdruck an, ist es besser, wenn dafür Texte auch in Schwarz zur Verfügung gestellt werden, da dies auf Papier besser zu lesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table width=&amp;quot;80%&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font face=&amp;quot;Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular&amp;quot;&amp;gt;Wei&amp;amp;szlig;er Hintergrund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
							schwarze Schrift&amp;lt;br&amp;gt;GUT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; height=&amp;quot;30px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font face=&amp;quot;Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular&amp;quot;&amp;gt;Pastellfarbener Hintergrund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
							schwarze Schrift&amp;lt;br&amp;gt;GUT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font color=&amp;quot;#666666&amp;quot; face=&amp;quot;Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular&amp;quot;&amp;gt;Wei&amp;amp;szlig;er Hintergrund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
							&lt;br /&gt;
							graue Schrift&amp;lt;br&amp;gt;GUT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; height=&amp;quot;30px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font color=&amp;quot;#666666&amp;quot; face=&amp;quot;Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular&amp;quot;&amp;gt;Pastellfarbener Hintergrund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
							graue Schrift&amp;lt;br&amp;gt;GUT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#FF0000&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot; face=&amp;quot;Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular&amp;quot;&amp;gt;Roter Hintergrund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
							&lt;br /&gt;
						blaue Schrift&amp;lt;br&amp;gt;SCHLECHT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
               &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schriften in Webdokumenten muss man beachten, dass nicht jede Schriftfamilie für die Darstellung auf dem Bildschirm geeignet ist. „Times Roman“ ist zwar auf einem Ausdruck auf Papier gut lesbar, allerdings nicht die optimale Schrift auf Monitoren. Für den Monitor adaptierte Schriften wie „Times New Roman“ eignen sich zwar besser für die Darstellung am Bildschirm, sind aber dennoch für textlastige Webdokumente geeignet, die man eher ausdrucken würde, als sie auf dem Monitor zu lesen. Bildschirmschriften wie „Verdana“ und „Georgia“ eignen sich am besten für Webdokumente. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass für die Darstellung am Monitor serifenlose Schriften („Verdana“, „Georgia“ etc.) besser geeignet sind. Schriften mit Serifen („Times New Roman“ etc.) sind hingegen besser im Druckbereich aufgehoben. Außerdem ist zu beachten, dass auf den unterschiedlichen Plattformen verschiedene Schriften installiert sein können. Am besten ist es, wenn man bei der Font-Angabe immer auch eine alternative Schrift dazugibt. (Beispielsweise könnte man die Macintosh-Schrift &amp;quot;Helvetica&amp;quot; in der Font-Angabe zusätzlich einfügen.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
			&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table width=&amp;quot;625&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;tr height=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; height=&amp;quot;50&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font face=&amp;quot;Verdana&amp;quot;&amp;gt;Verdana wurde f&amp;amp;uuml;r den Bildschirm entwickelt und ist daher sehr gut auf Monitoren lesbar.&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;td bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; height=&amp;quot;50&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
					&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
						&amp;lt;font face=&amp;quot;Times New Roman,Georgia,Times&amp;quot;&amp;gt;Times New Roman ist die bekannteste Serifenschrift. Besser f&amp;amp;uuml;r Ausdrucke geeignet.&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
				&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
			&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist bei Webdokumenten zu beachten, dass sie, abhängig vom Computer und von den Bildschirmeinstellungen des/der NutzerInnen, immer anders dargestellt werden. Will man ein halbwegs einheitliches Layout für alle NutzerInnen herstellen, nimmt man dazu unsichtbare Tabellen und/oder Cascading Style Sheets.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Erstellung von Webdokumenten ist auf die Einheitlichkeit der Schriften und Farben zu achten! Es sollten immer dieselbe Schriftfamilie, immer dieselben (wenigen!) Farben und Formatierungen für Hervorhebungen verwendet werden. Ansonsten wirkt die Website gleich unleserlich und sehr unprofessionell. Um eine Einheitlichkeit der Formatierungen zu erzielen, sollten am besten CSS verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben genannte Beispiele finden Sie in korrekter, farblicher Darstellung unter http://mussswiki.idv.edu/iv1/Webdokumente#Farben_und_Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trennung von Form und Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt, ist es für Websites wichtig, dass eine einheitliche Gestaltung der Elemente wie Farben und Schriften gegeben ist. Um dies in einer optimalen Weise zu erhalten, ist es wichtig, dass Form und Inhalt voneinander getrennt sind. Dies erreicht man am besten mit Cascading Style Sheets. [[CSS]] funktionieren im Prinzip wie Formatvorlagen eines Textverarbeitungsprogramms. Ändert man z. B. die Schrift einer Formatvorlage, wird automatisch jede Stelle, bei der diese Formatvorlage benutzt wurde, durch den neuen Font ersetzt. Das heißt, man braucht nicht mehr umständlich den ganzen Text durchzugehen und einzeln die Elemente  zu ändern, sondern nur mehr die entsprechende Formatvorlage. Genauso verhält es sich bei Cascading Style Sheets. Alle Formatierungen, die in einem Stylesheet ausgelagert sind, können durch einen, einfachen, unkomplizierten Schritt geändert werden. Augenscheinlich wird dieser Vorteil, wenn es sich um eine umfangreiche Website handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für einzelne Formatierungen, sondern für das gesamte Layout eines Webdokuments eignen sich CSS hervorragend. Außerdem ist es möglich, unterschiedliche Style-Sheets für andere Medien bereitzustellen. So kann man z. B. das Layout eines Ausdrucks einer Präsentation mit einem Projektor oder auf einem Handy-Display beeinflussen. Man kann also für jeden Medien-Typ ausschließlich durch den Austausch des (externen) Style-Sheets eine geeignete Website gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seitenlayout sind einige wichtige Regeln für die Textausrichtung zu beachten. Blocksatz soll in Webdokumenten nicht verwendet werden, da dadurch unregelmäßige Wortabstände produziert werden, die den Text am Bildschirm schwer lesbar machen. Außerdem sind zentrierte und rechtsbündige Texte eher zu vermeiden. Ein zerklüfteter Text am linken Rand erschwert das Lesen eines Webdokumentes erheblich. Ein linksbündiger Text ist die beste Option für Webseiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://webstyleguide.com/wsg3/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.css4you.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichen und Symbole eignen sich hervorragend für Webdokumente, da sie umständliche Erklärungen ersetzen. Als Beispiel hierzu seien Pfeile erwähnt. Bei einem Pfeil, der nach einem Textabschnitt nach rechts oder nach links gerichtet ist, wissen NutzerInnen intuitiv, dass man hier nach vorne oder zurück blättern kann. Genauso ist es, wenn auf einer Website ein „kleines Briefchen“ vorhanden ist. WebnutzerInnen wissen sofort, dass man hier jemandem eine Email schicken kann. So gibt es viele Symbole, die das Lesen auf einer Website einfacher und übersichtlicher gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man auch hier, wie bei allen Design-Elementen darauf achten, dass man sie nicht in einem überdurchschnittlichen Ausmaß verwendet und dass sie richtig benutzt werden. Ein unbekanntes Symbol schadet mehr als gar keines, da NutzerInnen nicht wissen, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multimedia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multimedia-Elemente können Web-Dokumente ansprechender gestalten. Da diese meistens ein Plugin benötigen, sollte darauf geachtet werden, dass Dateiformate verwendet werden, die in der Browser-Software bzw. in den gängigen Betriebsystemen integriert sind (wie z. B. Flash). Vielen WebnutzerInnen könnte nämlich der Download eines neuen Plugins zu umständlich und zu langwierig sein. Der Einsatz dieser Instrumente ist allerdings immer auf die Bandbreite und das Computersystem der Zielgruppe abzustimmen, da Multimedia-Anwendungen in den meisten Fällen aus großen Datenmengen bestehen. Daher müssen in der Regel Mulitmedia-Dateien, wie z. B. Videos, sehr stark komprimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML-Editoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Erstellen von Webdokumenten besteht einerseits die Möglichkeit, einen einfachen Texteditor zu verwenden (dies erfordert allerdings das Beherrschen von HTML). Andererseits gibt es viele HTML-Editoren am Markt, die nach dem WYSIWIG-Prinzip arbeiten. Hat man nicht das passende Budget (z. B. für Dreamweaver) parat, findet man durchaus brauchbare (gratis) HTML-Editoren im Web, wie z. B. den &amp;quot;Kompozer&amp;quot;(http://www.kompozer.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompozer.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung in das Arbeiten mit Kompozer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tutorial: http://students.idv.edu/~0455737/Projekt/fortge.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEINMAN LYNDA, Insiderbuch.WebDesign.3,Midas, Zürich 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LYNCH J.PATRICK, HORTON SARAH, Hrsg. ROSDALE RAY M., Erfolgreiches Web-Design, Koch Media, München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://webstyleguide.com/&lt;br /&gt;
* http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Typografie/typografie.htm&lt;br /&gt;
* http://www.die-barrierefreie-website.de/&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Macromedia_Flash&lt;br /&gt;
* http://www.drweb.de/magazin/gif-jpg-oder-png/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bodenhofer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Webdokumente#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=CSS&amp;diff=6346</id>
		<title>CSS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=CSS&amp;diff=6346"/>
		<updated>2015-09-17T13:16:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Ein wesentliches Merkmal einer Auszeichnungssprache ist die Trennung von Inhalt, Struktur und Layout der Dokumente. Dieses Prinzip wurde anfänglich in HTML nicht konsequent umgesetzt: Es existieren zahlreiche Tags zur Layoutgestaltung. Zur Trennung von Layout und Struktur dienen Cascading Stlye Sheets (CSS).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CSS ist die Abkürzung für Cascading Style Sheets und die Formatierungssprache für HTML. CSS wurde in den 90-er Jahren als Standard vom World Wide Web Consortium (W3C) &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.w3.org/&amp;lt;/ref&amp;gt; verabschiedet und wird mittlerweile von allen gängigen Browsern fast zu 100% implementiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal einer Auszeichnungssprache ist die Trennung von Inhalt, Struktur und Layout der Dokumente. Dieses Prinzip wurde anfänglich in HTML nicht konsequent umgesetzt: Es existieren zahlreiche Tags zur Layoutgestaltung. Zur Trennung von Layout und Struktur dienen Cascading Stlye Sheets (CSS), die mit den HTML-Dokumenten verknüpft werden oder in eine HTML-Datei direkt eingebunden werden können. Die Funktionsweise von CSS1 (standardisiert 1996) ist in etwa vergleichbar mit Druckformatvorlagen in Textverarbeitungsprogrammen. Die Möglichkeiten bei der Verwendung von CSS2 (standardisiert bereits 1998) gehen dabei, soweit dies der Client unterstützt, im Bereich des seitenorientierten Layouts weit über die Tags zur optischen Präsentation in HTML hinaus und in Kombination mit HTML eignet sich CSS auch als vollwertige Seitenbeschreibungssprache, wie beispielsweise Postscript. Die Ausgabe ist aber nicht nur auf eine optische Präsentation begrenzt, es existieren auch Befehle für die akustische Ausgabe.&lt;br /&gt;
Die aktuelle Version CSS3 ist eine Weiterentwicklung von CSS2, ist jedoch im Gegensatz zu den Vorgängern modular aufgebaut. &lt;br /&gt;
Die Beispiele in diesen Kapitel basieren noch auf CSS2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Welche Vorteile entstehen durch die Verwendung von CSS? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CSS war eine Revolution im Webdesign. Die konkreten Vorteile sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontrolle über das Layout vieler Webseiten aus einer einzigen Style-Sheet-Datei heraus; &lt;br /&gt;
* präzisere Kontrolle über das Layout; &lt;br /&gt;
* verschiedene Layouts für verschiedene Medientypen (Bildschirmanzeige, Druck etc.); &lt;br /&gt;
* eine Vielzahl von fortgeschrittenen und anspruchsvollen Techniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau einer CSS Regel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine CSS Regel ist immer nach folgendem Schema aufgebaut:&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;css&amp;quot;&amp;gt;Selektor { Attribut: Wert; }&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Selektor steht für jedes zu formatierende HTML-Element. Das Attribut oder auch Eigenschaft genannt, stellt die Möglichkeit dar, wie ein HTML-Element formatiert werden kann. Die Möglichkeiten richten sich hier nach dem Element selbst. Der Wert definiert die konkrete Gestalt der Formatierung und kann beispielsweise in Pixel, Farbcodes oder anderen Einheiten angegeben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfacher Absatz kann mithilfe folgender Regel formatiert werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;css&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
p {&lt;br /&gt;
    font-size: 12px;&lt;br /&gt;
    color: black;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare werden auf zwei Arten verwendet: Einerseits können kurze Textstellen zur Erklärung geschrieben werden, andererseits kann man aber auch die Regel mit Hilfe eines Kommentars &#039;ausblenden&#039; bzw. deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;css&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* Kommentar für einfachen Absatz */&lt;br /&gt;
p {&lt;br /&gt;
    font-size: 12px;&lt;br /&gt;
    color: green;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Die folgende Regel kommt nicht zur ausführung, da sie auskommentiert ist */&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
h1 {&lt;br /&gt;
    font-size: 16px;&lt;br /&gt;
    font-weight: bold;&lt;br /&gt;
    text-decoration: underline;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
*/&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden in HTML ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CSS Regeln können auf drei unterschiedliche Arten in HTML eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Style Attribut ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-weight: bold;&amp;quot;&amp;gt;fett geschriebener Absatz&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachteil: Man benötigt für jeden Absatz, den man speziell formatieren möchte, dieses Style-Attribut im &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;-Tag. Ändert man die Formatierung für Absätze, müsste jeder Absatz händisch umformatiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Style Element ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;head&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;title&amp;gt;CSS-Einbindung per &#039;style&#039;-Element&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;style type=&amp;quot;text/css&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      p {&lt;br /&gt;
        font-weight: bold;&lt;br /&gt;
      }&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/style&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorteil: Keine Formatierungen jedes einzelnen Elements nötig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachteil: Jede einzelne Seite muss mit dem Style-Bereich ausgestattet werden. Bei mehreren Seiten erhöht sich der Wartungsaufwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Link zu einer ausgelagerten CSS Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;link rel=&amp;quot;stylesheet&amp;quot; type=&amp;quot;text/css&amp;quot; href=&amp;quot;format.css&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der große Vorteil an Variante drei ist eine zentrale Datei, welche verwendet wird. Die Änderungen werden dann sofort für alle Seiten übernommen, die diese Datei eingebunden haben. Somit sinkt die Fehleranfälligkeit, man vermeidet Codeverdopplung und erhöht somit die Wartbarkeit der Website.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitiervorschlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederländer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, CSS (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6345</id>
		<title>HTML</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=HTML&amp;diff=6345"/>
		<updated>2015-09-17T13:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|HTML steht für Hypertext Markup Language und ist im Grunde keine Programmiersprache, sondern eine Auszeichnungssprache. Dies bedeutet, dass Dokumentinhalte mit sogenannten &amp;quot;Tags&amp;quot; beschrieben werden. Bei diesen &amp;quot;Tags&amp;quot; gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Dokumentinhalte zu beschreiben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundkonzepte der Hypertext Markup Language ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Desktop-Publishing-Programm sind den Gestaltungsmöglichkeiten im W3 noch gewisse Grenzen gesetzt. Die Entwicklung und Normung von HTML ist aber einem steten Erweiterungsprozess unterworfen, wobei neben dem aktuellen Standard HTML 4.01 bzw. xHTML 1.0 von einzelnen Client-Entwicklern vom Standard abweichende Zusatzfeatures implementiert werden. Mit einer weitgehenden Unterstützung der durch das W3C bereits standardisierten CSS-2 ist dadurch echte Seitengestaltung bei Web-Seiten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau betrachtet, müsste es eigentlich Hypermedia Markup Language heißen, da viele Dokumente im W3 hypermedial, mit eingebetteten Grafiken, Links auf Videos, Animation, Sound und dynamischen Inhalten gestaltet sind. Ein weiterer oft benutzter Ausdruck ist Dynamic-HTML (DHMTL). Dabei handelt es sich aber um keine neue Sprachversion oder einen Standard, sondern um eine marketingorientierte Bezeichnung der großen Browserhersteller. Gemeint sind damit die Möglichkeiten, dynamische Inhalte in einfachen HTML-Codes einzubinden. Mit der Abkehr von proprietären Entwicklungen und der zunehmenden Unterstützung des gesamten HTML-Sprachumfanges, von Stylesheets, standardisierten Skripting bzw. Programmiersprachen in aktuelle Webbrowser ist das Schlagwort DHMTL als Mittel zur Produktdifferenzierung jedoch in den Hintergrund geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W3C ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das World Wide Web Consortium (kurz: W3C) ist das Gremium zur Standardisierung der das World Wide Web betreffenden Techniken.&lt;br /&gt;
Es wurde 1994 gegründet.&lt;br /&gt;
Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.&lt;br /&gt;
Standardisierte Techniken sind&lt;br /&gt;
* HTML&lt;br /&gt;
* XML&lt;br /&gt;
* CSS und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundgerüst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD HTML 4.01//EN&amp;quot; &amp;quot;http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;head&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;title&amp;gt;&lt;br /&gt;
		Titel der Webseite&lt;br /&gt;
	&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;!-- Evtl. weitere Kopfinformationen --&amp;gt; &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&amp;lt;body&amp;gt; &lt;br /&gt;
		Inhalt der Webseite &lt;br /&gt;
	&amp;lt;/body&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Textteil &amp;lt;BODY&amp;gt; gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, Tags einzusetzen. Überschriften können in sechs verschiedenen Größen definiert werden, wobei die Festlegung der Schriftart und Größe für die einzelnen &amp;lt;Hx&amp;gt;-Tags an den W3-Clients eingestellt werden kann. Die Syntax lautet &amp;lt;Hx&amp;gt;text &amp;lt;/Hx&amp;gt;, wobei x eine Zahl zwischen 1 und 6 ist und die Überschriften-Ebene definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Überschrift 1&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Überschrift 2&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Überschrift 3&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Überschrift 4&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h5&amp;gt;Überschrift 5&amp;lt;/h5&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h6&amp;gt;Überschrift 6&amp;lt;/h6&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Text ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaute und Sonderzeichen werden durch spezielle Codes in der Form von &amp;amp;xxx; dargestellt und von den meisten HTML-Editoren automatisch konvertiert werden. Die entsprechenden Werte können aus Tabellen entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilenschaltungen (CR) werden von W3-Clients ignoriert, d. h. der Text wird der Fenstergröße des Clients entsprechend umgebrochen. Um einen erzwungenen Zeilenumbruch durchzuführen, wird der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; verwendet. Der Tag &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;P&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Paragraf hat eine ähnliche Funktion, jedoch wird eine Leerzeile zusätzlich hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Textteile durch ein horizontale Linie zu trennen, wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;HR&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingesetzt. &lt;br /&gt;
Zur Zeichenformatierung werden sogenannte Stil-Tags eingesetzt, deren wichtigste folgende sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;source lang=&amp;quot;html4strict&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;EM&amp;gt;	einfache Hervorhebung (Emphasize)&amp;lt;/EM&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;STRONG&amp;gt;	starke Hervorhebung &amp;lt;/STRONG&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;	Fettdruck (Bold) &amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;	Kursiv (Italics) &amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/source&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Text genauso darzustellen, wie er eingegeben wurde, inklusive aller Leerzeichen, Zeilenschaltungen, Tabulatoren etc. wird der &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;PRE&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (preformated) Tag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflistung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listen können als aufzählende Listen, nummerierte Listen oder beschreibende Listen ausgeführt werden. Eine aufzählende Liste startet mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Unnumbered List), die einzelnen Listeneinträge werden so wie bei allen anderen Listenformen mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;LI&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag eingetragen und enden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/UL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag. Sollen die einzelnen Listeneinträge durchnummeriert werden, so wird mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Ordered List) begonnen und mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/OL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag abgeschlossen. Einen Sonderfall stellt die beschreibende Liste &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DL&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Definition List) dar, deren Listeneinträge mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;DD&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettete Grafiken (Inline Images) und Multimediaobjekte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so ist auch im W3 die Verwendung von in das HTML-Dokument eingebetteten Grafiken ein wesentliches Gestaltungselement. Mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;IMG SRC=”image_URL” ALIGN = TOP/MIDDLE/BOTTOM&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag können Grafiken im GIF-, JPEG- oder X-Bitmap Format in ein Dokument eingebunden werden. Mit dem optionalen ALIGN wird festgelegt, ob der folgende Text oben, in der Mitte oder unten an das Bild gestellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volle Hypertextfunktionalität in HTML kommt aber erst durch die Möglichkeit des Erzeugens von Links (Querverweise) zur Geltung. Links werden mit dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Tag (Anchor) hergestellt. Um externe Links zu realisieren, wird das Attribut HREF (HyperText Reference) verwendet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=”Page2”&amp;gt; Seite 2 &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;: Dieser Link verweist auf ein Dokument „Page2”, welches sich im gleichen Verzeichnis wie das aktuelle Dokument befindet. Am Bildschirm erscheint der Text „Seite 2”, der wie alle Links farblich hervorgehoben oder unterstrichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=“#Linkname”&amp;gt; Linkname &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; kann auf eine bestimmte Stelle innerhalb eines Dokuments verwiesen werden, die mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A NAME= ”Linkname”&amp;gt; Linkname  &amp;lt;/A&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Um Links zu Dokumenten auf anderen Servern zu erstellen, werden die in der Einleitung schon beschriebenen URL-Adressen verwendet. Ein Link auf die Homepage des idv-HTTP-Servers hätte somit folgendes Format:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;A HREF=&amp;quot;http://www.idv.edu/default.html&amp;quot;&amp;gt;idv Home-Page&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Strukturelement von HTML-Seiten sind Tabellen. Tabellen, deren Rahmen und Gitternetzlinien nicht sichtbar sind (sogenannte transparente Tabellen), stellen ein einfaches Mittel zur Positionierung von Elementen zur Verfügung. Tabellen werden ebenfalls mittels Tags realisiert. Wegen der Möglichkeit zur Schachtelung von Tags kann eine Tabellenzelle wiederum Elemente wie Listen, Tabellen, Bilder, Links etc. enthalten und ein Positionieren der Elemente ist einfach möglich. Ein pixelgenaues Positionieren ist in HTML damit nicht möglich und ist von der, der Sprache zugrundeliegenden Philosophie  auch nicht beabsichtigt. Für diese typischen Seitengestaltungsaufgaben sind die Cascading Style Sheets (CSS) vorgesehen, die auch eine auf das Ausgabemedium hin optimierte Gestaltung  ermöglichen. CSS werden detaillierter später dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://selfhtml.teamone.de/ SELFHTML]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HTML 5 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an wesentlichen Teilen von HTML 5 wurde im Dezember 2012 vom W3C  abgeschlossen. HTML 5 ersetzt die Dokumentbeschreibungsstandards HTML 4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2. Sie bietet vielfältige neue Funktionalitäten für Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML 4 nicht direkt unterstützt werden und sich nur mit zusätzlichen Plugins – wie zum Beispiel Adobe Flash – umsetzen lassen.&lt;br /&gt;
HTML 5 ist der neue HTML-Standard und wird nicht mehr als SGML Dokumenttyp deklariert, sondern als Document Object Model (DOM) und kommt damit den Anforderungen der modernen Website Entwicklung stark entgegen.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://webkompetenz.wikidot.com/html-handbuch:web-technologien am 24.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: HTML5 Logo des W3C&amp;lt;Ref&amp;gt;http://http://www.w3.org/html/logo/ am 24.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HTML5_logo.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele===&lt;br /&gt;
Die grundlegenden Ziele für die Spezifikation wurden von Tim Berners-Lee (Erfinder von HTML) festgehalten und als „Neuerfindung von HTML“ beschrieben. &amp;lt;Ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5 am 24.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kompatibilität&lt;br /&gt;
Bestehender Inhalt muss weiterhin unterstützt werden. Neue Elemente der Sprache dürfen den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Verwendbarkeit&lt;br /&gt;
Neue Funktionen sollen echte Probleme lösen, und dies vorrangig für Autoren, dann Browserhersteller und zuletzt der „reinen Lehre“ dienend; Funktionen jedoch, die bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, sollen nicht neu erfunden werden.&lt;br /&gt;
*Sicherheit&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung neuer Funktionen müssen Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
*Konsistenz&lt;br /&gt;
Teile aus XML, die in XHTML Anwendung finden, sollen auch in HTML erlaubt werden. HTML und XHTML besitzen eine gemeinsame DOM-Abbildung.&lt;br /&gt;
*Vereinfachung&lt;br /&gt;
Durch genau definiertes Verhalten (auch in Fehlersituationen) und geringe Komplexität soll HTML interoperabel implementiert werden können.&lt;br /&gt;
*Universalität&lt;br /&gt;
HTML soll auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein.&lt;br /&gt;
*Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit Barrierefreiheit] von Inhalt und Funktion soll gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
HTML 5 besteht aus mehreren Spezifikationen und Dokumenten. Die folgende Grafik veranschaulicht die zahlreichen Spezifikationen von W3C, WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group, http://www.whatwg.org/) und anderen Arbeitsgruppen welche in die Gesamtheit von HTML 5 bilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: HTML5 Strukturübersicht&amp;lt;Ref&amp;gt;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:HTML5-Spezifikations-%C3%9Cbersicht.svg am 24.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HTML5_Uebersicht.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Neuheiten===&lt;br /&gt;
In der Hauptspezifikation sind die wichtigsten Grundlagen von HTML 5 enthalten. Das Vokabular umfasst neben neuen Elementen auch das Vokabular vorangegangener HTML Versionen um die Abwärtskompatibilität sicher zu stellen. Zusätzlich wird ein klares Strukturmodell, also Regeln zur Verschachtelung und Strukturierung von HTML-Elementen definiert. Im folgenden werden einige neue Möglichkeiten, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, angeführt.&amp;lt;Ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5 und http://html5-buch.de/inhalt am 27.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML-Canvas-2D-Kontext&lt;br /&gt;
In dieser Spezifikation werden Schnittstellen zum Zeichnen zweidimensionaler Formen festgelegt. Als Zeichenoberfläche dient das in der Hauptspezifikation eingeführte Canvas-Element. Gezeichnet werden können Linien, Schatten, einfache und komplexe Konturen (Pfade) sowie Texte und im Dokument enthaltene Bilder. Vom Strichmännchen bis zur hardwarebeschleunigten 3D-Grafik ist alles möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML5-Nachrichtenübermittlung&lt;br /&gt;
Dieser Arbeitsentwurf definiert zwei Methoden, die es voneinander unabhängigen Browserkontexten erlauben sollen, miteinander Daten auszutauschen:&lt;br /&gt;
„Cross-document messaging“, das die Kommunikation von ineinander eingebetteten Dokumenten (z.B. über iframes) ermöglichen soll und „Channel messaging“, das die Kommunikation für voneinander unabhängigen Dokumenten (z.B. getrennt durch zwei verschiedene Browserfenster) ermöglichen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML Microdata&lt;br /&gt;
Diese Spezifikation versucht, das Einbinden maschinenlesbarer Informationen in HTML-Dokumente zu definieren. Ziel dabei ist, dass dieser Mechanismus eindeutig definiert und zu anderen Formaten kompatibel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML5-Formulare&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige Werkzeuge/erweiterungen zur optischen Aufwertung und Umsetzung von Scripts und Formularen. HTML5 setzt bei diesem Wildwuchs die Axt an und bietet von Haus aus alle Formularfeatures, die bis heute mit Zusatztools erstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML Geolocation&lt;br /&gt;
Durch die alltägliche mobile Internetnutzung kommt Geolocation verstärkte Bedeutung zu. Aktuelle Browserversionen haben eine eingebaute API  dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML Offline Webanwendungen&lt;br /&gt;
Mit HTML5 ist es möglich, komplette Web-Applikationen offline benutzbar zu machen – insbesondere ist das nützlich für z.B. mobile HTML5-Webapps. Auch hierzu waren bisher externe Tools nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML Multimedia (Audio und Video)&lt;br /&gt;
Sounds und Video ohne Flash direkt im Browser abspielen? Mit den HTML5-Elementen &amp;lt;audio&amp;gt; und &amp;lt;video&amp;gt; ist das möglich, was insbesondere iPhone und iPad User freuen wird. Diese erlauben das bequeme Einbetten von üblichen Multimedia-Formaten und die Programmierung über eine eigene API.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HTML Drag &amp;amp; Drop- und File API&lt;br /&gt;
HTML5 übernimmt eine Drag&amp;amp; Drop-API, die ursprünglich aus dem Internet Explorer und ermöglicht damit neue Möglichkeiten bei der benutzerfreundlichen Verzahnung von Desktop und Browser oder von ver-schiedenen Websites untereinander.&lt;br /&gt;
Mit der File API können im Browser clientseitig Dateien verarbeitet werden. Damit wird es einfacher, Webapplikationen zu schreiben, die zum Beispiel MP3-Tags lesen können oder Downloads am Client gleich gezippt ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Beispiel für ein canvas Element.&amp;lt;Ref&amp;gt;https://developer.mozilla.org/ am 27.08.2013&amp;lt;/Ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:canvas.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Links:===&lt;br /&gt;
*http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/&lt;br /&gt;
*http://de.selfhtml.org/&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5&lt;br /&gt;
*http://www.w3.org/TR/2013/CR-html5-20130806/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Huemer/Niederländer/Filsecker&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, HTML (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auszeichnungssprachen&amp;diff=6344</id>
		<title>Auszeichnungssprachen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Auszeichnungssprachen&amp;diff=6344"/>
		<updated>2015-09-17T13:16:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Hypermedia|Hypermedia&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Auszeichnungssprachen bedeuten, dass Inhalte mit bestimmten Attributen beschrieben werden. In HTML wird diese Art der Einbindung &amp;quot;Tags&amp;quot; genannt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungssprachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnung von Texten ist keine neue Erfindung: In der Form von Satz- und Korrekturanweisungen war sie ein unentbehrliches Hilfsmittel für Verfasser und Lektoren, um Schriftsetzern Anweisungen für die Umsetzung eines Manuskriptes mitzuteilen. In der Abbildung sind Beispiele solcher Anweisungen aus dem „Chicago Manual of Style“ dargestellt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Auszeichnungssprache.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Verwendung von Groß- und Kleinschreibung, Sperr- und Fettschrift ist eine Form der Auszeichnung. Genau genommen handelt es sich dabei um eine einfache Form physischer Auszeichnung. Physische Auszeichnung bedeutet, den Dokumentinhalt mit bestimmten Attributen zur visuellen Darstellung zu beschreiben und gehört somit zur Layoutgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datenverarbeitung nennt man das Einbinden von „Tags“ in eine konventionelle Textdatei ebenfalls Auszeichnen. Bei Tags handelt es sich um Anweisungen, die aus zwei Teilen (dem Start- und dem Endtag) bestehen. Dazwischen befindet sich entweder normaler Text oder wieder ein Tag. Im letzteren Fall spricht man von einer sogenannten Schachtelung von Tags. Da Tags ebenfalls aus Textzeichen bestehen, ist es notwendig, diese vom „restlichen“ Text unterscheiden zu können. Dazu dienen Trenn- bzw. Deliminatorzeichen. Üblicherweise werden dafür in Auszeichnungssprachen, wie in HTML das Größer- und Kleinerzeichen verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenteil einer Auszeichnungssprache sind Dateiformate, die ein spezific coding  verwenden. Beispielsweise kann man mit speziellen Tags in HTML einen Text mit einer bestimmten Schriftart, Farbe und Größe versehen. Die physische Auszeichnung kann sich aber auch auf das gesamte Dokument erstrecken. So gehören etwa Tags für die Angabe der Seitenbreite ebenfalls dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon unterscheidet sich die logische Auszeichnung eines Textes, die die Struktur eines Dokuments (wozu auch Hypertexte gehören) beschreibt. Diese umfasst beispielsweise Überschriften, Aufzählungen, Absätze, Rahmen, Listen und Verweise. Es ist natürlich für eine Aufnahme durch den Menschen sinnvoll, diese Textelemente auch unterschiedlich optisch darzustellen. Der Begriff Auszeichnung („Markup“) ist auch in der Bezeichnung HTML enthalten: Hypertext Markup Language. Aus dieser Bezeichnung ist weiters ersichtlich, dass mit dieser Sprache sogenannte Hypertexte, das sind nicht lineare Texte, ausgezeichnet werden. Die Verbindungen zwischen einzelnen Hypertexten, sogenannte Links, stellen einen Teil der Struktur eines Hypertextes dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der logischen Auszeichnung ist neben der Strukturierung vor allem auch eine computer-gestützte Weiterverarbeitung des Hypertextes. Für verschiedene Ausgabegeräte wirken bestimmte physische Darstellungen unterschiedlich. Aus diesem Grund ist auch eine Trennung von Strukturbeschreibung und optischer Darstellung sinnvoll. Dafür stehen in HTML die Cascading Style Sheets (CSS) zur Verfügung. Diese saubere Trennung von Layout und Struktur ist in der täglichen Praxis bei vielen HTML-Seiten nicht gegeben. Grund dafür ist, dass alte Browserversionen CSS nicht unterstützen und der Einsatz von Style-Sheets noch immer nicht so verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen möglichst flexiblen Einsatz ist eine Trennung  von Struktur, Inhalt und Format Voraussetzung. Die Vermischung von Struktur und Format in HTML wurde trotz der offensichtlichen Nachteile anfänglich als nicht weiter störend empfunden. Die Benutzung von Formatierungsbefehlen innerhalb eines Dokuments entsprach auch eher der gewohnten WYSIWYG -Sichtweise und man dachte auch noch nicht an eine Aufbereitung für verschiedene Ausgabegeräte. In den Anfangszeiten des Internets war ein leicht zu erlernendes und einfach anzuwendendes Werkzeug auch wichtiger. Somit trugen diese „Designschwächen“ von HTML wesentlich zur Verbreitung des WWW bei. Aber spätestens beim arbeitsteiligen Erstellen von Internetseiten, der Aufbereitung gleicher Inhaltsquellen für unterschiedliche Ausgabegeräte, der Anwendung von unternehmensweit geltenden Style Guides, Versionsverwaltung und ab bestimmten Projektgrößen ist eine saubere Trennung von Struktur, Inhalt und Layout unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint etwas restriktiv, wenn immer von Texten bzw. von Hypertexten die Rede ist, handelt es sich doch bei Internetseiten heutzutage durchgehend um multimediale Darstellungen. Der Begriff Hypertext lässt jedoch auf eine lediglich monomediale Darstellung schließen. Grund für die weitere Verwendung des Begriffs „Text“ ist, dass die Beschreibung multimedialer Internetseiten ebenfalls durch einfache Texte erfolgt. Dieses Textformat ist die Grundlage für die Einbindung von Multimediaobjekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben HTML gibt es noch andere Möglichkeiten, um multimediale Dokumente zu strukturieren und zu speichern. Gemeinsam ist diesen Datenformaten, dass sie hauptsächlich auf eine physische Beschreibung eines Dokuments abzielen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Textbearbeitungsprogramme, die die Integration von Multimediaobjekten und Hyperlinks ermöglichen &lt;br /&gt;
* Seitenbeschreibungssprachen, wie Postscript und PCL (für den Druckbereich)&lt;br /&gt;
* Dokumentformate, wie beispielsweise PDF (Portable Document Format der Firma Adobe), das auch Hyperlinks auf Stellen im Dokument und auf Internetressourcen integriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu HTML handelt es sich bei diesen Dateiformaten jedoch um keine Auszeichnungssprachen, und die Struktur, der Inhalt und die Daten werden in einer gemeinsamen Datei gespeichert (specific coding). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten zur physischen Auszeichnung in HTML haben seit CSS 2.0 einen Stand erreicht, der sogar Hoffnungen nährt, dass HTML in naher Zukunft als universelle Seitenbeschreibungssprache und als universelles Dokumentformat eingesetzt werden wird. Ein mögliches Anzeichen dafür ist sicherlich auch, dass HTML mittlerweile von allen Office-Paketen als alternatives Export-Dateiformat angeboten wird. Im Gegensatz zur Layoutgestaltung sind die Tags zur Inhaltsstrukturierung in HTML weniger weit fortgeschritten. Dies ist nicht unbedingt als Nachteil zu sehen, da die Einbindung von Tags zur physischen Präsentation und der geringe Sprachumfang mit ein Grund für die leichte Erlernbarkeit von HTML gewesen sind. Darüber hinaus kann HTML im Unterschied zu vielen Textverarbeitungs-Dateiformaten, zu Desktop-Publishing-Dateiformaten und zu Dokumentformaten als ein plattformunabhängiges Dateiformat betrachtet werden. Will man jedoch all diese Vorteile für andere Zwecke als zur Gestaltung von Internetseiten nutzen, stößt man bald an die Grenzen des Machbaren bzw. des Praktikablen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten zur Strukturierung von Inhalten ist der Einsatz von HTML zur Erstellung von Dokumenten für eine informationstechnische Weiterverarbeitung wenig sinnvoll. Die Befehle zur Strukturierung eines Dokuments sind auf Internet-Hypertexte ausgelegt und verbindlich definiert, ohne dass eigene Erweiterungen möglich sind. Für das Publizieren von einfachen Dokumenten im Internet macht dies durchaus Sinn. Typische Internetdokumente stellen keine allzu großen Ansprüche in Hinsicht auf Strukturierungsmöglichkeiten. Das Hinzufügen eigener Tags in HTML ist auch nicht wünschenswert bzw. nicht sinnvoll, da sich ja die Internetclients verschiedenster Hersteller auf einen definierten Standard der Sprache beziehen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei diesen layoutorientierten Aufgaben sieht es jedoch bei datenzentrierten Aufgaben aus. Dabei handelt es sich um Probleme, die hauptsächlich bei der Speicherung und Übertragung von Daten entstehen, die im betrieblichen Alltag anfallen. Diese Daten besitzen eine komplexere innere Struktur und sollen nicht nur für eine Präsentation im Internet aufbereitet, sondern auch möglichst einfach elektronisch weiterverarbeitet werden können. Ein möglichst komfortabler Austausch von Dokumenten und eine einfach zu handhabende informationstechnische Weiterverarbeitung sind aber auch für layoutzentrierte Dokumente wünschenswert. Immer öfters besteht für das betriebliche Tagesgeschäft die Notwendigkeit, dass solche layoutorientierten Softwaresysteme innerhalb heterogener EDV-Infrastrukturen, aber auch zwischen den EDV-Landschaften kooperierender Organisationen zusammenarbeiten sollen. Neue technische Anforderungen an solche Systeme kommen auch aus den Führungsbereichen der Organisationen selbst: Es besteht ein vitales Interesse daran, daten- und dokumentzentrierte Quellen mit unterschiedlichen Formaten für das „Knowledge-Management“ und darauf aufbauende Systeme zusammenzuführen und zu verarbeiten. Aber auch für ein intelligenteres „Suchen und Finden“ im Internet, beispielsweise für Suchmaschinen und Softwareagenten, ist HTML nicht der Weisheit letzter Schluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Anwendungsbereiche ist nicht nur ein plattformübergreifendes Format erforderlich, sondern es muss zudem von einem Anwendungsbereich unabhängig sein und auch die Möglichkeit vorsehen, beliebige bedeutungsspezifische (d. h. semantische) Informationen in ein Dokument zu integrieren. In HTML existieren zwar Ansätze dazu, wie etwa Metatags zur Beschreibung eines Dokumentes, doch sind diese grundsätzlich nicht erweiterbar. Wünschenswert ist eine Auszeichnungssprache, die sich nicht auf eine vorgegebene Grammatik und ein nicht erweiterbares Vokabular beschränkt, sondern mit der es möglich ist, eigene Auszeichnungssprachen zu kreieren, mit denen sich beliebig komplexe Dokumentstrukturen abbilden lassen. Eine Auszeichnungssprache, die diese wünschenswerten Eigenschaften erfüllt, wird als Metasprache bezeichnet. Der bisher umfassendste Ansatz für eine solche Metasprache stellt SGML (Standard Generalized Markup Language) dar, die aufbauend auf die Arbeiten zu GML  (Generalized Markup Language) im Jahre 1986 standardisiert wurde. GML seinerseits geht bereits auf Arbeiten aus dem Jahre 1969 zurück, als Charles Goldfarb für IBM eine Auszeichnungssprache für komplexe juristische Dokumente entwarf. Damals schon stand die elektronische Weiterverarbeitung (hauptsächlich Information Retrieval Anwendungen) und nicht nur ein generic coding (im Unterschied zum specific coding) im Mittelpunkt der Arbeiten. Im Jahre 1974 schließlich entwickelte Goldfarb SGML, das zwölf Jahre später unter seiner Führungsarbeit als ISO-Standard verabschiedet wurde. Das Konzept der generischen Auszeichnung war in der Druckindustrie schon seit den frühen 60-er Jahren bekannt. Das Revolutionäre an diesen Arbeiten war die Übertragung dieser Idee auf das elektronische Dokumentenmanagement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SGML wird in zahlreichen Industrien für das Dokumentenmanagement eingesetzt. Erwähnenswert sind vor allem die Automobil- und die Rüstungsindustrie, die beide aufgrund der komplexen Natur der Dokumente (Versionsverwaltung, Multilingualität, Interdependenzen etc.) frühzeitig SGML für ihre Anwendungsbereiche adaptierten. Der Nachteil von SGML ist, dass es als sehr komplex und schwierig gilt. Abhilfe dafür verspricht die Extensible Markup Language (XML), die mit Hilfe von SGML definiert wurde. Die Spezifikation von XML 1.0 umfasst lediglich einige wenige Seiten und gilt so wie HTML als leicht erlernbar, was u. a. ein Grund dafür ist, dass XML in den vergangenen Jahren soviel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Der wahre Grund liegt aber vor allem im Potenzial von XML als Integrationstechnologie für alle Bereiche der Informationsverarbeitung und Übermittlung strukturierter Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Filsecker&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Auszeichnungssprachen#Überschrift (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Einbinden_von_SQL-Abfragen&amp;diff=6343</id>
		<title>Einbinden von SQL-Abfragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Einbinden_von_SQL-Abfragen&amp;diff=6343"/>
		<updated>2015-09-17T13:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Wie bereits erwähnt wird SQL häufig als Schnittstelle zu individuellen Werkzeugen (Tabellenkalkulation, Webbrowser) eingesetzt. Die gegenständliche Lerneinheit dient dem Erlernen des Einbindens von SQL-Anweisungen in ein Webformular bzw. in einen webbasierten Dienst, zB einem Weblog.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden über HTML-Formulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgaben, die an StudentInnen der SOWI-Fakultät gestellt werden, sind für SQL-Abfragen im Regelfall HTML-Formulare vorgesehen. Wie das PHP-Beispiel weiter unten schon zeigt, wären für die Einbindung via PHP grundlegende Kenntnisse dieser Scriptsprache nötig. Dank vorgefertigter PHP-Seiten können erstellte SQL-Abfragen aber auch einfach über HTML-Formulare an diese Seiten übergeben werden. Dazu ist lediglich der Umgang mit einem Formular zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Code sieht so aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT * FROM Auftrag WHERE Nr=2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibung des Formulars:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit dem Tag &#039;&#039;&amp;lt;form&amp;gt;&#039;&#039; wird ein Formular geöffnet. Dabei muss die Methode und die Datei (action), mit der beim Ausführen weitergearbeitet werden soll, angegeben werden.&lt;br /&gt;
* Im ersten &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird in der Option &#039;&#039;value&#039;&#039; der SQL-String (die SQL-Abfrage), der übergeben werden soll, gespeichert. Erst dieser String wird der Datenbank übermittelt.&lt;br /&gt;
* Mit dem zweiten &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird ein &amp;quot;Eingabefeld&amp;quot; - hier ein Ausführknopf - erstellt. Die Option, ob es sich um einen Ausführknopf oder ein Eingabefeld handelt, basiert auf der Einstellung, welchen &#039;&#039;type&#039;&#039; man dem &#039;&#039;&amp;lt;input&amp;gt;&#039;&#039;-Tag übergibt. Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen Submit-Button, daher &#039;&#039;type=&amp;quot;submit&amp;quot;&#039;&#039;. Mit der Option &#039;&#039;value&#039;&#039; kann man den Button beschriften. Hier im Beispiel wurde dies mit der Aufschrift &amp;quot;Ausführen&amp;quot; gemacht.&lt;br /&gt;
* Mit dem &#039;&#039;&amp;lt;/form&amp;gt;&#039;&#039;-Tag wird das Formular wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden über PHP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SQL-Abfragen lassen sich mit PHP direkt in den Quelltext einer Website einpflegen, sodass der Inhalt dieser Sites dynamisch anhand des Datenbankinhaltes generiert werden kann. Sehr viele moderne Websites setzen auf diese effiziente Vorgehensweise, weshalb zumindest kurz ein Beispiel gezeigt werden soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!DOCTYPE html PUBLIC &amp;quot;-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN&amp;quot;&lt;br /&gt;
       &amp;quot;http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html xmlns=&amp;quot;http://www.w3.org/1999/xhtml&amp;quot; xml:lang=&amp;quot;de-at&amp;quot; lang=&amp;quot;de-at&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;head&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;title&amp;gt;Ausgabe&amp;lt;/title&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;body&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;h1&amp;gt;Ausgabe von Vorname, Nachname und Plz&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Vorname&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Nachname&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;th&amp;gt;Plz&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;?php&lt;br /&gt;
      /* Datenbankverbindung wird hergestellt&lt;br /&gt;
      und Datenbank wird ausgewählt */&lt;br /&gt;
      $conn = mysql_connect($servername,$benutzername,$password)&lt;br /&gt;
     or die (&amp;quot;Keine DB Verbindung hergestellt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
      mysql_select_db($datenbankname, $conn);&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      $sql = &amp;quot;SELECT Vorname, Nachname, Plz FROM Kunde ORDER BY Plz&amp;quot;;    &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      /* Variable wird mit einem SQL Ergebnis gefüllt */&lt;br /&gt;
      $rs_liste = mysql_query($sql, $conn); &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      $pointer = 0; // Hilfsvariable wird initialisiert&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      /* Ergebnisausgabe nur falls die Anzahl der Datensätze &amp;gt; 0 ist */&lt;br /&gt;
      if (mysql_num_rows($rs_liste) &amp;gt; 0)&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        /* In einer Schleife werden die Datensätze Reihe&lt;br /&gt;
        für Reihe ausgegeben */&lt;br /&gt;
        while (mysql_fetch_row($rs_liste)) &lt;br /&gt;
          { &lt;br /&gt;
          $vorname = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Vorname&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          $nachname = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Nachname&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          $plz = mysql_result($rs_liste, $pointer, &amp;quot;Kunde.Plz&amp;quot;);&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
          /* Erzeugung von HTML Tabellenzeilen die&lt;br /&gt;
          mit den Ergebnisdatensätzen gefüllt sind */&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;quot;; &lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $vorname . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $nachname . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;quot; . $plz . &amp;quot;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;quot;;&lt;br /&gt;
          echo &amp;quot;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;quot;;                &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
          /* Hilfsvariable wird um 1 erhöht um beim nächsten&lt;br /&gt;
          Durchlauf der Schleife zum nächsten Datensatz des&lt;br /&gt;
          Ergebnisses zu kommen */&lt;br /&gt;
          $pointer++; &lt;br /&gt;
          }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
      else&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
        /* Ausgabe eines Hinweises falls Anzahl&lt;br /&gt;
        der gefundenen Datensätze = 0 ist */&lt;br /&gt;
        echo &amp;quot;Es wurden keine Datensätze gefunden&amp;quot;;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
      mysql_free_result($rs_liste); // SQL Abfrage wird geschlossen&lt;br /&gt;
      mysql_close($conn); // Datenbankverbindung wird geschlossen&lt;br /&gt;
      ?&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
  &amp;lt;/body&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Einbinden von SQL-Abfragen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispielvariation&amp;diff=6342</id>
		<title>SQL-Beispielvariation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Beispielvariation&amp;diff=6342"/>
		<updated>2015-09-17T13:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Lerneinheit &amp;quot;SQL-Beispielvariation&amp;quot; dient der vertiefenden Erläuterung der Aggregation mittels GROUP BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschiedliche Aggregationsstufen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Beispiele liefern Ergebnisse mit &#039;&#039;&#039;unterschiedlichen Verdichtungsstufen (Aggregationsstufen) der Kennzahl Umsatz&#039;&#039;&#039;, beginnend mit der Auflistung der Umsätze je Auftrag, fortgesetzt mit den Umsätzen je Kunde und abschließend mit den Umsätzen je Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Logik der Verdichtung ist abzuleiten, dass den Ergebnissen unterschiedliche Merkmale (Felder) beizufügen sind. In der Regel macht es keinen Sinn, Merkmale einer niedrigeren Aggregationsstufe als für die Verdichtung gewählt, in die Merkmalsliste aufzunehmen. So liefert z. B. das Merkmal &amp;quot;Auftragsnummer&amp;quot; in der Ermittlung der Umsätze je Kunde wenig Information, da Kundenumsätze in der Regel aus der Summe mehrerer Aufträge gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Treffer verringert sich, je höher die Aggregationsstufe ist. Die ermittelten Werde dagegen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umsätze je Auftrag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr AS &#039;Kundennr.&#039;, Kunde.Nachname, Auftrag.Nr AS &#039;Auftragsnr.&#039;, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS &#039;Umsatz&#039;&lt;br /&gt;
FROM Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Auftrag.Nr, Kunde.Nr, Kunde.Nachname&lt;br /&gt;
ORDER BY 2,3&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr AS &#039;Kundennr.&#039;, Kunde.Nachname, Auftrag.Nr AS &#039;Auftragsnr.&#039;, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS &#039;Umsatz&#039;&lt;br /&gt;
FROM Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Auftrag.Nr, Kunde.Nr, Kunde.Nachname&lt;br /&gt;
ORDER BY 2,3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Umsätze je Kunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Kundennummer, Nachname, Ort und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
ORDER BY Kunde.Nr&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
ORDER BY Kunde.Nr&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eingrenzung der Umsätze je Kunde auf Werte &amp;gt;= 100.000==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Kundennummer, Nachname, Ort und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 100000&lt;br /&gt;
ORDER BY 4 DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 100000&lt;br /&gt;
ORDER BY 4 DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Umsätze je Region==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünscht ist eine Ergebnisliste mit den Merkmalen: Region und Umsatz, absteigend sortiert nach dem Umsatz, welcher auf zwei Nachkommastellen gerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Regionsumsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY PLZ.Region&lt;br /&gt;
ORDER BY 2 DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Regionsumsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
GROUP BY PLZ.Region&lt;br /&gt;
ORDER BY 2 DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, SQL-Abfragen  (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Abfragen&amp;diff=6341</id>
		<title>SQL-Abfragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Abfragen&amp;diff=6341"/>
		<updated>2015-09-17T13:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Lerneinheit &amp;quot;SQL-Abfragen&amp;quot; dient der Erläuterung unterschiedlicher Anwendungsfälle der SQL-Anweisung &amp;quot;SELECT&amp;quot;, die jeweils mit interaktiv ausführbaren Beispielen hinterlegt sind. Diese Beispiele beziehen sich auf die Trainingsdatenbank [http://sql.idv.edu].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die SELECT Anweisung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relationale Datenbanken können mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;SELECT&#039;&#039;&#039;-Anweisung ausgewertet werden, wenn die entsprechenden Zugriffsrechte vorliegen. Nachfolgende Beispiele beziehen sich auf die Implementierung eines SQL-Trainingsservers, welcher als interaktive Anwendung auch unter [http://sql.idv.edu/ http://sql.idv.edu] erreichbar ist. Die Zugriffsrechte auf die Lehr- und Übungsdatenbank über die vorliegende Schnittstelle erlauben lediglich die Anwendung der SELECT-Anweisung. Das Ausführun von Anweisungen, welche die Struktur oder den Inhalt der Datenbank ändern könnten, werden abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den interaktiven Abfragen liegt folgendes Datenmodell zu Grunde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Datenmodell beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswählen und Ausgeben von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Formulierung von Abfragen mittels SELECT-Anweisung ist die Anwendung von mengentheoretischen Grundkenntnissen sehr hilfreich. Grundsätzlich sind mittels SELECT alle Datensätze aller Tabellen einer Datenbank auswählbar (selektierbar). Die Kunst der richtigen Anwendung besteht aber darin, durch das Formulieren von Schnitt- und Vereinigungsmengen das richtige Ergebnis (= der gestellten Aufgabe entsprechende Menge) zu bilden. Beispiele für Anfragen an die vorliegenden Übungs-Datenbank sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die vollständigen Adressen aller Kunden in Nieder- und Oberösterreich.&lt;br /&gt;
* Eine Liste aller Chemiebücher des Verlages &#039;manz&#039;.&lt;br /&gt;
* Die kumulierten Umsätze des Jahres 2000 aller Kunden, aufgelistet nach Bundesländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Lerneinheit soll Sie befähigen, die soeben formulierten Fragen zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ergebnisse einer SELECT-Anweisung werden in Form von Listen (bzw. Tabellen) erzielt. In der Praxis sind die erzielten Ergebnisse Teil einer (Computer)Anwendung, welche aus dem unermesslichen Repertoire an Anwendungen stammt und an dieser Stelle keine weitere Behandlung mehr bedarf. Siehe: [[Datenbank-Grundlagen#Was_sind_und_wozu_dienen_Datenbanken.3F | Datenbankgrundlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee der Auswertung dieser Übungs-Datenbank ist die Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationsprogrammen. Zu diesem Zwecke wird am Ende jedes Ergebnisses (jeder Ausgabe) die Funktion &amp;quot;Download as CSV&amp;quot; angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SELECT- Die Grundform ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Beispiel erzeugt eine Liste aller Vornamen der Kunden (aus der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;). Die Grundform verlangt mindestens die Komponenten SELECT und FROM. Nach der Komponente SELECT wollen die Namen der Spalten (Felder) genannt werden, nach dem FROM jene Tabelle(n) aus denen die gesuchten Felder stammen. Das Einstiegsbeispiel such alle Vornamen der Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Vorname&lt;br /&gt;
FROM Kunde&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Vorname FROM Kunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man mehr als ein Feld aufgelistet haben, so werden diese durch Komma getrennt nacheinander angeführt. Nachfolgendes Beispiel sucht nach den Inhalten der Felder &#039;&#039;Vorname&#039;&#039;, &#039;&#039;Nachname&#039;&#039; und &#039;&#039;Plz&#039;&#039; der Kunden (aus der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Vorname, Nachname, Plz&lt;br /&gt;
FROM Kunde&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Vorname, Nachname, Plz FROM Kunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist, dass alle Datensätze der Tabelle &amp;quot;Kunde&amp;quot; ausgewählt und ausgegeben werden und diese prinzipiell unsortiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Anzahl der Felder, bzw. deren Namen unbekannt, so führt folgendes SELECT zur Auswahl aller Datensätze mit all ihren Feldern. Der gesamte Inhalt der Tabelle &amp;quot;Kunde&amp;quot; wird demnach selektiert und ausgegeben. 999 Kunden sollen gefunden und angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT *&lt;br /&gt;
FROM Kunde&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT * FROM Kunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortieren der Datensätze und Ausschließen von Wiederholungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleiche Inhalte von Feldern in unterschiedlichen Datensätzen ist keine Seltenheit. Es würde überraschen, wenn bei 999 Kunden manche Vornamen nicht mehrfach vorkämen. Eine einfache Methode dies zu überprüfen ist, die Reihenfolge der Vornamen der Kunden alphabetisch zu sortieren. Das SELECT-FROM wird um die Komponente ORDER BY ergänzt. &amp;quot;ASC&amp;quot; steht für ascending, was aufsteigend sortiert bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Vorname&lt;br /&gt;
FROM Kunde&lt;br /&gt;
ORDER BY Vorname ASC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Vorname FROM Kunde ORDER BY Vorname ASC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie das Ergebnis überprüft? Wer hätte gedacht, dass gleich zu Beginn der Liste 9 Achims angeführt werden? Sollen alle Duplikate aus der Liste entfernt werden, so kommt die Komponente DISTINCT zum Einsatz. Jeder Vorname wird nur eine einziges Mal angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT DISTINCT Vorname&lt;br /&gt;
FROM Kunde&lt;br /&gt;
ORDER BY Vorname ASC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT DISTINCT Vorname FROM Kunde ORDER BY Vorname ASC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selektieren von Datensätzen - Bilden von Teil- und Vereinigungsmengen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn dieser Lerneinheit war von mengentheoretischen Überlegungen die Rede. Die Komponente DISTINCT hat zwar zur Bildung einer Teilmenge aus der Menge aller Vornamen bereits beigetragen, aber diese Methode ist für die meisten Bedarfe nicht ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WHERE-Komponente in Verbindung mit den nachfolgend angeführten Operatoren ermöglicht das Bilden von Vereinigungs- und Teilmengen unter Verwendung von Klammern, Vergleichsperatoren, Rechenoperationen und logischen Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ( )&lt;br /&gt;
# * /&lt;br /&gt;
# + -&lt;br /&gt;
# = &amp;lt;&amp;gt; &amp;gt; &amp;lt; like&lt;br /&gt;
# NOT AND OR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Kunden mit dem Vornamen Achim befinden sich in der Datenbank. Gesucht sind nun der Vorname, der Nachname und die Postleitzahl jener Kunden, deren Vornamen auf Achim lauten. Die Treffer sollten aufsteigend nach dem Nachnamen aufgelistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Vorname, Nachname, PLZ&lt;br /&gt;
FROM Kunde&lt;br /&gt;
WHERE Vorname=&#039;Achim&#039;&lt;br /&gt;
ORDER BY Nachname ASC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Vorname, Nachname, PLZ FROM Kunde WHERE Vorname=&#039;Achim&#039; ORDER BY Nachname ASC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es nun mit der eingangs erwähnten Auflistung aller Chemiebücher, des Verlages &#039;manz&#039; ? Die Lösung soll in kleinen Schritten erfolgen. Zuerst werden die Chemiebücher gesucht. Chemiebücher enthalten im Titel den Text &amp;quot;Chemie&amp;quot;. Das &amp;quot;%-Zeichen&amp;quot; steht jeweils für einen beliebigen Text vor und nach dem gesuchten Textteil, was der Formulierung &amp;quot;Der Titel enthält den Textteil &#039;Chemie&#039;&amp;quot; entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag&lt;br /&gt;
FROM Buch&lt;br /&gt;
WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039;&lt;br /&gt;
ORDER BY Verlag&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag FROM Buch WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039; ORDER BY Verlag&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Schritt wird den Chemiebüchern die Einschränkung auf Bücher des Verlages &#039;manz&#039; unter Nutzung des logischen Operators &amp;quot;AND&amp;quot; hinzugefügt. Die Menge aller Chemiebücher wird mit der Menge der Bücher des Verlages &#039;manz&#039; geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag&lt;br /&gt;
FROM Buch&lt;br /&gt;
WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039;&lt;br /&gt;
AND Verlag = &#039;manz&#039;&lt;br /&gt;
ORDER BY Verlag&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag FROM Buch WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039; AND Verlag = &#039;manz&#039; ORDER BY Verlag&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung gefällig? Das Ergebnis der Chemiebücher des Verlages &#039;manz&#039; zeigt gerade 6 Treffer. Als passionierter Buchhändler kennt man die Bedeutung des Verlages &#039;oev&#039; und vermutet dort auch ein umfassendes Angebot. Der Sinn der gegenständlichen Einschränkung ist jedoch, Angebote kleinerer Verlage zu finden. Es liegt daher nahe, das Angebot an Chemie-Büchern des Verlages &#039;manz&#039; um gleichnamige Angebote der Verlage &#039;ha&#039; und &#039;wpr&#039; zu erweitern. Eine, im Kern mengentheoretische Aufgabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;Schneiden Sie die Menge aller Chemiebücher&lt;br /&gt;
mit der Vereinigungsmenge aller Bücher der Verlage: &#039;manz&#039;, &#039;ha&#039; und &#039;wpr&#039;. &amp;lt;/pre&amp;gt; Auf SQL übersetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag&lt;br /&gt;
FROM Buch&lt;br /&gt;
WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039;&lt;br /&gt;
AND (Verlag = &#039;manz&#039;&lt;br /&gt;
OR Verlag = &#039;ha&#039;&lt;br /&gt;
OR Verlag = &#039;wpr&#039;)&lt;br /&gt;
ORDER BY Verlag&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Titel, Preis, Autor, Verlag FROM Buch WHERE Titel like &#039;%Chemie%&#039; AND (Verlag = &#039;manz&#039; OR Verlag = &#039;ha&#039; OR Verlag = &#039;wpr&#039;) ORDER BY Verlag&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;AND&#039;, &#039;OR&#039; mit Klammern richtig strukturiert erzeugen des Rätsels Lösung. Sollten Sie sich an dieser Stelle an die [http://stubber.math-inf.uni-greifswald.de/analysis/schimming/analysis.pdf Grundlagen der Analysis] erinnern, so liegen Sie keineswegs falsch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbinden von Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung fast aller Aufgaben aus dem Datenbank-Alltag werden Daten benötigt, die über mehrere Tabellen hinweg verteilt sind. Das Zusammenführen von Feldern aus mehreren Tabellen heißt auch &#039;&#039;Join&#039;&#039; und wird ebenfalls in der WHERE-Komponente formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abfragen, die über mehrere Tabellen gehen, ist es ratsam, die Feldnamen in Verbindung mit dem Tabellennamen anzuführen. Aus &#039;&#039;Vorname&#039;&#039; wird &#039;&#039;Kunde.Vorname&#039;&#039;, aus Preis wird Buch.Preis usw. Diese Maßnahme ist dann unerlässlich, wenn in ein und derselben Abfrage idente Feldbezeichnungen auftauchen. Das Feld &#039;&#039;Kunde.Nr&#039;&#039; muss z. B. von der &#039;&#039;Artikel.Nr&#039;&#039; und diese von der &#039;&#039;Buch.Nr&#039;&#039; unterschieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der beteiligten Tabellen erfolgt über die Schlüsselfelder. Da im vorliegenden Beispiel ausschließlich 1:n Verbindungen zur Anwendung kommen &#039;&#039;&#039;wird immer der Primärschlüssel einer Tabelle einem Fremdschlüssel einer weiteren Tabelle gleich gesetzt&#039;&#039;&#039;. Folgen Sie den gerichteten Kanten in der [http://sql.idv.edu/skalierbar/datenmodell_3.swf Grafik], diese weisen den Weg der Verbindungen (Joins).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die augenfälligste Forderung nach einer Verbindung von Tabellen ergibt sich aus der Notwenigkeit vollständiger Kundenadressen. Da die Ortsnamen der 3. Normalform wegen in eine eigene Tabelle mit der Bezeichnung PLZ ausgelagert wurden, ist die Verbindung der Tabellen PLZ und Kunde unerlässlich. Nachfolgend unspektakulär scheint dann die Lösung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Vorname, Kunde.Nachname, Kunde.Strasse, Kunde.Plz, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
FROM Kunde, PLZ&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Plz=PLZ.Plz&lt;br /&gt;
ORDER BY Ort, Nachname ASC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Vorname, Kunde.Nachname, Kunde.Strasse, Kunde.Plz, PLZ.Ort FROM Kunde, PLZ WHERE Kunde.Plz=PLZ.Plz ORDER BY Ort, Nachname ASC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NICHT dass Sie nun denken: entweder Joins - oder Bilden von Teil- und Vereinigungsmengen. Die WHERE-Komponente verträgt beides. Sind jetzt die vollständigen Adressen der Kunden aus Nieder- und Oberösterreich gefällig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Vorname, Kunde.Nachname, Kunde.Strasse, Kunde.Plz, PLZ.Ort&lt;br /&gt;
FROM Kunde, PLZ&lt;br /&gt;
WHERE Kunde.Plz=PLZ.Plz&lt;br /&gt;
AND (PLZ.Region = &#039;o&#039;&lt;br /&gt;
OR PLZ.Region = &#039;n&#039;)&lt;br /&gt;
ORDER BY Nachname ASC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Vorname, Kunde.Nachname, Kunde.Strasse, Kunde.Plz, PLZ.Ort FROM Kunde, PLZ WHERE Kunde.Plz=PLZ.Plz AND (PLZ.Region = &#039;o&#039; OR PLZ.Region = &#039;n&#039;) ORDER BY Nachname ASC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechenoperationen mit SQL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenbanksprache SQL kann auch &#039;&#039;&#039;Rechenoperationen auf Suchergebnisse in relationalen Datenbanken&#039;&#039;&#039; durchführen und bildet damit in gewisser Weise Konkurrenz zu Tabellenkalkulationsprogrammen. Wie in den Letztgenannten auch, werden mit Ausnahme der Grundrechnungsarten (+, -, *, /) komplexe Operationen als Funktion formuliert; mit vorangestelltem Funktionsnamen, dem die Argumente in Klammern gesetzt folgen. Der Ausdruck: MAX(Buch.Preis) liefert demnach den höchsten Preis der im SELECT definierten Menge, was mit € 116,90 für ein Schulbuch stolz ausfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT MAX(Preis)&lt;br /&gt;
FROM Buch&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT MAX(Preis) FROM Buch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maximalwert wurde in diesem Fall aus der Menge aller in der Tabelle gespeicherten Preise ermittelt und es wäre vermessen nach dem Titel oder Autor des Buches mit dem höchsten Preis zu fragen. Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass viele, im Grenzfall alle Bücher denselben hohen Preis aufweisen. Welches Buch würde man dann als das höchstpreisigste ausweisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel anders ist das Ergebnis aus einer eingeschränkten Menge an Büchern zu interpretieren: Was ist der höchste Preis der Bücher des Verlages &#039;manz&#039;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT MAX(Preis)&lt;br /&gt;
FROM Buch&lt;br /&gt;
WHERE Verlag = &#039;manz&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT MAX(Preis) FROM Buch WHERE Verlag = &#039;manz&#039;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit € 93,52 liegt dieser etwas unter dem absoluten Höchstpreis aller geführten Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führen gegenständliche Überlegungen nicht dazu, sich systematisch-vergleichende Auswertungen zu wünschen? Z.B. als Auflistung der höchsten und niedrigsten Buchpreise, gruppiert (bezogen) auf die jeweiligen Verlage? Für diesen, weitaus mächtigeren Anwendungsfall komplexer Rechenoperation steht die GROUP BY Komponente zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Verlag, MAX(Preis), MIN(Preis)&lt;br /&gt;
FROM Buch&lt;br /&gt;
GROUP BY Verlag&lt;br /&gt;
ORDER BY MAX(Preis) DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Verlag, MAX(Preis), MIN(Preis) FROM Buch GROUP BY Verlag ORDER BY MAX(Preis) DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zu erwarten, dass komplexe Rechenoperationen nicht nur auf Maxima und Minima begrenzt sind. Eine Auswahl, weiterer, geläufiger findet sich nachfolgend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* COUNT&lt;br /&gt;
* SUM&lt;br /&gt;
* AVG&lt;br /&gt;
* MAX&lt;br /&gt;
* MIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, sich der letzten, der eingangs erwähnten Anfragen an die Übungsdatenbank zuzuwenden: Die kumulierten Umsätze aller Kunden des Jahres 2000, aufgelistet nach Bundesländern zuzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung erfordert etwas mehr Joins (Verbindungen zwischen Tabellen) als bis jetzt, eine Multiplikation (Preis x Mange) und die Anwendung der Summenbildung statt Minimum und Maximum. Die nachfolgende Anweisung ist zwar komplexer, aber enthält keine grundsätzlich neuen Aspekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ausdruck &amp;quot;AS&amp;quot; ändert lediglich die Spaltenüberschrift in der ausgegebenen Tabelle,&lt;br /&gt;
* die Funktion &amp;quot;YEAR&amp;quot; extrahiert aus einem Datumswert die Jahreszahl&lt;br /&gt;
* und die Funktion &amp;quot;ROUND&amp;quot; rundet die scheinbar unerklärlich vielen Nachkommastellen auf zwei. Wie bei Tabellenkalkulationsprogrammen auch, können wie hier geübt, Funktionen geschachtelt angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz = Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
AND YEAR(Auftrag.Datum) = &#039;2000&#039; &lt;br /&gt;
GROUP BY PLZ.Region&lt;br /&gt;
ORDER BY SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch WHERE PLZ.Plz = Kunde.Plz AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr AND YEAR(Auftrag.Datum) = &#039;2000&#039;  GROUP BY PLZ.Region ORDER BY SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppierungsfunktion &amp;quot;GROUP BY&amp;quot; wird manchmal auch als Aggregationsfunktion bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Aggregieren&#039;&#039;&#039; bedeutet in diesem Zusammenhang auch &#039;&#039;&#039;Verdichten&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Kumulieren&#039;&#039;&#039;. Am Beispiel Umsatz können verschiedene Stufen des Verdichtens oder Aggregierens gut verdeutlicht werden. Die unterste Stufe des Verdichtens von Umsätzen wäre der Auftrag. Dann folgt der Kunde und schließlich die Region. Mit der Erhöhung der Verdichtungsstufe steigen jeweils die Beträge, aber es verringert sich die Anzahl der Treffer. Die Lerneinheit [[SQL-Beispielvariation]] beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Aggregationsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilden von Teilmengen mit aggregierten Werten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aggregieren von Kennzahlen wie Umsätze, liefern wichtige Entscheidungsgrundlagen, wie im vorliegenden Fall zur Führung des Unternehmens. Die auf Regionen (Bundesländer) aggregierten Umsätze zeigen, dass der Absatzmarkt keineswegs gleich auf die Regionen verteilt ist, suggeriert aber gleichzeitig die Frage nach dem Bestand von umsatzstarken Kunden. Regionsumsätze könnten prinzipiell von vielen, kleinen Kunden stammen, oder aber auch von wenig Kunden mit entsprechend hohen Umsätzen. Die nächste und letzte Anfrage in dieser Lerneinheit richtet sich daher nach den Kunden mit hohen Umsätzen in der betrachteten Periode, wobei € 80.000 und mehr als hoch bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermittelt wird eine Liste der kumulierten Kundenumsätze mit den Merkmalen: Kunde.Nummer, Kunde,Nachname, PLZ.Region die im Jahr 2000 erzielt wurden, wenn dieser Wert mehr als € 80.000 je Kunde ausmacht. Das Bilden jener Teilmenge, auf welche die Einschränkung &amp;quot;hohe Umsätze&amp;quot;  zutrifft kann nur mit Anwendung der HAVING-Komponente erzeugt werden. Die Einschränkung auf das Umsatzjahr 2000 bleibt davon unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
AND YEAR(Auftrag.Datum) = &#039;2000&#039;&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Region&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 80000&lt;br /&gt;
ORDER BY SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) DESC&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;form method=&amp;quot;post&amp;quot; action=&amp;quot;http://sql.idv.edu/thema/work/sql.php&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;select&amp;quot; value=&amp;quot;SELECT Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Region, ROUND(SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis),2) AS Umsatz&lt;br /&gt;
FROM PLZ, Kunde, Auftrag, Auftragspos, Buch&lt;br /&gt;
WHERE PLZ.Plz=Kunde.Plz&lt;br /&gt;
AND Kunde.Nr=Auftrag.Kundennummer&lt;br /&gt;
AND Auftrag.Nr=Auftragspos.Auftragsnummer&lt;br /&gt;
AND Auftragspos.Buchnummer=Buch.Nr&lt;br /&gt;
AND YEAR(Auftrag.Datum) = &#039;2000&#039;&lt;br /&gt;
GROUP BY Kunde.Nr, Kunde.Nachname, PLZ.Region&lt;br /&gt;
HAVING SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) &amp;gt;= 80000&lt;br /&gt;
ORDER BY SUM(Auftragspos.Menge*Buch.Preis) DESC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;Ausführen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/form&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sql-und-xml.de/sql-tutorial/ http://www.sql-und-xml.de/sql-tutorial/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, SQL-Abfragen  (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Grundbefehle&amp;diff=6340</id>
		<title>SQL-Grundbefehle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Grundbefehle&amp;diff=6340"/>
		<updated>2015-09-17T13:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Datenbanksprache SQL dient nicht nur der Datenmanipulation (Hinzufügen, Löschen, Verändern, Lesen), sondern auch der Datenbank-Definition (dem Einrichten der Datenbank). Nachfolgend wird ein Überblick über die wichtigsten SQL-Anweisungen und der Funktion gegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellen von Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angeführten Beispiele beziehen sich auf das Modell der hinterlegten Übungsdatenbank. Manipulierende SQL-Anweisungen (solche, die den Inhalt oder die Struktur der Datenbank verändern) sind in der hinterlegten Übungs-Datenbank über den eingerichteten Web-Zugang nicht ausführbar. Die Syntax der dargestellten Beispiele orientiert sich an der SQL-Implementierung der Datenbankimplementierung [http://www.mysql.com/ MySQL].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Tabelle wird mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;CREATE TABLE&#039;&#039;&#039; einer bestehenden Datenbank hinzugefügt. Im nachfolgenden Beispiel wird die Tabelle mit der Bezeichnung &amp;quot;Buch&amp;quot; erstellt, welche die Spalten (Datenbankfelder) &#039;&#039;Nr&#039;&#039;, &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039;, &#039;&#039;Preis&#039;&#039;, &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;, &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;CREATE TABLE Buch&lt;br /&gt;
(Nr SMALLINT (2) PRIMARY KEY,&lt;br /&gt;
Autor VARCHAR (20) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Titel VARCHAR (30) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Preis DECIMAL (3.2) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Verlag CHAR (3) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Auslaufend CHAR (1) NOT NULL,&lt;br /&gt;
Bestand SMALLINT (4) )&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben nach der Bezeichnung der Spalte (des Datenbankfeldes) definieren den Datentyp. So erzeugt der Ausdruck &amp;quot;Nr SMALLINT (2) PRIMARY KEY,&amp;quot; ein Datenbankfeld mit der Bezeichnung &amp;quot;Nr&amp;quot;, welches nur ganzzahlige Werte aufnehmen kann, die einen Speicherplatz von 4 Byte nicht überschreiten. Es handelt sich um den Wertebereich (eine Domäne) von 0 bis 65535. Die Komponente &amp;quot;PRIMARY KEY&amp;quot; weist darauf hin, dass das Feld &amp;quot;Nr&amp;quot; als Primärschlüssel Verwendung findet und einen eideutigen Wert enthalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponente &amp;quot;NOT NULL&amp;quot; bedeutet, dass dem betreffenden Feld ein Wert zugewiesen werden muss (Muss-Feld). Fehlt diese Komponente, kann das Feld auch &amp;quot;leer&amp;quot; bleiben (Kann-Feld), wie dies im Datenbankfeld &amp;quot;Bestand&amp;quot; der Fall ist. Leer belassene Felder haben einen undefinierten Inhalt. Man kann z. B. nicht davon ausgehen, dass ein undefiniertes Feld mit numerischem Datenformat den Wert &amp;quot;0&amp;quot; aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende Informationen: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/numeric-types.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Datenformate sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für Zahlen (z. B. SMALLINT, FLOAT, DECIMAL)&lt;br /&gt;
* für Datum und Uhrzeit (z. B. DATE, DATETIME, TIME)&lt;br /&gt;
* für Zeichenketten (z. B. CHAR, VARCHAR)&lt;br /&gt;
* für Audio- und Videoinhalte (z.B. BLOB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende Informationen:  http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/data-types.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne RDBMS und Desktop-Datenbanken bieten benutzerfreundliche Werkzeuge zur Erstellung der Tabellen an. Diese generieren die erforderliche CREATE TABLE-Anweisung aus vorliegenden Datenmodellen z.B. als ER-Diagramm, automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hinzufügen eines Feldes==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachträgliche Hinzufügen einer Spalte wird mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;ALTER TABLE&#039;&#039;&#039; bewirkt. Nachfolgende Anweisung fügt der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; die Spalte (das Datenbankfeld) &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;ALTER TABLE Buch&lt;br /&gt;
ADD Rabatt INT (2) NOT NULL &amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfügen von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintragen von Daten in eine Tabelle geschieht mit der Anweisung &#039;&#039;&#039;INSERT INTO&#039;&#039;&#039;. Als Argumente der Anweisung müssen der Name der Tabelle mit Liste der Spaltenbezeichnungen (Feldnamen) angegeben werden. Die zugehörigen Werte (Feldinhalte) folgen dem Schlüsselwort VALUES. Nachfolgendes Beispiel bezieht sich auf die Übungsdatenbank Buchhandel und würde bei Ausführung den Bestand an Kunden um einen Datensatz ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;INSERT INTO Kunde (Nr, Vorname, Nachname, Strasse, Plz)&lt;br /&gt;
VALUES (345,&#039;Maria&#039;, &#039;Huber&#039;, &#039;Columbusstrasse 1492&#039;, 2034)&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Werte für alle Felder in eine Tabelle übertragen, so müssen die Feldbezeichnungen nicht explizit angeführt werden, es genügt die Nennung der Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die singuläre Datenerfassung mittels INSERT INTO eignet sich nicht für Massendaten, weshalb DBMS (Datenbank Management Systeme) formularorientierte Anwendungen zur direkten Eingabe der Datensätze anbieten. Software für betriebliche Anwendungen nutzen überdies Datenbankschnittstellen, die den automatisierten Import von Daten, die z. B. aus Tabellenkalkulations-Anwendungen stammen, zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löschen von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei der SELECT-Anweisung (siehe [[SQL-Abfragen]]) wird bei &#039;&#039;&#039;DELETE&#039;&#039;&#039; die Bedingung WHERE zur Auswahl des zu löschenden Datensatzes bestimmt. Normalerweise erfolgt dies durch die Angabe des Schlüsselfeldes des betreffenden Datensatzes. Nachfolgende Anweisung löscht den Datensatz mit der Nr &amp;quot;4&amp;quot;, wobei angenommen wird, dass das Feld &amp;quot;Nr&amp;quot; als Schlüsselfeld dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;DELETE FROM Kunde&lt;br /&gt;
WHERE Nr=4&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergibt die Bedingung eine Übereinstimmung in mehreren Datensätzen, so werden alle selektierten gelöscht. Nachfolgende Anweisung löscht alle Datensätze mit dem Vornamen &amp;quot;Michael&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;DELETE FROM Kunde&lt;br /&gt;
WHERE Vorname=&#039;Michael&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ändern von Datensätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend dargestellte Anweisung ändert im Kunden-Datensatz mit der Nr &amp;quot;4&amp;quot; den bestehenden Nachnamen auf &amp;quot;Mayer&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Nachname=&#039;Mayer&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nr=4&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können auch mehrere Datensätze gleichzeitig mit der UPDATE-Anweisung geändert werden. Nachfolgende Anweisung ändert in jedem Datensatz, welcher den Nachnamen &amp;quot;Mayer&amp;quot; vorweist, selbigen auf &amp;quot;Neumayer&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Nachname=&#039;Neumayer&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nachname=&#039;Mayer&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur eine Spalte lässt sich in mehreren Datensätzen auf einmal ändern, sondern auch mehrere Felder in einem Datensatz. Nachfolgende Anweisung ändert im Datensatz mit der Nr &amp;quot;56&amp;quot; die PLZ auf &amp;quot;4055&amp;quot; und die Straße auf &amp;quot;Pinselweg 12&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;UPDATE Kunde&lt;br /&gt;
SET Plz=4055, Strasse=&#039;Pinselweg 12&#039;&lt;br /&gt;
WHERE Nr=&#039;56&#039;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Anweisungen und Datenbank-Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anweisungen INSERT, DELETE und UPDATE gehören zu den wichtigsten und gehören zur Gruppe der &#039;&#039;&#039;Data Manipulation Language&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DML&#039;&#039;&#039;). Daneben gibt es noch eine Vielzahl Aufgaben, Datenbanken einzurichten oder zu pflegen, die mit entsprechenden Funktionen oder Programmen unterstützt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/ MySQL.com - MySQL Documentation]&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/installing.html MySQL.com - Installation von MySQL]&lt;br /&gt;
* [http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/optimization.html MySQL.com - Optimierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, SQL-Grundbefehle (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Einf%C3%BChrung&amp;diff=6339</id>
		<title>SQL-Einführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=SQL-Einf%C3%BChrung&amp;diff=6339"/>
		<updated>2015-09-17T13:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;SQL|SQL&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Auswertung und Analyse aus relationalen Datenbanken gehört zum Repertoire qualifizierter Arbeitsplätze aus allen betrieblichen Bereichen. Die spontane, unmittelbare Nutzung von relationalen Datenbanken durch den Endbenutzer ist für die Vorbereitung betrieblicher Entscheidungen ebenso unabdingbar wie die Unterstützung operativer Aufgaben. Zur Standardausbildung von Wirtschaftswissenschaftern im Bereich der Informationsverarbeitung zählt daher auch die rudimentäre Kenntnis der Datenmanipulationssprache SQL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man mit SQL zu arbeiten beginnt, sollte man Wesen und Struktur relationaler Datenbanken verstanden haben. Auf grundlegende Begriffe wie &#039;&#039;&#039;Tabellen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Datensätze&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Felder&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeilen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Spalten&#039;&#039;&#039; usw. wird hier nicht mehr eingegangen. Erwähnung sollten aber &amp;quot;Krümel&amp;quot; aus der großen Theorie der Datenbank-Software finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen eines DBMS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Datenbank-Management-System&#039;&#039;&#039; unterstützt das Erstellen von Tabellen mit deren Feldern, das Erstellen von &#039;&#039;&#039;Views&#039;&#039;&#039; (künstlichen Tabellen, welche die Sicht der Benutzer abbilden) und Indizes. Indizes beschleunigen vor allem die Zugriffszeit und den Sortierprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionen eines DBMS sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regelungen bei Concurrency (gleichzeitigen Mehrfachzugriffen)&lt;br /&gt;
* Security: Wer darf welche Operation in welchen Objekten ausführen?&lt;br /&gt;
* Integrity: Aufrechterhaltung der Korrektheit der Daten&lt;br /&gt;
* Back-up: Datensicherung&lt;br /&gt;
* Restart: Neustart nach Fehlern oder Änderungen&lt;br /&gt;
* Recovery: Wiederherstellung eines gesicherten Zustandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu kommen die Anwendung von Verwaltungsinstrumenten (Führen des Systemkataloges, insb. Tabellen, Tabellennamen, Eignernamen) sowie Instrumente zur Optimierung der Zugriffszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess der Entwicklung einer Datenbank (z. B. die Datenmodellierung) kann teilweise durch den Einsatz von einschlägigen Softwareentwicklungswerkzeugen (CASE-Tools, Computer Aided Software Engineering-Tools) unterstützt oder automatisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichten auf eine Datenbank ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den unterschiedlichen Aufgaben und Sichtweisen im Zusammenhang mit der Planung, Implementierung und dem Betrieb einer Datenbank entsprechend sind zweckmäßigerweise drei Schichten auseinander zuhalten. Es sind dies das konzeptionelle Schema, die Benutzersichten und das interne Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die globale, logische Datenbankbeschreibung wird als &#039;&#039;&#039;konzeptionelles Schema&#039;&#039;&#039; (logische Datensicht) bezeichnet. Das bei den [[Normalformen]] vorgestellte endgültige Modell, ergänzt durch nähere Angaben über die Felder, kann als konzeptionelles Schema angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Benutzer in den unterschiedlichen Fachabteilungen bzw. die Anwendungsprogramme aus den verschiedenen Bereichen eines Unternehmens benötigen jeweils voneinander &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Ausschnitte&#039;&#039;&#039; aus der Wirklichkeit und somit auch aus dem konzeptionellen Schema. Diese unterschiedlichen Sichten des Datenmodells werden als &#039;&#039;&#039;Benutzersichten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Subschemata&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;externe Schemata&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Die zuvor entwickelte &#039;&#039;View&#039;&#039; kann als Beispiel für ein Subschema gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Festlegung des konzeptionellen Schemas bzw. der externen Schemata werden die physische Anordnung der Daten auf den Speichermedien und die Zugriffspfade gestaltet. Ergebnis ist das &#039;&#039;&#039;interne Schema&#039;&#039;&#039;. Hier geht es insbesondere um die Ausnutzung von Speichern sowie um die Optimierung von Zugriffszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Verbindung des internen Schemas mit den betrieblichen Aufgaben und Geschäftsmodellen kaum mehr auszumachen ist, entzieht es sich jeglicher Darstellung in dieser Dokumentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SQL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SQL&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Structured Query Language&#039;&#039;&#039;) ist die Computersprache für relationale Datenbankverwaltungssysteme (RDBMS) und Desktop-Datenbanken wie z. B. MS Access. SQL ist nicht prozedural und setzt eine einfache und einheitliche, normalisierte tabellarische Datenstruktur voraus.  Die durch das American National Standards Institute ([http://www.ansi.org/ ANSI]) normierte Sprachschnittstelle SQL wird von einer Reihe einschlägiger Softwarepakete verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SQL kann interpretierend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein SQL-Befehl wird vom Benutzer geladen oder eingegeben und auf Befehl direkt verarbeitet. Das Ergebnis wird z. B. als Liste ausgegeben (&#039;&#039;interpretierendes SQL&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder als embedded-SQL verwendet werden:&lt;br /&gt;
* Die SQL-Befehle sind in einem mittels Programmiersprache (z. B. Java, C++) erstellten Programm eingebettet (&#039;&#039;embedded SQL&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Markt angebotenen Datenbank-Softwarepakete (SQL-Implementierungen) stellen in der Regel auch Ergänzungen der SQL durch Sprachzusätze (z. B. JDBC) zur Verfügung. Trotz ANSI- und ISO-Normung ist SQL in einer Reihe von Datenbank-Softwarepaketen im Detail unterschiedlich implementiert, d. h. nicht alle SQL-Anweisungen sind auf allen Datenbank-Implementierungen ausführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[SQL-Abfragen]]&#039;&#039;&#039;, oft auch &#039;&#039;&#039;SQL-Statement&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Query&#039;&#039;&#039; genannt, sind kleine Befehlszeilen, die an die Datenbank oder an den Datenbankserver geschickt und dort abgearbeitet werden. Als Ergebnis bekommt man entweder eine bestimmte Anzahl von Datensätzen zurück oder führt Änderungen an der Datenbank aus. SQL isoliert einzusetzen ergibt wenig Sinn; meist wird SQL in Verbindung mit anderen Programmier- oder Scriptsprachen verwendet (wie z. B. PHP, JSP und ASP.NET), die dann mit den Ergebnisdaten weiterarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine SQL-Abfrage hat in der Regel folgende Struktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WAEHLE Nachname AUS Kunde WOBEI Nachname=&#039;Maier&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;WAEHLE&amp;quot;, &amp;quot;AUS&amp;quot; und &amp;quot;WOBEI&amp;quot; sind Schlüsselwörter der Computersprache, die dürfen daher bei der Benennung von Teilen der Datenbank nicht verwendet werden. &amp;quot;Nachname&amp;quot; und &amp;quot;Kunde&amp;quot; bezeichnen Teile einer konkreten Datenbank, nämlich insofern, dass &amp;quot;Nachname&amp;quot; ein Feld der mit &amp;quot;Kunde&amp;quot; benannten Tabelle bezeichnet. &amp;quot;Maier&amp;quot; ist ein vermuteter Inhalt der Tabelle mit der Bezeichnung &amp;quot;Kunde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragen auf die offizielle, dem Englischen abgeleitete Syntax der Sprache lautet die Datenbank-Abfrage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SELECT Nachname FROM Kunde WHERE Nachname = &#039;Maier&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres ist bereits eine vollständige und funktionsfähige SQL-Abfrage. &#039;&#039;SELECT&#039;&#039; leitet die Art der Anweisung ein. &#039;&#039;FROM&#039;&#039; gibt an, auf welche Tabelle der Datenbank die Select-Anweisung angewendet werden soll und der letzte Teil &#039;&#039;WHERE&#039;&#039; ist eine Bedingung, die nur bestimmte Datensätze aus der bezeichneten Tabelle selektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logik dieser Syntax wird sich in den Kapiteln der [[SQL-Grundbefehle]] und den weiteren Beispielen verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, SQL-Einführung (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Entity-Relationship-Modell&amp;diff=6338</id>
		<title>Entity-Relationship-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Entity-Relationship-Modell&amp;diff=6338"/>
		<updated>2015-09-17T13:12:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Soll eine relationale Datenbank aufgebaut werden, so wird zunächst ein konzeptionelles Modell, welches die von den geplanten Anwendungen benötigten Daten beschreibt, erarbeitet. Eine häufig verwendete Datenmodellierungs- wie Dokumentationsmethode ist das &#039;&#039;&#039;Entity-Relationship-Modell&#039;&#039;&#039; (ERM). In diesem Lernschritt werden die wichtigsten Elemente von ERM und deren Anwendung am Lehrbeispiel &amp;quot;Buchhandel&amp;quot; erläutert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ER-Diagramme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels Entity-Relationship-Diagramm (ER-Diagramm) werden die &#039;&#039;&#039;Objektklassen&#039;&#039;&#039; durch Rechtecke, die &#039;&#039;&#039;Beziehungen&#039;&#039;&#039; zwischen den Objektklassen durch Rauten dargestellt.  Das ER-Diagramm ist das bekannteste und meistverwendete grafische Hilfsmittel für den Datenbankentwurf. Die &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; der Objektklassen umrahmen die Rechtecke. &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; unter den Attributen sind unterstrichen. In Abhängigkeit davon, wie viele Objekte der jeweiligen Objektklassen zueinander in Beziehung stehen, unterscheidet man 1:1-, 1:n- oder n:m-Beziehungen, siehe [[Beziehungen in Datenbanken]]. N:m-Beziehungen weisen Attribute auf, ein Hinweis dass daraus folglich eine eigene Tabelle entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung zeigt beispielhaft ein ER-Diagramm für einen Lehrbuchhandel. Die jeweiligen betrieblichen Aufgaben prägen entscheidend die Struktur des Diagramms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ER_Modell_Buchhandel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Diagramm liegt ein einfaches Geschäftsmodell eines Lehrbuchhandels zugrunde. Die &#039;&#039;&#039;Kunden&#039;&#039;&#039; erteilen &#039;&#039;&#039;Aufträge&#039;&#039;&#039; an den Buchhandel. Es handelt sich dabei um Lehrbücher, die in größeren Stückzahlen, je Buch geordert werden. Jeder Auftrag enthält in der Regel mehrere &#039;&#039;&#039;Bücher&#039;&#039;&#039;. Mehrere &#039;&#039;&#039;Verlage&#039;&#039;&#039; verlegen (und liefern) die Bücher, wobei ein Buch mit eindeutiger Nummer nur von einem Verlag stammen kann, ebenso wie ein bestimmter Auftrag genau einem und nur einem Kunden zugewiesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Entity-Relationship-Modell ist demnach das Ergebnis der verbalen Beschreibung des Geschäftsmodells und der daraus folgenden Geschäftsprozesse, aus denen auch die Attribute der Objektklassen ableitbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ER-Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ER-Diagramm enthält folgende Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_entitaet.gif]] || Eine &#039;&#039;&#039;Objektklasse&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Entitätsmenge&#039;&#039;&#039; bezeichnet, wird als &#039;&#039;&#039;Rechteck&#039;&#039;&#039; dargestellt. Im Buchhandlungs-Beispiel gibt es die Entitätsmengen (Objektklassen) &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;, &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;, &#039;&#039;Buch&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_attribut.gif]] || &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; (Merkmale) werden als &#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Kreis&#039;&#039;&#039; dargestellt und mittels Kante der zugehörigen Objektklasse zugeordnet. Im gegenständlichen Buchhandlungs-Beispiel besitzt die Entität &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; die Attribute (Auftrags-)&#039;&#039;Nr&#039;&#039;, &#039;&#039;Datum&#039;&#039; und &#039;&#039;Kundennummer&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;unterstrichen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Er_beziehung1zu1.gif]] || &#039;&#039;&#039;Beziehungen zwischen Entitäten&#039;&#039;&#039; werden als &#039;&#039;&#039;Rauten&#039;&#039;&#039; gezeichnet. In der Raute kann der Name der Beziehung stehen. Dazu empfiehlt es sich, aus der Realität abgeleitete Begriffe zu wählen: Der Kunde &#039;&#039;erteilt&#039;&#039; einen Auftrag.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/SQL/14658-Das-Entity-Relationship-Modell.html INTERNET AKADEMIE LEHRBUCH VERLAG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Entity-Relationship-Modell (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Normalformen&amp;diff=6337</id>
		<title>Normalformen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Normalformen&amp;diff=6337"/>
		<updated>2015-09-17T13:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Der Aufbau relationaler Datenbanken, ersichtlich in den Inhalten ihrer Tabellen und deren Beziehungen untereinander, zielt in erster Linie auf die Vermeidung von Redundanzen ab. Sogenannte Normalformen können als Gesetze zur Konstruktion von Tabellen betrachtet werden, deren Einhaltung zur weitgehenden Vermeidung von Redundanzen führen. Die Normalformen sind Gegenstand des folgenden Lernschrittes.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sinn der Normalisierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufgabe, eine Datenbank anzulegen, wird man mit mehreren Fragen konfrontiert.&lt;br /&gt;
* Wie viele Tabellen sind sinnvoll?&lt;br /&gt;
* Was soll darin dargestellt werden?&lt;br /&gt;
* Wie viele Spalten sollen in welcher Tabelle angelegt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen gibt mitunter die sogenannte &#039;&#039;&#039;Normalisierung&#039;&#039;&#039;. Mit Hilfe der Regeln der Normalisierung wird es möglich, die Datenbank ideal zu strukturieren. Dadurch werden &#039;&#039;&#039;Redundanzen&#039;&#039;&#039; vermieden: Diese erfordern nämlich nicht nur einen größeren Speicherbedarf, sondern führen auch zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit, beispielsweise bei Wartungstätigkeiten. Sollen Daten, die an mehr als einem Speicherort vorhanden sind, geändert werden, müssen diese Änderungen an allen Speicherorten auf exakt die gleiche Art und Weise vorgenommen werden. So ist beispielsweise die Änderung einer Kundenandresse wesentlich einfacher, wenn die betreffenden Daten nur in der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; gespeichert sind und nicht auch noch an anderen Orten innerhalb der Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalisieren der Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Überführung der Objektklassen in Tabellen sind diese daraufhin zu prüfen, ob sie Abhängigkeiten der Felder untereinander bzw. Redundanzen aufweisen. Normalisiert wird, indem man schrittweise überprüft, ob die gebildeten Tabellen den Bedingungen der Normalformen entsprechen. Im Verlauf dieses Normalisierungsprozesses kommt es zu einer Reduzierung der Redundanzen, parallel dazu jedoch auch zu einer Vermehrung der Anzahl der Tabellen. Immer dann, wenn Redundanzen entdeckt werden, führt dies zur Bildung neuer Tabellen, die über die Schlüsselfelder miteinander verbunden werden (siehe [[Beziehungen in Datenbanken]]). Die Anpassung der Tabellen an die Normalformen dient auch der mengentheoretischen Grundlage von SQL. Die Anwendung von drei Normalformen wird aus Gründen des Antwortzeitverhaltens der Datenbank empfohlen. Die Datenbanktheorie unterscheidet zwar weitere Normalformen, diese werden aber in der Praxis nur selten angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Normalform: Entfernen von Wiederholgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Feld darf im Datensatz &#039;&#039;&#039;nur einmal&#039;&#039;&#039; vorkommen. Gibt es mehrere Felder vom &#039;&#039;&#039;gleichen Typ&#039;&#039;&#039;, so müssen diese in einer &#039;&#039;&#039;eigenen Tabelle&#039;&#039;&#039; gespeichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überführung der Objektklasse &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; in eine Tabelle könnte der verbalen Beschreibung des Geschäftsmodells entsprechend „Jeder Auftrag kann mehrere Bücher enthalten, die jeweils in beliebiger Menge geordert werden können“ bzw. in Anlehnung an das ER-Diagramm folgende Struktur aufweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; (Nr, Kundennummer, Datum, Positionsnummer, Buchnummer, Menge, Positionsnummer, Buchnummer, Menge, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Auftrag in der Regel mehrere unterschiedliche Bücher in unterschiedlichen Mengen enthält, kommen die Felder &#039;&#039;Buchnummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Menge&#039;&#039; mehrfach vor, was der ersten Normalform widerspricht. Die Konsequenz daraus ist die Auslagerung der Wiederholgruppen in eine eigene Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; (abgeleitet von Auftragsposition) und die Verbindung der Tabellen über entsprechende Schlüsselfelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld &#039;&#039;Nr&#039;&#039; in der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; (&#039;&#039;Auftrag.Nr&#039;&#039;) ist das Schlüsselfeld der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und wird daher mit dem Feld &#039;&#039;Auftragsnummer&#039;&#039; der Tabelle Auftragsposition verbunden. Die Namen der beiden Felder unterscheiden sich zwar, aber der Inhalt ist in beiden Fällen ident. Hier zeigt sich eine unvermeidbare Redundanz in relationalen Datenbanken, weshalb man auch von &#039;&#039;&#039;kontrollierter Redundanz&#039;&#039;&#039; und nicht von redundanzfrei spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erfüllung der im Geschäftsmodell beschriebenen Aufgaben (z. B. Rechnungslegung) sind detaillierte Daten über die Bücher (z. B. der Preis) erforderlich. Wie auch aus dem ER-Diagramm ersichtlich ist, gibt es eine Verbindung zwischen der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; über die neu gebildete Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039;. Die Notwendigkeit zur Neubildung einer Tabelle zwischen &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; und &#039;&#039;Buch&#039;&#039; ist auch aus ihrer m:n-Beziehung ableitbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Auftragspos.Nr&#039;&#039; der Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; ist als Primärschlüssel nicht zu gebrauchen, sie dient lediglich der Kennzeichnung der einzelnen Auftragspositionen eines Auftrages, z. B. zum Zwecke der Reihung auf Lieferscheinen oder Rechnungen. Der Primärschlüssel der Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; setzt sich vielmehr aus den Feldern &#039;&#039;Auftragspos.Auftragsnummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Auftragspos.Buchnummer&#039;&#039; zusammen. Es handelt sich um einen Kombinationsschlüssel. Auch dieses Auftreten von Kombinationsschlüsseln ist für die normalformengerechte Auflösung von m:n-Beziehungen typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweite Normalform: Entfernen von Attributen, die nur von einigen der identifizierenden Attribute abhängen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bedingungen der 1. Normalform gilt zusätzlich: In Relationen mit einem Kombinationsschlüssel muss jedes Feld vom gesamten Kombinationsschlüssel abhängen. Felder, die nur von einem Teil des Schlüssels abhängen, werden mit diesem als Schlüssel in einer eigenen Relation gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle &#039;&#039;Auftragspos&#039;&#039; besitzt einen Kombinationsschlüssel, wie in der Abbildung zuvor ersichtlich ist. Da aber der Entwurf der vorliegenden Datenbank mit der  Erstellung eines ER-Diagramms begonnen hat, befinden sich in dieser Tabelle keine Felder, die der 2. Normalform widersprechen. Es können jedoch in Frage kommende Erweiterungen der gegenständlichen Tabelle als Erläuterung am Beispiel herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man z. B. davon aus, dass nicht alle Positionen eines Auftrags sofort geliefert werden können und sind Teillieferungen geplant, so wäre das Datum der Auslieferung (wohlgemerkt der gesamten bestellten Menge, keine Teilmengen) ein Feld, welches die Bedingung der 2. Normalform erfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Fall, dass Preisnachlässe in Form von Rabatten gewährt werden, könnte ein weiteres Feld mit der Bezeichnung &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; angefügt werden. Diese Art der Gewährung von Rabatten bedeutet, dass der Preisnachlass einmalig und nur für ein bestimmtes Produkt gewährt wird. Ebenso könnte ein Feld &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039;, der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; oder der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039; angefügt werden, ohne die Normalformen zu verletzen. Die Bedeutung der alternativen Platzierung ist jedoch sehr unterschiedlich. Das Feld &#039;&#039;Rabatt&#039;&#039; in der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; bewirkt, dass alle Einkäufe des jeweiligen Kunden mit einem Preisnachlass versehen werden, während das besagte Feld in der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039; Preisnachlässe für alle Kunden nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Variationsmöglichkeiten zeigen deutlich, dass die formale Korrektheit einer relationalen Datenbank nicht ohne das zugrundeliegende Geschäftsmodell bzw. deren Prozesse überprüft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritte Normalform: Vermeidung von transitiven Abhängigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bedingungen der 2. Normalform gilt zusätzlich: Felder, die nicht Teil des Schlüssels sind, dürfen nicht untereinander abhängig sein; ist dies der Fall, so müssen diese in einer eigenen Relation gespeichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem angestellten ER-Diagramm fehlen dem Datenmodell noch die entsprechenden Tabellen für die Kunden und Verlage. Beide enthalten Felder für die Adresse, nämlich &#039;&#039;Plz&#039;&#039;, &#039;&#039;Ort&#039;&#039; und &#039;&#039;Straße&#039;&#039; (Letzteres enthält auch die Hausnummer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berücksichtigt man die Zustellbezirke der Post, so kann festgestellt werden, dass jeder Postleitzahl eindeutig ein Zustellbezirk (zur zeitweiligen Verwirrung auch &amp;quot;Ort&amp;quot; genannt) zugeordnet werden kann. Das Feld &#039;&#039;Ort&#039;&#039; hängt demnach vom Feld &#039;&#039;Plz&#039;&#039; ab und muss ausgelagert werden.&lt;br /&gt;
Die ohne Berücksichtigung der 3. Normalform also falsch konstruierte Tabellen wären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; (Kurzbezeichnung, Name, Kundennummer, Strasse, Plz, Ort)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kunde&#039;&#039; (Nr, Vorname, Nachname, Strasse, Plz, Ort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressen werden des Feldes &#039;&#039;Ort&#039;&#039; entledigt und es entsteht eine neue Tabelle mit der Bezeichnung &#039;&#039;PLZ&#039;&#039; und den Spalten Plz, Ort und Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige, den Normalformen 1 bis 3 unterworfene Datenmodell zeigt folgende Struktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.tinohempel.de/info/info/datenbank/normalisierung.htm Richard-Wossidlo-Gymnasium Ribnitz-Damgarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Normalformen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=6336</id>
		<title>Beziehungen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Beziehungen_in_Datenbanken&amp;diff=6336"/>
		<updated>2015-09-17T13:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt werden die Beziehungen zwischen Tabellen einer relationalen Datenbank erläutert. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sowohl der Aufbau der Tabellen, als auch die Art der Beziehung zwischen den Tabellen von den Aufgaben, die der Datenbank zu Grunde liegen, abhängen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehungen zwischen Tabellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Datenbank-Modelle zielen auf unterschiedliche Nutzungsaspekte ab. Datenbanken von Suchmaschinen z.B. arbeiten zwar auch mit Tabellen (Listen), die jedoch womöglich schnell Ergebnisse in kürzester Zeit, bei gleichzeitig hoher Anzahl von Anfragen liefern müssen. Redundanzen schaden in diesem Fall wenig und auch Vollständigkeit des Ergebnisses ist nicht gefragt und auch kaum nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relationale Datenbanken müssen Nachteile bei der Verarbeitung von Massendaten in kürzester Zeit hinnehmen, erheben aber Anspruch auf Vollständigkeit der Wiedergabe abgebildeter Entitäten, sind von unterschiedlichen Anwendungen gleichzeitig nutzbar und zielen vor allem auf Reduktion von Redundanzen ab. Die Regeln zur Bildung derart redundanzarmer Tabellensysteme sind in den [[Normalformen]] festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Redundanzen befreiten Tabellen einer relationalen Datenbank werden über ihre Schlüsselfelder verbunden, indem identifizierende Schlüssel (Primärschlüssel) einer Tabelle auf nicht identifizierende Schlüssel (Fremdschlüssel) anderer Tabellen verweisen. Dadurch entsteht eine Netz von Beziehungen zwischen den Tabellen einer Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Schlüsseln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gleichartigen Objekten und deren Attributen werden &#039;&#039;&#039;Objektklassen&#039;&#039;&#039; (Objekttypen, Entityklassen) gebildet. Eine &#039;&#039;&#039;Datei&#039;&#039;&#039; bildet eine Objektklasse ab; sie besteht aus einem oder mehreren Datensätzen. Jenes Feld oder jene Felder, mit denen Objekte einer Objektklasse eindeutig identifiziert werden können, werden &#039;&#039;&#039;Schlüssel&#039;&#039;&#039; (Schlüsselfeld/er) genannt. Sind Schlüssel aus mehreren Feldern zusammengesetzt, werden sie als &#039;&#039;&#039;Kombinationsschlüssel&#039;&#039;&#039; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Attribute_und_schluessel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Primärschlüssel&#039;&#039;&#039; vermag genau einen und nur einen Datensatz zu identifizieren. In unserem Beispiel ist dies die pro Buch vergebene, fortlaufende Buchnummer &#039;&#039;Nr&#039;&#039;. Manchmal werden auch &#039;&#039;&#039;Sekundärschlüssel&#039;&#039;&#039; definiert, die allerdings dadurch charakterisiert sind, dass sie sich nicht zur Identifizierung genau eines Objektes (hier: Buches) eignen, sondern Datensätze mit gleichen Eigenschaften in eine Klasse zusammenfassen. Im vorliegenden Beispiel ist das Feld &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; ein Sekundärschlüssel, der wenn er zur Anwendung kommt, alle Bücher eines bestimmten Verlages zu einer Klasse zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Objektklassen im konkreten Fall zu bilden sind, welche Eigenschaften und deren Datentypen in den Feldern (Spalten) gewählt werden, hängt ausschließlich von den Erfordernissen der gestellten Aufgaben an die Datenbank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine relationale Datenbank ausreichend Daten zur Erfüllung gestellter Aufgaben liefern kann, ist im Regelfall die Auswertung mehrerer Tabellen notwendig. Um eine Rechnung im vorliegenden Übungsbeispiel zu erstellen, sind Daten aus den Tabellen (bzw. entsprechenden Entitäten) Kunde, Auftrag, Auftragsposition und Buch erforderlich. Da die genannten Tabellen jeweils Daten über alle Kunden, alle Aufträge, usw. enthalten, gilt es jene &#039;&#039;&#039;Menge an Daten zu selektieren&#039;&#039;&#039;, die den Erfordernissen einer Rechnung über einen bestimmten Auftrag eines bestimmten Kunden entsprechen. Die Selektion der entsprechenden Teilmenge an Daten wird durch Verbindung der relevanten Tabellen über die Schlüsselfelder, in Kombination mit Einschränkungen auf die gesuchten Entitäten, realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beziehung zwischen den Tabellen wird durch übereinstimmende Daten in den Schlüsselfeldern (jeweils der Primärschlüssel einer Tabelle mit Fremdschlüsseln in anderen Tabellen) definiert. Im Nachfolgenden Beispiel werden die Tabellen &amp;quot;Kunde&amp;quot; und &amp;quot;Auftrag&amp;quot; über das Primär- und Fremdschlüsselfeld mit der Bezeichnung &amp;quot;Kundennummer&amp;quot; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Kunde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Vorname&lt;br /&gt;
! Nachname&lt;br /&gt;
! Straße&lt;br /&gt;
! PLZ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| Elisabeth&lt;br /&gt;
| Erlach&lt;br /&gt;
| Glimpflinger Str. 13&lt;br /&gt;
| 5020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| Hans&lt;br /&gt;
| Hinterholzer&lt;br /&gt;
| Franziskanerweg 9&lt;br /&gt;
| 1040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39&lt;br /&gt;
| Hans-Peter&lt;br /&gt;
| Wesp&lt;br /&gt;
| Wüstenrotstraße 23&lt;br /&gt;
| 5201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| Konrad&lt;br /&gt;
| Gampe&lt;br /&gt;
| Berggasse 25&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Auftragsdatum&lt;br /&gt;
! Kundennummer&lt;br /&gt;
! Auftragsnummer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.03.2000&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02.05.2000&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 345&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.01.2003&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 12743&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.02.2003&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 3612873&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Typen von Beziehungen, die 1:1-, 1:n- und n:m-Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:1-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1:1-Beziehung ist &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;ein passender Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet. Diese Art von Beziehung hat eine untergeordnete Bedeutung, denn den Regeln der Normalformen entsprechend müssten alle Attribute, die eine Entität beschreiben, in einer Tabelle versammelt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1:1-Beziehung werden z. B. dennoch verwenden, um eine Tabelle mit sehr vielen Feldern zu teilen, oder um einen Teil der Tabelle aus Gründen dezentraler Speicherung oder unterschiedlicher Zugriffsrechte wegen, abzutrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1:n-Beziehung ist der häufigste Beziehungstyp und damit auch der Standardfall. In der 1:n-Beziehung werden &#039;&#039;&#039;einem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet. Aber einem Datensatz in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; ist nie mehr als ein Datensatz in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; zugeordnet. Beispiel: Ein Kunde kann mehrere Aufträge erteilen, jedoch kann ein Auftrag nur von einem Kunde stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==m:n-Beziehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer m:n-Beziehung können &#039;&#039;&#039;jedem Datensatz&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;A&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehrere Datensätze&#039;&#039;&#039; in Tabelle &#039;&#039;B&#039;&#039; zugeordnet sein &#039;&#039;&#039;und umgekehrt&#039;&#039;&#039;. Dieses Phänomen stammt aus der Natur der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer konstruierten Vorstellung entsprechend, ist das Verhältnis zwischen Aufträgen und Büchern eine n:m Beziehung. Viele (n) Aufträge enthalten ebenfalls viele (m) Bücher. Eine direkte Zuordnung zwischen Aufträgen und Büchern ist formal nur möglich, wenn die Entität &amp;quot;Auftragspositionen&amp;quot; dazwischen installiert wird. Die Beziehungslogik lautet dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auftrag enthält (hoffentlich) viele (n) Bücher (1:n)&lt;br /&gt;
Jedes Buch ist (hoffentlich) in vielen (n) Aufträgen enthalten (1:n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entitäten (m) Aufträge und (n) Bücher werden über die zusätzlich eingeführte Entität &amp;quot;Auftragspositionen&amp;quot; mittels zwei 1:n-Beziehungen verbunden. Derart installierte Tabellen (geschaffene Entitäten) haben ein unverkennbares Merkmal: ihr Primärschlüssel besteht aus zwei geerbten Fremdschlüsseln aus den jeweils umgebenden Tabellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Darstellung zeigt die Struktur der Tabellen: Auftrag, Auftragsposition und Buch sowie deren 1:n-Beziehungen, dargestellt mittels einfach (1) bzw. doppelt (n) gerichteten Kanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Datenmodell_4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme führt alle Beziehungen zwischen Tabellen in relationalen Datenbanken auf 1:n-Beziehungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grafische Darstellung von Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den vorliegenden Ausführungen liegt eine Beispieldatenbank zugrunde, die einerseits als Modell für Beispiele zu den behandelten Themen dient, andererseits als interaktive Trainingsdatenbank dort eingesetzt wird, wo SQL-Anweisungen nicht nur erklärt, sondern auch zur praktischen Übung angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der nachfolgenden Darstellung handelt es sich um eine frei erfundene, vereinfachte Form, die zum Ziel hat, Beziehungen zwischen Tabellen in allgemein verständlicher Form zu visualisieren. Die Namen der Tabellen sind durch Fettschrift hervorgehoben, die Attribute (Felder) der Tabellen sind eingerückt unter der Bezeichnung der Tabelle angeführt. Primärschlüsselfelder sind unterstrichen. Die einfache Pfeilspitze an den Kanten zwischen den Tabellen deuten auf die &amp;quot;1&amp;quot; von &amp;quot;1:n&amp;quot;-Beziehungen hin, die doppelten Pfeilspitzen auf das &amp;quot;n&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zustandekommen der dargestellten Tabellen und ihrer Beziehungen ist Gegenstand des Datenbank-Entwurfsprozesses, der an dieser Stelle nicht zum Gegenstand gemacht wird. Wie diesem Beispiel zu entnehmen ist, werden alle Tabellen nach erfolgtem Entwurfsprozess mit 1:n-Beziehungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten, insbesondere das Formulieren von Datenbank-Abfragen an eine konkrete Datenbank erfordert die genaue Kenntnis des Aufbaues aller Tabellen und deren Beziehungen untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Datenmodell_beispieldatenbank.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Beziehungen in Datenbanken (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=6335</id>
		<title>Tabellen in Datenbanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellen_in_Datenbanken&amp;diff=6335"/>
		<updated>2015-09-17T13:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|In diesem Lernschritt wird anhand eines Beispiels aus dem Datenbank-Lehrmodell &amp;quot;Buchhandel&amp;quot; auf die Bedeutung von Tabellen für die Modellierung von (relationalen) Datenbanken eingegangen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wesen von Tabellen==&lt;br /&gt;
Eine Tabelle ist eine strukturierte Sammlung von Daten über gleichartige Objekte (Entität), wie im vorliegenden Datenbankbeispiel über Kunden, Bücher, Aufträge und Verlage. Die Anordnung der Daten in Tabellen folgt nicht grammatikalischen Regeln, wie dies einer losen Textform entspräche, sondern formalen Regeln, die auf schnelle, präzise Suchprozesse oder die einführend erwähnte Freiheit von Redundanzen abzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten in Tabellen sind demnach in &#039;&#039;&#039;Spalten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeilen&#039;&#039;&#039; organisiert. Eine Zeile einer Tabelle entspricht einem Datensatz, der seinerseits ein verkürztes Abbild eines Objektes aus einer Menge gleichartiger Objekte (Objektklasse) repräsentiert. Eine Spalte enthält die Ausprägungen eines Merkmals aller in der Tabelle enthaltenen Objekte. Aus diesem Grunde sind die Inhalte einer Spalte vom gleichen Datentyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus der Tabelle &#039;&#039;Buch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Buchnummer&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Buchtitel&lt;br /&gt;
! Buchpreis&lt;br /&gt;
! Verlagskürzel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| Hronicek u.a.&lt;br /&gt;
| Elektrotechnik-Fachkunde&lt;br /&gt;
| 30,86&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Metalltechnik-Grundband&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| Arge&lt;br /&gt;
| Fachkunde für Tischler 2&lt;br /&gt;
| 27,07&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| Oberleitner&lt;br /&gt;
| Gitarrenschule Band 2&lt;br /&gt;
| 9,00&lt;br /&gt;
| hoe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Domäne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Elemente von Domänen müssen atomar sein, d. h. sie lassen sich nicht weiter in Dateneinheiten zerlegen. Die Personenbezeichnung: &amp;quot;Josef Maier&amp;quot; ist nicht atomar, sondern in den Vornamen &amp;quot;Josef&amp;quot; und Nachnamen &amp;quot;Maier&amp;quot; zerlegbar. Die Bezeichnung einer Person belegt somit zwei Spalten in der Zeile (oder füllt zwei Felder) in der Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geforderte Eigenschaften einer Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss eindeutig sein. Das bedeutet, dass zu keinem Zeitpunkt zwei idente Datensätze in der Tabelle existieren dürfen.&lt;br /&gt;
* Eine Tabelle muss atomare Attribute aufweisen. Das bedeutet, dass keines der Attribute ohne Sinnverlust in weitere Teile zerlegbar sein darf.&lt;br /&gt;
* Die enthaltenen Datensätze sind zu jedem Zeitpunkt als unsortiert anzusehen.&lt;br /&gt;
* Die Attributreihenfolge ist zu keinem Zeitpunkt festgelegt.&lt;br /&gt;
* In jeder Tabelle existieren Attribute (singulär oder in Kombination), welche für den gesamten Datensatz als eindeutiges Identifikationsmerkmal (Schlüsselattribut) können. Häufig sind dies (fortlaufende) Nummern (Buchnummer, Kundennummer, Matrikelnummer, usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operationen auf Tabellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Datensätze bzw. Teile (Felder) davon &#039;&#039;&#039;suchen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Datensätze &#039;&#039;&#039;hinzufügen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Datensätze oder Teile (Felder) davon &#039;&#039;&#039;ändern&#039;&#039;&#039; (meist sind nur einzelne Attribute betroffen).&lt;br /&gt;
* Datensätze &#039;&#039;&#039;löschen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Attribute einer Tabelle hinzufügen oder löschen.&lt;br /&gt;
* Neue Tabellen einer Datenbank hinzufügen.&lt;br /&gt;
* Tabellen aus einer Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Rahmen der vorliegenden Dokumentation eingebetteten Operationen auf die real existierende Übungsdatenbank [http://sql.idv.edu] sind auf die Operation &#039;&#039;&#039;Suchen&#039;&#039;&#039; begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Tabellen in Datenbanken (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenbank-Grundlagen&amp;diff=6334</id>
		<title>Datenbank-Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Datenbank-Grundlagen&amp;diff=6334"/>
		<updated>2015-09-17T13:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Datenbanken|Datenbanken&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Eine wesentliche Funktion eines Computersystems besteht darin, Daten, Texte, Bilder, Sprache, Sounds (oder auch Kombinationen mehrerer Informationsarten) zu speichern, so dass deren bedarfsgerechtes, insbesondere rasches und einfaches Wiederauffinden und Nutzen ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapitel der Datenbanken behandelt insbesondere, wie große Datenmengen dauerhaft und zuverlässig gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden können. Dazu ist es erforderlich, die für einen oder mehrere Benutzer relevanten Ausschnitte aus der Realität einzugrenzen, und Letztere in konventionellen Dateisystemen oder in Datenbanken abzubilden. Grundlegende Fragen der Datenorganisation und der Planung von Datenbanksystemen sowie verbreitete Werkzeuge zur Nutzung von Datenbanken (insbesondere SQL) sind daher Inhalte des an dieser Stelle eingeleiteten Kapitels.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind und wozu dienen Datenbanken? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken sind &#039;&#039;&#039;strukturierte Lagerstätten für Daten&#039;&#039;&#039; aller Art. Das zentrale, strukturgebende Element in Datenbanken sind &#039;&#039;&#039;Tabellen&#039;&#039;&#039;, die aus Zeilen (Sätzen) und Spalten (Feldern), bestehen. Das kleinste, atomistische Element in einer Datenbank ist die Ausprägung eines Feldes in einem konkreten Datensatz. In Tabellenkalkulationsprogrammen wird in diesem Zusammenhang von &amp;quot;Zelle&amp;quot; gesprochen und entspricht z.B. dem Nachnamen eines Kunden. Der Umfang, die Zusammensetzung und der Aufbau der Tabellen in Datenbanken bzw. deren Felder ist nicht willkürlich, sondern Regeln unterworfen. Tabellen gehören, insbesondere in &#039;&#039;&#039;Form von Listen&#039;&#039;&#039; zu millionenfach benutzten Modell organisierender, strukturierender oder auch nur darstellender Maßnahmen. Die überwiegende Mehrzahl solcher Tabellen und Listen stammt, wenn automatisiert erzeugt, aus Datenbanken. Mehr über [[Tabellen in Datenbanken]] erfahren Sie im weiterführenden Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Web bezieht seine&#039;&#039;&#039; sekündlich und milliardenfach, die mit Hilfe der Netze ausgelieferten und über die Browser dargestellten Inhalte vornehmlich aus Datenbanken. So gesehen ist die Facebook-Timline eines Mitgliedes eine Liste, bzw. Tabelle aus Datenbankinhalten mit den Feldern: Profilbid, Datum, Beitragsbild, Beitragstext, Anzahl der &amp;quot;Likes&amp;quot; u.a.m. welche aus einer immensen Datenbank &#039;&#039;&#039;selektiert&#039;&#039;&#039; und mit &#039;&#039;&#039;Layout-Paramtern&#039;&#039;&#039; versehen zum typischen Web-Erscheinungsbild kombiniert wird. Mit Hilfe desselben Erscheinungsbildes, man könnte es auch &#039;&#039;&#039;Forumular&#039;&#039;&#039; nennen, können die dargestellten Daten aber auch &#039;&#039;&#039;gelöscht, verändert oder ergänzt&#039;&#039;&#039; und anschließend als neuer oder veränderter Beitrag in die immense Datenbank rücktransferiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am einfachen Beispiel bereits erkennbar, enthalten Datenbanken auch &#039;&#039;&#039;unterschiedliche Datentypen&#039;&#039;&#039;, wie z.B. Texte, Datumswerte, Fotos oder auch nur die an sich winzige Information darüber, ob man etwas mag (like) oder eben nicht. Mögen, oder nicht Mögen kann im Grenzfall mehr bewirken als ein preisverdächtiges Foto und benötigt dennoch nur den Platz der allerkleinsten Speicherheinheit: dem Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl - glaubt man den Studien - sich die meisten NutzerInnen der Social Media über Wirkung und Reichweite Ihrer Postings wenig Gedanken machen, ist der Zugriff auf Einzelheiten in den Tabellen der Datenbanken mittels &#039;&#039;&#039;Zugriffsrechten&#039;&#039;&#039; lenk- und begrenzbar. Wer demnach berechtigt sein soll Daten zu lesen, löschen, verändern oder ergänzen, unterliegt eigenen Reglerwerken, von den Bedarfen unterschiedlicher Gruppierungen an Nutzern oder Rollen in Organisationen abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soeben beispielhaft Dargelegte gilt selbstredend für ungezählte Anwendungen aus allen Bereichen in denen Computer und Netzwerke zur Lösung von Aufgaben eingesetzt werden. Im Hintergrund, weil sie sich eben auf den Oberflächen nicht immer leicht zu erkennen geben, arbeiten Datenbanken. In betrieblichen und behördlichen Informationssystemen, Freizeit- und Arbeitsumgebungen, spielerischen und ernsthaften Metiers des modernen, mobilen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Zugriff auf die permanent wachsenden, immensen Datenbestände in Datenbanken hat, besitzt ökonomische oder politische Macht. Digitale Werkzeuge bzw. Tools (Algorithmen) zur automatisierten quantitativen und qualitativen Auswertung von Datenbeständen &#039;&#039;&#039;filtern, ordnen, berechnen und verbinden&#039;&#039;&#039; die in Tabellen scheinbar isolierten Daten zu neuen Erkenntnissen. Damit werden die Geschicke von Unternehmen gelenkt, politische Entscheidungen getroffen, die Finanzmärkte dirigiert, aber auch Leistungsbeurteilungen in Lehrveranstaltungen ermittelt. Manchmal handeln die Datenbank-auswertenden Algorithmen eigenmächtig und ohne menschliche Kontrolle. Sie kaufen und verkaufen, setzen Kurse fest. Der überwiegende Teil des Geldes, bzw. jener Werte, die Geldes wert auf Finanzmärkten gehandelt werden, lagert nicht in Scheinen und Münzen, sondern als hoffentlich gut gehüteten Zahlen in Datenbanken der Geldinstitute und Börsen, als Buchgeld bekannt. Verluste in Krisenzeiten sind demnach nicht Verluste an Banknoten, sondern &amp;quot;lediglich&amp;quot; Subtraktionen, die auf Kontodaten ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handeln die Daten von Menschen, sagen sie direkt oder indirekt etwas &#039;&#039;&#039;über Personen&#039;&#039;&#039; aus, so werden damit die größten Schattenseiten der Anwendung von Datenbanken angesprochen. Der Praxis effektivster und gleichzeitig schädigender Verknüpfung und Auswertung personenbezogener Daten wegen, wurde bereits Ende der 1970er Jahre in vielen Ländern der heutigen Europäischen Union ein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre, ein Datenschutzgesezt erlassen. Mit der Verbreitung des Internets ist das Thema Datenschutz aktueller denn je und steht im diametralen Widerstreit zur bereits erwähnten wirtschaftlichen und politischen Macht derer, die insbesondere auf Daten der Nutzer des Internet und Mobilnetzen Zugriff haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den technische Hintergrund fast aller geschilderten Phänomene bilden Datenbanken in Zusammenarbeit mit Apps, Programmen, Anwendungen, Robots oder welchen Namen man den &#039;&#039;&#039;Containern von Algorithmen&#039;&#039;&#039; geben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateien bilden die Vorstufe zu den Datenbanken. Sie &amp;quot;stopfen&amp;quot; alle, für eine bestimmte Aufgabe, notwendigen Daten (Felder zu Sätzen zusammengefasst) in eine tabellarische Form. Eine Praxis, die für viele Aufgaben des Alltags ausreicht und die vorwiegende Übung der Anwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch Dateien haben ihre Gesetzmäßigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Satz&#039;&#039;&#039; (Datensatz, data record, record) bildet ein &#039;&#039;&#039;Objekt der Realität&#039;&#039;&#039; vereinfachend in einem Computersystem ab. Ein solches Objekt (Entität, entity) kann ein konkreter Gegenstand, ein Ereignis oder auch ein abstrakter Begriff sein. Es wird durch seine &#039;&#039;&#039;Attribute&#039;&#039;&#039; (Merkmale, Eigenschaften) beschrieben. Das &#039;&#039;&#039;Objekt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Lehrbuch&#039;&#039; kann beispielsweise durch die Attribute &#039;&#039;Nummer&#039;&#039;, &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039;, &#039;&#039;Preis&#039;&#039;, &#039;&#039;Verlag&#039;&#039;, &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; beschrieben werden. Die konkreten Inhalte der Attribute eines konkreten Lehrbuches werden &#039;&#039;&#039;Feldern&#039;&#039;&#039; (Datenfelder, fields) zugewiesen. Alle Felder eines konkreten Objektes bilden einen &#039;&#039;&#039;Datensatz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Auszug aus einer Lehrbuch-Datei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nummer&lt;br /&gt;
! Autor&lt;br /&gt;
! Titel&lt;br /&gt;
! Preis&lt;br /&gt;
! Verlag&lt;br /&gt;
! Auslaufend&lt;br /&gt;
! Bestand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| Oberleitner&lt;br /&gt;
| ausgewaehlte Stücke&lt;br /&gt;
| 11,69&lt;br /&gt;
| hoe&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Seyr&lt;br /&gt;
| Elektrotechnik - Fachkunde 2&lt;br /&gt;
| 19,00&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 219&lt;br /&gt;
| Wanzenboeck&lt;br /&gt;
| Getting Better 2&lt;br /&gt;
| 19,70&lt;br /&gt;
| oev&lt;br /&gt;
| n&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenfelder sind mit einem Namen versehen, der sich oftmals mit der Bezeichnung des Attributes deckt und in den Spaltenüberschriften tabellarischer Darstellung auftaucht. Daten können eines unterschiedlichen Datentyps sein. Die Felder &#039;&#039;Nummer&#039;&#039; und &#039;&#039;Bestand&#039;&#039; sind z. B. vom Typ Ganzzahl, das Feld &#039;&#039;Preis&#039;&#039; vom Typ Dezimalzahl. Die Felder &#039;&#039;Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;Titel&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlag&#039;&#039; sind vom Typ Text und das Feld &#039;&#039;Auslaufend&#039;&#039; vom Typ Flag (mit den Ausprägungen &amp;quot;y&amp;quot; oder &amp;quot;n&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relationale Datenbanken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken verteilen die Daten auf mehrere Tabellen, die jeweils unterschiedlich voneinander abhängen und demnach unterschiedliche Grundmodelle bilden: Hierarchien, Netze oder die auf Reduktion von Redundanzen abzielenden Relationen. Sogenannte Schlüsselfelder (keys) dienen der Verknüpfung zwischen Tabellen siehe: [[Beziehungen in Datenbanken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relational ist eine Datenbank dann, wenn die Abbilder der Entitäten derart auf Tabellen aufgeteilt sind, dass ihre Merkmale (Eigenschaften) nur in Ausnahmefällen mehrfach (redundant) gespeichert sind. Die Datenmengen können dadurch gering gehalten werden und die Daten sind vor allem integer, was so viel wie frei von Widersprüchen bedeutet. Das Anordnen der Daten in widerspruchsfreien Tabellen geschieht nach den Regeln der  [[Normalformen]]. Datenbanken nach dem relationalen Modell sind am häufigsten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen. Ausgabe Grundstudium. Pearson Studium 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.pcwissen.eu/datenbank-grundlagen.html PCWISSEN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mittendorfer&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Datenbank-Grundlagen (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulationsmodelle&amp;diff=6333</id>
		<title>Tabellenkalkulationsmodelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mussswiki.idb.edu/iv1wiki/index.php?title=Tabellenkalkulationsmodelle&amp;diff=6333"/>
		<updated>2015-09-17T13:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cstitz: /* Zitiervorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&#039;noprint&#039;&amp;gt;&amp;lt;yambe:breadcrumb&amp;gt;Tabellenkalkulation|Tabellenkalkulation&amp;lt;/yambe:breadcrumb&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kurzform|Die Kriterien für &amp;quot;gute&amp;quot; Tabellenkalkulationsmodelle sind Gegenstand dieses Kapitels. Es werden die unterschiedlichen Typen von Tabellenkalkulationsmodellen angeführt und die unterschiedlichen Rollen, in denen Personen mit derartigen Modellen arbeiten, typisiert. Aus der Kombination von Typ des Modells und Rolle leiten sich dann auch die konkreten Anforderungen ab, wie das Modell im Einzelfall optimal gestaltet werden kann.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formularmodell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Grundtyp eines Tabellenkalkulationsmodells beschäftigt sich mit EINEM Objekt; es werden z. B. die Kosten eines Auftrags, die Rentabilität eines Investitionsprojekts, die Höhe der Einkommensteuer einer Person oder auch die Höhe der Studiengebühr einer/eines Studierenden berechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verwenden auch hier ein sehr einfaches Modell, das den MUSSS-Beitrag für ein Modul &amp;quot;Besser Schwindeln&amp;quot; errechnen soll. Das Modul weist 6 ECTS-Punkte auf, je ECTS-Punkt sind 12 € zu bezahlen. Mit dazu kann ein Buch &amp;quot;Optimal Schwindeln&amp;quot; in 7 Lektionen zum Hörerscheinpreis von 36 € erworben werden. Der Hörerscheinpreis steht allen MUSSS-Teilnehmer/inne/n automatisch zu. Für Bestellungen vor dem 14. September eines Jahres werden 10% Einführungsrabatt (auf den Gesamtbetrag bezogen) abgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie eine solche Aufgabenstellung lesen, sollte Ihnen klar sein, dass es sich hier um den Typ eines &amp;quot;Formularmodells&amp;quot; handelt. Ein Formular hat typischerweise Felder, in die man etwas eintragen muss - aus Sicht der Programmierung sind das die Inputvariablen. Diese Inputvariablen sind im vorliegenden Fall:&lt;br /&gt;
* Buch gewünscht (J/N): Der Datentyp dieser Eingabe ist ein Wahrheitswert - es kann nur ja oder nein als Antwort geben.&lt;br /&gt;
* Datum der Bestellung: Davon hängt ab, ob der Einführungsrabatt abzuziehen ist oder nicht.&lt;br /&gt;
Da das Datum der Bestellung automatisch durch das Programm bereitgestellt wird, verbleibt im konkreten Fall nur ein einziges Eingabefeld; wir haben also das &amp;quot;kleinstmögliche&amp;quot; Modell vor uns - und können das auf zwei völlig unterschiedliche Arten lösen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Preiskalkulation gut schlecht.png]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abb. 1: Preiskalkulation - Vergleich verschiedener Lösungen&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Lösungsvarianten sind alle erforderlichen Beziehungen durch Formeln abgebildet - rein von den Formeln her besteht zwischen beiden Modellen doch ein Unterschied, der Ihnen hoffentlich auffällt:&lt;br /&gt;
* Lösung A ist wie ein Papiertaschentuch - einmal gebraucht und dann wegzuwerfen. Wenn jemand anderer dieses Modell erhält, dann braucht er wahrscheinlich genau so lange, es zu verstehen, wie es neu zu erstellen - und es wird Ihnen selbst auch nicht anders gehen, wenn Sie das Modell nach einem Monat wieder öffnen. Es lohnt sich gar nicht, ein solches Modell überhaupt zu speichern - es ist ein &amp;quot;Wegwerfmodell&amp;quot;. Auch Wegwerfmodelle können ausnahmsweise sinnvoll sein - aber Ausnahmen bestätigen nur die Regel, dass solche Lösungen nicht zweckmäßig sind.&lt;br /&gt;
* Lösung B dagegen ist deutlich übersichtlicher aufgebaut - und der Aufbau sollte ziemlich selbsterklärend sein. Der Endanwender des Modells kann nur eine Zelle eingeben - und daher sind alle anderen Zellen geschützt. Zur visuellen Kennzeichnung des Eingabefeldes ist dieses hier grau unterlegt. Das ist in diesem Fall ein geeignetes Attribut, kann aber in anderen Fällen unzweckmäßig sein, wenn dadurch ein &amp;quot;Fleckerlteppich&amp;quot; entsteht. Bei vielen Eingabefeldern wird daher ein dezenteres Attribut zur Kennzeichnung der Eingabefelder angezeigt sein.&lt;br /&gt;
** In dieser Eingabe ist zudem eine Gültigkeitsprüfung definiert; es sind nur die Werte Ja und Nein eingebbar, die zudem in einer Auswahlliste angezeigt werden.&lt;br /&gt;
** Bei der Formel in A6 sieht man zudem, dass die KostenJeECTS als Name angelegt wurden. Der Preis ist zwar laut Angabe fix - eine spätere Änderung aber wohl nicht auszuschließen. Durch die hier gewählte Vorgangsweise muss nur der Zellschutz deaktiviert, die entsprechende Zahl und der Konfigurationstabelle geändert und der Zellschutz wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
** Ebenso ist dies beim Preis des Buches passiert - auch hier wurde ein Name verwendet. Der Preis ist dabei sowohl im Textfeld in Zelle B7 wie auch in der Formel in A6 durch den Namen repräsentiert.&lt;br /&gt;
** Die Tabelle mit den beiden Angaben, die zwar für den Endanwender derzeit fix sind, aber für Modelländerungen leicht anpassbar sein sollen, ist in einem anderen Segment der Tabelle untergebracht - daher auch die Verwendung von Namen. Solche Werte, die das Verhalten des Modells steuern, werden oft als &amp;quot;Systemparameter&amp;quot; oder &amp;quot;Konfigurationsdaten&amp;quot; bezeichnet. Auch solche Systemparameter sollten nie fix in Formeln eingegeben werden, sondern durch Bezüge auf Zellen einbezogen werden.&lt;br /&gt;
** Die Tabelle ist auch so aufgebaut, dass die Kalkulation für mehrere unterschiedliche Module angepasst werden kann. Es kommt dann einfach die Modulbezeichnung als zweites Eingabefeld hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn unser Beispiel so einfach wie möglich ist, sehen Sie daran die wesentlichen Kriterien für Formularmodelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klarer Aufbau, der der Denklogik des Endanwenders folgt.&lt;br /&gt;
* Visuelle Signalisierung von Eingabezellen.&lt;br /&gt;
* Gültigkeitsprüfung von Eingaben, wenn nur bestimmte Wertebereiche zulässig sind.&lt;br /&gt;
* Schutz von Zellen vor unbeabsichtigter bzw. versehentlicher Eingabe.&lt;br /&gt;
* Auslagerung von Systemparametern abseits des Modells, mit sprechenden Namen, aber dynamisch in das Modell eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Hinweise noch zu Faktoren, die aufgrund der Einfachheit des Modells nicht vorgekommen sind:&lt;br /&gt;
* Neben einer übersichtlichen Darstellung am Bildschirm sollten Sie auch auf eine entsprechende Darstellung am Drucker achten. Denken Sie daran: Nicht jede/r hat vielleicht einen so großen Bildschirm wie Sie am Desktop ihn möglicherweise besitzen - und vielleicht trifft Sie das schon selbst bei der Arbeit auf einem Notebook! Bevor Sie ein Modell als &amp;quot;fertig&amp;quot; ansehen, erstellen Sie stets ein PDF-Dokument und kontrollieren Sie, ob ihr Modell auch dann noch den richtigen &amp;quot;Eindruck&amp;quot; macht. &lt;br /&gt;
* Sind die Anweisungen für Eingabefelder komplizierter als es der Platz am Formular erlaubt (und Zeilenumbruch allein nicht reicht), können Sie auch Kommentare hinterlegen; das gilt ebenso für komplizierte Formeln, die sonst nur langwierig durchschaubar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Listenmodell ==&lt;br /&gt;
Ein Listenmodell haben Sie schon kennengelernt: Unser Beispiel in Abschnitt [[Analysieren_als_Entscheidungsvorbereitung#Wie_sonst.3F | Analysieren als Entscheidungsvorbereitung - Wie sonst?]] war ein Listenmodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listenmodelle enthalten viele gleichartige Objekte, die in der Regel zeilenweise aufgebaut sind. Listenmodelle weisen daher eine gewisse Verwandtschaft zu jenen Daten auf, die typischerweise in Datenbanken gespeichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Tabellenkalkulationsmodellen ist dabei, dass es flexiblere Möglichkeiten der Auswertung und Analyse der Daten gibt, als dies mit üblichen Datenbank-Abfragesprachen möglich ist. Vielfach werden Daten daher zwar in Datenbanken verwaltet - aber in Tabellenkalkulationsprogrammen ausgewertet. Viele Daten zu verwalten ist nämlich die Stärke von Datenbanken. Tabellenkalkulationsprogramme zur Verwaltung von Daten einzusetzen wird nur ausnahmsweise sinnvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Listenmodelle ist daher auch der Datenaustausch zwischen Datenbank und Tabellenkalkulation eine ganz wesentliche Voraussetzung. Die dafür erforderlichen Dateiformate haben Sie bereits kennen gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau von Listenmodellen ist weitgehend durch die Spaltengliederung vorgegeben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine entsprechende Formatierung, die sowohl am Bildschirm wie auch am Drucker zu einer übersichtlichen Darstellung führt. Instrumente dazu sind insbesondere:&lt;br /&gt;
* Die Festlegung passender Spaltenbreiten; durch die Verwendung schmaler Fonts und Zeilenumbrüchen in Textfeldern kann eine sinnvolle Breitenbegrenzung erreicht werden.&lt;br /&gt;
* Überschriften sollten durch Teilung des Fensters und Fixierung des Überschriftsbereichs sowohl am Bildschirm wie auch am Drucker (Drucktitel) auf jeder Seite sichtbar sein.&lt;br /&gt;
* Beim Drucklayout bietet sich üblicherweise eine Formatierung auf Querformat an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Listenmodellen kann die Aktivierung des Zellschutzes sowie die Gültigkeitsprüfung von Eingabewerten zweckmäßig sein. Ein besonders interessantes Feature im Zusammenhang mit Listenmodellen ist die &amp;quot;Bedingte Formatierung&amp;quot;. Man kann damit interessante Abweichungen bzw. Zustände einzelner Zellen bzw. Zellbereiche höchst effektiv visuell ersichtlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach werden bei Listenmodellen den eingegebenen bzw. aus Datenbanken importieren Daten noch zusätzliche Spalten durch Berechnungsvorgänge hinzugefügt. Dafür sind in aller Regel Systemparameter erforderlich. Wenn die Liste nach unten wachsen können soll, dann bietet es sich an, diese Systemparameter auf ein eigenes Tabellenblatt auszulagern. Wenn es sich um sehr wenige Daten handelt, können die Daten ggf. im Bereich über der Liste angeordnet (und beim Druckbereich außer Acht gelassen) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise finden sich auf Listenmodellen auch noch zusätzliche Auswertungen; im einfachsten Fall nur die Summe einzelner Spalten. Normalerweise sind aber Auswertungen enthalten, die sich nicht auf die gesamte Liste beziehen, sondern nur auf (einen oder mehrere) Teilbereiche der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen, die sich speziell der Auswertung von Listenmodellen widmen, sind im vergangenen Jahrzehnt extrem angewachsen - und werden daher in den folgenden Abschnitten gesondert dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzerrollen ==&lt;br /&gt;
Wer den vorstehenden Text aufmerksam gelesen hat, wird die hier vorzustellenden drei Rollen schon identifiziert haben. Als Rolle soll hier eine Klassifizierung von Benutzeraktionen verstanden werden, die mit einem Tabellenkalkulationsmodell erledigt werden.&lt;br /&gt;
* Endanwender arbeiten mit einem &amp;quot;fertigen&amp;quot; Modell; sie ändern daran nichts, sondern füllen nur die definierten Eingabezellen aus. Sie müssen, wenn Sie ein solches Modell öffnen, schnell erkennen können, was dessen Aufgabe ist und die entsprechenden Ergebnisse erhalten, wenn Sie die erfordlichen Daten eingegeben haben. Endanweder sollten - weder absichtlich noch unabsichtlich - das Modell verändern können. Wenn Sie selbst ein früher erstelltes Modell wieder anwenden, dann sind Sie auch selbst in der Rolle des Endanwenders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modellverwalter können zusätzlich auch die Systemparameter verändern und damit die Funktion des Modells beeinflussen - aber eben nur insoweit, als solche Änderungen bereits vorgedacht und durch entsprechende Eingaben in Konfigurationstabellen explizit gemacht sind. Ein Modellverwalter muss daher geschützte Tabellen entsperren können, um diese Systemparameter zu ändern. Will man die Funktion klar vom Modellersteller trennen, so müssen diese Konfigurationsdaten auf ein eigenes Tabellenblatt ausgelagert und zusammengefasst werden, damit dafür ein eigenes Kennwort vergeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modellersteller haben das gesamte Modell erstellt und können es auch in jeder Richtung wieder abändern. Sie haben auch die Entscheidungsgewalt, auf die Festlegung von Rechtebeschränkungen für Modellverwalter und Endanwender zu verzichten und damit auch jedem anderen die Rolle als Modellersteller zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zur Klarstellung: Diese Unterscheidung in drei Rollen ist keine Funktion, die Sie in irgendeinem Tabellenkalkulationsprogramm finden - es ist selbst ein Modell. Sie sollten sich klar werden, für welche Rolle Sie eine Lösung erarbeiten - und erst aufgrund dieser Entscheidung wird beurteilbar, ob Ihre Lösung als gut oder weniger gut anzusehen ist. Wenn Sie eine Lösung nur für sich selbst erstellen und diese auch selten benutzen werden, dann wird die Ausgestaltung der Rollen sehr rudimentär bleiben und sich wohl auf die des Modellerstellers beschränken. Soll Ihre Lösung dagegen auch anderen als Unterstützung dienen, dann müssen Sie sehr viel mehr Gedanken in die Rollenanforderungen investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitiervorschlag ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Höller&#039;&#039; in &#039;&#039;Höller&#039;&#039;, Informationsverarbeitung I, Tabellenkalkulationsmodelle (mussswiki.idv.edu/iv1)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cstitz</name></author>
	</entry>
</feed>